Krankgeschrieben Kürzung

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Nina25

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Hallo ich habe mal eine frage ich habe bald ein termin bei der arge bin aber krankgeschrieben und kann glaub ich nicht zum termin bei der arge erscheinen was kann mir dann passieren kürzung vielleicht?und das problem ist auch noch das ich ein weiterbewiligungsantrag stellen musste, muss man ja nach einer zeit kann das sein das sie mir meine leistungen jetzt nicht weiterbewiligen??
 
E

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Du musst dich sofort krankmelden, dann bekommst du auch keine Termine. Auf deinem Bescheid steht wie lang er gültig ist (üblicherweise 6 Monate). Ca. einen Monat vor Ende des Bewilligungszeitraums solltest du den Weiterbewilligungsantrag stellen. Die Formulare bekommt man meist rechtzeitig zugeschickt.

Probleme könntes du jetzt bekommen, weil du dich nicht rechtzeitig krankgemeldet hast (Mitwirkungspflicht).
 

Nina25

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aber mal angenommen ich bin erst an den tag krank wo ich den termin habe und kann deswegen zu den termin nicht kommen was ist dann??
 

Archibald

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aber mal angenommen ich bin erst an den tag krank wo ich den termin habe und kann deswegen zu den termin nicht kommen was ist dann??

Dann kommt es auf den Grund der Krankschreibung an. Eine Margen-Darmgrippe wäre demnach kein Grund dem Termin fern zu bleiben, im Gegensatz dazu wäre ein gebrochenes Bein schon ein sicherer Grund nicht zu erscheinen.

Wenn allerdings dein Arzttermin und der Argetermin zusammenfallen, dann wird es riskant weil der Termin bei der Arge sicher Vorrang hat wenn der Grund deines Arztbesuches nicht wirklich so dringend ist (nachweisbar Schmerzen, Lebensgefahr...) dass auch ein Richter dem Termin beim Arzt Vorrang geben würde.

LG, Archibald
 
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aber mal angenommen ich bin erst an den tag krank wo ich den termin habe und kann deswegen zu den termin nicht kommen was ist dann??


Bei der "Einladung" ist auch eine Seite, die man nehmen kann, um einen termin absagen zu können.

Da kreuzt Du dann an "Ich kann nicht kommen, weil" Du eben krank geschrieben bist, den und die Krankmeldung schickst Du dann zur ARGE, oder lässt es (gegen Annahmestempel auf einer Kopie) von einem Bekannten abgeben.
 

Archibald

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Bei der "Einladung" ist auch eine Seite, die man nehmen kann, um einen termin absagen zu können.

Da kreuzt Du dann an "Ich kann nicht kommen, weil" Du eben krank geschrieben bist, den und die Krankmeldung schickst Du dann zur ARGE, oder lässt es (gegen Annahmestempel auf einer Kopie) von einem Bekannten abgeben.

Bei solchen Tipps solltest du immer auch Folgendes erwähnen.
https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/27577-terminabsage-folgen.html

LG, Archibald
 

Nina25

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Also ich denke mal wen ich krank bin. bin ich halt krank und wenn ich dann zu den termin nicht erscheinen kann denke ich mal das sie mir da keine kürzung geben dürfen weil es sehst ja auch hinten von denn auf den zettel von den termin.( kann den termin nicht warnehmen weil ich krank bin )also ich denke mal das da keine kürzung kommt was meint ihr??? und noch was kann die arge mir noch steine in den weg legen wegen mein weiterbewiligungsbescheit das der nicht bewiiligt wird???
 

Nina25

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und noch was kann die arge mir noch steine in den weg legen wegen mein weiterbewiligungsbescheit das der nicht bewiiligt wird??? weil ich krank geschrieben bin?
 

gelibeh

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Nein. Ich bin schon über ein Jahr krankgeschrieben(warte auf Rentenentscheid) und mit der Weiterbewilligung läuft das normal weiter.
 
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Nein. Ich bin schon über ein Jahr krankgeschrieben(warte auf Rentenentscheid) und mit der Weiterbewilligung läuft das normal weiter.

wie lange kann man fortgesetzt krank geschrieben werden?

Muss man da nicht auch eine gewisse Stundenzahl arbeiten können, um weiterhin ALG2 bekommen zu können, oder fällt das jetzt wegen den Krankschreibungen weg?
 

Mario Nette

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Dann kommt es auf den Grund der Krankschreibung an. Eine Margen-Darmgrippe wäre demnach kein Grund dem Termin fern zu bleiben, im Gegensatz dazu wäre ein gebrochenes Bein schon ein sicherer Grund nicht zu erscheinen.

Wenn allerdings dein Arzttermin und der Argetermin zusammenfallen, dann wird es riskant weil der Termin bei der Arge sicher Vorrang hat wenn der Grund deines Arztbesuches nicht wirklich so dringend ist (nachweisbar Schmerzen, Lebensgefahr...) dass auch ein Richter dem Termin beim Arzt Vorrang geben würde.

LG, Archibald
Vorrang hat die Gesundheit. Ist man krankgeschrieben, also arbeitsunfähig, ist der Termin bei der ARGE nicht wahrnehmbar - soweit meine Kenntnis. Zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit - weil ja die Gesundheit Vorrang haben muss (damit man aus eigenen Kräften den Lebensunterhalt bestreiten kann) - ist ein Arztbesuch unabdingbar. Stellt der Arzt fest, dass man arbeitsunfähig ist, dürfte doch vor allem deswegen die Erkrankung selbst schon egal sein, weil sie auf dem gelben Zettel, der der ARGE zuzugehen hat, gar nicht erscheint. Wird man hingegen nicht krankgeschrieben, ist eben eine spätere Meldung am selben Tag vonnöten, wie das Cha hier bereits auch erwähnte.

Mario Nette
 

gelibeh

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Muss man da nicht auch eine gewisse Stundenzahl arbeiten können, um weiterhin ALG2 bekommen zu können, oder fällt das jetzt wegen den Krankschreibungen weg?

Ich bin ein Sonderfall, denn ich hab Erwerbsminderungsrente beantragt. Das liegt jetzt bei Gericht und so lange bekomme ich ALGII.
Normalerweise schicken die Dich nach 6 Monaten zum Amtsarzt.
 

Mario Nette

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wie lange kann man fortgesetzt krank geschrieben werden?

Muss man da nicht auch eine gewisse Stundenzahl arbeiten können, um weiterhin ALG2 bekommen zu können, oder fällt das jetzt wegen den Krankschreibungen weg?
Das ist ja Gegenstand des Rentenantrags, also: "Ist dem Grunde nach eine Arbeitsfähigkeit zu erwarten?" Die ARGE kann hier auch nichts anderes tun als abwarten. Denn der Prozess der Klärung ist ja bereits angelaufen.

Mario Nette
 

Ela

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Dann kommt es auf den Grund der Krankschreibung an. Eine Margen-Darmgrippe wäre demnach kein Grund dem Termin fern zu bleiben, im Gegensatz dazu wäre ein gebrochenes Bein schon ein sicherer Grund nicht zu erscheinen.


das man hier immer noch so ein Müll lesen muss, versteh ich net :icon_evil:

wenn du AU geschrieben bist, dann brauchst du auch net zur Arge.

Krankmeldung muss allerdings sofort zur Arge, entweder selber, durch Anderen hinbringen lassen, mit Empfangsbestätigung... is klar, oder per Einschreiben mit Rückschein...
Wirst, wenn du net früh genug absagen konntest, einen Anhörungsbogen zugeschickt bekommen. Dort trägst du dann ein, bin seit dann und dann krankgeschrieben, Krankmeldung liegt der Arge vor. Basta

Bist immer auf der sicheren Seite
 

walze

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Also bei meinen Einladungen zur Arge ist immer folgender Text enthalten.


Sollten Sie am oben genannten Termin arbeitsunfähig erkrankt sein, erscheinen Sie bitte am ersten Tag, an dem Sie wieder arbeitsfähig sind. Ist dieser Tag ein Tag, an dem der Träger der Grundsicherung nicht dienstbereit ist (z.B. Samstag, Sonntag, Feiertag), sprechen Sie bitte am folgenden Werktag persönlich bei Ihrem Träger der Grundsicherung vor.


 
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Das hab ich auch mal geglaubt

och, wenn ich zu den Ärzten gehe, finden die nix und wenn ich dann frage, woher die Schmerzen dann kommen, wissen die auch nicht weiter.

Immer wieder toll, wenn man heftige Schmerzen bekommt, wenn man länger steht oder läuft, (und nichts zum setzen da ist), dann beim Doc mehrere Beschwerden hat (Knie, Hände, Rücken aber nur ein Symptom wird angeschaut) und man nach einigen Röntgenaufnahmen erfährt, das "alles in Ordnung ist, zwar Abnutzungen, aber sonst alles ok" ist.

:icon_party:

Ich könnte auch warten, bis wieder einer meiner Schübe kommt und ich dann "Radikalkur" mache, wie vor 3 Jahren, erst die Praxis vollge :icon_kotz2: und dann umgekippt.

:icon_twisted:
 

Archibald

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Vorrang hat die Gesundheit. Ist man krankgeschrieben, also arbeitsunfähig, ist der Termin bei der ARGE nicht wahrnehmbar - soweit meine Kenntnis. Zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit - weil ja die Gesundheit Vorrang haben muss (damit man aus eigenen Kräften den Lebensunterhalt bestreiten kann) - ist ein Arztbesuch unabdingbar. Stellt der Arzt fest, dass man arbeitsunfähig ist, dürfte doch vor allem deswegen die Erkrankung selbst schon egal sein, weil sie auf dem gelben Zettel, der der ARGE zuzugehen hat, gar nicht erscheint. Wird man hingegen nicht krankgeschrieben, ist eben eine spätere Meldung am selben Tag vonnöten, wie das Cha hier bereits auch erwähnte.

Mario Nette


Nun, ich möchte jenen, denen ich bei Fragen helfe niemals Flausen in den Kopf setzen und sie in falscher Sicherheit wiegen. Leider laß ich schon Urteile zu Termin und Krankmeldungen, sodass ich auch solche Umstände den Hilfesuchenden hier ins Bewusstsein rufen möchte. Alles andere wäre Wunschdenken und liße den "gemeinen" Hilfesuchenden und auch mitlesenden Gast eventuell ins offenen Messer Laufen.

Im Speziellen meine ich dahingehend solche Urteile:
Tacheles EV - Entscheidungsdatenbank

Zitat daraus:
Der Antragsteller irrt im Übrigen auch, wenn er meint, eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung beinhalte zugleich die Aussage, nicht zu einem Meldetermin bei der Antragsgegnerin erscheinen zu können. Vom Arzt attestierte Arbeitsunfähigkeit bedeutet lediglich, dass die zuletzt ausgeübte oder eine vergleichbare Arbeitstätigkeit nicht mehr (vollschichtig) ausgeübt werden kann. In der Regel bedeutet dies aber keinesfalls, dass deswegen zB auch keine Arztbesuche oder auch Termine bei Arge oder beim Gericht mehr wahrgenommen werden können. Der Antragsteller soll dort ja gerade nicht arbeiten. Deshalb ist das Verlangen nach einem gesonderten Attest im konkreten Fall mehr als berechtigt.

Leider musste ich solche Aussagen schon des Öfteren in Urteilen lesen, so etwas sollte Hilfesuchenden keinesfalls vor enthalten werden...

LG, Archibald
 

Archibald

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das man hier immer noch so ein Müll lesen muss, versteh ich net :icon_evil:

wenn du AU geschrieben bist, dann brauchst du auch net zur Arge.

Bitte versachliche deinen Ton! "Müll" wäre eine ebenso unbelegt dahergebrachte Aussage wie ich die deine bisher Einstufen muss.

Hast Du z.B. Urteile als Beleg für deine Aussage?
Tacheles EV - Entscheidungsdatenbank


LG, Archibald
 
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Nun, ich möchte jenen, denen ich bei Fragen helfe niemals Flausen in den Kopf setzen und sie in falscher Sicherheit wiegen. Leider laß ich schon Urteile zu Termin und Krankmeldungen, sodass ich auch solche Umstände den Hilfesuchenden hier ins Bewusstsein rufen möchte. Alles andere wäre Wunschdenken und liße den "gemeinen" Hilfesuchenden und auch mitlesenden Gast eventuell ins offenen Messer Laufen.

Im Speziellen meine ich dahingehend solche Urteile:
Tacheles EV - Entscheidungsdatenbank

Zitat daraus:


Leider musste ich solche Aussagen schon des Öfteren in Urteilen lesen, so etwas sollte Hilfesuchenden keinesfalls vor enthalten werden...

LG, Archibald


Das Urteil ist von einem SG, andere von anderen SGs oder auch LSGs (sofern vorhanden).
Die gelten aber nur dort, wo die SGs/LSGs ihren Sitz/ihr Gebiet haben.

In NRW, Meck-Pomm oder anderswo würden die Urteile nicht gelten.

Deswegen sollte man vorher fragen, woher die Person kommt, um evtlle Verwirrung zu vermeiden.
 

Ela

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Sancho ich weiss was du meinst.

Auch ich leide darunter. Die Schmerzen werden immer schlimmer, du fängst an Kreislaufprobleme zu bekommen, dir wird schlecht, du fängst an zu zittern und hast das Gefühl, wenn du dich jetzt net gleich hinsetzt dann, fängst an zu :icon_kotz:

Allerdings wird man auf Röntgenaufnahmen nichts sehen können, da Weichteile grösstenteils so net darstellbar sind. Mein Dok hat gemeint, das etwas am Rückenmark eingeklemmt wird. DAdurch wird eine wichtige Versorgungsleitung so gequetscht das es zu den genannten Symtomen kommt.
 
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Sancho ich weiss was du meinst.

Auch ich leide darunter. Die Schmerzen werden immer schlimmer, du fängst an Kreislaufprobleme zu bekommen, dir wird schlecht, du fängst an zu zittern und hast das Gefühl, wenn du dich jetzt net gleich hinsetzt dann, fängst an zu :icon_kotz:

Allerdings wird man auf Röntgenaufnahmen nichts sehen können, da Weichteile grösstenteils so net darstellbar sind. Mein Dok hat gemeint, das etwas am Rückenmark eingeklemmt wird. DAdurch wird eine wichtige Versorgungsleitung so gequetscht das es zu den genannten Symtomen kommt.

Ich werde jetzt noch zu einem Arzt für "innere Medizin" gehen und zu einem Neurologen, wenn da auch wieder nichts raus kommen, eben wieder von vorne, aber bei anderen Ärzten.

Als "einfacher Patient" wirst man eh nur abgespeist und nicht richtig untersucht, manchmal reicht es auch, wenn mal kurz "böse" wird.

Ich will entweder wieder richtig gesund werden, oder nachweisen können, das ich es nicht mehr werde. Halbtags geht noch einigermaßen, aber Vollzeit geht eben nicht mehr.
 

Archibald

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Das Urteil ist von einem SG, andere von anderen SGs oder auch LSGs (sofern vorhanden).
Die gelten aber nur dort, wo die SGs/LSGs ihren Sitz/ihr Gebiet haben.

In NRW, Meck-Pomm oder anderswo würden die Urteile nicht gelten.

Deswegen sollte man vorher fragen, woher die Person kommt, um evtlle Verwirrung zu vermeiden.

Ja, klar, was aber wenn der OP aufgrund eurer Aussagen vor Gericht muss/geht und an einen Richter gerät, der dieser Rechtsauffassung folgt!? Schulterzucken eurerseits?

Danke, nicht mit mir. Wissen muss ein Hilfesuchender umfassende Fakten, auch wenn diese unbequem sind.

LG, Archibald
 
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