Krankheit + ALG1 nicht ausreichend, welche Möglichkeit habe ich noch zusätzlich Geld zu bekommen zum geringen ALG I?

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LonelyDepIV

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Hallo,

ich weiß nicht ob ich hier richtig bin, falls nicht, darf der Thread sehr gerne in das richtige Forum verschoben werden.

Ich habe mehrere Baustellen.
Wurde am 30.09.2018 von meinem Arbeitgeber gekündigt. Dort war ich erst in Ausbildung und dann in Festanstellung (unbefristet) im Technischen Support tätig.
Der inoffizielle Grund meiner Kündigung lautet: Zu viele Fehltage.
Ich leide seit 16 Jahren an einer schwerwiegenden Depression sowie an einer Angststörung. Jetzt bin ich 25 Jahre alt. War in verschiedenen Kliniken (Psychotherapie) aber das hat alles (fast) nichts geholfen.

Ich habe am 27.10.2018 einen ALG1 Antrag gestellt, dieser wurde heute genehmigt. 20,33€ / Tag x 30 = 609,90€ / Monat
Davon kann ich aber nicht leben, alleine die Miete beträgt 530,00€! (München!) Was kann ich machen, damit ich zumindest ein bisschen was zum leben habe? Der niedrige Betrag ergibt sich aus einem recht niedrigen Ausbildungsgehalt das ich vorher bekommen habe. (+2 Monate nach der Ausbildung)

Ich bin psychisch krank und soll mich auf Stellen bewerben (Zeitarbeit) obwohl ich theoretisch kein Problem habe eine Arbeit zu finden. IT'ler werden hier überall gesucht...
Nur bin ich dazu momentan einfach nicht in der Lage. An manchen Tagen/Wochen gehe ich nichtmal vor die Tür raus...
aus Angst, gesehen zu werden z.b. von meinem alten Chef (der wohnt bei mir in der nähe) oder von (arbeitenden) Bekannten...

Ich habe mich jetzt erstmal krank schreiben lassen bis Ende des Jahres, damit das Amt mir keinen Druck mehr machen kann. Die wollten mich zuletzt nämlich in eine 5 monatige Maßnahme stecken, wo man lernen soll, sich zu bewerben. Wäre die Ironie nicht, das ich auf eine Bewerbung direkt eine Zusage bekommen habe...das war bevor ich zum Amt ging. Habe die Stelle dann doch nicht annehmen können weil die Krankheit schlimmer wurde. Ich bin momentan auf der Warteliste einer stationären Psychotherapie-Klinik. Glaube aber fast nicht das es was bringen wird, da es bei mir auch genetisch vererbt ist und bei meiner Mutter bis heute keine Besserung stattgefunden hat... es ist eher schlimmer geworden.

Ich würde gerne weiterhin Ehrenamtlich arbeiten aber mit der Krankmeldung habe ich Angst dies weiter auszuüben...

Hat jemand einen Ratschlag für mich?
 
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Seepferdchen 2010

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:welcome:@LonelyDepIV

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

ich möchte dir in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder "Krankheit + ALG1 nicht ausreichend" sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!


Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...


schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:

https://www.elo-forum.org/infos-und...hriften-thementitel-neue-themen-erstellt.html

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Seepferdchen 2010

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@LonelyDepIV

20,33€ / Tag x 30 = 609,90€ / Monat

und

alleine die Miete beträgt 530,00€! (München!)

:sorry: Aber den Antrag auf Wohngeld kannst du dir sparen, dein Einkommen ist zu niedrig, da bleibt nur Antrag auf ALG II.

Beispiel:

Hier mal ein Beispiel 416€ Regelsatz plus 400€ Miete gleich 652,28 ist das Mindesteinkommen:

416+400 = 816 € /100 *80)=652,28 €

und die Wohngeldstelle rechnet so:

Faustformel für das Mindesteinkommen

Regelsatz zzgl. ggfls. Mehrbedarf (§ 21 SGB II) + Warmmiete (inkl. Heizkosten)

Der Regelsatz beläuft sich nach § 20 SGB II ab 01.01.2013 auf 382 € (bei Alleinstehenden). Der Mehrbedarf nach § 21 SGB II kommt beispielsweise bei Schwangerschaften, Krankheit oder auch Alleinerziehenden zum Tragen. Hinzukommen können noch monatliche Belastungen wie Versicherungsbeiträge etc.

Beim Wohngeldantrag reicht es aus, wenn der Antragsteller als Mindesteinkommen 80%der oben genannten Beträge erreicht

Quelle: https://www.wohngeld.org/einkommen.html

Wie du siehst liegst du weit unter der Faustregel von der Wohngeldstelle.
 
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