Kriege ich Probleme mit dem Arbeitsamt? (1 Betrachter)

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Ratsucher

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Hallo liebe Forumsmitglieder und Betroffene,

ich habe einen Schwerbeindertenausweis (GB 50%), hatte diese Behinderung allerdings bei meinem Arbeitgeber nicht angegeben, da man sie nicht merkt und ich den mir gestellten Aufgaben ohne Probleme gerecht werden konnte.

Nun wurde ich aus betriebsbedingten Gr├╝nden gek├╝ndigt, was auf Grund der tats├Ąchlich schwierigen Lage des Unternehmens nachvollziehbar und leider unvermeindlich war -habe die Zahlen der letzten Monate selbst gesehen.

Nun meine Frage: bekomme ich nun Schwierigkeiten mit dem Arbeitsamt (z.B. Sperre oder kein Arbeitslosengeld), weil ich meine Schwerbehinderung beim Arbeitgeber verschwiegen hatte und deshalb "normal" aus betrieblichen Gr├╝nden gek├╝ndigt wurde? Ich h├Ątte ja eine Arbeitslosigkeit evtl. verhindern k├Ânnen, wenn ich meine Schwerbehinderung bekannt gegeben h├Ątte?

Insgesamt bin ich zum Ende des Arbeitsverh├Ąltnisses Ende Dezember 2014 (bei einer verk├╝rzten Probezeit von 4 Monaten) 7 Monate bei dem Arbeitgeber t├Ątig gewesen.

W├Ąre meine Schwerbehinderung beim Arbeitgeber bekannt gewesen, h├Ątte ja das Integrationsamt meiner K├╝ndigung zustimmen m├╝ssen, es sei denn ich w├Ąre "noch nicht l├Ąnger als sechs Monate bei dem Arbeitgeber besch├Ąftigt gewesen", was ich zum Zeitpunkt meiner K├╝ndigung (also jetzt) ja auch noch nicht war.

Au├čerdem sollte ich wohl das Arbeitsamt wohl ├╝ber meine Schwerbehinderung informieren, damit ich in f├╝r mich geeignete T├Ątigkeiten vermittelt werden kann.

Momentan ist das alles leider sehr verwirrend und ich wei├č nichtmehr,wasich tun soll. Ich w├Ąre Euch mehr als dankbar, wenn Ihrmir vielleicht helfen k├Ânntet. etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen.

F├╝r Eure M├╝he und Unterst├╝tzung schon mal herzlichen Dank. :icon_hihi:

Beste Gr├╝├če

Euer Ratsucher
 

Strolchenmann

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Damit geht man nicht hausieren, sondern bringt die dann an wenn es einem pers├Ânlich etwas bringt, vielleicht dann wenn bei der Einstellung GdB Quoten erf├╝llt werden m├╝ssen
 
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Gast
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Damit geht man nicht hausieren, sondern bringt die dann an wenn es einem pers├Ânlich etwas bringt, vielleicht dann wenn bei der Einstellung GdB Quoten erf├╝llt werden m├╝ssen
Au├čerdem sollte ich wohl das Arbeitsamt wohl ├╝ber meine Schwerbehinderung informieren, damit ich in f├╝r mich geeignete T├Ątigkeiten vermittelt werden kann.
Sicher will er auch in die REHA-/Schwerbehindertenabteilung beim Amt.
 

Musterfrau

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Ich denke, ganz so einfach ist die Sache nicht.

Mich hatte seinerzeit der sozialrechtliche Rat erreicht, einem potentiellen AG immer von der Schwerbehinderung berichten zu m├╝ssen. Das habe ich allenfalls im Vorstellungsgespr├Ąch getan, da man auch mir den GdB nicht ansieht. Da er sich auch nicht auf meine Leistungen auswirkt, begr├╝nde ich seine Beantragung bzw. Erlangung mit dem Steuervorteil. Sowas versteht ein Kaufmann.

Die AA m├Âglicherweise aber nicht. Das Anrufen des Integrationsamtes, das bei Vorliegen eines GdB zwingend erforderlich ist, h├Ątte evtl. vor K├╝ndigung bewahren oder diese wegen des zeitlichen Ablaufes herausz├Âgern k├Ânnen. Die Agentur f├╝r Arbeit h├Ątte also Kosten sparen k├Ânnen. Mitunter herrscht auch die Meinung, dass ein Schwerbehinderter sp├Ątestens bei K├╝ndigung den GdB offenbaren und/oder der AG ihn danach fragen m├╝sse. Machen wir uns allerdings nix vor: Die Antr├Ąge der AG gehen beim Integrationsamt gerne durch, wenn es sich um eine K├╝ndigung aus betriebsbedingtem Grunde handeln soll.

Der Agentur die Schwerbehinderung zu verheimlichen, ist wohl keine gute Idee: Zum einen wird im Formular danach gefragt, zum anderen ist dann f├╝r die Betreuung eine andere Abteilung zust├Ąndig. F├╝r die Vermittlung ist so ein GdB vielleicht auch nicht unn├╝tz, wenn es z. B. um Stellen (ZAF pp.) geht, die man besser nicht antreten mag. Dass sich der GdB bei Dir nicht auswirkt, wei├č ja so niemand.
 
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