Kündigung EGV bzw. Austauschvertrag, oder...?

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G

Gelöschtes Mitglied 4

Gast
Hallo,

im Februar wurde mir von (neuem) SB nachfolgende EGV -mit nach Hause genommen- vorgelegt. Die 1. Version hatte überhaupt keinerlei Hinweis auf Erstattung der Fahrtkosten, die EGV wurde dann ein paar Tage später in als Datei hochgeladene Version umgeändert und ich habe sie auch unterschrieben.
Nunmehr ist es so, dass jetzt nach 4 Wochen dem JC mehrere ärztliche Atteste vorliegen (vor ein paar Tagen hier gepostet: Nach Unfall Schmerzpatient...Fußproblematik, für den ersten Arbeitsmarkt 20-30 Stunden tauglich, allerdings mit Einschränkungen).
Danke an alle, die geschriebenen und mir gesundheitliche Tipps gegeben haben!

Nun habe ich eine Kündigung der EGV vorbereitet, die morgen mit Einschreiben an das JC verschickt werden müsste. Ich weise mit dem Brief aber gleichzeitig darauf hin, dass ggf. ein Austauschvertrag infrage kommt, da einige Vertragsinhalte nicht mehr greifen. Seit mehr als 1 Woche lese ich mich hier durch, mir raucht der Schädel, ich schwanke hin und her, auch weil ich mir noch Namen der Teamleitung sowie der Geschäftsleitung vom Jobcenter habe mir telefonisch geben lassen und mich melden werde.

SB Teamleitung wäre jedoch mein nochmal NEUER SB.
Telefon-Zentrale JC: die Dame WUSSTE nicht den Namen der Geschäftsleitung! Nachdem ich erwähnte, dass man doch wissen müsse, für wen man arbeitet und dass ich als Angestellte im Job, damals und in Zukunft, für Anfragen von Kunden wenigstens Bescheid wissen müsste, für wen ich arbeite...kam dann zögerlich und kleinlaut der Name raus! Von der Dame habe ich auch erst erfahren, dass Teamleitung mein neuer SB sein wird...

Wenn viel passiert ist, kann eine EGV direkt z.Hd. der Geschäftsleitung, ggf. mit Fach-/Dienstaufsichtsbeschwerde (Erklärung inklusive) gekündigt werden?
Evtl. ist das ja der vierte Schritt vor dem ersten...?
EGV kündigen, z.Hd. des aktuellen SB mit Kopie doch an den neuen SB/Teamleitung, weils der nächste Schritt wäre?
Neuer SB/Teamleitung dürfte jedoch mit aktuellem SB ziemlich gut stehen...
Oder aber gleich auf einen Termin mit beiden bestehen und sowieso Begleitung mit ins JC nehmen?

Da kennen sich sehr viele von Euch besser aus. Ich gebe auch ehrlich zu, dass ich das meiste vom JC hab mit mir machen und gefallen lassen, Existenzangst, ich lebe allein, Sanktionen, keine Miete zahlen, Horror...
Ich habe auch einen Kontakt zu "einer Partei" hier in meinem Wohnort angeleiert. Noch habe
ich keinen Termin, ein Gespräch, das könnte dauern, wenn sie überhaupt bereit wären, sich der Sache anzunehmen. Hier geht es um jahrelange JC-Willkür, dann mach ich aber ein Fass auf. Und glei' kommt die Angst wieder dazu...

Danke schön, LG MaunziMaunz
 

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Merse

Priv. Nutzer*in
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Ich verstehe nicht ganz, warum du die EGV kündigen willst. Man müsste schon wissen, aus welchem Grund es dir nicht mehr zumutbar ist, die Vereinbarungen einzuhalten, zumal dir als einzige nicht bereits gesetzlich geregelte Pflicht auferlegt wurde, dich auf Stellenangebote ohne RFB zu bewerben. Zu Eigenbemühungen bist du auch so verpflichtet, und da es keine festgelegte Anzahl gibt, ist das sowieso unbestimmt und kann nicht sanktioniert werden. Die EGV hat also nur Vorteile für dich, du bekommst für jede Bewerbung 5€ und musst im Gegenzug praktisch garnichts tun. Jeder andere würde sich wünschen, dass das JC sich an so einen inhaltsleeren Vertrag bindet.
Das JC wird schon gerne eine EGV mit dir abschließen, die eine Maßnahme beinhaltet, regelmäßige Vorlage von x Bewerbungen pro Monat inkl Kopie der Anschreiben usw, aber die Frage ist halt, welche Vorteile du dir davon erhoffst.
 

Couchhartzer

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Die EGV ist ja völlig inhaltsleer....Nichts individuelles.
Stimmt - da ist rein gar nichts Konkretes an Eingliederungsregelungen drin (und somit auch nichts woraus eine rechtlich begründete und haltbare Sanktion abzuleiten wäre).

Tja, der geballte Fachkräftemangel in DE ist eben nunmal vorzugsweise in den Jobcentern konzentriert beschäftigt (arme Steuerzahler die denen für so wenig Qualifikation auch noch die Gehälter zahlen). :icon_mrgreen:
 
G

Gelöschtes Mitglied 4

Gast
Danke erstmal ;=)
Vielleicht liege ich da ja ordentlich falsch...und auch wenn diese EGV für andere wünschenswert ist...ich werde doch als komplett GESUND mit dieser EGV gesehen? Ich möchte nur nicht, weil die ärztlichen Atteste vorliegen, mich aufgrund eines VV's Vollzeit irgendwo weit weg bewerben müssen, denn es geht nicht. Würde ich das mehrmals ablehnen, kommt doch Leistungskürzung, oder etwa nicht?
Wäre das soo verkehrt, (wenn dann)...einen Austauschvertrag zu machen, in dem festgehalten wird, dass ich UNTER BERÜCKSICHTIGUNG DER ATTESTE meinen Bewerbungsbemühungen mit genau genannter Anzahl an 4, 6, 8 oder 10 Bewerbungen im Monat nachgehe?
Was ist ausreichend?
Das ist doch wie ne Tasse Suppe und man weißt nicht, wieviel da drin sein könnte, wenn'se bestellt ist. Aber auslöffeln und zahlen darf ich sie...
Ich kam mit den alten EGV's besser klar, als drin stand: 4 Bewerbungen pro Monat (es waren immer mehr). Da war ich gesund.
Danach waren es 6 pro Monat und ich hatte gesundheitliche Probleme...auch geschafft.
Nun sollen es ausreichend Bewerbungen sein, mit Attesten.
 

Nena

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Es ist selbstverständlich, dassDu Dich nur auf zumutbare Stellenangebote bewerben musst. Das muss nirgends extra stehen. Problematisch wird es erst, wenn nicht eindeutig ist, ob die VV zumutbar sind oder nicht (z.B. Einsatzort ungleich Sitz der Arbeitgeberin o.ä.). Davor schützt Dich aber auch keine EinV-Formulierung.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4

Gast
Vielen Dank an alle! Auch wenn ich die EGV nicht "austauschen" lasse, gäbe es trotzdem noch die Entscheidung, ob ich der "Partei vor Ort" von den Zuständen und Erfahrungen mit JC (mehr als 5/6 Jahre) erzähle oder nicht. Es geht nicht nur um diese eine (sinnlos-/wunderbare) EGV, sondern um die jahrelange Willkür und Ignoranz seitens JC und einem MT.
Gewünschte Fortbildungen wurden mehrmals abgewiesen, aber GELDER vom JC an MT's sind immer da, um mich ( bis auf ein Coaching -top!) sinnlos zu beschäftigen.

Was würdet Ihr eigentlich machen, wenn man als TN beim MT bemerkt, dass MT die Stundenanwesenheit aller Leute nach obenhin"aufhübscht"? Also für 5 Stunden am Tag (10 h die Woche) unterschrieben, 2-3 Stunden pro Tag aber nur da gewesen...?
Mit mir und vier anderen Teilnehmern (würden das auch bezeugen) so gemacht.

Andere würden das ja als gemütlich bezeichnen, ich habe mich alleine schon diese paar Stunden durchgequält und diese MT auch vorher abgebrochen. Ich lasse mich nicht darauf hinweisen, dass ich mich am Wochenende NICHT bewerben soll, damit ich dies dann am Montag/Dienstag "nachhole"...nur damit MT Nachweise meiner Bewerbungsbemühungen für das JC hat.
U.a. hat das dann zum Knall bei denen geführt. Nach "sanften Einredungen"...wie...wenn Sie sich nicht heute von uns aus (MT) bewerben, dann muß Sie Frau XY beim Jobcenter melden (aber das Jobcenter bescheißen).

Ich fand also am z.B. Montag/Dienstag oder anderen Tagen beim MT keine Bewerbungen mehr, da ich das ja schon von zu Hause aus ein paar Tage verschickt und die Liste MT vorgelegt hatte.
Zur ersten MT/Cut haben mich die beiden Personen vom MT zum Jobcenter begleitet, sie wußten ja ganz genau, dass ich mehr als Respekt und Angst vor Sanktionen und dem JC habe, wenn ich die Maßnahme abbreche.

Mir wurde dann plötzlich unterstellt, dass ich "angeheitert" und mit Fahne (nein, nicht die weiße) in die Maßnahme komme, mein damaliger SB hat ja dem MT geglaubt...
Zu dritt haben die dann auf mich eingequatscht, dass wir es nochmals versucht haben (also SOOO (wieso nicht) betrunken kann ich ja dann doch nicht gewesen sein, wenn sie mich "zurücknehmen" und so eine wie mich Gulpgurgel hätte doch MT gleich nach ein paar Tagen und sich nicht erst nach Monaten geäußert???
Es wären auch genau die vier Leute wieder, die das auch eidesstattlich versichern würden!

Es ist nun mal so, Machtmißbrauch, Lug und Trug von ganz ganz oben nach hilflos arm unten und nicht nur bei mir, hab ich dicke und noch dazu einen fatalen Gerechtigkeitssinn. Nach Abbruch zum zweiten, bin ich sofort an dem Tag ins JC und habe gemeldet, dass ich nimmer kann und will. Es war sowieso nicht das Richtige für mich, habe allerdings die Stundenaufhübschung verschwiegen. Wer glaubt schon einem SB, der ja denkt, MT hat Recht, die könnt' ja ständig was süffeln.

Was passiert also...
Neuer und jetziger SB, wollte mir eine Maßnahme schmackhaft machen will, GLEICHER MT/und die eine Person von denen!!!
Es müßte doch in den Akten stehen, was das seinerzeit für ein Chaos war. JC wollte doch bestimmt nur Genaueres wissen, warum....
Da hab ich jetzt dann das eine oder andere fallen lassen, absichtlich!, (es wurde vom neuem SB notiert - der alte SB ist bis auf weiteres nicht da/krank, also der, der geglaubt hat, ich trinke).

Vielleicht bekam ich ja deshalb so eine "gute" EGV, damit ich bloß den Mund halte.

LG MaunziMaunz
PS: Natürlich trinke ich. Wasser, Kaffee, Sojamilch, Haferdrink, Wein, Saft. Heute Abend gibt es zum Fisch eine Weinschorle, Prösterchen!
 
G

Gelöschtes Mitglied 4

Gast
Ich verstehe nicht ganz, warum du die EGV kündigen willst. Man müsste schon wissen, aus welchem Grund es dir nicht mehr zumutbar ist, die Vereinbarungen einzuhalten, zumal dir als einzige nicht bereits gesetzlich geregelte Pflicht auferlegt wurde, dich auf Stellenangebote ohne RFB zu bewerben. Zu Eigenbemühungen bist du auch so verpflichtet, und da es keine festgelegte Anzahl gibt, ist das sowieso unbestimmt und kann nicht sanktioniert werden. Die EGV hat also nur Vorteile für dich, du bekommst für jede Bewerbung 5€ und musst im Gegenzug praktisch garnichts tun. Jeder andere würde sich wünschen, dass das JC sich an so einen inhaltsleeren Vertrag bindet.
Das JC wird schon gerne eine EGV mit dir abschließen, die eine Maßnahme beinhaltet, regelmäßige Vorlage von x Bewerbungen pro Monat inkl Kopie der Anschreiben usw, aber die Frage ist halt, welche Vorteile du dir davon erhoffst.
Da geht es um viel mehr als nur um die EGV...siehe Nachtrag.
 
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