Krankenkasse verweigert weitere Zahlung

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Rainer64

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Hallo zusammen,

ein Bekannter von mir hatte letztes Jahr eine Bandscheiben-OP. 2 Wochen nach dieser erfolgreichen OP, mussten Sie Ihm die komplette rechte Wade (Muskel) entfernen.
Angeblich wegen vermeintlichen Bakterien und dadurch absterbendem Gewebe . Aufgrund dieses Krankheitsverlaufes konnte er vorerst überhaupt nicht mehr arbeiten.
Nach den 6 Wochen, die ja noch der AG zahlt, bekam er ca 4 Monate Krankengeld von der KK. Vom Hausarzt bekam er nach und nach die Krankenmeldungen (AU),
die dann entsprechend zur KK gingen.

Und jetzt zum Problem: Er hatte dann bei letzter AU übersehen, dass Sie nur bis zum Donnerstag geht. Montags erhielt er eine neue Krankenmeldung, aber sein Arzt
erzählte Ihm, dass er nicht rückwirkend Krank schreiben kann. Das heisst, ihm fehlt für diesen Freitag die AU. Die Krankenkasse verweigerte darauf die weiteren Leistungen.

Hat die Krankenkasse das Recht dazu?

Im Vorraus schon mal danke für hilfreiche Antworten
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Hat der Bekannte noch seinen Arbeitsvertrag?
Wenn ja, dann existiert diese Falle doch gar nicht. Es gäbe dann für die nicht erfassten Tage kein Krankengeld, aber mit der neuen AU wäre der Anspruch wieder vorhanden, da man als Arbeitnehmer pflichtversichert bleibt.
 

verona

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Hat der Bekannte noch seinen Arbeitsvertrag?
Wenn ja, dann existiert diese Falle doch gar nicht. Es gäbe dann für die nicht erfassten Tage kein Krankengeld, aber mit der neuen AU wäre der Anspruch wieder vorhanden, da man als Arbeitnehmer pflichtversichert bleibt.
Jein, Nicht bei gleicher Diagnose.
 

Rainer64

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Hat der Bekannte noch seinen Arbeitsvertrag?
Wenn ja, dann existiert diese Falle doch gar nicht. Es gäbe dann für die nicht erfassten Tage kein Krankengeld, aber mit der neuen AU wäre der Anspruch wieder vorhanden, da man als Arbeitnehmer pflichtversichert bleibt.
Nein, der wurde Ihm schon vor Monaten gekündigt weil es da schon mal Probleme mit den Krankenmeldungen gab. Das hat er aber eindeutig selber verbockt.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Doch, gerade bei gleicher Diagnose. Bei einer anderen Diagnose wäre erstmal wieder der Arbeitgeber mit Lohnfortzahlung dran.
Mit der gleichen Diagnose ist es eine Fortsetzungserkrankung und der Anspruch auf Lohnfortzahlung ist ausgeschöpft, also wäre sofort wieder Krankengeld dran.

Theoretisch könnte es vom AG ne Abmahnung geben für den unentschuldigten Freitag, aber das wäre wohl das geringste Übel.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Nein, der wurde Ihm schon vor Monaten gekündigt weil es da schon mal Probleme mit den Krankenmeldungen gab. Das hat er aber eindeutig selber verbockt.

Okay, dann ist er arg gekniffen. Man kann versuchen, das vor Gericht durchzustreiten, aber wenn er nicht am Freitag alles getan hat, um irgendwie eine AU zu bekommen, wird das vermutlich nix.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Das hilft leider nichts, wenn man es verbockt. Und ich muss zugeben, dass mir auch ein wenig das Mitleid fehlt. Wenn man wegen fehlender AUs schon gekündigt wurde (da muss ja vorher auch schon was an Kommunikation und Abmahnungen gelaufen sein), sollte man irgendwie schon kapiert haben, dass es verdammt wichtig ist, sich genau darum zu kümmern.
 

Rainer64

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Das hilft leider nichts, wenn man es verbockt. Und ich muss zugeben, dass mir auch ein wenig das Mitleid fehlt. Wenn man wegen fehlender AUs schon gekündigt wurde (da muss ja vorher auch schon was an Kommunikation und Abmahnungen gelaufen sein), sollte man irgendwie schon kapiert haben, dass es verdammt wichtig ist, sich genau darum zu kümmern.
Recht hast du.
Vielen Dank Euch nochmal für die sehr hilfreichen Antworten.
Gruß Rainer
 

Bitas

Priv. Nutzer*in
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@Larsson,

Durch diese Krankengeld Falle, sparen die KKˋs sehr große Summen jährlich und es geht wie immer nur ums Geld, was mit dem Mensch dahinter los ist, interessiert meist niemanden.
Sozialstaat Deutschland?!
 
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