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Krankengeld Ende / Aussteuerung, stimmt die Berechnung des Anspruchs auf Krankengeld?

Kerstin_K

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Deine AU ist aufgehoben, weil der MDK deine Ärzte ueberstimmt hat. Weiter AU schreiben sollst du dich lassen, damit du das Krankengeld nachgeahmt bekommst, wenn das geklärt ist. Ausserdem ist das wichtig fuer Deine EM Rente. Ohne AUB bist du gesund.

Die KK kann dir die medizinischen Unterlagen vom MDK gar nicht schicken. Die sind ja keine Ärzte und bekommen nur das Ergebnis. Wenn du das nicht bekommst, lass deinen Arzt das anfordern.

Dein Fallbeispiel fuer die Rechtschutzversicherung sagt nichts ueber Widerspruch aus.
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Manfred_M

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Deine AU ist aufgehoben, weil der MDK deine Ärzte ueberstimmt hat. Weiter AU schreiben sollst du dich lassen, damit du das Krankengeld nachgeahmt bekommst, wenn das geklärt ist. Ausserdem ist das wichtig fuer Deine EM Rente. Ohne AUB bist du gesund.
Ja, also eine Folge AU ab 04.01.2019 weil die letzte eingereichte bis 04.01.2019 ist oder?

Die KK kann dir die medizinischen Unterlagen vom MDK gar nicht schicken. Die sind ja keine Ärzte und bekommen nur das Ergebnis. Wenn du das nicht bekommst, lass deinen Arzt das anfordern.
Wie jetzt, mir wurde doch hier mehrmals dazu geraten diese Akteneinsicht sowie die Stellungnahme des MDK anzufordern bei der AOK.

Dein Fallbeispiel fuer die Rechtschutzversicherung sagt nichts ueber Widerspruch aus.
Probieren kostet nichts. Ich ruf da morgen an.
 

Kerstin_K

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So, jetzt hast Du es geschafft, das ist mir auf dem Handy zu kompliziert, ichhab meinen Laptop wieder hochgefahren.

Ja, also eine Folge AU ab 04.01.2019 weil die letzte eingereichte bis 04.01.2019 ist oder?
genau.

Wie jetzt, mir wurde doch hier mehrmals dazu geraten diese Akteneinsicht sowie die Stellungnahme des MDK anzufordern bei der AOK.
Die Stellungnahme wird die AOK haben. Aber irgendwie muss der MDK ja zu dieser Erkenntnis gekommen sein. Das muss es auch was geben beim MDK, und das bekommen die SBs bei der KK nicht zu sehen. Viel kann das nicht sein, weil Du ja nicht untersucht wurdest, aber um so mehr würde mich das interessieren. Du hast drei parallele Erkrankungen, die jede für sich schon Arbeitsunfähigkeit begründen können und jetzt sollst Du plötzlich gesund sein? Also ich würde sehr genau wissen wollen, wie der MDK darauf kommt, auch noch per Ferndiagnose.


Probieren kostet nichts. Ich ruf da morgen an.
Tu, was Du nicht lassen kannst, aber ich würde mir meine Rechtschutzversicherung für dringenderes aufheben. Kann ja gut sein, dass Du die im Rentenverfahren noch brauchst. Und wenn man zu viele Fälle hat, fliegt man da auch ganz schnell mal raus und dann eine neue Versicherung zu finden, ist nicht einfach und Du hast erst wieder Wartezeit. Hab ich alles schon durch, 12 Jahre nur eingezahlt und dann hatte ich 3 Fälle aus ganz unterschiedlichen Rechtsgebieten in einem Jahr, die waren noch gar nicht entschieden, trotzdem bekam ich die Kündigung.

Im Moment kann ein Anwalt gar nichts tun. Der Widerspruch ist raus und von Deiner Seite begründet. Akteneinsicht hast Du auch angefordert. Mehr kann auch ein Anwalt nicht machen.

Viel wichtiger wäre, dass Dein Arzt einen medizinischen Widerspruch schreibt, also darlegt, warum er dich weiter für arbeitsunfähig hält. Dazu könnten die Unterlagen vom MDK nützlich sein, um da direkt gegenzu argumentieren. Die bekommt dein Arzt aber uch nur, wenn Du den MDK ihm gegenüber von der Schweigepflicht entbindest.
 

Manfred_M

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Die Stellungnahme wird die AOK haben. Aber irgendwie muss der MDK ja zu dieser Erkenntnis gekommen sein. Das muss es auch was geben beim MDK, und das bekommen die SBs bei der KK nicht zu sehen. Viel kann das nicht sein, weil Du ja nicht untersucht wurdest, aber um so mehr würde mich das interessieren. Du hast drei parallele Erkrankungen, die jede für sich schon Arbeitsunfähigkeit begründen können und jetzt sollst Du plötzlich gesund sein? Also ich würde sehr genau wissen wollen, wie der MDK darauf kommt, auch noch per Ferndiagnose.
Das ist ja das grausame dabei!


Viel wichtiger wäre, dass Dein Arzt einen medizinischen Widerspruch schreibt, also darlegt, warum er dich weiter für arbeitsunfähig hält. Dazu könnten die Unterlagen vom MDK nützlich sein, um da direkt gegenzu argumentieren. Die bekommt dein Arzt aber uch nur, wenn Du den MDK ihm gegenüber von der Schweigepflicht entbindest.
Bin dabei meinen Hausarzt und meine Psychologin zum Widerspruch zu bringen, hoffe das klappt.
 

Machts Sinn

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Kerstin_K

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Die KK hat jedenfalls keine Unterlagen.
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Machts Sinn

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AU-RL

.
Aus den Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien - AU-RL
https://www.g-ba.de/downloads/62-492-1300/AU-RL_2016-10-20_iK-2016-12-24.pdf

§ 1 Abs. 1
Die Feststellung der Arbeitsunfähigkeit und die Bescheinigung über ihre voraus-
sichtliche Dauer erfordern – ebenso wie die ärztliche Beurteilung zur stufenweisen
Wiedereingliederung – wegen ihrer Tragweite für Versicherte und ihrer arbeits- und
sozialversicherungsrechtlichen sowie wirtschaftlichen Bedeutung besondere Sorgfalt.

§ 4 Abs. 1
Bei der Feststellung der Arbeitsunfähigkeit sind körperlicher, geistiger und seelischer
Gesundheitszustand der oder des Versicherten gleichermaßen zu berücksichtigen. Des-
halb dürfen die Feststellung von Arbeitsunfähigkeit und die Empfehlung zur stufenweisen
Wiedereingliederung nur auf Grund ärztlicher Untersuchungen erfolgen.


Das muss umgekehrt – für die Beurteilung der Arbeitsfähigkeit – gleichermaßen gelten,
zumal sich der MDK-Arzt über die Beurteilung der behandelnden Ärzte aufgrund ihrer
ärztlichen Untersuchung hinwegsetzt
und nach

§ 6 Abs. 2 Satz 1
das Gutachten des Medizinischen Dienstes grundsätzlich verbindlich ist.

Ferndiagnose, Glaskugel … sind keine anerkannten MDK-Mittel, sondern allenfalls (all-)
gemeine Mittel für hinterlistige Zwecke.


Bemerkenswert ist dazu auch, dass der MDK Arbeitsunfähigkeit sehr gerne ohne persönliche
Untersuchung verneint aber meist meint, diesen Fehler nur aufgrund persönlicher Unter-
suchung korrigieren zu dürfen.

P.S.: Was ist mit § 278 StGB? https://dejure.org/gesetze/StGB/278.html
 

Machts Sinn

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"Heißes Eisen"

.
Der MDK ist von den Krankenkassen abhängig - Mauscheleien gehören zum Tagesgeschäft.

Karl-Josef Laumann, seit Juni 2017 Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes
Nordrhein-Westfalen, sagte in seiner vorherigen Funktion als Beauftragter der Bundesregierung
für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie Bevollmächtigter für Pflege im Sommer
2017:

„Was die Rolle des MDK anbelangt: Auch mir gegenüber sagen viele Versicherte, dass sie den
MDK als verlängerten Arm der Krankenkassen empfinden. Patienten müssen jedoch ohne jeden
Zweifel darauf vertrauen können, dass der MDK grundsätzlich unabhängig und neutral aufgestellt
ist. Daher bin ich der Meinung: Der MDK muss sowohl personell als auch inhaltlich neu organi-
siert und von den Kranken- und Pflegekassen gelöst werden.“
https://www.karl-josef-laumann.de/2...sundheitssystems-aus-sicht-der-patienten-auf/

Inzwischen steht im Koalitionsvertrag vom 12.03.2018

4573 Wir werden die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung stärken, deren Un-
4574 abhängigkeit gewährleisten und für bundesweit einheitliche und verbindliche Rege-
4575 lungen bei ihrer Aufgabenwahrnehmung Sorge tragen.
https://www.bundesregierung.de/reso...8-03-14-koalitionsvertrag-data.pdf?download=1
 

Manfred_M

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@Macht's Sinn, dein Wissen fasziniert mich wirklich extrem. Und diese Informationen sind sehr interessant, für mich persönlich allerdings in meiner aktuellen Situation bringt mich das nicht weiter bzw. blicke ich da überhaupt nicht durch.

Lg
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Machts Sinn

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AOK-Geschäftsstelle

.
Jeder wie er kann oder meint -
aber vielleicht liest deine AOK-
Geschäftsstelle zufällig hier mit.
 

Manfred_M

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Also folgende Updates:

1. Ich habe bei der Rechtsschutzversicherung angerufen und ich habe keinen Schutz da das Krankengeld Thema unter Beruf fällt und ich den Baustein Beruf nicht mehr drin habe.

2. Dann habe ich bei UDP angerufen, da wurde mir geraten dass ich eben Widerspruch stelle und Stellungnahme meiner Ärzte. Und ich soll mit diesem Schreiben zum Arbeitsamt gehen und das registrieren lassen aber das Arbeitsamt wird für mich nichts bezahlen und ich werde auch bei denen nicht versichert sein da ich dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe. Er hat gesagt ich soll mich über meine Frau familienversichern.

3. Dann habe ich bei der Hotline vom Arbeitsamt angerufen und nachgefragt bzw die Sache erklärt, die Dame hat dann gesagt ich brauche mich so gar nicht melden da das Amt so nicht für mich bezahlt und mich auch nicht versichert. Nur wenn ich dem Arbeitsamt für mindestens 15 Stunden die Woche zur Verfügung stehe kann ich mich anmelden, aber da ich aktuell bis 4. Januar AU bin geht das ja nicht.

Jetzt frage ich mich natürlich was ich machen soll...

A - gehe nicht zum Amt und mach familienversicherung über meine Frau.

B - gehe zum Amt und sage einfach dass ich für 15 Stunden zur Verfügung stehe. Hier stellt sich allerdings die Frage ob die AOK dann nicht später hergeht und sagt ja Sie können ja 15 Stunden arbeiten. Aber geht das denn überhaupt dass ich mich dann weiter AU schreibe obwohl ich beim Arbeitsamt für 15 Stunden verfügbar bin???

Ich bin echt mit den Nerven am Ende noch dazu ist meine Tochter über mich krankenversichert, sie ist 11 monate alt.
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Kerstin_K

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Du bist nicht bis zum 04.01. aU weil dies aufgehoben wurde.

Höher endlich auf zu telefonierenAn die erzählen ALLE Mist.
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Manfred_M

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Du hast doch gestern auch geschrieben dass ich mich dann ab dem 4.1.2019 weiter AU schreiben muss weil ich ja bis zum 4.1.2019 AU bin also wie kann diese dann ungültig sein??Dann bräuchte ich ja quasi eine neue AUB ab dem 15.12.2018.....
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Kerstin_K

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Nein brauchst du nicht. Und die AUbs NICHT bei der AfA abgeben.
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Manfred_M

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Ja schon aber wenn ich mich jetzt beim Arbeitsamt melde für mindestens 15 Stunden verfügbar dann erfährt dass danach die Krankenkasse und dann heißt es sie können doch arbeiten oder???

Was spricht denn dagegen wenn ich nicht zum Amt gehe und mich über die Frau familienversichern lassen bis die Sache durch ist???
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RobbiRob

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Vor allen Dingen, weil Du die Infos anscheinend gar nicht verarbeiten kannst, selbst wenn die stimmen sollten.

Wenn Du Dich z.B. nur für die 15h zur Verfügung stellst, dann gibt es auch nur anteilig Geld!

Bei einer 40h Woche simpel gesagt 15/40= 37,5% Alg1.

Entscheidungen kann Dir letztendlich keiner abnehmen und keiner beansprucht auch hier die alleinig beste Lösung zu kennen.

Ich kann Dir sagen, was ich machen würde, aber ob das für Dich das Beste ist?

Wenn Du Dir wirklich so unsicher bist, empfehle ich am Ende einen Anwalt des Vertrauens für eine Beratung aufzusuchen, den man dann aber auch selber zahlen muss.
Mit ein wenig Glück landest Du bei einem kompetenten Anwalt für Sozialrecht.

Was spricht denn dagegen wenn ich nicht zum Amt gehe und mich über die Frau familienversichern lassen bis die Sache durch ist???
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Gar nichts, ausser dem Risiko beim Scheitern für den Zeitraum kein Alg1 kassiert zu haben.

So wäre übrigens auch mein Vorgehen.
Allerdings benötigt man dazu wie gesagt ein finanziellee Polster und vor allem den Rückhalt der Ärzte.

Ohne Rückhalt der Ärzte, vor allem des AU-schreibenden, würde ich das nicht machen.

Abschließend, auch im Hinblick auf Deine EMR, mein letztmaliger Rat einen Facharzt / Psychiater aufzusuchen.
 

Bertolino

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Hallo, Christakoo,
3. Dann habe ich bei der Hotline vom Arbeitsamt angerufen und nachgefragt bzw die Sache erklärt, die Dame hat dann gesagt ich brauche mich so gar nicht melden da das Amt so nicht für mich bezahlt und mich auch nicht versichert.
Es gilt wie immer: Auch die AfA zahlt niemals freiwillig. Wenn ich die nette Dame gewesen wäre, hätte ich dir genau so geantwortet. Dafür wird sie bezahlt. Und wer weiß, vielleicht bekommt sie auch noch Erfolgsboni.:icon_evil:

Nur wenn ich dem Arbeitsamt für mindestens 15 Stunden die Woche zur Verfügung stehe kann ich mich anmelden, aber da ich aktuell bis 4. Januar AU bin geht das ja nicht.
Die Entscheidung kann dir nun wirklich keiner abnehmen, ob du vorerst in die Familienversicherung gehst (und damit vorläufig der KG Anspruch weg ist), oder ob du den ALG Antrag stellst. Mit den finanziellen Reserven würde ich (für mich) nicht argumentieren wollen (abgesehen davon, dass die sehr schnell verbraucht sein können), eher damit, ob ich Ruhe vor der zusätzlichen ALG Baustelle haben will oder ob ich bereit bin und die Kraft dazu habe, auch auf dieser Ebene den Kampf aufzunehmen.

Jedenfalls mach jetzt nicht den Fehler deine weitere Krankschreibung zu beenden, auch wenn die im Moment nicht von deiner KK anerkannt wird. Falls deinem Widerspruch stattgegeben wird und der KG Anspruch weiterbesteht, musst du natürlich deine weitere AU nachweisen können.

Die AUB ist zurzeit aus Sicht deiner KK ungültig, aus Sicht deines Arztes und auch aus deiner Sicht gültig. Das gilt es zu klären, notfalls gerichtlich. Keine AU - kein KG, ganz einfach.

Zur Klarstellung: Ursprünglich geht es um den Aussteuerungstermin und anschließendem ALG wegen Aussteuerung. Jetzt geht es - vorläufig jedenfalls bis zum Widerspruchsbescheid und falls du Christakoo dich für diesen Weg entscheidest - um den normalen ALG Antrag mit Arbeitsuchendmeldung und Arbeitslosmeldung zum 14.12.18.
Wenn die Angelegenheit in deinem Sinn entschieden wird, verrechnen KK und AfA untereinander und du bekommst weiterhin KG.

Aber geht das denn überhaupt dass ich mich dann weiter AU schreibe obwohl ich beim Arbeitsamt für 15 Stunden verfügbar bin???
Sechs Wochen lang, wenn du sie bei der AfA abgibst - nicht empfehlenswert.

Ich bin echt mit den Nerven am Ende noch dazu ist meine Tochter über mich krankenversichert, sie ist 11 monate alt.
Vollkommen unabhängig davon, für welchen Weg du dich entscheidest. Lass doch deine Tochter bei deiner Frau familienversichern (vor dem 14.12.18).

Gruß
Bertolino
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

sorry das ich jetzt erst wieder dabei bin, aber das Wochenende war ich weg.

Also ich persönlich würde mich bei der AfA odernungsgemäß Arbeitslos melden.

Bitte bedenke, dein Versichertenstatus sollte immer fortlaufend sein, damit es im Falle eines Falles nicht irgendwann/irgendwie zu einer Unterbrechnung kommt, denn die kann ggf. mit finanziellen Schäden verbunden sein. Hierzu nur das Thema der fortlaufenden AU oder rauswurf bei der KK.

Melde dich bei der AfA und bitte mach es persönlich und sage dem SB bei der Antragsaufnahme ruhig das die KK dein KG trotz fortlaufender AU und laufenden Rentenantrag einfach eingestellt hat.

Dank den Urteilen von Machts Sinn habe ich inzwischen wieder etwas dazu gelernt, weshalb ich danke sage.

Mit dem Urteil des SG-Darmstadt wird bestätigt, daß du bereits jetzt ein SG-Verfahren nach § 86b SGG gegen die KK einleiten könntest,

Zitat aus dem Urteil
Nach §86 b Abs. 2 Satz 1 SGG kann das Gericht der Hauptsache auf Antrag eine einstweilige Anordnung in Bezug auf den Streitgegenstand treffen, wenn die Gefahr besteht, dass durch eine Veränderung des bestehenden Zustands die Verwirklichung eines Rechts des Antragstellers vereitelt oder wesentlich erschwert werden könnte, soweit ein Fall des Absatzes 1 nicht vorliegt. Nach Satz 2 sind einstweilige Anordnungen auch zur Regelung eines vorläufigen Zustands in Bezug auf ein streitiges Rechtsverhältnis zulässig, wenn eine solche Regelung zur Abwendung wesentlicher Nachteile nötig erscheint. In beiden Fällen ist erforderlich, dass ein Anordnungsanspruch und ein Anordnungsgrund besteht. Dabei stehen sich Anordnungsanspruch und Anordnungsgrund nicht isoliert einander gegenüber, vielmehr besteht zwischen ihnen eine funktionelle Wechselbeziehung dergestalt, dass die Anforderungen an den Anordnungsanspruch mit zunehmender Eilbedürftigkeit bzw. Schwere des drohenden Eingriffs (Anordnungsgrund) zu verringern sind oder umgekehrt. Dabei dürfen keine zu hohen Anforderungen an die Glaubhaftmachung im Eilverfahren gestellt werden.
Quelle Sozialgerichtsbarkeit.de

In deinem Fall ist es jetzt eine Abwägung deiner persönlichen Fähigkeiten, inwieweit du auch solch ein SG-Verfahren paralell durchführen könntest.

Ich persönlich würde ein Eilverfahren nach § 86b SGG einleiten, damit die KK sieht, daß du dir dieses Spiel nicht gefallen läßt.

Du solltest bitte auch nochmals bei deinen Ärzten nachfragen, ob der MDK dort überhaupt im Vorfeld seiner jetzigen Beurteilung überhaupt nach Unterlagen angefragt hat, denn das erscheint mir sehr wichtig, weil nur aufgrund neuerlicher/aktueller Befundberichte kann man eine Entscheidung treffen.

Das ganze ist natürlich für den einzelnen Betroffenen ärgerlich, aber wohl leider nicht allzu selten.

Bitte merke dir - mache alles nur schriftlich, damit du im Notfall auch Beweise in den Händen hast -.

Ich hoffe mal, du hast dir auch die von Machts Sinn verlinkten Urteile (hier BSG und vor allem aktuelles Urteil des SG Darmstadt) durchgelesen, denn letzteres düfte für dich schon Interessant sein, weil auch dort u.a. ein psychisches problem vorlag.

Ich möchte hier noch auf meine Vorredner (Bertolino, RobbiRob) kurz eingehen. Bei dir läuft doch seit langem der EMR-Antrag, oder. Wenn du dich jetzt bei der AfA melden würdest, dann hättest du auch die Möglichkeit dies nach § 145 SGB III zu machen, denn in diesem steht nicht, daß es nur geht wenn man Ausgesteuert wurde, sondern lediglich daß man nicht Leistungsfähig für mindestens 6 Monate sein darf.

In deinem Fall käme da ja auch der bereits gestellte Rentenantrag hinzu, dessen Entscheidung seitens der DRV noch aus steht. Nichts desto trotz liegt bei dir ja auch durch die fortlaufende AU (hier bis 04.01.2019) eine Leistungseinschränkung vor, weshalb die AfA verpflichtet ist, dich dem äD-Gutachter vorzustellen.

Das würde dann bedeuten, daß du dich entsprechend mit deinem Restleistungsvermögen der AfA zur Verfügung stellst, entsprechend dem Musterantrag von Doppeloma.

Es könnte ja durchaus passieren, daß dich der AfA äD-Gutachter nach Vorlage des Reha-Abschlussberichtes und der neuesten aktuellen Arztberichte dann wohlmöglich nach § 145 SGB III einstuft, oder.

Bitte bedenke, wenn du dich nicht bei der AfA Nathlos nach dem KG meldest, dann verlierst du Zurechnungszeiten (es sei denn zu zahlst selber die Beiträge) in deinem späteren Rentenverlauf (sowas hat lebenslange Auswirkung auf die Rente), da spielt es eine untergeordnete Rolle wie du die Zeit wohlmöglich finanziell überbrücken kannst, denn die Zeit rennt schnell und ein mögliches finanzielles Polster ist schnell verbraucht, glaubs mir - ich hab es selbst erlebt. Bei mir war vor der BU-Rente genügend Geld vorhanden, was dann in 5 Jahren Prozeßzeit (zum Ende Arbeitslosenhilfe) verschwunden ist und bei zweiten mal reduzierte sich dann die weit kleinere neu aufgebaute Kapitaldecke wieder durch das lange KG, ALG-I und 6 Monate ALG-II gegen Null.



Grüße saurbier
 
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saurbier

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Hallo Machts Sinn,

Falls es daran liegen sollte, dass diese Folgen vorher keiner - auch saurbier nicht - überblickt hat: noch wäre es nicht zu spät.
Sorry, aber was bitte meinst du damit.

Folgen bezügl. der Höhe des Krankengeldes, falls jetzt ersatzweise ALG-I beantragt wird?

Nun da würde ich mir mal weniger Sorgen machen, denn wenn sich herausstellen sollte, daß die KK hier rechtswidrig das KG eingestellt hat, dann hat sie den Vorgang zu revidieren und damit würde Christakooja wieder sein altes KG erhalten, womit eben das ALG-I wegfallen würde und die KK der AfA Erstattungspflichtig wäre.

Vielleicht meldet sich saurbier nochmals zu Wort;
könnte ja sein, dass er seine bisherige Einschätzung
revidiert.
Wieso bitte sollte ich meine Einschätzung denn großartig ohne anderweitig gewichtige Gründe revidieren, sorry aber das versteh ich jetzt so leider nicht.

Klar ich lerne gerne noch dazu, um dann meine Meinung notfalls dem neuen Kenntnisstand auch anzupassen, aber bisher.

Und ja ich glaube ebenfalls zu verstehen, was du da mit deiner Anmerkung zum Dauerverwaltungsakt und § 48 SGB X versucht hast rüber zu bringen.

Mir persönlich fiel ja auch dieser § 48 SGB X seitens meiner jetzigen DRV Klage unverholen vor die Füsse, eben weil die DRV bei mir mittels § 48 Abs. 1 Satz 2 Nummer 3 SGB X den BU-Rentenbescheid bezügl. des Zahlanspruches aufhob.

Wenn hier tatsächlich ein Dauerverwaltungsakt vorliegt, dann geht das nur über § 48 SGB X, da gäbe ich dir schon recht. Aber wie du siehst, backt die KK doch weiterhin dreist ihr eigenes Brot. Die können offenbar Verwaltungsakte aufheben wie die wollen.

Hier könnte Christakoo ggf. einen weiteren Angriffpunkt haben, nur das entscheidet dann aber wiederum nur vorerst das zuständige SG, ob hier tatsächlich ein Dauerverwaltungsakt vorliegt.

Es ist schon kompliziert, aber das sollten wir im Vorfeld vielleicht nicht zu kompliziert für Christakoo machen.

Ich persönlich würde unter Berücksichtigung auf das Urteil des SG-Darmstadt bereits jetzt parallel beim zuständigen SG eine Klage nach § 86b SGG einreichen, denn nur damit könnte man einen möglichen Versuch der KK das ganze unnötig hinaus zu zögern (bis der Betroffene mangels finanzieller Mittel mürbe wird und aufgibt) umgehen, denn Eilverfahren sind in wenigen Wochen erledigt, so oder eben so.

Aber wie schon gesagt, ich lerne gerne immer noch etwas dazu, trotz meinem Alter.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Wenn Du Dir wirklich so unsicher bist, empfehle ich am Ende einen Anwalt des Vertrauens für eine Beratung aufzusuchen, den man dann aber auch selber zahlen muss.
Mit ein wenig Glück landest Du bei einem kompetenten Anwalt für Sozialrecht.
werde mich umschauen.


Gar nichts, ausser dem Risiko beim Scheitern für den Zeitraum kein Alg1 kassiert zu haben.
Na dann tendiere ich dazu.

So wäre übrigens auch mein Vorgehen.
Allerdings benötigt man dazu wie gesagt ein finanziellee Polster und vor allem den Rückhalt der Ärzte.
Finanziell geht es schon irgendwie, und Ärzte stellt sich noch raus aber denke schon.


Abschließend, auch im Hinblick auf Deine EMR, mein letztmaliger Rat einen Facharzt / Psychiater aufzusuchen.
Ja ist wohl besser. Psychiater und Orthopäde.


ABER, nehmen wir an ich mache das jetzt so ok. Ich mach heute noch den Antrag auf Familienversicherung auf meine Frau. Was passiert dann wenn ich...

A - Bei meiner KK Recht bekomme

B - dann doch zum AA gehe

bleibe ich dann bei Ihr versichert oder geht es automatisch zurück zur alten KK? Denn ich bin AOK Bayern, und Frau AOK Baden W.
 

Machts Sinn

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Du solltest bitte auch nochmals bei deinen Ärzten
nachfragen, ob der MDK dort überhaupt im Vorfeld
seiner jetzigen Beurteilung überhaupt nach Unter-
lagen angefragt hat
Danke saurbier!

Dies ist der beste und wichtigste Satz des Tages.
Falls die Antwort jeweils nein ist, muss die hier
relevante Entscheidung bis zum 14.12.2018 vom
Tisch sein, womit alle übrige Diskussion hier hin-
fällig wird.
 

Manfred_M

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Und wie soll das funktionieren dass die Entscheidung bis zum 14. vom Tisch sein soll?

Denkt ihr wenn die AOK heute oder morgen wiedersprüche von meinen zwei Herzen bekommt dass das dann klappt oder wie?

Und nehmen wir mal an das klappt was geschieht dann wenn ich in der Zeit aber schon bei meiner Frau familienversichert bin??
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Kerstin_K

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Die AfA versichert dich bei der KK. Die du im Antrag angibst.
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Machts Sinn

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saurbier

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Hallo Machts Sinn,

bist du wirklich so davon überzeugt, daß der SB respektive die KK ihre Meinung so einfach zurück nehmen - ich mag das so nicht glauben.

Könnte aber daran liegen, daß ich bisher immer auf verbohrte SB gestoßen bin.

Sorry Leute, aber ich kann da keinen Sinn drin erkennen, das sich Christakoo jetzt bei seiner Frau KV versichern soll. Er hat einen eigenen Versicherungsschutz, wenn auch aktuell ohne KG, aber den hätte er bei seiner Frau so ja auch nicht.

Hier geht es darum das wir der KK zeigen was im Gesetz steht und das wir keine Bananenrepublik sind.

Da zählt zuerst mal wirklich, ob der MDK bei den Ärzten die neuesten Befunde tatsächlich abgerufen hat, oder ob dieser seine Beurteilung auf alte Berichte gestützt hat.

Diese Frage könnte Christakoo ja auch schon vielleicht dadurch selbst beantworten, ob er dem MDK in der Vergangenheit überhaupt eine unbegrenzte Schweigepflichtendbindung für seine behandelnden Ärzte ausgefüllt hat, oder wie von uns immer angeraten für max. 4 Wochen.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Wo habe ich denn einen eigenen Versicherungsschutz ab dem 15 12 2018? Die vom Arbeitsamt hat definitiv gesagt ich bin nicht versichert beim Arbeitsamt da ich den Markt nicht zur Verfügung stehe...

Und nein diese schweigepflichtsentbindungen habe ich nie unterschrieben.
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saurbier

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Hallo Christakoo,

ja schau dich bitte nach einem Fachanwalt für Sozialrecht um, es kann ohne weiteres sein das du denn ggf. auch für dein Rentenverfahren noch brauchen wirst. Immerhin ist es schon merkwürdiger Weise sehr lange her seit du den EMR-Antrag gestellt hast und bis heute gibt es ja keine Meldung seitens der DRV, oder.

Thema ALG-I - Na dann tendiere ich dazu.
Nun ja, wozu denn, das kann man hier nicht entnehmen bestenfalls vermuten.

Wie gesagt, ich würde da nicht auf eigene Tasche leben wollen. Bedenke bitte es läuft bereits das EMR-Verfahren und die DRV wird sich schon deine Akten anschauen. Wie bitte sieht es aus, wenn die plötzlich mitbekommen sollten, das du jetzt seitens der KK kein KG mehr bekommst und dich nicht bei der AfA meldest.

Meinst du nicht auch, daß das wohlmöglich einen falschen Eindruck erwecken könnte - ah der kann ja doch .... -.

Du kannst ja eben gerade nichts mehr, oder?

Und willst du ggf. freiwillig wohlmöglich einige Wochen oder gar Monate keine Anrechnungszeit im Rentenverlauf haben. Gut, wenn die KK verliert dann muß sie das wieder alles ausgleichen, aber in deinen Laufakten steht es dann leider mal drin und sowas erweckt immer einen negativen Eindruck.

Finanziell geht es schon irgendwie, und Ärzte stellt sich noch raus aber denke schon.
Verlaß dich bitte nicht darauf das es finanziell irgendwie geht, es kann auch mal was schief gehen. Versuche da lieber immer den sicheren Weg.

Ja ist wohl besser. Psychiater und Orthopäde.
Nun ja, dazu hab ich dir bereits von Anfang an zu geraten, die einen guten Psychiater zu suchen. Das hast du ja damals abgelehnt weil zu weit weg.

Ich bleibe jedoch dabei, daß in einem Rentenverfahren gute Fachärzte immer der bessere Weg sind, denn diesen schenkt man leider eher Vertrauen, als weniger qualifizierten Ärzten, da wirkt sich leider das Standesdünkel aus.

ABER, nehmen wir an ich mache das jetzt so ok. Ich mach heute noch den Antrag auf Familienversicherung auf meine Frau. Was passiert dann wenn ich...
Gute Frage nächste Frage. Meine Antwort kennst du ja bereits.

Ob die AOK BW besser ist als die AOK Bayer, wer weiß, ich bin bei der BarmerGEK und hab da auch öfters meine Probleme gehabt, aktuell läuft es aber ruhig.


Grüße saurbier
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

Wo habe ich denn einen eigenen Versicherungsschutz ab dem 15 12 2018? Die vom Arbeitsamt hat definitiv gesagt ich bin nicht versichert beim Arbeitsamt da ich den Markt nicht zur Verfügung stehe...
Hast du das schriftlich, ich glaube mal nein.

Wer hat dir das dann erzählt. Ich gehe mal davon aus das es telefonisch war, oder.

Tja, warum sagen wir wohl immer nur schriftliches zählt. Doch wohl weil die Herrschaften am Telefon jeden Blödsinn erzählen können, denn da kann man sie nicht mit Beweisen festnageln.

Stelle doch bitte zuerst mal deinen schriftlichen Antrag auf ALG-I und zwar nach § 145 SGB III.

Wenn da jemand etwas ablehnen will, dann bestehst du auf die ärztliche Untersuchung durch den äD-Gutachter, denn die ist bei jeden der AU ist vorgeschrieben.

Und noch eins, wie kommt die Dame der Herr darauf das du dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst. Du stellst dich doch der Arbeitsvermittlung im Rahmen des äD-Gutachtens voll mit deinem Restleistungsvermögen zur Verfügung, das kreuzt du doch im Antrag an.

Lass dir also keinen Blödsinn von denen erzählen. Die wollen dich im Vorfeld nur abwimmeln, damit sie dich nicht am Bein haben.

Zur Not kannst du dem SB ja mal etwas davon erzählen, daß es ja auch ein Kundenmanagment in Nürnberg (ich glaub jetzt ist es Erfurt) gibt, wo man sich über sowas beschweren kann. Schau mal im Thread von Tabu nach, da steht die neue Adresse der Beschwerdestelle.

Übrigens ganz WICHTIG - gehe immer mit einem Beistand (Zeugen nach § 13 SGB X) zu jedem AfA-SB Gespräch und erstelle umgehend im Anschluss mit diesem ein schriftliches Gesprächsprotokoll.

Und nein diese schweigepflichtsentbindungen habe ich nie unterschrieben.
Bist du dir wirklich sicher (verzeih mir dieses nachfragen), daß du dem MDK bzw. der KK nie eine schriftliche Schweigepflichtendbindung für deine behandelnden Ärzte unterschrieben hast. Nicht wohlmöglich auch auf Umwegen ggf. über deine behandelnden Ärzte.

Normaler Weise verlangt der MDK (so zumindest immer bei mir) bei jedem Untersuchungstermin das man entsprechend behandelnde Ärzte im gegenüber von der Schweigepflicht endbindet. Es kann aber auch vorkommen, daß die KK bzw. der MDK ja direkt beim behandelnden Arzt Unterlagen anfragt und dann käme der dein behandelnder Arzt eben und möchte von die die Unterschrift für eine Schweigepflichtendbindung gegen der KK bzw. dem MDK damit er diesen die Unterlagen zur Verfügung stellen kann bzw. diesem entsprechende Auskunft geben kann. Überlege mal genau.

Wenn das tatsächlich nicht der Fall sein sollte, dann würde ich umgehend Klage nach § 86b SGG beim zuständigen Sozialgericht einreichen.

In dieser würde ich dann a) Ausführen das die KK das KG mittels MDK-Auskunft eingestellt hat ohne das eine vorherige persönliche Begutachtung erfolgt ist. b) Dabei darauf hinweisen das bei dir neben akuten orthopädischen Problemen auch psychische Probleme vorliegen und c) es rätselhaft erscheint wie ein solche MDK-Begutachtung welche offenbar ja nur nach Aktenlage erfolgte grundsätzlich möglich sein kann, wenn du bisher noch nie eine ärztliche Schweigepflicht weder dem MDK noch der KK gegenüber abgegeben hast und dazu deine behandenlden Ärzten gleichfalls nicht von der Schweigepflicht gegenüber genannten Stellen entbunden hast. Nebenbei kannst du dann ja noch erwähnen, daß man dir bereits in der Vergangenheit eine Akteneinsicht in eine frühere MDK-Begutachtung von datum xx.xx.xxxx bis dato verweigert hat. Ganz beiläufig könntest du dann ja am Ende auch sanft abschweifend erwähnen das dir der ganze Sachverhalt schon sehr merkwürdig vorkommt, denn du forderst ja seit geraumer Zeit eine bindende Auskunft darüber wann dein KG-Anspruch beendet wäre, woraufhin der zuständige SB dir diesbezüglich immer neue wiedersprüchliche Informationen zu Ablaufterminen zukommen läßt und nun plötzlich stellt man das KG gänzlich zum 14.12.2018 ein. Es dürfte hierbei schon sehr fraglich sein ob ein Dauerverwaltungsakt auf diese Weise überhaupt rechtlich eingestellt werden darf, oder ob es da nicht eine schriftliche Aufhebung nach § 48 SGB X erfordert.

Beifügen würde ich dann ggf. den Widerspruch.

Ich glaube da dürfte die KK sehr schnell vom Gericht etwas zu hören bekommen und sich ihr vorgehen nochmals kräftig überlegen.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Ich werde später vom PC aus auf die einzelnen Nachrichten jeweils mit einem Zitat Antworten.

Jetzt geht es erstmal darum dass ich den Antrag für die Familienversicherung über meine Frau vorliegen habe, dies dauert allerdings zwei bis drei Tage bis es bearbeitet ist also müsste es sofort per Fax raus.

Ich habe mich definitiv für diesen Weg entschieden da ich mich jetzt im Moment nicht mit dem Arbeitsamt auseinandersetzen will weil ich mir sicher bin dass ich recht bekomme bei der AOK!

Das Sozialgericht bzw einen Anwalt werde ich auch einschalten.

Mir stellt sich jetzt nur die Frage wenn ich jetzt die Familienversicherung über meine Frau habe, könnte ich ja falls ich es mir anders überlege doch beim Arbeitsamt trotzdem anmelden dann oder?

Und diesen Eilantrag beim Sozialgericht, soll ich das auch schriftlich machen oder wie? Oder telefonisch ?
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Kerstin_K

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Man kan keine telefonischen äntraege beim Gericht stellen.

Schließe dein Telefon weg und gib deiner Frau den Schlüssel.
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Manfred_M

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Man kan keine telefonischen äntraege beim Gericht stellen.

Ok, wie genau kann ich das dann machen? Bzw. kann das ein Anwalt für mich machen?
 

Manfred_M

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Meinst du nicht auch, daß das wohlmöglich einen falschen Eindruck erwecken könnte - ah der kann ja doch .... -.

Du kannst ja eben gerade nichts mehr, oder?
Im Gegenteil oder, wenn ich mich bei der Afa anmelde und für 15 Std. bewertet werde oder sowas, DANN sieht es doch so aus als könnte ich doch.....

Und willst du ggf. freiwillig wohlmöglich einige Wochen oder gar Monate keine Anrechnungszeit im Rentenverlauf haben. Gut, wenn die KK verliert dann muß sie das wieder alles ausgleichen, aber in deinen Laufakten steht es dann leider mal drin und sowas erweckt immer einen negativen Eindruck.
Warum negativen Eindruck? Ich befinde mich im Widerspruch in dieser zeit...



Verlaß dich bitte nicht darauf das es finanziell irgendwie geht, es kann auch mal was schief gehen. Versuche da lieber immer den sicheren Weg.
Das geht.
 

Kerstin_K

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Im Gegenteil oder, wenn ich mich bei der Afa anmelde und für 15 Std. bewertet werde oder sowas, DANN sieht es doch so aus als könnte ich doch.....
Nein, tut es nicht. die Gutachten der AfA interessieren die DRV sowieso nicht, die wissen auch, wie die zustande kommen.
 

Manfred_M

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So Update:

Ich habe einen Anwalt für Sozialrecht gefunden der auch gleich mit mir telefoniert hat und einen sehr guten und netten Eindruck gemacht hat.

Er hat mir als allererstes empfohlen nicht beim Arbeitsamt zu melden sondern die Familienversicherung zu machen.

Des Weiteren hat der gleich diesen Eilantrag beim Sozialgericht angesprochen den er dann macht.

Er hat am Telefon soweit alles aufgenommen, wie z.b. Adresse vom Hausarzt, Psychologen welche Krankenkasse und so weiter. Und er hat dazu gesagt dass es nichts Neues ist mit der AOK Bayern!

Ich habe ihm jetzt per E-Mail alle Unterlagen zukommen lassen:

Schreiben der AOK

Meine Widersprüche

Atteste

Reha Berichte

Behinderung und Ausweis

usw. ...


Er schaut sich das alles an und Morgen ruft er mich an.

Antrag für die Familienversicherung ist nun raus und ich bin ein Stück weit beruhigt.

Es ist schon Wahnsinn was ein einziger blöd als Sachbearbeiter mit einer Fehlentscheidung für Schaden anrichten kann, bzw. wie viel Ärger und Kummer er einem Menschen bereiten kann damit.
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saurbier

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Hallo Christakoo,

nochmals, über deine Frau in die Familienversicherung halte ich persönlich nicht für den besten Weg.

Sorry, aber du bist doch selbst bei der AOK versichertes Mitglied, warum dies also aufgeben.

Der Weg über deine Frau sollte wirklich nur als letzter Ausweg eingeschlagen werden!

Wie dir ja Doppeloma bereits in einem anderen Beitrag schrieb, ist dieses Theater doch eher zu vernachlässigen, wenn du doch in kürze schon von der KK ausgesteuert wirst - sofern das Datum im januar überhaupt zutreffend ist -, was ja noch zu klären wäre.

Wenn du dich jetzt bei der AfA meldest, dann solltest du dich so melden wie Doppeloma und ich es schon erwähnte, nämlich als § 145 SGB III Fall.

Klar das die AfA das nicht gerne sieht, aber so ist es nun mal vom Gesetzgeber vorgesehen.

Solltest du dann wirklich ein Eilverfahren beim SG in die Wege leiten wollen - sowas geht nur per Klageschrift - und dafür gibt es hier im Forum als auch bei google genügend Muster, dann wäre der Weg jetzt über die AfA eh der bessere.

Sollte die KK verlieren und davon gehe ich mal aus, wenn die tatsächlich bis heute keine Schweigepflichtendbindung von dir haben, dann mußt du eh in kürze nach deiner Aussteuerung bei der KK einen entsprechenden ALG-I Antrag stellen.

Nehme dazu einen Zeugen/Beistand mit und erkläre dem SB bereits bei gemeinsamen ausfüllen des Antrages, daß du von der KK aktuell das KG wiederechtlich eingestellt bekommen hast und dagegen in Widerspruch/Klage bist. Dann weis der SB eh gleich 1. das du noch weiterhin Krank bist und vom ärztlichen Dienst begutachtet werden mußt und 2. das das ALG-I nur bis zur rechtlichen Klärung zu zahlen ist.

Du stellst dich egal was der SB sagt, dich immer mit deinem Restleistungsvermögen entspechend dem ärztlichen Gutachten der AfA der Vermittlung zur Verfügung. Da gibt es kein wenn und aber. Der äD-Gutachter wird dem SB schon mitteilen was bei dir noch geht. Lass dich vom SB nicht beschwatzen und unterschreibe nichts, was du zuhause nicht in Ruhe nochmals gelesen hast. Fragen kannst du hier immer stellen.

Am besten die Unterlagen anonymisiert hier vorher einstellen, dann schauen wir da drüber.

Wenn die KK den Prozeß verliert, dann muß sie der AfA alles zurück zahlen und bis zum Ende weiter zahlen. Nach der offiziellen Aussteuerung geht es dann nochmals mit einem neuen Antrag bei der AfA wieder los.

Und ja, du kannst natürlich jederzeit einen Rechtsanwalt deines Vertrauens nehmen, der für dich klagt, nur kläre mit dem bitte im Vorfeld welche Kosten da auf dich zukommen könnten - meist ein Vorschuß. Gewinnst du die Klage, gehen die Kosten zu Lasten der KK, logisch.


Grüße saurbier
 

Machts Sinn

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Er hat mir als allererstes empfohlen nicht beim Arbeitsamt zu
melden sondern die Familienversicherung zu machen.

Des Weiteren hat der gleich diesen Eilantrag beim Sozialgericht
angesprochen den er dann macht.
Tatsächlich? Obwohl du in deiner Situation jetzt entweder Kranken-
geld oder Arbeitslosengeld zu beanspruchen
hast, noch nicht ge-
fragt hast, ob dein AOK-SB dem Widerspruch sofort statt gibt und an-
dernfalls das Sozialgericht die am ehesten in Betracht kommende
Leistung für dich auswählen könnte:

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sg...2=vorl%E4ufige%20Leistungen&words=&sensitive=
 

Manfred_M

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Wie dir ja Doppeloma bereits in einem anderen Beitrag schrieb, ist dieses Theater doch eher zu vernachlässigen, wenn du doch in kürze schon von der KK ausgesteuert wirst - sofern das Datum im januar überhaupt zutreffend ist -, was ja noch zu klären wäre.
Nein ich hatte Widerspruch eingelegt da das falsch berechnet war. Richtig wäre August 2019! Bei der Neuberechnung waren wir dann schon bei Mai 2018 immerhin, also mindestens bis dahin hätte ich Anspruch!

Solltest du dann wirklich ein Eilverfahren beim SG in die Wege leiten wollen - sowas geht nur per Klageschrift - und dafür gibt es hier im Forum als auch bei google genügend Muster, dann wäre der Weg jetzt über die AfA eh der bessere.
Das macht nun der Anwalt für mich.

Sollte die KK verlieren und davon gehe ich mal aus, wenn die tatsächlich bis heute keine Schweigepflichtendbindung von dir haben, dann mußt du eh in kürze nach deiner Aussteuerung bei der KK einen entsprechenden ALG-I Antrag stellen.
Und das wäre dann frühestens im Mai, eher im August 2019

Nehme dazu einen Zeugen/Beistand mit und erkläre dem SB bereits bei gemeinsamen ausfüllen des Antrages, daß du von der KK aktuell das KG wiederechtlich eingestellt bekommen hast und dagegen in Widerspruch/Klage bist. Dann weis der SB eh gleich 1. das du noch weiterhin Krank bist und vom ärztlichen Dienst begutachtet werden mußt und 2. das das ALG-I nur bis zur rechtlichen Klärung zu zahlen ist.
Mir geht es schon schlecht genug, warum mit denen auch noch rumschlagen. Ich kann nicht mehr...

Und ja, du kannst natürlich jederzeit einen Rechtsanwalt deines Vertrauens nehmen, der für dich klagt, nur kläre mit dem bitte im Vorfeld welche Kosten da auf dich zukommen könnten - meist ein Vorschuß. Gewinnst du die Klage, gehen die Kosten zu Lasten der KK, logisch.
Ok, mach ich.

Tatsächlich? Obwohl du in deiner Situation jetzt entweder Kranken-geld oder Arbeitslosengeld zu beanspruchen hast, noch nicht gefragt hast, ob dein AOK-SB dem Widerspruch sofort statt gibt und andernfalls das Sozialgericht die am ehesten in Betracht kommende
Leistung für dich auswählen könnte:
Das wird jetzt alles der RA für mich machen, ich hab keine Kraft mehr. Bin kurz vor dem Zusammenbruch heute...
 
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Manfred_M

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Tut mir leid aber ich verstehe deinen Spruch nicht
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Kerstin_K

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Machts Sinn wollte wohl sagen, dass Du enen Riessen Wirbel veranstaltest, mit Got und der Welt telefonierst und dich dann wunderst, dass Dir die Kraft ausgeht. Du muss viel ruhiger werden.

Nehme dazu einen Zeugen/Beistand mit und erkläre dem SB bereits bei gemeinsamen ausfüllen des Antrages, daß du von der KK aktuell das KG wiederechtlich eingestellt bekommen hast und dagegen in Widerspruch/Klage bist.
Wieso bitte gemeinsam ausfüllen? Den Papierantrag lässt man sich geben mi Eintrag, wann an sich persönlich gemeldet hat unddann füllt man den ganz in Rihe zu Hause nach Doppelomas Vorlage aus. Dann kann man den auch per Post hinschicken oder Faxen, ganz wie man mag.
 

saurbier

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Hallo Kerstin_K,

nun das scheint wohl bei jeder AfA irgendwie anders gehandhabt zu werden.

Also ich hab mich damals mit dem Aussteuerungsschreiben morgens direkt bei der AfA hier vor Ort angemeldet (Nummer gezogen) und kam dann zu einem SB der mit mir den Antrag ausgefüllt hat.

Nun vielleicht hab ich mich da wieder mal etwas oberflächlich ausgedrückt. Also hier bitte der Ablauf. Die SB hat in meinem Antrag in meinem Beisein dann meine persönlichen Daten eingetragen incl. Kundennummer etc., seinen Eingangsvermerkt eingestempelt und mir dann den kompletten Antrag plus Ausfüllhinweise und Begleitheftchen sowie auch den Gesundheitsfragebogen incl. diverser Schweigepflichtendbindungen etc. mit der Bitte übergeben übergeben, alles schnellstmöglich ausgefüllt in kürze vor Ort wieder einzureichen. Ich sollte dann dazu bitte einen Termin bei der Info/Anmeldung machen.

Nun ja, bei ging es damals sehr schnell, morgens den ALG-I Antrag wie gesagt geholt und am Nachmittag bereits einen Termin bei meiner zuständigen SB zwecks Antragsabgabe. Ich habe der dann gesagt das ich den Gesundheitsfragebogen plus notweniger Schweigepflichtendbindung und Arztunterlagen bei äD persönlich einreichen werde. Da wurde zwar gemurrt, aber es klappte.

Ich hoffe es ist jetzt verständlicher rüber gekommen.

Im Falle von Christakoo geht es ja auch um Zeit, nicht war.

Da er nun einen Rechtsanwalt eingeschaltet hat, hoffen wir mal inständig das es sich auch um einen potenten Anwalt handelt.

Und ja, ich kann da schon verstehen, daß es ihm so sehr an die Nerven geht, was ja letztendlich wieder einmal Kontraproduktiv ist, denn immerhin ist er ja schon in psychologischer Behandlung.


Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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Dass die persönlichen Daten nd die Kundennummer eingetragen werden, ist normal. Aber ein Termin zur Antragsabgabe ist echt überflüssig. Das geht per Post genau so schnell, das sind allerhöchstens 2-3 Tage Zeitverlust. So ein ALG I Antrag ist auch flott beschieden, bei meiner AfA schaffen sie das auch mal innerhalb von drei Tagen, wenn alles vorliegt.

Und der Gesundheitsfragebogen usw. sind sowieso nicht leistungsrelevant, auch wenn die Herrschaften das manchmal anders darstellen.

Bei mener Bekannten haben sie ein riesen TAM TAM gemacht wegen dem Gesundheitsfragebogen. SIe müsse den unbedingt inner halb von 2 Tagen ausgefüllt einreichen. Das war drei Monate vor der Aussteuerung im April diesen Jahres. Ein Gutachten des äD haben wir bis heute nicht. KAnn sich die AfA jetzt auch in die Haare schmieren, denn sie ist derzeit in der Reha....
 

Doppeloma

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Hallo Christakoo,

ich verstehe nur noch "Bahnhof" ... du schickst mich von dem anderen Thema hier her ... es gäbe Neuigkeiten, ich finde KEINE, nur noch mehr Chaos ... :doh:

WARUM bitte lässt du dich völlig sinnlos und überstürzt in die Familienversicherung deiner Frau aufnehmen ???

Deine KV ist für mindestens einen Monat aus der "Nachversicherungspflicht" der KK gesichert, dazu wurde hier auch schon mehr als einmal informiert und geschrieben.

Darauf kommt auch irgendwie KEINER, Alle raten dir an (sogar der Anwalt) schnell in die Familienversicherung zu gehen ... daraus gibt es aber keinen Anspruch auf Krankengeld ...
Das sollte einem Anwalt der dich gegen die KK vertreten will wenigstens schon bekannt sein.

Das Sozialgericht wird GAR NICHTS machen, du bist ja nicht am "verhungern", nur dann leiten die "Eilmaßnahmen" ein ...

WARUM gehst du nicht erst mal die "einfachen" Wege, die dir bereits genannt wurden ???

Wie oft muss man dir noch erklären, dass dir die SB der KK KEIN MDK-Gutachten geben KÖNNEN, weil sie das gar nicht bekommen dürfen, das bekommst du NUR DIREKT beim MDK oder wenn es dein Arzt (mit deiner Erlaubnis) dort anfordert.

Auch das SG könnte zunächst mal die Fragen stellen, ob denn der direkte Weg (zum MDK) von dir UND deinem Arzt schon versucht wurde, ehe man das Gericht beschäftigt ... :sorry:

Du bist fertig, das glaube ich dir sogar unbesehen, mit deinem ungezielten, übereifrigen (aber blinden) Aktionismus hast du weiter NIX erreicht, aber wenigstens DAS ist dir gelungen ... :icon_neutral:

Du beauftragst telefonisch einen Anwalt und fragst nicht mal was dich das kosten wird, die warten in der Regel nicht bis der Erfolg da ist, die wollen schnell Geld haben für ihre Arbeit ...

Deine Rechtsschutz-Versicherung beruft sich (telefonisch) darauf, dass es nicht erfasst wäre "als berufliches Problem", das ist Sozial-Recht was da gerade bei der KK läuft, du solltest diese Versicherung kündigen wenn die sowieso nichts tun wollen, wenn du Hilfe brauchst.

Ob die im Sozialrecht schon bei Widerspruch was übernehmen, sollte in deinem Vertrag stehen ... meist greifen die erst bei einer Klage ein ... und die kannst du erst einreichen wenn dein Widerspruch von der KK abgelehnt wurde.

Der UPD hat dir die gleichen Antworten gegeben wie ich (und andere User), du willst ALLES (aber anders) und das SOFORT ... und nun merkst du, dass "die Wand doch zu hart ist für deinen Kopf".

Geh in die Akut-Klinik und lass dich wieder gerade rücken (die stellen dich dann unter ärztlicher Aufsicht auf Psychopharmaka ein), dann zahlt die KK ganz sicher dein Krankengeld weiter ... mehr Beweis, dass du wirklich noch krank bist ist sicher nicht erforderlich ... :sorry:

Das ist eigentlich ALLES was ich dir dazu noch empfehlen kann ... tut mir leid ...

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

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Du kannst einen ganz schön runter machen! Danke dafür
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Doppeloma

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Hallo Christakoo,

wenn das alles ist was du verstanden hast ... dann solltest du erst recht mal darüber ernsthaft nachdenken ... das war kein "Scherz" und bestimmt nicht böse gemeint ... :sorry:

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

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saurbier

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Hallo Doppeloma,

Das Sozialgericht wird GAR NICHTS machen, du bist ja nicht am "verhungern", nur dann leiten die "Eilmaßnahmen" ein ...
Also in einem zu deinen Ausführungen muß ich dir leider wiedersprechen, denn auch ich dachte bisher auch immer, das für eine Klage vor dem Sozialgericht nach §§ 86a/86b SGG immer eine finanzielle Notlage vorliegen muß.

Dank den Links zu den Urteilen von Machts Sinn ist dies jedoch nicht der Fall, denn nach § 86b SGG greift der Rechtschutz bereits, wenn der Betroffene von erheblichen Nachteilen in seinen Rechten bedroht ist.

Aber wie ich ja auch schon schrieb, ist für mich der Weg von Christakoo in die Familienversicherung über die Frau zu wechseln und sich bei der AfA gar nicht zu melden, genauso wenig nachvollziehbar. Im besonderen da auch hier ein Urteil von Machts Sinn verlinkt wurde, wo es gerade auf den Weg des nathlosen Versicherungsschutzes ja ankommt, um Leistung nach § 43 SGB I zu erhalten.

Über die Telefonverliebtheit die ja bei vielen Menschen sehr verbreitet ist, brauchen wir hier wohl nichts mehr zu schreiben.

Wollen wir einfach mal hoffen, daß er jetzt mit dem Rechtsanwalt einen glücklicheren Griff gelandet hat.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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WARUM bitte lässt du dich völlig sinnlos und überstürzt in die Familienversicherung deiner Frau aufnehmen ???
Das hat auch hier jemand bevorzugt, weiß nicht mehr wer das war. . . müsste ich schauen. UND weil der RA dringend dazu empfohlen hat!

Deine KV ist für mindestens einen Monat aus der "Nachversicherungspflicht" der KK gesichert, dazu wurde hier auch schon mehr als einmal informiert und geschrieben.
Das wusste ich nicht, und das hat hier auch keiner geschrieben, denn sonst hätte ich natürlich noch gewartet damit!

Darauf kommt auch irgendwie KEINER, Alle raten dir an (sogar der Anwalt) schnell in die Familienversicherung zu gehen ... daraus gibt es aber keinen Anspruch auf Krankengeld ...
Das sollte einem Anwalt der dich gegen die KK vertreten will wenigstens schon bekannt sein.
Wenn ich Recht bekomme habe ich jawohl wieder Anspruch auf das KK wie davor, und ich komme automatisch wieder zurück zur alten KK.

Das Sozialgericht wird GAR NICHTS machen, du bist ja nicht am "verhungern", nur dann leiten die "Eilmaßnahmen" ein ...
DAS sehe ich, und andere anders.....ausserdem woher willst du oder das SG wissen ob ich am verhungern bin??? Ich hab Frau und Baby Daheim. Frau ist in Elternzeit und bekommt ab Januar kein Geld mehr!

WARUM gehst du nicht erst mal die "einfachen" Wege, die dir bereits genannt wurden ???
DAS ist für mich der einfachere Weg, OHNE mich mit der Afa rum zu ärgern, evtl. für nichts....

Du bist fertig, das glaube ich dir sogar unbesehen, mit deinem ungezielten, übereifrigen (aber blinden) Aktionismus hast du weiter NIX erreicht, aber wenigstens DAS ist dir gelungen ... :icon_neutral:
Ich habe schon etwas erreicht!!! Zum Beispiel, dass ich jetzt rechtlich vertreten werde. Und dass mein AU schreibender Arzt Widerspruch bei MDK/AOK eingereicht hat heute!

Deine Rechtsschutz-Versicherung beruft sich (telefonisch) darauf, dass es nicht erfasst wäre "als berufliches Problem", das ist Sozial-Recht was da gerade bei der KK läuft, du solltest diese Versicherung kündigen wenn die sowieso nichts tun wollen, wenn du Hilfe brauchst.
Die Aussage war : Krankengeld fällt unter Beruf. Nicht unter Privat (In Privat steckt eben Sozialrecht drin).

Geh in die Akut-Klinik und lass dich wieder gerade rücken (die stellen dich dann unter ärztlicher Aufsicht auf Psychopharmaka ein), dann zahlt die KK ganz sicher dein Krankengeld weiter ... mehr Beweis, dass du wirklich noch krank bist ist sicher nicht erforderlich ... :sorry:
DAS sehe ich als Beleidigung! Du kennst mich nicht persönlich, also bitte runter vom Gas.

Mein AU schreibender Arzt hat heute Widerspruch bei MDK/AOK eingereicht.
 
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Machts Sinn

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.
Der Arzt hat kein Recht, "Widerspruch" einzulegen.

§ 6 Abs. 2 Satz 2 AU-RL regelt dazu:


Bestehen zwischen der Vertragsärztin oder dem Vertragsarzt und
dem Medizinischen Dienst Meinungsverschiedenheiten, kann die
Vertragsärztin oder der Vertragsarzt unter schriftlicher Darlegung
von Gründen bei der Krankenkasse eine erneute Entscheidung
auf der Basis eines Zweitgutachtens beantragen.

https://www.g-ba.de/downloads/62-492-1300/AU-RL_2016-10-20_iK-2016-12-24.pdf

Aber auch das ist in diesem Fall ziemlich "witzig", weil es kein
"Erst-Gutachten" gibt, sondern nur einen SFB-Vermerk. Dass
die bisherige Entscheidung falsch ist und deswegen aufge-
hoben werden muss, kann auch ohne Gutachten fest-
gestellt werden.
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

hast du dir das letzte verlinkte Urteil (SG-Darmstadt) von Machts Sinn mal durchgelesen.

Da haben die Richter sehr klar verdeutlicht, wie wichtig eine Nathlosigkeit im Sozialrecht aufeinander aufbaut.

Denn mit einem Antrag nach § 43 SGB I beantrag man vorläufige Leistungen, wenn zwischen zwei Sozialleistungsträger die Zuständigkeit strittig ist. Da muß dann der zuerst angegangene in Vorleistung treten, bis die Rechtslage geklärt ist.

Das der Anwalt dir die Familienversicherung angeraten hat, kann ich auch nicht verstehen, denn du bist immerhin Pflichtmitglied bei der AOK. Hier wird um die Fortführung des KG gestritten und dieses wurde wie wir doch festgestellt haben WIEDERRECHTLICH und dazu noch sehr fraglich eingestellt.

Also klagt man dagegen.

Dem Anwalt sollte die Rechtslage eigentlich klar sein.

Schön und gut, aber irgendwann mußt du dich eh bei der AfA melden, wenn die DRV bis dahin wohlmöglich noch immer nicht über deinen EMR-Antrag entschieden hat. Da frag ich mich aber auch was unternimmst du in der Sache denn, denn immerhin läuft das ganze doch schon seit Monaten.

Und hinsichtlich dem Sozialgericht, nun für eine Klage nach § 86a SGG (Eilverfahren) ist es - abgesehen vom vorliegenden Fall - immer erforderlich das man seine finanzielle Notleidenschaft per Kontoauszüge nachzuweisen hat, ansonsten lehnt das SG eine Eilklage ab und läßt nur ein reguläres Klageverfahren (Leistungsklage) zu.

Also mit Vermögen, hättest du unter anderen Voraussetzungen dort dann keine Chance.

Ob die AOK Bayern dich wieder aufnehmen wird, na das warten wir mal ab, wohlmöglich haben die da auch noch irgendwelche Hintertürchen, wer weiß.


Grüße saurbier
 

Bertolino

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Im Gegenteil oder, wenn ich mich bei der Afa anmelde und für 15 Std. bewertet werde oder sowas, DANN sieht es doch so aus als könnte ich doch.....
Das ist ein Irrtum.

Der ÄD stellt deine Restleistungsfähigkeit fest. Für die ArbeitsUnfähigkeit und die AUB ist dein Hausarzt zuständig. Das bedeutet, für deinen bisher ausgeübten Beruf bist du weiterhin arbeitsunfähig, du hast aber noch ein bestimmtes Restleistungsvermögen. Das stellt der ÄD fest: unter drei Stunden, drei bis unter sechs, mehr als sechs Stunden.

Arbeitsunfähigkeit und Restleistungsvermögen mehr als (drei oder) sechs Stunden sind also kein Widerspruch.
Stell dir mal einen Wachmann vor, der soll eine Firma bewachen und jeden Tag mehrere Kilometer auf dem Firmengelände rumlaufen. Nach einem Unfall ist er gehbehindert= AU auf seinen bisherigen Beruf. Irgendwann stellt der ÄD "mehr als sechs" Stunden fest. Er kann (tatsächlich) z. B. noch am Schreibtisch arbeiten und schafft auch wirklich die "mehr als sechs" Stunden. Das ist das Restleistungsvermögen. Sobald er einen geeigneten Arbeitsplatz findet, kann er die AU beenden und einer Beschäftigung nachgehen.

Die Feststellung des ÄD "bestätigt" geradezu deine AU, denn ohne AU gibt es auch keine Feststellung des ÄD, wie bei dir z. B. im Falle einer Aussteuerung (die es noch zu klären gilt).
Und der KG Anspruch bezieht sich auf deine letzte sozialversichungspflichtige Tätigkeit, für die du AU bist.

Jedenfalls, hoffentlich ist auch dein RA kompetent und kann dir helfen. Saurbier hat´s schon gesagt, stelle Unterlagen hier ein, bevor du handelst. Entscheidungen triffst sowieso ausschließlich du, nicht einmal dein RA, der macht vermutlich (fast) alles, was legal ist und wofür du ihn bezahlst.

Gruß
Bertolino
 

Doppeloma

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Hallo Christakoo,

Ich habe schon etwas erreicht!!! Zum Beispiel, dass ich jetzt rechtlich vertreten werde. Und dass mein AU schreibender Arzt Widerspruch bei MDK/AOK eingereicht hat heute!
Hat er auch gleich das vorliegende Gutachten angefordert für dich ?
Einigen Aussagen kann ich nicht zustimmen, das bezeichnet man zumindest als "medizinischen Widerspruch" wenn der MDK meint, dass der Patient nun gesund sei und kein Krankengeld mehr braucht.

Der behandelnde (AU-schreibende) Arzt sollte ja begründen können warum er das medizinisch anders sieht und die AU weiter für erforderlich hält.

Es war tatsächlich mal üblich, dass dieser Arzt erst eine Stellungnahme dazu abgeben sollte, inzwischen wird ja oft nur behauptet, dass der Arzt informiert wurde und das stimmt gar nicht.

DAS sehe ich als Beleidigung! Du kennst mich nicht persönlich, also bitte runter vom Gas.
Das kannst du sehen wie du willst, es ist ja nicht so ungewöhnlich, dass man diese (eventuelle) Notwendigkeit einer Akut-Behandlung lieber weit von sich weisen möchte ...

Es ist tatsächlich DEIN Leben und deine Gesundheit, ich muss dich nicht persönlich kennen, um mir aus deinen Beiträgen dazu mein eigenes Bild von deinem (jeweiligen, wahrscheinlichen) "Seelen-Zustand" zu machen, ich habe eigene Erfahrungen damit wie sich das so auswirkt ... und wie ungerne man dazu dann die Wahrheit hören oder lesen möchte ... :idea:

Ich werde dich damit zukünftig verschonen, du hast ja genug andere kluge Berater an deiner Seite ...

Alles Gute für dich und deine kleine Familie !!!

MfG Doppeloma
 

Machts Sinn

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.
Das bedeutet, für deinen bisher ausgeübten Beruf bist du
weiterhin arbeitsunfähig, ...
Das geht von falschen Voraussetzungen aus, denn C. war vor der
aktuellen AU nicht beschäftigt und auf den früheren Beruf kommt es
nicht mehr an; die AU ist nach Arbeitslosigkeit, Umschulung und Reha
(mit Übergangsgeld) eingetreten.

Mit anderen Worten: Die Beendigung der jetzigen AU durch den MDK
enthält die unausgesprochene Feststellung der Leistungsfähigkeit für
den allgemeinen Arbeitsmarkt und damit eine Verschiebung in den
Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur.

Darauf deutet nicht nur § 6 Abs. 2 Satz 1 AU-RL hin, wonach das sog.
Gutachten des Medizinischen Dienstes grundsätzlich verbindlich ist
https://www.g-ba.de/downloads/62-492-1300/AU-RL_2016-10-20_iK-2016-12-24.pdf

Dieses Ergebnis ist auch den Grundsätzen der Sozialgesetzbücher I
und X geschuldet, insbesondere mit Blick auf die §§ 86 und 96 SGB X
https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbx/86.html
https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbx/96.html

Die Zeiten, in denen die Sozialversicherungsträger ihre Leistungs-
bezieher gedankenlos auf dem Abstellgleis in die Wüste schicken
konnten, sind seit 1981 vorbei!
 

Bertolino

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Das geht von falschen Voraussetzungen aus, denn C. war vor der
aktuellen AU nicht beschäftigt und auf den früheren Beruf kommt es
nicht mehr an; die AU ist nach Arbeitslosigkeit, Umschulung und Reha
(mit Übergangsgeld) eingetreten.
Das mag schon sein, wenn dazwischen eine Zeit der Arbeitslosigkeit liegt. Jedenfalls ist doch der entscheidende Streitpunkt das Faktum der AU, das eben durch den MDK bestritten wird.

Mit anderen Worten: Die Beendigung der jetzigen AU durch den MDK
enthält die unausgesprochene Feststellung der Leistungsfähigkeit für
den allgemeinen Arbeitsmarkt und damit eine Verschiebung in den
Zuständigkeitsbereich der Arbeitsagentur.
Ja, genau das will die KK erreichen. Ob @Christakoo sich nun für die Familienversicherung oder für ALG entscheidet, ist der KK völlig egal. Er ist erst einmal raus aus der KK bzw. dem KG Bezug. Ziel der KK vorläufig (und hoffentlich nicht endgültig) erreicht.
Und genau das ist der Kernpunkt des beginnenden Rechtsstreits: Hat Christakoo weiterhin Anspruch auf KG, ja oder nein. Wenn ja, ist immer noch nicht der Aussteuerungstermin durch die KK bestätigt.
Zeitgleich die Beschwerde über das Vorgehen des SB wird sicher auch nicht schaden. Ich kann mich nur noch wundern über so viel Unverfrorenheit des SB. Der RA ist jetzt dran…

Gruß
Bertolino
 

Kerstin_K

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Vielleich sollte man mal das bundesversicherungsamt anschreiben. Dies KK ist oberdreist.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Machts Sinn

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Rauswurf-Versuche ...

.
... praktizieren auch andere Krankenkassen und MdK-Helferlein
nach dem selben Schema.

In diesem Fall ist nicht das Bundesversicherungsamt, sondern
das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Aufsichtsbehörde.
 

Manfred_M

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Psychologin hat heute auch Widerspruch eingereicht, sowie ein umfassendes Attest über 3 Seiten indem auch steht dass aus psychologischer Sicht eine Arbeitsunfähigkeit besteht und eine weitere AUB dringend nötig ist.
 

Machts Sinn

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Versuch - Irrtum - nächster Versuch!

.
Gestern hat dein AU schreibender Arzt Widerspruch
bei MDK/AOK eingereicht und heute deine Psychologin:

Gratuliere, dir zu deinen Behandlern und der AOK zu
ihrem – offensichtlich ziemlich blauäugigen – MDK-
Helferlein.
 

Manfred_M

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Grüß dich,

Ja das ist sehr positiv und beruhigt mich sehr.

Ich schreibe die Texte hier noch rein, die Kopie vom Hausarzt bekomme ich wohl morgen.

Mein RA ist nicht überrascht über den Fall, es ist nicht sein erster und parallel hat er einen sehr ähnlichen Fall laufen.

Er hat gesagt als erstes macht er eine "Einstweilige Anordnung" und er hat gesagt der SB word wohl nicht schuld dran sein denn sowas kommt von oben...

Ich sollte Anzeige wegen Betrugs machen normalerweise.

Lg
[>Posted via Mobile Device<]
 

Manfred_M

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Mal etwas anderes wichtiges...

Kann mir vielleicht ein Admin helfen meinen Benutzernamen zu ändern? Dies wäre mir sehr wichtig.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Manfred_M

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Was hindert dich?
Nichts, aber er hat gesagt jetzt machen wir erstmal das und dann sehen wir weiter. Evtl. muss er auch mal schauen was mit meinem EMR Antrag los ist!
 

Machts Sinn

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jetzt machen wir erstmal das
Familienversicherung?
ER-Antrag an das Sozialgericht?

Hat er sich im Widerspruchsverfahren wegen
Krankengeld bereits gegenüber der AOK Bayern legitimiert?
Und bleibt es dabei, dass du - gegen meine Überzeugung! - kein Alg I willst?
 

Manfred_M

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Familienversicherung?
Ja gemacht.

Hat er sich im Widerspruchsverfahren wegen
Krankengeld bereits gegenüber der AOK Bayern legitimiert?
Morgen dazu mehr.

Und ja es bleibt "erstmal" dabei dass ich kein ALG I beantrage.
 

Kerstin_K

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Scroll mal ganz nach unten . Da gibt es rechts einen Bitton Lontakt. Über de Maske kannst Di auch den Admin anschreiben.
 

Manfred_M

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So, die Antwort der AOK ist da!


Ihre AU vom 07.02. bis 14.12.

Gerne bestätigen wir Ihnen den Eingang Ihres Schreibens vom 07.12.18.

Ihr Widerspruch gegen unseren Bescheid vom 06.12.18 ist damit fristgerecht bei uns eingegangen.

Beiliegend übersenden wir Ihnen Kopien, der uns vorliegenden medizinischen Unterlagen (u.a. MDK-Stellungnahmen, Checkliste Rehazentrum)

Aufgrund datenschutzrechtlicher Bestimmungen befinden sich jedoch Ihre ärztlichen Berichte (Reha-Bericht, Arztbericht..) beim MDK.

Diese ärztlichen Berichte können deshalb leider nicht in Kopie von uns übermittelt werden.

Auf die Zusendung der vorliegenden AU-Bescheinigungen wurde verzichtet, da Ihnen die Durchschrift für Versicherte selber vorliegt.

Nach Eingang Ihrer Begründung wird Ihr Widerspruch schnellstmöglich bearbeitet.



Also ich werde aus den ganzen Blättern nicht schlau. Es sind alle Anfragen der AOK an den MDK in Kopien dabei, und der MDK hat unten immer nur 2 bis 3 Wörter hingeschrieben. Nichts angekreuzt oder sonst was! Zum Beispiel das vom Sommer, als sie mich zwingen wollten zum Psychiater zu gehen usw. das ist alles dabei. Auch die Anfrage vom MDK an meinen Hausarzt ist dabei. Ob dieser etwas weitergegeben hat weiß ich nicht, frag ich ihn heute noch.




Hier noch die Widersprüche von den Ärzten:


Psychologin:


Psychotherapeutisches Attest
zum Widerspruch gegen die Entscheidung des MDK
betreffend die Arbeitsfähigkeit von Herrn...


W i d e r s p r u c h


Der Entscheidung vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), dass oben genannter Patient ab dem 15.12.2018 wieder Arbeitsfähig ist kann ich aufgrund der psychologischen Diagnosen und Beschwerden nicht zustimmen.
Ganz im Gegenteil, denn der Patient leidet nach wie vor an den bekannten und langjährigen gesundheitlichen Problemen, und ist somit bis auf weiteres arbeitsunfähig.

Ich verweise hiermit auch auf das von mir ausgestellte Attest vom 12.12.2018.

Mit freundlichen Grüßen




AU-schreibender Hausarzt:

Herr... leidet seit Jahren an diversen schweren Erkrankungen-siehe Stellungnahmen und Arztberichte. In den letzten Monaten haben sich vor allem die Osteochondrosis dissecans im linken Sprunggelenk sowie die Depression mit Panikattacken und Phobie eindeutig verschlechtert.

Wie auch von den Fachärzten bestätigt wird, ist der Patient nach wie vor voll umfänglich AU, auch eine leichte Tätigkeit z.B. über 3 Stunden ist krankheitsbedingt derzeit nicht möglich.
 

RobbiRob

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Auch die Anfrage vom MDK an meinen Hausarzt ist dabei. Ob dieser etwas weitergegeben hat weiß ich nicht, frag ich ihn heute noch.
Das ist für mich die zentrale Frage.

Die Stellungnahmen Deiner beiden Ärzte bezeichne ich mal als „lustlos“.
Egal, wenn dabei dann rauskommt, dass man Dich persönlich begutacht beim MDK.

Das wird auch so kommen, denke ich mal.
 

Manfred_M

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Das ist für mich die zentrale Frage.
Wie gesagt das erfahre ich noch.

Die Stellungnahmen Deiner beiden Ärzte bezeichne ich mal als „lustlos“.
Warum denn Lustlos bitte?Was sollen sie denn deiner Meinung nach schreiben?

Egal, wenn dabei dann rauskommt, dass man Dich persönlich begutacht beim MDK.
Das werden wir ja sehen.

LG
 

Machts Sinn

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Helferlein MDK

.
Das Wichtigste jetzt ist, was in der AOK-Anfrage an den
MDK von Ende November / Anfang Dezember stand und
wie die Antwort dazu lautet – jeweils „wörtlich“, sowohl
der vorgedruckte Text wie auch die hinzugeschriebenen
Worte samt den jeweiligen Datumsangaben.

Für deine ergänzende Anforderung beim MDK solltest
du von vornherein auf § 276 Abs. 3 SGB V verweisen
https://www.sozialgesetzbuch-sgb.de/sgbv/276.html
und bei dieser Gelegenheit auch fragen, wie er zur
Feststellung kam, dass du ab 15.12.2018 arbeits-
fähig bist.

Übrigens: wenn der MDK ohne eigene Untersuchung
von den Beurteilungen deiner behandelnden Ärzte
abweichen kann, kann er sich diesen auch ohne
eigene Untersuchung anschließen.
 

Manfred_M

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Ok poste ich dann später hier rein.
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Manfred_M

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Ok ich lade mal die Bilder hoch. Der SB hat wohl des öfteren den MDK angeschrieben also war es keine direkte Rache nach meinem letzten Widerspruch mit den Blockfristen usw. .

Aber ich denke entscheidend ist die aktuellste Anfrage.

LG
 

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Machts Sinn

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Manfred_M

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Verstehe nicht was du meinst.

Mein Rechtsanwalt ist auch der Meinung dass das ein sozialrechtsfall ist und nicht unter Beruf fällt sondern unter privat, und er wird auch die Rechtsschutzversicherung schriftlich anfrage.

Des Weiteren hat er heute schon die AOK angeschrieben und um Stellungnahme des Medizinischen Dienstes gebeten.

Morgen geht dann die einstweilige Anordnung an das Sozialgericht raus.

Begründung soll ich nicht an die AOK schicken, denn ich bin nicht verpflichtet meinen Widerspruch zu begründen.
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Machts Sinn

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Die AOK Bayern mal so richtig auflaufen zu lassen ...

.
... wird ein spannendes Unterfangen, weil - trotz zwischen-
zeitlicher Erkenntnisse - noch nicht ausreichend klar absehbar
ist, auf wessen Füße das schließlich fällt.
 

Manfred_M

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AW: Die AOK Bayern mal so richtig auflaufen zu lassen ...

.
... wird ein spannendes Unterfangen, weil - trotz zwischen-
zeitlicher Erkenntnisse - noch nicht eindeutig klar absehbar
ist, auf wessen Füße das schließlich fällt.
Sorry, aber teilweise verstehe ich deine Kommentare nicht. Diesen hier zum Beispiel ;-) (nicht böse gemeint!).

LG
 

Machts Sinn

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unterschiedliche Perspektiven

.
Ich verstehe zwar alle deine Kommentare,
aber nicht deinen Standpunkt in der Sache.
Und ich glaube, ein wirklich guter Anwalt
hätte für solche Spielchen keine Zeit.

Aber der Unterhaltungswert hier - einfach
klasse!

P.S.:
das https://www.elo-forum.org/attachmen...echnung-anspruchs-krankengeld-04.12.2018-.jpg
und das https://www.elo-forum.org/attachmen...echnung-anspruchs-krankengeld-04.12.2018-.jpg
würde ich gerne im anderen Forum verwenden. Bist du einverstanden?
 

Manfred_M

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Nein bin ich nicht.

Und schön zu wissen dass mein ernsthaftes Problem hier, bei dir für Unterhaltung sorgt...
[>Posted via Mobile Device<]
 

Machts Sinn

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"Problem" ist relativ ...

.
... und von der Perspektive abhängig.
Ich kann das Problem hier bisher nicht
erkennen - eher Aktionismus, Spiel
oder was das letztlich ist oder
sein soll.
 

Manfred_M

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Ich möchte NICHT das von mir hochgeladene Bilder in anderen Foren / Beiträgen verwendet werde bitte.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Manfred_M

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Nein. Sorry. Ich möchte das nicht.
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Manfred_M

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Ja.

Mein Rechtsanwalt hat die AOK angeschrieben und die anwaltliche Vertretung und die Aufforderung der Stellungnahme des MDK eingepackt.

Ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung (7 Seiten) geht morgen an das Sozialgericht.

Wenn es neues gibt melde ich mich.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Manfred_M

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Die erste Neuigkeit gibt es schon wieder...

Habe gerade mit meinem Arzt telefoniert und diese findet im System keine Anfrage vom MDK am 6.11.2018.

Seine Mitarbeiterin von der Anmeldung kann sich aber erinnern dass da etwas gekommen ist und dann haben die alle Befunde des letzten Jahres zurückgeschickt, das ist automatisch so hat er gemeint. Das bekommt ja die AOK nicht zu sehen sondern nur der medizinische Dienst.

Jetzt kann ich gar nicht nachvollziehen was der MDK hatte und was nicht!!!
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saurbier

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Hallo Christakoo,

Ich verstehe zwar alle deine Kommentare,
aber nicht deinen Standpunkt in der Sache.
Also ich würde das jetzt bitte nicht zu Ernst sehen wollen.

Machts Sinn ist halt vielfach auch auf anderer Weise in den Spielchen der KK´s involviert. Schau nur wie er um das KG und den damit ja zu recht unendlichen Kampf ums KG schon auf vielen Fronten am kämpfen ist.

Es vertritt hier halt eine andere Auffassung zur direkten Auseinandersetzung mit der KK wie unsereins, das aber muß keineswegs bedeuten das sein Wissen um die KK´s negativ zu betrachten wäre.

Ich persönlich bin auch kein Mensch der mit meinen Anliegen gleich den Schritt in die öffentlichkeit vollziehen würde. Sowas würde ich mir immer als Ultima Ratio aufheben.

Aber ich find schon die sehr kurzen Kommentare des MDK sehr befremdlich, will nicht sagen dümmlich, eben weil sie nichts hergeben.

Da klagt der MDK über fehlende Arztbericht und nun im letzten Schreiben meint er dann, daß du als Arbeitsloser kein Anrecht auf eine AU mit KG hättest.

Hat der vielleicht nicht mitbekommen wie lange sich denn die ganze AU schon hinzieht - eben ohne nenneswerten Heilungserfolg.

Vor allem frage ich mich anhand der vielen einzelnen Blätter mit den nur 2 oder 3 Worten drauf seitens des MDK, ja was bitte ist das denn für eine medizinische Begutachtung, dazu auch noch ohne der Patienten jemals persönlich zu Gesicht bekommen zu haben und erst recht ohne auf die Fragen konkret einzugehen.

Wie will der MDK und erst recht hier die AOK-Bayern mit solch einer Blatt Sammlung ein Eilverfahren bei Gericht überstehen, wenn er selbst noch angibt das ihm die notwendigen Arztbericht fehlen. Sowas kann doch nur zum scheitern verurteilt sein, es sei denn die Richter wären - na ja - geschm..... .

Also wenn ich mir da meine hier vorliegenden MDK-Begutachtungen aus den früheren Jahren so anschauen, dann frag ich mich schon mit was für einen MDK in Bayern gearbeitet wird. Mein letztes MDK-Gutachten umfasst sage und schreibe 5 Seiten, wo alles harklein aufgeführt ist - von der Anamnese bis hin zur abschließnden Beurteilung, hier eben - der erheblichen Gefährdung der Erwerbstätigkeit - durch den begutachtenden MDK-Arzt.

Für dich dürfte tatsächlich von Bedeutung sein, wann und vor allem was denn der behandelnde Arzt dem MDK auf dessen Aufforderung hin mal zugeschickt hat. Da dürftest du dann auch gleich erkennen wie genau es dein behandelnder Arzt mit der Schweigepflicht nimmt, denn meiner hat von mir dazu immer eine ausdrückliche schriftliche Erlaubnis im Vorfeld eingeholt.

Warten wir mal auf die weitere Reaktion der KK, jetzt wo du einen Anwalt eingeschaltet hast.

Nach den hier bisher vorliegenden Fakten dürfte die KK wohl mächtig auf die Schn.... fallen, aber wie gesagt - abwarten.

Abschließend möchte ich doch nochmal deinen freiwilligen Wechsel in die Familienversicherung eingehen, den ich leider immer noch nicht verstehe. Immerhin verlierst du damit ja deine Leistungsansprüche aus deiner bisherigen KV.

Ob die KK dich selbst nach einem gewonnenen Prozeß wieder so einfach aufnehmen wird, ich hab da meine gewissen zweifel.



Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Was verliere ich denn für Leistungsansprüche? Wenn ich mit dem Widerspruch durchkomme, bin ich automatisch wieder bei der AOK - ob ich will oder nicht. So zumindest wurde es uns gesagt. Da ich nixht zur Afa gehe musste ich das machen, da ich und meine Tochter sonst nicht mehr versichert wären ab dem 15.12 oder eben spätestens nach der Nachlaufzeit.....
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saurbier

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Hallo Christakoo,

Habe gerade mit meinem Arzt telefoniert und diese findet im System keine Anfrage vom MDK am 6.11.2018.
Sowas wäre ja mal schön.

Seine Mitarbeiterin von der Anmeldung kann sich aber erinnern dass da etwas gekommen ist und dann haben die alle Befunde des letzten Jahres zurückgeschickt, das ist automatisch so hat er gemeint. Das bekommt ja die AOK nicht zu sehen sondern nur der medizinische Dienst.
Nur das, nun das zeigt mir leider wie eigenmächtigt dort wohlmöglich im Umgang mit Patientenakten umgegangen wird.

Ja sie müssen die Akten dem MDK zur Verfügung stellen, aber nichts desto trotz hat der Arzt den Patienten dann darüber umgehend zu informieren. Wie genau nimmt es der Arzt hier mit seiner Schweigepflicht!

Als Patient ist man gemäß §§60 - 67 SGB I den Sozialträgern gegenüber sicherlich verpflichtet, nur muß man eben nicht über jedes Stöckchen springen, was die Herrschaften einem da hin halten. Wozu ansonsten gäbe es denn den ansonsten den § 62 SGB I. Eben genau mit diesem kann man solch unsägliche Aktengutachten im Keim ersticken. Denn nach o.g. §§ bist du zur Mitwirkung verpflichtet, daß bedeutet der MDK muß dich für eine persönliche Untersuchung vorladen und ginge dies aus gesundheitlichen Gründen eben nicht, na ja dann müßte er eben zu dir nach Hause kommen.

Verzeih mir jetzt bitte, aber ich würde da mit dem Arzt jetzt echt mal ein paar Worte wechseln wollen, welchen Ärger dir dieses Spielchen jetzt eingebracht hat bzw. bringt.

Wenn die Damen im Vorzimmer nun auch nur alte Befunde übermittelt haben sollten, bliebe ja immer noch die Frage offen ob sich in den neuesten nicht wieder etwas gänzlich neueres ergeben hat, denn so wie ich die Blätter entziffert hab, kam da ja in 07 bereits erstmals eine Frage nach Arztberichten.


Grüße saurbier

Hallo Christakoo,

Wenn ich mit dem Widerspruch durchkomme, bin ich automatisch wieder bei der AOK - ob ich will oder nicht. So zumindest wurde es uns gesagt.
Nun ja, eins solltest du doch inzwischen hoffentlich bitter gelernt haben, sagen tun viele viel, nur ob das dann im Nachhinein tatsächlich auch so kommen wird, nun das bliebe mal abzuwarten.

Wo bitte steht geschrieben, daß die bzw. jede KK nehmen muß.

Warten wir mal ab, wie sich das ganze noch weiter entwickeln wird.


Grüße saurbier
 
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Manfred_M

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Auf einem der Bilder steht: Berichte Eingang 19.11.2018 beim MDK. Also hat mein Hausarzt da was hingeschickt.
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Kerstin_K

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Deine Tochter haette auch ueber Deine Frau versichert werden können ohne dich.
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Machts Sinn

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Klare Sache!

.
Nach so viel Text (von saurbier) wieder zurück zu den Fakten.
Es geht um diese beiden Sätze im Bescheid der AOK Bayern:

„Nach derzeitigem Sachstand geht der MDK davon aus, dass eine
Beendigung Ihrer Arbeitsunfähigkeit zum 14.12.2018 möglich ist.“

„Sofern Sie der Meinung sind, weiter arbeitsunfähig zu sein, bitten
wir Sie, uns dies möglichst umgehend wissen zu lassen.“
Hier unbestreitbare Tatsache ist, dass der behandelnde Arzt AU bis
Januar 2019 feststellte. Dieser Feststellung steht keine abweichende
Feststellung des MDK gegenüber.

Damit gibt es keine Grundlage, das Krankengeld einzustellen.
Das ist alles!
 

Manfred_M

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AW: Klare Sache!

Damit gibt es keine Grundlage, das Krankengeld einzustellen.
Das ist alles!
Das sagen wir, aber Fakt ist - ich krieg ab heute nichts mehr. Vorerst...
 

Machts Sinn

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Harte und weiche Fakten

.
Fakt dürfte auch sein, dass sich dein Sachbearbeiterlein
so richtig gut und stark im Recht fühlte und nicht mal merkte,
dass er mit Miteln aus der „AOK-Trick-Kiste“ arbeitet, als er
das Krankengeld einstellte.

Dieses subjektive Gefühl dürfte nun langsam in Wallung
kommen, wenn er die Widerspruchsbegründung und den ER-
Antrag auf den Tisch bekommt oder die Kollegen der „Wider-
spruchsstelle“ ihm davon erzählen.

Apropos Widerspruch: Hast du zur Anspruchsdauer nichts
mehr gehört? Dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt,
dazu mal nachzusetzen.
 

saurbier

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Hallo Machts Sinn,

Apropos Widerspruch: Hast du zur Anspruchsdauer nichts
mehr gehört? Dann wäre jetzt der richtige Zeitpunkt,
dazu mal nachzusetzen.
Das war weit oben ja auch schon mein Hinweis, als ich empfahl dies in der Klageschrift beiläufig mit einzufügen, ganz dem Motto - wenn schon klagen dann richtig klagen -.

Das hier das SBlein sich weit ab von gut und böse begeben hat, nun ja, das kommt halt leider öfters vor als manch einer denken mag. So ist das nun mal wenn Menschen Macht über andere Menschen bekommen, die einen können damit umgehen die anderen heben ab.

„Nach derzeitigem Sachstand geht der MDK davon aus, dass eine Beendigung Ihrer Arbeitsunfähigkeit zum 14.12.2018 möglich ist.“
Schon die Aussage "dass eine Beendigung Ihrer Arbeitsunfähigkeit zum ... möglich ist", ist mehr als abenteuerlich. Wo ist das eine medizinisch fundierte Aussage.


Grüße saurbier
 

Machts Sinn

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"weit ab von böse"?

.
Der MDK-Arzt hat dazu gar keine Aussage gemacht, sondern
den behandelnden Arzt mit der Begründung beteiligt, C. sei
schon lange genug arbeitsunfähig; anhand der vorliegenden
orthopädischen Befunde lasse „sich“ nicht auf AU über den
14.12.2018 hinaus schließen. Es wurde darauf hingewiesen:
„psychiatrische Berichte liegen nicht vor“ und in beide Rich-
tungen nur „gefragt“, was C.´s Arzt meint und dazu vorlegen
kann, aber keine Feststellung getroffen.

Der - trotz des Textes "Rückinfo zum 14.12.2018" ohne die
Antwort abzuwarten - quasi gleichzeitige Griff des Sblein in
die „AOK-Trickkiste“ ist keineswegs „weit ab von böse“. Auch
er hat die Krankengeld-Einstellung nicht mit einer Begründung,
sondern mit einer Frage versehen:

„Sofern Sie der Meinung sind, weiter arbeitsunfähig zu sein,
bitten wir Sie, uns dies möglichst umgehend wissen zu lassen.“

Mit anderen Worten "Versuch" - Irrtum - nächster "Versuch".
Beim Krankengeld ist sowas kein Problem, denn "der Fisch
stinkt vom Kopfe her".
 
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