Krankenversicherung bei Abfindung?

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das blühende Leben

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Ich weiß nicht, wo das Thema hinpaßt, deswegen stelle ich es mal hier ein:

Meine Bekannte wird ab Herbst betriebsbedingt arbeitslos und erhält dann eine Abfindung. Sie spielt nun mit dem Gedanken, bereits vorzeitig zu gehen (das ist nach ihrem Abwicklungsvertrag ohne finanzielle Einbußen möglich).
Ihre Krankenkasse hat ihr nun mitgeteilt, daß sie sich für die Zeit zwischen ihrer faktischen und der "offiziellen" Arbeitslosigkeit freiwillig versichern muß, was natürlich ziemlich teuer ist.
Sie hatte eigentlich die Absicht, sich während dieses Zeitraums über ihren Mann mitversichern zu lassen (der ist in derselben Krankenkasse). Von der Krankenkasse bekam sie allerdings die Auskunft, daß dies nicht möglich sei, denn sie bekäme ja eine Abfindung (woher wissen die das - auf Abfindungen werden doch keine Sozialabgaben gezahlt?!) und das sei so etwas wie eine Lohnfortzahlung.

Ist da was dran, oder ist das Quatsch?
 
E

ExitUser

Gast
Sie hatte eigentlich die Absicht, sich während dieses Zeitraums über ihren Mann mitversichern zu lassen


Die Aussage der KK ist korrekt.
Das BSG hat Anfang 2006 entschieden, dass eine Abfindung steuerpflichtig ist und somit auch bei der Familienversicherung als Einkommen behandelt werden müsse.

Sie spielt nun mit dem Gedanken, bereits vorzeitig zu gehen (das ist nach ihrem Abwicklungsvertrag ohne finanzielle Einbußen möglich).

Hier würde ich mich noch einmal ganz genau informieren. Scheidet Deine Bekannte früher, als die ordentliche Kündigung dies hergibt, aus, ist dies ein Aufhebungsvertrag, welcher eine Sperrzeit nach sich zieht.
Das kann also böse Konsequenzen haben.

Ich setze Dir hierzu und zu obiger Frage - bezgl.GKV - noch Links, die Du Dir mal zu Gemüte führen kannst.

https://https://www.hensche.de/Rechtsanwalt_Arbeitsrecht_Handbuch_Abfindung_Alg.html
https://https://www.123recht.net/article.asp?a=15636
 

das blühende Leben

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Die Aussage der KK ist korrekt.
Das BSG hat Anfang 2006 entschieden, dass eine Abfindung steuerpflichtig ist und somit auch bei der Familienversicherung als Einkommen behandelt werden müsse.

Vielen Dank für die Antwort. So wie ich es verstanden habe, wird diese Abfindung zusammen mit dem letzten Monatsgehalt gezahlt. Das letzte Monatsgehalt wird gezahlt, wenn sie noch regulär beschäftigt (und selbst krankenversichert) ist. Aber was ist dann in dem Folgemonat? Dann hat sie ja kein Einkommen mehr.

Das mit der Sperrfrist habe ich ihr auch schon gesagt, aber ich glaube, dort im Betriebsrat haben sie eine passende Formulierung entwickelt, mit der die verhindert werden kann. Den genauen Wortlaut kenne ich aber nicht.

Die Links haben übrigens nicht funktioniert.
 

das blühende Leben

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Super, das habe ich meiner Bekannten gleich weitergeleitet. Das bedeutet ja wohl, daß sie sich doch über ihren Mann krankenversichern kann, denn ihre Abfindung wird nicht in Monatsraten gezahlt, sondern in einer Summe zusammen mit dem letzten Gehalt.
 
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