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Kündigung durch AG, unwiderufliche Freistellung, Klage und neuer Job...

Gurgelgurke

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#1
Hallo liebes Forum,

mein AG hat mir "ordentlich" fristgerecht nach 2 Jahren Zugehörigkeit zum 31.3. gekündigt (will "betriebsbedingt" konstruieren), ich bin "unwideruflich freigestellt", parallel habe ich zum Glück bereits ab 1.4. einen neuen Job (davon weiss aber niemand). KSchKlage in Arbeit.

Jetzt habe ich ein wenig hier gelesen und las etwas, dass bei unwiderruflicher Freistellung man sich irgendwie arbeitslos oder -suchend oder keine Ahnung melden soll wegen der Berechnung des ALG 1 aus vor der Zeit der Freistellung?

Habe ich das richtig verstanden, bzw. was würdet Ihr in meinem Fall tun? Kann es bzgl. irgendwelcher Ansprüche etwas bringen, mich jetzt arbeitslos/-suchend zu melden?

Danke schon jetzt für Eure Zeit und Hilfe und

viele Grüsse

Gugu
 

RobbiRob

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#2
In Deinem Fall denke ich irrelevant, da Du nur kurz freigestellt bist und Dich jetzt eh melden musst, da innerhalb der drei Monate vorher.

Arbeitssuchend musst Du Dich melden, arbeitslos kannst Du Dich melden.
Würde ich aber bei der geschilderten Konstellation nicht tun.

Also sofort arbeitssuchend melden, es sei denn Du bist Dir 100% sicher den neuen Job zu bekommen.
 

Gurgelgurke

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#3
Hm Vertrag ist beidseitig unterschrieben... denke also schon sicher, oder nicht? Kann mir eine Sperre passieren, sollte es trotz Vertrag nicht klappen, weil ich mich nicht arbeitssuchend gemeldet habe?!

Wie meldet man sich arbeitssuchend???
 

Gurgelgurke

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#5
Ah super, also muss ich eigentlich einfach nix machen?! :cheer2:

Das bekomme ich hin... :popcorn:

Danke für die Hilfe!
 

vidar

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#6
Ah super, also muss ich eigentlich einfach nix machen?
Was willst du denn noch mit deiner erwähnten Kündigungsschutzklage bewirken, wenn doch alles von dir schon in trockene Tücher gelegt worden ist?
 

Gurgelgurke

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#7
Naja, nachdem ich vom AG über zwei Jahre gemobbt und gequält wurde... was wohl? :censored:

Güteverhandlung.... :peace:
 
Zuletzt bearbeitet:
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#9
Man klagt doch auf Weiterbeschäftigung und nicht auf eine Abfindung. Aus meiner Sicht könnte das mit der Erklärung schwer werden, warum man eine Abfindung haben will, obwohl man schon einen neuen Job hat.
Mobbing ist im Normalfall schwer zu beweisen und dann damit noch Schadensersatz umso schwerer.
 

Gurgelgurke

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#10
Das ganze geht schon seit über einem halben Jahr. Seitdem werde ich von ein Anwalt beraten. Und vor dem Arbeitsgerichtsprozess ist immer eine Güteverhandlung. Typischerweise sind alle Seiten bestrebt, sich zu vereinbaren, inklusive dem Richter, nur die wenigsten eingereichten Klagen kommen letztlich zum Prozess, und im allerseltensten Fall kommt es tatsächlich zu einer Weiterbeschäftigung, denn das ist zumeist ja die schlechteste Lösung nach dem was ja oft schon alles passiert ist.
 
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