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Krankenkassenbeitrag wird nicht vol anerkannt

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Irisanna

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#1
Ist das rechtens?
Für meine Kinder habe ich ergänzendes Sozialgeld beantragt. Nun hat die Arge bei mir folgendes berechnet:
Mein BAföG zu 100% als Einkommen (auch der Darlehensanteil) und mein Einkommen meiner geringfügigen Beschäftigung. Außerdem 1/4 des Wohngeldes, obwohl ich keines erhalte (nur meine Kinder und mein Mitbewohner).

In Abzug gebracht haben sie einen Freibetrag für mich und nur 55€ Krankenkasse, obwohl ich tatsächlich 124€ zahle. Sie begründen das damit, dass StudentInnen nur 55€ zahlen, ich aber nicht, da ich über 30 bin.

Widerspruch?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Wohngeld richtet sich nach der Personenzahl u. a. , die in der Wohnung leben. Wenn du dort mit aufgeführt bist, wird wegen dir mehr Wohngeld bezahlt. An wen genau das ausgezahlt wird, spielt da keine Rolle. Allerdings dürfen sie dann nur den Anteil der Kinder berücksichtigen, da du ja wegen des Wohngeldes und des Bafögs keinen Anspruchs selbst auf ALg 2 hast.
Die Krankenkasse muss in realer Höhe berücksichtigt werden, die du zahlst. Du musst darauf hinweisen, dass du mehr zahlen must, da ü 30. Ggf. Widerspruch. Beschied der Kasse einreichen oder Kontoauszug, wo die Beiträöge monalich zu sehen sind.
 

Irisanna

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#3
Ich bin in dem Wohngeldbescheid nicht mit aufgeführt, da ich via BAföG meinen meinen Mietzuschuss erhalte. Ich erhalte kein Wohngeld.
Die Bescheinigung der Krankenkasse sowie eine Kopie des entsprechenden Kontoauszuges liegt der Arge seit Antragstellung zu. Sie erkennen es nicht an, trotz meiner Erklärungen (ich hatte sogar eine Broschüre mit, in der steht, dass Studis ab 30 den höheren Satz zu zahlen haben). Außerdem sind meine Kinder mit versichert.

Also wieder ein Widerspruch...

Vielen Dank für deine Hilfe!
:knutsch:
 
E

ExitUser

Gast
#4
Wenn die Kinder auchnnicht mitaufgeführt sind, darf man hier auch nix anrechnen von.
 

heuschrecke

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#5
>Außerdem sind meine Kinder mit versichert.
Also normalerweise müssen die Krankenkassenkosten voll übernommen werden. Demnach würde ich dagegen auf jeden Fall sofort Widerspruch einlegen. Vielleicht kriegen ja die Kinder schon einen pauschalen Krankenkassenanteil überwiesen, so dass es dann insgesamt hinkommt, mit den 124Eur??
Die Story mit den"Studenten müssen aber nur weniger bezahlen" hört sich für mich nach 'keine Ahnung haben' an, bzw. ein bisschen nach 'dummdreist'.
So nach dem Motto: Versuchen können wir's ja mal...

Die Regelung mit höheren Beiträgen für ü30 Studenten ist mir jedenfalls bekannt. Allerdings gibt es meines Wissens die Möglichkeit eine Verlängerung um ein Jahr zu beantragen, wenn man Grundwehrdienst oder Ersatzdienst geleistet hat. Ob es bei einem freiwilligen sozialen Jahr auch geht weiss ich nicht, wage es aber zu bezweifeln.
 

Irisanna

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#6
Das stimmt schon, es gibt auch die Möglichkeit, die neidrigeren Krankenkassensätze für StudentInnen verlängern zu lassen. Für mich trifft das leider nicht zu, da ich erst mit 36 mein Stdusium begonnen habe. BAföG erhalte ich nur deshalb, weil ich mein Abi am Abendgymnasium gemacht UND mein letztes Kind bekommen habe, bevor ich 30 war ( so gerade eben noch mit 29 :D )

Habe nun Widerspruch eingelegt.... mal wieder..... wie immer...... :(
 
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