Krankenversicherung

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sommerwind86

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Hallo,

da mein Freund ab 01.07 Arbeit hat, werde/n ich/wir kein Hartz4 mehr beziehen. Nun meine Frage, wie bin ich (23) denn dann krankenversichert? Also familienversichert bin ich 100% seit meinem 23.ten Geburtstag nicht mehr.

Kann mir einer helfen?
 

Nur_mal_So

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Hallo,

da mein Freund ab 01.07 Arbeit hat, werde/n ich/wir kein Hartz4 mehr beziehen. Nun meine Frage, wie bin ich (23) denn dann krankenversichert? Also familienversichert bin ich 100% seit meinem 23.ten Geburtstag nicht mehr.

Kann mir einer helfen?

Warum sollte mit dem Ende des Bezuges deines Freundes auch dein Bezug enden?

Seid ihr denn eine BG?

Kann er denn mit seinem Verdienst überhaupt für dich aufkommen, bzw. will er das?

Gruß
 

sommerwind86

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Naja er wird 1500 Euro netto verdienen....das dürfte für beide reichen. Ja sind in einer BG, sonst würde ich nicht fragen.
 

Mario Nette

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Er müsste deine Krankenversicherung dann bezahlen, wenn ihr nicht gerade verheiratet seid. Soweit ich weiß.

Mario Nette
 
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Stimmt. Nur Eheleute können in der Familienversicherung aufgenommen werden.

LG :icon_smile:
 

Karma

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Naja er wird 1500 Euro netto verdienen....das dürfte für beide reichen. Ja sind in einer BG, sonst würde ich nicht fragen.

Hallo Sommerwind,
Dein L.g. muss für deine KV ca. 140.-€ monatlich zahlen.Es besteht seit dem 01.01.2009 Versicherungspflicht.
Ich würde trotzdem mit dem Verdienst einen Antrag auf ALG II stellen, vieleicht hat er hohe Werbungskosten, Pendlerpauschale, Verpflegungsmehraufwand ect.Allein der Freibetrag beträgt schon 280 €.Solltet ihr eine Ablehnung erhalten,könnte dein LG. auf Grund dieser Ablehnung die Unterhaltskosten u. KV. bei der Steuererklärung geltend machen.Erkundigt euch bei einem Steuerberater oder Steuerberatungsbüro.Ihr habt sicher kein Geld zu verschenken.
L.G. Karma

Dies ist keine Rechtsberatung, sondern meine eigene Meinung.
 

Nur_mal_So

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Wenn ich dein Freund wäre dann würde ich sagen, ich gebe mein ganzes Geld für mich aus!

Das soll jetzt nicht bedeuten dass man dich hängen lassen soll, sondern eben dass die BG aufgelöst wird!
Es ist sein Recht seinen, vom Amt unterstellten, Willen für Dich einzustehen (der ja als beide ALG bezogen haben sowieso hirnrissig ist) jederzeit zu ändern.

Egal wie sehr ich meine Freundin lieben würde...soweit dass mich ein Amt zwingt ihre KV zu bezahlen wird es nie kommen!

Also, teile dem Amt mit dass du weiter Leistungen benötigst, insbesondere auch die KV.
Wenn du dann Geld von deinem Freund erhälst, damit du nicht verhungerst dann fixiert schriftlich dass es sich dabei um ein Darlehen handelt.

Das hat nichts mit fehlender Liebe zur Freundin zu tun...sondern lediglich mit der Tatsache, dass für dich nicht dein Freund aufkommen muss, sondern das Amt!
Und diese Meinung solltet ihr beide dem Amt deutlich gegenüber zeigen. Notfalls mit der Androhung dass du aus der bisher gemeinsam bewohnten Wohnung ausziehst.

Gruß
 

Nur_mal_So

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Deshalb hast du auch keine Freundin, du Egoist :icon_party:
Doch habe ich!

Aber bei uns stellte sich die Problematik noch nicht, kurz vor auslaufen von ALG 1 hat sie eine neue Stelle gefunden.
Und als nächstes bin ich es der suchen muss.

Aber das hat auch wenig mit Egoismus zu tun...wir waren ja schon bei der Arge um uns für den Fall der Fälle beraten zu lassen.
Das Ergebnis war dass der Teamleiter (der SB hatte nach wenigen Minuten entnervt um hilfe gerufen) ernsthaft der Meinung war dass ich meine Ersparnisse und meine Altersvorsorge (Wohneigentum) aufgeben müsse damit mein Gehalt dann für uns beide reicht.

Da haben wir uns anschließend beide gesagt dass es das nicht sein kann, wenn wir beide soviel Verantwortung füreinander wollen, dann hätten wir bereits geheiratet, da wir das nicht haben, würden wir uns diese Verantwortung auch nicht aufdrücken lassen.

Ich arbeite für meine Ziele (Altersvorsorge, Hobbys, etc.) meine Freundin für ihre Ziele (Urlaube, schöne Sachen, Hobbys), da ist bei beiden kein Geld über um noch jemanden anders mit durchzufüttern, schließlich sind wir beide keine Großverdiener.
Solange die Arge-Bestimmungen nicht dahingehend angepasst werden, dass dem arbeitenden Teil einer BG mindestens der gesetzliche Selbstbehalt (Pfändungsfreibetrag) verbleibt, solange sind wir im Falle einer Hilfebedürftigkeit von mir oder meiner Freundin, keine BG.
Und wenn es notfalls auf Ummeldung, Umzug oder komplettem Wohnungsumbau hinausläuft.

Im Alter interessiert es nämlich keine Sau mehr ob man zig Jahre die Staatskasse um einen KV-Beitrag entlastet hat oder nicht...da zählt nur noch dass was man sich selber zur Seite legen konnte.
Und das man als Arbeitender gefälligst auf 316€ Niveau zu leben hat, lasse ich mir ganz gewiss nicht vom Staat und erst Recht nicht von der Arge vorschreiben.

Gruß
 
E

ExitUser

Gast
Solange die Arge-Bestimmungen nicht dahingehend angepasst werden, dass dem arbeitenden Teil einer BG mindestens der gesetzliche Selbstbehalt (Pfändungsfreibetrag) verbleibt, solange sind wir im Falle einer Hilfebedürftigkeit von mir oder meiner Freundin, keine BG.
Und wenn es notfalls auf Ummeldung, Umzug oder komplettem Wohnungsumbau hinausläuft.

Im Alter interessiert es nämlich keine Sau mehr ob man zig Jahre die Staatskasse um einen KV-Beitrag entlastet hat oder nicht...da zählt nur noch dass was man sich selber zur Seite legen konnte.
Und das man als Arbeitender gefälligst auf 316€ Niveau zu leben hat, lasse ich mir ganz gewiss nicht vom Staat und erst Recht nicht von der Arge vorschreiben.

Gruß
Eine sehr gesunde Einstellung. :icon_daumen:
So sieht es nämlich aus. Und am Ende vegetiert man noch immer am Boden krauchend von ein paar Groschen herum, und alles nur, weil man aus Liebe für den anderen einstand.
So eine philantrophische Einstellung honoriert unser Staat einfach nicht.
Mein Ex und ich haben es nicht viel anders gemacht. Eigentlich hätte es gereicht, wenn wir einfach nur getrennt gelebt hätten, doch da ich in erster Ehe Witwe bin, habe ich die Scheidung eingereicht, damit meine Rente wieder auflebt.
Das ist ein Teil meiner späteren Altersversicherung. Viel anderes als das und meine Miniaturrente mit Babyzuschlag habe ich nämlich nicht.
Für die Bürokraten erledigen mein Ex und ich alles schriftlich - in Wahrheit läuft es bei zwischen uns sehr herzlich und familiär. Wie ein Ehepaar stehen wir füreinander ein, unterstützen und helfen uns, erziehen gemeinsam unsere Kinder.
Das ist nämlich auch so eine Sache:
Wenn ich das an die große Glocke hängen würde, könnte man mir Null Komma nix´den Alleinerziehendenzuschlag streichen. Das ist doch das Paradox - auf der einen Seite fördert dieser Staat das gemeinsame Sorgerecht nach der Scheidung, auf der anderen Seite bestraft er erwerbslose Eltern, die davon Gebrauch machen.

LG :icon_smile:
 

Hotti

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Wenn ich dein Freund wäre dann würde ich sagen, ich gebe mein ganzes Geld für mich aus!

Das soll jetzt nicht bedeuten dass man dich hängen lassen soll, sondern eben dass die BG aufgelöst wird!
Es ist sein Recht seinen, vom Amt unterstellten, Willen für Dich einzustehen (der ja als beide ALG bezogen haben sowieso hirnrissig ist) jederzeit zu ändern.

Egal wie sehr ich meine Freundin lieben würde...soweit dass mich ein Amt zwingt ihre KV zu bezahlen wird es nie kommen!

Also, teile dem Amt mit dass du weiter Leistungen benötigst, insbesondere auch die KV.
Wenn du dann Geld von deinem Freund erhälst, damit du nicht verhungerst dann fixiert schriftlich dass es sich dabei um ein Darlehen handelt.

Das hat nichts mit fehlender Liebe zur Freundin zu tun...sondern lediglich mit der Tatsache, dass für dich nicht dein Freund aufkommen muss, sondern das Amt!
Und diese Meinung solltet ihr beide dem Amt deutlich gegenüber zeigen. Notfalls mit der Androhung dass du aus der bisher gemeinsam bewohnten Wohnung ausziehst.

Gruß
Genau so isses. Die Gesetze hier sind eh komisch. Bei den Steuern zählt für Verheiratete das Ehegattensplitting, für eheähnliche Gemeinschaften nicht. Aber wenn es dann ums zahlen geht, ist der Lebenspartner auch ohne Trauschein in der Pflicht. Ich würde sogar soweit gehen, und ausziehen, um mir ein kleines Zimmer zu suchen, wenn es nicht anders geht, geanu wie Du es vorschlägst, besuchen kann man sich ja immer, und das ist vollkommen legal.

Ps. Ich bin verheiratet, und gönne aber auch den ledigen zusammenlebenden Partnern das Splitting.
 

Karma

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Dann werde ich wohl bis September ohne KV sein

Hallo Sommerwind,
setze dich mit deiner KK in Verbindung, denn auch wenn du die Krankenkassenbeiträge nicht zahlen kannst, bleibst du sie der KK schuldig und sie können eingetrieben werden. VERSICHERUNGSPFLICHT SEIT 2009!
Hatte mich im Januar diesbezüglich bei meiner KK beraten lassen.
L.G. Karma
 
R

Rounddancer

Gast
Wenn man, weil der Partner arbeitet, nur knapp über der AlgII-Grenze ist, dann gibt es die Möglichkeit, in Absprache mit der Arge einen Euro monatliches Alg II zu bekommen,- um damit gratis krankenversichert zu sein.


Wenn das nicht klappt, dann sehe ich nur zwei Alternativen:

1. Sich vom Freund trennen, und wieder selbst Alg II beziehen,

oder

2. heiraten.
 
R

Rounddancer

Gast
Nun, mir gings da darum, ddie OP wieder ohne Extrakosten in die Krankenversicherung zu bekommen.
In dem Fall eben in die Familienversicherung,- und das geht halt (weil das Grundgesetz den Vorrang für Ehe und Familie zwingend setzt) bei gemischtgeschlechtlichen Paaren nur, wenn man verheiratet ist (Bei Schwulen und Lesben tut's dafür auch die eingetragene Partnerschaft).

Das mit dem Ehegattensplitting kommt dann noch als Vorteil hinzu.
 

Hotti

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Nun, mir gings da darum, ddie OP wieder ohne Extrakosten in die Krankenversicherung zu bekommen.
In dem Fall eben in die Familienversicherung,- und das geht halt (weil das Grundgesetz den Vorrang für Ehe und Familie zwingend setzt) bei gemischtgeschlechtlichen Paaren nur, wenn man verheiratet ist (Bei Schwulen und Lesben tut's dafür auch die eingetragene Partnerschaft).

Das mit dem Ehegattensplitting kommt dann noch als Vorteil hinzu.
Aha, falsch verstanden sorry. Aber eine Heirat ist (fast) was für immer, das sollte man sich gut überlegen. Eine Zweckehe käme für mich persönlich nicht in Frage. Aber muss jeder selber wissen.
 
E

ExitUser

Gast
Aber eine Heirat ist (fast) was für immer, das sollte man sich gut überlegen. Eine Zweckehe käme für mich persönlich nicht in Frage. Aber muss jeder selber wissen.
Ich sehe das auch so. Denn mit einer Ehe geht man ja auch Verpflichtungen ein, die über eine gemeinsame KK hinausgehen. Und das will wahrlich gut überlegt sein.

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