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kündigung, au, alg1

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behinderte

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hallo, ich habe doch mal wieder eine frage.

meine frau hat gestern ihre kündigung bekommen. heute will sie zu unserer hä gehen und sich zu gestern rückwirkend au schreiben lassen.

wenn ich die ausführungen zu
www.elo-forum.org/alg/49485-befristeter-arbeitsvertrag-ausgelaufen-krank-krankengeld.html

und
www.elo-forum.org/alg/36641-krankengeld-kuendigung-arbeitslosigkeit.html

richtig verstanden habe, müßte sie doch krankengeld von der kk bekommen, wenn sie länger au ist, als die dauer der 14 tage kündigungsfrist ist.
z.b. letzter arbeitstag der 31.01., au ab gestern, au bis 31.05..
damit müßte doch die kk für die zeit vom 01.02. bis 31.05. krankengeld zahlen oder?

behinderte
 
E

ExitUser

Gast
damit müßte doch die kk für die zeit vom 01.02. bis 31.05. krankengeld zahlen oder?
Ja, stimmt.
Deine Frau sollte sich spätestens am 1.2. bei der KK melden und mitteilen, dass sie zum 31.01. gekündigt wurde. Dann kann die KK ihr schon mal den Fragebogen und einen Auszahlungsschein für Krankengeld schicken. Es könnte nämlich sein, dass der Arbeitgeber der KK nicht sofort Bescheid sagt, und dann verzögert sich natürlich die ganze Krankengeldbearbeitung.

Grüße
Arbeitssuchend
 

behinderte

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@ Arbeitssuchend
danke für deine antwort, ich war mir nicht sicher ob ich meine frau richtig beraten habe.
nach zwei schlaganfällen und einem herzinfarkt ist es nun mal etwas schwieriger das leben zu meistern und angehörigen und/oder anderen zu helfen.

behinderte

ps: wir sind am überlegen ob, zumindest pro forma, nicht eine klage vor dem arbeitsgericht auf weiterbeschäftigung sinnvoll wäre.

die kündigung erfolgte zwar noch in der probezeit, wir sind uns aber sicher das es an den gesundheitlichen problemen meiner frau lag. sie ist schließlich schwerbehindert. (wir wissen, daß der erweiterte kündigungsschutz erst nach 6 monaten greift)

bitte lasst mich nicht in der luft hängen
 
E

ExitUser

Gast
ps: wir sind am überlegen ob, zumindest pro forma, nicht eine klage vor dem arbeitsgericht auf weiterbeschäftigung sinnvoll wäre.

die kündigung erfolgte zwar noch in der probezeit, wir sind uns aber sicher das es an den gesundheitlichen problemen meiner frau lag. sie ist schließlich schwerbehindert. (wir wissen, daß der erweiterte kündigungsschutz erst nach 6 monaten greift)
Worauf wollt ihr denn eine Klage auf Weiterbeschäftigung stützen? Einen Kündigungsschutz gibt es überhaupt erst nach 6 Monaten Beschäftigungsdauer. In der Zeit davor braucht der Arbeitgeber seine Kündigung nicht zu begründen, sofern sie fristgemäß erfolgt. Formal gibt es also keinerlei Kündigungsgründe, die das Arbeitsgericht nachprüfen könnte.

Auch der besondere Kündigungsschutz für Schwerbehinderte besteht erst nach diesen 6 Monaten, wie du auch schon geschrieben hast.
 
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