Krankheit in der Umschulung - darf die AFA die Maßnahme beenden? Alternativen?

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Dunkel

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Hallo werte Community,

ich habe ein Riesenproblem. Bin in einer Umschulung und nun längerfristrig krank. Operation, Reha stehen an.
Jetzt habe ich folgende Probleme


---> das gefährdet die Umschulung massiv, da lange Krankheit

Darf die AFA die Maßnahme beenden ? Welche Optionen habe ich. Entschuldigt aber mir macht das alles echt Angst
 


E

ExitUser

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Wie weit bist Du denn mit der Umschulung?
Und wie lange hättest Du noch Anscpruch auf Arbeitslosengeld I ?
 

Dunkel

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Wie weit bist Du denn mit der Umschulung?
Und wie lange hättest Du noch Anscpruch auf Arbeitslosengeld I ?
Also die Umschulung läuft sei 2.09.2015 und ginge bis Juni / Juli 2017. Je nachdem wann Prüfungen wären. Problem ist das die IHK ja die Fehlzeiten Quote hat. Nun wurde gesagt wenn man den Stoff auf die Reihe bekommt und den Nachweis erbringt das man die Inhalte "hat" würde es Möglichkeiten geben. Ich hab mir aber ausgerechnet meine Krankheit kann 10 Wochen dauern. Ergo sind die Fehlzeiten heftig und in diesem % Bereich wo die IHK sagen kann.....nein Danke.

Anspruch auf Alg 1 wären noch vier Monate.
 

Dunkel

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So wunderbar. Die Agentur für Arbeit möchte aus gesundheitlichen Gründen die Umschulung beenden und mich ein Jahr warten lassen. Eventuell eine Maßnahme 4 Monate früher , also Oktober für einen neuen Anfang. Das ich dadurch ins ALG2 rutsche ist kein Argument. Die Prognose des Bildungsträger auch nicht:icon_motz:

Daher nun Plan B. Ich gebs endgültig mit der "tollen" Agentur für Arbeit auf und such mir selber endgültig was. Auf das Gesabbel "ohhhh das wird schon" gebe ich nix mehr. Lohnt sich Widerspruch gegen den Beschluss ? Wenn das eh nix bringt lass ich es.
 
I

ichputzhiernur

Gast
So wunderbar. Die Agentur für Arbeit möchte aus gesundheitlichen Gründen die Umschulung beenden und mich ein Jahr warten lassen. Eventuell eine Maßnahme 4 Monate früher , also Oktober für einen neuen Anfang. Das ich dadurch ins ALG2 rutsche ist kein Argument. Die Prognose des Bildungsträger auch nicht:icon_motz:

Daher nun Plan B. Ich gebs endgültig mit der "tollen" Agentur für Arbeit auf und such mir selber endgültig was. Auf das Gesabbel "ohhhh das wird schon" gebe ich nix mehr. Lohnt sich Widerspruch gegen den Beschluss ? Wenn das eh nix bringt lass ich es.
Natürlich ist die Situation frustrierend, aber was soll die Agentur hier machen? Auch bei einem normalen Arbeitsverhältnis geht man nach 6 Wochen ins Krankengeld über. Bei einer geförderten Weiterbildung/Umschulung greift die gleiche Regelung, hier hat der Kostenträger schon allein der Gesetzeslage wegen keine Alternative.

Ich würde empfehlen gemeinsam mit dem Bildungsträger nach einer Alternative zu suchen. Also z.B. einen früheren Termin zum Wiedereinstieg suchen, der nach der Genesung liegt, aber vor dem Übergang ins ALG2. Evtl. kommt dadurch eine etwas "krumme" Maßnahme zusammen - mit Inhalten die schon behandelt wurden oder solchen, die man sich selbst aneignen muss. Aber man vermeidet das Auslaufen des ALG1. Den Bildungsträger wird es vermutlich freuen, denn der hat durch den Abbruch der Maßname auch Aufwände, die durch eine Wiederaufnahme ausgeglichen werden könnten. Und wenn man dem Sachbearbeiter beim Amt das Ganze "beschlussfertig" präsentiert, d.h. mit konkreten Terminen, evtl. einem neuen Schulungsplan und einem ärztlichen Attest, dann steigen die Chancen beträchtlich.

Grüße
 

Dunkel

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Natürlich ist die Situation frustrierend, aber was soll die Agentur hier machen? Auch bei einem normalen Arbeitsverhältnis geht man nach 6 Wochen ins Krankengeld über. Bei einer geförderten Weiterbildung/Umschulung greift die gleiche Regelung, hier hat der Kostenträger schon allein der Gesetzeslage wegen keine Alternative.

Ich würde empfehlen gemeinsam mit dem Bildungsträger nach einer Alternative zu suchen. Also z.B. einen früheren Termin zum Wiedereinstieg suchen, der nach der Genesung liegt, aber vor dem Übergang ins ALG2. Evtl. kommt dadurch eine etwas "krumme" Maßnahme zusammen - mit Inhalten die schon behandelt wurden oder solchen, die man sich selbst aneignen muss. Aber man vermeidet das Auslaufen des ALG1. Den Bildungsträger wird es vermutlich freuen, denn der hat durch den Abbruch der Maßname auch Aufwände, die durch eine Wiederaufnahme ausgeglichen werden könnten. Und wenn man dem Sachbearbeiter beim Amt das Ganze "beschlussfertig" präsentiert, d.h. mit konkreten Terminen, evtl. einem neuen Schulungsplan und einem ärztlichen Attest, dann steigen die Chancen beträchtlich.

Grüße
Mir gings primär nicht ums Geld sondern das man eine laufende Maßnahme abbricht wo es eigentlich lief. Abbruch aus Gesundheitsgründen. Hallo ich kann mir nicht vorstellen das einem die IHK eine Prüfung untersagt wenn die Fehlzeiten sich zwar etwas drüber bewegen, aber die Noten stimmen und der Rest. Das zeigen ja die Ergebnisse. Nö man müsse mir meine "Gesundheit " erhalten und es gibt keinen Spielraum. Auf Prognosen alleine kann man nicht viel. Okay ich bin sehr dankbar das ich den Mist nicht noch selber zahlen muss. Aber das Verständniss hält sich in Grenzen. Wozu bemüht man sich 5 Monate ? Damit ich später bei Null anfangen kann inkl. Alg 2 Rutsch. Gut ist mein privates Problem was das für mich bedeutet. Kann der AFA egal sein und ist es auch. Nur das soll meiner Gesundheit förderlicher sein ? Umzug, da für ALG 2 zu große Wohnung. Dann erstmal Wohung finden. Und eben das ganze nette Servicepaket drumherum. Wenn ich an den Streß privat noch dazu denke.....joaa das wird der Genesung richtig förderlich sein :icon_lol:

Optionen und Plan hätte ich schon, aber kann ich mir abschminken. m April würden neue Kurse anfangen. Würden auch in den Leistungsbezug passen. Aber keine Chance. Die OP usw. würde ich rechtzeitig hinkriegen. Mit Ärzten usw. geklärt. Nö die Agentur kriegt es nicht hin. Weil Gutachten, Erprobung usw. rund 3 Monate brauchen. Bedeutet vor Mitte/ Ende Mai nix. Der Bildungsträger hat vor Oktober dann keine Kurse. Deshalb suche ich ja nach Wegen, aber alles nicht irgendwie machbar. Der Start im Frühjahr ist vorbei. . Ich erkundige mich zwar nach anderen Kursangeboten bei Bildungsträgern aber bei ALLEN keine Möglichkeit wenn nicht bis April alles klar wäre. Schön ist vor allem das mein Restanspruch dank dem Abbruch auf 4 Wochen zusammenschmilzt. Waren einige Wochen mehr vor Beginn der Maßnahme. Außerdem ist gar nicht garantiert das ich nochmal eine Umschulung machen darf. Ich bin echt begeistert von dieser Art von Behandlung. Man hat mir jetzt damit so richtig Probleme bereitet und zwar vom feinsten.


Alles was geplant war zerstört in 22 Minuten und ich Idiot hab mich noch reingehangen. Jetzt ist alles ein KANN, EVENTUELL und mal sehen. Ja die Behörden können mich auch mal sehen. Ist mir jetzt Wurtst was die "Reha Beraterin" meint, ich such mir einen Job. Hätte ich viel früher machen sollen statt mich einwickeln lassen von dem Gessabel "Oh für ihre Gesundheit wäre die Umschulung viel besser....labber labber"

Mir kann keiner garantieren das ich eine Umschulung nochmal kriege - Punkt1. Die Entscheidung trifft auch nicht die AFA wenn ich ALG 2 kriege sondern das Jobcenter. Falls ich eine Umschulung bekomme wer sagt mir das es besser laufen würde oder welche tollen Ideen dann wieder kommen. Ohne Umschulung kein neuer Berufsabschluss. Das war ja das Ziel. Mich aber nochmals auf sowas einzulassen ist mir zu blöde insgesamt. Ich hab mir zwei Vorstellungsgespräche erkämpft noch die Woche. Wenn es gesundheitlich machbar ist sowie eine Firma mich nimmt, werde ich zwar nicht in einem der "Wunschjobs" arbeiten, wie ja eigentlich die Umschulung es möglich machen sollte, aber ich hab einen Job mit Einkommen und bin die Agentur los.

Das ist keine wirklich gute Lösung, aber wesentlich besser als was die Agentur und Arge so in Petto haben. Weil wenn ich keine Umschlung kriege habe ich was gewonnen ? Nix außer Zeit mal wieder, Ärger hoch zehn und die Erkentniss das ich besser gleich was gesucht hätte.


I
 
I

ichputzhiernur

Gast
Hallo Dunkel,

ich verstehe dass die Situation frustrierend ist, vor allem wenn man eine Perspektive schon vor Augen hatte und dann doch neu planen muss. Aber jetzt bitte nicht das Kind mit der Wanne ausschütten!

sondern das man eine laufende Maßnahme abbricht wo es eigentlich lief
Nochmal, das Amt kann hier gar nicht anders handeln. Selbst wenn die Sachbearbeiter es gerne würden. Bei andauernder Erkrankung erlöschen die Voraussetzungen für die Förderung einer Maßnahme, weil man offiziell im Krankengeld und nicht mehr im Leistungsbezug ist. Über Sinn und Zweck kann man streiten, aber es ist müßig der Agentur dazu Vorwürfe zu machen - die sind auch nur Gefangene Ihres Regelwerkes.

Hallo ich kann mir nicht vorstellen das einem die IHK eine Prüfung untersagt wenn die Fehlzeiten sich zwar etwas drüber bewegen, aber die Noten stimmen und der Rest
Doch, genau das kann passieren. Die IHK wacht über die Ausbildungsordnungen und hat einen Standard einzuhalten; dazu gehören auch Ausbildungszeiten. Umschulungen sind bereits Sonderregulungen mit vielen Ausnahmen, hier drücken die Kammern in der Regel nicht mehr viele Augen zu. Meist gilt 10% Fehlzeit als absolute Obergrenze.

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Ich kann nur nochmal empfehlen, gemeinsam mit der Agentur nach einem konstruktivem Weg zu suchen. Vor allem wenn die Umschulung doch eigentlich der Wunsch ist, und eine Arbeitsaufnahme in einem anderen Bereich nur ein notwendiges Übel. Entgegen der landläufigen Meinung haben viele Sachbearbeiter durchaus Interesse daran, im Rahmen ihrer beschränkten Möglichkeiten zu helfen. Aber deren Motivation bricht ganz schnell weg, wenn sie den geballten Frust abbekommen.

Ich habe mehrfach (!) erfolgreiche Wiedereinstiege in Umschulungen erlebt, die zuvor krankheitsbedingt unterbrochen worden sind. Oftmals mit großem Einsatz der involvierten Sachbearbeiter, die sich sehr für ihre Leute eingesetzt, Teamleiter überzeugt und Maßnahmen durchgewunken haben.

Alles was geplant war zerstört in 22 Minuten und ich Idiot hab mich noch reingehangen. Jetzt ist alles ein KANN, EVENTUELL und mal sehen. Ja die Behörden können mich auch mal sehen. Ist mir jetzt Wurtst was die "Reha Beraterin" meint, ich such mir einen Job. Hätte ich viel früher machen sollen statt mich einwickeln lassen von dem Gessabel "Oh für ihre Gesundheit wäre die Umschulung viel besser....labber labber"
Natürlich sind die erstmal vorsichtig und hüllen sich in "kann", "eventuell" und sonstwas. Was sollen sie denn sonst machen: Der Ausgang der OP und Reha ist nicht klar, unter diesen Bedingungen kann kein Sachbearbeiter eine Zusage geben. Niemand würde wollen, dass mehrere 1.000 EUR einfach auf gut Glück reserviert werden - die fehlen dann jemand anderem. Das heißt aber nicht, dass das auch das letzte Wort ist! Wer sagt, dass es tatsächlich bis Mai dauert? Wenn die OP gut verläuft und ein Arzt ein entsprechendes Gutachten ausstellt, wenn man bei der Agentur darum kämpft, dann auch kurzfristig etwas zu realisieren, dann kann das auch klappen. Muss nicht - aber kann. Wenn die Alternative Hartz 4 oder eine Arbeit in einem Bereich ist, den man eigentlich nicht will, dann sollte man um diese Chance kämpfen.

Wie gesagt: Einfach ist es nicht, und die Umstände sind sicherlich frustrierend. Das muss aber kein Grund sein, jetzt alle Brücken abzubrechen und hinzuschmeißen.

Grüße
 

Dunkel

Elo-User*in
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Hallo Dunkel,

ich verstehe dass die Situation frustrierend ist, vor allem wenn man eine Perspektive schon vor Augen hatte und dann doch neu planen muss. Aber jetzt bitte nicht das Kind mit der Wanne ausschütten!



Nochmal, das Amt kann hier gar nicht anders handeln. Selbst wenn die Sachbearbeiter es gerne würden. Bei andauernder Erkrankung erlöschen die Voraussetzungen für die Förderung einer Maßnahme, weil man offiziell im Krankengeld und nicht mehr im Leistungsbezug ist. Über Sinn und Zweck kann man streiten, aber es ist müßig der Agentur dazu Vorwürfe zu machen - die sind auch nur Gefangene Ihres Regelwerkes.



Doch, genau das kann passieren. Die IHK wacht über die Ausbildungsordnungen und hat einen Standard einzuhalten; dazu gehören auch Ausbildungszeiten. Umschulungen sind bereits Sonderregulungen mit vielen Ausnahmen, hier drücken die Kammern in der Regel nicht mehr viele Augen zu. Meist gilt 10% Fehlzeit als absolute Obergrenze.

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Ich kann nur nochmal empfehlen, gemeinsam mit der Agentur nach einem konstruktivem Weg zu suchen. Vor allem wenn die Umschulung doch eigentlich der Wunsch ist, und eine Arbeitsaufnahme in einem anderen Bereich nur ein notwendiges Übel. Entgegen der landläufigen Meinung haben viele Sachbearbeiter durchaus Interesse daran, im Rahmen ihrer beschränkten Möglichkeiten zu helfen. Aber deren Motivation bricht ganz schnell weg, wenn sie den geballten Frust abbekommen.

Ich habe mehrfach (!) erfolgreiche Wiedereinstiege in Umschulungen erlebt, die zuvor krankheitsbedingt unterbrochen worden sind. Oftmals mit großem Einsatz der involvierten Sachbearbeiter, die sich sehr für ihre Leute eingesetzt, Teamleiter überzeugt und Maßnahmen durchgewunken haben.



Natürlich sind die erstmal vorsichtig und hüllen sich in "kann", "eventuell" und sonstwas. Was sollen sie denn sonst machen: Der Ausgang der OP und Reha ist nicht klar, unter diesen Bedingungen kann kein Sachbearbeiter eine Zusage geben. Niemand würde wollen, dass mehrere 1.000 EUR einfach auf gut Glück reserviert werden - die fehlen dann jemand anderem. Das heißt aber nicht, dass das auch das letzte Wort ist! Wer sagt, dass es tatsächlich bis Mai dauert? Wenn die OP gut verläuft und ein Arzt ein entsprechendes Gutachten ausstellt, wenn man bei der Agentur darum kämpft, dann auch kurzfristig etwas zu realisieren, dann kann das auch klappen. Muss nicht - aber kann. Wenn die Alternative Hartz 4 oder eine Arbeit in einem Bereich ist, den man eigentlich nicht will, dann sollte man um diese Chance kämpfen.

Wie gesagt: Einfach ist es nicht, und die Umstände sind sicherlich frustrierend. Das muss aber kein Grund sein, jetzt alle Brücken abzubrechen und hinzuschmeißen.

Grüße
Erstmal vielen Dank für Antworten überhaupt. Ich gliedere meine Antworten auch mal etwas auf und versuche mich kurz zu fassen:


Das Amt hat keine Möglichkeiten oder eine andere Wahl auch wirtschaftlich


Also ich mir extra von 2 Ärtzen unabhängig die Sache begutachten lassen. Beide Gutachten gehen von maximal 8 Wochen aus an Heildauer, wovon ich nach etwas nach 4-5 Wochen wieder soweit gewesen wäre am Unterricht teilzunehmen. AU bedeutet ja nicht automatisch ich muss im Bett liegen.

Aber diese "Prognose" ist natürlich der AFA zu unsicher. Dann Argument IHK. Okay lass ich gelten.
Aber sagen wir mal 8 Wochen plus weitere 2 Wochen Fehlzeitem , weil irgendwas ist immer, ergibt dann in der Summe 2 Monate an Fehlzeit maximal. Dann komm ich wirklich an die 10% ran ohne Frage. Nur habe ich gute Noten, mich privat so umgestellt das die Umschulung absolute das wichtigeste war. Sogar Fussball aufgehört um die Verletzungsgefahr zu minimieren. Nur ist das für mich genauso nur eine Prognose, den wer kann da sagen es ist absolut gegeben das dieser Fall eintritt ?

Meine Leistungen sind weit mit vorne, hatte ingesamt bisher kaum Fehltzeiten. In 5 Monaten genau 9 Stunden und davon gehen vier auf die AFA. Keine Minute unentschudligt. Die Dozenten sagten auch machbar. Bei allem Respekt vor dem SB der Agentur, ich sehe hier nur das die positiven Faktoren überhaupt nicht gewertet werden.



Dann die Wirtschaftliche Seite. 5 Monate haben sicher auch Kosten verursacht. Wenn ich nun egal wo lande im System koste ich auch Geld und bis zu irgendeiner Maßnahme ist es eine gewisse Zeit. Ergo weitere Kosten für den Staat. Von einer eventuellen neuen Maßnahme reden wir mal gar nicht.. Vor allem für mich gibts obendrauf noch den Jackpot. Wesentlich weniger Geld, Umzug und diverse weitere Kosten. Da mein ALG1 Anspruch ja auch durch diese tolle Umschulung und den Abbruch auf vier Wochen runter ist , obwohl das mal noch einige Tage mehr waren , bringt mich das in echte Prolbeme. Vor allem da man mir immer erzählte das ist alles kein Problem. Tja kleiner Irtum lieber SB. Warum ? Krankengeld fällt flach mit Sicherheit. Blockfrist 3 Jahre und man weise mal nach die neue Erkrankung hat mit der alten nix zu tun . Nicht machbar. ALG2 fällt solange flach wie ich krank bin nach meinem Wissen. ALG1 Rest ist problematisch da bei AU keinen Anspruch. Oh Freude Grundsicherung wo man Termine wahrnehmen sollte. Joahh sehr schön nach der OP.


Ich fasse für mich zusammen. Bis auf Grundsicherung kommt ,auch Dank meiner Blödheit dem SB zu glauben und nicht den Wort Case einzubeziehen, nicht mehr viel in Frage. Ich soll etwas Vertrauen schenken wo mich jetzt eigentlich mit in die Lage brachte. Agentur für Arbeit oder Jobcenter. Es ist rein gar nichts sicher wie es weitergehen könnte. Du hast völlig Recht das es sein kann das ich wieder eine Umschulung machen darf oder eben auch nicht. Es kann auch sein ich sitze im ALG2 fest dann. Lasse ich mich jetzt auf diese "Warteschiene" was kommt ein bringt mir das auch recht wenig. Ich hab jetzt schon mehr als ein Jahr verloren ingsesamt. Für das Ergebniss ich sitze noch mieser da wie vorher. Wesentlich mieser. Dazu glaube ich auch nicht mehr an einen "Wunschjob". Nach der Umschulung müsste man da auch erstmal was finden oder kriegen.

Ich seh das mal so....außer gewonnene Erfahrung, verlorene Energie & Zeit sowie Schaffung neuer Probleme hat mir die ganze Umschulung nichts gebracht. Darauf nochmals zu setzen ist mir einfach zu riskant. Wenn es die Option eines machbaren Jobs gibt dann nehme ich diesen Weg. Klar da ist auch Risiko dabei. Aber für meine Lage aktuell sehe ich es als besten Weg. Sich auf die AFA zu verlassen ist aus meiner Sicht sehr riskant und ob am Ende der Wunschjob rauskäme ist auch fraglich. Sicher ein neuer Berufsabschluss hätte die Chancen massiv verbessert, aber in meiner Lage ist es eben wichtiger erstmal einen Anker zu kriegen. Und sei das nur mal ein Job der eventuell schlechter ist als das was nach der Umschulung eventuell kommen könnte.
Aber dieses Eventuell will ich einfach nicht mehr. Ich brauch mehr Sicherheit. Ein Job ist erstmal eine Grundlage und wenn der wenigstens in Grundzügen passt ,ist das schon mehr als die Agentur bieten kann oder das Jobcenter bzw. Grundsicherung.

Job bedeutet erstmal Einkommen und besser genutzte Zeit als das Amt zu besuchen. Klar auch der Job kann gekündigt werden, Firma pleite gehen usw. ----> dann hab ich aber wieder erstmal einige Wochen an Luft um mir was zu suchen und krieg wieder ALG1 bzw. andere Leistungen je nach Fall.
 

Dunkel

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Update:


Also die Maßnahme ist beendet nächste Woche laut SB und ich hab beim VDK morgen einen Termin um die Möglichkeiten zu prüfen. Meiner Beraterin dort beim VDK kommt die Sache nicht ganz koscher vor. Teilweise widersprechen sich schriftliche Bescheide und Zusicherungen. Gut das man ein kleiner Querulant ist und alles nur in Schriftform akzeptierte inkl. Kopien. Wenn der Abbruch der Maßnahme so korrekt ist werde ich mich trotz einigem Frust ganz nett fügen, ansonsten je nach Lage abwarten was rauskommt.

Außerdem habe ich mich noch schriftlich an die IHK gewandt mit der Bitte um Auskünfte. Geklärt ist wenigstens eine Baustelle und die ist die OP kann ich machen lassen. Egal wie die Sachlage ist bin ich mit Datum der Beendigung der Maßnahme noch vier Wochen im ALG 1 und solange Ich nichts in schriftlicher Form habe habe ich ja nix in der Hand. Ich bin auch ganz brav erst mal noch zum Träger gedackelt, habe mir bestätigen lassen gibt noch keine Abmeldung, aber darf der Maßnahme fernbleiben. Aber erfülle die Grundlagen für neues KG passend zum Datum. Glück im Unglück, selbst wenn die AOK sich querstellt gelten die Gesetze.

Da bin ich schmerzfrei. Notfalls Klage und wenn ich die Grundlagen rechtlich erfülle mach ich ja nix falsch.
Bewerbungen sind auch raus, vor dem OP Termin noch ein Vorstellungsgespräch. Von dem Weg via Amt usw. halte ich nix mehr.
 
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