Krankschreibung oder Verträge in Maßnahme nicht unterschreiben?

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Stroganoff

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Hallo,

Montag geht eine vierwöchige Maßnahme los.

Eingliederungsvereinbarung habe ich nicht unterschrieben, also bekam ich Dienstag einen gelben Brief mit dem Verwaltungsakt.

Am selben Tag habe ich den Widerspruch fertig gemacht und ans Jobcenter und auch einen Antrag auf aufschiebende Wirkung ans Sozialgericht per Fax geschickt.

Alles sehr kurzfristig, daher habe ich jetzt auch noch keine Entscheidung über meinen Widerspruch bekommen.

Nun grübele ich darüber nach, was ich Montag machen soll. Hingehen, nichts unterschreiben, mit dem Hinweis, dass mein Rechtsbeistand das prüfen muss und das bis zu 2 Wochen dauern kann oder mich krankschreiben lassen?

4 Wochen Krankschreibung ist ja auch nicht so einfach. Da muss ich schon erzählen, dass ich psychische Probleme habe, um solange krank geschrieben zu werden, sehr unangenehm und moralisch auch nicht in Ordnung.

Wenn ich in der Maßnahme nichts unterschreibe, kann das auch nach hinten losgehen und ich stehe mit einer Sanktion da.

Was würdet ihr mir empfehlen?
 

Nena

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Was würdet ihr mir empfehlen?
Was ist Dein Ziel?
Montag geht eine vierwöchige Maßnahme los.
Nun grübele ich darüber nach, was ich Montag machen soll.
Vier Wochen absitzen, bei der nächsten Zuweisung angeben, Du hättest eine solche Maßnahme schon gemacht?
Vier Wochen teilnehmen, hoffen, dass irgendwas bei rum kommt?
Vier Wochen Energie investieren, um nicht teilnehmen zu müssen? Ggf. anschließend noch (mindestens) vier Wochen dem einbehaltenen (weil sanktionierten) Geld hinterherrennen?
Die ersten Tage teilnehmen, protokollieren, JC (schriftlich) mitteilen, was da so los ist, Maßnahme wird vom JC aus gestoppt?
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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Hingehen, nichts unterschreiben, mit dem Hinweis, dass mein Rechtsbeistand das prüfen muss und das bis zu 2 Wochen dauern kann oder mich krankschreiben lassen?
Mißbräuchlich krankschreiben lassen ist keine Option, da das die Maßnahme nur aufschiebt.
Ich würde zum Ersttermin aufschlagen um dann den MT auflaufen zu lassen, wenn Unterschriften zu leisten sind.
Lese dazu mal im Beitrag » Begründete Abwehr nicht bedarfsgerechter Förderung
unter der Überschrift "Beispiel Maßnahmeabwehr nach gesonderter Zuweisung durch einen VA". :icon_wink:
 

Schildkröte1976

Elo-User*in
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Hi,

ich werde demnächst auch eine Zuweisung zu einer Maßnahme erhalten.

Und ich habe sogar eine EGV unterschrieben und mich darin bereit erklärt, die Maßnahme zu machen.
(In der EGV stand aber nicht, dass ich irgendwo irgendwelche Dokumente unterschreiben muss.)

Ich werde also zur Maßnahme gehen, weil ich sie machen will.

Aber dort werde ich am ersten Tag nichts unterschreiben, da ich alles erst zuhause in Ruhe prüfen möchte.

Wenn der MT die Maßnahme nicht ohne Unterschriften durchführen kann, dann ist das nicht mein Problem.
 
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