Kühnert und Enteignungen - Machmal oder Neverever?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Archibald

Super-Moderation
Startbeitrag
Mitglied seit
8 August 2008
Beiträge
1.209
Bewertungen
1.927

Meine Meinung, teils ja, teils nein.
BMW zu enteignen halte ich für falsch, BMW ist ein Privatwirtschaftliches Unternehmen das nicht ins Lebensnotwendige eingreift um Rendite zu machen.

Bei Firmen wie Vonovia hingegen, also Firmen die Wohnen dazu missbrauchen Aktionären die Taschen zu füllen, da sollte Enteignung, als Konsequenz dieser Kasinomentalität im Bezug auf Wohnen, durchaus, im Sinne unseres Grundgesetzes, angewendet werden. Enteignung ist nichts Rückwärtsgewandtes, wie es aus der SPD auch tönt, Enteignung ist im Sinne einer Sozialen Marktwirtschaft ein Instrument der Notwehr gegen jene die Rendite über unser Grundgesetz und uns Bürger stellen.

Daher Bravo Herr Kühnert! Sie scheinen der einzige in der alterstarren, karrieregeilen Politikerriege zu sein der erfrischend tabulos in eine richtige Richtung denken, uns das auch noch öffentlich kund tun kann. (y)(y)(y)

Info, Alles schon mal da gewesen...

richtig gemacht geht es....
 

Realo

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Oktober 2012
Beiträge
607
Bewertungen
361
Ich finde es okay, einen dermaßen abgedrehten Vorschlag in die Runde zu werfen um überhaupt mal einen denkanstoß zu geben. Dass der Staat als Eigentümer definitiv nicht taugt hat die Geschichte mehr als einmal bewiesen...und bei den Firmen, wo die deutsche Regierung noch drin hängt... Beispielsweise Deutsche Bahn... Naja... Die Firmen werden von der Politik wohl eher als Abstellgleis für Politiker benutzt.... Und dass der gute Kevin kühnert.. der meines Wissens noch nie in seinem Leben mal wirklich gearbeitet hat.... Der SPD damit keinen Gefallen getan hat... Ist auch klar...
 
M

Mitglied 6000

Gast
Egal wie man es nennt. Artikel 14 (2) 1Eigentum verpflichtet. 2Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen... muss durchgeführt werden.

Dem Staat gehört es verboten, oder nur per Volksabstimmung erlaubt, das "Tafelsilber" zu veräußern. Ebenso muss die Privatisierung für Bereiche die der Versorgung dr Bevölkerung dienen, endlich gestoppt werden. ÖPNV, Energie, Wasser....
Ansonsten meine Meinung: aufstehen - die Sammelbewegung | bundesweite Demos am 16.02.2019
 

Curt The Cat

Redaktion
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
8.034
Bewertungen
10.793
[...] ...und bei den Firmen, wo die deutsche Regierung noch drin hängt... Beispielsweise Deutsche Bahn... Naja...
Als die Bahn noch vollständig Staatsunternehmen war, kam se zumindest noch pünktlich und vor Allem, die Bahn fuhr immer ... die Älteren unter uns erinnern sich sicherlich noch :icon_mrgreen:. Ob sie zu der Zeit kostendeckend gearbeitet hat, weiß ich nicht, aber nach meiner Ansicht mußte sie das auch nicht. Und besser ein paar Milliarden in ein Staatsunternehmen versenkt, von dem dann alle was haben, als ein paar Milliarden den Banken dorthin gesteckt, wo keine Sonne hinscheint ...
[...] Und dass der gute Kevin kühnert.. der meines Wissens noch nie in seinem Leben mal wirklich gearbeitet hat.... [...]
Da isser in der Bande, die uns regiert in bester, zahlreicher Gesellschaft. Das ist nun kein Alleinstellungsmerkmal von Herrn Kühnert. Haste Dir die Vita vom Profi Lindner mal angeguckt ...? Der hat immerhin schon ein paar Steuermilliönchen verbrannt, wenn ich das recht erinnere ...


:icon_wink:
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.605
Bewertungen
15.134
... der erfrischend tabulos in eine richtige Richtung denken, uns das auch noch öffentlich kund tun kann.
Würde ich eher wirres Denken nennen, denn er vergißt, daß Privatwirtschaft global agiert.
BMW bräuchte nur einen einzigen Kanadier am Unternehmen zu beteiligen und - aus die Maus ...
Das Urteil des EuGH macht den Weg frei für eine Paralleljustiz für Konzerne in Freihandelsabkommen.
Kanadische Konzerne können nach Ratifizierung des Abkommens EU-Staaten auf Entschädigungszahlungen in Milliardenhöhe verklagen,
wenn sie ihre Profite durch Gesetze zum Schutz der VerbraucherInnen oder der Umwelt gefährdet sehen. (Quelle)
CETA ist aber nur der Anfang, das Haifischbecken ist gut gefüllt.
Bei Firmen wie Vonovia hingegen, also Firmen die Wohnen dazu missbrauchen Aktionären die Taschen zu füllen,
da sollte Enteignung, als Konsequenz dieser Kasinomentalität im Bezug auf Wohnen, durchaus, im Sinne unseres Grundgesetzes, angewendet werden.
Meiner Meinung gilt das für jede lebensnotwendige Infrastruktur, wie z.B. Energie, Wasser, Wohnraum, Verkehrs- und Kommunikationsstruktur sowie Gesundheitswesen.
Ein Großteil wurde dem Kapital aber bereits zum Fraß vorgeworfen, die Folgen sind nicht zu übersehen.
 

Stauer

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
23 Januar 2019
Beiträge
1.069
Bewertungen
3.797
Hallo,
ich bin auch dafür, dass Post, Bahn und Banken nicht in private Hände gehören. Da gibt es zu wenig Verantwortungsgefühl für die Bevölkerung. Das sieht man an den Arbeitsbedingungen der Angestellten und an den Ergebnissen z.B. Bankenrettung. Jetzt wird es mal Zeit das Volk zu retten. Dafür wäre ich bereit zu enteignen. Die Durchführung der Enteignung sollte aber nicht so sein, dass Existenzen vernichtet werden. Es würde schon reichen, wenn sich die Herrschaften wieder an die Preise gewöhnen. Sie sollen gefälligst wieder Löhne zahlen.
 

BenjaminG

Elo-User*in
Mitglied seit
2 Mai 2019
Beiträge
24
Bewertungen
4
Hallo,

ich bin stark dafür. Aus den Fehlern der Vergangenheit lässt sich lernen, nicht alles müsste zwingend genauso ablaufen.

Soweit ich weiß sind die hochdotierten DAX-Konzerne häufiger mal in Korruptionsvorwürfe verstrickt und handeln eher entgegen der Gemeinschaft. Eine Enteignung halte ich somit für gerechtfertigt.
Außerdem hätten Industrie und Politik dann eine weniger starke Lobby, was ich grundsätzlich begrüßen würde. Die Politik würde m.E. an Integrität dazugewinnen.
 

BenjaminG

Elo-User*in
Mitglied seit
2 Mai 2019
Beiträge
24
Bewertungen
4
Unternehmen würden binnen kürzester Zeit ins Ausland abwandern. Übrig bliebe ein Agrarstaat.

Kann ich mir schlecht vorstellen, dass es ausschließlich so laufen würde. Dann müssten sämtliche Produktionsstätten ja mit ins Ausland. Auch ist fraglich ob es im Ausland ähnlich viele hochqualifizierte Fachkräfte wie in Deutschland gibt. Und außerdem könnte die Politik dem Abwandern ins Ausland genauso einen Riegel vorschieben, es einfach verbieten oder so.
 

AsbachUralt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2008
Beiträge
2.584
Bewertungen
3.241
Und außerdem könnte die Politik dem Abwandern ins Ausland genauso einen Riegel vorschieben, es einfach verbieten oder so.

Also würden wir wieder eine Mauer benötigen, dass keiner weg läuft.
Und was die Produktionsstätten angeht, da müsste nur der Firmensitz ins Ausland abwandern und als ausländischer Betrieb wäre eine Enteignung unmöglich, wollte man nicht das Land vollkommen international ausgrenzen und damit in den Ruin treiben.
 

BenjaminG

Elo-User*in
Mitglied seit
2 Mai 2019
Beiträge
24
Bewertungen
4
An eine Mauer habe ich nicht gedacht.
Ist es unmöglich Firmenabwanderung per Gesetz zu verbieten? Ich denke nicht. Vielleicht wäre es ja auch im Vornherein eine gute Idee, Firmen, die hauptsächlich ihre Produktion in Deutschland haben, zu verpflichten, ihren Firmensitz auch in Deutschland haben zu müssen. Oder es dürften keine Umzüge gemacht werden, bei Firmen die schon lange bestehen und einen wahnsinnigen Gewinn einfahren, oder so ähnlich.

Natürlich müsste zwischen inländischen und ausländischen Firmen differenziert werden.

Ich finde Enteignungen sollten unbedingt bei der Grundversorgung (zB EWE), Verkehr (Bahn), Kommunikation (Vodafone und all die anderen Rabauken) stattfinden.
 

Fabiola

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
12 Mai 2015
Beiträge
2.244
Bewertungen
3.406
Ich werf hier mal unkommentiert etwas in den Ring:
Nach Rückkehr aus der Justizvollzugsanstalt Landsberg verschenkte der Unternehmer seine Betriebe an seine Mitarbeiter und entwickelte mit ihnen das als PORST-MODELL bekannt gewordene, von Banken, Gewerkschaften und Unternehmern heftig bekämpfte System einer absoluten betrieblichen Selbstbestimmung, was er als Form „totaler Mitbestimmung“ sah.

BMW zu enteignen halte ich für falsch, BMW ist ein Privatwirtschaftliches Unternehmen das nicht ins Lebensnotwendige eingreift um Rendite zu machen.
Mag sein, oder doch nicht?
Familie Quandt greift insoweit ein, als das die Wertschöpfung nicht von den lohnabhängigen Menschen zum Großteil abgeschöpft wird, die es erwirtschaftet haben. Sondern von Familie Quandt, die sich durch leistungsloses Einkommen bereichert in Form von Dividenden, ohne einen Finger dafür gerührt zu haben ... Da stinkt doch wohl etwas zum Himmel :evil:
 

Kampfmops

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 März 2016
Beiträge
606
Bewertungen
1.802
Was Wohnraum und andere Dinge angeht, die Menschen brauchen (Wasser, Strom usw.) bin ich notfalls auch für Enteignungen.
Lieber sind Kommunen die Besitzer von Wohnräumen, als Wohngesellschaften, die nie etwas an den Gebäuden machen...ausser natürlich, man kann durch aufhübschen fett die Miete erhöhen, dann tun sie das natürlich.

Was die enteignung von firmen angeht, bin ich mir nicht sicher. Mir wäre es lieber, wenn Firmen in den Ländern auch Steuern zahlen müssten, wohin sie ihre Waren verkaufen. So wäre der Standort egal, wenn sie pro verkauftes Teil in einem Land, auch dort dafür die Steuern zahlen. Zusätzlich die Lohnsteuer runter und Aktionäre mehr besteuern.

Eine Sache die ich schlimm finde: Alle Lobby-Politiker beschimpfen Kühnert gleich, nach seiner Aussage. Nur weil jemand mal etwas vorschlägt, was gut für die Bürger wäre, steht er (nach ansichten mancher Politiker) gleich unter Drogen. Diese Leute sollten wirklich mal selbst nur einen Teilzeit-Job haben und die hohen Mieten stemmen müssen (mindestens über ein Jahr), dann würden sie mal wissen, was Sache ist.

Hier noch mal was zum Nachdenken:
 
G

Gelöschtes Mitglied 41016

Gast
Ist es unmöglich Firmenabwanderung per Gesetz zu verbieten? Ich denke nicht.
Es wäre schon ein Anfang, wenn der unter rot-grün eingeführte Schwachsinn, dass Unternehmen Auslandsinvestitionen hier in Deutschland von der Steuer absetzen können, aufhören würde.

Familie Quandt greift insoweit ein, als das die Wertschöpfung nicht von den lohnabhängigen Menschen zum Großteil abgeschöpft wird, die es erwirtschaftet haben. Sondern von Familie Quandt, die sich durch leistungsloses Einkommen bereichert in Form von Dividenden, ohne einen Finger dafür gerührt zu haben ... Da stinkt doch wohl etwas zum Himmel :evil:
Bei den Quandts stinkt noch weit mehr, wenn man nur weit genug in der Familien-Vermögen-Historie zurück geht.
 

erwerbsuchend

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2017
Beiträge
3.791
Bewertungen
3.043
Mir wäre es lieber, wenn Firmen in den Ländern auch Steuern zahlen müssten, wohin sie ihre Waren verkaufen. So wäre der Standort egal, wenn sie pro verkauftes Teil in einem Land, auch dort dafür die Steuern zahlen.

Wer zahlt letztlich tatsächlich alle Abgaben, Steuern und Zölle, die auf ein Produkt oder eine Dienstleistung anfallen? Sind es die Anbieter, die dies aus eigener Kasse zahlen oder die Verbraucher, die diese Produkte oder Dienstleistungen kaufen in deren Verkaufspreise jene Kosten einfach eingerechnet werden? Zudem, welche Art von Steuern und Abgaben meinst du, müssten oder sollten deiner Meinung nach dafür erhoben werden? Wofür und auf welcher Basis wird nochmal die USt. erhoben?

Sorry, aber du erinnerst mich damit an Trump, der doch tatsächlich der Meinung sei, dass die chinesischen Exporteure die Zölle zahlen sollen, die Trump auf deren Produkte erheben will, und nicht die US-Kunden, die diese Produkte kaufen.
 

local.man

Elo-User*in
Mitglied seit
26 Februar 2019
Beiträge
24
Bewertungen
89
Da sich die Geschichte grundsätzlich immer in gewissen Bahnen wiederholt, wäre mal generell eine Grundsatzdiskussion über die Systemgrundlage nötig.

Aber generell hätte es nie passieren dürfen, dass die Regierung so weit korrumpiert wird, dass sie die Menschen unterdrückt und teils weniger, teils stark gegen sie gerichtet ist und dem Profit in so einem Maße dient.

Schaut an sich die aktuells Situation an, wird alles getan um Wirtschaft zu schützen und dafür auch der Mensch bis aufs Hemd ausgeraubt und unterjocht.

Grundsätzlich müssen alle fundamentalen Branchen in der Hand des Volkes sein, damit dieses unabhängig ist und nicht erpresst und für eine entartete Wirtschaft geopfert werden kann, nebenbei immer freier wird und jeder einzelne seine Selbstbestimmtheit behält und ausweitet. Dies wird ja durch den Fortschritt stetig ermöglicht in immer größerem Umfang, nur aktuell aggressiv unterdrückt und durch immer wieder neue Regulierungen und Reformen vorsetzlich beschnitten und verhindert.
Zusätzlich sollte auch das Geldsystem/Gelderschaffung nicht in privaten Hände liegen, da diese dann durch Schuldgeldsysteme samt Zins die Menschheit zu ihrem ewigen Schuldsklaven macht und somit den Laden langsam aufkauft.
Verkehr und andere nötige Infrastrukturen, die in Abhängigkeiten stehen zu einer freien Gesellschaft, sind entsprechend ebenso vor privaten Händen zu schüzten.
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.535
Bewertungen
16.319
Ein Unternehmensstrafrecht wäre nett.

Käme im Prinzip auf eine intelligente Enteignung hinaus.
Vonovia und ähnliche wären nicht amüsiert.

Gut möglich, dass Ihro Kevinheit erst einmal Peng! gemacht hat, um die
Aufmerksamkeit zu bekommen und dann auf so etwas hinaus will.
 

Realo

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Oktober 2012
Beiträge
607
Bewertungen
361
Könnte mir jemand bitte mal ein Beispiel nennen... wo ein Unternehmen in Mitarbeiterhand über einen längeren Zeitraum erfolgreich war??? Photo-Porst ging ja dann doch ziemlich schnell pleite ....
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Herr Kühnert hat, daß immerhin hat er geschafft und bis zum Ende durchgehalten, Abitur.

Er verfügt über 3,5 Jahre praktische Erfahrung was das Arbeiten in der freien Wirtschaft angeht. Diese Tätigkeit übte er in einem Call Center aus. Ansonsten beschränkt sich seine Berufserfahrung auf die Mitarbeit in 2 Abgeordnetenbüros.

Ein Studium hat er abgebrochen, eines ruht.

Also, zusammenfassend kann man sagen, daß Herr Kühnert in seinem Leben wahrscheinlich schon viel über verschiedene Wirtschaftssysteme gelesen hat, allerdings nie in entscheidender Position in der freien Wirtschaft tätig war noch über eine Ausbildung verfügt, die ihn zum Ausüben einer solchen Position befähigen würde.

Herr Kühnert hat also, als er über die Verstaatlichung von Unternehmen gesprochen hat, über etwas gesprochen, was ihm mehr oder weniger, eher mehr, nur aus der Theorie bekannt ist. Praktisch, anhand von Selbsterfahrung, hat er im Bereich der Wirtschaft wohl noch nie erlebt was „mit Schraube D“ passiert, wenn man an „Schraube B“ dreht und ob das Drehen an „Schraube B“ evtl. dann sogar Folgen für die „Schrauben A und C“ hat.

Als „Kind der Politik“ weiss Herr Kühnert ganz bestimmt auch, daß er von alldem auch überhaupt nichts wissen muß, keine Ahnung haben muß.

Denn, sollte er widererwarten tatsächlich mal in die (politische) Position gelangen, etwas entscheiden zu müssen, in die Realität umsetzen zu müssen, finden sich bestimmt sehr gut vergütete Berater, die das Wissensvakuum von Herrn Kühnert ausgleichen.
 

0zymandias

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Juli 2012
Beiträge
7.535
Bewertungen
16.319
Der Antichrist hat übrigens auch schon den Mindestlohn von über 12 € die Stunde und die Abschaffung von Sanktionen
im Alg-II-Bezug gefordert (Link).

Ein argumentum ad hominem kann also aus mehreren Gründen in die Hose gehen.

Wenn's doch nur etwas mehr Fleisch auf den Rippen gäbe. :biggrin:
Tatsächlich bleibt die "Kollektivierung" nur etwas Angedachtes, wenig Konkretes.
Irgendwie demokratisch soll es ablaufen. Tolle Wurst, was auch immer.

Wäre noch ein argumentum ad hominem vonnöten, dann könnte man sich anschauen,
wie Andi Scheuer, seines Zeichens oberster Windpark der CSU, sich komplett
einnässt.

Das war es doch fast schon wert, oder? :biggrin:
 

lino

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
12 Dezember 2005
Beiträge
600
Bewertungen
1.063
Eine Sache die ich schlimm finde: Alle Lobby-Politiker beschimpfen Kühnert gleich, nach seiner Aussage.
Das verstehe ich auch nicht. Richtig wäre, Kühnert bedingungslos zu unterstützen und zum Bundeskanzler zu machen. Dann ändert sich die Ansicht von Juso-Vorsitzenden nämlich ins Gegenteil:
 

Fabiola

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
12 Mai 2015
Beiträge
2.244
Bewertungen
3.406
Aus von IronFist genannter (Spiegel)Quelle:
BMW hat im vergangenen Jahr 7,2 Milliarden Euro Gewinn gemacht, 2,6 Milliarden Euro Steuern gezahlt und beschäftigt 135.000 Mitarbeiter - 5000 mehr als im Vorjahr.
Und wieviel des Erlöses ist davon (nach Befriedigung der Aktionäre und Fam. Quandt) an die Belegschaft geflossen?
Wieviele der 135.000 Mitarbeiter sind prekär beschäftigte Leih- und Werkarbeiter?
Das verschweigt die seit Jahren 'runter gekommene' Spiegelgazette :mad:
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten