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Krankengeld Ende / Aussteuerung, stimmt die Berechnung des Anspruchs auf Krankengeld?

Manfred_M

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.
Wie wäre es mit dieser Variante?
Hallo, ja das hört sich gut an ABER die geben mir ja mit diesem Schreiben die Möglichkeit mich für die Entscheidung erheblichen
Tatsachen zu äußern, oder? Steht ja so drin.

Und ist es nicht besser denkst du meine Auflistung gleich mit einzubauen? Dann sehen die dass ich weiß worum es geht, nicht dass sie dann wieder versuchen mir ein Schmarn aufzutischen...

Was denkst?

Richtig, den Ball zurückspielen, um bei dem komplexen Thema überhaupt erstmal deren -nachvollziehbare?- Datenbasis und Beurteilung einschätzen zu können.

Danach kann man doch erst ernsthaft abschätzen, ob die Krankenkasse auch den Punkt „ursächlicher Zusammenhang der Krankheiten“ argumentiert.

Gerade diese medizinische Argumentation ist doch manchmal für den Laien kaum erkennbar.
Für den Sachbearbeiter aber eigentlich auch nicht.
Also denkst du ich sollte meine Auflistung erstmal nicht mit einbauen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Machts Sinn

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.
Es geht eher darum, dass dir die Krankenkasse die entscheidungs-
erheblichen Tatsachen mitteilt, damit du dazu Stellung nehmen kannst -
nicht darum dass du der Krankenkasse - vermutliche (!) - entscheidungs-
erhebliche Tatsachen benennst und damit - statt den Klärungsprozess
voranzutreiben - vielleicht sogar ein Eigentor schießt.

Aber du hast die freie Wahl.
 

Manfred_M

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Es geht eher darum, dass dir die Krankenkasse die entscheidungs-
erheblichen Tatsachen mitteilt, damit du dazu Stellung nehmen kannst -
nicht darum dass du der Krankenkasse - vermutliche (!) - entscheidungs-
erhebliche Tatsachen benennst und damit - statt den Klärungsprozess
voranzutreiben - vielleicht sogar ein Eigentor schießt.

Aber du hast die freie Wahl.

Ja du hast Recht ich lass meine Auflistung erst mal weg. ABER der erste Absatz bei deiner Variante passt nicht ganz oder? Denn das Schreiben der KK ist ja kein Beschluss sondern eine Anhörung und sie geben mir 14 Tage zeit Einwände dagegen einzusenden.
 

RobbiRob

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Dein Einwand ist ja gerade, dass Du Dich erst äußern kannst, wenn Du deren Sachgrundlage kennst.

Erst dann, wenn Dir mitgeteilt wird, worauf sich deren Entscheidung stützt, kannst Du Dich sachgerecht mitteilen.

Sind wir mal ehrlich, die Krankenkasse ist doch gerade bei langen Zeiträumen und vielen Diagnosen im Wissensvorteil, weil deren Datenlage in der Regel besser ist.

Wer denkt am Anfang einer langen Krankengeschichte daran, jede AU zu kopieren und alles sauber zu notieren.
Ist zwar jetzt einfacher geworden durch den AU-Durchschlag den man bekommt, aber das war halt früher nicht so.

Und die meisten denken da an alles, aber nicht an irgendwelche Blockfristen, die in der Zukunft kommen mögen.
Krankheit kann man nicht planen!
 

Manfred_M

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Dein Einwand ist ja gerade, dass Du Dich erst äußern kannst, wenn Du deren Sachgrundlage kennst.
OK

Erst dann, wenn Dir mitgeteilt wird, worauf sich deren Entscheidung stützt, kannst Du Dich sachgerecht mitteilen.
SO mach ich das, ihr habt völlig Recht. Vielleicht erledigt sich das dann ja von allein.


Wer denkt am Anfang einer langen Krankengeschichte daran, jede AU zu kopieren und alles sauber zu notieren.
Ist zwar jetzt einfacher geworden durch den AU-Durchschlag den man bekommt, aber das war halt früher nicht so.
Hab doch diese Liste mit allen AU-Zeiten.

LG
 

RobbiRob

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Die Fotos, oder hast Du Deine eigene Datenbasis, also Kopien von jeder dort aufgeführten AU?
 

Manfred_M

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Die Fotos die ich hochgeladen habe Komma das ist das Schreiben der AOK da steht aber nichts von den jeweiligen Diagnosen.

Mit liste meine ich die Liste die man sich bei der AOK ausdrucken lassen kann wo alle Arbeitsunfähigkeitszeiten mit Datum und Diagnosen der letzten 10 Jahren draufstehen. Aus dieser Liste habe ich es auch entnommen um das alles auszurechnen und aufzulisten
[>Posted via Mobile Device<]
 

RobbiRob

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Also hast Du gar keine eigene Dokumentation, sondern das was die Krankenkasse Dir präsentiert.

Ich bezweifle auch nicht deren Richtigkeit, gebe aber zu Bedenken, dass Du mangels eigener Belege immer alles glauben musst.

Finde den Fehler.

Ich bin zwar nicht so ein Pessimist und unterstelle keine Absicht, habe aber speziell mit der Seuche Krankenfallmanagement meine eigenen Erfahrungen gemacht.
 

Manfred_M

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Ich traue dieser Liste schon bzw weiß ich auch wann ich krank war und wann nicht und vor allem welche Diagnose.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Manfred_M

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So, die Antwort der Kk ist da!

Als erste Blockfrist wurde die AU vom 10.10.16 bis 01.01.17 festgelegt. Die Blockfrist (3-Jahreszeitraum) läuft daher vom 10.10. bis 09.10.19.

Die letzte AU mit Krankengeldzahlung vor dem 10.10.16 liegt länger als 3 Jahre zurück, sodass es beim Beginn der Blockfrist ab 10.10.16 bleibt.

Innerhalb der Blockfrist wurde die Vorerkrankungen entsprechend angerechnet (auf unsere Anhörung vom 04.10.18 wird verwiesen).

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung, rufen Sie einfach an.


Und nun?
 

Kerstin_K

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Als erste Blockfrist wurde die AU vom 10.10.16

Die letzte AU mit Krankengeldzahlung vor dem 10.10.16 liegt länger als 3 Jahre zurück, sodass es beim Beginn der Blockfrist ab 10.10.16 bleibt.



Das dürfte der entscheidende Satz sein.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Machts Sinn

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Hallo Christakoo,

jetzt interessieren mich vorab 2 Dinge:

a. welche Krankenkasse geht so mit ihren Versicherten um?

b. welchen Text hast du der Krankenkasse geschickt?

Dass die letzte AU mit Krankengeldzahlung vor dem 10.10.2016
länger als 3 Jahre zurückliegt soll, kann ich mit den bisherigen
Infos hier nicht in Einklang bringen.

Schönen Gruß
Machts Sinn
 

Manfred_M

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Hallo grüß Dich, ich bin in einer halben Stunde ca zu Hause und schreibe dir dann alles
[>Posted via Mobile Device<]

a. welche Krankenkasse geht so mit ihren Versicherten um?
AOK

b. welchen Text hast du der Krankenkasse geschickt?
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihr Schreiben (Anhörung Beteiligter wegen Ende des Krankengeldanspruchs) vom 04.10.2018.

Nach § 48 Abs. 1 SGB V erhalten Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung Krankengeld grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung, für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit jedoch für längstens 78 Wochen innerhalb von je 3 Jahren (Blockfrist), gerechnet vom Tage des Beginns der Arbeitsunfähigkeit an.

Bei der Ermittlung und Berechnung des Dreijahreszeitraums (der so genannten Blockfrist) ist nach dem Grundsatz der starren Blockfrist vorzugehen. Dies bedeutet, der - erstmalige - Eintritt der Arbeitsunfähigkeit setzt für die ihr zu Grunde liegende Krankheit eine Kette aufeinander folgender Blockfristen in Gang, innerhalb derer wegen derselben Krankheit jeweils bis zu 78 Wochen (= 546 Tage) Krankengeld bezogen werden kann. Der Blockfristbeginn richtet sich ausschließlich nach dem Beginn der Arbeitsunfähigkeit.

Deswegen bitte ich mit Blick auf die starren Blockfristen zunächst um nachvollziehbare Mitteilung, wie Sie die anrechenbaren Tage sowie die Blockfristen ermittelt haben, die laut Ihrem Schreiben zu meiner Aussteuerung am 13.01.2019 führen sollen.

Mit anderen Worten: wie laufen die starren Blockfristen und welche Tage sind anzurechnen?


Im Übrigen hat sich das BSG inzwischen mit Urteil vom 04.07.2018, B 3 KR 14/17 R, beiläufig zum Verwaltungsakt mit Dauerwirkung geäußert und zu erkennen gegeben, dass es in der Entscheidung des Sozialgerichts Mainz vom 11.01.2016, S 3 KR 338/14 *, keinen bedeutsamen Fehler sieht. Demnach dürfte es zudem auf die Tatsachen im Zusammenhang mit der Aufhebung der Leistungsbewilligung ankommen.

Bitte bestätigen Sie mir den Erhalt dieses Schreibens schriftlich.

Nach Erhalt Ihrer Antwort werde ich mich weiter dazu äußern.

Dass die letzte AU mit Krankengeldzahlung vor dem 10.10.2016
länger als 3 Jahre zurückliegt soll, kann ich mit den bisherigen
Infos hier nicht in Einklang bringen.
Doch das war 2012 - siehe Foto.
 

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Kerstin_K

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Inwiefern?
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Ganz einfach weil man nicht einfach nur von heute drei Jahre zurückrechnen kann.


Beispiel:
AU 01.03.2015-20.03.2015
dann mit der selben Krankheit wieder 30.09.2017-heute

Dann beginnt die erste Blockfrist am 01.03.2015 und dauert bis 28.02.2018. Da in dieser Blockfrist die 78 Wochen Krankengeldanspruch nicht aufgebraucht wirden, beginnt am 01.03.2018 eine neue Blockfrist mit wieder vollen 78 Wochen Krankengeldanspruch für diese Krankheit.
 

Manfred_M

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Sorry aber ich bin vollkommen überfordert mit diesen ganzen zahlen...:-(. Es geht mir so oder so schlecht und jetzt muss ich deswegen auch noch meinen Kopf rauchen lassen.

Ich weiß jetzt nicht was richtig und was falsch ist bei der Sache.

Warum schreiben die z.b.:

Innerhalb der Blockfrist wurden Vorerkrankungen entsprechend angerechnet.

Vorerkrankungen waren doch Davor oder?
 

Machts Sinn

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Doch das war 2012 - siehe Foto.
Ja, verstehe: die anderen AU-Zeiten waren unter 6 Wochen und daher
ohne Krankengeld, sondern mit Entgeltfortzahlung.

Allerdings kommt es im Zusammenhang mit der Blockfrist-Bildung nicht
auf die "Krankengeldzahlung" an. Offenbar ignoriert die AOK ihre eigenen
Vorgaben:

Die 1. Blockfrist im Sinne des § 48 Abs. 1 Satz 1 SGB V beginnt mit dem
erstmaligen Eintritt der Arbeitsunfähigkeit für die ihr zugrunde liegende
Krankheit. Der Blockfristbeginn richtet sich ausschließlich nach dem Beginn
der Arbeitsunfähigkeit und nicht nach dem Krankengeldanspruch oder der
Krankengeldzahlung
. Voraussetzung ist lediglich, dass zum Zeitpunkt des
erstmaligen Eintritts der Arbeitsunfähigkeit eine den Anspruch auf Krankengeld
einschließende Versicherung bestand. Mit dem Eintritt der Arbeitsunfähigkeit
beginnt folglich auch dann eine Blockfrist, wenn der Anspruch
auf Krankengeld ruht oder versagt wird oder wegen einer Wartezeit erst
später einsetzt. Für die Ermittlung der 1. Blockfrist ist auch auf die bereits
vor Inkrafttreten des SGB V existierenden Blockfristen zurückzugreifen.
vgl. 2.2. (1) auf Seite 2:
https://www.vdek.com/vertragspartner/leistungen/krankengeld/_jcr_content/par/download_1/file.res/gemeinsame_verlautbarung_48_SGB_V_20120905.pdf
 

Manfred_M

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auf die "Krankengeldzahlung" an. Offenbar ignoriert die AOK ihre eigenen
Vorgaben:
Dann kann ich das mit in mein neues Schreiben einbauen oder...


[/QUOTE]

Auch interessant ist Punkt 2 :

(2) Solange dieselbe Krankheit Ursache der Arbeitsunfähigkeit ist, ergibt sich
eine Kette aufeinander folgender Blockfristen. Eine neue Blockfrist beginnt,
wenn die alte abgelaufen ist (vgl. Beispiel 1). Für die Kette nacheinander
folgender Blockfristen ist es unerheblich, ob dieselbe Krankheit zwischen
den Arbeitsunfähigkeitszeiten in der Blockfrist fortlaufend behandlungsbedürftig
war (vgl. Urteil des BSG vom 07.12.2004 – B 1 KR 10/03 R -).
 
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