Krankheit und Jobsuche

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Susi01

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Hallo,

ich bin neu hier und habe gleich eine Frage: Zum 30.09. wurde mir betriebsbedingt gekündigt, seit dem 30.04. bin ich wg. Burnout krankgeschrieben und beziehe somit KG. Letzte Woche hatte ich meinen Termin beim Arbeitsamt. Mein Sachbearbeiter meinte ich solle 1 Bewerbung pro Tag schreiben, was in meiner Branche absolut utopisch ist.
Nun bekam ich per Post ein Jobangebot in einer völlig fremden Branche mit Qualifikationen, die ich gar nicht habe.
Kann mich das Arbeitsamt zwingen eine Bewerbung zu schreiben obwohl ich völlig(!) branchenfremd bin?
Ich kann doch auch gar nicht sagen wann ich anfangen kann, da ich bis auf weiteres krankgeschrieben bin...
Danke für eure Antworten
Susi
 

Butterkuchen

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Hallo Susi, schau mal § 121 Sgb 3, über zumutbare Beschäftigung !

Du musst während deiner Arbeitsunfähigkeit keine Bewerbungen schreiben, da dein vornehmliches Ziel es ist, wieder Arbeitsfähig zu werden und der Arzt dir somit eine Ruhepause verordnet hat,an die sich auch das Arbeitsamt zu halten hat !

Was mögliche Vermittlungsvorschläge betrifft, brauchen Sie dich nur zu interessieren, wenn eine Rechtsfolgenbelehrung anheftet .

Bis denn !
 
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Gast1

Gast
Hallo Susi, schau mal § 121 Sgb 3, über zumutbare Beschäftigung !

@Butterkuchen, der § hat sich geändert. Die Zumutbarkeitsregelungen stehen seit geraumer Zeit im § 140 SGB III. Diese Regelungen gelten aber nur für Bezieher von ALG I.

@Susi01: hast Du ALG I oder ALG II (Hartz IV) beantragt, oder wirst Du ALG I oder ALG II beantragen? Du benutzt zwar den Begriff "Arbeitsamt", aber es gibt viele Leute, die "Jobcenter" und "Arbeitsamt" verwechseln.

Du musst während deiner Arbeitsunfähigkeit keine Bewerbungen schreiben, da dein vornehmliches Ziel es ist, wieder Arbeitsfähig zu werden und der Arzt dir somit eine Ruhepause verordnet hat,an die sich auch das Arbeitsamt zu halten hat !
Da bin ich mir nicht so sicher. Ich würde das so machen:

@Susi01, gehe bitte zu einem FACHarzt (hier: Psychiater) und lasse Dir von ihm attestieren, dass jegliche Bewerbungsaktivitäten Deiner Genesung entgegenstehen würden. Dieses Attest reichst Du bei dem Amt ein (Arbeitsamt oder Jobcenter), das für Dich zuständig ist.

Was mögliche Vermittlungsvorschläge betrifft, brauchen Sie dich nur zu interessieren, wenn eine Rechtsfolgenbelehrung anheftet .
Das gilt nur bei Beziehern von ALG I.
 
G

Gast1

Gast
Hallo,

ich bin neu hier und habe gleich eine Frage: Zum 30.09. wurde mir betriebsbedingt gekündigt, seit dem 30.04. bin ich wg. Burnout krankgeschrieben und beziehe somit KG. Letzte Woche hatte ich meinen Termin beim Arbeitsamt. Mein Sachbearbeiter meinte ich solle 1 Bewerbung pro Tag schreiben, was in meiner Branche absolut utopisch ist.

Du bekommst Krankengeld und musst zum Arbeitsamt?
Das verstehe ich nicht.
Das Arbeitsamt kann Dir doch nicht bei Bezug von Krankengeld irgendwelche Pflichten auferlegen. Was sagt denn die Krankenkasse zu diesem Prozedere?

Nun bekam ich per Post ein Jobangebot in einer völlig fremden Branche mit Qualifikationen, die ich gar nicht habe.
Kann mich das Arbeitsamt zwingen eine Bewerbung zu schreiben obwohl ich völlig(!) branchenfremd bin?
Ich kann doch auch gar nicht sagen wann ich anfangen kann, da ich bis auf weiteres krankgeschrieben bin...
Danke für eure Antworten
Susi
Im § 140 SGB III steht im Absatz 1:

(1) Einer arbeitslosen Person sind alle ihrer Arbeitsfähigkeit entsprechenden Beschäftigungen zumutbar, soweit allgemeine oder personenbezogene Gründe der Zumutbarkeit einer Beschäftigung nicht entgegenstehen.
Wenn Du die Qualifkationen für diesen Job überhaupt nicht hast, dann kannst Du den Job mit einer entsprechenden Begründung ablehnen: Einer Beschäftigung in diesem Job stehen personenbedingte Gründe entgegen, siehe § 140 SGB III Abs. 1.

War an den Vermittlungsvorschlag eine Rechtsfolgenbelehrung angehängt?
 

Butterkuchen

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@Butterkuchen, der § hat sich geändert. Die Zumutbarkeitsregelungen stehen seit geraumer Zeit im § 140 SGB III. Diese Regelungen gelten aber nur für Bezieher von ALG I.

@Susi01: hast Du ALG I oder ALG II (Hartz IV) beantragt, oder wirst Du ALG I oder ALG II beantragen? Du benutzt zwar den Begriff "Arbeitsamt", aber es gibt viele Leute, die "Jobcenter" und "Arbeitsamt" verwechseln.

Da bin ich mir nicht so sicher. Ich würde das so machen:

@Susi01, gehe bitte zu einem FACHarzt (hier: Psychiater) und lasse Dir von ihm attestieren, dass jegliche Bewerbungsaktivitäten Deiner Genesung entgegenstehen würden. Dieses Attest reichst Du bei dem Amt ein (Arbeitsamt oder Jobcenter), das für Dich zuständig ist.

Das gilt nur bei Beziehern von ALG I.

Danke für den Hinweiß, schlaraffenland ! Ich bin auf Grund des Wortes Arbeitsamt in Ihrem Text automatisch davon ausgegangen, des es sich um Alg 1 handelt, da bei Alg 2 ja das Jobcenter zuständig ist !
 
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Gast1

Gast
Meine Meinung:

So lange Du Krankengeld bekommst, kann der SB im Arbeitsamt fordern was er will. Seine Forderungen haben für Dich keine rechtlichen Konsequenzen. Eine Eingliederungsvereinbarung kann und darf er mit Dir nicht abschließen, weil Du ja kein Arbeitslosengeld beziehst.
 
G

Gast1

Gast
@Butterkuchen: habe ich letztens erlebt: sagt ein Bekannter zu mir "Jetzt gehen wir zum Jobcenter". Und wohin hat er mich gebracht? Zum Arbeitsamt. Danach musste er erst einmal im Stadtplan nachschauen, wo das JC nun ist. Das Jobcenter war um die Ecke.

Die Leute verwechseln das oft, das JC und das AA.
 

Susi01

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Hallo Butterkuchen, hallo Schlaraffenland,

danke für eure schnellen Antworten.
Also es ist so: Ich kann noch kein ALG1 beantragen da ich Geld von der KV erhalte. So hat es mir der Sachbearbeiter im Gespräch erklärt.
Ich soll mich arbeitssuchend melden sobald absehbar ist wann ich gesund bin und somit Anspruch auf ALG habe.
30 Bewerbungen im Monat finde ich total viel, zumal ich ja arbeitsunfähig bin.
Ist das normal?
Also er hat es dann aus der Eingliederungsvereinbarung rausgenommen als ich ihm das gesagt habe, aber ich muß dennoch so eine Übersicht über meine Bewerbungen führen.

Beim Jobangebot das ich erhalten habe,steht dass Erfahrungen erwünscht, aber nicht nötig sind.
Es ist ein Formular zum Zurückfaxen dabei wann man sich beworben hat, mehr nicht.

Soll ich da mal am Montag den Sachbearbeiter anrufen und ihn fragen wieso ich während Krankheit branchenfremde Jobangebote bekomme?

Mir geht es den ganzen Tag deswegen schon schlecht...
 

JürgenK

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Du bekommst Krankengeld von der Krankenkasse.


Also was soll das????
Jeglicher Austausch mit dem Arbeitsamt ist einzustellen,da du nachweisslich Krank bist und Krankengeld beziehst.

Du musst im Krankengeldbezug keinerlei Komunikation mit dem Arbeitsamt haben.
Und Bewerbungen musst du ebenfalls nicht machen,schreiben...e.t.c.

Verstehe nicht was das Arbeitsamt von dir will?

Lasse dich mal beraten,am besten vom Anwalt????
 
S

silka

Gast
30 Bewerbungen im Monat finde ich total viel, zumal ich ja arbeitsunfähig bin.
Ist das normal?
Das ist unzumutbar. Aber da du sowieso gar keinen Anspruch auf ALG hast wegen deiner Krankheit, kann dir das egal sein.
Die EGV gilt gar nicht.
Beim Jobangebot das ich erhalten habe,steht dass Erfahrungen erwünscht, aber nicht nötig sind.
Es ist ein Formular zum Zurückfaxen dabei wann man sich beworben hat, mehr nicht.
Du kannst dich bewerben, wenn du selbst passende Stellen findest, aber da du arbeitsuchend (ohne ALG-leistung) bist, schicken die dir eben Angebote. Du hast ja verkündet, du suchst!!
Einen Zwang zur Bewerbung wird es aber nicht geben. Ist an dem Jobangebot eine Rechtsfogebelehrung angehängt?
Da müsste stehen, was passiert, wenn du dich nicht bewirbst in der vereinbarten Frist.
 
S

silka

Gast
Also was soll das????
Jeglicher Austausch mit dem Arbeitsamt ist einzustellen,da du nachweisslich Krank bist und Krankengeld beziehst.
Du musst im Krankengeldbezug keinerlei Komunikation mit dem Arbeitsamt haben.
Bitte lies nochmal nach, was da steht:
der TE ist arbeitsuchend!!

Verstehe nicht was das Arbeitsamt von dir will?
Wer der AfA mitteilt, daß er Arbeit sucht, bekommt doch Stellenvorschläge. Logo.
Lasse dich mal beraten,am besten vom Anwalt????
Wozu nun hier ein Anwalt??? Völlig überflüssig.
 

Susi01

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Das ist unzumutbar. Aber da du sowieso gar keinen Anspruch auf ALG hast wegen deiner Krankheit, kann dir das egal sein.
Die EGV gilt gar nicht.

Du kannst dich bewerben, wenn du selbst passende Stellen findest, aber da du arbeitsuchend (ohne ALG-leistung) bist, schicken die dir eben Angebote. Du hast ja verkündet, du suchst!!
Einen Zwang zur Bewerbung wird es aber nicht geben. Ist an dem Jobangebot eine Rechtsfogebelehrung angehängt?
Da müsste stehen, was passiert, wenn du dich nicht bewirbst in der vereinbarten Frist.

Nein keine Rechtsfolgebelehrung, aber dafür eine Anlage zum Vermittlungsvorschlag, da steht wann man sich beworben hat oder warum man sich nicht beworben hat.

Ich rufe mal am Montag den SB an und frage ihn wieso ich einen Vermittlungsvorschlag erhalte, der gar nicht aus meiner Branche kommt.
Selbst wenn ich mich bewerben würde, kann ich nicht zum Vorstellungsgespräch fahren und auch der Einstellungstermin ist ja gar nicht bekannt, da ich langzeit krank bin.
 
G

Gast1

Gast
Also es ist so: Ich kann noch kein ALG1 beantragen da ich Geld von der KV erhalte. So hat es mir der Sachbearbeiter im Gespräch erklärt.

Wer hat Dich aufgefordert, dass Du Dich beim AA melden sollst? Das Arbeitsamt oder die Krankenkasse? Oder bist Du aus freien Stücken da hin?

Ich soll mich arbeitssuchend melden sobald absehbar ist wann ich gesund bin und somit Anspruch auf ALG habe.
Ich vermute, dass diese Auskunft sogar richtig ist. Bin mir aber nicht sicher.

30 Bewerbungen im Monat finde ich total viel, zumal ich ja arbeitsunfähig bin.
Ist das normal?
Nein, das ist nicht normal. So was habe ich bisher noch nie gehört/gelesen. Der SB hat wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank, vor allem nicht bei einer Person, die an Burnout leidet.

Also er hat es dann aus der Eingliederungsvereinbarung rausgenommen als ich ihm das gesagt habe, aber ich muß dennoch so eine Übersicht über meine Bewerbungen führen.
Hast Du die Eingliederungsvereinbarung unterschrieben?
Was für Pflichten Deinerseits stehen dort drin? Bitte komplett abtippen. Dabei alles anonymisieren, Deinen Namen, den Ort des Arbeitsamts, den Namen Deines SB's. Oder die Eingliederungsvereinbarung einscannen und hier hochladen, dabei aber auch alles anonymisieren.

Beim Jobangebot das ich erhalten habe,steht dass Erfahrungen erwünscht, aber nicht nötig sind.
Es ist ein Formular zum Zurückfaxen dabei wann man sich beworben hat, mehr nicht.
Ich verweise auf meinen Vorschlag, dass Du umgehend zum Psychiater gehst und Dir bescheinigen lässt, dass jegliche Bewerbungsaktivitäten für Dich aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar sind.

Soll ich da mal am Montag den Sachbearbeiter anrufen und ihn fragen wieso ich während Krankheit branchenfremde Jobangebote bekomme?
Mit den Ämtern verkehrt man in wichtigen Dingen nur SCHRIFTLICH. Wenn Du das mündlich regelst, wirst Du keinen Nachweis haben, und dann kann es sein, dass Dir das zum Nachteil gereicht.

Mir geht es den ganzen Tag deswegen schon schlecht...
Das tut mir leid. Kopf hoch, Susi01 :icon_smile:
 
G

Gast1

Gast
Susi, wenn der Vermittlungsvorschlag (VV) keine Rechtsfolgenbelehrung (RFB) enthält, dann kannst Du den VV ignorieren. Aber nicht wegwerfen bitte, nimm ihn zu den Akten.

Ganz generell gilt: wenn Du keine Leistungen vom Arbeitsamt erhältst, dann kann Dich das Arbeitsamt auch nicht sperren (Geldleistungen versagen), wenn Du Dich nicht bewirbst. Egal, ob ein VV eine RFB hat oder nicht.

Und falls Du eine Eingliederungsvereinbarung (EGV) abgeschlossen hast: da hat silka Recht: die hat keine Gültigkeit für Dich, weil Du ja Krankengeld bekommst, also Geld von der Krankenkasse.
 

Susi01

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Oder hat Susi "arbeitssuchend" mit "arbeitslos" verwechselt?

Nachtrag: Damit meine ich: Hätte Susi vielleicht richtigerweise schreiben müssen:



???

Das tut mir leid, ich bin noch völlig unerfahren mit den ganzen Begriffen.
Du hast recht, ich bin arbeitssuchend und soll mich arbeitslos melden sobald absehbar ist wann ich wieder arbeitsfähig bin.
 

Susi01

Elo-User*in
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Wer hat Dich aufgefordert, dass Du Dich beim AA melden sollst? Das Arbeitsamt oder die Krankenkasse? Oder bist Du aus freien Stücken da hin?

Ich vermute, dass diese Auskunft sogar richtig ist. Bin mir aber nicht sicher.

Nein, das ist nicht normal. So was habe ich bisher noch nie gehört/gelesen. Der SB hat wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank, vor allem nicht bei einer Person, die an Burnout leidet.

Hast Du die Eingliederungsvereinbarung unterschrieben?
Was für Pflichten Deinerseits stehen dort drin? Bitte komplett abtippen. Dabei alles anonymisieren, Deinen Namen, den Ort des Arbeitsamts, den Namen Deines SB's. Oder die Eingliederungsvereinbarung einscannen und hier hochladen, dabei aber auch alles anonymisieren.

Ich verweise auf meinen Vorschlag, dass Du umgehend zum Psychiater gehst und Dir bescheinigen lässt, dass jegliche Bewerbungsaktivitäten für Dich aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar sind.

Mit den Ämtern verkehrt man in wichtigen Dingen nur SCHRIFTLICH. Wenn Du das mündlich regelst, wirst Du keinen Nachweis haben, und dann kann es sein, dass Dir das zum Nachteil gereicht.

Das tut mir leid. Kopf hoch, Susi01 :icon_smile:

Ich musste mich ja innerhalb drei Tagen arbeitssuchend melden, nachdem ich die Kündigung erhalten habe.
Danach kam per Post die Einladung zum Gespräch beim Arbeitsamt.

Die Eingliederungsvereinbarung habe ich unterschrieben, da steht folgendes drin:
=> Leistungen der Agentur für Arbeit: Zusendung von Vermittlungsvorschlägen wenn passende vorhanden, Anonyme Veröffentlichung In Jobbörse (das Profil ist dort aber nicht aktiv, weil arbeitsunfähig) Neue Einladung Oktober per Post

=> Bemühungen Susi: Regelmäßige Suche im Internet, in meinem Profil und in Zeitungen nach passenden Jobangeboten, Überarbeitung der Bewerbungsunterlagen, Führung einer Bewerbungsübersicht die zum nächsten Termin mitgenommen wird, nach Genesung persönliche Arbeitslosmeldung vor Ort

Ach Mensch, am besten man ist nie auf den Verein angewiesen...
 
S

silka

Gast
Ach Mensch, am besten man ist nie auf den Verein angewiesen...
Du willst jetzt nichts weiter als deine Arbeitslosenversicherung in Anspruch nehmen. Dafür hast du doch sicher lange eingezahlt!!
Und zuerst sollst du wieder gesund werden. Das geht vor allem anderen.
Deine EGV ist überhaupt nichts Besonderes, enthält auch nichts Gefährliches.
Du brauchst dich auch nicht bewerben.
Du wirst unmittelbar nach dem 30.9. noch eine Einladung bekommen. Wenn du bis dahin noch -au- bist, wandelt man deinen ganzen ALG-Kram um.
Dann verweist man dich an deine KK, dort beantragst du Krankengeld.
Du wirst sehen, es ergibt sich alles.
Lass dich vor allen Dingen erstmal gesundheitlich wieder herstellen.
 

Susi01

Elo-User*in
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Du willst jetzt nichts weiter als deine Arbeitslosenversicherung in Anspruch nehmen. Dafür hast du doch sicher lange eingezahlt!!
Und zuerst sollst du wieder gesund werden. Das geht vor allem anderen.
Deine EGV ist überhaupt nichts Besonderes, enthält auch nichts Gefährliches.
Du brauchst dich auch nicht bewerben.
Du wirst unmittelbar nach dem 30.9. noch eine Einladung bekommen. Wenn du bis dahin noch -au- bist, wandelt man deinen ganzen ALG-Kram um.
Dann verweist man dich an deine KK, dort beantragst du Krankengeld.
Du wirst sehen, es ergibt sich alles.
Lass dich vor allen Dingen erstmal gesundheitlich wieder herstellen.

Läuft das dann einfach so weiter über den Hausarzt? Oder muss man als Arbeitsloser irgend was neu beantragen?
Der SB meinte ich müsse auch jetzt ( bin ja noch bis 30.09. angestellt ) melden ob ich weiter AU bin. Ich war der Meinung das müsse ich nur dem Abrbeitgeber melden?
Das ist aber auch alles schwierig, wie soll man da gesund werden?
 
G

Gast1

Gast
Läuft das dann einfach so weiter über den Hausarzt? Oder muss man als Arbeitsloser irgend was neu beantragen?

Wenn Du das Krankengeld meinst:

Für den Bezug von Krankengeld ist Dein (Haus-) Arzt zuständig. Der muss in regelmäßigen Abständen (monatlich?) ein Formular ausfüllen, den so genannten Auszahlschein. Dort stellt der Arzt Deine weitere AU fest. Diesen Schein musst Du der Krankenkasse zukommen lassen. Diese entscheidet dann über die (weitere) Auszahlung des Krankengeldes. Wenn Du weiterhin AU bist laut Auszahlschein, gibt es weiterhin Krankengeld

Der SB meinte ich müsse auch jetzt ( bin ja noch bis 30.09. angestellt ) melden ob ich weiter AU bin. Ich war der Meinung das müsse ich nur dem Abrbeitgeber melden?
Da bin ich überfragt, kommt mir aber logisch vor. Deswegen am Besten von der AU (dem kleineren Schein) eine Kopie anfertigen und diese dem Arbeitsamt nachweislich zukommen lassen.

Das ist aber auch alles schwierig, wie soll man da gesund werden?
Hast Du schon dran gedacht, eine Kur (eine so genannte medizinische Reha) zu beantragen? So was dauert mehrere Wochen (3 bis 6 Wochen), und man kann da prima wieder zu sich kommen. Frag doch mal Deinen Hausarzt, ob er das befürworten würde. Die Bewilligung dauerte in meinem Fall so um die 2 Monate.

Und noch etwas. Ich zitiere mal aus dem "Leitfaden für Arbeitslose" aus dem Fachhochschulverlag, Stand 1.4.2012, Seite 21:

1.3 Arbeitslosmeldung und Krankheit

...

Vor Arbeitslosmeldung während Beschäftigung:
Werden Sie noch während des Beschäftigungsverhältnisses krank, erhalten Sie Krankengeld für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit, höchstens für 78 Wochen

Dies als Untermauerung dessen, was silka schrieb.
 
K

Katzenfreak

Gast
Wenn du Krankengeld beziehst ist das nunmal so und dem Arbeitsamt brauchst du keine AU vorlegen solange du keine Leistungen beziehst.Wenn du mal Leistungen beziehst und wirst dann krank, dann musst du AU-Bescheinigungen abgeben, vorher nicht.

Richtig ist dass man sich ne Zeit vor dem Ende der AU (wenn absehbar) spätestens aber vor Ende der Aussteuerung sich arbeitsuchend melden soll/muss.

Da aber Burnout ne komplexe Sache ist würde ich das mal mit dem Arzt abklären wie er die Sache sieht ob das bis zur Aussteuerung nach 78Wochen Krankenzeit kommt.Wenn ja, dann kannste dich beruhigt zurücklehnen und dem Amt nen virtuellen Arschtritt verpassen.

Und solange du keine Leistungen erhälst, bzw keinen Bewilligungsbescheid über ALGI ist die EGV eh unwirksam.Deswegen wird auch keine RFB bei dem Vermittlungsvorschlag dabei sein, also Ablage P.

Flass du später wieder fit bist, gewöhn dich dran dass du branchenfremdes bekommst zum bewerben, man hat auch hier fast alles zu tun um wieder in Arbeit zu kommen, aber dazu dann mehr wenn es soweit ist, dazu kannst dich ja dann wieder melden hier :)

Wichtig ist nun dass du dich auf dich konzentrieren kannst.
 
S

silka

Gast
Oder hat Susi "arbeitssuchend" mit "arbeitslos" verwechselt????
Das nun genau nicht.
Sie hat es ganz richtig gemacht.
Sie hat ihre bb-Kündigung zum 30.9. erhalten.
Sie ist erst ab 1.10. arbeitslos und arbeitsuchend.
Sofort nach Erhalt der Kündigung hat sie sich bei der AfA gemeldet, das ist auch ihre Pflicht und das ist auch immer der Hinweis eines (ordentlichen) Arbeitgebers: Gehn sie zur AfA und melden sie sich.
Sie ist also bis zum 30.9. arbeitsuchend. Da sie aber krank/au ist, geht das mit der Vermittlung jetzt nicht.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
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