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Kretschmann und der Datenschutz

arbeitslos in holland

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#3
auch die nl wollten(als erste!) die satellitengestütze maut. sie ist gescheitert(endgültig).

zwar hätte man über die maut, die verkehrsströme "leiten"können, sodaß stauschwerpunkte punktuell hätten entlastet werden können.

jedoch konnte man keine garantien dafür ablegen, dass die erhobenen daten nicht von dritten mißbraucht werden könnten.

das war aber für das scheitern gar nicht das hauptargument. das pro-lieblingsargument der politik war, dass die vielfahrer mehr zahlen müssten und damit nicht mehr der kfz-besitz, sondern der -gebrauch bezahlt werden müßte. natürlich würden dabei die hier erhobenen kfz-steuern wegfallen, die nach gewicht berappt werden müssen.
leider mußte das nl-parlament einräumen, dass die maut zwar gerechter sein würde, jedoch die anschaffung des satellitengestützen systems im voraus finanziert werden müsste. auf die frage wodurch die finanzierung sichergestellt werden sollte, räumte die politik ein, dass noch vor einführung des gerechteren systems, die heutige kfz-steuer massiv steigen müßte.
leider war es seitens der regierung nicht möglich überhaupt darauf eine antwort zu liefern, wielange denn die höheren steuern bezahlt werden müßten.

im gegensatz dazu besteht ja in d-land schon ein funktionierendes maut-system, zz. für lkw. natürlich hat man bei einführung des systems sowohl das parlament als auch die bürger belogen und betrogen(ist ja in d-land so üblich).
wenn man denn wirklich von anfang an, nur ein lkw-mautsystem installieren wollte(ohne hintergedanke richtung pkw-maut), dann fragt man sich doch, wieso die mauterfassung des heutigen konsortiums, fahrzeuge bis zu einer geschwindigkeit von 200 kh/h erfassen kann. und das system war grundsätzlich so konzipiert.

auch mit der staurückmeldung mit aktiven gps-system läßt sich die staatskasse füllen:

mit den neueren gps-systemen lassen sich rückschlüsse auf verkehrsstockungen ziehen. aber auch etwas anderes:

es läßt sich auch gut nachvollziehen, welche fahrzeuge mit welcher geschwindkeit unterwegs waren. in den nl wurden diese daten(von tom-tom) an die straßenverkehrsbehören und an die gemeinden weitergegeben. diese konnte dann, an bestimmten lukrativen punken, systematisch blitzkästen und mobile kontrollen einrichten. der autofahrer kennt durch das tom-tom natürlich die festen blitzer, wurde aber von den neueren standorte überrascht. ein schönes beispiel, was mit den daten anschließend passieren würden, wenn sie erst mal erfaßt sind.

mit einem satellitengestützen system würden verkehrskontrollen der vergangenheit angehören, weil jederzeit nachzuvollziehen wäre, wer wann wie schnell war.

aber da stellt sich noch die ein oder andere frage(auch das wurde in den nl debattiert):

1.) wer bezahlt den einbau ins auto ?
2.) wer haftet bei schäden durch den einbau ?

da wollte man allenernstes durchsetzen, dass der halter sämtliche risiken tragen sollte !!!

wohl mit einem funktionierenden rechtsstaat nicht durchsetzbar.

aber in d-land ist das ja folklore :icon_party:

achso, auch die belgier woll(t)en eine abgabe, maut wasauchimmer :icon_party::icon_party:
das war vor der pleite der DEXIA :icon_twisted:
 

roterhusar

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#4
Das kommt davon, wenn man sich nur mit Buckelwalen, Kröten und Juchtenkäfern beschäftigt ....
 
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