Kündigung als Aufstocker während Probezeit erhalten - Viele Fragen (1 Betrachter)

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Lightseeker

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Hallo,

ich beziehe aufstockend 50 € H4 und habe heute im 6. Monat der Probezeit die Kündigung erhalten.

Reicht es wenn ich dies am Montag dem Job Center mitteile und die Kündigung dort kopiert einreiche oder muss ich mich auch noch beim Arbeitsamt arbeitssuchend und arbeitslos melden? ALG 1 berechtigt bin ich def. nicht weil ich nur 5 Monate dort gearbeitet habe - also in den letzten 24 Monaten nicht auf 12 Monate sozialversicherungspflichtige Beschäftigung komme.

Muss ich mir außerdem Sorgen um eine Sperre ( 30 % ? ) machen wegen der
Kündigung?

Es steht lediglich drin:

Hiermit kündigen wir das zwischen Ihnen und uns bestehende Arbeitsverhältnis innerhalb der Probezeit, fristgerecht zhum 17.7.2015 - Bitte melden Sie sich umgehend bei der Agentur für Arbeit.

Es ist so dass ich ein paar mal Krank war und deswegen die Kündigung ausgesprochen wurde. Ich fragte allerdings ob es noch andere Gründe gäbe und man nannte mir welche die völlig unsinnig sind. z.B dass ich nicht richtig dokumentiere und die Kollegen öfters hätten einspringen müssen. Dabei bin ich der Einzige der dort überhaupt richtige Berichte ausformuliert und nicht nur Dreizeiler...Und ich hätte zu viele Pausen gemacht, also geraucht. Auch nicht korrekt. Ich hab mir während der ganzen Arbeitszeit 2 ( ausgenommen von meiner Pause ) Zigaretten genehmigt. um 10 Uhr rum und um 11.30 Uhr rum und habe auch vor Dienstbeginn geraucht. Die Chefin selbst geht fast jede Stunde samt Anhang rauchen und daher hat sie mich auch immer angetroffen. Aber auch nie was gesagt ( und wenn man sich da nach einigen stunden nicht eine raucht ist der kopf ausgebrannt - ich arbeite mit demenzkranken ). Verstehe ich nicht was das soll. Außerdem sei ich unpünktlich gewesen. Dabei war ich immer um PUNKT anwesend. Die Kollegen sind teilweise früher erschienen, vllt hat man das automatisch auch von mir erwartet.

Die Chefin sagt das Arbeitsamt fragt nach und sie würde nichts sagen was zu einer Sperre führen könnte. Na ist denn da Verlass drauf?

Ich habe für Montag nun einen Tag Urlaub erhalten damit ich zu den Behörden gehen kann und 5 weitere für übernächste Woche. Ich muss also nur noch nächste Woche ab dienstag bis einschl. Sonntag arbeiten. Da stellt sich mir die Frage ob das rechtlich ok ist mir einen Tag Urlaub zu nehmen oder sie mich auch so freistellen muss für den Montag ( für den ganzen Tag oder für die Stunden beim amt? ). Ob ich auch nur 5 Tage noch Anspruch habe ist auch fraglich. von Feb-Jul - da komme ich doch auf 12 Urlaubstage (?), von denen ich bereits 5 genommen habe. Also müssten 7 noch über sein ( bei insgesamt 26 Urlaubstage / 75 % stelle )

Wie ratsam oder nicht wäre es denn wenn ich mich nun krankschreiben lassen würde? Mir schlägt das auf den Magen. Auch die Fragereien der Kollegen nächste Woche und das geheuchelte Mitleid.

Und was müsste ich machen um in diesen Job nicht mehr arbeiten zu müssen? Bin fast glücklich über die Kündigung..Ich möchte nie wieder als Betreuungsassistent in einem Altenheim arbeiten ( Der Mensch zählt dort nicht - weder Mitarbeiter noch Bewohner, lediglich die Dokumentation dafür dass die Geldgeber - der MDK - zufrieden ist! Bewohner sitzen von morgens bis abends am Tisch, wenn sie auf Klo müssen hat oft niemand zeit und sie verzweifeln - bekommen in dieser schlimmen Situation ironie und sarkasmus entgegen gebracht. Diese Betreuung ist reine Augenwischerei - Scheinarbeit - wichtig ist nur die Doku ) Und ich weiss schon die Antwort meiner SB darauf: "Versuchen sie es doch woanders, das war ja nun ihre erste stelle - vllt. ist es in einem Haus ganz anders" NEIN WILL ICH NICHT. Ich hatte ja auch nicht umsonst so oft einen Krankenschein..

Obwohl mir die Arbeit als solches gut liegt, ich mit den Menschen gut zurecht komme und ich auch im sozialen Bereich ( oder ist das etwa alles nur schein statt sein?? ) bleiben möchte. Ich könnte mich gar selbstständig machen als Betreuungsassistent, aber ich weiss nicht wie...eigentlich bin ich sogar überqualifiziert dafür. ich habe das fachabitur ( aber keine chance mehr auf bafög, kann also nicht studieren )
und dieser Betreuungassistent war eine Maßnahme von der Agentur für Arbeit die jede Schlecker-Frau mit hauptschulabschluss machen kann . eine gering-qualifizierung. Eine abgesch. Ausbildung habe ich nicht! Hätte ich aber gern - sind aber meist schulisch und das JC wird mir sicher was anderes sagen. Allgemein muss ich ja mein ganzes Leben offenbar nach denen ausrichten.

Wie verhalte ich mich nun richtig? Ich hab so Zukunftssorgen..

Ich möchte keine Sperre und keinen Zwang mich wieder im Pflegeheim bewerben zu müssen, aber ich will arbeiten. Ich bin 30 Und der Zug ist fast schon abgefahren. Das war meine erste Arbeitsstelle.
 

Wutbuerger

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Krank geschrieben würdest du natürlich deine Urlaubstage " retten "
Und wenn du keine Abmahnung kassiert hast , sehe ich die Vorwürfe gegen dich eher als normales Verhalten an .
ich denke man wollte sich innerhalb der Probezeit trennen weil der nächste subventionierte ALO schon wartet . Was sie dann dem JC mitteilen ..wenn kommt ja erst die Anhörung .
Evtl noch den ein oder anderen Kollegen als Zeugen sichern .
 

Lightseeker

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Krank geschrieben würdest du natürlich deine Urlaubstage " retten "
Und wenn du keine Abmahnung kassiert hast , sehe ich die Vorwürfe gegen dich eher als normales Verhalten an .
ich denke man wollte sich innerhalb der Probezeit trennen weil der nächste subventionierte ALO schon wartet . Was sie dann dem JC mitteilen ..wenn kommt ja erst die Anhörung .
Evtl noch den ein oder anderen Kollegen als Zeugen sichern .
Heisst die Urlaubstage würden mir ausbezahlt werden müssen ( also käme auf 22 arbeitstage?)
Ist das nicht finanziell egal, weil das JC da eh ne neu Berechnung vornimmt und ich aufs selbe hinaus komme wenn ich die Lohnabrechnung für Juli dann ende des Monats einreiche?
Zieht das nicht erst recht den Unmut auf den Chef? Krank feiern und dann auch noch die Urlaubstage ausgezahlt bekommen..wer weiss was der so angibt dann. Und Kollegen als Zeugen...da sag ich jetzt mal nichts zu. Die werden sich hüten. Die haben alle Angst den Job zu verlieren.

Und wenn ich das so mache, mich krank schreiben lassen weil die situation mich psychisch belastet da noch weiter hinzugehen- kann der AG ( immerhin arbeite ich bis 17.7 noch da ) offiziell ) mich während dieser Zeit von einem unabhängigen Arzt untersuchen lassen? Ist das Gang und gebe?


Bekannter von mir sagt: "bleib zuhause, macht doch jeder so nach ner kündigung"..hmm..ich habe auf der arbeit aber auch schon gekündigte gesehen die bis zum letzten tag gearbeitet haben.


Nicht dass ich mir da noch was einhandel..

ps: die wollte dass ich die Kündigung unterzeichne - also dass ich sie erhalten habe. Habe ihr gesagt dass ich das nicht unterzeichnen werde. Im Raum befand sich noch der stellvertretende Einrichtungleiter..."brauchen sie auch nicht - ich habe ja einen zeugen"

Ist doch eigentlich unzumutbar für mich..Die Gründe regen mich ein wenig auf..

Unpünktlich..von feb bis 14.6. bis ich sogar immer eine viertel std ehr da gewesen. Dann hat sich der Busfahrplan vor zwei wochen geändert und ich war genau pünktlich da. Und dann was von Unpünktlichkeit erzählen. Und was das Rauchen anbelangt..ich hätte auch die 30 min. Pause die ich habe meinetwetwegen in Raucherpausen aufgeteilt.Wenn ich zeitig da bin und ich rauche vor Arbeitsbeginn, dann noch 2 Zigaretten vor der Pause und während der Pause so einige und die Chefin raucht auch noch ( ;) ) sieht dass natürlich doof aus, aber ich habe während meiner Arbeitszeit 2 Unterbrechungen gemacht - während Chefin jede Std vor der Tür qualmt.

Ganz wichtig noch: Falls ich mich nächste Woche krank schreiben lasse bis zum 17. diese AU ebenso kopiert beim JC einreichen oder brauch ich das nicht?
 

Doppeloma

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Hallo Lightseeker,

Und wenn ich das so mache, mich krank schreiben lassen weil die situation mich psychisch belastet da noch weiter hinzugehen- kann der AG ( immerhin arbeite ich bis 17.7 noch da ) offiziell ) mich während dieser Zeit von einem unabhängigen Arzt untersuchen lassen? Ist das Gang und gebe?
warum machst du das nicht, zum JC kommst du noch früh genug zurück und aktuell bist du noch auf Krankengeld (von der KK aus deinem aktuellen Lohn berechnet) versichert ... auch aus längeren AU-Zeiten ergeben sich übrigens neue Ansprüche auf ALGI ...

Sobald du wieder beim JC voll im Bezug bist hast du darauf keinen Anspruch mehr, zudem würde doch eine aktuelle (und vielleicht sogar längere) AU jegliche Nachfragen nach "tieferen Gründen" für deine Entlassung überflüssig machen.

Diese Ankündigungen, dass man sich mit dem JC "austauschen würde zu deinem konkreten Verhalten" würde ich an deiner Stelle mal datenschutzrechtlich hinterfragen wollen, das ist gar nicht zulässig, wenn du nicht weißt was man dir da gerne "anhängen" möchte.

Wenn es "Verfehlungen" in deiner Arbeitsweise gegeben hat, dann ist tatsächlich eine offizielle Abmahnung auszusprechen und sonst hat auch der AG (alle Beteiligten) Stillschweigen über das Arbeitsverhältnis zu bewahren und nicht die "Petze" beim Amt spielen zu wollen.

Eine Kündigung in der Probezeit braucht nicht besonders "begründet" werden, dafür ist die Probezeit ja vorgesehen festzustellen, ob es passen kann oder nicht ... wenn man dir spezielle Vorwürfe machen könnte wäre ja eine fristlose Kündigung angebracht gewesen ... wegen normaler Kündigung KANN man dich nicht sanktionieren beim JC, das kommt doch täglich tausende male überall vor ... sonst gäbe es ja nicht so viele Arbeitslose.

Es ist richtig, dass auch der AG Zweifel an deiner AU haben könnte und dann den MDK der KK beauftragt zu prüfen ob du wirklich krank bist ... das haben die MDK allerdings nicht so übermäßig gerne und stehen da keineswegs unbedingt auf der Seite des AG ... :icon_evil:

Bei meinem Schwiegersohn hat das auch mal ein AG gemacht, als er sich direkt nach Erhalt der Kündigung zum Arzt begeben hatte und sofort AU geschrieben wurde ... der Arzt vom MDK hat ihn nur angesehen und bemerkt wie fertig der arme Kerl wirklich war ... das wurde dem AG mitgeteilt und der musste brav noch Lohnfortzahlung leisten bis zum Ablauf der Kündigungsfrist. :icon_daumen:

Auch die KK hat dann noch längere Zeit Krankengeld zahlen müssen, das dauerte über Reha und allen Pi-Pa-Po dann fast 1 Jahr bis er überhaupt wieder an Arbeit denken konnte ...

Es ist erschreckend was sich die AG inzwischen so herausnehmen dürfen, um die Rausgeworfenen noch nachträglich "in die Pfanne" zu hauen ... ich glaube nicht, dass es im angekündigten Umfang überhaupt zulässig ist ... dass sich der AG und das JC dazu (angeblich) so intensiv austauschen wollen, ist vermutlich auch nur eine leere Drohung ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Lightseeker

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Hallo Lightseeker,



warum machst du das nicht, zum JC kommst du noch früh genug zurück und aktuell bist du noch auf Krankengeld (von der KK aus deinem aktuellen Lohn berechnet) versichert ... auch aus längeren AU-Zeiten ergeben sich übrigens neue Ansprüche auf ALGI ...

Sobald du wieder beim JC voll im Bezug bist hast du darauf keinen Anspruch mehr, zudem würde doch eine aktuelle (und vielleicht sogar längere) AU jegliche Nachfragen nach "tieferen Gründen" für deine Entlassung überflüssig machen.

Diese Ankündigungen, dass man sich mit dem JC "austauschen würde zu deinem konkreten Verhalten" würde ich an deiner Stelle mal datenschutzrechtlich hinterfragen wollen, das ist gar nicht zulässig, wenn du nicht weißt was man dir da gerne "anhängen" möchte.

Wenn es "Verfehlungen" in deiner Arbeitsweise gegeben hat, dann ist tatsächlich eine offizielle Abmahnung auszusprechen und sonst hat auch der AG (alle Beteiligten) Stillschweigen über das Arbeitsverhältnis zu bewahren und nicht die "Petze" beim Amt spielen zu wollen.

Eine Kündigung in der Probezeit braucht nicht besonders "begründet" werden, dafür ist die Probezeit ja vorgesehen festzustellen, ob es passen kann oder nicht ... wenn man dir spezielle Vorwürfe machen könnte wäre ja eine fristlose Kündigung angebracht gewesen ... wegen normaler Kündigung KANN man dich nicht sanktionieren beim JC, das kommt doch täglich tausende male überall vor ... sonst gäbe es ja nicht so viele Arbeitslose.

Es ist richtig, dass auch der AG Zweifel an deiner AU haben könnte und dann den MDK der KK beauftragt zu prüfen ob du wirklich krank bist ... das haben die MDK allerdings nicht so übermäßig gerne und stehen da keineswegs unbedingt auf der Seite des AG ... :icon_evil:

Bei meinem Schwiegersohn hat das auch mal ein AG gemacht, als er sich direkt nach Erhalt der Kündigung zum Arzt begeben hatte und sofort AU geschrieben wurde ... der Arzt vom MDK hat ihn nur angesehen und bemerkt wie fertig der arme Kerl wirklich war ... das wurde dem AG mitgeteilt und der musste brav noch Lohnfortzahlung leisten bis zum Ablauf der Kündigungsfrist. :icon_daumen:

Auch die KK hat dann noch längere Zeit Krankengeld zahlen müssen, das dauerte über Reha und allen Pi-Pa-Po dann fast 1 Jahr bis er überhaupt wieder an Arbeit denken konnte ...

Es ist erschreckend was sich die AG inzwischen so herausnehmen dürfen, um die Rausgeworfenen noch nachträglich "in die Pfanne" zu hauen ... ich glaube nicht, dass es im angekündigten Umfang überhaupt zulässig ist ... dass sich der AG und das JC dazu (angeblich) so intensiv austauschen wollen, ist vermutlich auch nur eine leere Drohung ... :icon_evil:

MfG Doppeloma

Hallo Doppeloma,

danke für die Antwort!

Habe ich das richtig verstanden - wenn ich mich nun am Montag, 3 Tage nach Erhalt der fristgerechten Kündigung krank melde, erhalte ich auch nach Ablauf der frist am 17.7 Krankengeld in so fern der Krankenschein über diesen Zeitraum hinaus ausgestellt wird? Also bis zum 17.7 zahlt der AG und im Anschluss die Krankenkasse? Dachte immer nach 6 Wochen bekommt man erst Krankengeld bzw. bei Vertragsende und das ist ja nun in Zwei Wochen, ist das Thema durch. Naja nur dann wird die Krankenkasse wiederrum den Mdk einschalten und ich bin immer sehr vorsichtig mit der Angabe von psychischen Gründen. Nachher halten die eine Therapie in einer Klapse für die beste Methode damit ich wieder gut drauf bin - und weg bin ich. Ich kann höchstens begründen warum es mir auf der Arbeit unmöglich erscheint noch weiterhin aufzutauchen. Aber mir wirklich was diagnostizieren zu lassen, da habe ich so meine Probleme mit. Ich möchte ja arbeiten grundsätzlich. Außerdem bekomm ich bei solchen Terminen Schiss, eben wegen willkkür, vorgefertige Meinungen - die ich immer wieder erlebe, weil ich dazu auch noch jung und naiv ( werde immer auf 17 geschätzt ) und unsicher noch mit meinen 30 ausschaue. Bin/wirke schriftlich wesentlich fitter und kompetenter als mündlich wenn da son Neumalkluger vor mir sitzt.
 

Lightseeker

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Und wann informiere ich das JC hinsichtlich der Kündigung ? Garnicht wenn ich Krankengeld erhalte? Wollte Montag nämlich erst die Kündigung dort einreichen und danach ggf. zum Doc
 

Wutbuerger

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Eigentlich mußt du Arbeitslosigkeit ja erst melden wenn du arbeitsfähig bist .
ich bin vor 5 Jahren aus den Job , auch krankgeschrieben , war beim Arbeitsamt , die Tante hat nicht mal meine Meldung notiert " Solange sie krank sind stehen sie der Vermittlung nicht zur Verfügung ... "
Keine Ahnung ob das korrekt war oder sich da was geändert hat .
Ob du dich krank meldest oder nicht ist natürlich alleine deine Entscheidung .Aber du bist ja kein Simulant , das wäre wenn du nichts hast - den Rest entscheidet der Arzt.
Also ich wäre AU bis Ende Krankengeld ...
 

Lightseeker

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Und was ist hier mit - > § 8 EntgFG Beendigung des Arbeitsverhältnisses - dejure.org

so wie ich das verstanden habe steht mir nur krankengeld zu wenn ich während einer au gekündigt worden bin - weil dann der verdachte nahe liegt eben aus diesen gründen gekündigt worden zu sein. Ich war krank, 3 Tage nun wieder arbeiten und nun die Kündigung. Auch auf Grund der Krankheit, aber auch wegem dem angebl. was ich hier bereits erwähnt hatte.

nicht dass ich mich nun dauerhaft krank schreiben lasse und der Arbeitgeber klagt oder ich habe dann Probleme mit der Krankenkasse.

Die zahlen doch nicht einfach ewig ohne dass man dort nicht vorgeladen wird. Die werden sich schon denken dass man es tut um kein H4 beziehen zu müssen.

Egal wofür ich mich entscheide, der Verlierer bin ich wahrscheinlich sowie so.
Ich tendiere dazu mich einfach bis zum 17 Krankschreiben zu lassen und zuvor die Kündigung beim JC einzureichen. Ich hab auch keine Nerven mehr auf dieses Drecksleben. Freue mich schon auf die ganze Post und den Druck der da auf mich zukommt.
 

Wutbuerger

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Worum machst du dir ein Kopf ? ob du krank bist oder nicht entscheiden Ärzte, erst mal der HA , und nicht dein AG,weshalb sollte der klagen (können) ?
Hat die KK Zweifel wird sie deinen HA anschreiben , bis du mal zur Begutachtung kommst das dauert . Ansonsten zahlt die KK 78 Wochen 70% vom Lohn ( Netto? /Brutto?) das bestimmt mehr als 399 ALG2 .
Und wer vielleicht was denkt ...diese psychospielchen kannste endlos stricken ....
 

Lightseeker

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Okay...Und ihr seit euch sicher dass mir Krankengeld zusteht dann ( da muss die Ärtzin ja auch erst mal mitspielen.. ) ? Muss ich das beantragen? Was muss ich genau machen nach dem 17. im Falle einer Krankschreibung?


Wenn ich nämlich am Montag die Kündigung nicht beim JC anzeige ( wieso eigentlich nicht? ), habe ich die Befürchtung dass das nicht rechtens ist ( ich habe allerdings schon bei der AfA angerufen und Bescheid gegeben, aber die meinen das zu dokumentieren lohnt nicht, weil sich ohnehin kein alg1 anspruch berechnet - ich soll mich beim JC melden ). Ich erhalte ja auch noch 50 € vom JC Ende des Monats für August, was ja durch den Wegfall des Jobs nicht mehr korrekt ist..wenn ich dann doch kein Krankengeld bekommen sollte und habe keine Mitteilungen gemacht stehe ich da.

Also Krankengeld gäbe es ab em 18. Richtig? Automatisch oder muss ich das benatragen?

Borr, sorry - aber ich bin auch durch für heute :eek:
 

Wutbuerger

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Krankgeschrieben gibt die 2 gelben Zettel - einmal AG , einmal Krankenkasse .
6 Wochen hat der AG Lohnfortzahlungspflicht , da bekommste volles Gehalt , max bis Kündigungstermin - ab dann Krankengeld .Die KK weiß ja dann seit wann du AU bist , Fragen kannste mit HA oder KK klären wenn Bedarf .
Kann nicht schlimmer sein wie JC , VV , Meldetermine ,Maßnahmen.
 

Lightseeker

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6 Wochen....Ja, also zahlt er bis zum 17. und danach dann die Krankenkasse?
Oder 6 Wochen ab dem Tag der Krankschreibung und danach gibt es Krankengeld? Bin grad konfus hier.

Bedenkt bitte dass mein Job heute gekündigt wurde und ich aktuell noch keine AU habe.
Aber ich muss die Situation doch dennoch dem JC mitteilen oder nicht??

Ah okay, max. bis Kündigungstermin...Okay, dann verfahre ich jetzt mal so...Ich melde mich hier wieder bestimmt... Danke erst mal
 

Lightseeker

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ps: Kann ich die Krankmeldung per Post schicken oder wie am sichersten einreichen? Wenn die mal nicht angekommen sein sollte angeblich - reicht dann eine gemachte Kopie davon aus?
 

Doppeloma

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Hallo Lightseeker,

6 Wochen....Ja, also zahlt er bis zum 17. und danach dann die Krankenkasse?
Oder 6 Wochen ab dem Tag der Krankschreibung und danach gibt es Krankengeld? Bin grad konfus hier.
Ja, genau so ist es, der AG zahlt eben nicht mehr die vollen 6 Wochen, weil das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung eher endet, dann muss eben schon die KK beginnen Krankengeld zu zahlen, da forderst du dir dann die erforderlichen Unterlagen an.

Bedenkt bitte dass mein Job heute gekündigt wurde und ich aktuell noch keine AU habe.
Das ist mir schon klar aber das ist unerheblich so lange die AU (unbedingt) noch während der Kündigungsfrist beginnt gilt der Anspruch auf Lohnfortzahlung und anschließend Krankengeld von der KK, sofern du dann noch weiter AU geschrieben wirst (OHNE jede Lücke in der AU) ... ganz unabhängig aus welchem Grund die Kündigung erfolgt ist.

Die KK wird ganz sicher auch nicht unbedingt "begeistert sein" aber das ist doch nicht dein Problem, wie du wegen welcher Krankheit von welchem Arzt behandelt wirst entscheidet nicht die KK, man sollte es nicht übertreiben mit der Angst "vor der Klapse", ich war fast 4 Jahre vom Psychiater AU geschrieben und nie in eine Akut-Klinik wegen meiner Probleme, da wäre ich erst recht durchgedreht ...


Man kann dich nicht so einfach zwingen überhaupt in irgendeine Klinik zu gehen, so lange du keine "Gefahr für dich selbst oder andere Menschen darstellst", gehst du freiwillig in eine Klinik oder gar nicht ... :icon_evil:

Du solltest allerdings psychische Probleme (besonders durch den Job bedingte) nicht nur konkret auf diesen AG betonen (falls man dich zum MDK schickt, was durchaus passieren kann, denn die KK möchte dich natürlich auch lieber wieder an das JC los werden können).

Dann geh lieber auf die allgemeinen Belastungen ein, die bei jedem anderen AG in dem Arbeitsbereich auch wieder auftreten werden weil du dafür einfach nicht "stabil und belastbar genug bist" ...

Aber ich muss die Situation doch dennoch dem JC mitteilen oder nicht??
Wenn du schon zum Einkommen "Aufstockung" benötigt hast dürfte das wohl mit Krankengeld auch kaum anders sein, das ist dann ca. 80 % vom letzten Einkommen, aber immerhin kannst du dir da mehr Selbstbewusstsein beim JC erlauben, weil man dir nicht mehr viel wegnehmen kann, das sie anders aus wenn du direkt komplett abhängig wirst ...

Bist du also weiter im Bezug (auch nur Aufstockend) dann wirst du denen wohl Bescheid geben müssen, dass du gekündigt bist aber eine AU werden die eben auch erst mal akzeptieren müssen ...

ps: Kann ich die Krankmeldung per Post schicken oder wie am sichersten einreichen? Wenn die mal nicht angekommen sein sollte angeblich - reicht dann eine gemachte Kopie davon aus?
Mach dir IMMER eine Kopie davon, das ist sehr wichtig und schick das möglichst per Übergabe-Einschreiben, dann hast du auch selbst was in der Hand wann die das bekommen haben müssen, den Beleg kannst du dir dann mit der Sendungsnummer hier ausdrucken ...

https://www.deutschepost.de/sendung/simpleQuery.html

Und die Urlaubstage, die du dann wegen deiner AU nicht mehr nehmen kannst, die muss man dir finanziell abgelten, ob du dann einen Monat ohne ALGII überstehen kannst vermag ich nicht zu beurteilen.
Da brauchst man sich ja meines Wissens nur zu melden wenn man den Antrag auf Leistungen stellen muss oder noch im laufenden Bezug ist ... :icon_hihi:

MfG Doppeloma
 

Lightseeker

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Vielen Dank Doppeloma für die Mühe mit deinen Antworten bei dieser Hitze auch noch. :dank: Habe die ganze Nacht nachgedacht und hätte noch ein paar Fragen



Ich denke der AG wird auf jeden Fall den MDK einschalten. Ich war bisher fast jeden Monat für einige Tage krank geschrieben und dann unmittelbar nach der Kündigung. In Jedem fall lag allerdings wirklich was vor ( Erkältung, Abszess ..) Das sieht auf jeden Fall eigenartig aus für den AG und die Krankenkasse..

An der Stelle muss ich auch erwähnen dass mein AG mich nach meiner vorletzten Krankschreibung unmittelbar danach ins Büro zitiert und mich gefragt hat ob er an meinen Arbeitsbedingungen etwas verbessern könnte und sprach von Fürsorgepflicht. Ich dachte mir nur wenn ich nun etwas falsches sage werde ich gekündigt und habe dann gesagt das alles ok sei. Ich war ja immer hin und hergerissen zwischen ich will die Stelle nicht mehr und auf der anderen Seite dann die Tatsache weniger Geld wieder zu haben und das JC vollends an den backen, also wollte die Stelle doch aufrecht erhalten.

Ich musste dann unterschreiben dass ich mit den Arbeitsbedingungen zufrieden bin. Wenn ich nun beim MDK was anderes erzähle, werden die mir das vllt vorhalten ist meine Befürchtung. Und vor allem in meinem Beruf arbeitet der MDK ohnehin mit dem Pflegeheim zusammen. Ich habe ja auch die DOKU der Bewohner für den MDK erstellt auf der Arbeit und von denen kommen auch die Richtlinien wie man als Betreuungsassistent arbeitet. Ohje, Ohje.

Im Endeffekt wäre ich ja durchaus in der Lage die nächste Woche noch zur Arbeit zu gehen - mir dreht sich bei dem Gedanken nur der Magen und ich will keinen mehr sehen von der Arbeit. Aber ob man dadurch unbedingt krank ist..
und ich habe im Internet in dem Zusammenhang auch von Betrug gelesen. Bei meinem Glück bekomme ich dann noch eins reingewürgt weil ich angeblich dann nur zu faul war.

was darf ich denn auf keinen Fall sagen und was sollte ich sagen?

Kann ich sagen dass es mich belastet dass ich angst habe wieder in einem Pflegeheim unter sanktionsandrohungen vom JC zu arbeiten und mich die Situation fertig macht? Da schrillt doch bei der KK die Alarmglocken so nach dem Motto ahh der will sich lieber einen ruhigen auf Krankengeld machen.

Wie meintest du ich muss mich nur beim Job Center melden wenn ich im laufenden Bezug bin? Also mein Bewilligungszeitraum läuft diesen Monat ab - habe aber schon für das nächste halbe Jahr Leistungen i.H.v 50 € bewilligt bekommen bereits.

Ich werde Krankenschein und Kündigung einfach beim JC einreichen - da passiert mir doch nichts, oder? Ich gehe ja davon aus, dass ich beim Krankengeld auch aufstockende Leistungen erhalte und dann lässt mich das JC doch dennoch nicht in Ruhe trotz AU, oder? Dann schicken die mich noch zum Amtsarzt...

Also ich möchte mir eben nicht durch eine Krankschreibung noch mehr übel einheimsen. Hab echt angst falsche entscheidungen zu treffen.
Hinzu kommt dass ich keine Familienangehörigen habe und mit mir auch niemand zum MDK oder sonst wohin geht. Ich fühle mich dann wie auf nem Präsentierteller allem ausgesetzt und habe grundsätzlich angst dass man mir dinge unterstellt die so nicht richtig sind oder das Leben ein noch schlimmeren Verlauf findet statt etwas besser wird. Ich selbst kann mich auch schlecht verkaufen oder für mich einstehen. Wenn man mich so anschaut dann rechnet man mir auch nicht unbedingt Komepetenz zu. Die werden alle denken ich sei faul. Dabei möchte ich arbeiten. Aber ich weiss auch was ich nicht möchte.
 

Lightseeker

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Nebenbei bemerkt: Ich laufe seit einem Jahr mit einer sehenscheiden-Entzündung durch die Gegend - Kann man auch gleichzeitig für zwei Sachen krankgeschrieben sein? Au mann..
 

Wutbuerger

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Also aus eigener Erfahrung .. ich war die letzten 10 Jahre bestimmt 4-5 Jahre krank geschrieben , einen vom MDK habe ich noch nie gesehen .Mag sein das schriftl anfragen an den HA gehen oder die nach Aktenlage entscheiden. Bei ein paar Tagen passiert da eher nichts . Und wenn sich dir der Magen umdreht , wenn du an die Arbeit denkst , ist das für mich - und manche Ärzte- allein schon ein guter Grund für AU . Würde ich an deiner Stelle gelassener sehen , alles noch im Rahmen .
Sehnenscheidenentzündung ? Du bist AU wenn du nicht arbeiten kannst . Ob du dafür einen oder 10 Gründe hast ...
 

Lightseeker

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okay, vielen dank an euch. Ich berichte morgen nach dem Arztbesuch.
Ich weiss nicht ob meine Ärztin das macht. Die schreibt gerne nur für 3 Tage krank und all das was ich hier geschrieben habe, bekomme ich in der kurzen Zeit bei der Ärztin auch wahrscheinlich nicht dargestellt. Mal schauen..
Kann auch sein dass die mich zum Psychologen oder so überweist und dieser mich dann länger krank schreiben muss. Na, der brauch nur sch....sein, dann bekomme ich auch keine au.

Danke erst mal..
 

Wutbuerger

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Und ist der Hausarzt so unwillig such ich mir nen anderen ...
Ist manchmal schwer zu sagen wie die ticken ... aber wenn man seine Beschwerden schildert sagen die einen es ist gut wenn sie da rauskommen und die anderen da müssen sie durch ... Dann sag ich anderer Doc .
Bei meinem HA bin ich 25 Jahre der macht zusätzlich Naturheilkunde und meine Gesundheit beim Jobcenter war stark ruiniert , er stärkt mir den Rücken in jeder Form .
Alleine wenn ich wie du wüßte nach Kündigung bist ja nicht mehr nur Aufstocker , sondern Vollkunde und entsprechend " Freiwild " das würde meine Gesundheit so runterziehen für eine AU Bescheinigung zu rechtfertigen .
Weiß ja nicht wie du da klar kommst , für mich war das Amt die Hölle .
 

Doppeloma

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Hallo Lightseeker,

Ich denke der AG wird auf jeden Fall den MDK einschalten. Ich war bisher fast jeden Monat für einige Tage krank geschrieben und dann unmittelbar nach der Kündigung. In Jedem fall lag allerdings wirklich was vor ( Erkältung, Abszess ..) Das sieht auf jeden Fall eigenartig aus für den AG und die Krankenkasse..
Wie das für wen "aussieht" sollte dir keine unnötigen Bauchschmerzen bereiten, der Weg zurück in Voll-ALGII ist doch jederzeit möglich, warum willst du es nicht nutzen, erst andere Möglichkeiten (ohne Vollstress vom JC) anzugehen ???

Ich war in meinem letzten Job auch zuletzt sehr häufig wegen "Erkältungen" AU, ich war auch ständig erkältet hatte schweres Krankheitsgefühl, besonders wenn ich zur Arbeit musste ... ich habe übrigens im CallCenter gearbeitet ...

Das sind durchaus ziemlich sichere Zeichen für eine psychische Überforderung und die kommt nicht nur im Pflegebereich vor ... :icon_evil:

An der Stelle muss ich auch erwähnen dass mein AG mich nach meiner vorletzten Krankschreibung unmittelbar danach ins Büro zitiert und mich gefragt hat ob er an meinen Arbeitsbedingungen etwas verbessern könnte und sprach von Fürsorgepflicht.
Na UND ... mein AG hat auch den Behörden (DRV z.B.) gegenüber bestätigt, dass man an meinem Arbeitsplatz eigentlich nicht "krank" werden könne ... das hat nichts daran geändert, dass sogar der MDK schnell entschieden hat, dass ich dort und auch sonst im Telefonie-Bereich überhaupt nicht mehr arbeiten sollte, weil ICH das psychisch nicht (mehr) packe ... man ist doch keine Maschine ... ich war zu der Zeit schon fast 10 Jahre in dieser Firma und Anfangs hat mir der Job sogar mal Spaß gemacht ... :icon_neutral:

Mich hat es irgendwann nicht mehr wirklich interessiert was "Andere" wohl von mir denken könnten, ICH KONNTE NICHT MEHR und zumindest mein Psychiater (an den mich meine Hausärztin dann auf meinen eigenen Wunsch überwiesen hat), war der gleichen Meinung ... er hat mich dann AU geschrieben (fast 4 Jahre durchgehend) bis ich ihm den Rentenbescheid vorgelegt habe ...

Ich musste dann unterschreiben dass ich mit den Arbeitsbedingungen zufrieden bin. Wenn ich nun beim MDK was anderes erzähle, werden die mir das vllt vorhalten ist meine Befürchtung.
Warum sollten die dir das vorhalten können, der MDK-Bereich wo AU "überprüft" werden hat mit denen die Pflegedienstleistungen prüfen gar nichts zu tun, außerdem ist es unwichtig was du dazu mal bei deinem AG unterschrieben hast ... ist doch eine klare Sache, dass man schon aus Angst um den Arbeitsplatz letztlich (fast) alles unterschreibt und was hat es dir nun gebracht = die Kündigung ... :icon_neutral:

Gerade das macht ja die Psyche kaputt, dass man sich "anpasst" nur um nicht aufzufallen und immer noch versucht "sein Bestes zu geben", obwohl gar keine Kraft mehr dafür da ist ... und den Tritt in den Hintern vom AG bekommt man noch gratis dazu ...

Ich kann dir nicht schreiben mach dies oder das, ich kann nur aus meinen eigenen Erfahrungen berichten und meine Einsatzfreude (Überstunden /Schichtdienst rund um die Uhr 365 Tage im Jahr) für die Firma wurde letztlich auch nicht "belohnt" aber man hat mich auch nicht entlassen, ehe die EM-Rente nach langem Kampf dann mal ohne Befristung verlängert /bewilligt war.

Beim MDK der KK bin ich selber nie gewesen, da gab es nur ein Gutachten (nach Aktenlage), damit man mich in psychosomatische Reha schicken konnte (nach 4 Monaten AU) ... die KK wollte ja auch mal ein wenig Geld sparen (leider auch auf Kosten meiner Gesundheit) ... danach mussten sie weiter zahlen bis zur Aussteuerung, denn die Rückkehr an den vorhandenen Arbeitsplatz hatte dann zusätzlich auch noch die Reha-Klinik ausgeschlossen ...

Im Endeffekt wäre ich ja durchaus in der Lage die nächste Woche noch zur Arbeit zu gehen - mir dreht sich bei dem Gedanken nur der Magen und ich will keinen mehr sehen von der Arbeit. Aber ob man dadurch unbedingt krank ist..
Ja, da ist man schon krank, du kannst natürlich auch weiter machen (wie ich damals) bis man dich am Arbeitsplatz "einsammeln" muss weil gar nichts mehr geht ... ein Arzt (auch Hausarzt) der dich gut genug kennt, der wird das auch so sehen, mit 3 Tagen AU ist es da allerdings nicht getan... es wird immer schneller gehen bis zum nächsten Zusammenbruch, ich weiß sehr gut "man will es selber nicht wahr haben, man ist doch deswegen nicht krank, das glaubt einem doch kein Mensch" ... :icon_dampf:

Inzwischen bekomme ich endlich EM-Rente und habe meine RUHE und nun geht es mir auch langsam psychisch wieder besser ... natürlich kann dieser Komplett-Ausstieg noch nicht die Lösung für jüngere Menschen sein aber man muss sich Wege suchen (auch berufliche Veränderungen), dass sich das wieder "normalisieren" kann ... dafür braucht man aber zunächst auch eine längere Ruhe-Phase und nicht weiterhin ständigen DRUCK ...

was darf ich denn auf keinen Fall sagen und was sollte ich sagen?
Auf keinen Fall solltest du versuchen alles nur auf den letzten AG "zu schieben", ansonsten ist natürlich wichtig zu sagen, was dich in diesem Beruf generell belastet und auch den ständigen Druck vom JC kannst du ruhig erwähnen, den gibt es aber IMMER und nicht nur bei Aufstockern die im Pflegebereich arbeiten ...

Wie meintest du ich muss mich nur beim Job Center melden wenn ich im laufenden Bezug bin? Also mein Bewilligungszeitraum läuft diesen Monat ab - habe aber schon für das nächste halbe Jahr Leistungen i.H.v 50 € bewilligt bekommen bereits.
Dann bist du natürlich im laufenden Leistungsbezug und verpflichtet auch mitzuteilen, dass du gekündigt wurdest (Kopie der Kündigung also mit einreichen) begründen brauchst du die Kündigung nicht, wenn es der AG nicht getan hat ...

Ich werde Krankenschein und Kündigung einfach beim JC einreichen - da passiert mir doch nichts, oder?
Was soll dir da passieren können, Vernachlässigung deiner Mitteilungspflichten könnte man dir eher vorwerfen wenn du es NICHT mitteilst ... du bestehst doch NUR NOCH AUS ANGST und du meinst tatsächlich du bist nicht krank genug für eine AU von längerer Dauer ... ???

Ich gehe ja davon aus, dass ich beim Krankengeld auch aufstockende Leistungen erhalte und dann lässt mich das JC doch dennoch nicht in Ruhe trotz AU, oder? Dann schicken die mich noch zum Amtsarzt...
Vorerst sollte man dich mit AU in Ruhe lassen und wenn man dich dann zum Amtsarzt schickt ist das (in deinem Falle) sehr gut, dann erzählst du dem das alles was dich in der Pflege kaputt und fertig macht und dann sollte der (eigentlich) deiner Vermittlung mitteilen, dass du in diesem Bereich nicht mehr arbeiten kannst ...

Das wäre doch dann das Beste was dir passieren könnte ... vielleicht schickt dich die KK auch in eine DRV-Reha und es ergibt sich dort, dass man dich für den aktuellen Beruf nicht mehr als geeignet ansieht ... möglicherweise bezahlen die sogar eine Umschulung ... aber zumindest müsste sich auch das JC dann an diese Entscheidung halten ...

Also ich möchte mir eben nicht durch eine Krankschreibung noch mehr übel einheimsen. Hab echt angst falsche entscheidungen zu treffen.
Die schlechteste Entscheidung wäre (aus meiner Sicht, wenn ich deine Verzweiflung hier so spüre beim Lesen), wenn du einfach gar nichts machst und hoffst "das wird schon wieder, wenn ich da nicht mehr hin muss" ... lass dir sagen das wird NICHTS ... wenn du deine gesundheitlichen /psychischen Probleme nicht zunächst mal angehst mit professioneller Hilfe ...

Deine Angst davor solltest du ablegen, denn alleine kommt man da eher nicht wieder raus ... jedenfalls nicht wenn man von Ämtern abhängig ist um überhaupt noch irgendwie "existieren" zu dürfen ... die haben da durchaus einen großen Anteil daran, dass viele Menschen inzwischen so kaputt sind ...

MfG Doppeloma
 

Lightseeker

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Doppeloma, hast du noch mal Zeit für mich? ;)


Meine Ärztin hat mich nun für zwei Wochen krank geschrieben und bekomme danach auch eine Verlängerung.

Sie hat mir eine Überweisung zum Psychiater ausgestellt und als Diagnose Anpassungsstörung angegeben ( irritiert mich - im Inet steht sowas hat man höchstens 6 Monate - ich hab ja schon seit über 10 jahren die fresse voll - bin aber jemand der immer alles durchgezogen hat und nicht aufgibt- auch aus angst vor sanktionen - ich hab ja sogar das Fachabi und sämtliche Schulabschlüsse nachgeholt )

Meine Ärztin meint ich solle zweigleisig fahren und mir eine Job-Perspektive erarbeiten, da ich sonst nach dem Krankengeld spätestens in 1.5 Jahren mit 32 weiterhin ohne Job dastehe und es nicht einfacher wird. Da hat sie ja auch recht. In solchen Momenten komme ich mir aber so unverstanden vor...Selbst wenn ich weiss was ich machen möchte, heisst es ja längst nicht, dass ich gefördert werde und zB eine Umschulung finanziert bekomme. Von wegen jeder ist seines Glückes Schmied...Und wenn ich nun anfange während der AU z.B Praktika zu machen - sowas geht doch nicht, oder?

Als wenn alles aus Gründen die im meinem Verhalten liegen heraus resultier, also der Fehler bei mir liegt - warum bin ICH krank und muss gesund werden obwohl es das ganze system und die umstände sind??


Wie läuft das denn nun genau mit dem Krankengeld?

Mein schein wird am 17 verlängert erstmal vom HA - danach hätte ich Anspruch auf Krankengeld weil die Kündigungsfrist dann rum ist und ich dort nicht mehr offiziell beschäftigt. Wann muss ich zur Krankenkasse? Kann ich die Unterlagen auch telefonisch anfordern?

Und was wird das JC nun genau machen?
Ich habe da eben die Kündigung und Kopie vom Krankenschein kommentarlos hingeschickt..

Nun ist es ja so, dass ich ende des Monats noch mal einen Teil vom Gehalt bekomme für 22 Tage und 50 € aufstockend vom JC..würde ich den Rest dann mit Krankengeld aufgestockt bekommen und mit den 50 € H4? Ich blicke da grad nicht durch. Wann erolgt die erste Zahlung vom Krankengeld?

Oder wird das JC mir nun den vollen Satz auszahlen und sich das Geld dann von der Krankenkasse wiederholen?

Was mache ich wenn ich eine Einladung von diesem dreckigen Mistverein erhalte? Meine SB ist sehr fleissig und irgendwas kommt bestimmt.

Was passiert nun genau?

Kann ich nicht durch die AU alles von denen einfach komplett ignorieren?
Wenn es zu Fehlverhalten deren Meinung nach kommt, kann ich da nun sagen "ja und ich bin psychisch krank und AU - lassen sie mich mal schön in ruhe"-.- ?oder wie?
 

Wutbuerger

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Kann ich nicht durch die AU alles von denen einfach komplett ignorieren?
Wenn es zu Fehlverhalten deren Meinung nach kommt, kann ich da nun sagen "ja und ich bin psychisch krank und AU - lassen sie mich mal schön in ruhe"-.- ?oder wie?
:icon_motz:Das wäre ja fast das schlimmste was du machen könntest --keine Diagnosen .
Wenn der HA der Meinung ist JB ist nichts für deine Verfassung dann sind alle Termine gestrichen . Basta.
Du wirst deine Lohnfortzahlung wie vorher das Gehalt weiter bekommen , also wohl anfang oder Mitte September die Abrechnung für August (bis 17. ) Danach zahlt die KK , aber ich meine immer nach ablauf eines Monats .Du bekommst von denen einen Schein , wo dein HA bestätigt krank ,und sendest den an die KK zurück .
Nur eins darfst du NIE ... eine Lücke im Zeitraum haben --auch nicht das WE
Krankgeschrieben bis freitag , Montag zum Arzt biste raus !
Also im zweifel ein Tag früher hingehen
 

Lightseeker

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:icon_motz:Das wäre ja fast das schlimmste was du machen könntest --keine Diagnosen .
Wenn der HA der Meinung ist JB ist nichts für deine Verfassung dann sind alle Termine gestrichen . Basta.
Du wirst deine Lohnfortzahlung wie vorher das Gehalt weiter bekommen , also wohl anfang oder Mitte September die Abrechnung für August (bis 17. ) Danach zahlt die KK , aber ich meine immer nach ablauf eines Monats .Du bekommst von denen einen Schein , wo dein HA bestätigt krank ,und sendest den an die KK zurück .
Nur eins darfst du NIE ... eine Lücke im Zeitraum haben --auch nicht das WE
Krankgeschrieben bis freitag , Montag zum Arzt biste raus !
Also im zweifel ein Tag früher hingehen
wieso september bzw. August?

am 17.7 läuft die Kündigungsfrist aus, also ab dem 18.7 ( mein geburtstag -.- ) bin ich da nicht mehr beschäftigt offiziell - Krankenschein geht bis 17.7 - aber meine Ärztin stellt mir am 16.7 einen neuen aus - Ende des Monats müsste ich dann die gehaltsabrechnung bekommen die letzte
 

Wutbuerger

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Klar dann 17.7,du bekommst ja im August die Abrechnung für den halben Juli , mit den Urlaubstagen die ausgezahlt werden .Zum Mitte August wirst du dann den Schein der KK bekommen , so war das jedenfalls früher .
Dadurch hast du ja keinen Engpass , wie das mit Aufstocker im Krankengeldbezug ist weiß ich allerdings nicht
 

Lightseeker

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Klar dann 17.7,du bekommst ja im August die Abrechnung für den halben Juli , mit den Urlaubstagen die ausgezahlt werden .Zum Mitte August wirst du dann den Schein der KK bekommen , so war das jedenfalls früher .
Dadurch hast du ja keinen Engpass , wie das mit Aufstocker im Krankengeldbezug ist weiß ich allerdings nicht
Die Lohnabrechnung ist meist schon immer ein paar Tage vor Monatende da ( bisher lag sie auf der Arbeit bei mir immer im Fach - muss die mir automatisch zugeschickt werden? )

und der Schein kommt automatisch oder muss ich mich dort bemerkbar machen? telefonisch oder persönlich?

Und wegen der AU und dem nicht zum JC gehen: habe oft gelesen dass eine AU nicht ausreicht, weil es nicht automatisch heisst dass man nicht in der Lage ist das Haus zu verlassen. Die wollen dann eine Wegeunfähigkeitsbesch. oder wie sich das nennt. Aber du meinst AU reicht aus?
 
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