Krankenkasse fordert Geld zurück

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Gelöschtes Mitglied 18492

Gast
Das Amt hat durch Bearbeiterwechsel nochmal Leistungsanspruch von 1.9.11-29.2.12 geprüft. Wir erhielten Nachzahlung aber das Ende war das wir 4 Monate kein Leistungsanspruch hatten. In der Zeit erhielten wir aufstockend 43 Euro. Gezahlt und nichthezahlte Leistungen wurden berechnet da es unterschiedlich Gehalt gab. Alles gut und schön, voll akzeptabel doch nun hab ich heute Brief von Krankenkasse auf Tisch. Ich soll nachweisen wo ich versichert war sonst drohen 898 Euro rückwirkender Beitrag. Auf Grund der gezahlten 43 Euro war ich ja versichert und alles io bis sie nachrechneten. Ich wusste ja bis bescheid nicht das ich da nun rausfalle 1 Jahr später. Wir sind weiterhin im Bezug , wo sollen wir 900 Euro hernehmen nachträglich obwohl nun mein Lebensgefahrte arbeitslos ist. Was können wir tun? Was kann ich beantragen? Neue Prüfung mit denmmonatlichen veranschlagten Beträgen der Krankenkasse? Das dies mit eingerechnet wird monatl für besagten Zeitraum? Eine rückwirkende Befreiung? Ich hab langsam Gefühl der Staat schiebt seine hilfebedürftigen in die Schuldenfalle. Das bewältigen wir doch nicht. :(
 
G

Gelöschtes Mitglied 18492

Gast
ihr wart doch durch das Einkommen bereits versichert - oder nicht?

Nein denn er ist nur mein Lebensgefährte. Ich bin allein versichert und die kk fordert es von mir. Unverheiratet sind wir also keine Familienvers. Kk fragt wo ich in der Zeit Vers.war obwohl sie ja sehen das ich es war bis zum Änderungsbescheid jetzt, ein Jahr später.
 

Anna B.

StarVIP Nutzer*in
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was besagt denn der Änderungsbescheid..??
da müßte doch stehen, dass es sich lediglich um einen Änderungsbescheid handelt...du mußt doch einen Nachweis haben, dass sie dich bei der KK angemeldet haben...

gab es zwischenzeitlich schriftliche Anfragen der KK über deinen Versicherungsverlauf? gab es überhaupt irgendwelche schriftlichen Anfragen von der KK??

ich würde möglichst heute noch, wenn die noch geöffnet haben, mich an meine KK wenden und denen den neuen Bescheid vorlegen..dann dürfte sich m.E. alles erledigt haben...
 

biddy

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@Anna B.

Es geht doch, wenn ich es richtig verstanden habe, darum, dass der vorläufig(?) bewilligte Abschnitt bis 28.2.2012 (??) neu-/nachberechnet wurde (endgültiger Bescheid) und sich dabei heraustellte, dass sie 4 Monate lang in diesem "alten" Bewilligungsabschnitt nicht Alg-II-berechtigt waren; somit erledigt sich wohl auch rückwirkend die KK-Versicherungspflicht des Jobcenters bzw. waren die KK-Beiträge zurückzuzahlen oder das JC hat sie sich von der KK geholt? Ich weiß es nicht.

War das denn ein vorläufiger Bescheid damals? Und wann genau wurde der denn überprüft? Stimmt das Datum 2011 bis 2012?

Neue Prüfung mit denmmonatlichen veranschlagten Beträgen der Krankenkasse? Das dies mit eingerechnet wird monatl für besagten Zeitraum?
Ich meine, genau so hätte das Jobcenter hier vorgehen müssen, wenn sie errechnen, dass ihr rückwirkend 4 Monate in 2011/2012 keinen Alg-II-Anspruch hattet. Die Beträge zur freiwilligen(?) gesetzl. Krankenversicherung hätten meines Erachtens mitberücksichtigt werden müssen.

Ein eventueller Krankenversicherungszuschuss ist zwar bei der Prüfung der Hilfebedürftigkeit nicht zu berücksichtigen, wenn aber aufgrund der Aufwendungen dafür wiederum Hilfbedürftigkeit eintritt, dann sind sie ganz oder zum Teil (je nach Einkommen) zu übernehmen. Eventueller Wohngeldanspruch (geht das auch rückwirkend? Nach § 28 SGB X bis zu einem Jahr zurück?) würde dann ebenfalls zum Einkommen zählen. Siehe auch hier: *klick* https://www.arbeitsagentur.de/zentr...ext-26-SGB-II-Zuschuss-Versicherungsbeitr.pdf

Find' ich jetzt kompliziert, euren Fall. Blöde Sache :/

Da ihr derzeit ja wieder in Alg-II-Bezug seid, würde ich mir an eurer Stelle einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht holen und einen Anwalt für Sozialrecht aufsuchen. Der müsste sich (hoffentlich) auch mit diesen rückwirkenden Sachen auskennen, also welche Anträge heute noch möglich sind für einen zurückliegenden Zeitraum der (gegebenfalls nur teilweisen) Hilfebedürftigkeit. Wiedereinsetzung in den vorigen Stand oder rückwirkende Antragstellung (beides SGB X) ... ich persönlich weiß es leider nicht, was genau hier möglich ist.

Ich verstehe das noch nicht genau:
Das Jobcenter hat bisher Deine Krankenversicherung übernommen und hat sich dann nach Aufhebung für die 4 Monate die Beträge von der KK wiedergeholt, so dass Du "rückwirkend" nicht versichert warst? So oder so ähnlich?
 
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