Krankschreibung rückgängig machen wür den 450€ Job? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Hallo liebes Forum,

Folgendes:

Ich bin seit gestern Krankschreiben und warte eigentlich auf meinem Termin für die Klinik der erst - Mitte Mai ist. Weil ich es momentan nicht schaffe eine Vollzeitstelle nachzugehen, habe ich die Möglichkeit bekommen von einem Betrieb, (dessen Inhaber ich persönlich kenne) dort auf 450€ zu arbeiten und zugleich in dem Beruf mehr zu lernen weshalb es mir in der Vergangenheit nicht ganz gelungen ist Fuß zu fassen unter anderem auch wegen den schweren Auftragslagen.

Was könnt Ihr mir empfehlen zu tun, damit die Agentur sich davon selber überzeugen kann, dass es für mich eine gute Chance ist und ich dort auch Langfristig bleiben könnte mit einer eventuellen Übernahme?

Kann man mit denen das mal Besprechen oder läuft alles wieder nach den üblichen Bürokratischen Standards?


Ich sehe es persönlich besser für meine Berufliche Zukunft diese Chance zu nutzen da, ich flexibel bin und es ja nicht unbedingt sein muss, dass ich mit Kranschreibung bis zu dem genannten Termin wahr los darauf hin friste.
Außerdem, würde ich von den 450€ fast nichts davon haben und mache es lediglich interessehalber, um nicht ganz so lange aus dem Beruf zu sein, damit der Wiedereinstieg leichter gelingt und ich dadurch zusätzlich an Erfahrungen gewinnen kann und einen mäßigen geregelten Tagesablauf habe.

Könnte ich die Au wieder rückgängig machen wenn es zu einer solchen Genehmigung kommen würde.

Ich würde mich freuen wenn es da einen Ausweg gebe, wenn nicht sehe ich mich gezwungen die AU zu verlängern bis zum Termin, was meiner Meinung ein großer Schwachsinn wäre wenn man den Konsens mal richtig deuten würde.
 

ZynHH

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Du musst doch niemanden fragen, ob du arbeiten darfst.
Du teilst dem JC lediglich mit, das du ab dem xx.xx. einen 450€ job hast, in dem du summe x€ monatlich verdienst. Selbstverständlich bewirbst du dich weiter.....

Ich wurde auch noch nie wieder gesund geschrieben, sondern bin wieder arbeiten gegangen, wenn meine gesundheit das zuliess....Kannst ja mal die KK fragen.
 
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Gast1

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Hi interface,

wenn Du ALG I beziehst, dann beachte bitte Folgendes:

1. Nach 6 Wochen AU endet Dein Bezug des ALG I, und Du bekommst, wenn Du weiterhin AU geschrieben bleibst, anschließend Krankengeld in Höhe Deines ALG I

2. Nebenbeschäftigungen beim Bezug von ALG I müssen eine wöchentliche Arbeitszeit von weniger als 15 h beinhalten, wenn man gleichzeitig ALG I beziehen will; arbeitest Du mehr, verlierst Du Deinen Anspruch auf ALG I.

3. Du darfst maximal 165 € pro Monat dazu verdienen, ohne dass dieser Betrag auf Dein ALG I angerechnet wird. Verdienst Du mehr als 165 €, verringert sich die Höhe Deines ALG I um den Differenzbetrag.

4. Du brauchst keine Genehmigung von der Agentur für Arbeit, wenn Du eine Nebenbeschäftigung aufnehmen willst.
 
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Gast1

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Du teilst dem JC lediglich mit,
interface hat diesen Thread im Unterforum "ALG I" angelegt, offensichtlich bezieht er oder sie ALG I.

Ich wurde auch noch nie wieder gesund geschrieben, sondern bin wieder arbeiten gegangen, wenn meine gesundheit das zuliess....Kannst ja mal die KK fragen.
Wenn man arbeiten geht, obwohl man noch krankgeschrieben ist, ist man nicht unfallversichert auf dem Weg zur Arbeit und zurück und auf der Arbeitsstelle.
 

Anna B.

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Hallo,

das stimmt nicht..

auf einer AU-Bescheinigung steht "voraussichtlich au bis"...das bedeutet, dass man durchaus auch früher wieder anfangen kann zu arbeiten, wenn man sich fit fühlt.

Wenn man z.B. wegen einer "schweren" Erkältung vom arzt gleich von Montag bis FReitag au geschrieben wurde, dann kann man trotzdem am Donnerstag, wenn man sich besser fühlt, wieder zur Arbeit gehen.
Die BG ist dann trotzdem zuständig, wenn auf dem Hinweg ein Wegeunfall passieren sollte.
Man muß sich halt nur selber fit genug dafür fühlen.

Desweiteren: wenn du die AU-Nachweise noch nicht abgegeben hast, dann ist es doch sowieso egal...
der Arzt hat dich zwar au geschrieben, du hälst dich nicht daran und gehst arbeiten..da passiert nichts...gar nichts..
 

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Aber dann wäre es auch kein Nachteil wenn ich mich einfach weiter Krankschreiben lasse bis zum Termin damit ich wenigstens nicht ständig welche Angebote bekomme und Vorstellungsgespräche.

Ich habe nur ein komisches Gefühl, wenn die Agentur für Arbeit sieht, dass ich Krank geschrieben bin und trotzdem eine Tätigkeit Nachgehe auch wenn nur auf 450€ Basis.

Ich hatte mich gestern über die Hotline Krank gemeldet erstmals für 4 Wochen und die AU müsste ich noch nachreichen. Also ist es so gut wie Offiziell.

Oder nicht?
 
A

ALGler

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Hallo zusammen,

hier etwas aus einem Artikel der Wirtschaftswoche dazu:

Dennoch muss man bei der gesetzlichen Unfallversicherung aufpassen und penibel darauf achten, dass man nicht gegen Arbeitsschutzbestimmungen verstößt.
Deutlich wird das am Beispiel eines Arbeiters, der wegen eines Schleudertraumas krankgeschrieben ist: Kommt er vorzeitig in die Arbeit zurück und stürzt dann in eine Maschine, weil ihm schwindlig wurde, kriegen sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer Schwierigkeiten mit der Unfallversicherung.


Also darauf achten, dass so etwas nicht passieren kann.

Gruß vom ALGler
 

ZynHH

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Ich habe nur ein komisches Gefühl, wenn die Agentur für Arbeit sieht, dass ich Krank geschrieben bin und trotzdem eine Tätigkeit Nachgehe auch wenn nur auf 450€ Basis.
Zurecht, so funktioniert das natürlich auch nicht. Für die AfA AU sein und für einen AG nicht....geht nicht.
 
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