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Krankengeld Ende / Aussteuerung, stimmt die Berechnung des Anspruchs auf Krankengeld?

Manfred_M

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Hallo,

Der Eilantrag liegt nun seit Mittwoch beim Sozialgericht. Desweiterem hat mein RA den SB der AOK angemahnt, denn ich habe das Krankengeld von 04.12 Bis zum letzten Tag am 14.12 immer noch nicht erhalten! Sehr armselig, jeder Mensch weiß dass jede Familie vor Weihnachten Geld braucht.

Zum Glück haben wir Reserven! Die KK ist zum kotzen.....

In diesem Sinne wünsche ich euch ALLEN frohe Weihnachten und schöne Feiertage.

Vielleicht habe ich ja Glück und es gibt zwischen Weihnachten und Silvester etwas neues vom Gericht, dann melde ich mich.

Ach übrigens, Gegner in der Klage ist eine Frau aus München. Glaube Macht Sinn hat sie hier schon mal erwähnt...

Lg
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Machts Sinn

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Beklagte ...

.
ist nicht eine Frau aus München,
sondern die AOK Bayern, vertreten
durch die Frau von wo auch immer.

Und falls dein Anwalt die Sache noch
weiter auf die Spitze treiben will: wenn
die AOK jetzt nicht bis 14.12.2018 zahlt,
dürfte eine reine Leistungsklage möglich
und wohl auch erfolgreich sein, auch hin-
sichtlich der Rechtsanwaltskosten - oder was
meint er?

Für die Zeit ab 15.12.2015 wirst du noch viel Geduld
aufbringen müssen.
 

Manfred_M

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Gegen:

AOK Bayern v.d.d. Vorstandsvorsitzende Dr. Irmgard Stippler
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Manfred_M

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Wie sie weiß von nichts? Wer wird denn bei der AOK dann davon erfahren? Es geht hier um eine gerichtliche Klage und nicht um einen normalen Widerspruch. Die muss doch davon erfahren oder wie läuft das ganze jetzt ab?
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Manfred_M

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Die Gesamtkosten für dieses komplette verfahren habe ich bezahlt. 452€. Aber dee anwalt schreibt meine Rechtsschutz an, denn er ist auch der Meinung dass das nicht unter Beruf fällt, sondern ein Sozialrecht Fall ist und somit unter Privat fällt. Sollte ich recht bekommen muss sowieso die KK das alles zahlen.
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Manfred_M

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Im Endeffekt will ich nur mein Recht bekommen. Hab nichts davon wenn die das erfährt. Diese Energie spare ich mir für wichtigere Dinge...
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saurbier

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Nun ja, die Vorsitzende der KK hat mit einem Prozeß leider relativ wenig zu tun, denn dafür haben die KK´s ja ausreichend Mitarbeiter in den eigenen Rechtsabteilungen.

Und ob es - auch wegen meiner eigenen Erfahrungen - viel bringen würde, wenn man sich dann ausgiebig selbst an den Kassenvorstand wendet, nun das bezweifel ich mal.

Bei mir hat der Vorstandsvorsitzende damals durch seinen Schreiber geantwortet, daß er die Entscheidung der Sachgebietsleiter nicht zu beanstanden hätte, da sie sachlich als auch fachlich korrekt seien. Das wars dann.

Interessant fand ich dann eher, daß dieses Korrespondenz sogar in meiner Akte vorhanden war und dem MdK-Gutachter später sogar vorlag, was dieser dann auch noch in meinem MdK-Gutachten mit erwähnte um so eine - man staune nicht schlecht - psychiatrische Begutachtung anzuregen, weil er für meine Beschwerden keine Erklärung fand - wenngleich diese bereits 10 Jahre zuvor von einem Gerichtsgutachter auch mittel c´t und Röntgenbilder attestiert wurden.

Übrigens ich komme nicht aus Bayern, ganz im Gegenteil.

Also ich würde jetzt den Anwalt mal machen lassen, aber nichts desto trotz diesen tatsächlich mal den Hinweis mit der Leistungsklage unterbreiten. Mach es jetzt für die KK so teuer wie möglich, soll sich doch dein Anwalt an diesem Verein ruhig eine goldene Nase verdienen, ich seh da eher gute Aussichten auf einen Erfolg.



Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Hey Leute, ich wünsche euch einen guten Rutsch in das neue Jahr! Gruß (Christakoo ;-) )
 

Manfred_M

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Hallo Leute,

Ich wünsche euch ALLEN ein frohes neues Jahr! Und vor allem Erfolg bei allem was ihr tut, und ganz viel Gesundheit.

Endlich beginnt morgen wieder der Alltag, und ich kann auf Post oder Entscheidungen bzw. Fortschritten hoffen...

Ich hoffe mein Anwalt meldet sich morgen zurück, denke mal dass der im Urlaub war denn ich habe da noch ein paar offene Fragen...

1. Kann ich die Krankmeldung ganz normal wieder bei der AOK abgeben oder lieber per Einschreiben schicken?

2. Ich bin doch jetzt familienversichert über meine Frau, zwar auch bei der AOK aber anderes Bundesland. Somit wird auf der Krankmeldung eine andere Versicherungsnummer stehen. Und ich muss wirklich die Krankmeldung trotzdem meiner alten AOK geben und der neuen nicht oder wie?

LG (Christakoo Alter Name)
 

Machts Sinn

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Hallo C.

Problem erkannt, Problem gebannt:

das wirst du schon richtig machen -
vorsorglich auch für den weiteren
Krankengeld-Anspruch = lückenlos
und nachweisbar!

Falls du es inzwischen doch etwas
eiliger haben solltest: es gibt parallele
Wege, deren Beschreitung beauftragte
Rechtsanwälte in der Regel aber nicht
so gerne sehen.

Alles Gute für 2019!
Machts Sinn
 

Manfred_M

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Grüß dich,

Sorry aber ich verstehe deine Nachricht "wieder" nicht... :-(

Danke wünsche ich dir auch
 

Kerstin_K

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2. Ich bin doch jetzt familienversichert über meine Frau, zwar auch bei der AOK aber anderes Bundesland. Somit wird auf der Krankmeldung eine andere Versicherungsnummer stehen. Und ich muss wirklich die Krankmeldung trotzdem meiner alten AOK geben und der neuen nicht oder wie?
Ruf bei clarimedis an,. Die Nummer steht auf der Rückseite deiner Versicherungskarte. Die sagen dir, wo die AUB hin muss.

Falls du es inzwischen doch etwas
eiliger haben solltest: es gibt parallele
Wege, deren Beschreitung beauftragte
Rechtsanwälte in der Regel aber nicht
so gerne sehen.
Sag mal, muss das sein? Der TE ist eh schon von der ungeduldiger Sorte. Musst du das auch noch bestärken?(n)[/QUOTE]
 
Zuletzt bearbeitet:

Manfred_M

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Guten Morgen,

ganz toll, mein Anwalt macht erst am 07.02.2019 wieder auf :-(.
 

Machts Sinn

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mein Anwalt macht erst am 07.02.2019 wieder auf
Und dann hat er einen Stapel wichtiger Post auf dem
Schreibtisch, vermutlich aber noch nichts in deiner Sache.
Wenn du es nicht erwarten kannst, frage mal in der
Geschäftsstelle des Sozialgerichts nach, ggf. auch
direkt bei der Krankenkasse.
.
 

Kerstin_K

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Guten Morgen,

ganz toll, mein Anwalt macht erst am 07.02.2019 wieder auf :-(.
:rolleyes:
Ja und? Was soll bis dahin gross passieren? Viele hatten zwischen den Feiertagen Urlaub und diese Woche auch noch.

Lass bloß die Finger vom Telefon.
 

Bertolino

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Hallo, Manfred_M,

1. Kann ich die Krankmeldung ganz normal wieder bei der AOK abgeben oder lieber per Einschreiben schicken?
Wenn du "ganz normal" abgibst, dann nur gegen Eingangsstempel. Wenn du per Einschreiben abgibst, dann aber bitte nicht mit einfachem Einschreiben, damit kannst du nichts nachweisen, nur per Einschreiben mit Rückantwort. Dritte Möglichkeit, falls deine KK das anbietet: Fax mit qualifiziertem Sendebericht.

2. Ich bin doch jetzt familienversichert über meine Frau, zwar auch bei der AOK aber anderes Bundesland. Somit wird auf der Krankmeldung eine andere Versicherungsnummer stehen. Und ich muss wirklich die Krankmeldung trotzdem meiner alten AOK geben und der neuen nicht oder wie?
Im Zweifel würde ich bei beiden KK abgeben. Das Geld wäre es mir wert.
Der durchzusetzende KG Anspruch richtet sich gegen deine alte KK, also gehört die AU jedenfalls dorthin, schon deshalb damit dein KG später neu berechnet werden kann.
Bei der neuen KK hast du gar keinen Anspruch auf KG wegen Familienversicherung. Aber deine neue KK ist zum jetzigen Zeitpunkt für dich zuständig. Also gehe ich davon aus, dass sie auch deine versicherungsrechtlichen Angelegenheiten bearbeitet. Und dazu gehört z. B. die Mitteilung an die Rentenversicherung über geleistete Beiträge aus dem KG. Diese fließen zwar jetzt nicht, aber sobald du deinen Anspruch durchgesetzt hast, wird alles rückwirkend berechnet. Und dazu muss deiner RV erst einmal die Tatsache deiner AU Zeiten mit KG Anspruch vorliegen. Die alte KK aber wird aber gerade diese Zeiten nicht an die RV mitteilen, weil unzuständig.
Wenn es später zu einer Abwicklung in deinem Sinn kommt, vermeidest du erneutes Durcheinander bei KK und RV, wenn du die Weiterleitung der Daten veranlasst, indem du die AU bei beiden KK abgibst.

ganz toll, mein Anwalt macht erst am 07.02.2019 wieder auf
Echt jetzt? Fünf Wochen Urlaub? Und das ohne dich zu informieren? Oder meintest du 07.01.?

Gruß
Bertolino
 

Kerstin_K

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Hallo, Manfred_M,
Wenn du per Einschreiben abgibst, dann aber bitte nicht mit einfachem Einschreiben, damit kannst du nichts nachweisen, nur per Einschreiben mit Rückantwort.
Nein, das muss nicht sein. Einwurfeinschreiben reicht. Auf dem Einliferungsbeleg steht eine Nummer, mit der kann man online in die Sendungsverfolgung schauen und sich das ei Bedarf ausdrucken.
 

Bertolino

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Nein, das muss nicht sein. Einwurfeinschreiben reicht. Auf dem Einliferungsbeleg steht eine Nummer, mit der kann man online in die Sendungsverfolgung schauen und sich das ei Bedarf ausdrucken.
"Nachweislich" heißt das Zauberwort.

Von einem ehrenamtlichen Richter hatte ich einmal diese Begebenheit: Ein AN behauptete bei Gericht, seinem AG per Einschreiben ein Schriftstück übersandt zu haben. Der AG bestätigte vor Gericht den Eingang des Briefes. Und der AG behauptete, dass der Briefumschlag keinen Inhalt hatte. Der AN hatte keine Chance.

An der Stelle bin ich ein gebranntes Kind. Beim ersten Mal habe ich vier Wochen KG verloren, weil ich den Eingang der AUB nicht nachweisen konnte. Auch eine erneut eingereichte Kopie half nichts und der Widerspruchsausschuss bestätigte das Vorgehen der KK, Kulanz Fehlanzeige. Beim zweiten Versuch der KK konnte ich den Eingangsstempel vorweisen, da waren plötzlich die AU Bescheinigungen im PC der SB auch wieder "aufgetaucht". Da kann sich jeder seinen Teil denken.

Übertrieben? Ich will mir gar nicht ausmalen, wenn das bei Manfred_M passiert.

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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Danke für die zahlreichen Antworten. Ich habe mich verschrieben er kommt natürlich am 7. Januar wieder, nicht Februar.

Und nein ich habe keine Eile wegen der Entscheidung beim Sozialgericht sondern vielmehr mein offenen Fragen zwecks der Krankmeldung.

Lg
 

Bertolino

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saurbier

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Hallo Bertolino,

Von einem ehrenamtlichen Richter hatte ich einmal diese Begebenheit: Ein AN behauptete bei Gericht, seinem AG per Einschreiben ein Schriftstück übersandt zu haben. Der AG bestätigte vor Gericht den Eingang des Briefes. Und der AG behauptete, dass der Briefumschlag keinen Inhalt hatte. Der AN hatte keine Chance.
Nun ja, was soll man da denn noch sagen, außer völliger Unsinn.

Man stelle sich mal vor, ich erhalte vom Gericht eine Zustellungsurkunde, ja wer liefert denn den Beweis das dort ein Schreiben drin war.

Genauso sieht es doch mit dem Einschreiben mit Rückschein aus, auch da kann man einen leeren Umschlag verschicken, ist doch logisch.

Hier scheint mir schon ein abartiger ehrenamtlicher Richter gesessen zu haben, der dem AG sehr zugetan war, anders kann ich mir solch einen dummen Spruch nicht erklären.

Vielleicht sollten wir demnächst öfters so argumentieren, mal sehen wie die Behörden dann bei Gericht schauen - oder die Richter darauf reagieren.

Ein Einschreiben bestätigt dir dank dem Ablauf bei der Post, wann der Briefzusteller dieses beim Empfänger eingeworfen hat.

Die Post hat ja auch mehrere Varianten:
1. Einwurf-Einschreiben - 2,15€ - Einwurf in den Briefkasten etc.
2. Einschreiben - 2,50€ - gegen Unterschrift an Empfänger bzw. Empfangsbevollmächtigten
3. Einschreiben-Eigenhändig - 4,65€ - gegen Unterschrift nur an Empfänger
4. Einschreiben-Rückschein - 4,65€ - gegen Unterschrift an Bevollmächtigten auf Rückschein mit Angabe des Namen und Datum der Zustellung
5. Einschreiben-Eigenhändig-Rückschein - 6,80€ siehe zuvor

Ich versende z.B. nur wichtige Briefe/Dokumente (wie z.B. Widersprüche oder Klageeinreichung) immer per Einschreiben-Eigenhändig, alle anderen Briefe per Einwurf-Einschreiben und damit hatte ich in den letzten 30 Jahren keinerlei Nachweis-Probleme. Ausnahmen gibt es wohl auch, wie z.B. bei meinem jetzigen Rentenverfahren wo ich bereits das § 44 SGB X Verfahren (Aufrollen des Widerspruches) per Einschreiben mit Rückschein an die DRV verschickte (20 DIN-A4 Seiten), oder Vertragskündigungen bei denen ich die Nachweispflicht bezgl. des pünktlichen Zugangs hätte.

Das mir jemand unterstellte in den Briefumschlägen wäre nichts enthalten, kam mir bisher noch nie unter.

Mal ehrlich, wer verschickt einen leeren Briefumschlag für 2,50€ oder mehr ohne Inhalt - was bitte sollte sowas denn bringen.

Und zu deiner Feststellung mit der KK, natürlich arbeiten die Herrschaften überall mit solchen Tricks, aber wenn du deine Worte hier mal selbst überlegst, ja worin lag den der Fehler, doch offensichtlich das du selbst nicht einmal ein Versand-Datum für den Brief hattest. Sowas kann man bei den hier beschriebenen Briefsendungen sich jederzeit bei der Post online abrufen und zwar unter:

Deutsche Post | Brief | Sendungsstatus

Den Druckt man sich aus und heftet ihn dann ans entsprechende Schreiben.

Klar wenn man selbst nicht weiß wann der Brief beim Empfänger eingegangen ist, ja dann bringt man den natürlich auf tolle Ideen, vor allem wenn es auch noch ums Geld geht.

Man kann auch mit einem Zeugen den Einwurf in einen Hausbriefkasten bezeugen lassen. Will man sich zu 100% absichern, verschließt man den Brief erst im Beisein des Zeugen (der den Inhalt gesehen hat) und wirft in dann ein. Welcher Richter will da wohl einen Einwand der Gegenseite noch gelten lassen.

Übrigens ich hatte mit der Zustellung meiner AU´s bei meiner KK noch nie Probleme, zuletzt 2010-2012 hab ich die sogar nur noch per E-Mail-Kopie am Tag der Ausstellung meinem SB zugeschickt und die Originale meist zu 3 gesammelt später nachgereicht.

Ich wünsche dir ein gutes neues Jahr 2019.


Grüße saurbier
 

Bertolino

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Hallo, saurbier,
ja worin lag den der Fehler,
Der Fehler seinerzeit war noch viel tiefgreifender. Bis zum damaligen Zeitpunkt hatte ich noch nie Probleme mit der KK (und mit Behörden), aus dem einfachen Grund, weil sie mit mir bis dato keine großartigen Ausgaben hatten. Die Jahrzehnte vorher war ich nur sehr selten und immer nur sehr kurz AU, da spielte die AUB ohnehin zu keiner Zeit eine Rolle für die KK. Mit meiner Naivität, die AU also mit einfacher (!) Post zu schicken und das auch noch während Poststreik, nahm das Unglück seinen Lauf. :doh:Dann auch noch zu meinen, es würde reichen eine Kopie nachzusenden... :doh::doh:Es bedarf keiner großen Fantasie, wie wohlig warm es dem SB ums Herz war. Aus heutiger Sicht kann ich da nur den Kopf schütteln.

Nun, aus Fehlern kann man ja bekanntermaßen lernen. Ich fürchte nur, es gibt zu viele Menschen, die sich das Verhalten der KK/Behörden einfach gefallen lassen.
Manfred_M jedenfalls informiert sich und trifft anschließend Entscheidungen, die er in seiner Situation für richtig hält. Wenn das alle Betroffenen so machen...

Ich wünsche dir ein gutes neues Jahr 2019.
Danke, das wünsche dir ich auch
- und für Manfred_M hoffentlich ein besseres als 2018

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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Ich habe bei meiner neuen Versicherung also sprich bei der Familienversicherung angerufen und gefragt.

Die brauchen definitiv keine AU Bescheinigung von mir, diese solle ich nur rechtzeitig der alten AOK geben. Die Familienversicherung ist ja nur vorübergehend.
 

Kerstin_K

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Hoert sich logisch an, denn aus der Familienversicherung ergibt sich kein Krankengeldanspruch.

Relevant wäre eine AUB dort wohl nur, wenn du eine Reha oder so beantragen würdest. Aber das kommt ja wohl eher nicht zum Tragen.
 

Manfred_M

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Hallo Leute,

Morgen ist endlich der 7. Januar und der Alltag kann wieder vollständig beginnen. Der Anwalt meinte ja das dieser Eilantrag innerhalb von 1 bis 2 Wochen bearbeitet wird, somit hoffe ich auf Neuigkeiten in den nächsten Tagen.

Schon krass wenn man überlegt, ich habe Frau und Kind zu Hause und habe seit dem 15. Dezember kein Geld bekommen. Selbst das letzte Geld dass ich bekommen habe war nur für den halben Monat, also spricht die Hälfte. Was wenn ich keine Rücklagen gehabt hätte um Strom Miete und Lebensmittel zu bezahlen? Dann hätten wir wohl verhungern müssen...

Unfassbar die ganze Sache!

Ich wünsche euch allen nochmals ein frohes neues Jahr.
 

Kerstin_K

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Dann hätte es immer noch die Möglichkeit gegeben, zur AfA zu gehen. Also übertreib nicht so.
 

Manfred_M

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Hallo Leute, es gibt einige Neuigkeiten, und das schon länger. Allerdings habe ich das alles heute erst erhalten. Die AOK ist echt unmöglich, wie die lügen ist der Wahnsinn! Aber schaut selbst:


Brief vom Sozialgericht an den RA vom 28.12.2019:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

in dem Antragsverfahren wird eine Abschrift des Schriftsatzes vom 20.12.18 zur Kenntnis übersandt.
Wird der Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz für erledigt erklärt?
Um Erledigung binnen 2 Wochen wird gebeten.

MfG

Auf richterliche Anordnung

Geschäftstelle


AOK Antwot an das Sozialgericht vom 20.12.2018:

Rechtsstreit

Sehr geehrte Damen und Herren,

zum Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz nimmt die Antragsgegnerin wir folgt Stellung:

Dem Antragsteller wurde am 06.12.2018 mitgeteilt, dass nach derzeitigem Sachstand der MDK davon ausgehe, eine Beendigung der AU zum 14.12.2018 sei möglich. Damit verbunden sei auch, dass Krankengeld bis einschließlich 14.12.2018 gezahlt werden könne. Basis für diese Entscheidung waren medizinische Unterlagen, soweit sie dem MDK zur Verfügung gestellt wurden. Psychische Faktoren waren bis dahin nicht bekannt. Dieses Vorgehen erfolgte entsprechend der Regelungen des § 6 Abs. 2 der AU-Richtlinien. Die Antragsgegnerin erreichte am 10.12.2018 der Widerspruch des Antragstellers, zu dem am 13.12.2018 eine vertragsärztliche Begründung im Sinne der Richtlinie nachgereicht wurde. Hierdurch erlangte die Antragsgegnerin erstmals davon Kenntnis, dass psychotherapeutische Faktoren für die Beurteilung der AU vorliegen könnten. Die Psychotherapeutin erwähnte in ihrem Widerspruch ein Attest ihrerseits vom 12.12.2018, welches der Antragsteller offensichtlich nicht beigelegt hatte. Die Prüfung einer Abhilfe erwägend, richtete die Antragsgegnerin ihrerseits eine schriftliche Anfrage an die Therapeutin am 19.12.2018.

Weshalb der Antragsteller den Weg des einstweiligen Rechtsschutzes wählte, erschließt sich der Antragsgegnerin deshalb nicht. Nachdem in der Antragsbegründung des Bevollmächtigten das Attest vom 12.12.2018 jedoch zitiert war, konnte dies letztlich kurzfristig zur Verfügung gestellt und dem MDK zur erneuten Stellungnahme vorgelegt werden. Im Ergebnis kam dieser heute zu der Auffassung, dass von einer über den 14.12.2018 hinaus gehenden AU auszugehen ist. Insofern hilft die Antragsgegnerin dem Widerspruch vom 10.12.2018 ab. Krankengeld wird über den 14.12.2018 hinaus gezahlt. Dazu ist weiterhin die lückenlose Vorlage von AU-Bescheinigungen erforderlich.
In Anbetracht dieser Entscheidung und Annahme des gerichtlichen Einverständnisses, verzichtet die Antragsgegnerin auf die Übersendung der vollständigen Akte.

MfG
Der Direktor




Replik vom Anwalt an das Sozialgericht am 08.01.2019:

In dem Antragsverfahren
wird seitens des Antragstellers auf das Schreiben der Antragsgegnerin datiert vom 20.12.2018
wie folgt erwidert.

Sofern die Antragsgegnerin nunmehr zu der Auffassung kommt, dass dem Antragsteller
Krankengeld über den 14.12.2018 hinaus zusteht, so möge diese insofern ein Anerkenntnis
abgeben.

Fakt ist, dass der Antragsteller bis zum heutigen Tage lediglich das Krankengeld bis
14.12.2018, glaublich Anfang Januar 2019 ausbezahlt erhalten hat. Zwischenzeitlich war der
Antragsteller gezwungen, seine letzten Ersparnisse anzugreifen, um den Lebensunterhalt für
seine Familie und sich über die Weihnachtsfeiertage decken zu können.

Eine Erledigung der Angelegenheit liegt bis dato somit nicht vor.

Diesbezüglich wird auch das Schreiben des Unterfertigenden vom 19.12.2018 an die
Antragsgegnerin zur Gerichtsakte gereicht.

Die Behauptung der Antragsgegnerin, sie habe erstmals mit Erhalt des Widerspruchs des
Antragstellers vom 10.12.2018 und der vertragsärztlichen Begründung vom 13.12.2018
Kenntnis erlangt, dass psychotherapeutische Faktoren für die Beurteilung der
Arbeitsunfähigkeit vorliegen könnten, ist schlichtweg falsch.

Die Antragsgegnerin möge insofern an ihre prozessuale Wahrheitspflicht sowie die Folgen
von unwahren Angaben hingewiesen werden.

Auch ein Bescheid bezüglich der Weitergewährung von Krankengeld über den 14.12.2018 zu
Gunsten des Antragstellers hinaus liegt bis dato nicht vor. Ohne Bescheid werden bekanntlich
seitens der Antragsgegnerin auch keine Zahlungen geleistet.

Es wird daher erneut beantragt, die einstweilige Anordnung zu erlassen und die Kosten der Antragsgegnerin aufzuerlegen.

Rechtsanwalt





Unfassbar oder!!??? Die behaupten tatsächlich dass Sie nichts von psychischen Faktoren wussten!!! Warum wollten Sie mich dann im Sommer zum Psychiater zwingen??? Und reichen die 3 psychischen Diagnosen auf den AUB Bescheinigungen nicht???

Ich habe jedenfalls keinerlei Post, oder Geld nach dem 14.12.2018 bekommen von der Aok.

Lg
 

Machts Sinn

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.
Trotzdem: sieht gut aus, ist auf dem richtigen Wege - gratuliere!

"... heute zu der Auffassung, dass von einer über den 14.12.2018 hinaus
gehenden AU auszugehen ist. Insofern hilft die Antragsgegnerin dem
Widerspruch vom 10.12.2018 ab. Krankengeld wird über den

14.12.2018 hinaus gezahlt."
.
 

Manfred_M

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Guten Morgen,

ich habe heute Krankengeld überwiesen bekommen bis zum 03.01.2019. DAS heißt es scheint wirklich alles geklärt zu sein mit der AOK bis auf die Anspruchsdauer. ABER heißt dass auch dass ich seit dem die AOK diesen Brief geschickt hat (20.12.2018) weiterhin dort versichert bin?

Denn ich war seit dem Beginn des Problems bei 3 Ärzten, und habe da nur den vorläufigen Versicherungsschein der neuen Familienversicherung vorgelegt und muss noch die neue Karte vorbeibringen sobald diese da ist:


Arztbesuche mit neuer Familienversicherung, mit Versicherungsschein aber ohne Karte da diese noch nicht fertig war


23.12.2018

Augenarzt und Rezept aus Apotheke – Karte muss nachgereicht werden

03.01.2019

Hausarzt – Karte muss nachgereicht werden

08.01.2018

Hautarzt – Karte muss nachgereicht werden


WAS muss ich jetzt tun? Kann ich meine normale alte AOK Karte durchziehen lassen? Wie beende ich jetzt meine Familienversicherung? Werde das natürlich alles auch den RA fragen.

LG
 

Kerstin_K

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Frag mal deine alte KK, ob du da wieder versichert bist. Obwohl, eigentlich ueberfluessig, denn man kann wohl kaum von einer Kasse KG bekommen und gleichzeitig dort nicht versichert sein.
 

Manfred_M

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Habe mit dem RA gesprochen, der hat gesagt dass ich definitiv auch versichert bin wenn ich KG erhalte. Also ich soll die Familienversicherung stornieren.

Dann hab ich bei der Familienversicherung angerufen und die haben gesagt dass ich bei den 3 Ärzten die alte Karte abgeben kann, denn erst dann wird abgerechnet. Also ist es ganz gut dass ich noch keine neue Karte von der Familienversicherung hatte denn die AOK Bayern ist vorrangig. Ich werde jetzt storniert, aber die kleine (meine Tochter) lassen wir bei der Familienversicherung über meine Frau! Sicher ist sicher :).

Mein Anwalt wird die AOK jetzt noch anschreiben wegen der Kosten die ich hatte, und wegen der Anspruchsdauer.

LG
 

RobbiRob

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Frag mal deine alte KK, ob du da wieder versichert bist. Obwohl, eigentlich ueberfluessig, denn man kann wohl kaum von einer Kasse KG bekommen und gleichzeitig dort nicht versichert sein.
Das ergibt sich schon aus der Beitragsfreiheit bei Krankengeldbezug.

§ 224 SGB V Beitragsfreiheit bei Krankengeld, Mutterschaftsgeld oder Erziehungsgeld oder Elterngeld

1) Beitragsfrei ist ein Mitglied für die Dauer des Anspruchs auf Krankengeld“

Btw: die Behauptung bezüglich der Unwissenheit der psychischen Erkrankungen ist natürlich objektiv aus Deiner Sicht Unsinn.

Allerdings rührt das alles daher, dass Du immer noch nicht begriffen hast, das es eher Vorteile hat, endlich einen Facharzt diesbezüglich aufzusuchen.
Dies vor allem in Hinblick auf Deinen EMR-Antrag.
 

Manfred_M

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Das ergibt sich schon aus der Beitragsfreiheit bei Krankengeldbezug.

§ 224 SGB V Beitragsfreiheit bei Krankengeld, Mutterschaftsgeld oder Erziehungsgeld oder Elterngeld

1) Beitragsfrei ist ein Mitglied für die Dauer des Anspruchs auf Krankengeld“


Verstehe nicht was du meinst.

Btw: die Behauptung bezüglich der Unwissenheit der psychischen Erkrankungen ist natürlich objektiv aus Deiner Sicht Unsinn.
Allerdings rührt das alles daher, dass Du immer noch nicht begriffen hast, das es eher Vorteile hat, endlich einen Facharzt diesbezüglich aufzusuchen.
Dies vor allem in Hinblick auf Deinen EMR-Antrag.


Die Psychologin ist in diesem Fall ein Facharzt, das sagt auch mein Anwalt und wie du siehst hat genau der ihr Widerspruch und ihr Attest zum Erfolg geführt. der MDK hat die Psychologin nämlich angeschrieben mit einem Fragebogen, und diese hat den MDK angerufen und gesagt sie füllt das nicht aus da sie vor 2 Tagen ein ausführliches Attest geschrieben hat. Dieses hat letztendlich zum Erfolg geführt.
 

RobbiRob

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Man wird sehen, was die DRV von dieser Einschätzung „Facharzt“ hält, in Bezug auf die entscheidende Frage der Leistungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Auf schwammige Aussagen von Anwälten verlasse ich mich schon lange nicht mehr.
#Lebenserfahrung#

Mal ganz davon ab sten auf den AUBs die Diagnoseschluessel drauf. Also dass die KK nichts wusste ist echt lachhaft.
Klar, aber ändert das etwas and der grundsätzlichen Tatsache, dass KK gerade bei psychischen Krankheiten auf die Meinung eines Facharzt Wert legen?

Und eine reine Psychologin ist kein Fach“arzt“.
 

Machts Sinn

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.
Pardon, das ist jetzt Rechthaberei jenseits der eigentlichen – geklärten – Sache.

Mit klarem Blick genauer hingeschaut drängen sich ganz andere Überlegungen auf:

Wollte die AOK Bayern im Zusammenspiel mit ihrem Helferlein MDK ihren Versicherten
Manfred_M mit Methoden jenseits der Legalität um seine mit Zwangsbeiträgen erwor-
benen Krankengeld-Ansprüche bringen?


Rückschauend haben Manfred_M und sein Anwalt alles richtig gemacht; die AOK Bayern
hat das perfide Spiel verloren. Dafür zahlt sie mit Geldern aus dem Beitragsaufkommen
der Versicherten rund 1.000 Euro zusätzlich.

Das Geld anderer ist leicht auszugeben. Aber darf es für solche Zwecke miss-
braucht werden?
Oder sollten wir der AOK Bayern sogar Respekt zollen,
weil sie unser Geld an Manfred_M sparen wollte?
.
 

Manfred_M

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Also mir kommt es so vor als ob die AOK jetzt sagt:

Warum ich denn beim Anwalt war und warum das zum Sozialgericht gekommen ist, denn es hätte gereicht wenn ich das Attest der Psycholgin dem Widerspruch beigelegt hätte.

Der Anwalt hat heute allerdings zu mir gesagt er wird die AOK anschreiben zwecks der Anspruchsdauer dass das noch geklärt werden muss und dass die mir die Kosten des Rechtsanwalts zurück zahlen müssen.

Ich bin auf jeden Fall heilfroh dass ich nicht zum Arbeitsamt gegangen bin! Denke mal dass der Sachbearbeiter genau darauf spekuliert hat!

Einen Versuch war es quasi wert.

LG
 

saurbier

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Hallo Machts Sinn,

Das Geld anderer ist leicht auszugeben. Aber darf es für solche Zwecke miss-
braucht werden?
Oder sollten wir der AOK Bayern sogar Respekt zollen,
weil sie unser Geld an Manfred_M sparen wollte?
Sorry, aber diese Feststellung betrachte ich doch eher etwas nebensächlich.

Sind denn nicht inzwischen alle Sozialleistungsträger auf den Klagezug aufgesprungen. Dazu brauchen wir uns doch nur anzuschauen wie sich die Leistungs-Klagen häufen.

Den Sozialleistungsträgern ist es dabei vollkommen egal, was sowas kostet, denn sie zahlen es ja aus dem Töpfchen der Betrags-/Steuerzahler, also was solls.

Und machen wir uns doch nichts vor, wieviel Betroffene ziehen denn ein Klageverfahren tatsächlich durch, das ist doch die Rechnung die die Herrschaften bei den Sozialleistungsträgern machen. Dazu dürfte doch ein Blick in dieses Forum alleine schon viel aussagen.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Dass dein Anwalt nun auch das Verfahren zur Anspruchsdauer
fortsetzt, finde ich prima. Aber dafür werden die Kosten von
der AOK wohl nicht erstattet werden (können).
So wie ich das anfangs verstanden habe ist das alles mit drin in Preis, hab knapp 500€ gezahlt im Dezember für diese Sache.

Lg
 

saurbier

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Hallo Manfred_M,

Ich bin auf jeden Fall heilfroh dass ich nicht zum Arbeitsamt gegangen bin! Denke mal dass der Sachbearbeiter genau darauf spekuliert hat!
Nun was bitte hätte das denn jetzt grundlegend geändert, doch nichts.

Wenn du dich jetzt nach der "Aussteuerung" direkt bei der AfA als § 145 SGB III gemeldet hättest, würde die AfA das Antragsverfahren nach Fortführung der KG-Leistung eben einstellen.

Wichtig war hier doch das die Leistungs-Klage gegen die AOK durchgezogen wurde, denn ohne diese hättest du eh keinen Blumentopf gewonnen.

Der Weg sich bei der AfA zu melden, ist nun mal der korrekte, denn nur damit wird ja der fortlaufende Sozialleistungsanspruch aufrecht erhalten.

Du solltest dabei bitte nicht vergessen, nicht jeder hat ja das Glück das er bei seiner Frau/Mann in die Familienversicherung aufgenommen werden kann. Was bliebe diesen Leuten denn sonst als die AfA.

Du hast diesen Weg ja auch gewählt, weil er dir weit einfacher erschien.

Schauen wir jetzt mal wie es denn weiter geht, da ja neben der wohl immer noch ungeklärten KG Anspruchsdauer ganz nebenbei auch noch dein EMR-Antrag in der Luft hängt.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Nun was bitte hätte das denn jetzt grundlegend geändert, doch nichts.
Das hat mir einigen Stress, Formulare und Termine bei der Afa erspart!


Der Weg sich bei der AfA zu melden, ist nun mal der korrekte, denn nur damit wird ja der fortlaufende Sozialleistungsanspruch aufrecht erhalten.
Mein weg war für mich der korrekte.


Du solltest dabei bitte nicht vergessen, nicht jeder hat ja das Glück das er bei seiner Frau/Mann in die Familienversicherung aufgenommen werden kann. Was bliebe diesen Leuten denn sonst als die AfA.
Das ist mir ganz klar ja, denn wenn man diese Möglichkeit nicht hat dann hat man keine Wahl und muss sofort zur Afa, leider.

Du hast diesen Weg ja auch gewählt, weil er dir weit einfacher erschien.
Da bin ich auch heilfroh darüber.

Schauen wir jetzt mal wie es denn weiter geht, da ja neben der wohl immer noch ungeklärten KG Anspruchsdauer ganz nebenbei auch noch dein EMR-Antrag in der Luft hängt.
Ja was den EMR Antrag betrifft, der ist seit Juni gestellt. Ich werde auch hierfür diesen Anwalt in Anspruch nehmen. Ich weiß bloß nicht ob es was bringt wenn er jetzt schon bei der DRV anfragt was da los ist oder erst wenn er mor abgelehnt wird (wovon ich ausgehe).
 

Machts Sinn

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Den Sozialleistungsträgern ist es dabei vollkommen egal, was sowas kostet,
denn sie zahlen es ja aus dem Töpfchen der Betrags-/Steuerzahler, also was solls.
Ja saurbier,

das ist ideologische Subvention an die Organe der Rechtspflege, die sich im
Gegenzug mit Wohlverhalten revanchieren - du verstehst schon .... ?

Und: wir sind darin einig, dass das hier Manfred_M auch hätte "ins Auge
gehen können" und deshalb nicht als beispielhaft gelten sollte.

Schönen Gruß
Machts Sinn
 

Machts Sinn

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Du kannst dir nicht vorstellen, was passiert wäre,
wenn die AOK mit Brief vom 20.12.2018 nicht ein-
gelenkt, sondern sich "beharrlich" gezeigt hätte?
 

Manfred_M

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Das Sozialgericht hätte das schon richtig entschieden! Liegt ja alles vor... Atteste / Befunde / Widersprüche

Du glaubst doch nicht ernsthaft dass das Sozialgericht gegen mich entschieden hätte oder?

Ich glaube das nämlich auf keinen Fall und mein Anwalt auch nicht.
 

Machts Sinn

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Glauben heisst: es könnte auch anders kommen.

Eine Ablehnung des ER-Antrages hätte ganz einfach begründet werden können:
"Wer es sich leisten kann, nicht zur AA zu gehen, hat auch keinen EA-Anordnungs-Grund."
.
 

Kerstin_K

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Dass dein Anwalt nun auch das Verfahren zur Anspruchsdauer
fortsetzt, finde ich prima. Aber dafür werden die Kosten von
der AOK wohl nicht erstattet werden (können).
.
Na, das wird sich dann zwigwn, je nachdem, wie diese Sache ausgeht.

Ich bin auf jeden Fall heilfroh dass ich nicht zum Arbeitsamt gegangen bin! Denke mal dass der Sachbearbeiter genau darauf spekuliert hat!
Das wäre aber auch nicht schlimm gewesen. Die AfA hätte sich dann das ALG I von dr KK zurückgeholt und Du hättest die Differenz bekommen.

Ja was den EMR Antrag betrifft, der ist seit Juni gestellt. Ich werde auch hierfür diesen Anwalt in Anspruch nehmen. Ich weiß bloß nicht ob es was bringt wenn er jetzt schon bei der DRV anfragt was da los ist oder erst wenn er mor abgelehnt wird (wovon ich ausgehe).
So lange ist das schon her? Dann sind die vom Gesetzgeber virgesehen 6 Monate ja schon rum.

Dann kannst Du Deinen netten Anwalt eine kleinen Zusatzverdienst verschaffen: Eine Sachstandanfrage an die DRV, kurze Frist setzen, zum Beispiel 14 Tage. Danach kann Dein Anwalt dann eune Utätigkeutsklage einreichen. Die kanst Du nict verlieren, denn die 6 Monate Bearbeitungszeit für Anträge stehen nunmal im Gesetz, Damit brungst Du Schwung in die Sache (Die DRV mussdann dem Gericht erklären, warum das so lange dauert.) und Dein Anwalt kassiert die Gebühren, die die DRV dann zahlen darf.

Eine Ablehnung des ER-Antrages hätte ganz einfach begründet werden können:
"Wer es sich leisten kann, nicht zur AA zu gehen,hat auch keine EA-Anordnungs-Grund."
Ich glaube, Manfred meinte eher das Hauptsacheverfahren.
 

Manfred_M

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Eine Ablehnung des ER-Antrages hätte ganz einfach begründet werden können:
"Wer es sich leisten kann, nicht zur AA zu gehen, hat auch keinen EA-Anordnungs-Grund."
ER Antrag?
 

Manfred_M

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Dann kannst Du Deinen netten Anwalt eine kleinen Zusatzverdienst verschaffen: Eine Sachstandanfrage an die DRV, kurze Frist setzen, zum Beispiel 14 Tage. Danach kann Dein Anwalt dann eune Utätigkeutsklage einreichen. Die kanst Du nict verlieren, denn die 6 Monate Bearbeitungszeit für Anträge stehen nunmal im Gesetz, Damit brungst Du Schwung in die Sache (Die DRV mussdann dem Gericht erklären, warum das so lange dauert.) und Dein Anwalt kassiert die Gebühren, die die DRV dann zahlen darf.
Ja danke, das werde ich machen.
 

Manfred_M

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Achso okey. Allerdings sehe ich das anders. Was heißt da wer sich leisten kann nicht zur Arbeitsagentur zu gehen...

Wer krank ist und krankgeschrieben ist, geht nicht zur Arbeitsagentur und ist krank und arbeitsunfähig zu 100%. So sehe ich das ;-)
 

Kerstin_K

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Achso okey. Allerdings sehe ich das anders. Was heißt da wer sich leisten kann nicht zur Arbeitsagentur zu gehen...

Wer krank ist und krankgeschrieben ist, geht nicht zur Arbeitsagentur und ist krank und arbeitsunfähig zu 100%. So sehe ich das ;-)
Fuer das ER Verfahren ist aber eine finanzielle Notlage Voraussetzung. Wenn man keine Rueclagen hat, muss man nach der Aussteuerung zur AfA gehen, um krankenversichert zu sin und Geld fuer den Lebensunterhalt zu haben, du müsstest das nicht, deshalb haette der ER Antrag abgelehnt werden können.
 

Machts Sinn

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Na, das wird sich dann zeigen, je nachdem, wie diese Sache ausgeht.
Welche Kostenerstattungsgrundlage kennst du denn für Verwaltungs-
verfahren, Anhörung, § 24 SGB X?

Ich glaube, Manfred meinte eher das Hauptsacheverfahren.
Und was meinst du zu dessen Dauer von 1 bis 2 Jahren (nebenan pbsuu)?

Wer krank ist und krankgeschrieben ist, geht nicht zur Arbeitsagentur und
ist krank und arbeitsunfähig
Deine AU war vom AOK-MDK-Team beendet. Das gilt erst mal auch
für andere. Und die AA hilft - unbewusst - bei der Klärung, ob doch
die Krankenkasse weiter zuständig wäre.

Aber sei´s drum - es ist ja nun (fast) alles gut!
.
 

Kerstin_K

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Welche Kostenerstattungsgrundlage kennst du denn für Verwaltungs-
verfahren, Anhörung, § 24 SGB X?
Okay, mein Fehler, ich bin davon usgegengen, dass es schin einen ablehnenden Widerspruchsbescheid gibt.

Und was meinst du zu dessen Dauer von 1 bis 2 Jahren (nebenan pbsuu)?
Dass Sozialgerichtsverfahren lange dauern, das ist nunmal so und ist bekannt. Der Weg zur AfA wäre ja jederzeit noch offen gewesen und das Verfhren hätte man weiterlaufen lassen können.

Und die AA hilft - unbewusst - bei der Klärung, ob doch
die Krankenkasse weiter zuständig wäre.
Das habe ich nicht verstanden.
 

saurbier

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nun ja, bei alledem hat Manfred_M hoffentlich nicht vergessen, daß im der Gang zur AfA immer noch bevor stehen kann, denn a) wissen wir ja nicht wie lange ihn die KK jetzt entgültig noch das KG zahlt (eigentlich ja nochmals 78 Wochen) und b) wann die DRV mal eine Entscheidung bekannt gibt.

Letzteres kann sich mit etwas Pech ja ohne weiteres einige Jahre hinziehen - ich denke da nur an meinen eigen Rentenfall, der 1998 begann und erst 5 Jahre später mit dem Bescheid über die Berufsunfähigkeitsrente beendet war.

Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Das ist mir völlig klar dass mir der Gang zur AfA nicht erspart bleibt. Aber es wird etwas völlig anderes sein wenn ich ausgesteuert zur Afa gehe.

Was das Krankengeld betrifft, bin ich ja der Meinung dank eurer Hilfe hier im Forum dass der Anspruch bis August besteht.

Wie kommst du darauf dass ich nun wieder 78 Wochen Anspruch hätte????

Was den EMR Antrag betrifft werde ich meinen Anwalt handeln lassen.

Lg
 

saurbier

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Hallo Manfred_M,

Das hängt doch davon ab, worauf die KK hier ihre Blockfristberechnung aufbaut bzw. aufzubauen gedenkt, was wir jedoch so ja noch nicht wissen. Da müssen wir jetzt einmal abwarten was dein Anwalt da erreicht.

Hoffen wir mal für dich das das ganze jetzt etwas ruhiger über die Bühne geht und die DRV noch rechtzeitig eine Entscheidung trifft.

Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Hallo Leute, es gibt Neuigkeiten!!! :love:

Heute habe ich ganz überraschend Post von der AOK bekommen, obwohl die Anspruchsdauer noch gar nicht von meinem RA angesprochen wurde in seinem Schreiben.

Zitat:

Anhörung vom 24.10. 2018 zum Ende Ihres Krankengeldanspruchs am 16.5.2019 - Ihre Einwände vom 21.11.2018.

Wir haben Ihre, mit Schreiben vom 21.11.2018 geäußerten Einwände zur Kenntnis genommen und daraufhin die Berechnung Ihres Krankengeldanspruchs nochmals eingehend geprüft.

Wir kommen zum Ergebnis, dass ihre Einwände gerechtfertigt sind und übersenden Ihnen beiliegend die Anhörung zur geänderten Berechnung.



Auf der 2. Seite steht dann eben dass ich Anspruch habe bis zum 06.08.2019 wie von euch für mich ermittelt wurde!

Einerseits bin ich sehr glücklich:), aber andererseits sehr wütend:mad:! Das war jetzt das 2. mal(n) dass die falsch berechnet haben und das möchte ich irgendwie nicht auf mir sitzen lassen! Aber ich möchte auch meine Ruhe um wieder gesund zu werden, daher weiß ich nicht was ich da noch mache evtl. .

Komisch ist auch, dass dies das erste mal von einem anderen SB der AOK kommt und nicht von diesem .......... .



Werde gleich am Montag meinen RA darüber informieren, und hoffe nun dass die mir auch noch die RA Kosten erstatten - Dann wäre die Sache komplett erledigt und geklärt.

Was für eine Story ey, ich sollte ein Buch darüber schreiben :LOL:.

P.S.: das neue Forum hier, bzw. die neuen Funktionen sind sehr toll.

LG
 

Manfred_M

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Jetzt werde ich meinen RA in der EMR Sache mal tätig werden lassen. Das dauert zu lange und es passiert nichts!

Dazu habe ich in meinem anderen Thema einen Verlauf der Sache verfasst, was bisher geschah. Würde mich freuen wenn ihr da mal rein schaut ;)
 

Bertolino

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Hallo, Manfred_M,
Wir kommen zum Ergebnis, dass ihre Einwände gerechtfertigt sind und übersenden Ihnen beiliegend die Anhörung zur geänderten Berechnung.

Ich falle gleich vom Stuhl, was ist denn da passiert?:icon_klatsch:

das möchte ich irgendwie nicht auf mir sitzen lassen!
Das hast du doch schon durchgekämpft. Lass es einfach und freu dich über den schriftlichen Bescheid.

das erste mal von einem anderen SB der AOK
Strafversetzt?:icon_lol:

Im Ernst jetzt, wer oder was bewirkt einen derart radikalen Sinneswandel? Was hat die KK davon?
Auch wenn das spekulativ ist, interessieren würde es mich dennoch.

Gruß
Bertolino
 

Machts Sinn

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.
Wenn die Freude abklingt wird es Zeit für eine Überlegung:

Was wäre, wenn die erste AU wegen „Fuß“ nicht am 18.05.2011,
sondern z. B. a.) am 06.08.2009 oder b.) am 06.08.2010 be-
gonnen hätte?
 

Manfred_M

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Nein vor 2011 war diesbezüglich nichts.

Und bitte nimm es mir nicht übel aber ich rechne gar nichts mehr, null. Ich habe keine Lust mehr und keinen Nerv mehr irgendetwas zu rechnen.


Ich möchte mich jetzt endlich mal auf meine Genesung konzentrieren und auf meinen EMR Antrag, und mich dann langsam auf die Aussteuerung konzentrieren und vorbereiten.

Das mit dem 6.8.2019 stimmt, das haben wir ja alles durchgekaut hier im Forum.

Bertolino hatte diesbezüglich auxh Tabellen erstellt die ich dann an die AOK geschickt habe.

Jetzt hoffe ich nur noch dass die AOK meine Rechtsanwaltskosten übernimmt. Was mich aber mega interessieren würde ist warum plötzlich von einem anderen Sachbearbeiter ein Schreiben kommt, aber das werde ich wohl nie erfahren also soll es so gut sein.
 

Machts Sinn

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Wenn die Freude abklingt wird es Zeit für eine Überlegung:
Was wäre, wenn die erste AU wegen „Fuß“ nicht am 18.05.2011,
sondern z. B. a.) am 06.08.2009 oder b.) am 06.08.2010 be-
gonnen hätte?
Die Anregung war weniger an Manfred_M gerichtet als für
übrige Interessierte zum Thema "Aussteuerung" gedacht.
 

Bertolino

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a.) am 06.08.2009 oder b.) am 06.08.2010
Ob die KK unter dieser Voraussetzung so schnell eingelenkt hätte wie jetzt geschehen? Immerhin ginge es für die KK im schlechtesten Fall um einen mittleren fünfstelligen Betrag. Sei es Manfred_M gegönnt, an dieser Stelle nicht weiterkämpfen zu müssen. Da gibt es noch genügend andere Baustellen.

Hat jemand eine Idee, woher dieser plötzliche Sinneswandel der KK kommen könnte? Ich weiß, es ist spekulativ, aber mögliche Ursachen würden mich wirklich interessieren. Plötzliches Mitgefühl oder gnädiges Geschenkeverteilen schließe ich mal aus. Irgend etwas muss die KK davon haben, die machen das doch nicht "einfach so" und das auch noch mit einer 180° Kehrtwendung, zuerst Einstellung des KG und jetzt Bestätigung des errechneten Termins.

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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Ich denke mal als die Post von Sozialgericht und von Anwalt bekommen haben, haben Sie eingelenkt.

Die haben darauf spekuliert dass ist mich bei der Afa melde wie von Ihnen angewiesen, und auf die letzten Monate verzichte.
 
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Hallo Manfred_M,

falls du weiter aktiv werden möchtest: dazu
Krankengeld - Versicherten-Betrug oder was ? - Seite 2 - Krankenkassenforum
hat mir das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
am 16.01.2019 unter dem Zeichen G33c-K4200-2018/28-11 mitgeteilt:

.

Sehr geehrter Herr … ,


vielen Dank für Ihre E-Mail vom 14.12.2018, in der Sie das Verhalten der

AOK Bayern rügen.



Wir beabsichtigen hierzu eine Stellungnahme der AOK Bayern anzufordern.

Hierfür benötigen wir jedoch ihre vollständige postalische Anschrift sowie

eine kurze Sachverhaltsschilderung, was genau Gegenstand Ihrer in dem

Forum dargestellten Rüge ist. Bitte geben Sie auch an, ob es sich bei ei-

nem möglichen konkreten Sachverhalt um Ihre eigene oder eine andere

Person handelt. Denn grundsätzlich kommt für das Staatsministerium die

Weitergabe von im rechtsaufsichtlichen Verfahren erlangten personenbe-

zogener Daten nur an den betroffenen Versicherten selbst oder einen dazu

nachweislich Bevollmächtigten in Betracht.

Sobald uns diese Informationen nachgereicht werden, werden wir die AOK

Bayern um Stellungnahme bitten.



.

Schönen Gruß
Machts Sinn
 
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