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Krankengeld Ende / Aussteuerung, stimmt die Berechnung des Anspruchs auf Krankengeld?

Manfred_M

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Was haltet Ihr von dem Schreiben, und habt ihr Verbesserungs oder Änderungsvorschläge?


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 12.10.2018.

Offenbar ignoriert die Krankenkasse hier Ihre eigenen Vorgaben.

Zitat:

2.2. Erste Blockfrist


(1) Die 1. Blockfrist im Sinne des § 48 Abs. 1 Satz 1 SGB V beginnt mit dem
erstmaligen Eintritt der Arbeitsunfähigkeit für die ihr zugrunde liegende
Krankheit. Der Blockfristbeginn richtet sich ausschließlich nach dem Beginn
der Arbeitsunfähigkeit und nicht nach dem Krankengeldanspruch oder der
Krankengeldzahlung. Voraussetzung ist lediglich, dass zum Zeitpunkt des
erstmaligen Eintritts der Arbeitsunfähigkeit eine den Anspruch auf Krankengeld
einschließende Versicherung bestand. Mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit
beginnt folglich auch dann eine Blockfrist, wenn der Anspruch
auf Krankengeld ruht oder versagt wird oder wegen einer Wartezeit erst
später einsetzt. Für die Ermittlung der 1. Blockfrist ist auch auf die bereits
vor Inkrafttreten des SGB V existierenden Blockfristen zurückzugreifen.


(2) Solange dieselbe Krankheit Ursache der Arbeitsunfähigkeit ist, ergibt sich
eine Kette aufeinander folgender Blockfristen. Eine neue Blockfrist beginnt,
wenn die alte abgelaufen ist (vgl. Beispiel 1). Für die Kette nacheinander
folgender Blockfristen ist es unerheblich, ob dieselbe Krankheit zwischen
den Arbeitsunfähigkeitszeiten in der Blockfrist fortlaufend behandlungsbedürftig
war (vgl. Urteil des BSG vom 07.12.2004 – B 1 KR 10/03 R -).


Laut meinen Unterlagen sehen meine AU-Zeiten und Blockfristen wie folgt aus:

Fuß (Arthrose & Osteochondrosis dissecans):

1. Blockfrist - 18.05.2011 bis 17.05.2014, ohne Aussteuerung - 315 Tage in Anspruch genommen

2. Blockfrist - 18.05.2014 bis 17.05.2017, ohne Aussteuerung - 95 Tage in Anspruch genommen

3. Blockfrist - 18.05.2017 bis 17.05.2020 - 244 Tage in Anspruch genommen nach dem 07.02.2018!


Rücken (Radikulopathie):

1. Blockfrist - 23.12.2015 bis 22.12.2018, ohne Aussteuerung - 88 Tage in Anspruch genommen

2. Blockfrist - 23.12.2018 bis 22.12.2021


Psychische Diagnosen ( Akute Belastungsreaktion & depressive Episode bzw. Störung)

1. Blockfrist - 11.09.2015 bis 10.09.2018, ohne Aussteuerung - 36 Tage in Anspruch genommen

2. Blockfrist - 11.09.2018 bis 10.09.2021



In Ihrer Auflistung der anrechenbaren Tage vor dem 07.02.2018 berechnen Sie mir 205 Tage…

 die wegen mehreren verschiedenen Krankheiten entstanden sind

 von denen aber einige in den alten/abgelaufenen Blockfristen entstanden sind

 es zwischen diesen Erkrankungen Unterbrechungen gab und sie nicht während einer bereits bestehender Arbeitsunfähigkeit hinzugekommen sind


Diese Vorerkrankungen die Sie mir angerechnet haben (Schreiben vom 04.10.2018) sind andere Erkrankungen und diese hatten Abstände dazwischen und waren nicht fortlaufend.


Ich bitte Sie deshalb, mir genau aufzulisten, wie Sie die anrechenbaren Tage sowie die Block-fristen ermitteln, die laut Ihrem Schreiben zu meiner Aussteuerung am 13.01.2019 führen sollen.

Bitte bestätigen Sie mir auch den Erhalt dieses Schreibens schriftlich.

Mit freundlichen Grüßen
 

Machts Sinn

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Dann kann ich das mit in mein neues Schreiben einbauen oder...
Dein erstes Schreiben war ausreichend eindeutig, ist aber nicht
angemessen berücksichtigt worden. Ich an deiner Stelle würde
mich von der AOK nicht nochmals vergackeiern lassen, sondern
nun an die Rechtsaufsicht wenden (Landesministerium, siehe
Impressum).
 

Manfred_M

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Manfred_M

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So, mein Kopf raucht...und der meiner Frau auch.

ABER ich glaube ich habe das ganze nun verstanden, und ich glaube dass die AOK leider Recht hat.

Es geht doch grad nicht um die Blockfrist, ob und wann diese endet.

Dia AOK schreibt ja selbst dass diese am 09.10.2019 endet, ich aber nur noch bis zum 13.01.2019 Anspruch auf Krankengeld habe.

Warum, weil mir folgende AU Tage angerechnet werden, die VOR meiner jetzigen AU (seit 07.02.2018) entstanden sind:

10.10.2016 – 01.01.2017 = 84 Tage / Fuß

06.03.2017 – 31.03.2017 = 26 Tage / Lumboischialgie

01.04.2017 – 13.04.2017 = 13 Tage / Lumboischialgie

14.09.2017 – 29.09.2017 = 16 Tage / Radikulopathie

04.10.2017 – 06.10.2017 = 3 Tage / Radikulopathie

10.10.2017 – 24.10.2017 = 15 Tage / Radikulopathie

20.11.2017 – 22.12.2017 = 33 Tage / Akute Belastungsreaktion

12.01.2018 – 26.01.2018 = 15 Tage / Radikulopathie



ALL das wurde mir angerechnet (205 Tage), OBWOHL ich an den meisten dieser Tage KEIN Krankengeld erhalten habe, sondern teilweise nur mal ne kurze Zeit lang AU war und dann wieder arbeiten.

Laut der KK werden aber genau diese AU-Tage (Ohne Krankengeld erhalten zu haben) trotzdem als Anspruchsdauer angerechnet.


Die einzige Frage die sich hier jetzt noch stellt ist folgende:

Ist es richtig dass mir oben genannte AU-Zeiten für die aktuelle Blockfrist angerechnet werden obwohl ich für die meisten davon kein Krankengeld erhalten habe JA oder NEIN?
 
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Manfred_M

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Vielleicht sollte ich mich mehr darauf konzentrieren was nun auf mich zukommt...

ALG I, Nahtlosigkeit, mein EMR Antrag usw. ...

Habe gelesen dass man sich 3 Monate vor der Aussteuerung beim Amt melden soll...
 

Machts Sinn

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Bist du dir zu 100% sicher dass sie nicht recht haben, ...
Moin Christakoo,

100 %ige Sicherheit kannst du hier nicht erwarten. Aber ich glaube,
dass die AOK völlig falsch liegt – und du nun auch.

Solange es keine Vorstellung davon gibt, wie die starren Blockfristen
laufen, kann der jeweilige Anspruchsdauer-Verbrauch nicht bestimmt
werden (auch wenn es dabei tatsächlich nicht auf den Krankengeld-
„Bezug“ ankommt).

Mir scheint es verhältnismäßig, diesen Fragen mehr auf den Grund
zu gehen, denn es macht einen Unterschied, ob das Krankengeld bis
zu 78 Wochen minus 1 Tag länger zusteht und du dich erst dann mit
ALG I, Nahtlosigkeit, EMR-Antrag usw. rumschlagen musst.

Schönen Gruß
Machts Sinn
 

Manfred_M

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Guten Morgen,

Habe sehr schlecht geschlafen da mich das ganze sehr stresst.

Ok du kennst dich natürlich besser aus als ich keine Frage, aber wenn ich denen jetzt noch einmal antworte und widerspreche dann muss ich auch das ganze begründen bzw Fakten auf den Tisch legen.

Oder noch besser, ich muss in dem Schreiben schreiben was genau meiner Meinung nach falsch berechnet ist.

Kannst du das anhand der ganzen Informationen beurteilen was daran falsch sein sollte?

Was EMR angeht habe ich ja hier einen anderen Beitrag, und ich habe vor ca drei bis vier Monaten den Antrag gestellt und vor kurzem habe ich zusätzliche Unterlagen dazu eingesendet als ich die 50% bekam. In diesem Schreiben habe ich natürlich gleich um Bestätigung des Erhaltes vom kompletten Antrag gebeten. Dann habe ich ein Schreiben bekommen, dass kein Antrag vorliegt obwohl ich hier den Zustellnachweis von DHL habe!

Ich habe dann ein Schreiben aufgesetzt indem ich die DRV damit konfrontiere, was das denn soll und dass sie sich kümmern sollen wo das Zeug hin ist da es sich um vertrauliche persönliche Daten handelt. In dem Paket waren über 100 Seiten, unter anderem alle meine Atteste und Befunde!

ich habe aber noch keine Antwort erhalten.

LG
[>Posted via Mobile Device<]
 

RobbiRob

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Habe gelesen dass man sich 3 Monate vor der Aussteuerung beim Amt melden soll...
Aber bestimmt nicht hier in dem Forum!?

Wenn Du Lust auf vorzeitige Beglückung durch die Afa hast, dann los....
Ansonsten reichen 14 Tage vor dem Termin der Aussteuerung vollkommen aus.
 

Machts Sinn

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... wenn ich denen jetzt noch einmal antworte und widerspreche dann muss
ich auch das ganze begründen bzw Fakten auf den Tisch legen.

Oder noch besser, ich muss in dem Schreiben schreiben was genau meiner
Meinung nach falsch berechnet ist.
Irrtum - du musst nicht der AOK helfen, sondern sie dir. Also:

Sehr geehrte

Ihr Schreiben vom 12.10.2018 hilft nicht weiter, denn im Zusammenhang mit der
Blockfrist-Bildung kommt es nicht auf die "Krankengeldzahlung" an, vgl. 2.2. (1) der
Gemeinsamen Verlautbarung zur Dauer des Anspruchs auf Krankengeld nach § 48
SGB V vom 26.09.2012.

Deswegen bitte ich nochmals um nachvollziehbare Mitteilung der für die Blockfrist-
bildung und den Anspruchsdauer-Verbrauch entscheidungserheblichen Tatsachen.

Danach werde ich mich weiter äußern.

Mit freundlichen Grüßen
 

Manfred_M

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Ok Super, dann geht das heute noch so raus...



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 12.10.2018.

Ihr Schreiben hilft nicht weiter, denn im Zusammenhang mit der Blockfrist-Bildung kommt es nicht auf die "Krankengeldzahlung" an, vgl. 2.2. (1) der Gemeinsamen Verlautbarung zur Dauer des Anspruchs auf Krankengeld nach § 48 SGB V vom 26.09.2012.

Deswegen bitte ich nochmals um nachvollziehbare Mitteilung der für die Blockfristbildung und den Anspruchsdauer-Verbrauch entscheidungserheblichen Tatsachen.

Danach werde ich mich weiter äußern.

Bitte bestätigen Sie mir auch den Erhalt dieses Schreibens schriftlich.

Mit freundlichen Grüßen
 

Manfred_M

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Wenn Du Lust auf vorzeitige Beglückung durch die Afa hast, dann los....
Ansonsten reichen 14 Tage vor dem Termin der Aussteuerung vollkommen aus.
[/QUOTE]


Wie meinst du das? ich werde evtl. ein neues Thema dazu eröffnen um Erfahrungen auszutauschen. LG
 

Bertolino

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Hallo, Christakoo,

Als erste Blockfrist wurde die AU vom 10.10.16 bis 01.01.17 festgelegt. Die Blockfrist (3-Jahreszeitraum) läuft daher vom 10.10. bis 09.10.19.
Sagt wer? Ach so, ja die KK steht über dem Gesetz und ihren eigenen Verlautbarungen.:icon_lol:

Die letzte AU mit Krankengeldzahlung vor dem 10.10.16 liegt länger als 3 Jahre zurück, sodass es beim Beginn der Blockfrist ab 10.10.16 bleibt.
Das ist die Rechenweise der KK "aus Vereinfachungsgründen", wobei das Wort Vereinfachungsgründe durch "Spargründe" zu ersetzen wäre. Abgesehen davon, dass der SB beim „Blockfrist- Version- basteln“ offensichtlich nur eine Liste mit Krankengeldzahlungen vorliegen hatte.

Innerhalb der Blockfrist wurde die Vorerkrankungen entsprechend angerechnet (auf unsere Anhörung vom 04.10.18 wird verwiesen).
Auf welcher Rechtsgrundlage? Da hat sich der SB wohl schnell ein paar §§ gebacken.

Das dürfte der entscheidende Satz sein.
Und der Satz verweist darauf, dass der SB die früheren Daten im Blick hatte. Ich vermute, dass er auch das Thema 18.05.2011= Erste Blockfrist erkannt hat, aber das ist spekulativ und auch egal.

Sorry aber ich bin vollkommen überfordert mit diesen ganzen zahlen...
Wen wundert´s? Beachte deinen #41. Mit diesem Wissen bist du dem SB meilenweit voraus.

Ich weiß jetzt nicht was richtig und was falsch ist bei der Sache.
Ich denke, deine Version mit Fuß/Rücken/Psyche ist richtig. Ich habe nicht nachgerechnet, aber wenn dein Kopf schon raucht, gehe ich davon aus, dass die Rechnung stimmt und die einzelnen AU Zeiten richtig zugeordnet sind.

Allerdings ab 07.02.2018 dürften alle drei Bereiche für die Zukunft als „hinzugetreten“ gelten, siehe Diagnose von diesem Tag.

An dieser Stelle muss ich noch nachdenken, was passiert, wenn du dich künftig auf einen einzelne Diagnose (grundsätzlich oder abwechselnd) AU schreiben lässt. Schließlich hast du jetzt drei Blockfrist- Termine.

Warum schreiben die z.b.:
Innerhalb der Blockfrist wurden Vorerkrankungen entsprechend angerechnet.
Ja, warum wohl. Passt doch in das selbsternannte KKGesetz.

Vorerkrankungen waren doch Davor oder?
Verlass dich auf deinen gesunden Menschenverstand, du merkst doch, dass die dich verarxxxen wollen.

ich glaube dass die AOK leider Recht hat.
Und ich denke, die KK hat nicht Recht, sondern du.

Es geht doch grad nicht um die Blockfrist, ob und wann diese endet.
Doch.

Dia AOK schreibt ja selbst dass diese am 09.10.2019 endet, ich aber nur noch bis zum 13.01.2019 Anspruch auf Krankengeld habe.
Ich denke, jetzt bist du auf dem Holzweg.

Stell dir doch einfach mal vor, du bist der SB mit folgender Aufgabe: Berechne das Aussteuerungsdatum nach dem 07.02.2018 so, dass dies für die KK möglichst kostengünstig ist.

Jetzt nimmst du alle deine Daten zur Hand und gehst vom 07.02.2018 rückwärts, solange bis du irgendetwas zum Thema „Fuß“ findest, so kommst du also auf den 10.10.2016.
Anschließend gehst du vom 10.10.2016 wieder vorwärts, verrührst alle Diagnosen zu einer Einheit, und kannst am Ende sagen, dass am 13.01.2019 die 546 Tage voll sind.

Dass der SB das gar nicht machen darf, interessiert ihn nicht, denn meistens funktioniert das. Und du hast in keinem Fall Anspruch auf KG bis zum Ende der Blockfrist. Ist doch gut. Für die KK.


ALL das wurde mir angerechnet (205 Tage), OBWOHL ich an den meisten dieser Tage KEIN Krankengeld erhalten habe, sondern teilweise nur mal ne kurze Zeit lang AU war und dann wieder arbeiten.
Lohnfortzahlung und Rehazeiten werden auf die Anspruchsdauer angerechnet.

Beispiel: 6 Wochen LFZ + 4 Wochen Reha + 68 Wochen KG- Zahlung= 78 Wochen Anspruchsdauer. Sehr geschickt, unser Gesetzgeber, findest du nicht?

Ist es richtig dass mir oben genannte AU-Zeiten für die aktuelle Blockfrist angerechnet werden obwohl ich für die meisten davon kein Krankengeld erhalten habe JA oder NEIN?
Wie gesagt, LFZ und Reha gehören zur Anspruchsdauer.

Innerhalb der Logik des SB, sämtliche Diagnosen zusammenzuwürfeln, ist es richtig, sämtliche AU Zeiten mit einzuberechnen.

Innerhalb deiner Logik= drei Diagnosen, drei Blockfristen, sind die jeweiligen AU Zeiten den entsprechenden Diagnosen zuzuordnen.

Du kannst dich also jetzt ganz beruhigt zurücklehnen und ganz gelassen das Schreiben der KK abwarten, denn genau das, was du schon berechnet hast, das muss der SB jetzt für sich alleine herausfinden – im Gegensatz zu dir. Und wenn der SB wieder einen Fehler macht, dann stellst du dich einfältig und fragst nach: Auf welcher Rechtsgrundlage? Das machst du so oft, bis er weichgekocht ist.

Na ja, ein bisschen Schadenfreude :biggrin:sei unsereins doch auch erlaubt, nach so viel „Kopf rauchen“.

Gruß
Bertolino
 
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Manfred_M

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Sagt wer? Ach so, ja die KK steht über dem Gesetz und ihren eigenen Verlautbarungen.:icon_lol:
Ja, aber ich müsste das Gegenteil beweisen...:-(



Das ist die Rechenweise der KK "aus Vereinfachungsgründen", wobei das Wort Vereinfachungsgründe durch "Spargründe" zu ersetzen wäre. Abgesehen davon, dass der SB beim „Blockfrist- Version- basteln“ offensichtlich nur eine Liste mit Krankengeldzahlungen vorliegen hatte.
Keine Ahnung was der sich dabei denkt.

Auf welcher Rechtsgrundlage? Da hat sich der SB wohl schnell ein paar §§ gebacken.
Hätte das vll. mit in mein Schreiben müssen?


Ich denke, deine Version mit Fuß/Rücken/Psyche ist richtig. Ich habe nicht nachgerechnet, aber wenn dein Kopf schon raucht, gehe ich davon aus, dass die Rechnung stimmt und die einzelnen AU Zeiten richtig zugeordnet sind.
Na ich hoffe doch das ich richtig gerechnet habe



An dieser Stelle muss ich noch nachdenken, was passiert, wenn du dich künftig auf einen einzelne Diagnose (grundsätzlich oder abwechselnd) AU schreiben lässt. Schließlich hast du jetzt drei Blockfrist- Termine.
Daran habe ich auch gedacht denn mein Arzt schreibt das was ich sage bzw. habe. Am Anfang der AU war es ja nur der Fuß, aber im laufe der Zeit haben wir alle anderen auch mit rein genommen mit dem Glauben das wäre Vorteilhaft für den EMR Antrag.



Verlass dich auf deinen gesunden Menschenverstand, du merkst doch, dass die dich verarxxxen wollen.
Will ich auch nicht, aber ich muss ja begründen können und das kann ich im Moment nicht...:-(


Und ich denke, die KK hat nicht Recht, sondern du.
Danke, schön wärs ja...:)


Lohnfortzahlung und Rehazeiten werden auf die Anspruchsdauer angerechnet.
Ja das weis ich mittlerweile.


Du kannst dich also jetzt ganz beruhigt zurücklehnen und ganz gelassen das Schreiben der KK abwarten, denn genau das, was du schon berechnet hast, das muss der SB jetzt für sich alleine herausfinden – im Gegensatz zu dir. Und wenn der SB wieder einen Fehler macht, dann stellst du dich einfältig und fragst nach: Auf welcher Rechtsgrundlage? Das machst du so oft, bis er weichgekocht ist.
Meinst du mein Schreiben war richtig? Oder Fehlt da evtl. etwas ausschlaggebendes?


Danke dir für deine Mühe und bis dann :)

Mein Beitrag 41 habe ich nicht in das Schreiben geschrieben sondern Beitrag 50 ging an die KK gestern.
 
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Bertolino

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Hallo, Christakoo,
Ja, aber ich müsste das Gegenteil beweisen...:-(
Nun komm mal runter. Du hast doch schon alles vorbereitet, siehe #41 und #44. Lies dir noch einmal die Beiträge von @Machts Sinn durch, z. B.:
Irrtum - du musst nicht der AOK helfen, sondern sie dir. Also:
Jetzt ist erst einmal die KK dran. Sie muss nun nach deiner Anhörung einen Verwaltungsakt erlassen. Entweder sie ändert ihre Argumentation in deinem Sinn oder nicht.
Wenn nicht, kannst du Klage erheben und deine Sicht darlegen, siehe wiederum #41 und #44, das ist doch schon alles vorbereitet.

Hätte das vll. mit in mein Schreiben müssen?
Das Schreiben ist raus, und je weniger Informationen deinerseits da drin sind, um so besser. Der SB soll jetzt zappeln und selbst herausfinden, was du schon längst weißt, z. B. dass es gar keine Rechtsgrundlage dafür gibt, deine AU Zeiten zusammenzuzählen. Und wenn er dann den nächsten Blödsinn erzählt, zieht sich die Schlinge weiter zu, in deinem Sinn.

Spätestens beim Verwaltungsakt schnappt die Mausefalle so und so zu - und drin sitzt die KK. Aber vielleicht fällt der KK auch noch irgendeine rechtliche Lücke ein.

Daran habe ich auch gedacht denn mein Arzt schreibt das was ich sage bzw. habe. Am Anfang der AU war es ja nur der Fuß, aber im laufe der Zeit haben wir alle anderen auch mit rein genommen mit dem Glauben das wäre Vorteilhaft für den EMR Antrag.
Jetzt gilt es das Schreiben der KK abzuwarten, dann kann man immer noch drüber nachdenken.

Will ich auch nicht, aber ich muss ja begründen können und das kann ich im Moment nicht...:-(
Deine Begründung samt Beweisen liegen bereit.

Meinst du mein Schreiben war richtig? Oder Fehlt da evtl. etwas ausschlaggebendes?
Dein Schreiben war richtig. Es geht darum, dass jetzt zunächst die KK zu argumentieren hat. Das ist auch der Sinn einer Anhörung.

Mein Beitrag 41 habe ich nicht in das Schreiben geschrieben sondern Beitrag 50 ging an die KK gestern.
Siehst du, genau so. Nicht du musst für die KK denken, das sollen die schon selber tun - wenn sie es denn können.

Die #41 und #44 und die fehlende Rechtsgrundlage für das nächste Zitat sind jetzt deine Munition.

Innerhalb der Blockfrist wurde die Vorerkrankungen entsprechend angerechnet
Gut, dass du das alles nicht schon verschossen hast. Denn sonst würde der SB sich an deiner Argumentation orientieren und mit Sicherheit irgendwas finden, womit er das widerlegen kann. Ohne das Wissen über deine Argumentation schwimmt der SB ziemlich im Trüben.

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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Vielen Dank, deine Nachricht hat mich motiviert ;-).

Hast du meinen anderen Beitrag gesehen (EMR Antrag) ?
 

Bertolino

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Manfred_M

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Schaut mal in den anderen Beitrag, die DRV hat sich gemeldet!
 

Manfred_M

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So, ich habe von der AOK eine Antwort bekommen bzw. 2 Schreiben in einem Kuvert.

Schreiben 1 vom 24.10.2018

Anhörung Beteiligter nach § 24 SGB X, wegen Ende Ihres Krankengeldanspruchs;
AU seit 07.02.2018

Sie erhalten derzeit Krankengeld.

Nach § 48 SGB V wird das Krankengeld für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit für längstens 78 Wochen innerhalb von je 3 Jahren gewährt. Die Leistungsdauer wird durch Hinzutreten einer weiteren Krankheit zu einer bestehenden AU nicht verlängert.
Zeiten, in denen der Anspruch auf Krankengeld ruhte (z.B. Entgeltfortzahlungen oder Gewährung von Übergangsgeld), gelten nach der Rechtsprechung als Bezugszeiten und müssen auf die Anspruchsdauer angerechnet werden.

Sie hatten wegen der derselben Krankheit bereits:

Vom 14.09.2017 bis 29.09.2017 = 16 anrechenbare Tage
Vom 04.10.2017 bis 06.10.2017 = 3 anrechenbare Tage
Vom 10.10.2017 bis 24.10.2017 = 15 anrechenbare Tage
Vom 20.11.2017 bis 22.12.2017 = 33 anrechenbare Tage
Vom 12.01.2018 bis 26.01.2017 = 15 anrechenbare Tage
Gesamt = 85 anrechenbare Tage

Anspruch auf Krankengeld.

Für Ihre AU ab dem 07.02.2018 besteht für 464 Tage ein Anspruch auf Krankengeld.
Das Krankengeld endet am 16.05.2019
.



Schreiben 2 vom 25.10.2018


Ihre Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018,


Hiermit bestätigen wir Ihnen den Eingang Ihres Schreibens vom 17.10.18, welches wir am 18.10.18 erhalten haben.

Gerne berücksichtigen wir alle vorliegenden AU-Zeiten. Als Blockfristbeginn wurde die AU vom 18.05.2011 bis 19.05.2011 festgestellt.
Die Blockfristen laufen daher wie folgt:

18.05.2011 bis 17.05.2014
18.05.2014 bis 17.05.2017
18.05.2017 bis 17.05.2020

Innerhalb der aktuellen Blockfrist wurden die Vorerkrankungen entsprechend angerechnet (siehe Anlage).

Falls Sie noch Fragen haben, rufen Sie einfach an.




So, jetzt habe ich noch folgende Fragen....

- Ist das jetzt sicher dass ich Anspruch bis 16.05.2019 habe und nicht wie in der ersten Rechnung bis 13.01.2019?

- Im ersten Brief haben die ja in den anzurechnenden Tagen 3 verschiedene Diagnosen dabei gehabt: Rücken/Fuß/Psyche

jetzt haben sie 2 verschiedene: Rücken/Psyche und der Fuß ist gar nicht mehr drin. Die Blockfrist die sie aber im Schreiben Nr. 2 aufzählen ab 18.05.2011 bis 17.05.2020 ist definitiv wegen dem Fuß und nicht wegen den anderen Diagnosen, denn am 18.05.2011 war mein ERSTER AU Tag wegen dem Fuß.



Also Zusammenfassung:

1. Brief von der AOK (als ich den Thread eröffnet habe)

205 anrechenbare Tage (Rücken/Fuß/Psyche)

Anspruch 341 Tage ab AU Beginn am 07.02.2018

Anspruch bis 13.01.2019


2. Brief von der AOK (der jetzige hier im Beitrag)

82 anrechenbare Tage (Rücken/Psyche)

Anspruch 464 Tage ab AU Beginn am 07.02.2018

Anspruch bis 16.05.2019
 
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