Krankenkasse fordert die Einverständniserklärung zur Übermittlung des Rehaentlassungsberichts

saurbier

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
3.771
Bewertungen
4.027
Hallo HomesickAlien,

Ich wurde von der KK aufgefordert die Reha bei der DRV zu beantragen. Der Antrag wurde genehmigt und die Reha somit von der DRV bezahlt.
Nun dann gibt es überhaupt keinen Grund der KK den Reha-Bericht zukommen zu lassen.

Da reicht es bis auf weiteres pflichtgemäß die AUB vom behandelnden Arzt abzugeben.

Wenn die KK bzw. der/die SB daran zweifel haben, nun bitte dann mögen sie den MdK zur Begutachtung einschalten.

Man kann es inzwischen nicht mehr hören, da werden die KK´s jährlich über Milliarden von den KH´s/Ärzten/Pharmaindustrie betrogen (aktuell kam wieder heraus das bei der Prüfung der KH-Rechnungen 50% falsch sind, was alleine in NRW mit ca. 300 Mio. zu Buche schlägt), aber uns KG-Empfänger macht man als leichtes Spiel aus um zu sparen.

Wie gsagt, hefte das Schreiben in deiner KK-Akte ab und vergiß es. Wenn die DRV meint du solltest ein Rentenfall sein, dann wird die KK schon früh genug Bescheid bekommen und bis dahin muß sie so oder so warten.

Inzwischen ist das doch ein ganz perfides System geworden, wo alle Leistungsträger nur noch darum bemüht sind zu unseren Lasten Geld einzusparen, anstatt unsereins die psychische Belastung durch einfache und schnelle Sachbearbeitung zu nehmen. Wen mag es da wirklich noch wundern, wenn die psychischen Erkrankungen in den letzten 15 Jahren sprunghaft und rapide zugenommen haben - mich nicht.


Grüße saurbier
 

HomesickAlien

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 November 2018
Beiträge
38
Bewertungen
9
Hallo ihr,

heute hatte ich schon wieder Post von der Krankenkasse im Briefkasten.

Nun steht da erstaunlicherweise: "Nach Einsichtnahme des Entlassungsberichts der Rehabilitationseinrichtung durch den Medizinischen Dienst sind wir darüber informiert worden, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihre derzeitige Tätigkeit auf Dauer nicht mehr ausüben können."

Hat der MDK also doch von der Rehaeinrichtung den Entlassungsbericht bekommen? Ich kann mich nicht erinnern da was unterschrieben zu haben (kann mich natürlich irren).
Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, dass der ausführliche Bericht schon fertig ist, ich bin erst letzten Donnerstag entlassen worden und es hieß, dass es mindestens 4 Wochen dauern kann, bis ich ihn erhalte.
Beziehen die sich eventuell auf den ärztlichen Kurzbrief?

Jedenfalls werde ich dazu aufgefordert mich mit meinem Arbeitgeber in Verbindung zu setzen und zu klären, ob im Rahmen eines betrieblichen Eingliederungsmanagements eine innerbetriebliche Umsetzung möglich wäre. Das Ergebnis des Gesprächs habe ich der Krankenkasse bis zum 04.04. mitzuteilen.

Mit meinem Arbeitgeber habe ich im Laufe meiner Krankheitszeit schon öfter gesprochen und die wissen, dass ich nicht wiederkommen kann und will. Einen anderen Arbeitsplatz wird man mir nicht zur Verfügung stellen können.

Ich strebe eine Umschulung an, das war auch das Ergebnis der Reha. Ob ich die dann von der psychischen Belastbarkeit her packe steht in den Sternen, aber mir bleibt auch nichts anderes übrig, da ich viel zu jung für EU-Rente bin. Und eigentlich möchte ich das auch nicht.

Rechtsbehelfsbelehrung ist wieder nicht dabei - also wieder ignorieren?
Uff....mich stresst das ungemein gerade.
 
E

ExitUser

Gast
heute hatte ich schon wieder Post von der Krankenkasse im Briefkasten.
Auch wieder die Frage, ist es dir möglich das Schreiben anonymisiert hier einzustellen. Macht es manchmal einfach, damit nichts übersehen wird.

Ich kann mich nicht erinnern da was unterschrieben zu haben (kann mich natürlich irren).
Hier solltest du in Zukunft sicher stellen das du A) alles was du unterschreibst auch als Kopie selber hast und B) sicher sein musst ob du etwas unterschrieben hast, oder nicht.
 

HomesickAlien

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 November 2018
Beiträge
38
Bewertungen
9
Hallo ExitUser,

anbei das Schreiben.

Hier solltest du in Zukunft sicher stellen das du A) alles was du unterschreibst auch als Kopie selber hast und B) sicher sein musst ob du etwas unterschrieben hast, oder nicht.
*seufz* Ich weiß, könnte mich auch in den Hintern treten dafür.
Naja, als ich in der Klinik ankam gings mir richtig schlecht und ich war komplett fertig mit den Nerven, da hab ich soweit nichtmal ansatzweise gedacht.

Ich bin auch immer so blöd und geh nicht davon aus, dass man mir an jeder Ecke eins auswischen wollen könnte. 🙈
 

Anhänge:

E

ExitUser

Gast
Das ist ja echt ne nervige Krankenkasse ;) lassen ja nichts unversucht.

"Müssen" tust du gar nichts mit dem Schreiben, auch den Fragebogen musst du nicht beantworten. Allerdings scheint der MDK wirklich den Entlassungsbericht zu haben, sieht so aus als ob du da doch was unterschrieben hast.

Wichtig ist glaube ich bei deiner KK, dass du einen Arzt/Ärzte hinter dir hast der/die "dich" unterstützt/unterstützen und nicht der KK helfen will. Hier mal 2 Links zum Thema KK und arbeiten und zum Thema Wiedereingliederung:
Kann meine Krankenkasse mich zum Arbeiten zwingen?
Betriebliches Eingliederungsmanagement

Bei dem Link zum Eingliederunsmanagement ist der erste Satz schon mal der Wichtigste.

So oder so solltest du dir langsam Gedanken darüber machen wie dein weiterer Weg aussehen soll. Ich befürchte das die KK bald nicht mehr mit "Bettelbriefen" kommen wird und dir einfach Stress machen will.
 

HomesickAlien

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 November 2018
Beiträge
38
Bewertungen
9
So oder so solltest du dir langsam Gedanken darüber machen wie dein weiterer Weg aussehen soll. Ich befürchte das die KK bald nicht mehr mit "Bettelbriefen" kommen wird und dir einfach Stress machen will.
Mein Plan ist Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu beantragen zwecks Umschulung und gleichzeitig zu versuchen einen GdB zu bekommen. Für beides brauche ich aber auch erstmal den Entlassungsbericht.

Wichtig ist glaube ich bei deiner KK, dass du einen Arzt/Ärzte hinter dir hast der/die "dich" unterstützt/unterstützen und nicht der KK helfen will. Hier mal 2 Links zum Thema KK und arbeiten und zum Thema Wiedereingliederung:
Interessanterweise kam die KK letztes Jahr schonmal mit der Aufforderung ich solle ein betriebliches Wiedereingliederungsmanagement machen, das habe der MDK nach Aktenlage entschieden. Daraufhin hat mein Arzt in einem Schreiben geschildert warum das nicht funktionieren wird....und jetzt kommen sie schon wieder damit an.
 
E

ExitUser

Gast
Mein Plan ist Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben zu beantragen
OK, dann ist ja schon mal ein Plan da. Denk aber bitte dran das du dir dann alles an Unterlagen, Anträgen, usw. als Kopie für deine Unterlagen abheftest

gleichzeitig zu versuchen einen GdB zu bekommen
Andere Baustelle und das interessiert die DRV nicht wirklich bei irgendwelchen Anträgen bei ihr

und jetzt kommen sie schon wieder damit an.
Ich befürchte das sie auch weiter keine Ruhe geben werden und solche Briefe schicken und bei dir ein wenig Panik zu verbreiten. Hier einfach einprägen, dass du der KK ihre komischen Fragebögen nicht beantworten musst. Die KK muss sich einfach auch an gewisse Regeln halten.

Was ich dir auch empfehlen könnte, wenn du gesundheitsrechtliche Fragen hast, ist die Unabhängige Patientenberatung . An die kannst du dich telefonisch, schriftlich und auch vor Ort wenden. Das ist vollkommen neutral, anonym und kostenlos und haben ein sehr breites Wissen. Ich hatte die Beratung dort auch schon in Anspruch genommen und kann das nur empfehlen.
 

HomesickAlien

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 November 2018
Beiträge
38
Bewertungen
9
OK, dann ist ja schon mal ein Plan da. Denk aber bitte dran das du dir dann alles an Unterlagen, Anträgen, usw. als Kopie für deine Unterlagen abheftest
Ich schreib's mir hinter die Ohren.

Ich befürchte das sie auch weiter keine Ruhe geben werden und solche Briefe schicken und bei dir ein wenig Panik zu verbreiten. Hier einfach einprägen, dass du der KK ihre komischen Fragebögen nicht beantworten musst. Die KK muss sich einfach auch an gewisse Regeln halten.
Ich werd mir Mühe geben mich davon nicht jedes Mal so aus der Fassung bringen zu lassen.
Die werden nie kapieren, dass sie den Zustand der Leute mit sowas eher verschlechtern, oder? Beziehungsweise ist es Ihnen wohl einfach egal.

Ich geh momentan davon aus, dass ich wohl bald die Vorladung zum MDK im Briefkasten haben werde.
Ich hoffe es wirkt sich nicht allzu schlimm aus, dass die den Bericht nun offenbar doch haben. Würde den jetzt gerne auch mal selber zu Gesicht bekommen, fertig zu sein scheint er ja.

Danke für den Tipp mit der Patientenberatung, ich nehm jede Hilfe an die ich kriegen kann.
 
E

ExitUser

Gast
Beziehungsweise ist es Ihnen wohl einfach egal.
Die wollen einfach nur an dir sparen, bloß nichts ausgeben. An deiner Gesundheit, bzw. Genesung sind sie nicht interessiert. Darum sind solche Sätze "Wir wollen Ihnen helfen" immer so witzig.

Würde den jetzt gerne auch mal selber zu Gesicht bekommen, fertig zu sein scheint er ja
Frag doch mal bei der Reha-Einrichtung nach. Dann kannst du auch gleich mal fragen, ob sie dir eine Kopie zukommen lassen für was du da für KK/MDK unterschrieben hast.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
17.037
Bewertungen
13.208
Naja, das was in dem Schreiben drinsteht, könnten sie auch dem Entlassungsbrief entnommen haben.
 

HomesickAlien

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 November 2018
Beiträge
38
Bewertungen
9
Frag doch mal bei der Reha-Einrichtung nach. Dann kannst du auch gleich mal fragen, ob sie dir eine Kopie zukommen lassen für was du da für KK/MDK unterschrieben hast.
Ha, guter Plan, das werd ich machen.

Puh, immerhin überwiegt bei mir momentan eher die Wut und nicht mehr so die Panik samt Schockstarre.
 

HomesickAlien

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 November 2018
Beiträge
38
Bewertungen
9
Hallo ihr,

kurzes Update: Habe gerade mit der Rehaklinik telefoniert. Dass der MDK meinen Entlassungsbericht hat ist ausgeschlossen, der ist nämlich noch nichtmal ansatzweise fertig.
Meine Akte liegt derzeit noch bei den behandelnden Ärzten zur Bearbeitung, nächste Woche soll ich mich nochmal melden, dann kann man mir Kopien von den Formularen machen, die ich unterschrieben habe.

Das heißt nun also, dass die Krankenkasse sich entweder auf den Kurzbrief bezieht, oder dass das Ganze einfach frei erfunden ist um mich einzuschüchtern.
Den Entlassungsbericht hat jedenfalls noch niemand, denn laut der Mitarbeiterin am Telefon "dauert das doch immer eine Ewigkeit!" ;)
 

saurbier

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
3.771
Bewertungen
4.027
Hallo HomesickAlien,

bezügl. des "Reha-Berichtes" könnte es auch so sein, daß der MdK den vorläufigen Entlassungsbericht aus der Reha-Klinik über deinen Hausarzt erhalten hat, denn der ist nun mal gegenüber dem MdK zur Auskunft verpflichtet, leider.

Nur wenn das so sein sollte, dann verwundert mich das auch, denn von meinem keine ich das nur so das er mich vorher immer um eine Erlaubnis angefragt hat Unterlagen an dritte weiter reichen zu dürfen.

Ich behaupte einmal, die hier auftretende KK ist eine sehr sehr "sparsamme" und schreckt deshalb auch nicht vor Geschichtenerzählen. Wenn der MdK wirklich jetzt schon etwas habt, dann bestenfalls den Kurzbericht und damit kann er überhaupt nicht anfangen. Da steht eh nur drauf ob man AU oder arbeitfähig entlassen wurde. Ich hab solche Kurzberichte schon mehrfach von meinem Hausarzt erhalten und bis der tatsächliche Reha-bericht dann mal bei dem eintraf dauerte das viele Wochen, selbst beim Rehahaus um die Ecke (Nachbarort).

Wie schon gesagt, las dich nicht Jeck machen von deiner KK, solange an deren Schreiben keine Rechtsbehelfsbelehrung dran ist ist es meist eh nur billiges Gewäsch mit dem sie dich mürbe machen wollen. Leider fallen immer noch zuviele im guten Glauben darauf rein.

Und wenn die Reha über die DRV lief, dann würde ich mich jetzt erst mal in Ruhe zurück lehnen und abwarten wie und was die DRV entscheidet.

Wie arglistig manche KK agiert erkennst du hoffentlich jetzt auch daran, daß man dich gerne wieder mittels betrieblichem Eingliederungsmanagment versucht ans Arbeiten zu bringen, etwas was weit Abseits deiner offensichtlichen Planung mit der Reha-Beratung laufen soll. Man stelle sich nur mal vor, du würdest den Weg der KK folgen, dann wären deine Umschulungsplanungen über die DRV als Kostenträger sehr schnell hinfällig. Wie du ja offenbar schon erkannt hast ist es für dich jetzt jedoch vorteilhafter noch in jungen Jahren eine Umschulung wahr zu nehmen und eine neue berufliche Existenz aufzubauen, denn mit zunehmendem Alter wird dies immer schwerer bis unmöglich.

Wie in den Links von ExitUser ja auch zu entnehmen ist, ist dort auch ein Hinweis enthalten wie man im Falle des Falles rechtlich vorzugehen hat, falls die KK plötzlich das KG einstellen sollte (Drohgebärden).

Alleine dich zu einer betrieblichen Eingliederung aufzufordern zeigt mir wieder einmal mehr, wie wenig sich die SB´s inzwischen mit dem Fall beschäftigen, steht doch im Schreiben der KK bereits Fett gedruckt drin das du deinen Beruf auf Dauer nicht mehr ausüben kannst. Was bitte willst du dann noch bei dem Arbeitgeber, ohne passenden Beruf. Typisch Bürokratie - engstirniges Denken oder geringsten Weitblick.


Warte jetzt erst mal ab, wie die DRV über deinen Reha-Bericht weiter entscheiden wird und laß dich von deinem Hausarzt solange immer schön weiter AU schreiben.


Grüße saurbier
 

HomesickAlien

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 November 2018
Beiträge
38
Bewertungen
9
Hallo saurbier,

ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass mein Arzt den Bericht ohne mich zu fragen rausgegeben hat. Aber nungut, der "große" Entlassungsbericht kann es ja nun ohnehin nicht sein.

Wie du ja schon sagtest widerspricht sich das Schreiben ja auch ziemlich.

Leider fallen immer noch zuviele im guten Glauben darauf rein.
Ich ja auch beinahe. Zum Glück kam ich in einem lichten Moment auf die Idee hier nachzufragen. Aber was ist mit Leuten, die das nicht können? Die vielleicht kognitiv eingeschränkt sind, oder keinen Computer bedienen können und die auch sonst niemanden haben, der sich für sie einsetzt.......mich macht das ziemlich traurig.

Wie du ja offenbar schon erkannt hast ist es für dich jetzt jedoch vorteilhafter noch in jungen Jahren eine Umschulung wahr zu nehmen und eine neue berufliche Existenz aufzubauen, denn mit zunehmendem Alter wird dies immer schwerer bis unmöglich.
So sieht's aus - zu diesem Schluss bin ich ja mit allen Ärzten und Beratern in der Reha gekommen. Da möchte ich mir jetzt wirklich keinen Strich durch die Rechnung machen lassen.

Nochmal danke an alle für die Mühe.
Mal sehen, wie es sich weiter entwickelt. Ich versuche mich nicht verrückt machen zu lassen und mich stattdessen auf meine Gesundheit zu konzentrieren.
 

HomesickAlien

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 November 2018
Beiträge
38
Bewertungen
9
Hallo ihr,

bisher habe ich von der Krankenkasse nichts mehr gehört, die Frist für die erste Unterschrift die man von mir wollte wäre heute verstrichen.

Gerade bin ich wieder verunsichert.
Hatte heute wegen einer anderen Angelegenheit einen Termin beim VDK und dachte ich nutze die Gelegenheit und zeige dem Berater mal die beiden Schreiben der Krankenkasse. Daraufhin meinte er zwar, dass diese zwar keine rechtliche Grundlage haben, aber ich auf jeden Fall trotzdem unterschreiben solle, denn auch wenn es nicht rechtens ist, würde man mir wahrscheinlich bei Nichtmitwirkung das KG streichen. Natürlich könnte ich dagegen dann vorgehen, würde dann aber mitunter erst einmal wochen- bzw. monatelang ohne Geld dastehen.
Uff. Tja, und nun? Ich hätte ihn vielleicht echt nicht darauf ansprechen sollen, dann wäre ich jetzt nicht wieder so verunsichert. 🙈

Was habt ihr so für Erfahrungen mit dem VDK? Sonderlich kompetent scheint mir mein Berater zwar nicht, aber das ist ein rein subjektiver Eindruck und muss echt nichts heißen.
Meine Güte, grade sehe ich mich schon wieder unter der Brücke landen.

Immerhin war ich die Tage zu einem ausführlichen Beratungstermin im Berufsförderungswerk. Habe einen echt guten Eindruck von der Einrichtung, die sind ziemlich gut ausgestattet und haben wohl eine gute Betreuung für menschen mit psychiatrischer Vorerkrankung. Würde also definitiv dort eine Umschulung durchführen wollen.
Der Entlassungsbericht der Klinik lässt noch auf sich warten, also kann ich den Antrag auf LTA noch nicht abschicken.

So viel zum aktuellen Stand - eigentlich erhoffe ich mir gerade nur ein bisschen...hm....Beruhigung? Könnte gerade schon wieder schreiend im Kreis herumrennen aber sonderlich konstruktiv ist das ja nun nicht. ;)
 
E

ExitUser

Gast
Was habt ihr so für Erfahrungen mit dem VDK?
Das möchtest du nicht wirklich wissen 🙈🙉🙊

Aber mal im ernst. Die Fälle in denen der VdK - sagen wir mal - nicht so gut beraten hat, sind jetzt nicht so selten. Man muss aber auch ganz klar sagen, alles steht und fällt mit den Personen dort und deren Wissensstand. Gerade in den ländlichen Gebieten kann man die Erfahrung machen das die Altersstruktur eher höher ist (und somit ein älterer Wissensstand).

Nach meiner Meinung gibt es da Stellen die einem eine bessere Beratung bieten und kooperativer arbeiten. Aber das sind persönliche Erfahrungen und andere werden da bestimmt andere gesammelt haben.
 

saurbier

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
3.771
Bewertungen
4.027
Hallo HomesickAlien,

muß man denn brav über jedes Stöckchen springen, daß einem hingehalten wird - ich meine nein.

Wenn die KK einen rechtlichen Anspruch hätte, dann hätte man dich schon längst mit einem Schreiben unter Angabe der Gesetzeslage dazu aufgefordert, denn deine Mitwirkungspflichten sind im Gesetz festgelegt.

Sollte die KK jetzt tatsächlich das KG einstellen, nur weil du den Herrschaften nicht deinen Reha-Bericht vorgelegt hast, dann bleibt dir immer noch der Rechtsweg. Solange da keine abschließende Klärung vorliegt (Urteil/Vergleich zu gunsten der KK), ist die KK verpflichtet dir das KG pflichtgemäß weiter zu zahlen.

Falls die Herrschaften wirklich das KG einstellen, dann stellst du unverzüglich einen Antrag gemäß §§ 86a/86b SGG an das zuständige Sozialgericht vor Ort. Das ist ein Eilantrag auf einstweilige Anordung, der dann ggf. die KK verpflichtet unverzüglich die KG-Zahlung fortzuführen. Ja nach Auslastung des Gerichtes entscheiden die binnen 1 bis max. 2 Monaten, hab ich selbst schon gemacht.

Mir wollte die DRV damals wegen einer erheblich Rentenzahlungsrückforderung meine EMR um 50% kürzen, hab dann den Antrag bei Gericht gestellt und binnen 4 Wochen mußte die DRV die volle Zahlung wieder aufnehmen. Danach wurde dann das reguläre Verfahren geführt und das ging auch zu meinen Gunsten aus.

Kannst hier im Forum ja mal informativ nach solchen Verfahren gemäß §§ 86a/86b schauen (suchen), da gibt es unzählige Fälle.

Also bleib ruhig. Solange sich die KK nicht rührt ist es doch nur gut.


Grüße saurbier
 

HomesickAlien

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 November 2018
Beiträge
38
Bewertungen
9
Alles klar, ich bin auch wieder etwas gelassener seit gestern. Danke euch!

Verstehe nur nicht, warum der VDK-Mensch da so, hm, fast schon unterwürfig drauf ist in Bezug auf die KK.
 

Bitas

Elo-User*in
Mitglied seit
3 Januar 2016
Beiträge
468
Bewertungen
316
Das nennt man auch „Der deutsche Michel“ davon wimmelt es in Deutschland.
 
Oben Unten