Kündigung der Wohnung und Antrag auf übernahme der Doppelmiete beim Jobcenter, was muß ich beachten?

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ninni2018

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wir haben eine Wohnung gefunden und können zum 1.4 einziehen,
Kündigung der alten Wohnung schicke ich heute noch ab, nun ist aber das Problem das ich noch keine Ahnung habe ob der Vermieter einen Nachmieter nimmt oder nicht..mir wurde gesagt das muss erst überprüft werden ob die Wohnung eventuell saniert werden muss....ja bingo...
ich kann aber auf keinsten die Miete doppelt bezahlen, wir sind ja auch gezwungen umzuziehen, weil die Wohnung zu klein wird da wir nachwuchs erwarten...
kann ich beim Amt einen Antrag stellen das eventuell die Miete doppelt übernommen wird ? noch für die alte Wohnung ?

habe in die Kündigung auch Geschrieben das wir zum 1. April einziehen da wir nachwuchs erwarten.
 

Seepferdchen 2010

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Guten Morgen ninni2018

ich stelle dir zur Erinnerung noch mal diesen Thread rein, lies bitte meinen Post, falls du diesen Beitrag
noch nicht gelesen hast, zum Thema aussagekräftige Überschrift, heute ergänze ich nochmalig deine Überschrift in diesem Faden.



Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Nena

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Die Wohnung kündigt Ihr zum 31.05., also sind zwei Doppelmieten fällig?

Findet das JC einen Umzug auch notwendig? Wenn das so ist, könnt Ihr Beihilfe zum Umzug (dazu gehören auch etwaige Doppelmieten) beantragen.
 

ninni2018

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ja wir wohnen zu dritt in einer 2 zimmer Wohnung und bald zu 4... das wäre einfach zu eng...

Die Wohnung kündigt Ihr zum 31.05., also sind zwei Doppelmieten fällig?

Findet das JC einen Umzug auch notwendig? Wenn das so ist, könnt Ihr Beihilfe zum Umzug (dazu gehören auch etwaige Doppelmieten) beantragen.
ja wir wohnen zu dritt in einer 2 zimmer Wohnung und bald zu 4... das wäre einfach zu eng..
 

Seepferdchen 2010

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ninni2018

wir haben eine Wohnung gefunden und können zum 1.4 einziehen,

Nun mal Schritt für Schritt, das Jobcenter hat nach Vorlage vom Mietangebot schriftlich zugestimmt das die Kosten der Unterkunft
übernommen werden, lies dazu den § 22 SGB II warum ich diese Frage stelle.

(4) 1Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll die leistungsberechtigte Person die Zusicherung des für die neue Unterkunft örtlich zuständigen kommunalen Trägers zur Berücksichtigung der Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. 2Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind.

.mir wurde gesagt das muss erst überprüft werden ob die Wohnung eventuell saniert werden muss....ja bingo...

Du schreibst gesagt, bitte mit wem hast du gesprochen und vorallem liegt dir ggf. schon eine schriftliche Vorankündigung
zur Sanierung vor, weil ja ggf. im ganzen Haus diese arbeiten durchgeführt werden sollen?

Nächster Punkt hast du bereits einen Mehrantrag/Schwangerschaft beim Jobcenter gestellt?

§ 21 SGB II Leistungen für Mehrbedarfe beim Lebensunterhalt

(1) Leistungen für Mehrbedarfe umfassen Bedarfe nach den Absätzen 2 bis 6, die nicht durch die Regelleistung abgedeckt sind.

(2) Werdende Mütter, die erwerbsfähig und hilfebedürftig sind, erhalten nach der 12. Schwangerschaftswoche einen Mehrbedarf von 17 vom Hundert der nach § 20 maßgebenden Regelleistung.

Und noch einen wichtigen Hinweis , achte bitte bei Aus-und Einzug auf das Übegabeprotokoll, das Protokoll ist Bestandtei vom Mietvertrag!
 

Kerstin_K

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Du schreibst gesagt, bitte mit wem hast du gesprochen und vorallem liegt dir ggf. schon eine schriftliche Vorankündigung
zur Sanierung vor, weil ja ggf. im ganzen Haus diese arbeiten durchgeführt werden sollen?
Braucht es nicht. Bei uns im Haus werden auch alle Wohnungen, aus denen langjährige Mieter ausziehen, erstmal kernsaniert, bevor sie neu vermietet werden. Da kann man es sich sparen, einen Nachmieter vorzuschlagen,
 

Seepferdchen 2010

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Hallo @Kerstin_K

Braucht es nicht.

Doch Kerstin der Vermieter ist in der Pflicht die Mieter vorab schriftlich zu informieren, das hat auch einen Hintergrund,
weil ggf. kommt es auf den Umfang der Reko an,wird in dem Schreiben angeboten eine Umsetzung für den Mieter und gleichzeitig
angeboten, ein Wiedereinzug ?

Darum ist dieses Schreiben zu der Sanierungsmaßnahme so wichtig, darum war ja auch meine Frage, ob eine schriftliche Vorankündigung vorliegt.

Siehe auch § 555c BGB Ankündigung von Modernisierungsmaßnahmen
 

Kerstin_K

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Seepferdchen, es geht im Sanierung nachdem ein Mieter ausgezogen ist und bevor der neue einzieht. Der Vermieter nutzt also quasi die Chance, dass die Wohnung mal leer ist. Da gibt es nichts mitzuteilen und da gibt es auch keine Umsetzungen.
 

Kerstin_K

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Da geht es doch nur um den Nachmieter. Der Vermieter wird keinen Nachmieter akzeptieren, weil er eben sanieren will. Deshalb kann die TE auf diesem Weg die Dopelmiete nicht einsparen.
 

Seepferdchen 2010

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Gut Kerstin_K leider ist es nicht ganz so, jedenfalls so wie der TE schreibt................und ohne schriftliche Bestätigung sieht es nicht gut aus.
Da es offensichtlich nicht richtig geklärt ist, sollte der TE das sich schriftlich geben lassen, zumindest in der Kündigungsbestätigung
vom Vermieter, wichtig!
 

Seepferdchen 2010

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@Kerstin_K darum geht es nicht, sondern lies bitte den Eingangsbeitrag vom TE, es ist nicht geklärt, schriftlich die Sanierung
bzw. die Doppelmiete, bei einer Sanierung ist keine Doppelmiete, da reicht keine mündliche "mal sehen" oder wie der der TE schreibt:

mir wurde gesagt das muss erst überprüft werden ob die Wohnung eventuell saniert werden muss....ja bingo...
 

romeo1222

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Würde es so sehen wie Seepferdchen, wenn der Vermieter direkt nach dem Auszug die Wohnung sanieren will, dürfte es keinen Anspruch auf die Zahlung der Miete mehr geben. Schließlich könnte die TE ja die Wohnung auch nicht mehr reintheoretisch nutzen. Anders sieht es natürlich aus, wenn der Vermieter nach dem Auszug noch solange wartet, bis der mietvertragliche Kündigungszeitraum um ist.
 

AsbachUralt

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Es geht nicht darum was der Vermieter nach Auszug mit der Wohnung macht, sondern darum dass es einen Mietvertrag mit Kündigungsfristen gibt, die einzuhalten sind. Also Zahlung bis zum korrekten Ablauf des Vertrages.
Auch ein Internet-oder Handy-Provider verlangt die Zahlung bis Vertragsende, auch wenn man den Zugang nicht mehr nutzt.
 
Zuletzt bearbeitet:

romeo1222

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@AsbachUralt Ja, das ist mir schon klar. Wenn der Provider aber dann deine Datenflat aufeinmal nutzt, dürfte er aber meiner Meinung nach keinen Anspruch mehr auf Zahlung haben. Wenn du die Kündigungsfrist von 3 Monaten für die Wohnung hast, und dann doch noch eine Woche vor Ende des Ablaufs derer die Wohnung benutzen möchtest, ist es ja dein gutes Recht, weil du noch Mieter bist, also die "Gewalt" über die Wohnung hast. Anders sieht es aber aus, wenn der Vermieter da schon saniert, dann könntest du sie nicht mehr nutzen.

Da ist es egal, ob man noch in der Wohnung wohnt oder nicht. Bei Sanierungen ist es ja durchaus möglich, 100% der Miete nicht zahlen zu müssen, je nach Umfang der Arbeiten natürlich. Ebenso verhält es sich laut Rechtssprechung, wenn die Wohnung z.B. wegen einem Wasserschaden oder Brand unbewohnbar ist (natürlich nur, wenn man dieses nicht selbst verursacht hat). Auch dann braucht man keine Miete mehr zahlen. Warum sollte man auch für eine Wohnung zahlen, in der man nicht mehr wohnen kann, weil sie unbewohnbar ist?
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Wichtig ist, sich alle Unkosten durch die Behörde zusichern zu lassen, bevor man einen neuen Mietvertrag unterschreibt.

Bei doppelten Mieten zieren sie sich häufig. Diese müssten absolut unvermeidbar sein. Wenn ihr die Wohnung wirklich wollt, solltet ihr schauen, ob ihr das auch so stemmen könnt. Das JC wird möglicherweise darauf verweisen, dass ihr ja auch eine andere Wohnung zu einem späteren Zeitpunkt anmieten könntet. Bei mir hatten SG und LSG damals auch so gesehen. Es ist zwar absurd, wenn man jahrelang nach einer geiegneten Wohnung gesucht hat, aber so ist es halt ...
 
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