Krankenstand, Kündigung und Krankengeld, kann mir jemand weiterhelfen?

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Thusnelda32

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Hallo, ich hätte da mal eine Frage bezüglich Krankengeld. Seit dem 1. April bin / war ich in einem neuen Arbeitsverhältnis und wie es der dumme Zufall leider wollte, war ich Ende Juni in einen Autounfall verwickelt. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, jedenfalls wurden auch meine Halswirbel in Mitleidenschaft gezogen und ich habe seither neurologische Probleme. Krankgeschrieben bin ich ab morgen die sechste Woche.

Mein Arbeitgeber hat mir natürlich gekündigt, da Probezeit mit einer Frist von 2 Wochen, arbeitslos sein werde ich dann ab dem 15. August.

Letzte Woche hat mir meine Krankenkasse dann einen Wisch zum ausfüllen geschickt, da ich ja ab Woche 6 Krankengeld beziehen werde. Dort musste ich auch eintragen, ob mein Arbeitsverhältnis gekündigt wurde und ich habe dann eben den 15. August angegeben. Krank geschrieben bin ich noch bis zum 1. September.

Meine Frage wäre jetzt, bekomme ich das Krankengeld nur bis zum 15. August oder läuft das weiter bis zum 1.9., unabhängig davon, ob ich weiter beschäftigt bin oder nicht? Ich hoffe dass mir da jemand weiterhelfen kann. :)

Da das Ganze etwas wirr gewesen ist, hier nochmal die Eckdaten:

Krank geschrieben seit 25. Juni bis einschließlich 1. September
gekündigt zum 15. August

Ich danke euch schonmal für eure Hilfe! =)
 

Kerstin_K

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Für die ersten 6 Wochen des Krankenstandes ist der Arbeitgeber zuständig. Danach bekommst du Krangengeld. Arbeitslos melden kannst du dic erst, wenn du nicht mehr au bist.
 

ZynHH

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Aber arbeitssuchend musst du dich schon melden. Das geht auch online oder telefonisch. Persönlich Arbeitslos meldest du dich dann, wenn die AU beendet ist.
Der Arbeitgeber zahlt das Krankengeld bis zum Ausscheiden, aber nicht länger als 6 Wochen. Tritt das Ausscheiden vor Ablauf der 6 Wochen ein, zahlt die Krankenkasse bereits vor Ablauf der 6 Wochen.
 

Doppeloma

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Hallo Thusnelda32,

Hallo, ich hätte da mal eine Frage bezüglich Krankengeld. Seit dem 1. April bin / war ich in einem neuen Arbeitsverhältnis und wie es der dumme Zufall leider wollte, war ich Ende Juni in einen Autounfall verwickelt. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, jedenfalls wurden auch meine Halswirbel in Mitleidenschaft gezogen und ich habe seither neurologische Probleme. Krankgeschrieben bin ich ab morgen die sechste Woche.

Habe dein Thema zunächst mal in den passenden Bereich verlegt, bitte achte darauf deine Fragen in der richtigen Rubrik zu stellen, sonst kann es auch passieren, dass du gar keine Antworten bekommst.
Einige Hinweise gab es ja schon, ich möchte das gerne noch ergänzen.

Die konkreten gesundheitlichen Gründe für deine AU sind eigentlich (für uns hier) unerheblich, um deine Frage zu klären.

Mein Arbeitgeber hat mir natürlich gekündigt, da Probezeit mit einer Frist von 2 Wochen, arbeitslos sein werde ich dann ab dem 15. August.

Das ist leider inzwischen meist üblich, dass man direkt die Kündigung bekommt wenn man krank wird (besonders schon in der Probezeit) und die AU abgeben muss, zumal es wohl bei dir durchaus auch noch länger dauern könnte.

Letzte Woche hat mir meine Krankenkasse dann einen Wisch zum ausfüllen geschickt, da ich ja ab Woche 6 Krankengeld beziehen werde. Dort musste ich auch eintragen, ob mein Arbeitsverhältnis gekündigt wurde und ich habe dann eben den 15. August angegeben. Krank geschrieben bin ich noch bis zum 1. September.

Das dürfte der übliche "Antrag" auf Krankengeldzahlung durch die KK gewesen sein ... den jeder bekommt wenn die Lohnfortzahlung beim AG (nach 6 Wochen spätestens) abgelaufen ist.
An die einzelnen Fragen erinnere ich mich nicht mehr aber die muss man dafür schon korrekt beantworten.

Meine Frage wäre jetzt, bekomme ich das Krankengeld nur bis zum 15. August oder läuft das weiter bis zum 1.9., unabhängig davon, ob ich weiter beschäftigt bin oder nicht? Ich hoffe dass mir da jemand weiterhelfen kann. :)

Du hast (gesetzlich gesehen) auch als Arbeitsloser weiter Anspruch auf Krankengeld NACH Ablauf der Kündigungsfrist.
Es darf aber KEINE Lücken in deiner AU-Bescheinigung geben damit das auch so bleibt, denn deine ganze Krankenversicherung läuft ab dem 16.08. NUR noch über die KK und die Krankengeld-Zahlungen.

Die AfA brauchst du zunächst nur über die erfolgte Entlassung informieren (hast du hoffendlich bereits gemacht) und dass du aktuell (und vorläufig) noch weiter krankgeschrieben bist.
Da bekommst du sowieso noch kein Arbeitslosengeld, weil die KK zuständig ist und bleibt bis die AU mal beendet werden kann (von deinen Ärzten) hat die KK weiter Krankengeld zu zahlen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die KK das auch "gerne" über längere Zeit machen möchte, dann wäre sie aber verpflichtet deine laufende AU vom MDK (Med. Dienst der Krankenkassen) durch eine persönliche Untersuchung überprüfen zu lassen, ehe das Krankengeld eingestellt werden darf.

Arbeitslosigkeit macht ja nicht "automatisch" gesund, dein Krankengeld ist also aktuell (lt. vorliegender AU-Bescheinigung) bis zum 01.09. (mindestens) von der KK weiter zu zahlen und wenn dann wieder verlängert wird (geh bitte rechtzeitig VORHER deswegen zum Arzt, der 01.09. ist ein Sonntag !!!) besteht auch weiter Krankengeld-Anspruch.

Die KK wird versuchen möglichst nicht viel länger zahlen zu müssen und meinen. dass du besser in die Arbeitsvermittlung der AfA gehen solltest, um schnell wieder Arbeit zu finden, da käme denen eine verspätete Verlängerung der AU sehr gelegen.
Es ist aber für dich wichtiger möglichst gesund in die Arbeitsvermittlung zu gehen und deine Ärzte werden das hoffendlich genau so sehen und dich bis dahin auch (durchgehend) weiter AU schreiben.

Krank geschrieben seit 25. Juni bis einschließlich 1. September
gekündigt zum 15. August

Das Ende des Arbeitsvertrages hat also für die Krankengeld-Zahlungen zunächst mal KEINE besondere Bedeutung, es geht die KK auch NICHTS an was der Grund für die Entlassung gewesen ist (manche KK verlangen die Vorlage der Kündigung, dann verlange DU bitte die Rechtsgrundlagen dafür), Krankengeld hast du zu bekommen weil du ärztlich bescheinigt immer noch KRANK bist ... aktuell wirksam bescheinigt bis zum 01.09.

Die schriftliche Kündigung geht dann später NUR die AfA was an, wenn du dort ALGI beantragen wirst, nach deiner Genesung ...

Leider muss man sich inzwischen auch schon darauf einrichten, dass die KK versuchen aus dem Krankengeld "zu drängen", mit nervigen Anrufen z.B. wo unzulässige Fragen zu deiner Gesundheit gestellt werden und "wann du denn meinst wieder arbeiten zu können" ... das weißt du nicht, du bist ja kein Arzt ...

Du musst mit der KK (den SB) NICHT telefonieren und solltest denen das auch sofort (am Besten schriftlich und nachweislich) verbieten, damit die das unterlassen müssen (bis dahin einfach AUFLEGEN und NICHT telefonisch diskutieren).
Es ist besser IMMER ALLES schriftlich zu bekommen, was mit dem Anspruch auf Krankengeld zu tun hat ... den Inhalt von Telefonaten kann man nicht beweisen und das wird inzwischen von ALLEN Behörden (auch von den KK) oft schamlos ausgenutzt, um dich unberechtigt unter Druck zu setzen und auszufragen.

MfG Doppeloma
 

Thusnelda32

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Hallo Thusnelda32,



Habe dein Thema zunächst mal in den passenden Bereich verlegt, bitte achte darauf deine Fragen in der richtigen Rubrik zu stellen, sonst kann es auch passieren, dass du gar keine Antworten bekommst.
Einige Hinweise gab es ja schon, ich möchte das gerne noch ergänzen.

Die konkreten gesundheitlichen Gründe für deine AU sind eigentlich (für uns hier) unerheblich, um deine Frage zu klären.



Das ist leider inzwischen meist üblich, dass man direkt die Kündigung bekommt wenn man krank wird (besonders schon in der Probezeit) und die AU abgeben muss, zumal es wohl bei dir durchaus auch noch länger dauern könnte.



Das dürfte der übliche "Antrag" auf Krankengeldzahlung durch die KK gewesen sein ... den jeder bekommt wenn die Lohnfortzahlung beim AG (nach 6 Wochen spätestens) abgelaufen ist.
An die einzelnen Fragen erinnere ich mich nicht mehr aber die muss man dafür schon korrekt beantworten.



Du hast (gesetzlich gesehen) auch als Arbeitsloser weiter Anspruch auf Krankengeld NACH Ablauf der Kündigungsfrist.
Es darf aber KEINE Lücken in deiner AU-Bescheinigung geben damit das auch so bleibt, denn deine ganze Krankenversicherung läuft ab dem 16.08. NUR noch über die KK und die Krankengeld-Zahlungen.

Die AfA brauchst du zunächst nur über die erfolgte Entlassung informieren (hast du hoffendlich bereits gemacht) und dass du aktuell (und vorläufig) noch weiter krankgeschrieben bist.
Da bekommst du sowieso noch kein Arbeitslosengeld, weil die KK zuständig ist und bleibt bis die AU mal beendet werden kann (von deinen Ärzten) hat die KK weiter Krankengeld zu zahlen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass die KK das auch "gerne" über längere Zeit machen möchte, dann wäre sie aber verpflichtet deine laufende AU vom MDK (Med. Dienst der Krankenkassen) durch eine persönliche Untersuchung überprüfen zu lassen, ehe das Krankengeld eingestellt werden darf.

Arbeitslosigkeit macht ja nicht "automatisch" gesund, dein Krankengeld ist also aktuell (lt. vorliegender AU-Bescheinigung) bis zum 01.09. (mindestens) von der KK weiter zu zahlen und wenn dann wieder verlängert wird (geh bitte rechtzeitig VORHER deswegen zum Arzt, der 01.09. ist ein Sonntag !!!) besteht auch weiter Krankengeld-Anspruch.

Die KK wird versuchen möglichst nicht viel länger zahlen zu müssen und meinen. dass du besser in die Arbeitsvermittlung der AfA gehen solltest, um schnell wieder Arbeit zu finden, da käme denen eine verspätete Verlängerung der AU sehr gelegen.
Es ist aber für dich wichtiger möglichst gesund in die Arbeitsvermittlung zu gehen und deine Ärzte werden das hoffendlich genau so sehen und dich bis dahin auch (durchgehend) weiter AU schreiben.



Das Ende des Arbeitsvertrages hat also für die Krankengeld-Zahlungen zunächst mal KEINE besondere Bedeutung, es geht die KK auch NICHTS an was der Grund für die Entlassung gewesen ist (manche KK verlangen die Vorlage der Kündigung, dann verlange DU bitte die Rechtsgrundlagen dafür), Krankengeld hast du zu bekommen weil du ärztlich bescheinigt immer noch KRANK bist ... aktuell wirksam bescheinigt bis zum 01.09.

Die schriftliche Kündigung geht dann später NUR die AfA was an, wenn du dort ALGI beantragen wirst, nach deiner Genesung ...

Leider muss man sich inzwischen auch schon darauf einrichten, dass die KK versuchen aus dem Krankengeld "zu drängen", mit nervigen Anrufen z.B. wo unzulässige Fragen zu deiner Gesundheit gestellt werden und "wann du denn meinst wieder arbeiten zu können" ... das weißt du nicht, du bist ja kein Arzt ...

Du musst mit der KK (den SB) NICHT telefonieren und solltest denen das auch sofort (am Besten schriftlich und nachweislich) verbieten, damit die das unterlassen müssen (bis dahin einfach AUFLEGEN und NICHT telefonisch diskutieren).
Es ist besser IMMER ALLES schriftlich zu bekommen, was mit dem Anspruch auf Krankengeld zu tun hat ... den Inhalt von Telefonaten kann man nicht beweisen und das wird inzwischen von ALLEN Behörden (auch von den KK) oft schamlos ausgenutzt, um dich unberechtigt unter Druck zu setzen und auszufragen.

MfG Doppeloma


Danke für die ausführlichen Antworten.

Dass die Krankenkasse das nix angeht, wusste ich nicht. Die haben nämlich auch schon bei mir angerufen und wollten explizit wissen, aus welchem Grund genau ich krankgeschrieben bin (Diagnose etc.) und was ich denke, wie lang das noch dauert. -.- Hab natürlich Auskunft gegeben, weil ich dachte, das müsse ich.
 

gila

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Danke für die ausführlichen Antworten.

Dass die Krankenkasse das nix angeht, wusste ich nicht. Die haben nämlich auch schon bei mir angerufen und wollten explizit wissen, aus welchem Grund genau ich krankgeschrieben bin (Diagnose etc.) und was ich denke, wie lang das noch dauert. -.- Hab natürlich Auskunft gegeben, weil ich dachte, das müsse ich.

Das ist genau die Taktik und eigentlich hätte man dich darüber informieren müssen dass dieser Kontakt zu dem sogenannten Krankengeld Fallmanagement freiwillig ist. Hierzu lese dir bitte den heute immer noch brandaktuell Artikel hierdurch:


Das erlebe ich gerade bei einer Bekannten hier alles Hardcore, so dass wir der Krankenkasse und einfach Einstellen des Krankengeldes weil man sie nötigen wollte völlig sinnfrei zum Betriebsarzt zu gehen, hier vehement mit einer Beschwerde entgegentreten müssten, letztlich natürlich mit Erfolg 😇, allerdings auch mehrere harte Wochen ohne Geld.

Üblicherweise kündigt ein freundliches Fräulein ihre Hilfe telefonisch an und verwickelt dich in süßliche Gespräche aus denen sie dir dann, wie bei dir ja schon erfolgreich geschehen, einige Informationen entlockt, mit denen man eben deinen Krankengeld "managen" kann.
Heißt irgendwann dich nötigen zum MDK zu gehen um ein Gutachten zu machen, ob man dich nicht ganz schnell wieder mittels einer Reha oder anderen Maßnahmen aus dem Krankengeld schieben kann.

Normalerweise müsste jetzt ein Schriftstück folgen, indem du bestätigt bekommst, dass es ein sehr nettes freundliches Gespräch gegeben hat, für dass man sich herzlich bedankt und dir ein Formular übermittelt, mit dem du dann dieser Betreuung schriftlich zustimmst.

Spätestens hier solltest du zurückschreiben "vielen Dank für das Gespräch, aber ich bin bei meinen Ärzten aller bestens aufgehoben und werde mich jetzt erst einmal um eine baldige Genesung bemühen... sollte ich Hilfe brauchen werde ich mich an Sie wenden." 🖖

Sei auf der Hut, sollte dieses Schreiben der Zustimmung ausbleiben, sollte das Vertrauen in deine Krankenkasse ein wenig wanken...
Beim nächsten Telefonanruf würde ich dann dieses Sätzchen der Ablehnung fertig formuliert vielleicht auf ein Papier geschrieben selbstbewusst am Telefon vorlesen und mich bedanken und darum bitten, von weiteren anrufen solange abzusehen.
 

Thusnelda32

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Das ist genau die Taktik und eigentlich hätte man dich darüber informieren müssen dass dieser Kontakt zu dem sogenannten Krankengeld Fallmanagement freiwillig ist. Hierzu lese dir bitte den heute immer noch brandaktuell Artikel hierdurch:


Das erlebe ich gerade bei einer Bekannten hier alles Hardcore, so dass wir der Krankenkasse und einfach Einstellen des Krankengeldes weil man sie nötigen wollte völlig sinnfrei zum Betriebsarzt zu gehen, hier vehement mit einer Beschwerde entgegentreten müssten, letztlich natürlich mit Erfolg 😇, allerdings auch mehrere harte Wochen ohne Geld.

Üblicherweise kündigt ein freundliches Fräulein ihre Hilfe telefonisch an und verwickelt dich in süßliche Gespräche aus denen sie dir dann, wie bei dir ja schon erfolgreich geschehen, einige Informationen entlockt, mit denen man eben deinen Krankengeld "managen" kann.
Heißt irgendwann dich nötigen zum MDK zu gehen um ein Gutachten zu machen, ob man dich nicht ganz schnell wieder mittels einer Reha oder anderen Maßnahmen aus dem Krankengeld schieben kann.

Normalerweise müsste jetzt ein Schriftstück folgen, indem du bestätigt bekommst, dass es ein sehr nettes freundliches Gespräch gegeben hat, für dass man sich herzlich bedankt und dir ein Formular übermittelt, mit dem du dann dieser Betreuung schriftlich zustimmst.

Spätestens hier solltest du zurückschreiben "vielen Dank für das Gespräch, aber ich bin bei meinen Ärzten aller bestens aufgehoben und werde mich jetzt erst einmal um eine baldige Genesung bemühen... sollte ich Hilfe brauchen werde ich mich an Sie wenden." 🖖

Sei auf der Hut, sollte dieses Schreiben der Zustimmung ausbleiben, sollte das Vertrauen in deine Krankenkasse ein wenig wanken...
Beim nächsten Telefonanruf würde ich dann dieses Sätzchen der Ablehnung fertig formuliert vielleicht auf ein Papier geschrieben selbstbewusst am Telefon vorlesen und mich bedanken und darum bitten, von weiteren anrufen solange abzusehen.

Also nach dem Telefonat erhielt ich ja wie gesagt ein Schreiben, wo ich ausfüllen musste, seit wann im Krankenstand, was mein Bruttoeinkommen ist, ob ich gekündigt wurde etc.

Hinterher folgte dann ein weiteres Schreiben, in dem man sich für das "nette Gespräch" bedankte und dass sie noch einige Infos von meinem AG bräuchten, um mein Krankengeld zu berechnen, man würde sich dann umgehend wieder bei mir melden. Mehr kam bis dato nicht..

Bleibt die Frage, was genau brauchen die von meinem AG? Mein Bruttoeinkommen habe ich ihnen ja schon mitgeteilt. Und was passiert, wenn mein AG die von der Krankenkasse benötigten Infos nicht an selbige weitergibt? Er war schon immer eher unzuverlässig, auch was pünktliche Gehaltszahlungen angeht und auch die verlangte Arbeitsbescheinigung habe ich noch nicht von ihm erhalten.
 
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