Krankmeldung vor der Arbeitslosmeldung oder besser danach

Dunken

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Hallo zusammen.
Ich durchforste auch schon das Forum aber ich blicke nicht durch.
Zuerst mal über meine Situation. 48 Jahre alt, GDB 40%, gleichgestellt.
Ich bin seit dem 19.12.17 bis zum 31.07 widerruflich freigestellt nach Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrag.
Gehalt und Abfindung waren gut.
Habe die letzten Jahre nur noch Teilzeit gearbeitet und es trotzdem aufgrund von Krankheit nicht mehr geschafft, am Ende auch nicht mehr gewollt mich zu quälen.
Wollte nur noch raus.
Ich bin halt tageweise immer krank, im Schnitt der letzten Jahre jeden zweiten Tag mit chronischer Migräne.
Bin als Hausmann zu gebrauchen da ich dann die Zeit/Tage frei einteilen kann und meine Frau verdient sehr gut so das wir mit einem Gehalt auskommen würden.
Schmerzklinik(2012),( Reha 2015 arbeitsfähig entlassen) habe ich schon hinter mir, geändert hat sich aber nichts.
Bin sowohl nach der Schmerzklinik als auch nach der Reha wieder arbeiten gegangen. Habe es halt versucht und wollte auch arbeiten.
Ausgesteuert bin ich noch nicht und nun wärend der Freistellung brauche ich, da zuhause, an meinen Schmerztagen keinen Krankenschein. Wäre ja verschwendetes Geld und verschwendete Tage der Krankschreibung.
Arbeiten könnte ich aber weiterhin an den Schmerztagen nicht. Entweder durch die starken Schmerzen mit Erbrechen oder halt durch die Wirkung der Triptane.
Auto fahren geht dann gar nicht, ich habe dann Aussetzer in der Wahrnehmung und vergesse Dinge die man routinemäßg macht wie z.b Schubladen schließen, usw.
Auch die Anzahl der Schmerztage wird ohne Arbeit nicht weniger, es ist nur einfach zu händeln.
Daran wird sich auch in Zukunft nichts ändern.
Mein Neurologe meinte das wir eine EM-Rente versuchen sollten, der Antrag ist aber noch nicht gestellt. Müsste gut vorbereitet werden und es würde schwer.
Die Krankmeldung wird also wieder erfolgen und da stellt sich aktuell die Frage was nun besser ist.
Krankmeldung vor der Arbeitslosmeldung oder nach der Arbeitslosmeldung?
Wobei nach der Arbeitslosmeldung ja auch noch die Sperrzeit wegen des Aufhebungsvertrag folgen wird.
Ich hoffe ich habe nicht allzu wirr geschrieben und genug Infos gegeben.
Vielleicht habe ich die Infos auch einfach nicht gefunden, der Schädel dreht sich wieder seit Tagen.
Vielen Dank
 

Frank71

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Hallo Dunken,

Bekommst du denn noch weiterhin Gehalt von deinem Arbeitgeber trotz der Freistellung?

Bezüglich der Unterschrift unter den Aufhebungsvertrag kann es zur einer Sperrzeit kommen von 3 Monaten.
 

Frank71

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Das mit dem Gehalt hört sich ja gut an.

Dann würde ich mich an deiner Stelle, außer Du gedenkst dich erneut wegen deiner Krankheit AU schreiben zu lassen Ende April also 3 Monate vor Ablauf der Freistellung Arbeitslos zu melden.

Bezüglich der EM Rente würde ich den Antrag ruhig umgehend in die Wege leiten.
 

RobbiRob

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Wenn Du krank bist, solltest Du Dich kurz vor dem Ende des Arbeitsverhältnis arbeitsunfähig melden.
In allen anderen Varianten verschenkst Du Geld.

Arbeitssuchendmeldung natürlich unabhängig davon min. 3 Monate vorher.

Da Du nur widerruflich freigestellt bist, solltest Du später nach Gesundung auch keine Probleme mit den 150 Tagen haben.

Ich würde den Antrag auf EM jetzt noch nicht in Erwägung ziehen, falls Du das gesundheitlich kannst.
Hört sich ja immer alles so easy an.... les mal hier ein wenig.

Ich denke wenn Du krank bist und EMR im Raum steht, kann man ja mal nachsehen, ob Krankengeld höher als EMR ist.
Außerdem eine Minichance auf Gesetzesänderung.
Mein Tipp 01.07.18.

Aber das ist alles Spekulation.
 

Dunken

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Wenn Du krank bist, solltest Du Dich kurz vor dem Ende des Arbeitsverhältnis arbeitsunfähig melden.
In allen anderen Varianten verschenkst Du Geld.
Danke genau darum ging es mir, Ansprüche wahren aber kein Geld verschenken. Es kann natürlich passieren das ich durch den Stress den die AfA machen wird schon früher wieder AU werde. Wie gesagt ,im Moment komm ich nur ohne AU über den Tag da ich freigestellt bin und alles einteilen kann wie ich es gerade brauche.

Arbeitssuchendmeldung natürlich unabhängig davon min. 3 Monate vorher.
Arbeitssuchendmeldung ist raus, Termin fürs Erstgespräch steht noch aus. Werde mich dann aber nur mit der Anzahl Stunden zur Verfügung stellen die ich bisher auch in Teilzeit gearbeitet habe.
Worauf die mich allerdings vermitteln wollen ist mir besser selbst nicht klar. Das Alter, die Einschränkungen, Teilzeit und ein bisher hoher Stundenlohn machen das schwierig.

Da Du nur widerruflich freigestellt bist, solltest Du später nach Gesundung auch keine Probleme mit den 150 Tagen haben.
Gesundung ist leider nicht zu erwarten, über die Jahre hat sich nur die Anzahl meiner Schmerztage trotz Behandlungen erhöht.
Wie sich das entwickelt kann nicht mal die Schmerzklinik sagen. Manche haben Glück und es wird besser. Warum oder weshalb das so ist konnte aber bisher noch nicht erforscht werden.

Ich würde den Antrag auf EM jetzt noch nicht in Erwägung ziehen, falls Du das gesundheitlich kannst.
Hört sich ja immer alles so easy an.... les mal hier ein wenig.
Über die langen Kämpfe habe ich schon viel gelesen.

Ich denke wenn Du krank bist und EMR im Raum steht, kann man ja mal nachsehen, ob Krankengeld höher als EMR ist.
Außerdem eine Minichance auf Gesetzesänderung.
Mein Tipp 01.07.18.

Aber das ist alles Spekulation.
So wie ich das verstanden habe, kommt eh Reha vor Rente. Da wird sich auch die Krankenkasse bei langer AU dann wohl wieder melden.

Vielen Dank für die Antworten.
 
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