Kündigung aus der Zeitarbeitshölle - Richtiges Vorgehen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

schiavo

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
0
Servus,

nachdem ich in den letzten Wochen immer neue Themen über die dubiose ZAF eröffnete, habe ich nun endgültig die Faxen dicke.
Weil mich ein anderer Leiharbeiter im Kundenbetrieb falsch einlernte, habe ich einen Fehler gemacht, woraufhin mir der cholerische Schichtleiter eine Standpauke erteilte. Darauf möchte ich jetzt nicht genauer eingehen, aber auf jeden Fall ist es mir persönlich nicht mehr möglich, in diesem Betrieb ohne Bauchschmerzen zu arbeiten und das werde ich auch nicht mehr tun, nur herrschen in bestimmten Punkten noch Unklarheiten:

1. Kündigungsfrist

In den ersten vier Wochen der Probezeit kann das Beschäftigungsverhältnis
mit einer Frist von 2 Arbeitstagen gekündigt werden. Von der fünften Woche
an bis zum Ablauf des zweiten Monats beträgt die Kündigungsfrist 1 Woche,
vom dritten Monat bis zum sechsten Monat des Beschäftigungsverhältnisses
2 Wochen. (iGZ-Tarifvertrag)
Ist es zulässig, wenn ich morgen die Kündigung einwerfe und zum 03.10.12 kündige (einwöchige Frist) oder gilt hier schon die zweiwöchige Frist? Ich arbeite seit dem 01.08.12 bei der ZAF, die ersten zwei Monate sind also noch nicht abgelaufen.

2.Urlaubsanspruch

Der Arbeitnehmer erhält, berechnet nach der Dauer des ununterbrochenen
Bestehens des Arbeitsverhältnisses (vgl. PN 5;6)

im ersten Jahr einen Jahresurlaub von 24 Arbeitstagen,
...

Bei Ausscheiden innerhalb der ersten sechs Monate des Bestehens des
Beschäftigungsverhältnisses erwirbt der Arbeitnehmer Urlaubsanspruch
gemäß Bundesurlaubsgesetz.(iGZ-Tarifvertrag)
Also stehen mir für jeden vollen Monat 2 bezahlte Urlaubstage zu, oder?
Für August sind das schon mal 2, aber was ist mit September? Ich blicke da echt nicht durch.

3.Krankschreibung

Morgen werde ich mich erst mal krankschreiben lassen.
Weil ich aus meinen Fehlern gelernt habe, rufe ich diesmal vor 6:00 Uhr im Kundenbetrieb UND bei der ZAF an und suche schnellstmöglich einen Arzt auf, um mir eine AU zu besorgen. Ich möchte die Kündigungsfrist möglichst mit Krankheitstagen und Urlaub füllen, damit ich nicht mehr im Kundenbetrieb arbeiten und weitere Schikane befürchten muss. Ein Mitarbeiter durfte an seinen letzten Tag das Lager fegen, bevor ihm unerwartet gesagt wurde, man brauche ihn jetzt nicht mehr.

4.Vertragsstrafe



Das spricht für sich, oder? Die ZAF wird wahrscheinlich alles versuchen, mir daraus einen Strick zu ziehen.

5.Letzter Stundennachweis

Normalerweise muss ich jede Woche einen Stundennachweis vom Schichtleiter unterschreiben lassen und an die ZAF senden. Einerseits sind mir die Stundennachweisvorlagen ausgegangen und andererseits habe ich kein gutes Gefühl, den Kundenbetrieb noch einmal aufzusuchen, also fehlt mir der Nachweis für die acht Stunden Arbeitszeit von heute. Wie kann ich das am besten lösen?

Mit freundlichen Grüßen,

schiavo
 

LoXX

Elo-User*in
Mitglied seit
22 August 2012
Beiträge
120
Bewertungen
19
Auf keinen Fall selbst kündigen! Bedenke, das gibt 3 Monate Sperre!

.
....aber auf jeden Fall ist es mir persönlich nicht mehr möglich, in diesem Betrieb ohne Bauchschmerzen zu arbeiten .......
Morgen werde ich mich erst mal krankschreiben lassen.
Zieh das mal 2-3 Wochen ohne Unterbrechung durch und du wirst sehen, wie schnell die Kündigung von der ZAF ins Haus flattert. Dann hast du auch keine Sperre zu befürchten und kannst dir in aller Ruhe einen vernünftigen Job suchen.
 

Aras

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
17 Juni 2012
Beiträge
590
Bewertungen
104
Nach ein paar Tagen krank erledigt sich das idR. von selbst
 
J

Johnnytoogood

Gast
Auf keinen Fall selbst kündigen! Bedenke, das gibt 3 Monate Sperre!

.



Zieh das mal 2-3 Wochen ohne Unterbrechung durch und du wirst sehen, wie schnell die Kündigung von der ZAF ins Haus flattert. Dann hast du auch keine Sperre zu befürchten und kannst dir in aller Ruhe einen vernünftigen Job suchen.
Findet man einen Arzt, der sowas ohne weiteres macht? Sorry, ich seh da ein Problem.
 
J

Johnnytoogood

Gast
Nach ein paar Tagen krank erledigt sich das idR. von selbst
Hate hier irgendwo einen Thread gelesen, wo das nicht funktioniert hat; aber ich denke, das war eine Ausnahme.
Vielleicht (falls AU ab dem 3. Rag gefordert ist!?) kann sich der TE immer wieder 2 Tage krankmelden.

Es ist sooo wichtig, Ärzte zu finden, die auf unserer Seite stehen und wissen, was das ist mit ZA und co.
 

schiavo

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
0
Servus,

Auf keinen Fall selbst kündigen! Bedenke, das gibt 3 Monate Sperre!
Ich bin mir nicht sicher, ob ich Anspruch auf ALG-II habe, meine "Berufsberaterinnen" haben in der Hinsicht immer um den heißen Brei geredet und mein Grundbesitz spielt auch eine Rolle.

Zieh das mal 2-3 Wochen ohne Unterbrechung durch und du wirst sehen, wie schnell die Kündigung von der ZAF ins Haus flattert. Dann hast du auch keine Sperre zu befürchten und kannst dir in aller Ruhe einen vernünftigen Job suchen.
Ich wurde bis Freitag krankgeschrieben, es handelt sich um eine Magenschleimhautentzündung. Gekündigt habe ich noch nicht.

Heute hat einer der ZAF-Männer versucht, mich anzurufen, ich habe die Nummer auf den Display erkannt. Eine Nachricht auf den AB wollte er mir allerdings nicht hinterlassen, also vermute ich einen typischen Einschüchterungsversuch, den er nicht auf dem Anrufbeantworter gespeichert wissen möchte.

Nach ein paar Tagen krank erledigt sich das idR. von selbst
Wenn ich das richtig verstanden habe, ist Krankheit kein fristloser Kündigungsgrund, also müsste mich die ZAF gegebenenfalls für die gesamte Dauer der Kündigungsfrist bezahlen, wenn ich weiterhin krank (gemeldet) bleibe, oder?

Mit freundlichen Grüßen,

schiavo
 

Aras

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
17 Juni 2012
Beiträge
590
Bewertungen
104
... sie müssen bis 6 Wochen Lohnfortzahlung leisten - sofern sie es nicht illegalerweise vom Zeitkonto abziehen. Und Zeitkonto müssen sie nach Kü auszahlen.

Wenn du krank in die Arbeitslosigkeit gehst müsste auch die Krankenkassen einspringen, dann ist die AfA/JC nicht zuständig. Evtl ist das eine Option, wenn man dir kein anderes Geld zahlen will. Aber es kann ja keiner verlangen, dass du deine Immobilien innerhalb einer Woche verkaufst. Aber diesbezüglich kenne ich mich nicht aus. Das Krankengeld hätte den Vorteil, dass du erst mal keinen Druck seitens Arge &, Co hast, andererseits sind die auch abhängig von der schnellen Auskunft der ZAF, damit sie das KG ausrechnen können. Und es wird nicht so viel sein. Ich hatte mal bei einem Netto von ca 1300-1400 ca 1100 KG, aber da wurde auch das Weihnachtsgeld einbezogen, was brutto über 2000 war.
 

schiavo

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
0
Servus,

ich wurde erneut krankgeschrieben, diesmal nur 2 Tage. Also habe ich bis Mittwoch (Feiertag) erst einmal meine Ruhe,.
Die ZAF hat mir noch nicht, wie erhofft, gekündigt, sondern spricht mir eine Nachricht auf den Anrufbeantworter, ich solle mich melden und mitteilen, wie lange ich noch krank bleibe, weil der Produktionsleiter im Kundenbetrieb das wissen muss.

Wie soll ich darauf reagieren? Soll ich den aktuellen Stand wiedergeben und sagen, dass ich ab Donnerstag "gesund" bin, weil ich dafür noch keine AU habe und falls ich eine ausgestellt bekomme, einfach noch mal krankmelden?

Mit freundlichen Grüßen,

schiavo
 

Wutbuerger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 August 2012
Beiträge
4.803
Bewertungen
2.356
Das schon ungeschickt wenn ne AU am Feiertag ausläuft .
Ich denke du willst erst mit den Arzt sprechen ob du arbeitsfähig bist oder nicht ...also sagste der ZAF das du Donnerstag erst den Doc kunsultieren mußt und ihnen nach der Beratung das weitere mitteilst .
Die könnten ja auch denken dir gehts so gut das du Donnerstag zur Arbeit gehst ...
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.341
Bewertungen
4.139
Wie soll ich darauf reagieren?
Geh arbeiten! :icon_evil:

Weil mich ein anderer Leiharbeiter im Kundenbetrieb falsch einlernte, habe ich einen Fehler gemacht, woraufhin mir der cholerische Schichtleiter eine Standpauke erteilte.
Leg dir ein dickeres Fell zu und verhalte dich nicht wie ein Waschweib! :icon_evil:

Meine Güte! Was meinst du, was ich alles in den vergangenen Jahren mitmachen musste bei meinem alten Arbeitgeber (keine ZAF). Da gab es sehr oft richtig verbrannte Erde. Falsches Einlernen, falsche Unterlagen zukommen lassen, falsche Informationen. Das alles habe ich selbst auch mitgemacht und persönlich erlebt. Neid, Missgunst, Angst, Auflaufen lassen. Das sind alles altbekannte Dinge, welche dich überall antreffen. Nicht nur bei der ZAF. Weil dich dein cholerischer Schichtleiter eine Standpauke erteilte ? Mensch, ich musste jahrelang unter einem ehemaligen Zeitsoldaten Offizier meine Arbeit leisten und das im IT Sektor. Was meinste, was da so alles abging. Gott sei dank ist das nur in deinem ZAF Unternehmen so und überall anderswo nicht.

Lies dich in Asymmetrische Kriegsführung, Guerilla Taktik und Sunzi ein. Warum ? Merke: "Arbeit ist Krieg!"
 

Wutbuerger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 August 2012
Beiträge
4.803
Bewertungen
2.356
ich weiß nicht ob einer "hartzverdient" hat .
ich finde es nur sehr ignorant jemandem der offensichtlich von etwas mitgenommen ist zu sagen machs einfach so wie ich "ich habs auch geschafft .." was für den einen kein problem ist ist für den anderen Grund zur Panik .
Entweder dir fehlt das Mitgefühl solche Unterschiede zu realisieren oder du bist nicht ( mehr ) in der Lage dazu .
Wenn du gerne Rambo spielst .ich vermittel dir gern einen Termin mit meinem Arbeitsvermittler ..der bringt auch gern so Sprüche über entschuldbares Fernbleiben Zitat " erster Grund ist der eigene Tod "
Das ist für mich echter Bundeswehrjargon , und hat für mich wenig mit reflektiertem Denken zu tun .
Ich frage mich wer solche Typen im Publikumsverkehr einsetzt .
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.341
Bewertungen
4.139
[...] dir fehlt das Mitgefühl solche Unterschiede zu realisieren [...]
[...] mein Grundbesitz spielt auch eine Rolle [...]
Wenn das Amt im schlimmsten Fall die Aufforderung zur Veräußerung des Grundbesitzes zustellt, dann wirds bitter. Damit dies nicht passiert, und man seiner Familie etwas bieten kann, geht man arbeiten. Da brauchen wir über fehlendes Mitgefühl nicht philosophieren, wenn es zudem noch über Generationen ein Familienbesitz sein sollte.
:icon_pause:
 
S

Steamhammer

Gast
Geh arbeiten! :icon_evil:



Leg dir ein dickeres Fell zu und verhalte dich nicht wie ein Waschweib! :icon_evil:

Meine Güte! Was meinst du, was ich alles in den vergangenen Jahren mitmachen musste bei meinem alten Arbeitgeber (keine ZAF). Da gab es sehr oft richtig verbrannte Erde. Falsches Einlernen, falsche Unterlagen zukommen lassen, falsche Informationen. Das alles habe ich selbst auch mitgemacht und persönlich erlebt. Neid, Missgunst, Angst, Auflaufen lassen. Das sind alles altbekannte Dinge, welche dich überall antreffen. Nicht nur bei der ZAF. Weil dich dein cholerischer Schichtleiter eine Standpauke erteilte ? Mensch, ich musste jahrelang unter einem ehemaligen Zeitsoldaten Offizier meine Arbeit leisten und das im IT Sektor. Was meinste, was da so alles abging. Gott sei dank ist das nur in deinem ZAF Unternehmen so und überall anderswo nicht.

Lies dich in Asymmetrische Kriegsführung, Guerilla Taktik und Sunzi ein. Warum ? Merke: "Arbeit ist Krieg!"
Dadurch, dass DU das mitmachen musstest, müssen das Andere ja nun nicht mitmachen.
Für einen Ausbeuter durch die Hölle gehn? Wirklich, gehts noch?

DEine unten angemerkten Verweise sind aber interessant und gewiss im ständigen Krieg mit den Jobcentern umsetzbar.
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.341
Bewertungen
4.139
Dadurch, dass DU das mitmachen musstest, müssen das Andere ja nun nicht mitmachen. Für einen Ausbeuter durch die Hölle gehn? Wirklich, gehts noch?
Du glaubst doch nicht ernsthaft was du da schreibst oder ?

Überall wirst du ausgebeutet. Das ist keine reine ZAF Angelegenheit. Auch bei normalen Anstellungen stößt du auf die gleichen Probleme.

ZAF schreit dich an <-> Normal AG schreit dich an
ZAF arbeitet dich falsch ein <-> Normal AG arbeitet dich falsch ein
ZAF bescheisst dich üm Überstunden <-> Normal AG bescheisst dich um Überstunden
ZAF bescheisst dich um Urlaubstage <-> Normal AG bescheisst dich um Urlaubstage
ZAF bescheisst dich um dein Gehalt <-> Normal AG bescheisst dich um dein Gehalt
ZAF schickt dich überall zum Arbeiten <-> Normal AG schickt dich überall zum Arbeiten
ZAF ist Ausbeuter <-> Normal AG ist Ausbeuter
ZAF schmeisst dich mit Kündigung raus <-> Normal AG schmeisst dich durch Mobbing raus​

Kommt doch mal runter mit dieser Wahnvorstellung, dass das nur bei ZAF so ist. Sie nehmen sich alle nichts. Was sollte ich denn sonst antworten außer aus der Realität schreiben ? Im schlimmsten Fall verliert dieser Mensch auf Grund solcher Hetztiraden und Zusprüchen, wie von dir, noch Haus und Hof. Überleg mal was du antwortest. Wir können uns alle etwas besseres als ZAF vorstellen, nur habe ich nicht die rosa Brille auf und sehe das nüchtern.
 
S

Steamhammer

Gast
Das war füher lange nicht so schlimm wie heute. Und schon wirst Du begriffen haben, WARUM es auch Arbeitsverweigerer gibt: Wer tut sich die heutige Arbeitswelt schon an, wenn es auch anders geht.

Siehs mal so: Die BRD ist ein kapitalistischer Staat. Man lässt arbeiten. Gilt für Unternehmer genau so wie für Elo.

DEine Aufzählung bestärkt nur darin, auch mit List und Tücke alles zu tun, um NICHT zu arbeiten.
Und wenn das viele tun, das NICHTarbeiten, so werden sich die Herren Untiernehmer(!!!) schon einige Bonmots einfallen lassen müssen, dass ihnen jemand den 3. Ferrari erarbeitet.
Also -- kein Problem, das NICHTarbeiten. Im Gegenteil.
 

Lilastern

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 Mai 2011
Beiträge
7.873
Bewertungen
2.316
Geh arbeiten! :icon_evil:



Leg dir ein dickeres Fell zu und verhalte dich nicht wie ein Waschweib! :icon_evil:

Meine Güte! Was meinst du, was ich alles in den vergangenen Jahren mitmachen musste bei meinem alten Arbeitgeber (keine ZAF). Da gab es sehr oft richtig verbrannte Erde. Falsches Einlernen, falsche Unterlagen zukommen lassen, falsche Informationen. Das alles habe ich selbst auch mitgemacht und persönlich erlebt. Neid, Missgunst, Angst, Auflaufen lassen. Das sind alles altbekannte Dinge, welche dich überall antreffen. Nicht nur bei der ZAF. Weil dich dein cholerischer Schichtleiter eine Standpauke erteilte ? Mensch, ich musste jahrelang unter einem ehemaligen Zeitsoldaten Offizier meine Arbeit leisten und das im IT Sektor. Was meinste, was da so alles abging. Gott sei dank ist das nur in deinem ZAF Unternehmen so und überall anderswo nicht.

Lies dich in Asymmetrische Kriegsführung, Guerilla Taktik und Sunzi ein. Warum ? Merke: "Arbeit ist Krieg!"
In welchem Ton sprichst du eigentlich mit den Usern hier? Nur weil du mit Zeitarbeit gute Erfahrungen gesammelt hast, muss es bei anderen nicht genauso sein.

Du hast wahrscheinlich noch niemals in deinem Leben Fernsehsendungen angeschaut, wo Zeitarbeiter bis aufs letzte schikaniert werden. So etwas muss man sich nicht gefallen lassen.

Nur einmal so am Rande, du brauchst dich hier nicht als Rambo aufführen. Und meinen du kannst die User hier in die Ziegel weisen.

Solche Schikanen wie du bei manchen Arbeitgebern mitgemacht hast, das haben andere auch, also bist du nicht allein.

Und wer sich das gefallen lässt ist selber schuld.

Deine Sprüche finde ich ungehalten, Unverschämt und liderlich.
 
E

ExitUser12345

Gast
Vorweg sollte gesagt werden, dass ZA erstrebenswerter sein sollte als A-los zu sein.

Natürlich muss der Einzelfall berücksichtigt werden.
Weil eine Arbeit, welche auf Knechtschaft & psychischem Stress beruht, in den meisten Fällen kontraproduktiv für die Seele /Psyche des betroffenen ist.
Was unweigerlich in Deppressionen & der gleichen münden "kann".

Mein Tipp daher...

"Nervöser Erschöpfungszustand"
+
"AU" bis ins "never ending".

& dem Arzt ruhig Mitteilen warum.

Oder alternativ.:

Normale "AU", bestenfalls immer von Mo -Fr.

Max. 6 wochen "AU", danach 1 Tag Arbeiten & wieder 6 Wochen wegen eines andern Grundes.

Anmerkung.:
Die ZA wird sich dann schon vom Vertrag lösen.
"Mich" pers. würde es auch Interessieren wie lange sie dieses Spiel mitspielen.:icon_pause:
 

sandrasolf

Neu hier...
Mitglied seit
2 Oktober 2012
Beiträge
10
Bewertungen
0
Also wenn du dort wirklich nicht mehr arbeiten möchtest, dann wirst du auf lange Sicht nicht um eine Kündigung umher kommen. Es ist zwar möglich, dass du eine Sperre bekommst, allerdings gibt es Ausnahmefälle, wenn die Arbeit wirklich nicht mehr zumutbar ist. In diesem Fall muss das jedoch von einem Arzt bestätigt werden, ich würde mich da mal erkundigen.
 

Fichtenelch

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
Mitglied seit
12 Juli 2011
Beiträge
66
Bewertungen
17
Du glaubst doch nicht ernsthaft was du da schreibst oder ?

Überall wirst du ausgebeutet. Das ist keine reine ZAF Angelegenheit. Auch bei normalen Anstellungen stößt du auf die gleichen Probleme.
Richtig, kein typisches Problem der ZAF. Ja, und weiter? Muss man sich wohl laut deiner Ansicht richtig kaputt machen, weil es andere auch machen oder Du so ein harter Typ bist, oder wie? Sich ein dickes Fell zuzulegen ist wirklich ein toller Ratschlag! Kann sicher jeder, Mobbing ist sicher ein Fremdwort für dich oder wie?
Das viele an ihrer Arbeit kaputt gehen und unter Depressionen leiden, ist dir sicher entgangen.
Das Problem endet nicht nach der Arbeitszeit, das schleppen einige mit in ihre Freizeit und gehen mit Grauen ins Wochenende und fürchten den nächsten Arbeitstag. Warum bewegst du dich in einem Forum, in dem Leute Hilfe suchen bei solchen Problemen? Was suchst du eigentlich hier, wenn du so ein harter Hund bist? Müsstest doch Prima klar kommen trotz solcher Umstände und bestens dafür geeignet sein von oben herab zu treten.
P.S.: Das bei deinem 8-Zeiler logisch was hakt, ist dann bei deinen sonstigen Ausführungen kein Wunder, aber bei der Selbstüberzeugung deiner Beiträge schon ein Makel. Würde mir dann aber nicht noch zusätzlich solch mathematische "Feinheiten" erlauben, aber darauf kommst du sicher auch noch selbst...
 

schiavo

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
0
Servus,

es gibt Neuigkeiten. Heute morgen habe ich mich wieder telefonisch krankgemeldet und eine Nachricht auf deren Anrufbeantworter gesprochen.
Jetzt hinterlässt mir die ZAF selbst eine Nachricht und fordert mich auf, sie umgehend anzurufen, ohne weitere Informationen, worum es geht.

Ich wüsste nicht, was sie mir zu sagen haben, eine Kündigung sollen sie mir per Post schicken, einschüchtern lassen will ich mich jedenfalls nicht noch mal.

Mit freundlichen Grüßen,

schiavo
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.341
Bewertungen
4.139
Hallo

Eigentlich habe ich mir fest vorgenommen, in diesem Thread nicht mehr zu antworten. Wir haben halt alle unterschiedliche Erfahrungen in diesen Themen und auch unterschiedliche Ansichten. Ein schwieriges Thema.

Jedoch möchte ich darum bitten, sich erstmal alle Antworten meinerseits und die Aussagen des Threaderstellers genauer durchzulesen. Sollte hier die Fremdwahrnehmung anders sein, als von mir erhofft, so tut es mir leid.

Der Threadersteller gab zu verstehen, dass er Grundbesitz hat, welches unter schlimmsten Bedingungen veräußert werden müsste, sollte er in Hartz4 fallen. Das ist nicht sicher und müsste geprüft werden, kann aber wahrscheinlich sein. Daher mein Ratschlag, die Arbeit zu halten. Daran ist nichts verkehrtes und auch nichts Rambomäßiges.

Weiterhin gab der Threadersteller zu verstehen, dass dieser seit dem 01.08.2012 bei diesem Unternehmen tätig ist. Meiner Ansicht reicht die Zeit nicht, um hier von Mobbing zu sprechen, die einen krank macht und wo man Nachts von psychischen Problemen geplagt nicht mehr schlafen kann bzw. arbeitsfähig ist (und ich weiß wovon ich hier schreibe! Obwohl es niemanden etwas angeht. Bei mir ging der Prozess über einige Jahre, Krankenhausaufenthalt, Mirtazapin und lange Krankheitsphase, welche mich letztendlich in ALG2 brachte). Das sind gerade einmal 30 Werktage. Die ersten 10 Werktage davon kann man ja nicht sofort von Mobbing ausgehen.

Von Mobbing sprach der Threadersteller auch nicht, sondern von einer einzigen Standpauke seines Schichtführers. Daher auch mein Ratschlag, sich ein dickeres Fell anzueignen. In der letzten Antwort geht der Threadersteller nicht einmal ans Telefon, um mit seinem Arbeitgeber zu sprechen. Wie soll man dieser Person dann helfen ? Momentan läuft es eher zu einer möglichen Sanktionierung bei Eintritt in die Arbeitslosigkeit und wenn es hart kommt gibt es noch eine gepfefferte Vertragsstrafe oben drauf.

Es klingt alles danach - und man verzeihe mir diese Unterstellung, dass der Threadersteller gerne einen auf A.D. machen möchte. Es wirkt so auf mich!
 

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.341
Bewertungen
4.139
Update:

Ich habe nochmals nachgedacht und kann mich doch an eine Situation erinnern, die ich bis gerade ebend fast verdrängt habe. Leider konnte ich den letzten Beitrag nicht mehr dahingehend anpassen.

Bin damals bei einem hiesigen Unternehmen angefangen. Im ersten Monat bin ich durch einen Mitarbeiter eingearbeitet worden. Zu gut eingearbeitet! Während der Mitarbeiter in den ersten paar Wochen noch hilfsbereit und zuvorkommend war, änderte sich sein Verhalten sehr kurzfristig und erhöhte seinen Anspruch sukzessive aufs Unerreichbare. Er wurde teilweise sogar darauf von seinen langjährigen Kollegen angesprochen. Das Verhalten änderte sich schlagartig von "Gut" auf "Böse". Er konterkarierte mich zum Schluß wo er nur konnte. Ignorierte mich und meine Arbeit und lies mich einfach stehen. Bin dann einfach von Heute auf Morgen gegangen ... Ja auch ca 1.0-1.5 Monate. Das ist aber schon viele Jahre her.

Aus heutiger Sicht!

  • Das Verhalten des Mitarbeiters konnte man als "Konkurrenz" ansehen. Der hatte schlichtweg angst um seine Arbeit. War auch nicht mehr der Jüngste.

  • Ganz Wichtig! Es gibt überall Anlaufstellen für solche Fälle! IG-Metall, Mobbing Beratungsstellen (also nicht untätig zu Hause rumsitzen. Krankheitsphase nutzen)

  • Dialog mit Arbeitgeber (ZAF) suchen. Es ist ja nicht die ZAF die dich angeschrien hat, sondern die an die verliehende Firma (versetzen lassen)

  • Jeder Mitarbeiter egal ob ZAF oder nicht, hat ein Anrecht darauf, seine Arbeit ohne Bauchschmerzen auszuüben

  • Dialog mit dem Betriebsleiter (Unternehmenchef) suchen und ihm die Situation mitteilen

  • Dialog mit dem Betriebsrat suchen, welches sich in diesem Unternehmen befindet. Aushänge am schwarzen Brett beachten.

Mobbing Beratungsstellen stellen einem eine Quittung aus, dass man sich dort beraten lassen hat. Wird von einigen Arbeitsämtern als gegeben akzeptiert.

Ärzte sind in der Lage einen Krankheitsschein auszufüllen, woraus hervorgeht, dass eine weiterführende Arbeit gesundheitsschädlich sei. Sollte ein ALG 1 Antrag gestellt werden, erhält man diesen Zettel und kann sich diesen vom Arzt ausfüllen lassen. Ärzte setzen hierbei jedoch einen längere Ausdauer voraus.

Mein Vorschlag! Umgehend IG Metall, Verdi oder DGB aufsuchen und kurzfristig einen Dialog über diese Situation führen.
 

schiavo

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
28
Bewertungen
0
Servus,

da die Medikamente gegen die Magenschleimhautentzündung keine Wirkung zeigten, kam mein Hausarzt zum Schluss, dass psychische Probleme vorliegen.
Ich bin erst mal bis zum 19.10.12 krankgeschrieben, wegen einer Erschöpfungsdepression. Dazu kommen zu hoher Blutdruck und enormer Gewichtsverlust in den letzten zwei Monaten. Ich werde einen entsprechenden Facharzt aufsuchen, um das Burnout in den Griff zu bekommen.

Heute spricht mir der Personalchef persönlich eine Nachricht auf den AB, bisher war es nur die Sekretärin, und fordert mich zum Rückruf auf, um "die weitere Einsatzteilung" zu besprechen. Ich vermute, der Kundenbetrieb braucht mich nicht mehr und die ZAF will mich wo anders unterjubeln.

Im Arbeitsvertrag steht unter "§7 Arbeitsverhinderung":

...Auf Verlangen sind die Gründe für die Dienstverhinderung mitzuteilen.
Ich Internet steht überall, dass ich dem AG nicht sagen MUSS, woran ich erkrankt bin, was stimmt also?

Mit freundlichen Grüßen,

schiavo
 
E

ExitUser12345

Gast
[...]

Heute spricht mir der Personalchef persönlich eine Nachricht auf den AB, bisher war es nur die Sekretärin, und fordert mich zum Rückruf auf, um "die weitere Einsatzteilung" zu besprechen. Ich vermute, der Kundenbetrieb braucht mich nicht mehr und die ZAF will mich wo anders unterjubeln.

Im Arbeitsvertrag steht unter "§7 Arbeitsverhinderung":



Ich Internet steht überall, dass ich dem AG nicht sagen MUSS, woran ich erkrankt bin, was stimmt also?

[...]
Tja, dass ist ein zwielichtiges Unterfangen.
Einerseits ist Auskunft zu erteilen, weil die Krankheit könnte ja durch die Zuweisung eines anderen Jobs verstärkt, bzw. sogar Chronisch werden.
Daher handelt der AG fürsorglich, er nimmt also nur seine Pflicht war.

z.B
du hast eine Allergie gegen Lösungsmittel etc. & dein Chef will dich für so eine Arbeit einteilen, daher kann er aufgrund seiner Fürsorgepflicht nachfragen.

Da es sich jedoch um eine ZAF handelt, können wir sicherlich die "Fürsorge" mal ausschliesen. :icon_twisted:

was noch möglich wäre ist...

Du nennst ihm die Krankheit, weil er sich auf seine Fürsorgepflicht beruft & danach wird dir gekündigt. :icon_party:

oder ...

Die unwahrscheinlichste Lösung,
er will dich tatsächlich wo anders einteilen. :icon_kinn:
 
Oben Unten