Kreissparkasse Gotha erhöht Gebühren für Girokonto auf 12,90 EUR im Monat

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Ines2003

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
1.457
Bewertungen
448
Seit letzten Jahr, verlangt die Kreissparkasse Gotha 12,90 EUR für ein normales Girokonto, vorher waren es 4,00 EUR.

Besonders perfide finde ich, das wenn man eine Dispo von 500 EUR auf das Konto nimmt, kostet es ´nur´ 7,90 EUR.
Durch diesen Zwangsdipo wird Geld von den Ärmsten der Ärmsten gescheffelt.
Aufgefallen ist es mit erst vor kurzem, als ich die Kontoauszüge meiner Oma sah, Sie bekommt Grundsicherung, alle Konten wurden, wenn man sich nicht gemeldet hat in die Kontoform mit dem Zweangispo überführt.
Es gibt keine Einkommensüberprüfung, so gerät man in die Schuldenfalle und das von einer Körperschaft des öffentlichen Rechts.

Gibt es bei euch auch so krasse Beispiele?
Ich finde so etwas Beschämend.
 

erwerbsuchend

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2017
Beiträge
3.791
Bewertungen
3.043
Wie meinst du das mit dem Zwangsdispo genau? Wird nur seitens der Sparkasse eine Kreditlinie eingeräumt, die man nutzen kann, oder muss man einen Kredit in Höhe von 500,00 EUR aufnehmen und zu den gegebenen Zinssätzen zurückzahlen? Sollte nur eine Kreditlinie eingeräumt werden, die man nutzen kann, aber nicht muss, verstehe ich deine Aufregung nicht. Es gibt bisher keinen Zwang, einen Kredit nutzen zu müssen. Rein rechtlich kann auch gar nicht von Zwang gesprochen werden, denn bei Änderungen in den Nutzungsbedingungen, dazu zählen auch die Kosten, hat ein Kunde ein Sonderkündigungsrecht, und kann dann das Kreditinstitut wechseln.
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.605
Bewertungen
15.134
Ich finde so etwas Beschämend.
Dann wehre Dich doch. Was steht denn einem Wechsel der Filliale entgegen?
Habe letztes Jahr selbst einen » Bankwechsel durchgezogen und zahle nun Gebühren nur noch im Centbereich.
Monatlich 9 Cent für die Bereitstellung der Kontoauszüge und 9 Cent je selbst getätigter Überweisung.
Spare somit jährlich 12 x 8.50€, also ca. 100 €uro.


» Kontoauflösung Girokonto - Fensterbrief

Für eine Anstalt öffentlichen Rechts, finde ich das unter aller Sau.
Daß man
mehr Leistung für weniger Geld
bekommt?
der Ertrag geht also über die Dispozinsen
eines Dispo, dessen Beanspruchung freiwillig ist. :icon_cool:
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.166
Bewertungen
28.601
Das Konto kostet mit Dispo weniger als eins ohne, man bekommt also mehr Leistung für weniger Geld, der Ertrag geht also über die Dispozinsen.
Die Dispozinsen fallen ja nur an, wenn der Dispo auch in Anspruch genommen wird. Muss man ja nicht machen.

Der Dispo kann aber von Vorteil sein. Wenn sich mal Zahlungen und Geldeingaenge ungünstig überschneiden, ist es besser, die paar Cent Dispozinsen zu zahlen, als die höheren Kosten fuer geduldet Ueberziehung oder wenn Lastschriften zurueckgehen.
 

Ines2003

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
1.457
Bewertungen
448
Ich weiß nicht, meinme Oma z.B. nicht den Dispo seit Sie das Erfahren hat fest jeden Monat, Ergebnis, im nächsten Monat hat sich dann noch weniger, also wieder in den Dispo geghen usw.
Sie verschiebt es nach hinten, irkendwann kommt dann der Knall, daher finde ich das nicht so in Ordnung.
 

Ines2003

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
1.457
Bewertungen
448
Ja, da hast du Recht, abers es verleitet, die Alternative wäre dann aber das Konto für 12,90 EUR, ganz schön happig für ein paar Buchungen.
 

erwerbsuchend

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2017
Beiträge
3.791
Bewertungen
3.043
@Ines2003, wie kann ein Dispokredit verleiten, wenn man nur das ausgibt, was man auch einnimmt? Gerade bei der älteren Generation ist dies weitgehend so verbreitet. Andererseits, was hindert dich daran das Kreditinstitut zu wechseln, wenn du mit den Kontenmodellen der Sparkasse nicht einverstanden bist? Es gibt doch keine Pflicht, sein Konto bei einer Sparkasse haben zu müssen. Ich verstehe daher nicht, welches Problem nun in deinem Fall vorliegt.

Da liegt das Problem, meine Oma gehört zu diesen Kreis, Sie hat den Dipo schon richtig mit eingeplant.

Man plant nur dann mit einem Dispo oder einem Kredit allgemein, wenn man höhere Ausgaben als Einnahmen hat. Dies liegt aber in der Verantwortung eines jeden Einzelnen, wie er/sie seine/ihre Finanzen regelt. Wenn deine Oma bisher ohne Dispo ausgekommen ist, wäre zu klären, warum auf einmal ein Dispo notwendig sei. So richtig ist deine Schilderung nicht nachzuvollziehen und hört sich für mich leider nur nach Sparkassen-Bashing an, weil du mit der Änderung ihrer Kostenmodelle nicht einverstanden bist.
 

Ines2003

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 April 2013
Beiträge
1.457
Bewertungen
448
Ich bin schon lannge nicht mehr bei der Sparkasse, meisten sind hier nur die die ältere Generation Kunden dort, weil es der nächstgelegene Geldautomat und für den Fall der Fälle ein Persönlicher Ansprechpartzner da ist, der 3 Kilometer Entfernt ist. Unsre Filialle wurde auf SB umgestellt.
Ja, bin mit den Kontomodellen nicht einverstanden, weil Leistung und Kosten dafür in keiner Relation stehen.
Die Sparkassen werben ja immer mit Iher Persönlichen Ansprechbarkeit vor Ort, nur die meisten Fieliealen werden auf SB umgestellt, die Kosten werden gesenkt aber die Gebühren steigen, hier geht es meiner Meinung nach nur um Gewinnmaximierung der öffentlichen Hand.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.166
Bewertungen
28.601
Ichhabe auch einen Dispo. Die wenigen Male, die ich den bisher genutzt habe, wa das für wenige Twage, weil ich sicger war, dass eine bestimmte Geldsumme reinkommt, aber das geld eben schon etwas früher brauchte und deshalb keine Geldanlage auflösen wollte. Das längste wat glaube ich mal eine Woche.
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.893
Bewertungen
2.284
Meine Sparkasse hat den Dispo auf 0 gesetzt bei Eintritt in ALG II. Da hatte ich jeden Monat das Theater mit den Rückbuchungen.

Die Norisbank gibt auch nur Guthabenkonten.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.166
Bewertungen
28.601
DAs hat sich die dmals noch existente Dresdner Bank mit mir mal vor über 20 Jahren erlaubt, als ich kurz arbeitslos war, unz zwar ohne mich darpber zu informieren. Die habe ich dann erstmal rund gemacht und zackwar der Dispo wieder auf dem alten Betrag.
 

Claus.

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 November 2010
Beiträge
2.295
Bewertungen
1.270
Ich halte diese "Idee" für rechtswidrig.

Die Sparkassen verhalten sich m.E.n. ausschließlich dann wie ein "Institut der öffentlichen Hand", wenn sie in massivsten finanziellen Schwierigkeiten stecken.
... dann darf plötzlich der Träger haften. Ansonsten sind die allerhöchstens um Mikrometer besser wie die Raiba´s.

Um die Spaka´s wird sich m.M.n. normalerweise auch nicht gekümmert; an die traut sich kein Landrat oder gar noch "nur" Oberbürgermeister hin. Diese Herrschaften würden zwar eigtl. die Aufsicht darüber am Hals haben ... aber anscheinend hilft doch manchmal eine ´Vogel-Strauß-Taktik´. Die Geldritter mit öffentlichem Auftrag drehen entsprechend völlig unbekümmert sehr lange hohl ... wird schon gut gehen, oder schief gehen, oder gut gehen ... Hauptsache es ist nix in meiner Amtszeit ... .

Der Kreistag bzw. Landrat wissen vermutlich gar nichts davon. Schließlich sind die doch eher bei "höherwertigeren" Geldinstituten; und selbst wenn nicht dann lesen sie doch nicht monatlich die Liste der Kontoführungsmodelle Ihrer Spaka durch. Und völlig von allein kommen sie schon zweimal nicht drauf, weil a) die sicher auch regelmäßig fleißig angelogen äääh eventuell leicht missverständlich informiert werden, und b) weil alleine deren Aufwandsentschädigungen als Mitglieder des Kreistages schon in der Höhe der Grundsicherung liegen dürften (zu der dann allerdings noch ganz regulär "Entschädigungen" als Bürgermeister, Lehrer, Landwirt, LRA-Mitarbeiter, haste-nicht-gesehen, dazukommen.

Desweiteren könnte eine Anfrage / Beschwerde beim Ombudsmann der Sparkassen "interessant" werden ...

Mir ist so, als hätte ich mich schonmal zu der Frage informiert, ob die Spaka´s wirklich völlig frei mit Dispokrediten umgehen dürfen; und nicht ggf. sogar theoretisch dafür haften müssen. Die erste Antwort ist -nö-, und die zweite -ja- ... das hat halt auch ein bisschen was vonwegen ´sag einem Verdurstenden daß er das giftige Wasser nicht saufen soll´ zu tun.
Seit Basel II, Basel III, Bankenstresstest, faule Kredite .... und wie das alles heißt, haben sich zudem die Vorschriften nochmal bis runter zur kleinsten Dorfbank verschärft. Aber auch da gilt, daß ein (unberechtigter) Dispo nicht einfach von heute auf heute mittag auf Null gefahren werden und einfach mal alles an sonstwie verfügbarer Kohle gegriffen werden darf. Das ist im Zweifelsfall (m.W.n. weiterhin) eine Steilvorlage für´s örtliche Amtsgericht.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten