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Krankenkasse Widerspruch über Krankengeldende

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Sanne1966

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mit Verwaltungsentscheidung abbeholfen ....und
ein paar Tage später ziehen die die Entscheidung wieder zurück...
und wieder ein neuer Rechtsbehelf zum Widereinspruch einlegen...
es nervt langsam, das man als "Versicherter" krank wird, die Kündigung bekommt und demzufolge als "Arbeitsloser" lt AU-Richtlinien gar nicht mehr krank ist und demzufolge vom MDK für alle zumutbaren Arbeiten zur Verfügung steht. das ist doch absolute Ausgrenzung aus dem Sozialsystem , nicht mal mehr Gesund werden dürfen, nur die Verpflichtung die Sozialabgaben bei Arbeit zu leisten.
 
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Hi Sanne,

vielleicht schreibst etwas ausführlicher. Um was gehts denn genau? :icon_smile:

Dann kann man es vielleicht nachvollziehen. Ich versteh momentan (leider) nur Bahnhof :confused:
 

Sanne1966

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...war 2 Monate krank geschrieben , die KK hat nach Aktenlage(A) die AU aufgehoben , mich für alle mittelschweren Arbeiten tauglich eingestuft und KG eingestellt.....ich habe Widerspruch eingelegt, eine persönliche Einladung zum MDK folgte,....die KK hat meinen Widerspruch durch Verwaltungsentscheidung abgeholfen, KG wird weitergezahlt aufgrund des MDK-Gutachten(B) weiterhin AU und Erhebliche Gefährdung der Erwerbsfähigkeit mit schon dauerhaften Einschränkungen
und
ein paar Tage später ziehen die die Entscheidung wieder zurück...
da das MDK-Gutachten vom besagten Begutachtungstag nun sagt, das keine AU besteht sondern für alle vollschichtigen leichten Arbeiten tauglich bin und KG eingestellt wird, und damit das Gutachten nach Aktenlage(A) Gültigkeit hat.
und wieder ein neuer Rechtsbehelf zum Widereinspruch einlegen...
.

es nervt langsam, das man als "Versicherter" krank(war Vollberufstätig im Schichtdienst) wird, die Kündigung(in Probezeit) bekommt und
demzufolge als nicht gemeldeter "Arbeitsloser" lt AU-Richtlinien gar nicht mehr krank ist und demzufolge laut MDK für alle zumutbaren Arbeiten zur Verfügung zu stehen hat.


das ist doch absolute Ausgrenzung aus dem Sozialsystem , nicht mal mehr Gesund (Depressionen und Untergewicht, Muskelschwund ect, teilweise Psychopharma nötig)werden können (Die Krankheit besteht schon Jahre und immer nur kurzfristig krank gewesen! )

da wird das Krankengeld nur nach den Stunden gezahlt die im Arbeitsvertrag stehen und nicht nach den tatsächlich geleisteten Stunden.

Versteh noch einer die Welt

Man ist als Ungelernter ausgeschlossen von der Teilhabe am Arbeitsleben, auch wenn die versicherungsrechtlichen Zeiten erfüllt sind

Wozu zahlt man so horrende Sozialabgaben??:icon_kotz:wenn man das Geld lieber in die private Vorsorge investieren könnte.
 
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Also Du hast Vollzeit gearbeitet und Dein Arbeitgeber hat in der Probezeit gekündigt.

Du bist krank und die Krankenkasse hat Dich zum MDK geschickt. Der wiederrum hat festgestellt, daß Du als erwerbsfähig einzustufen bist und deshalb wird Dir nun das Krankengeld gestrichen.

Ist das so richtig?

So wie Du es schreibst habe ich es schon von Einigen gehört. Es kommt öfter vor, daß die Krankenkasse sich weigert ein Krankengeld weiterzubezahlen.


Noch ein paar Fragen:

Wie alt bist Du?

Schon Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt? (ALG I oder ALG II) ?

Bist Du bei Fachärzte (welche ?) die Dich unterstützen, zu denen Du Vertrauen hast?
Falls ja, dann fordere von allen Fachärzten, bei denen Du in Behandlung bist einen Arztbericht für den Hausarzt an. Sollte dies nicht möglich sein, weil es was kosten würde, dann bitte Deinen Hausarzt darum, daß er diese Arztbriefe, ärztlichen Stellungnahmen, Gutachten, Arztberichte von den Fachärzten anfordert (dann ist es kostenlos). Der Hausarzt soll Dir davon bitte jeweils eine Kopie geben. Diese Kopien behältst Du für Dich (schön nach Datum bei Dir ablegen) und nur immer eine Kopie machen, falls Du diese für Gutachtertermin usw. benötigst.


Antrag auf Schwerbehinderung gestellt oder schon daran gedacht einen Antrag zu stellen?

Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt oder schon daran gedacht einen Antrag zu stellen?

LG
 

Sanne1966

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Also Du hast Vollzeit gearbeitet und Dein Arbeitgeber hat in der Probezeit gekündigt.
Richtig
Du bist krank und die Krankenkasse hat Dich zum MDK geschickt. Der wiederrum hat festgestellt, daß Du als erwerbsfähig einzustufen bist und deshalb wird Dir nun das Krankengeld gestrichen.
Genau, an einem Tag sozusagen zwei unterschiedliche Gutachten.
1. Um meinen Widerspruch abzuhelfen
2. Um den Widerspruchsbescheid zurück zu nehmen
Ist das so richtig? Ja

So wie Du es schreibst habe ich es schon von Einigen gehört. Es kommt öfter vor, daß die Krankenkasse sich weigert ein Krankengeld weiterzubezahlen.


Noch ein paar Fragen:

Wie alt bist Du? 41, weiblich ,alleinerziehend und immer arbeitend gewesen
Schon Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt? (ALG I oder ALG II) ?
ALG II da Zwangs-Bedarfsgemeinschaft, normal ALG I fehlen noch ein paar Tage

Bist Du bei Fachärzte (welche ?) die Dich unterstützen, zu denen Du Vertrauen hast? Psychiater und Hausarzt...Vertrauen geht langsam dahin durch das ewige hin und her
Falls ja, dann fordere von allen Fachärzten, bei denen Du in Behandlung bist einen Arztbericht für den Hausarzt an. Sollte dies nicht möglich sein, weil es was kosten würde, dann bitte Deinen Hausarzt darum, daß er diese Arztbriefe, ärztlichen Stellungnahmen, Gutachten, Arztberichte von den Fachärzten anfordert (dann ist es kostenlos). Der Hausarzt soll Dir davon bitte jeweils eine Kopie geben. Diese Kopien behältst Du für Dich (schön nach Datum bei Dir ablegen) und nur immer eine Kopie machen, falls Du diese für Gutachtertermin usw. benötigst. Alle Gutachten, Krankenhausberichte ,Atteste ect liegen mir vor

Antrag auf Schwerbehinderung gestellt oder schon daran gedacht einen Antrag zu stellen?
Nein darüber habe ich noch nicht nachgedacht...hab mich generell sehr schwer damit getan, mir einzugestehen, das ich gesundheitlich einfach nicht mehr die Leistung erbringe die ich gerne hätte
Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt oder schon daran gedacht einen Antrag zu stellen?
Diesen von der Krankenkasse geforderten Antrag auf Medizinische Reha, der auch in einen Rentenantrag umgedeutet werden kann, habe ich selbstverständlich im Rahmen meiner Mitwirkungspflicht gestellt.
LG
Für mich tun sich auch die Fragen auf, wie ist eine Arbeitsaufnahme unter Psychopharmaka ohne vorherige Belastungserprobung zu bewerten?
Gewerbliche Berufsgenossenschaften
BGV A1 ersetzt den alten § 38 UVV
BGV A1 § 7
(2) Der Unternehmer darf
Versicherte, die
erkennbar nicht in der
Lage sind, eine Arbeit
ohne Gefahr für sich
und andere
auszuführen, mit dieser
Arbeit nicht
beschäftigen
BGV A1 § 15
(2) Versicherte dürfen sich
durch den Konsum von
Alkohol, Drogen oder
anderen berauschenden
Mitteln nicht in den
Zustand versetzen,
durch den sie sich selbst
oder andere gefährden
können.
(3) Absatz 2 gilt auch für
Medikamente
 
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Gast
Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt oder schon daran gedacht einen Antrag zu stellen?
Diesen von der Krankenkasse geforderten Antrag auf Medizinische Reha, der auch in einen Rentenantrag umgedeutet werden kann, habe ich selbstverständlich im Rahmen meiner Mitwirkungspflicht gestellt.
Ich meinte nicht einen Antrag auf Reha.

Ich meine einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Man kann eine teilweise Erwerbsminderungsrente erhalten oder eine volle Erwerbsminderungsrente.
Erklärungen zur Erwerbsminderungsrente

Für mich tun sich auch die Fragen auf, wie ist eine Arbeitsaufnahme unter Psychopharmaka ohne vorherige Belastungserprobung zu bewerten?
Diese Frage kann ich nicht beantworten. Allerdings fällt mir da so spontan ein Zitat ein "Geht 1 Tür langsam zu, dann gehen 5 andere Türen auf" oder "verschiedene Wege können auch zum Ziel führen".

Also würde ich Dir vorschlagen verschiedene Wege einzuschlagen. Nur soviel dazu: Starke Medikamente nehmen sehr viele Menschen. Dies bedeutet aber in der Regel nicht gleich, daß man deshalb "arbeitsunfähig", also krank ist. Ich kenne das mit den Psychopharmaka (habe auch u.a. massive psychische Probleme).

Welchen Weg Du bezüglich "Krankengeld" noch gehen kannst weiß ich nicht. Widerspruch hast gestellt. Was hast Du denn hier noch vor? Den Weg kenne ich nicht den man gehen kann. Ich nehme an, daß Du klagen könntest oder?

Da Du krank hast Du doch sicher eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von Deinem Facharzt. Und diese schickst Du auch immer an die ARGE oder?

An Deiner Stelle würde ich folgenden Weg gehen. Lass Dich mal ganz genau bei einem Sozialverband (z.B. VDK), Caritas oder wenn Du Mitglied bei einer Gewerkschaft bist, dann dort, beraten. Frag dort auch mal nach, ob die Dir in der Sache "Krankengeld" helfen können oder Dich beraten können.

Die haben in der Regel sehr gute Juristen und übernehmen das alles für Dich um es für Dich durchzusetzen. Darunter fällt auch das mit dem Antrag auf Schwerbehinderung und ein evtl. Antrag auf Erwerbsminderungsrente.

Diese ganzen Kämpfe belasten die Psyche sehr. Überleg Dir mal, hör in Dich, inwieweit Du arbeitsfähig bist. Und dann entscheide über Deinen weiteren Weg den Du gehen willst oder eben aus gesundheitlichen Gründen gehen solltest.

Wünsche Dir alles Gute!

LG
 

Sanne1966

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Also würde ich Dir vorschlagen verschiedene Wege einzuschlagen. Nur soviel dazu: Starke Medikamente nehmen sehr viele Menschen. Dies bedeutet aber in der Regel nicht gleich, daß man deshalb "arbeitsunfähig", also krank ist. Ich kenne das mit den Psychopharmaka (habe auch u.a. massive psychische Probleme).Da gebe ich dir Recht, das sehr viele Menschen diese Medi´s benötigen und nicht arbeitsunfähig sind, nur die Wirkungsweise bzw die Nebenwirkung sind bei jeden anders.

Welchen Weg Du bezüglich "Krankengeld" noch gehen kannst weiß ich nicht. Widerspruch hast gestellt. Was hast Du denn hier noch vor?
Um einen erneuten Widerspruch komme ich wohl nicht umhin oder
einfach aufgeben und es hinnehmen das ich für Gesund erklärt bin
Den Weg kenne ich nicht den man gehen kann. Ich nehme an, daß Du klagen könntest oder? Die Klage bin ich mir wohl selbst schuldig

Da Du krank hast Du doch sicher eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von Deinem Facharzt. Und diese schickst Du auch immer an die ARGE oder?

An Deiner Stelle würde ich folgenden Weg gehen. Lass Dich mal ganz genau bei einem Sozialverband (z.B. VDK), Caritas oder wenn Du Mitglied bei einer Gewerkschaft bist, dann dort, beraten. Frag dort auch mal nach, ob die Dir in der Sache "Krankengeld" helfen können oder Dich beraten können.

Die haben in der Regel sehr gute Juristen und übernehmen das alles für Dich um es für Dich durchzusetzen. Darunter fällt auch das mit dem Antrag auf Schwerbehinderung und ein evtl. Antrag auf Erwerbsminderungsrente.

Diese ganzen Kämpfe belasten die Psyche sehr. Überleg Dir mal, hör in Dich, inwieweit Du arbeitsfähig bist. Und dann entscheide über Deinen weiteren Weg den Du gehen willst oder eben aus gesundheitlichen Gründen gehen solltest.

Wünsche Dir alles Gute!

LG[/quote]

Ich danke dir für deine Antworten!:icon_klatsch:
 
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Welchen Weg Du bezüglich "Krankengeld" noch gehen kannst weiß ich nicht. Widerspruch hast gestellt. Was hast Du denn hier noch vor?
Um einen erneuten Widerspruch komme ich wohl nicht umhin oder
einfach aufgeben und es hinnehmen das ich für Gesund erklärt bin
So darfst es nicht sehen. Es geht ja nur darum, daß man Dir scheinbar das Krankengeld nicht zahlen wollte.

Lass Dich nicht unterkriegen!! Aufgeben gilt nicht - Es gibt ja verschiedene Wege :icon_smile:
 
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