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Krankschreibung während einer Maßnahme

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qhrusty

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#1
ich mache z.Zt. eine 4 monatige Maßnahme bei der Tertia (ab 01.10.09). Durch einen (häußlichen) Unfall bin ich seit dem 30.10.09 krankgeschrieben. Jetzt habe ich Angst, dass ich die MAßnahme erneut anfangen muss. Ich müsste zwar operiert werden, könnte das aber noch etwas rausschieben. Wie lange kann man max. Krankgeschrieben sein, ohne Gefahr zu laufen, den ganzen Mist noch mal zu machen?
Ich hoffe, mir kann jemand dazu ein paar Infos geben
 

physicus

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#2
wenn du den murks nicht machen willst, dann geht man einfach nicht hin, das funnktioniert ohne sanktion aber nur wenn man den quark nicht schon begonnen hat.
der sanktionsparagraph sieht nämlich für nicht angetretene maßnahmen keine sanktion vor!

bleib krankgeschrieben und gut ist, will man dir den müll dann erneut aufdrücken, erscheinst du dort einfach nicht.
die werden dich dann versuchen zu sanktionieren, dagegen kannst du aber klagen.
bekommst das geld dann zurück...
 

qhrusty

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#3
ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist, da einfach nicht mehr hinzugehen. Ich könnte mich zwar weiterhin krankschreiben lassen, befürchte aber, dass nach Genesung ich die Maßnshme von vorne anfangen muss, und dazu habe ich wirklich keine Lust.
Vielleicht weiß ja hier jemand, wieviel Fehlzeiten man haben kann, ohne diesen Mist wiederholen zu müssen. Ich könnte mir vorstellen, wenn man mehr als 50% fehlt, wird man bestimmt wieder zu einer neuen Maßnahme eingeladen, oder?
 
E

ExitUser

Gast
#4
Im Prinzip macht ein Amt sowieso was es will. Auch wenn du jetzt erfolgreich die Maßnahme abschließt, weisen sie sie dir manchmal wieder zu.

Hast du denn diese Maßnahme per unterschriebener EGV zugewiesen bekommen? Steht da evtl. etwas drin, dass Fehltage an die Maßnahme angeschlossen werden? D.h. dass die Krankheitstage nach Abschluss der Maßnahme noch drangehängt werden?

Wenn nein, dann kannst du ruhig weiter krank bleiben. Wenn die Maßnahme abgeschlossen ist, könnte es sein,dass sie dir nochmal so eine EGV vorlegen. Unterschreibe sie bitte nicht, denn du bekommst deswegen keine Sanktion! Du erhälst sie dann per Verwaltungsakt und dann kannst du so eine Maßnahme schon leichter abwehren. Anders gehts nicht.
 

trama417

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#5
In der Tat ist es wichtig, was in deinem Vertag -mit dem Maßnahmeträger- steht.
Ich vermute, wenn das Bildungsziel nicht erreicht werden kann.. etc..
dann wird dir der Vertrag von Seiten des Maßnahmeträgers gekündigt. Da brauchst du aber keine Sanktion zu befürchten.

Ich denke, eine Prozentzahl an möglichen Fehlstunden gibt es da nicht, eher ist es doch Ermessen des Trägers, ob du dein Ziel erreichst, auch mit langen Fehlzeiten.
Ziel ist wohl nun mal, ich vermute, ein Praktikum.. wo der Bildungsträger sich die Provisionen der Arge einstreicht..

Du wirst wohl gute Gründe haben, dass du den "ganzen Mist nicht noch mal" machen willst.
Lass es doch darauf ankommen, falls du eine erneute Zuweisung bekommst.
Wenn du jetzt deine OP machst, dann in Reha gehst.. das wird eine gewisse Zeit brauchen..
Falls du dann eine erneute Zuweisung bekommst, kannst du ja argumentieren, dass das ganze "für die Katz" ist, denn du kennst es ja. Vielleicht hast ja dann den Termin für eine erneute EGV.. die du natürlich nicht unterschreibst..
Dann bist du aus dem "Schneider"..
 
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#6
Die werden dir "sicher" nicht nochmal die Maßnahme aufdrängen, vielleicht auch deswegen weil sie "glauben könnten", dass du absichtlich krank bist, wenn du verstehst was ich meine.

Ich war in der Maßnahme neulich 8 Wochen krankgeschrieben, in der 9. wurde sie dann abgebrochen (vom Träger aus), Zitat: " hat ja keinen Sinn mehr, weil mir da jetzt zuviel fehlt". (war eine mit 3 Monaten Deppenbeschäftigung und danach Praktikum über 2 Monate)
Danach kam keine mehr, weil der Berater wohl wusste, was da im Busch ist (hab da übrigens auch geklagt wegen den Fahrtkosten, das läuft noch :icon_kotz: ).

Ich schätze einfach, diese Wiederholungen von Maßnahmen machen dann eher die Berater, die wohl noch an das Gute im Arbeitsosen glauben und mit den Geldern rumschmeißen, wie es sie es eh nicht sollten (als wenn eine Maßnahme nicht reichen würde) *duck*
 

beethoven

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#8
bin ja noch neu hier bei euch und weiss nicht so recht ob dir meine aussage in irgendeiner art hilft.auch kann ich meine folgende aussage nicht auf irgendwelche paragraphen stuetzen.ich kann nur eine persoenliche meinung zu abgeben.

meine letzte "trainingsmaßnahme" in der ich lernen durfte wie man eine bewerbung schreibt ;) ,dauerte zwar nur 2 wochen.
dennoch war einer von den 15 teilnehmern gerade mal 1tag anwesend.seinen schein ueber die erfolgreiche teilnahme bekam er trotzdem.

ich will damit sagen das sowohl die arge(du faellst aus der statistik raus)als auch der traeger der maßnahme(er bekommt sein geld),alle zufrieden sind,unabhaengig davon wie lange du in der maßnahme durch krankheit gefehlt hast.

alles gute dir!

p.s.was du auf jeden fall vermeiden solltest ist ,eine nachfrage bei dem traeger der maßnahme(oder der arge selber) wieviel tage du anwesend sein musst um den"bestanden-schein"zu erhalten!
 

Didi

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4 Aug 2009
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#9
Ich habe auch eine Frage zu Krankheit während Umschulung:
Meine Frau hat eine Umschulungsmaßnahme (Lehre) die von der Agentur bezahlt wird.
Nun kann sie nach 2 Jahren erfolgreicher Ausbildung wegen einer schweren Erkrankung nicht an der Abschlußprüfung teilnehmen.
Die nächste Prüfung bei der IHK ist erst wieder in einem halben Jahr.
Kennt jemand die Rechtslage, wie das weiter laufen kann?
 
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