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Krankengeld Ende / Aussteuerung, stimmt die Berechnung des Anspruchs auf Krankengeld?

Bertolino

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Hallo, Christakoo,

Diese AU-Bescheinigungen hätte er sich sparen können, oder will er mich damit vielleicht überfordern? Das habe ich in der Liste der AU-Zeiten selbst alles!
Ist doch gut, da hatte der SB wenigstens mal was Sinnvolles zu tun, ab in dein Archiv damit.:icon_hihi:
Ich muss euch sagen, mir geht es schlecht zur Zeit.
Tut mir leid.
Ich weiß nicht ob er vielleicht doch Recht hat oder nicht, genau so wenig weiß ich nicht was ich ihm jetzt antworten soll.
Hat er nicht.
Aufgrund ihrer Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018 bestand wegen folgender Diagnosen Arbeitsunfähigkeit.
Ich habe nicht im Detail nachgeprüft, jedenfalls waren nach dem 06.02.18 hinzugetreten:
Psyche ab 18.06.2018
Rücken ab 10.08.2018
F43.0 (siehe z.B. AU-Bescheinigung vom 16.05.2018)
Das war doch ab 18.06.18? Ist aber auch egal, es bleibt bei "hinzugetreten".
Ebenfalls liegen alle Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen bei in denen wegen derselben Erkrankung Arbeitsunfähigkeit bestand.
Sofern es sich tatsächlich um alle AUB handelt, schau nochmal nach, ob das stimmt.

Und die Mausefalle ist zugeschnappt - endlich.:icon_mrgreen:

Diese Behauptung kann er nicht bzw. nur falsch begründen. Jedoch du kannst das Gegenteil begründen.

"Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom Datum. Sie haben alle vorliegenden Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen im Rahmen der Akteneinsicht nach Paragraph 25 SGB X in Kopie zugesendet.
Bei den im Zeitraum vom 14.09.2018 bis 26.01.2018 vorgelegten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen handelt es sich weder um dieselbe Krankheit noch um eine zum damaligen Zeitpunkt hinzugetretene Erkrankung.

Ich fordere Sie auf, die Berechnung der Blockfrist zu korrigieren und setze Ihnen hierzu eine Frist bis zum Datum (zwei Wochen).

Verteiler:
SB
nachrichtlich an:
Adresse Dienstvorgesetzter
+ ggf. Beschwerdemanagement der KK
+ Adresse Aufsichtsbehörde
https://www.krankenkassen.de/gesetzliche-krankenkassen/beschwerde/aufsichtsbehoerden/

https://www.patientenberatung.de/de...e-als-versicherter/beschwerdeweg-versicherter

Es ist an der Zeit, den Spieß umzudrehen und gehörigen Druck auszuüben. Deine angegebenen AU Zeiten belegen sehr klar, dass der SB nicht Recht hat; und jetzt endlich hat er dir den Satz "dieselbe Erkrankung" schwarz auf weiß geliefert. Mach ihm Feuer!:icon_twisted::icon_twisted::icon_twisted:

Und zwar jetzt!

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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Danke für deine Antwort und deinen Text Vorschlag :feiern:

ABER, ich bin so durcheinander dass ich es nicht mehr kapiere was da richtig und falsch ist. Ich verstehe deinen Text quasi nicht, denn es ist doch nur die Diagnose Psyche falsch oder?

Ich kann ihm schon Druck und Feuer machen, gerne sogar! ABER dazu müsste ich eine Begründung haben...

Und die habe ich nicht :-(

LG
 

Manfred_M

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Vielleicht melden sich die anderen ja auch noch, das würde mich freuen. LG
 

Bertolino

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Hallo, Christakoo,
Ich verstehe deinen Text quasi nicht, denn es ist doch nur die Diagnose Psyche falsch oder?
Ich kann ihm schon Druck und Feuer machen, gerne sogar! ABER dazu müsste ich eine Begründung haben...

Und die habe ich nicht :-(
Wichtiger als sich eventuell mit dem SB zu streiten, ist selbstverständlich deine eigene Gesundheit. Das sollte jedem klar sein, der selbst schon in diese Situation gekommen ist.

Mir selbst jedenfalls muss niemand erzählen, was mit mir passiert, wenn der nächste Brief der KK oder Behörde hereinflattert. Ich bin schon im wahrsten Sinn des Wortes auf 180, noch bevor ich den Brief öffne.

Das ist der Punkt, denke ich, den jeder für sich selbst entscheiden muss.

Gleichwohl gebe ich dir ein Werkzeug zur Hand, als Entscheidungshilfe sozusagen, beachte vor allem die Datei "zeitlich".

Was den SB betrifft: Er trickst ganz gewaltig, denn er zählt ab 14.09.17 alles zusammen, die paar Tage Psyche sind gar nicht so sehr entscheidend. Ich habe dir eine Excel Tabelle gemacht, da wird deutlich, worum es geht.

Zur Erklärung:
gelb= Fuß
grün= Psyche
blau= Rücken

Die dünnen vertikalen Striche bedeuten die jeweiligen (farblich zugeordneten) Blockfristen. Die dicken Striche rechts bedeuten den Zeitpunkt, an dem Psyche und Rücken erstmalig hinzugetreten sind.

Die Blockfrist Fuß läuft von 18.05.17 bis 17.05.20.
In dieser Blockfrist bist du erstmalig wegen Fuß erkrankt am 07.02.18.
Sämtliche Zeiten, die vor diesem Zeitpunkt liegen, haben sich bis vor dem 07.02.18 niemals überschnitten, daher werden sie auch nicht irgendwo dazugezählt, sondern sie laufen mit je eigenen Blockfristen. Du befindest dich in der Blockfrist "Fuß", nicht in der Blockfrist "Rücken" oder "Psyche", wie dir der SB glauben machen möchte. Erst nach
diesem Zeitpunkt 07.02.18 sind die beiden anderen Erkrankungen hinzugetreten. Nur wenn du ab jetzt auf die Zukunft gesehen wegen einer der hinzugetretenen Erkrankungen für sich allein AU bist, wird zusammengezählt.

Aussteuerungstermin wegen "Fuß" nach 546 Tagen ist demnach der 06.08.19, nicht der 16.05.19 wegen "Rücken".
Ich hoffe, dass meine Erklärung verständlich ist.

Nun liegt es an dir, ob dir die Auseinandersetzung in Abwägung zu deiner Gesundheit wert ist.

Gruß
Bertolino:bigsmile:
 

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Manfred_M

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Was soll ich sagen Bertolino..., VIELEN Dank für deine Mühe!

Klar geht es mir nicht gut, aber klar möchte ich mich von dem Ar... auch nicht verarschen lassen!

Wie wäre es denn ihm auf die Sprünge zu helfen, und all unsere Kenntnisse, bzw. evtl. auch die Tabelle und unsere Zahlen in das nächste Schreiben mit ein zu packen und dann um Stellungnahme zu bitten?

Vielleicht hat das ganze dann ein Ende?

Deine Mail, und deine Tabelle werde ich mir danach noch genauer mit meiner Frau ansehen.

DANKE! :peace::feiern::bigsmile:
 

Manfred_M

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Mir ist was aufgefallen:

in der Tabelle fehlt meine AU wegen Psyche vom 16.05.2018 bis zum 18.05.2018, da war ich während der Reha 3 Tage krank.

und in dem Block Psyche hast du stehen:

18.06.2018 bis 10.09.2018

das müsste aber weitergehen denn seit 18.06.2018 ist Psyche dazu gekommen und ist bis dato immer noch auf der AU mit dabei.
 

Bertolino

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in der Tabelle fehlt meine AU wegen Psyche vom 16.05.2018 bis zum 18.05.2018, da war ich während der Reha 3 Tage krank.
Das erklärt meine Frage weiter oben, das habe ich wohl übersehen.
Zitat:
F43.0 (siehe z.B. AU-Bescheinigung vom 16.05.2018)
Das war doch ab 18.06.18? Ist aber auch egal, es bleibt bei "hinzugetreten".
und in dem Block Psyche hast du stehen:

18.06.2018 bis 10.09.2018
Das hat mich im ersten Moment auch irritiert, die Datei hatte ich schon vor einiger Zeit angelegt.
Die Erklärung ist: Da habe ich wegen der besseren Übersichtlichkeit (fiktiv) den letzten Tag der ersten Blockfrist "Psyche" eingetragen, also 10.09.2018, ebenso bei "Rücken" letzter Tag der Blockfrist, also 22.12.2018.

Im Prinzip ist allerdings egal, welches Datum eingetragen ist, denn es reicht schon ein einziger Tag ab dem 07.02.18, und eine Krankheit ist hinzugetreten. Falls du die Datei verwenden willst, kannst du einfach das Datum nach deiner Option aktualisieren und die Summe drei Zellen weiter unten wird neu berechnet.

Auch der 16.05.18 bis 18.05.18 ist nicht mehr wirklich wichtig, denn mit dem 18.06.18 ist "Psyche" ohnehin hinzugetreten.

Mit anderen Worten: Ab 07.02.2018 werden alle drei Erkrankungen zusammengerechnet, egal welche Diagnose vorrangig zu bewerten ist. Du kommst bei durchgehender AU immer auf den 16.08.2019.:idea:

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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Auch der 16.05.18 bis 18.05.18 ist nicht mehr wirklich wichtig, denn mit dem 18.06.18 ist "Psyche" ohnehin hinzugetreten.
Das heist dass alle 3 Diagnosen angerechnet werden dürfen oder?

Mit anderen Worten: Ab 07.02.2018 werden alle drei Erkrankungen zusammengerechnet, egal welche Diagnose vorrangig zu bewerten ist. Du kommst bei durchgehender AU immer auf den 16.08.2019.:idea:
Ok, aber was genau ist der Fehler an seiner letzten Berechnung? Da wo er mir 82 anrechenbare Tage berechnet?


vom 14.09.2017 bis 29.09.2017 - 16 Tage Rücken
vom 04.10.2017 bis 06.10.2017 - 3 Tage Rücken
vom 10.10.2017 bis 24.10.2017 - 15 Tage Rücken
vom 20.11.2017 bis 22.12.2017 - 33 Tage Psyche
vom 12.01.2018 bis 26.01.2018 - 15 Tage Rücken


Das war ja seine letzte Berechnung nachdem er davor erst Januar als Ende berechnet hat.

Nur damit ich es verstehe, was genau macht er was er nicht machen darf? Bzw. was ist hier falsch angerechnet?


Ganz Liebe Grüße
 

Bertolino

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Das heist dass alle 3 Diagnosen angerechnet werden dürfen oder?
Die KK rechnet ab 07.02.18 alle Diagnosen rechtmäßig zusammen, weil hinzugetreten. Das kannst du drehen wie du willst, selbst wenn du wieder AF, dann AU wegen z. B. nur noch Rücken bist. Ab 07.02.18 werden die drei Bereiche zusammengezählt, bis die 546 Tage beisammen sind.

Für Fuß endet die dritte Blockfrist am 17.05.2020, es ist also völlig unrealistisch, eine Aussteuerung zu vermeiden. Bis dahin wird jede der drei Erkrankungen in die 546 Tage mit eingerechnet.

Vor dem 07.02.18 war das vollkommen anders. Da hattest du für jeden Bereich Anspruch auf 78 Wochen, solange keine Aussteuerung erreicht war, weil zu keinem Zeitpunkt eine Erkrankung zu einer anderen hinzugetreten war. Aber das ist nicht mehr relevant.

Ok, aber was genau ist der Fehler an seiner letzten Berechnung? Da wo er mir 82 anrechenbare Tage berechnet?
Der SB rechnet vom 14.09.2017 an mit Rücken die 82 Tage und rechnet ab 07.02.2018 weiter mit Fuß und kommt nach 546 Tagen auf den 16.05.2019.

Das darf er nicht, denn "Fuß" ist am 07.02.2018 nicht zu "Rücken" vom 14.09.2017 hinzugetreten, dazwischen waren AF Zeiten. Hinzutreten heißt ja, dass sich beide Krankheiten zeitlich überschneiden müssen.

Genau das ist aber erst ab 07.02.2018 mit Wirkung auf die Zukunft der Fall. Eine Wirkung auf die Vergangenheit, so wie der SB das versucht, ist nicht erlaubt. :icon_evil:
Da könnte er ja bis zum St.- Nimmerleins- Tag zurückrechnen.

Ab 07.02.2018 allerdings muss der SB wegen "hinzugetreten" zusammenrechnen.

Schau dir nochmal die Datei an, dort ist sehr schön sichtbar, was ich meine: Vor dem 07.02.2018 gibt es keine einzige zeitliche Überschneidung. Ab dem 07.02.2018 gibt es diese zeitlichen Überschneidungen, also wird rückwirkend ab 07.02.2018 gerechnet, weil du seit diesem Datum durchgehend AU bist. Die Zeiten davor dürfen nicht mitgezählt werden, weil du in der Zwischenzeit vor dem 07.02.2018 AF warst.:idea:

Also: Zwei Krankheiten sind hinzugetreten, du rechnest vom heutigen Tag aus bis zu dem Tag, an dem du erstmals - ohne zeitliche Unterbrechung wegen AF - wegen einer der drei Erkrankungen AU warst, und das ist der 07.02.2018. Und ab diesem Datum rechnest du vorwärts, solange bis 546 Tage voll sind. Genau daran hat sich der SB zu halten. Würfeln jedenfalls ist ihm nicht erlaubt.

War das verständlich?

Gruß
Bertolino

Nachtrag: Der SB legt die Blockfrist 3 für Fuß vom 18.05.17 bis 17.05.20 zugrunde und beginnt deshalb seine Rechnung mit der ersten Erkrankung am 14.09.17. Das darf er nicht. Er darf erst ab 07.02.2018 für "Fuß" rechnen. Das kannst du auch sehr schön in der Datei ablesen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Manfred_M

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Wow.....

Vielen Dank für deine Mühe!

Ja jetzt verstehe ich es langsam etwas besser, meine Eltern sind zu Besuch und wenn sie weg sind schaue ich das ganze noch genauer an.

Dann gilt es jetzt ein schreiben aufzustehen, und nicht mehr schweigen dabei wie bisher, sondern Fakten nennen.

Am sinnvollsten wäre glaube ich all dieses Wissen mit rein zu schreiben, und evtl. auch noch die Tabelle ausdrucken und dazu legen. Klar mache ich so mit seine Arbeit, aber es geht doch jetzt darum das Thema schnell zu klären damit ich zur Ruhe komme und mich mal um meine Genesung kümmern kann statt um Sowas.

Aber hier fängt das Problem schon an, ich bin im Moment durch die ganzen Belastungen einfach nicht einfallsreich wie ich das verfassen soll, wenn man seine letzten Antworten so liest dann hört sich das echt mega an, und genau so sollte es in dem Schreiben auch sein.

Vielleicht kannst du mir ja dabei helfen...

Ich würde mich auch erkenntlich zeigen dafür mit einer kleinen Spende :).


P.S.: diese drei fehlenden Tage wegen Psyche, soll ich die in der Tabelle eintragen?

Lg
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Machts Sinn

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.
Ihre Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018 - Ende Krankengeldanspruch


Wir beziehen uns auf Ihr Schreiben vom 29.10.2018

Gerne senden wir Ihnen alle vorliegenden Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen im Rahmen der Akteneinsicht nach Paragraph 25 SGB X in Kopie zu.

Aufgrund ihrer Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018 bestand wegen folgender Diagnosen Arbeitsunfähigkeit.


M19.99

F43.0 (siehe z.B. AU-Bescheinigung vom 16.05.2018)

F32.1

M93.27

M54.19 (siehe z.B. AU-Bescheinigung vom 10.08.2018)

M54.12


F33

M54.16


Ebenfalls liegen alle Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen bei in denen wegen derselben Erkrankung Arbeitsunfähigkeit bestand.


14.09.17 - 29.09.17 M54.19

04.10.17 - 06.10.17 M54.19

10.10.17 - 24.10.17 M54.19

20.11.17 - 22.12.17 F43.0

12.01.18 - 26.01.18 M54.12


Mfg
Ist das definitiv die komplette Antwort zu exakt diesem Anschreiben?

https://www.elo-forum.org/aussteuer...hs-krankengeld-198136/index3.html#post2336588
 

Manfred_M

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Ist das definitiv die komplette Antwort zu exakt diesem Anschreiben?
Hallo, schön von dir zu hören :), ich hoffe es geht dir gut.

Ja genau das ist die komplette Antwort zu meinem von dir verlinkten Brief. Zusätzlich dabei war noch diese Bescheinigung der Zeiten von Arbeitsunfähigkeit, aber nur die erste Seite - also sprich wo die AU ab 07.02.2018 drauf steht (den Rest hab ich ja hier schon gehabt). Und eben die ganzen Kopien der AU-Bescheinigungen (riesen Stapel!)

Mehr war nicht dabei.
 

Machts Sinn

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.
Tatsächlich, die AOK hat sich weiter angenähert;
die beiderseits genannten Zeiträume sind identisch.

Allerdings wurde der rechtliche Zusammenhang verdreht:
Es kommt nicht darauf an, dass du früher schon mal ähnliche
Diagnosen hattest wie in der Zeit ab 07.02.2018, sondern darauf,
dass die AU ab 07.02.2018 „wegen Fuß“, also nicht wegen einer Krank-
heit begonnen hat, die dich zwischen dem 14.09.2017 und dem 26.01.2018
fünf mal arbeitsunfähig machten (= Rücken, Psyche).

Ob das bloße Dummheit oder grobe Böswilligkeit ist, lässt sich hier nicht einschätzen.
 

Manfred_M

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Hallo Bertolino,

ich bin dabei die Tabelle zu vervollständigen. Du hast ja den grünen Balken für "Psyche hinzu getreten" bei der AU vom 18.06.2018 drin.


Ich war aber schon am 16.05.2018 bis 18.05.2018 wegen Psyche AU, ABER diese AU war während der Reha und war eine eigene AU Bescheinigung, also keine Folgebescheinigung wie sonst immer.

Also sprich da stand NUR diese Diagnose drauf, und nicht alle anderen wie davor und danach.

Ist das dann das Datum für hinzu getreten, oder bleibt es beim 18.06.?

LG
 

Manfred_M

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Hallo Leute, es ist 2 Uhr Nachts und ich kann vor Schmerzen nicht schlafen :censored:

Also habe ich mich ran gemacht und all eure Infos kopiert und dann in ein Schreiben gebastelt. Ich bin gespannt was Ihr dazu sagt und ob Ihr Verbesserungsvorschläge habt. Also ich persönlich finde es perfekt:peace:



Sehr geehrte Damen und Herren,


ich beziehe mich auf Ihr letztes Schreiben vom 16.11.2018, sowie auf die oben genannten zuvor erhaltenen Schreiben.


Bei den im Zeitraum vom 14.09.2018 bis 26.01.2018 vorgelegten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen handelt es sich weder um dieselbe Krankheit, noch um eine zum damaligen Zeitpunkt hinzugetretene Erkrankung.


Sie rechnen vom 14.09.2017 an mit „Rücken“ die 82 Tage, und rechnen dann ab 07.02.2018 mit „Fuß“ weiter und kommen nach 546 Tagen auf den 16.05.2019. Das dürfen Sie nicht, denn „Fuß“ ist am 07.02.2018 nicht zu „Rücken“ vom 14.09.2017 hinzu getreten, da dazwischen AF Zeiten waren.


Hinzutreten heißt, dass sich beide Krankheiten zeitlich überschneiden müssen und das haben sie in dem Fall nicht.


Das ist erst ab 07.02.2018 mit Wirkung auf die Zukunft der Fall. Eine Wirkung auf die Vergangenheit, so wie Sie das versuchen, ist nicht erlaubt.


Vor dem 07.02.2018 gibt es keine einzige zeitliche Überschneidung. Ab dem 07.02.2018 gibt es diese zeitlichen Überschneidungen, also wird rückwirkend ab 07.02.2018 gerechnet, weil ich seit diesem Datum durchgehend AU bin.


Die Zeiten davor dürfen nicht mitgezählt werden, weil ich in der Zwischenzeit vor dem 07.02.2018 AF war.


Die aktuelle Blockfrist „Fuß“ läuft von 18.05.2017 bis 17.05.2020, in dieser Blockfrist bin ich erstmalig wegen „Fuß“ erkrankt am 07.02.2018.


Sämtliche Zeiten, die vor diesem Zeitpunkt liegen, haben sich bis vor dem 07.02.2018 niemals überschnitten, daher werden sie auch nicht irgendwo dazugezählt, sondern sie laufen mit jeweils eigenen Blockfristen.


Ich befinde mich also in der Blockfrist „Fuß“, nicht in der Blockfrist „Rücken“ oder „Psyche“.


Erst nach diesem Zeitpunkt (07.02.2018) sind die beiden anderen Erkrankungen hinzu getreten, und man rechnet vom heutigen Tag aus bis zu dem Tag, an dem ich erstmals (ohne zeitliche Unterbrechung wegen AF aufgrund einer der drei Erkrankungen) AU war, und das ist der 07.02.2018.


Ab diesem Datum rechnet man vorwärts, solange bis 546 Tage voll sind. Genau daran hat man sich zu halten.


Ab dem 07.02.2018 werden alle drei Erkrankungen zusammengerechnet, egal welche Diagnose vorrangig zu bewerten ist.


Mit der AU vom 16.05.2018 ist die Diagnose „Psyche“ hinzu getreten.


Mit der AU vom 10.08.2018 ist die Diagnose "Rücken" hinzu getreten.


Ich habe hierzu eine Excel Tabelle erstellt, darin wird alles deutlich.



Excel Tabelle Erklärung:


gelb= Fuß
grün= Psyche
blau= Rücken


Die dünnen vertikalen Striche zeigen die jeweiligen (farblich zugeordneten) Blockfristen. Die dicken Striche rechts zeigen den Zeitpunkt, an dem „Psyche“ und „Rücken“ erstmalig hinzu getreten sind.


Ich hoffe, dass meine Grafik verständlich ist.



Hier wurde der rechtliche Zusammenhang verdreht. Es kommt nicht darauf an, dass ich früher schon mal ähnliche Diagnosen hatte wie in der Zeit ab dem 07.02.2018, sondern darauf, dass die AU ab 07.02.2018 wegen „Fuß“, also nicht wegen einer Krankheit begonnen hat, die mich zwischen dem 14.09.2017 und dem 26.01.2018 arbeitsunfähig machte (Rücken, Psyche).


Aussteuerungstermin wegen „Fuß“ nach 546 Tagen ist demnach der 16.08.2019, und nicht der 16.05.2019 wegen „Rücken“.


Ich fordere Sie hiermit auf, die Berechnung der Blockfristen, sowie das Ende des Krankengeldanspruchs zu korrigieren, und setze Ihnen hierzu eine Frist bis zum 05.12.2018.



Mit freundlichen Grüßen
 

Manfred_M

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Mit anderen Worten: Ab 07.02.2018 werden alle drei Erkrankungen zusammengerechnet, egal welche Diagnose vorrangig zu bewerten ist. Du kommst bei durchgehender AU immer auf den 16.08.2019.:idea:
Bertolino, du schreibst hier 16.08.2019, aber in der Tabelle steht 06.08.2019...:icon_mrgreen:

Was stimmt?

LG
 

Machts Sinn

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Wie wäre es damit:

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Vergangenheit war ich wegen verschiedenen Krankheiten arbeitsunfähig, hauptsächlich
wegen „Fuß“, „Rücken“ und „Psyche“.

Die Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018 ist wegen „Fuß“ eingetreten. Wie Sie mit Schreiben vom
25.10.2018 zutreffend feststellten, läuft die letzte starre Blockfrist für „Fuß“ vom 18.05.2017 bis
17.05.2020.

Die AU-Zeiten vom 14.09.2017 bis 29.09.2017, vom 04.10.2017 bis 06.10.2017, vom 10.10.2017
bis 24.10.2017, vom 20.11.2017 bis 22.12.2017 und vom 12.01.2018 bis 26.01.2018 waren nicht
durch dieselbe Krankheit „Fuß“, sondern durch „Rücken“ und „Psyche“ bedingt. Der für die Block-
frist „Fuß“ ab 18.05.2017 zustehende Krankengeld-Anspruch mindert sich entgegen Ihrer Dar-
stellung dadurch nicht.

Für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit wegen „Fuß“ ab 07.02.2018 steht mir Krankengeld für
78 Wochen bzw. 546 Tage zu.

Ich bitte um Bestätigung binnen 2 Wochen.


Mit freundlichen Grüßen
 

Bertolino

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16.08.2019, aber in der Tabelle steht 06.08.2019
Excel rechnet den 06.08.2019 mit 546 Tagen aus.
Halte dich lieber an den Vorschlag von @Machts Sinn, du solltest meines Erachtens nicht zu viel von deinen eigenen gesammelten Erkenntnissen preisgeben. Ein klein wenig darf der SB noch selber denken.:icon_hihi:

Was wirst du tun, wenn der SB nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit reagiert, bzw. wenn er von seinem Standpunkt nicht abrückt?

Gruß
Bertolino
 

saurbier

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Ein klein wenig weniger ist meist mehr, vor allem weil man sich damit immer noch für später Munition aufbewahrt.

Im übrigen bist du nicht die KK sondern lediglich ein in der Materie unbedarfter Bürger, daß solltest du nicht vergessen.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Guten Morgen,

Ihr habt natürlich völlig recht mit dem was ihr sagt.

Aber wie oft haben wir das denn jetzt schon probiert dass er selber drauf kommt? Es waren genau drei mal bzw drei Briefe.

Natürlich würde ich mir Munition sparen,ABER wie gesagt geht es mir mittlerweile echt nicht gut und mich stresst das ganze extrem. Und genau aus dem Grund möchte ich dass es endlich vorbei ist.

Wenn ich ihm das so schicke wie ich vorgeschlagen habe, dann kann er entweder schreiben ja das passt so wie schon letztes mal mit Mai, oder er schreibt eben nicht und muss erklären warum es nicht so ist.

Lege ich aber nicht alles auf den Tisch, bekomme ich in ca. 2 Wochen wieder irgend einen Brief wo wieder alles falsch ist...

Ich denke mal er hat genau das so vorliegen wie ich es habe, und der weiß ganz genau wie es wirklich ist. Und wenn er sieht dass ich das auch weiß dann erledigt sich das vielleicht von selbst.

Das was Macht Sinn vorgeschlagen hat habe ich ja im Endeffekt schon im letzten Brief geschrieben, und schaut was er geantwortet hat...wieder nichts konkretes.

Versteht ihr was ich meine?

LG
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Bertolino

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Versteht ihr was ich meine?
Ja, sehr gut. Und wie ich schon erwähnte, man sollte das auch immer im Hinblick auf die eigene Gesundheit abwägen. Die Letztentscheidung bleibt immer bei dir, und das ist auch gut so. Jedenfalls, ich denke, du hast den Sachverhalt durchschaut, und der SB kann dir nicht mehr so ohne weiteres irgendetwas vorgaukeln. Ich denke auch, dass der ganz genau weiß, worum es geht. Das ist seine tägliche Arbeit.

Sehr seltsam, dass diese Argumentationsschiene deines SB auch häufig bei anderen SB anzutreffen ist. Klingt ganz danach, dass die dahingehend geschult sind.

Auf anderer Ebene wurde mir das schon bestätigt. Ein Kundenbetreuer einer Bank hatte seinen Job an den Nagel gehängt, weil er den Auftrag hatte, so und so viele Verträge mit Kunden abzuschließen. Dafür bekam er eine Lohnzulage. Aber die Verträge waren Mist... Unter umgekehrten Vorzeichen könnte man das durchaus auf den SB übertragen.

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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Ja das denke ich auch dass er weis was Sache ist. Meine Frau ist auch eher dafür dass ich meine VOLLE Version nehme, da dann alles auf dem Tisch liegt. Ist ja nicht so dass ich mir dieses Wissen nicht schon lange aufgehoben habe. Ich denke es ist an der Zeit, denn dann kann ich evtl. auf einen stressfreien Neubeginn in das neue Jahr hoffen.

Was ich vielleicht noch bei der Frist dazu schreiben möchte ist, dass ich es andernfalls an eine höhere Stelle weitergebe. Eine Idee wie ich das schreiben kann?

LG
 

Bertolino

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Was ich vielleicht noch bei der Frist dazu schreiben möchte ist, dass ich es andernfalls an eine höhere Stelle weitergebe. Eine Idee wie ich das schreiben kann?
Vielleicht so:
Zur endgültigen Klärung des Sachverhalts behalte ich mir vor, mich nach Fristablauf (Datum) an Herrn/Frau (Dienstvorgesetzte/r) und/oder die Beschwerdestelle (Adresse) und/oder Aufsichtsbehörde zu wenden.

...behalte ich mir vor, nach Fristablauf einen Rechtsanwalt zu beauftragen.

Nach Fristablauf werde ich...
Ob es sinnvoll ist, das reinzuschreiben? Klingt ein wenig nach Drohung. Ok, ist auch eine Drohung.:icon_mrgreen: Das Recht dazu hast du, sachlich formuliert ist es auch.

Lass dein Schreiben, sobald es fertig ist, noch einen Tag liegen und lies es anschließend ein letztes Mal durch. Manchmal fallen noch einmal inhaltliche Fehler auf. Dann eintüten und weg damit.

Gruß
Bertolino
 

Kerstin_K

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Lass den Quark am Ende weg. Sowas bringt nichts. Darüer gibt es das widerspruchs erfahren und danach die Klage.
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Manfred_M

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Lass dein Schreiben, sobald es fertig ist, noch einen Tag liegen und lies es anschließend ein letztes Mal durch. Manchmal fallen noch einmal inhaltliche Fehler auf. Dann eintüten und weg damit.
Ich lass die Drohung weg, und ich nehme das Schreiben dass ich aufgesetzt habe und hier geschrieben habe weiter oben. Jetzt habe ich nur das Problem dass die Excel Tabelle so breit ist dass diese auf 1 Seite skaliert nicht mehr leserlich ist. Am liebsten würde ich ihm einen USB Stick mit bei legen :peace: hahaha

LG
 

Kerstin_K

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Kannst du die nicht im Querformat drucken?
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Manfred_M

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Kannst du die nicht im Querformat drucken?
Doch klar aber dann muss man auch mindestens 4 oder 5 Seiten machen um es leserlich zu haben, sonst ist es zu klein!

Ich habe es jetzt per Email geschickt, ich habe es dem SB und dem zuständigen Team geschickt:

1x Anschreiben als PDF

2x Excel Datei


Es kam gleich eine Eingangsbestätigung, und eben grad kam eine Bestätigung einer Mitarbeiterin.

Zitat:

Sehr geehrter Herr ...,

herzlichen Dank für die Übersendung Ihrer Unterlagen. Ich leite sofort alles zur Bearbeitung weiter.

Übrigens: Über unser Onlineportal "Meine AOK" sind wir 24 Stunden für Sie da.

Mit freundlichen Grüßen

Regina...
Teamleiterin
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

ach lieber Christakoo, offenbar verstehst du immer noch nicht, wie die Herrschaften so ticken.

Klar nervt sowas und bei einem kranken ist es dazu auch noch belastend.

Aber versteh doch, die Herrschaften setzen darauf das du gerade genervt und gefrustet irgendwann das Handtuch wirfst.

Überlege dir mal im stillen Kämmerlein, wieviel die KK´s, AfA oder DRV mit solchen spielchen im Endeffekt einsparen.

Mir wurde dieses Spiel damals sogar von der Gerichtspräsidentin nach meiner Verhandlung hinter vorgehaltender Hand bestätigt.

Für den Fall des Streites gibt es ja nicht umsonst das Widerspruchverfahren und im Anschluss die Klage - eben um dir zu deinem Rechtsanspruch zu verhelfen - sofern die Fakten auf deiner Seite sind.

Warum sollst du dir die Mühe und vor allem Arbeit machen und einer Fachkraft der KK jetzt erklären wie deine AU Zeiten sind bzw. wieviel Anspruch auf KG dir zustehen, das ist seine Aufgabe dies korrekt nach der jeweiligen Rechtslage zu berechnen, dafür hat er immerhin die AUB.

Aber bitte, es bleibt halt jedem selbst überlassen wie er verfährt.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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ach lieber Christakoo, offenbar verstehst du immer noch nicht, wie die Herrschaften so ticken.
Natürlich tuh ich das, was los?


Aber versteh doch, die Herrschaften setzen darauf das du gerade genervt und gefrustet irgendwann das Handtuch wirfst.
Das wird nicht passieren.


Warum sollst du dir die Mühe und vor allem Arbeit machen und einer Fachkraft der KK jetzt erklären wie deine AU Zeiten sind bzw. wieviel Anspruch auf KG dir zustehen, das ist seine Aufgabe dies korrekt nach der jeweiligen Rechtslage zu berechnen, dafür hat er immerhin die AUB.
Kann ich dir sagen warum:

Damit ich nicht wieder in 2 Wochen einen Brief bekomme der zu nichts führt, und ich dann durch Stress wieder tagelang Bauchschmerzen und Durchfall habe.

Damit die Sache endlich geklärt wird, und ich mich um meine Genesung kümmern kann statt um ständige Widersprüche!

Damit ich mal mit meiner Familie Zeit verbringen kann, ohne gereizt und gestresst zu sein.

Damit ich sauber in neues Jahr starten kann.



Liebe Grüße
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

Natürlich tuh ich das, was los?
Nein, du verstehst es eben offenbar leider nicht so richtig.

Ich will dir nichts böses - ganz im Gegenteil.

Kann ich dir sagen warum:

Damit ich nicht wieder in 2 Wochen einen Brief bekomme der zu nichts führt, und ich dann durch Stress wieder tagelang Bauchschmerzen und Durchfall habe.

Damit die Sache endlich geklärt wird, und ich mich um meine Genesung kümmern kann statt um ständige Widersprüche!

Damit ich mal mit meiner Familie Zeit verbringen kann, ohne gereizt und gestresst zu sein.

Damit ich sauber in neues Jahr starten kann.
Genau das sagt doch das dir das ganze hin und her inzwischen auf den Senkel geht. Das hab ich den früheren Ausführungen auch schon entnommen.

Aber genau das ist das Spiel des SB - mit dir den Ball solange hin und her zu spielen bist du irgendwann einknickst und auf deine Rechte verzichtest.

Dieses hin und her betrachte ich allerdings als unsinnig. Ich würde da gar nicht mitspielen wollen, denn mir würde ein einmal reichen um dann das ganze mal von einem Gericht entgültig klären zu lassen.

Kannst mir glauben, solchen Stress habe ich hinter mir und der Preis war eine zeitweise Erblindung (eben weil der Stress mir auf Auge schlug), da ging es allerdings um die DRV als Gegener.

Wie gesagt es ist ja auch nicht deine Aufgabe, einem KV SB die Sachlage für die Blockfristen anhand deiner AUB zu erklären, die muß er schon berufsbedingt kennen und wird sie mit Sicherheit auch kennen.

Also warum macht er das was er macht, na um der KV Vorteile zu erhaschen, in der Hoffnung du als einfacher Bürger blickst irgendwann nicht mehr durch und gibst wegen dem ganzen Stress einfach auf. Ganz dem Motto, was solls die AfA zahlt ja weiter.

So läuft das eben heute bei der KV, der AfA und insbesondere der DRV, wenn man dort seine Leistungen abverlangt.

Rechne dir mal aus, was es der KV kostet, wenn sie deine rechnung blindlinks übernehmen würde, anstelle ihrer eigenen, dann weist du hoffentlich was hinter allem steckt.

Nichts desto trotz wünsche ich dir natürlich weniger Bauschmerzen.


Grüße saurbier
 

Machts Sinn

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.
Man könnte das hier auch etwas positiver sehen:

- innerhalb von 2 Wochen 4 Monate längeres Krankengeld

- und nach 6 Wochen die relativ klare Aussicht auf nochmals weitere 3 Monate längeres Krankengeld,

insgesamt also 7 Monate ist nicht nichts - dabei ist es eigentlich völlig egal, wie das jetzige Schreiben aufgebaut / formuliert ist.
Viel besser ist es, einigermaßen standhaft und locker zu bleiben, zumal wenn man dabei eigentlich nur gewinnen kann.
 

saurbier

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Hallo Machts Sinn,

ja, da kann und muß ich dir doch vollkommen recht geben.

Dies kam aber eben erst durch den aufgenommenen Kampf zustande. Wieviele verzichten in Unkenntnis der Sachlage schon von vornherein darauf.

Und eben dies wollte ich ja nur verdeutlichen, weil ja Christakoo inzwischen den Eindruck erweckt, daß er zu sehr unter dem Druck leidet und doch nun viel zu gerne ein Ende hätte.

Wenn man jetzt sieht das es inzwischen 4 Monate von eigentlich 7 Monate sind, dann kann man sich halt ausrechnen was die KV an KG bei einem Betroffenen so einzusparen versucht.

Mir hätte da dein Schreiben bereits gereicht, denn es sagt ja alles wesentliche aus.

Nun gut, jetzt hat der KV SB ja die Möglichkeit den Vortrag im Schreiben von Christakoo zu akzeptieren oder eben nicht.

Warten wir einfach mal ab.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Nun gut, jetzt hat der KV SB ja die Möglichkeit den Vortrag im Schreiben von Christakoo zu akzeptieren oder eben nicht.

Was wenn nicht, wie geht es dann weiter?
 

Manfred_M

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Wie läuft das denn ab mit diesem Sozialgericht?
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Manfred_M

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Ist das nicht jetzt schon? Habe ja einen Widerspruch nach dem anderen...
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Kerstin_K

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Nein, Widerspruch legst du ein, nachdem du den Aussteuerungsbescheid hast. Du bist ja noch in der Anhörung.
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Manfred_M

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Den Aussteuerungsbescheid habe ich ja bekommen und seitdem immer wieder Widerspruch eingelegt. Das war doch der erste Brief der gekommen ist in dem das Ende vom Krankengeld mit Januar angegeben war, oder?
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RobbiRob

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Hier nun das Schreiben der KK:

Anhörung Beteiligter nach § 24 Sozialgesetzbuch (SGB X), wegen Ende Ihres Krankengeldanspruchs; Arbeitsunfähigkeit ab 07.02.2018
......
Bevor wir diesen Bescheid endgültig erlassen. Können Sie sich zu den für die Entscheidung erheblichen Tatsachen äußern.
So, ich habe von der AOK eine Antwort bekommen bzw. 2 Schreiben in einem Kuvert.

Schreiben 1 vom 24.10.2018

Anhörung Beteiligter nach § 24 SGB X, wegen Ende Ihres Krankengeldanspruchs;
AU seit 07.02.2018


https://dejure.org/gesetze/SGB_X/24.html

„Noch Fragen, Kienzle?“ ;-)

P.S.: Machst Du irgendwie einen Kurs in Formatierung oder was ist der Sinn Deiner diversen textlichen Darstellungen?
 
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Manfred_M

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Hallo Leute,

nächste Woche muss ich wieder zum Arzt wegen der nächsten AU für die nächsten 4 Wochen. Er frägt mich ja jedes mal ob sich was geändert hat, bzw. ob eine Diagnose evtl. weg muss usw. .

Hätte es denn einen Sinn evtl. irgendwas raus zu nehmen oder so?

Zum Beispiel nur noch Fuß, oder Nur noch Fuß und Rücken?

Vorteile?

Nachteile?

Also auf die Zukunft gesehen meine ich.

LG

„Noch Fragen, Kienzle?“ ;-)
Kienzle?

P.S.: Machst Du irgendwie einen Kurs in Formatierung oder was ist der Sinn Deiner diversen textlichen Darstellungen?
Soll etwas übersichtlicher sein ;-)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Bertolino

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Hallo, Christakoo,
Hätte es denn einen Sinn evtl. irgendwas raus zu nehmen oder so?
Seitdem die Krankheiten hinzugetreten sind, wird auch für die Zukunft alles hinzugerechnet. Das kannst du auf der AU drehen, wie du willst. Das wird auch in einer neuen Blockfrist der Fall sein, was du voraussichtlich nicht schaffst. Lass also jeweils draufschreiben, was der Realität entspricht.
Die Nachfrage verweist auf den Youngster:biggrin: (Gib mal die ganze Frage bei Google ein).

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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ich habe mir halt so gedacht, dass ich jetzt wegen AU bei allen Diagnosen die Tage verbrauche.

Sollte ich dann irgendwann wegen einer davon wieder krank werden, habe ich weniger Tage Anspruch weil ich jetzt so viele Tage hatte oder?

Darüber hinaus denke ich aber eigentlich dass es besser ist alle drauf zu lassen, da mein Antrag auf EMR läuft.
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Bertolino

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Sollte ich dann irgendwann wegen einer davon wieder krank werden,
wird einfach nur noch zusammengezählt, ganz egal, welche der drei Diagnosen draufsteht.
Was völlig anderes wäre es, wenn nach 1 Tag gesund eine einzige ganz andere Erkrankung diagnostiziert wird. Aber das gehört eher ins Reich der Theorie.

Darüber hinaus denke ich aber eigentlich dass es besser ist alle drauf zu lassen, da mein Antrag auf EMR läuft.
Das wird wohl eher der Realität entsprechen, auch für die Zukunft.

Gruß
Bertolino
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

worüber machts du dir hier jetzt auch noch solch unsinnige Gedanken.

Seh lieber erst mal zu, daß die KK dir jetzt deine AU-Zeiten bis zur korrekten Aussteuerung bewilligt.

Wie du schon schreibst, willst du doch die EMR, da spielt es keine Rolle mehr weswegen AU, die DRV hat da eh eigene Spielregeln.

Wichtig ist für dich nur, das du so lange wie möglich dein KG erhälst, denn das ist letztendlich bares Geld für dich.

Wenn dann die Aussteuerung der KK erfolgt, geht es finanziell weiter abwärts (60 bzw. 67%), was nicht gerade wenig ist.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Wie 60 oder 67%?

Das ALGI word doxh genau so wie das Krankengeld von letzten Gehalt gerechnet oder? Krankengeld glaube ich sind 70% oder?

Müsste ist mal schauen.
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RobbiRob

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Alg1 ist weniger als Krankengeld.

60% / 67%, ohne / mit Kind(er)

Kommst Du auf 150 Tage Lohn innerhalb der letzten 24 Monate vor Aussteuerung?

Wenn nicht, wird nach Qualifikation berechnet, das kann schon mal viel weniger sein.

Aber das kannst Du ja nachvollziehen, da Du ja alle Daten hast.
 

Bertolino

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Das ALGI word doxh genau so wie das Krankengeld von letzten Gehalt gerechnet oder? Krankengeld glaube ich sind 70% oder?
Nada:icon_evil: Siehst du, und schon wieder führt dich der Gesetzgeber an der Nase spazieren. Das ALG wird nicht wie das KG vom letzten Monatsgehalt berechnet, sondern von den letzten 12 Monaten, in denen du sozialversicherungspflichtiges Gehalt erhalten hast - auf Antrag sind es 24 Monate. Davon geht nochmal Sozialversicherung weg und von dem Betrag, der übrigbleibt, bekommst du 60% (bzw. 67% mit Kind) als ALG. Sobald du ALG beantragst, wird dich die AfA auffordern, eine Gehaltsabrechnung deines AG für diesen Zeitraum vorzulegen, damit sie die Anspruchshöhe berechnen kann.

ALG ist also niedriger als KG, EMR ist niedriger als ALG.

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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sondern von den letzten 12 Monaten, in denen du sozialversicherungspflichtiges Gehalt erhalten hast
Ja genau, und das wäre mein letzter Job in dem ich sehr gut verdient habe. Von diesem Gehalt wurde auch mein KK berechnet.

Sobald du ALG beantragst, wird dich die AfA auffordern, eine Gehaltsabrechnung deines AG für diesen Zeitraum vorzulegen, damit sie die Anspruchshöhe berechnen kann.
Diese liegt Ihnen bereits vor, die wollten Sie schon vor meiner Umschulung um mein Übergangsgeld zu berechnen.

ALG ist also niedriger als KG, EMR ist niedriger als ALG.
Bei voller EMR würde ich jetzt mehr kriegen als das Krankengeld. Steht doch immer auf diesem bescheid den man jährlich bekommt.

Gruß
 

RobbiRob

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Diese liegt Ihnen bereits vor, die wollten Sie schon vor meiner Umschulung um mein Übergangsgeld zu berechnen.
Nein, da Du noch nicht ausgesteuert bist.

Lese bitte genau, wenn hier geschrieben wird.
Kommst Du auf die 150 Tage in den letzten 24 Monaten vom Zeitpunkt der Aussteuerung?

Spiel das mal durch für beide Daten der möglichen Aussteuerung.

Bei voller EMR würde ich jetzt mehr kriegen als das Krankengeld. Steht doch immer auf diesem bescheid den man jährlich bekommt.
Da geht dann aber noch Krankenversicherung und Pflegeversicherung ab und Steuern.

Bei den Steuern ist das immer dann besonders fies, wenn der Partner noch verdient.

Krankengeld ist steuerfrei bis auf den Progressionsvorbehalt.
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

also was da mal mit einer Berechnung der AfA bezüglich einer Umschulung war, na das würde ich mal vergessen.

Im übrigen wissen wir doch nicht wie die Vorgeschichte dazu ist (zeitliche Nähe).

Für die AfA gilt eben, was du in den letzten 12 Monaten verdient hast (bzw. erweiterter Zeitraum 24 Monate). Dazu gibt es unzählige Rechner im Netz, die dir einen Überblick für ein mögliches ALG-I bieten.

In der Regel läuft der soziale Abstieg dann so : 78 Wochen KG - im Schnitt zwischen 80-90% des Verdienstes, danach folgt dann meist ALG-I mit nur noch 60-67% des letzten Verdienstes, dann käme ggf. eine EMR als Teil- bzw. volle EMR die heute so um die 48% des ehemaligen Einkommens liegen sollte oder eben wenn bis dahin keine Klärung der DRV vorliegt eben das ALG-II.

Bei voller EMR würde ich jetzt mehr kriegen als das Krankengeld. Steht doch immer auf diesem bescheid den man jährlich bekommt.
Tja das halte ich eher mal für einen Witz deinerseits. Mir ist bis heute noch keiner unter gekommen, der eine höhere EMR erhalten hat, als ihm zuvor KG gezahlt wurde.

Im übrigen basieren die jährlichen Renteninformationen lediglich als Information wie es aussehen kann wenn man bis zum Ende durchhält - also bis zur regulären Altersrente.

Hinzu käme da immer noch der kleine Umstand, daß du von allen Sozialleistungen (KG, ALG-I, EMR) immer noch die entsprechenden Sozialabgaben abziehen darfst, also bei einer möglichen EMR gehen dann noch die KV-Beiträge und Pflegebeiträge hälftig ab.

Eine EMR berechnet sich dazu ja nach deinen jährlichen Einkünften im Verhältnis zu dem vorgegebenen Berechnungsdurchschnitt aller Einkommen der DRV, was dann jährlich einen Faktor von +/- 1,0000 ergibt. Also verdienst du mehr wird dir mehr zugewiesen, verdienst du weniger gibs weniger.

Hier kannst du mal schauen wieviel man so jährlich als Bemessungsgrundlage verdienen muß: https://de.wikipedia.org/wiki/Aktueller_Rentenwert

Also wenn dir aktuell eine Rentenauskunft über deine EMR bzw. Teil-EMR tatsächlich vorliegt, dann kannst du da ja mal deinen Anteil für KV und PKV abziehen und mit etwas Glück könnte es dann tatsächlich passen, denn die Zahlen der DRV sind eben nur grobe Annäherungen, weil da auch Faktoren wie Ausbildungszeiten, früherer Krankengeldbezug, Arbeitslosenzeiten, Hinzurechnungszeiten etc. mit einfliessen. Was es genau gibt, daß kann man erst ausrechnen wenn es soweit ist, auch weil sich die Gesetze laufend ändern.

Wie ich oben bereits schrieb, ist es auch nur ein Annäherungswert von 48% bei der heutigen vollen EMR zum ehemaligen Verdienst.

Nur mal als Hinweis, nicht umsonst liegt ja der von der DRV ausgegebene Wert der durchschnittlichen EMR bei ca. 716,-€ in 2017.


Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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Sobald du ALG beantragst, wird dich die AfA auffordern, eine Gehaltsabrechnung deines AG für diesen Zeitraum vorzulegen, damit sie die Anspruchshöhe berechnen kann.
Nein, dafür gibt es extra eine Vordruck, den der Arbeitgeber ausfüllen muss.
 

Bertolino

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Nein, dafür gibt es extra eine Vordruck, den der Arbeitgeber ausfüllen muss.
Ja, richtig. Ich meine, bei mir war es damals so, dass ich den Vordruck mitbekommen hatte, als ich bei der AfA zur persönlichen Vorstellung war. Den Vordruck hatte ich beim AG eingereicht, soweit ich mich erinnere, und der AG hatte mir anschließend eine Vorlage nach eigenem Muster zurückgeschickt. Die Kopie schlummert in den Tiefen meines Archivs.

Wie auch immer das damals war, die Angaben sind notwendig, um die Höhe des ALG Anspruchs zu berechnen.

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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Danke für die ganzen Infos Leute, und sorry dass ich mich erst jetzt melde. Eine fette Erkältung hält mich zurück seit Tagen irgend etwas zu machen...

Das mit dem ALG I lass ich mal auf mich zukommen, bevor ich mich jetzt da rein steigere kümmere ich mich erstmal um die KK. Es ist bis jetzt noch nichts gekommen.

LG
 

Manfred_M

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Hallo Leute,

ich bin am Ende mit den Nerven! Ich habe heute Post bekommen, und mich hat es fasst umgehauen als ich das gelesen habe :-(.

Krankengeld wird zum 14.12.2018 beendet. Das hat der MDK so entschieden, mal wieder! Das hat er ja schon mal probiert, OHNE mich zu sehen!

Sogar der Bescheid für das AA war mit dabei!

Ich bereue es extrem dass ich es nicht auf Mai hab ruhen lassen...

Ich versuch jetzt mal den Brief abzutippen und schreibe ihn in der nächsten halben Stunde hier rein.

Ich weiß nicht mehr weiter Leute...:-(

Ihre Arbeitsunfähigkeit


Hinsichtlich ihrer Arbeitsunfähigkeit haben wir den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung um eine fachliche Prüfung gebeten.

Nach derzeitigem Sachstand geht der MDK davon aus, dass eine Beendigung Ihrer Arbeitsunfähigkeit zum 14.12.2018 möglich ist.

Ein Anspruch auf Krankengeld besteht nur für die Dauer der Arbeitsunfähigkeit, sodass wir Ihnen das Krankengeld nur bis zum 14.12.2018 auszahlen können.

Wir haben Ihren behandelnden Arzt bereits hierüber in Kenntnis gesetzt.

Sofern Sie der Meinung sind weiter arbeitsunfähig zu sein, bitten wir Sie, uns dies möglichst umgehend wissen zu lassen.
Auch Arbeitslose krankengeldbezieher haben gegenüber der Agentur für Arbeit Meldepflichten.

Die persönliche Arbeitslosmeldung ist eine Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitslosengeld. Bitte beachten Sie, dass das Arbeitslosengeld frühestens mit dem Tag der persönlichen Arbeitslosmeldung gezahlt werden kann. Wir empfehlen Ihnen dringend sich spätestens am ersten Arbeitstag bei der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit nach Beendigung Ihrer Arbeitsunfähigkeit arbeitslos melden.


Wenn Sie mit unserer Entscheidung nicht einverstanden sind haben Sie die Möglichkeit dagegen innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift bei der AOK Widerspruch zu erheben.

Ich brauche dringend eure Hilfe,

ich hab so extremes Herzrasen jetzt, ich bin fertig echt.

Ich brauch einen guten Widerspruch, den würde ich am liebsten heute abschicken und dazu schreiben dass meine ausführliche Begründung nachkommt - geht das?

Was soll denn das? meine aktuelle AU geht bis 04.01.2018 !

Der MDK versucht es schon wieder ohne mich zu sehen! Habe letztes mal schon Widersprochen und es hat geklappt!

BITTE helft mir, ich weiß echt nicht mehr weiter...

Tolle Weihnachtsstimmung nun im Haus :-(

Das hier unten war damals mein Widerspruch da ging es auch um den MDK und um den Facharzt den sie mir aufzwingen wollten!

Damals allerdings habe ich trotz Aufforderung den Bericht und die Stellungnahme des MDK NICHT bekommen, sondern einen Brief indem stand:

nach erneuter Prüfung der Sachlage kommen wir zu dem Ergebnis, dass Ihrem Widerspruch statt zugeben ist.



WIDERSPRUCH

hiermit erhebe ich gegen den Bescheid vom 24.07.2018 Aktenzeichen: ...

Widerspruch.

Zur Begründung führe ich aus wie folgt:

Ich bin bereits in Behandlung, auch in fachspezifischer Behandlung. Für die aktuelle Forderung gibt es keine Rechtsgrundlage (§ 63 SGB I ist dafür untauglich). Wenn bei der KK Zweifel an meiner AU bestehen, ist der MDK mit einer persönlichen Untersuchung zu beauftragen.

Wie ist es dem MDK möglich eine Entscheidung bzw. eine Aussage zu treffen ohne den betroffenen Patienten vorher untersucht/gesprochen zu haben? Der MDK hat noch nicht einmal meinen Reha Entlassungsbericht zu Gesicht bekommen und somit konnte dies auch nicht berücksichtigt werden.

Nachdem Sie mich in Ihrem Schreiben vom 12.06.2018 aufgefordert haben die Einwilligungserklärung für die DRV und der Reha Einrichtung zu unterschreiben, habe ich Sie in meinem Antwort-schreiben vom 15.06.2018 diesbezüglich darum gebeten mir die genaue Anschrift des MDK mitzuteilen, damit ich diesem den Reha Bericht zukommen lassen kann, oder dass Sie mir einen Untersuchungstermin beim MDK vereinbaren bei dem ich alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stelle. Beides ist nicht geschehen.

Meine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen enthalten mehrere Diagnosen seitdem ich Krankengeld beziehe, darunter 2 psychische und mehrere orthopädische. Warum verlangt man denn keine Mitbehandlung und AU von einem Orthopäden, sondern nur vom Psychiater? Auch diese Diagnosen (or-thopädisch bestätigt) erfordern weiterhin eine AU-Bescheinigung, die sind ja nicht spontan geheilt:

- Sprunggelenk Arthrose und Osteochondrosis dissecans
- LWS Bandscheibenvorfall L5/S1
- HWS HWK 4/5 Steilstellung ,Blockierung C1/2 und Arthrose


Man beachte, dass seit Beginn meiner AU die Hauptdiagnose M19.99 (orthopädisch) war und auch weiterhin ist.

Die psychischen Diagnosen kamen erst ab dem 18.06.2018 auf der AU-Bescheinigung hinzu, und werden von meiner Psychologin und meinem Hausarzt medikamentös sowie therapeutisch therapiert.

Da stellt sich die Frage, warum wird hier als Facharzt NUR ein Psychiater aufgezwungen und ein Orthopäde sowie mein Hausarzt komplett außer Acht gelassen? Stellen Sie etwa die medizinischen Kompetenzen meines Hausarztes in Frage?


Ich werde demnächst in eigenem Interesse zu einem Psychiater gehen, sobald ich einen Termin bekommen habe. Aber dass für die weitere Krankengeldzahlung NUR eine AU-Bescheinigung vom Psychiater akzeptiert wird, akzeptiere ich nicht.


Quelle § 63 SGB I:

Wer wegen Krankheit oder Behinderung Sozialleistungen beantragt oder erhält, soll sich auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers einer Heilbehandlung unterziehen, wenn zu erwarten ist, dass sie eine Besserung seines Gesundheitszustands herbeiführen oder eine Verschlechterung verhindern wird.

Da steht nichts davon drin, dass mich die KK zu einer bestimmten Facharztbehandlung zwingen kann.
Es gibt keinen § im SGB V der eine Einstellung von Krankengeld zulässt, weil man nicht beim Facharzt in Behandlung ist und der Hausarzt die AU ausstellt, der wäre bitte umgehend nachzu-reichen da dieser sogenannte Bescheid ansonsten rechtswidrig und unzulässig ist.

Es fördert jedenfalls insbesondere meine psychische Genesung nicht, wenn man mich derartig unter Druck setzt und mir den Entzug des Krankengeldes androht.

Bitte senden Sie mir die Unterlagen (bzw. das Gutachten des MDK) in Kopie zu, die für diese Entscheidung relevant gewesen sind, insbesondere auch die "Stellungnahme des MDK".

Ich bitte um Bestätigung des fristgerechten Eingangs meines Widerspruchs.

Für eventuelle Kopierkosten bitte ich um Rechnungslegung.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Mit freundlichen Grüßen
 
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saurbier

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Hallo Christakoo,

oh man, was soll man dazu noch sagen außer typische Reaktion.

Das die nun behaupten der MdK sieht deine AU als nicht mehr erforderlich an, scheint mir mehr eine Reaktion auf deinen Vortrag zur Krankengeldanspruchsdauer zu sein.

So wie du ja jetzt schon ewig lange um eine korrekte Berechnung des KG-Anspruches streitest, solltest du dich hier keineswegs mit solch billigen Machenschaften abgeben.

Mich persönlich hat damals die GemünderErsatzkasse auch versucht bereits erstmals nach 3 das KG mittels MdK-begutachtung abzusprechen. Dank meinen Ärzten und wohl meinem knallharten Auftreten ist das denen leider mehrfach misslungen. Jahre später kam dann nichts desto trotz die BarmerGEK auch auf die Idee und mußte feststellen das ich mir sowas nicht gefallen lasse.

Hier mußt du jetzt auf deine behandelnden Ärzte bauen und diesen klar machen, daß die KK per Wunderheilung unter Zuhilfenahme des MdK letztendlich den Ärzten eine fachliche Inkompetenz unterstellt und dies ohne das dich jemals ein MdK Arzt persönlich begutachtet hat.

Für sowas scheint mir in deinem Fall der Rat von Machts Sinn am besten, denn der kennt sich mit der Rechtslage beim MdK wohl eher weit besser aus (meine persönliche Einschätzung) als ich.

Hier können deine behandelnden Ärzte eine Gegendarstellung zum MdK verfassen, aber ob sich die KK davon beeindrucken läßt steht leider auf einem anderen Blatt.

Ich hab es damals z.B. damit geschafft, daß ich dem MdK Arzt zu seiner plötzlichen Wunderheilung kurz und bündig mitteilte, daß ich diesem persönlich in Regress nehmen würde, sollte sich mein Gesundheitszustand nach der Arbeitsaufnahme wieder verschlechtern. Der schaute mich nur blöd an und griff dann ratz fatz zum Telefon und rief meinen Orthopäden an um ihn mitzuteilen wie schlimm es um mich stünde. Aber das war mein Fall.

Meines Wissens kommt solchen Gutachten nach Aktenlage auch keine große Bedeutung zu, siehe hier dies: https://sozialversicherung-kompetent.de/urteile/gesetzliche-krankenversicherung/158-keine-ablehnung-krankengeld-nach-aktenlage.html?showall=1, was ich auf die schnelle mal gefunden habe.

Ich würde auf jedenfall unverzüglich Widerspruch einlegen.

Klar sollte aber auch sein, daß du jetzt schon zur Sicherung deines fortlaufenden Sozialleistungsanspruches dich natürlich vorsorglich bei der AfA kurz vor Fristablauf melden solltest.

Warte mal ab, ob und ggf. was Machts Sinn dazu noch schreibt.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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So:

Meine Frau hat jetzt einen Widerspruch aufgesetzt, und meinen damaligen (oben) Widerspruch als Vorlage genommen und überarbeitet. Hat jemand Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen?

Muster:


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhebe ich gegen den Bescheid vom 06.12.2018

Aktenzeichen: ...

Widerspruch

Zur Begründung führe ich aus wie folgt:

Wie ist es dem MDK möglich eine Entscheidung bzw. eine Aussage zu treffen ohne den betroffenen Patienten vorher untersucht/gesprochen zu haben?

Der MDK hat noch nicht einmal meinen Reha Entlassungsbericht oder meine Atteste und Befunde zu Gesicht bekommen und somit konnte dies auch nicht berücksichtigt werden.

Wenn bei der KK Zweifel an meiner AU bestehen, ist der MDK mit einer persönlichen Untersuchung zu beauftragen. Werden hier etwa die medizinischen Kompetenzen meines Hausarztes in Frage gestellt?

Nachdem Sie mich in Ihrem Schreiben vom 12.06.2018 aufgefordert haben die Einwilligungserklärung für die DRV und der Reha Einrichtung zu unterschreiben, habe ich Sie in meinem Antwortschreiben vom 15.06.2018 diesbezüglich darum gebeten mir die genaue Anschrift des MDK mitzuteilen, damit ich diesem den Reha Bericht sowie meine Atteste und Befunde zukommen lassen kann, oder dass Sie mir einen Untersuchungstermin beim MDK vereinbaren bei dem ich alle erforderlichen Unterlagen zur Verfügung stelle. Beides ist nicht geschehen!

Ich bitte Sie hiermit „nochmals“ auf, mir die genaue Anschrift des MDK mitzuteilen um diesem alle erforderlichen Unterlagen zukommen zu lassen!

Bitte senden Sie mir die Unterlagen (bzw. das Gutachten des MDK) in Kopie zu, die für diese Entscheidung relevant gewesen sind, insbesondere auch die "Stellungnahme des MDK".

Diese hatte ich bereits bei der ersten „Fehlentscheidung“ des MDK auch schon von Ihnen angefordert (mein Schreiben vom 31.07.2018), das haben Sie jedoch ignoriert und ich habe nichts bekommen!

Es fördert, jedenfalls insbesondere meine psychische Genesung, nicht, wenn man mich derartig unter Druck setzt und mir den Entzug des Krankengeldes androht.

Ich bitte um Bestätigung des fristgerechten Eingangs meines Widerspruchs.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Das die nun behaupten der MdK sieht deine AU als nicht mehr erforderlich an, scheint mir mehr eine Reaktion auf deinen Vortrag zur Krankengeldanspruchsdauer zu sein.
Eine Art Rache, vll ist das auch gelogen dass der MDK das sosieht denn letztes mal haben die mir die Stellungnahme des MDK auch nicht geschickt!

So wie du ja jetzt schon ewig lange um eine korrekte Berechnung des KG-Anspruches streitest, solltest du dich hier keineswegs mit solch billigen Machenschaften abgeben.
Ja der Brief hat mich echt umgehauen, hatte einen kurzen Nervenzusammenbruch...


Hier mußt du jetzt auf deine behandelnden Ärzte bauen und diesen klar machen, daß die KK per Wunderheilung unter Zuhilfenahme des MdK letztendlich den Ärzten eine fachliche Inkompetenz unterstellt und dies ohne das dich jemals ein MdK Arzt persönlich begutachtet hat.
Habe meinem Hausarzt schon ein fax geschrieben, denn anders erreicht man den nicht. Hab ihm geschrieben dass ich dagegen vorgehen werde, und wir uns am nächsten Termin ganz normal sehen. Da werde ich ihm auch ein langes Attest von meiner Psychologin mit bringen dass ich heute schon von ihr verlangt habe.

Für sowas scheint mir in deinem Fall der Rat von Machts Sinn am besten, denn der kennt sich mit der Rechtslage beim MdK wohl eher weit besser aus (meine persönliche Einschätzung) als ich.
Ja ich hoffe er liest mit und gibt mir einen Rat.


Ich hab es damals z.B. damit geschafft, daß ich dem MdK Arzt zu seiner plötzlichen Wunderheilung kurz und bündig mitteilte, daß ich diesem persönlich in Regress nehmen würde, sollte sich mein Gesundheitszustand nach der Arbeitsaufnahme wieder verschlechtern. Der schaute mich nur blöd an und griff dann ratz fatz zum Telefon und rief meinen Orthopäden an um ihn mitzuteilen wie schlimm es um mich stünde. Aber das war mein Fall.
Genau das werde ich auch machen, vielleicht sollten wir das noch in meinen Widerspruch mit aufnehmen? Aber der Widerspruch geht ja an die AOK und nicht zum MDK, hmm...


Ich würde auf jedenfall unverzüglich Widerspruch einlegen.
Ja ich werde den heute noch versenden, warte nur noch auf euer Feedback zu meinem Text.

Klar sollte aber auch sein, daß du jetzt schon zur Sicherung deines fortlaufenden Sozialleistungsanspruches dich natürlich vorsorglich bei der AfA kurz vor Fristablauf melden solltest.
Falls das bis zum 14.12 nicht geklärt ist werde ich mich wohl oder übel am 14. beim AA melden.



Saurbier, ich möchte dir danken, nicht nur für heute sondern auch für davor.....du machst einem echt Mut. Auch alle anderen haben meinen Dank...

IHR seid die besten.....
 
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saurbier

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Hallo Christakoo,

wie wäre es vorerst mal mit diesem Widerspruch im Anhang.

Ich würde da Anfangs mal nicht zuviel rein schreiben und mich nur auf das Notwendige konzentrieren, also fristgerecht den Widerspruch einzulegen und vor allem für einen begründeten Widerspruch die Akteneinsicht (hier vor allem das Entscheidungsrelevante MDK-Gutachten) verlangen.

Erst wenn du die Akteneinsicht hattest, kannst du gezielt auf die Ausführungen des hier doch zuerst einmal unterstellten MDK-Gutachtens mit Hilfe deines Arztes sachbezogen eingehen.

Erst dann würde ich z.B. darauf eingehen, daß hier ggf. ein willkürliches Gutachten nach Aktenlage erfolgte, was wohlmöglich gar nicht alle medizinischen Hintergründe berücksichtigt.

Vor allem aber würde ich gegenüber der KK (SBs) nichts von deinen psychischen Problemen erwähnen, denn sowas geht nur Ärzten was an, denke immer an dein Recht zur ärztlichen Schweigepflicht.

Ob die KK hier überhaupt daran interessiert ist, die Angelegenheit schnellstmöglich zu deinen Gunsten zu entscheiden, nun da hab ich meine Zweifel, leider. Es geht eben wie immer ums liebe Geld.

Sollte sich die KK also weigern dir Akteneinsicht zu gewähren, nun dann bliebe dir eben nur der lange Weg übers Sozialgericht.

Warte mal ab, was noch für Meldungen kommen, du mußt es mit dem Widerspruch ja nicht gleich übers Knie brechen, da bleiben noch ein paar Tage Zeit.

Sollte die KK es hingegen wirklich auf einen Prozeß anlegen - wer weiß schon wie die Ticken - dann könntest du in dem Verfahren auch gleich die widersprüchliche KG Dauer seitens des SB ins Spiel bringen.

Und wie bereits gesagt, setze dich diesbezüglich umgehend mit deinem behandelnden Arzt in Verbindung, denn den brauchst du zur Unterstützung, immerhin sieht er dich ja AU. Auch der Arzt sollte dir dann seine Diagnose als Gegendarstellung für das MDK-Gutachten schriftlich bestätigen (Attest), sofern er sich die Unterstellung der Arbeitsfähigkeit seitens des MDK nicht bieten lassen will.

Sollte es tatsächlich zu einem Prozeß kommen, dann wird das Gericht den behandelnden Arzt sicherlich auch anfragen.


Grüße saurbier

Hallo Christakoo,

ich hab diese Spielchen ja zum Glück (zumindest bisher) hinter mich gebracht.

Auch ich hänge aktuell in einem dicken neuen Klageverfahren gegen die DRV, aber so ist das nun mal mit unseren Sozialkassen, wenn die leisten sollen/müssen, dann sind die keineswegs verlegen sich Auswege zum eigenen Vorteil zu konstruieren und das dürfte in Zukunft sicherlich immer schlimmer werden, denn die Politik läßt sich doch immer wieder was neues einfallen wie sie an das Geld unserer (Arbeiter) Sozialkassen kommen kann. Schau nur das Thema Mütterrente (staatliche Aufgabe) an, oder aktuell jetzt die Pflegekassen (staatliche Aufgabe) und das abkassieren bei den Betriebsrenten, welchen man vor über 10 Jahren noch schriftlich die Beitragsfreiheit zusicherte. Immer wieder zieht man die Arbeitskassen für allgemeine staatliche Aufgaben als Melkkuh heran, um eine privilegierte Gruppe (Akademiker, Beamte etc.) entlasten zu können.

Es ist schon mehr als traurig, wie dumm doch unsere Gesellschaft ist, daß sie sich solche Spielchen einfach gefallen lassen.

Da darf man sich als persönlich Betroffener einfach nicht so schnell geschlagen geben, leider.


Grüße saurbier
 

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Manfred_M

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Ich bin schon gespannt was Macht Sinn dazu sagt.

Was den Antrag auf ALGI und so betrifft, habe ich ein neues Thema eröffnet um das ganze bisschen voneinander zu trennen, und weil es übersichtlicher ist für mich, bin eh schon total überfordert wegen der KK. Denke das ist genau das wie sie wollen, statt mich um meine Genesung zu kümmern, geht es mir noch schlechter dank denen!

Hier wurde schon viel über das Aussteuerungsdatum geschrieben, denke das werden viele nicht alles lesen um auf meine jetzigen Fragen zu stoßen.

Hier der Link:

https://www.elo-forum.org/allgemein...untersuchung-algi-beantragen.html#post2345826

Ok der Beitrag ist nicht mehr da, komisch.


Nun ja ein paar Fragen stehen jetzt offen die meinen sowieso schon sehr labilen Zustand noch verschlechtern…

Gibt es irgendeine Möglichkeit die Arbeitssuchendmeldung noch zu umgehen? Zeit bleibt ja nicht mehr viel bis zum 14.12.2018. Den Widerspruch hat der SB aber definitiv am Montag auf dem Tisch liegen! Des weiterem habe ich meine Psychologin und meinen Hausarzt (der mich AU schreibt) darum gebeten ebenfalls einen Widerspruch zu schreiben, ob sie es allerdings machen weiß ich nicht.


Was ist dann während ich im Widerspruch bin bis zur Klärung? Wenn ich mich beim AA anmelde und dann doch Recht bekomme von der KK, was ist dann? Voll das Chaos oder?


Ich stehe ja dann quasi dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung, obwohl ich gerade erst die 50% und den Schwerbehindertenausweis erhalten habe, und in meinem Reha Bericht steht, dass nur unter 3 Std. täglich möglich sind. Wird man dann anders eingestuft oder wie, denn Nahtlosigkeit besteht ja nicht da ich nicht ausgesteuert bin?


Ich bekomme doch dieses Attest von meiner Psychologin, in dem auch drinsteht, dass ich rein aus psychologischer Sicht dringend weiter AU sein sollte und dass es mir nicht möglich ist dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Dieses würde ich dann in meine Begründung nachdem ich die Akteneinsicht erhalten habe mit legen inkl. allen anderen Attesten/Befunden/Reha Berichten usw. Kann ich denn damit vorher schon etwas erreichen, evtl. dem SB vorlegen notfalls?


Ich bin aktuell bis 04.01.2018 AU geschrieben, wenn ich mich am 14.12. beim AA anmelde, muss ich dann sagen „ja hier bin ich, bin aber weiterhin noch Krank geschrieben“ oder wie?


Was brauchen die denn alles von mir außer den Bescheid von der KK den der liebe SB gleich mitgeschickt hat, um festzulegen welche Tätigkeiten mir möglich sind und welche nicht? Soll ich denen alle Atteste/Berichte übergeben?


Da es sich nicht um Nahtlosigkeit handelt, kann ich mich ja auch telefonisch Arbeitssuchend melden oder? So habe ich es zumindest letztes Jahr gemacht nach Abbruch der Umschulung.


Fragen über Fragen, was für ein besch… Tag. Ich bin am Ende meiner Kräfte, psychisch und auch körperlich.

Ich habe mittlerweile auch etwas von folgendem gelesen:

Antrag beim Sozialgericht auf Anordnung zur Weiterzahlung des KG

Rundschreiben von Bundesversicherungsamt
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Machts Sinn

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Ok der Beitrag ist nicht mehr da, komisch.
Meinst du den?
https://www.elo-forum.org/aussteuer...keitsregelung-145-beantragen.html#post2345826

Ich bin am Ende meiner Kräfte, psychisch und auch körperlich.
Über sowas muss man sowieso erst mal eine Nacht geschlafen haben! Also bis morgen,
in aller Ruhe, Schrittchen für Schrittchen, vielleicht ganz anders als du jetzt denkst.
Überlege lieber erst mal, wer dir unmittelbar zur Seite steht: deine Frau, hast du
Freunde ... ?
 

Manfred_M

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Grüß dich,

Ja habe eine wundervolle Frau und eine Tochter mit 11 Monaten :).

Es geht schon wieder jetzt, hab mich wieder gefangen ...

Lf
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Machts Sinn

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Druck an AOK zurückgeben!

.
Jetzt geht es erst mal darum, den bei dir und innerhalb deiner Familie
ausgelösten Druck möglichst direkt an den / die Sachbearbeiter/in und
deren / dessen Vorgesetzte/n als Vertreter/in deiner AOK zurückzugeben.

Das funktioniert allerdings nicht mit einem Widerspruch – ganz im Gegenteil:
Papier ist in dieser Situation viel zu geduldig; der förmliche Widerspruch gibt
der AOK vorneweg 3 Monate Zeit, bevor eine Untätigkeitsklage zulässig wird.
Und wen du auch beteiligst: jede/r antwortet dir, nicht in das laufende förm-
liche Rechtsbehelfsverfahren eingreifen zu dürfen (wollen).

Deswegen mein Vorschlag: halte den Widerspruch noch zurück, reize
zuerst den viel schnelleren Weg mit öffentlichem Druck aus.

Was meinst du dazu?
 

RobbiRob

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Was ich bei dem ganzen Wust jetzt nicht mehr verstehe:

Warst Du nun beim Facharzt, oder nicht?
Ich meine Psychiater, da stand ja mal was von Termin 26.09.18.

Gerade im Widerspruchsverfahren sind Fachärzte, die hinter einem stehen und aktiv handeln, das Beste.
 

Manfred_M

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Guten Morgen,

Was meinst du denn mit öffentlichem Druck? Also soweit ich weiß ist der Widerspruch jetzt das wichtigste und beste was man tun kann/muss. Habe gestern einiges darüber gelesen,darunter auch Beiträge von dir.

Was ist denn mit dieser Eilanordnung über das sozialgericht?

Und nein beim Psychiater war ich nicht. Ich bin weiterhin und nach wie vor bei der Psychologin gut aufgehoben, mein Widerspruch gegen die Entscheidung vom mdk dass ich zu einem Facharzt muss wurde damals stattgegeben, ohne mir Einsicht in Aktenlage Stellungnahme zuzuschicken wie ich es verlangt hatte.
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Machts Sinn

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Verantwortung!

Was meinst du denn mit öffentlichem Druck?
Damit meine ich, hier schon mal den Namen der AOK aus
dieser Liste zu nennen: https://www.aok-bv.de/aok/aoks/ aber
keinesfalls den Namen der örtlichen Geschäftsstelle oder der
zuständigen Mitarbeiter. Sie sollten erst mal die Möglichkeit der
Korrektur auf dem kleinen Dienstweg erhalten, bevor du Papier
produzierst. Du könntest sie z. B. per e-Mail zur Diskussion hier
her einladen. Auch wenn sie da (natürlich) nicht mitmachen,
werden sie ahnen, was da auf sie zukommt und dass es be-
reits höchste Zeit ist, den Rückzug anzutreten oder Vorge-
setzte zu beteiligen.
 

Manfred_M

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Also das möchte ich auf keinen Fall dass die AOK bzw die Sachbearbeiter hier in diesem Forum mitlesen können, zumindest nicht speziell in meinem Beitrag.
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Machts Sinn

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Manfred_M

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Es handelt sich übrigens um die AOK Bayern.
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Manfred_M

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Danke für die Kontakte, aber was genau soll ich damit machen bzw. denen schreiben? Das ist mir etwas kompliziert, bzw. kommt es mir so vor.

Der Widerspruch geht jetzt zur Post und Montag hat er ihn auf dem Tisch! und zwar wie folgt...

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erhebe ich gegen den Bescheid vom 06.12.2018

W i d e r s p r u c h

Am 06.12.2018 habe ich den oben genannten Bescheid erhalten, den Sie am 06.12.2018 erlassen haben. Darin teilen Sie mir mit, dass Sie meine krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit zum 14.12.2018 für beendet erklären.

Gegen diesen Bescheid lege ich hiermit Frist wahrend Widerspruch ein.

Gleichzeitig beantrage ich hiermit gemäß § 25 Abs. 1 SGB X Einsicht in sämtliche Akten, die Sie bei Ihrer Entscheidung zugrunde gelegt haben, einschließlich der Gutachten und Stellungnahmen des MDK. Bitte lassen Sie mir diese Unterlagen umgehend in Kopie zukommen.

Sollten Sie mir erneut keine Akteneinsicht (inkl. MDK-Gutachten) wie bereits zu meinem Schreiben vom 31.07.2018 gewähren, so bliebe mir nur der Weg einer gerichtlichen Klärung.

Sobald mir die angeforderten Unterlagen vorliegen, werde ich umgehend die Begründung meines Widerspruchs in einem separaten Schreiben nachreichen.

Es wird um Bestätigung des fristgerechten Eingangs meines Widerspruchs gebeten.
zusätzlich habe ich wie gesagt meine Psychologin und meinen Hausarzt gebeten Widerspruch einzulegen, und hoffe dass sie es machen.

Aber evtl. würde ich noch gern diese Eilanordnung über das Sozialgericht machen wollen, aber weiß nicht ob und wie.
 
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Bertolino

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Hallo, Christakoo,

dein SB:icon_twisted: hat offensichtlich Freude an Machtspielchen.
Dass sein Vorgehen den Blutdruck erhöht, naja wer sollte das nicht verstehen. Du beweist aber jetzt gerade, dass du auch Druck auf den SB ausüben kannst.

Ich würde vielleicht mal das Vorgehen deines SB zusammenfassen, das kannst du ja leicht aus deinem Thread rauskopieren und damit Beschwerde an übergeordneter Stelle einlegen.

Online Beschwerde funktioniert offensichtlich nur bei Angabe der Telefonnummer oder email- Adresse, also eher nicht?
https://www.aok.de/pk/bayern/inhalt/lob-oder-kritik-aeussern-5/

Aber du hast die konkrete Adresse deiner KK, und dort gibt es auch einen Vorgesetzten.

@Machts Sinn: Gibt´s noch weitere Adressen/Möglichkeiten, um Druck aufzubauen?

Denke auch an den ALG- Antrag.

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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Das ist eine prima Idee und das möchte ich auf jeden Fall machen, und diesen Brief schicke ich dann an den Vorgesetzten in dieser Filiale sowie an die Adresse von macht Sinn seinem Link.

Da werde ich versuchen alle Stichpunkte reinzuschreiben von allen Dingen von Anfang an wo die Probleme begonnen haben bis hin zu falschen aussteuerungs Berechnungen und so weiter.

Aber ich bräuchte ein bisschen Hilfe wie ich diesen Brief aufbaue bzw Inhalte die ich mit rein schreibe...

Lg
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Machts Sinn

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saurbier

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Hallo Christakoo,

also ich weiß jetzt nicht wie ich die aktuelle Stellungnahme von Machts Sinn beurteilen soll.

Druck aufbauen, nach Möglichkeit über Öffentlichkeit, o.k. hört sich toll an aber ob das wirklich weiter führt, nun da hab ich meine Bedenken.

Also ich persönlich hab damals auch solch ein Spielchen mit meiner Gemünder Ersatzkasse erlebt. Ich hab mich da dann auch in einem sehr ausgiebigen Brief (Schreiben) sogar an den Vorstand gewendet.

Ja was glaubst du was da wohl heraus kam, ha man prüfte den Sachverhalt und kam zu dem Endschluss - na welchen wohl - doch klar der SB hat vollkommen korrekt gehandelt.

Etwas später kam dann der wirkliche Hammer, als ich natürlich erneut zum MDK bestellt wurde, durfte ich in dessen Begutachtung dann plötzlich lesen:

Offensichtlich steht der Vers. in ständiger Auseinandersetzung mit den Sozialversicherungsträgen insbesondere mit der Krankenkasse, was sich auch durch seinen umfangreichen Schriftwechsel mit der Kasse ausdrückt. Das letzte Schreiben von ihm ist datiert auf den xx.xx.07 und hat einen Umfang von 10 Seiten. Die Ausführungen in diesem Schreiben sind für mich teilweise unverständlich.

Der Vers. ist weiterhin arbeitsunfähig und behandlungsbedürftig. Nach Angaben von Herm x. ist es wieder zu einer Schmezverstärkung gekommen, so dass die BTM Dosis in Form des xx auf xx mg erhöht werden musste. Er steht weiterhin in ständiger schmerztherapeutischer Behandlung im Krankenhaus in xx und stellt sich dort 1x monatl. vor. Es liegen bei der heutigen Untersuchung leider keine konkreten orthopädischen bzw. radiologischen Befundberichte vor. lch denke, dass bisher die psychosomatische Seite diagnostisch überhaupt keine Berücksichtigung fand. lch empfehle hier die Einschaltung eines Nervenarztes bzw. eines Psychotherapeuten. Über die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit, auch wenn es sich um eine Teilzeitstelle handelt, kann ich zuzeit keine Aussage machen. lch halte die Erwerbsfähigkeit für erheblich gefährdet
kleine Anmerkung von mir: Lustig, war ich doch seitens der DRV bereits 1999 in einer ABE und anschließend im BfW und wurde dort von deren Psychologen ausgiebig untersucht und auf eine Umschulung hin getestet. Dazu folgten ja bereits in jeder Reha ausgiebige psychologische Gespräche, ha ha. Selbst die schmerztherapeutische Behandlung ist von einem Psychologen begleitet und nun kommt wohl der Hammer, in den letzten beiden Rehas kam die dortige Psychologin zum Urteil, daß meine Persönlichkeit so gefestigt ist, das es keiner Behandlung ihrerseits bedarf, denn meine Beschwerden sind anhand des Bildmaterials und der notwenigen OP´s (Schulter/Hüfte) als auch dem Gerichtsgutachten ja eindeutig belegt.

Im Endeffekt hat mir das ganze Spiel dann auch nicht wirklich was gebracht, außer meiner inneren Befriedigung dem Ärger mal kräftig Luft zu machen.

In deinem Fall halte ich daher den Widerspruch und wenn es denn sein muß eine Klage für Ziel führender.

Selbstverständlich kannst du dich auch an den Geschäftsführer der KK Niederlassung wenden und ihm alles nochmals schildern, aber ich gebe dabei zu bedenken auch er könnte sich schützend vor seinen Mitarbeiter stellen, natürlich genauso gut den Sachverhalt gänzlich anders beurteilen. Solch ein Brief kostet dir lediglich Zeit und Arbeit und verlieren kannst du mal wenig.

Du mußt dann aber immer im Hinterkopf behalten, daß die Sache dann - so wie bei mir - ohne weiteres auch negativ irgendwann mal in deiner Krankengeschichte auftauchen könnte.

Und noch eins am Rande, bitte sei sehr Vorsichtig mit möglichen Unterstellungen - hier eben das der SB den MDK eingeschaltet hat weil du so hartnäckig wegen des Aussteuerungstermines nachforschst -. Sowas mögen die Herrschaften absolut nicht.

Leider leider sitzen die Sb´s wie immer am längeren Hebel, denn mit ihrer Entscheidung können sie unsereins einfach den Lebensunterhalt abschneiden bzw. drastisch einschränken.

Ob in deinem Fall überhaupt ein Eilverfahren vor dem SG nach §§ 86a/86b zieht, wage ich mal zu bezweifeln, denn das würde ja eine finanzielle Notlage voraus setzen und in die kommst du ja noch nicht, da zuvor noch die AfA und zuguter letzt ja das JC als Leistungsträger in Frage kämen.

Hier bliebe eben nur der reguläre Klageweg nach entsprechender Widerspruchablehnung. Nur den könnte die KK leider auch wieder extrem hinaus ziehen, leider.

Wie Machts Sinn schon angesprochen hat, könnte man deinen Fall sicherlich auch öffentlich machen, nur sehe ich darin keinen großen Vorteil, denn a) würde man dich dann wie eh und je in solchen Fällen als Einzelfall darstellen und b) ist dann ja auch nicht sichergestellt das man die Entscheidung revidieren wird.

Mir erscheint hier der Rechtswegs der bessere, vor allem wenn deine behandelnden Ärzte voll hinter dir stehen.

Ganz nebenbei möchte ich noch anmerken, sollte es die KK tatsächlich auf einen Prozeß ankommen lassen und der Richter würde mal abgesehen von einer Anfrage bei deinen behandelnden Ärzten auch noch einen Gerichtsgutachter beauftragen, könnte dir das Gerichtsgutachten (weil ja neutral) ggf. ja sogar auch bei deinem Rentenverfahren noch hilfreich sein, wenn es deinen aktuell schlechten Gesundheitszustand bestätigt.

Hier gilt es eben wie immer abzuwägen. Ich persönlich z.B. habe mir in unzähligen Gerichtsverfahren in vielen vielen Jahren angewöhnt im Vorverfahren (Widerspruch) mit so wenig Munition (Beweise) wie möglich zu schießen, um dann im Gerichtsverfahren genügend für ein kräftiges Dauerfeuer zu haben.


Grüße saurbier
 
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Machts Sinn

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also ich weiß jetzt nicht wie ich die aktuelle Stellungnahme von Machts Sinn beurteilen soll.
Für mich hat es eine andere Qualität, wenn nicht nur von „den bösen Krankenkassen“ die
Rede ist, sondern die Verantwortlichen im konkreten Fall wissen, dass sie gemeint sind, wenn
von MDK-Aktenlage-Gutachten mit der Folge der Krankengeld-Einstellung „an der Grenze zur
Willkür“
öffentlich die Rede ist

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sg...%20Grenze%20zur%20Willk%FCr.&words=&sensitive

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sg...20widerlegt%20werden&s1=&s2=&words=&sensitive

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sg...ers%F6nlichen%20Untersuchung&words=&sensitive

Das erhöht die Korrekturbereitschaft zusätzlich, zumal sie ihre Sache offensichtlich selbst
für zweifelhaft halten, wenn im Bescheid steht

Nach derzeitigem Sachstand geht der MDK davon aus, dass eine Beendigung Ihrer
Arbeitsunfähigkeit zum 14.12.2018 möglich ist.

Sofern Sie der Meinung sind weiter arbeitsunfähig zu sein, bitten wir Sie, uns dies
möglichst umgehend wissen zu lassen.
 

saurbier

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Hallo Machts Sinn,

zuerst mal, vielen Dank für die verlinkten Urteile, auch wenn eins wegen dem Alter wohl schon überholt sein dürfte.

Für mich hat es eine andere Qualität, wenn nicht nur von „den bösen Krankenkassen“ die Rede ist, sondern die Verantwortlichen im konkreten Fall wissen, dass sie gemeint sind, wenn von MDK-Aktenlage-Gutachten mit der Folge der Krankengeld-Einstellung „an der Grenze zur Willkür“ öffentlich die Rede ist
Nun ja, nichts für ungut, aber ich sehe das etwas anders, eben auch wegen meiner eigenen Erfahrung.

Klar wäre es schön, wenn die Herrschaften ihre Fehler einsehen würden, genauso wie wenn es öffentlich geschehen würde.

Nur ist es leider heutzutage so, daß sich der Behördenapparat in alter Gewohnheit eben ganz schnell weg duckt, wenn es öffentlich wird. Dann heißt es gleich immer - im laufenden Verfahren dürfen wir keine Auskunft geben -, oder - es ist ein laufendes Verfahren, da dürfen wir nicht zu Stellung nehmen - u.s.w.. Was glaubst du was die Herrschaften alles für Ausflüchte parat haben.

Ich bleib dabei, das man deren Willkür nur mit dem puren Gesetz beikommen kann, denn Fehlverhalten hinterlassen meist negative Einträge oder Versetzungen.

Klar nicht viele haben den Ergeiz und vor allem die Kraft dazu, aber die die es haben sollten dies auch im Interesse der vielen weit schwächeren durch ziehen. Ich nenn sowas ganz einfach Solidarität.

Aber wie schon gesagt, hier muß Christakoo selbst entscheiden über welchen Weg er sich die besten Chancen erhofft. Ich kann nur meine Meinung wieder geben.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Vielen vielen Dank für eure zahlreichen und aufwendigen Beiträge.

Ich habe für mich selbst gemeinsam mit meiner Frau entschieden dass ich das nicht öffentlich mache, sondern einfach schaue dass ich mein Recht bekomme.

Den Widerspruch habe ich ja schon so geschickt wie ich ihn hier gepostet habe (saurbier Vorlage).

Ob ich jetzt das Sozialgericht mit einschalte, weiß ich nicht. Sollte ich ?

Des weiteren beschäftigen mich die von mir weiter oben gestellten Fragen...
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Machts Sinn

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... einfach schaue, dass ich mein Recht bekomme.
Es ist dein gutes Recht, empörungslos hinzunehmen, dass die
AOK Bayern offensichtlich als Reaktion auf vorausgegangene
erfolgreiche Auseinandersetzungen das Krankengeld ohne
erkennbare Grundlage einstellt und deine Bemühungen
dagegen auf das Widerspruchsverfahren und die evtl.
Beteiligung des Sozialgerichts zu beschränken.
 

Manfred_M

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Ich werde jetzt erstmal bis Mittwoch oder Donnerstag warten ob sich was tut, wovon ich nicht ausgehe.
Danach werde ich mich telefonisch Arbeitssuchend melden. Das scheint ja genau so zu gehen.

Siehe:

Ihnen wurde gekündigt, Sie haben gekündigt oder Ihr befristetes Arbeitsverhältnis endet bald. Wir unterstützen Sie bei Ihrer Suche nach einer neuen Beschäftigung. Gemeinsam mit Ihnen stellen wir außerdem fest, ob Sie Anspruch auf finanzielle Unterstützung haben.

Wichtig ist, dass Sie sich umgehend arbeitsuchend melden. Das können Sie auf unterschiedlichen Wegen tun:

vor Ort in Ihrer Agentur für Arbeit
telefonisch unter der Nummer 0800 4 555500 (gebührenfrei)
online
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RobbiRob

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Falls Du Dich für den Weg der Afa entscheidest, beachte bitte, dass Du Dich in dem Fall arbeitlos melden musst!

Arbeitslosengeld gibt es frühestens ab Antragstellung, die persönlich zu erfolgen hat. In Deinem Fall spätestens am 14.12.18

Les bitte genau was in dem Brief der KK steht.
 

Manfred_M

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Was heißt ich entscheide mich für diesen Weg, mir bleibt doch nichts anderes übrig oder?

Oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?

Soviel ich weiß muss ich mich ja dort arbeitslos melden...leider :-(

30 km fahren, und Panik bekomm ich dort bestimmt auch...oh man.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Manfred_M

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Gibt es irgendeine Möglichkeit die Arbeitssuchendmeldung noch zu umgehen? Zeit bleibt ja nicht mehr viel bis zum 14.12.2018. Den Widerspruch hat der SB aber definitiv am Montag auf dem Tisch liegen! Des weiterem habe ich meine Psychologin und meinen Hausarzt (der mich AU schreibt) darum gebeten ebenfalls einen Widerspruch zu schreiben, ob sie es allerdings machen weiß ich nicht.


Was ist dann während ich im Widerspruch bin bis zur Klärung? Wenn ich mich beim AA anmelde und dann doch Recht bekomme von der KK, was ist dann? Voll das Chaos oder?


Ich stehe ja dann quasi dem Arbeitsmarkt voll zur Verfügung, obwohl ich gerade erst die 50% und den Schwerbehindertenausweis erhalten habe, und in meinem Reha Bericht steht, dass nur unter 3 Std. täglich möglich sind. Wird man dann anders eingestuft oder wie, denn Nahtlosigkeit besteht ja nicht da ich nicht ausgesteuert bin?


Ich bekomme doch dieses Attest von meiner Psychologin, in dem auch drinsteht, dass ich rein aus psychologischer Sicht dringend weiter AU sein sollte und dass es mir nicht möglich ist dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Dieses würde ich dann in meine Begründung nachdem ich die Akteneinsicht erhalten habe mit legen inkl. allen anderen Attesten/Befunden/Reha Berichten usw. Kann ich denn damit vorher schon etwas erreichen, evtl. dem SB vorlegen notfalls?


Ich bin aktuell bis 04.01.2018 AU geschrieben, wenn ich mich am 14.12. beim AA anmelde, muss ich dann sagen „ja hier bin ich, bin aber weiterhin noch Krank geschrieben“ oder wie?


Was brauchen die denn alles von mir außer den Bescheid von der KK den der liebe SB gleich mitgeschickt hat, um festzulegen welche Tätigkeiten mir möglich sind und welche nicht? Soll ich denen alle Atteste/Berichte übergeben?


Da es sich nicht um Nahtlosigkeit handelt, kann ich mich ja auch telefonisch Arbeitssuchend melden oder? So habe ich es zumindest letztes Jahr gemacht nach Abbruch der Umschulung.
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RobbiRob

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Ich lese gerade, da steht „Krankengeld bis zum 14.12.18“?

Dann wäre der 15.12.18, der Tag der Arbeitslosmeldung.
Das muss natürlich taggenau passen.

Was es noch für Möglichkeiten gibt?

Wenn Du genug Reserven hast, und die Ärzte voll hinter Dir stehen, lässt man sich weiter krankschreiben bis zur Klärung.

Eigentlich ist das auch aus meiner Sicht der konsequente Schritt.
Denk mal nach, was wäre denn, wenn Du noch eine Arbeit hättest?

Leider klappt das meistens wegen der Unsicherheit und fehlender finanzieller Mittel nicht.

Der Krankenkasse genügt es, wenn Du nur einen Tag bei der Afa landest.
Dann gibt es ab dann weniger Krankengeld.
 

Manfred_M

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Ich lese gerade, da steht „Krankengeld bis zum 14.12.18“?
Ja genau, obwohl meine aktuelle AU Bescheinigung bis zum 04.01.2019 ausgestellt ist!



Wenn Du genug Reserven hast, und die Ärzte voll hinter Dir stehen, lässt man sich weiter krankschreiben bis zur Klärung.
Wenn ich das so machen würde, also einfach nicht bei der Afa melden, wie bin ich dann versichert ab dem 15.12? Was gibt es hierbei noch zu beachten? Finanziell würden wir das schon überleben wenn ich ein paar Wochen kein Geld bekomme (verkaufe heute unser 2. Auto), aber ich habe da was gelesen dass bei einem Widerspruch bis zur Klärung weiter bezahlt werden muss von der KK...

Eigentlich ist das auch aus meiner Sicht der konsequente Schritt.
Ja hört sich gut an.

Denk mal nach, was wäre denn, wenn Du noch eine Arbeit hättest?
Gute Frage...


Der Krankenkasse genügt es, wenn Du nur einen Tag bei der Afa landest.
Dann gibt es ab dann weniger Krankengeld.
Wie jetzt? Warum das? Bitte um Erklärung.

Liebe Grüße
 

Kerstin_K

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Weil das Krankengeld nach Bezug von ALG anders berechnet wird.

Du könntest, wenn du wirklich kein ALG brauchst, dich ueber Deine Frau familienversichern. Kostet nichts, aber dann bist du nicht mehr fuer KG versichert.

Eigentlich hat der Widerspruch aufschiebende Wirkung und die KK muss weiter zahlen, aber das interessiert die meistens nicht.
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Machts Sinn

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Manfred_M

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Ich blicke da überhaupt nicht mehr durch...

Widerspruch ist von mir gestellt!
Hausarzt und Psychologin folgen noch damit hoffe ich.

Was passiert wenn ich einfach nicht zur Afa gehe? Ich habe eine AU bis 04.01.2019!

Bin ich dann nicht mehr versichert oder wie?

Wann und wie sollte ich meine Rechtsschutz bzw. Einen Anwalt einschalten zwecks Sozial Gericht?

Ich will was tun, aber solang meine Fragen offen stehen und ich nixht weiß was ich wie machen soll geht nichts.

Nochmal, aus finanzieller Sicht habe ich kein Problem erstmal nicht zur Afa zu gehen...
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Kerstin_K

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Wenn Du kein ALG I benatragst, bist Du nicht mehr krankenversichert. Deshalb mein Hinweis auf de Familienversicherung.

Anwalt brauchst Du jetzt noch nicht, aber Du kannst Dich schonmal umhören, um einen giten zur Hand zu haben, wenn es soweit kommen sollte.

Der Widerspruch ist raus und jetzt kannst Du nur warten. Die KK hat drei Monate Zeit, über den Widerspruch zu entscheiden. Ich persönlich mache es immer so, dass ich nach der Hälfte der Zeit, wenn noch nichts passiert ist, eine Sachstandsanfrage verschicke.

Wenn dann wieder 6 Wochen nichts passiert, geht eine Untätigkeitsklage ans SG. Aber so weit sind wir noch nicht, eins nach dem anderen.

Du musst jetzt halt entscheiden, ob Du zur AfA gehst oder Aufnahme in de Famieleienversicherung beantragst.
 

Kerstin_K

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AW: Schnittstelle BMG : BMAS

.

Und ja, Kerstin: mit der "aufschiebenden Wirkung" hast du recht -
aber dieses wird seit 13 Jahren unerträglich "gebogen".
Kannst Du mal erklären, wie die das biegen? Habe das Problem bei meiner Bekannten ja auch, da hat die KK auf die mehrfache schriftliche Aufforderung, weiter zu zahlen, bis über den Widerspruch entschieden ist, gar nicht reagiert.
 

Machts Sinn

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Recht biegen (oder "beugen"?) - das BSG

.
Sehr gerne Kerstin!

Mit Urteil vom 22.03.2005, B 1 KR 22/04 R, führte der 1. BSG-Senat zutreffend aus, dass die Bewilligung von Krankengeld durch einen Verwaltungsakt auf Dauer (auf unbestimmte Zeit) denkbar sei; ob ein Verwaltungsakt mit Dauerwirkung vorliege, sei im jeweiligen Einzelfall durch Auslegung zu ermitteln.

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sg...urch Auslegung zu ermitteln&words=&sensitive=

Die „im Einzelfall erforderliche Ermittlung durch Auslegung“ entspricht der Rechtsauffassung auch der übrigen BSG-Senate sowie der anderen obersten Bundesgerichte. Trotzdem ist diese Auslegung vom 1. BSG-Senat damals zugleich und seither ausnahmslos unterlassen worden.

Dies offen zuzugeben und zu korrigieren, fällt den „Kollegen“ vom inzwischen (2015) für Krankengeld zuständigen 3. Senat offensichtlich nicht leicht. Im bisher einzigen dazu relevanten Fall wurde im Urteil vom 04.07.2018, B 3 KR 14/17 R, lediglich ausgeführt:

Der im Revisionsverfahren einzig bedeutsame Fehler des erstinstanzlichen
Urteils - dessen Richtigkeit in der Sache der Senat nicht zu überprüfen hat -
besteht in einer unrichtigen Rechtsmittelbelehrung, deren Folgen allein im
Gesetz geregelt sind (vgl § 66 Abs 2 SGG).
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sg...tigen Rechtsmittelbelehrung&words=&sensitive=

Daraus darf wohl geschlossen werden, dass das BSG in der SG-Mainz-Beurteilung der Krankengeld-Bewilligung als Verwaltungsakt mit Dauerwirkung keinen bedeutsamen Fehler sieht

https://www.krankenkassenforum.de/viewtopic.php?f=9&t=9672&p=85002#p85002

Für Christakoo und die AOK Bayern erscheint aber noch mehr diese Passage von Bedeutung:

Wenn der Versicherte keine weiteren Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen beibringt, endet der Anspruch auf Krg mit Ablauf des zuletzt bescheinigten Arbeitsunfähigkeitszeitraums; eines Entziehungsbescheides nach § 48 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) bedarf es nicht (vgl BSG, Urteil vom 16. September 1986 - 3 RK 37/85, SozR 2200 § 182 Nr 103). Hieran hat das BSG auch unter Geltung des SGB V festgehalten und ua entschieden, dass nur eine Einstellung der Krg-Zahlung vor Ablauf des vom Arzt festgestellten "Endzeitpunktes" der Arbeitsunfähigkeit die Aufhebung des Bewilligungsbescheides nach Maßgabe des § 48 SGB X voraussetzt (vgl Urteil des Senats vom 13. Juli 2004 - B 1 KR 39/02 R, SozR 4-2500 § 44 Nr 2).
https://sozialgerichtsbarkeit.de/sg...des Bewilligungsbescheides &words=&sensitive=

Die hiernach erforderliche Aufhebungsentscheidung enthält der Bescheid vom 06.12.2018 nicht; eine Umdeutung erscheint ausgeschlossen.

Nur am Rande: auch dazu gibt es bisher keine auch nur ansatzweise überzeugenden Gegenargumente des BSG:

http://www.landesrecht.rlp.de/jport...showdoccase=1&doc.id=JURE170041770&doc.part=L
http://www.landesrecht.rlp.de/jport...showdoccase=1&doc.id=JURE170041728&doc.part=L
http://www.landesrecht.rlp.de/jport...showdoccase=1&doc.id=JURE160016562&doc.part=L

Danke für die Frage und schönen Gruß!
Anton
 

Manfred_M

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Danke für eure zahlreichen Antworten und Links usw. .

Ihr seid echt Klasse Leute hier.

Ich weiß allerdings nicht was ich jetzt machen soll, evtl. morgen von der Rechtsschutzversicherung eine Deckungszusage verlangen und dann das ganze einem Fachanwalt übergeben oder direkt dem Sozialgericht, keine Ahnung.

Was die Afa angeht weiß ich auch nicht was und wie iches machen soll...

Gehe ich nicht hin - bin ich nicht mehr versichert.

Melde ich mich bei meiner Frau mit an - bin ich weg von der AOK Bayern.

Melde ich mich einfach bei der Afa an - gibt es danach weniger KG. Und ich habe gelesen dass ich jetzt garnichts bekommen würde solange ich AU bin. Da frage ich, wozu dann anmelden?


Also egal wie ich es mache, es gibt nur Probleme.

:doh:
 

Kerstin_K

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Machts Sinn,

Ich habe noch nicht verstanden, was das mit der Aufschiebenden Wirkung zu tun hat.

Christakoo,

Du bist ab dem 14.12. Nicht mehr AU, deine laufende Bescheinigung gilt dann nicht mehr! Deshalb kannst du ALGI beziehen.

Auch das mit der Herabsetzung des Krankengeldes gilt fuer dich auch erstmal nicht. Wenn die KK das Krankengeld weiter zahlen muss, muss sie der AfA das ALG erstatten und die Differenz zum jetzigen KG dir auszahlen. Du wirst dann so gestellt, als hättest du nie ALG bezogen.

Eine deckungszusage der Rechtschutzversicherung brauchst du jetzt noch nicht und wirst du auch nicht bekommen. Du must erst den Ausgang des Widerspruchsverfahrens abwarten.
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Manfred_M

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Du bist ab dem 14.12. Nicht mehr AU, deine laufende Bescheinigung gilt dann nicht mehr! Deshalb kannst du ALGI beziehen.
Aber ich habe eine AU Bescheinigung bis zum 04.01.2019 !?

Auch das mit der Herabsetzung des Krankengeldes gilt fuer dich auch erstmal nicht. Wenn die KK das Krankengeld weiter zahlen muss, muss sie der AfA das ALG erstatten und die Differenz zum jetzigen KG dir auszahlen. Du wirst dann so gestellt, als hättest du nie ALG bezogen.
SUPER, das ist schon mal ein Vorsprung was meine offenen Fragen betrifft DANKE ;-) .

Eine deckungszusage der Rechtschutzversicherung brauchst du jetzt noch nicht und wirst du auch nicht bekommen. Du must erst den Ausgang des Widerspruchsverfahrens abwarten.
Das würde ich jetzt nicht so sagen, probieren kann man es doch? Vielleicht brauche ich ja gerade eben im Widerspruchsverfahren Beistand und rechtliche Hilfe...
 

Manfred_M

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Hier mal ein kleines Update was das AOK Problem betrifft!




14.05.2018 - Widerruf der individuellen Beratung meinerseits.


12.06.2018 – Unterlagen bekommen zum für Entbindung
Schweigepflicht für den MDK


15.06.2018 – Ablehnung Unterschrift für Entbindung
Schweigepflicht für den MDK meinerseits.


24.07.2018 – Aufgrund Stellungnahme des MDK wurde ich
gezwungen nur noch vom Facharzt
(Psychiater obwohl ich auch orthopädische
Diagnosen habe) AU geschrieben zu werden,
andernfalls würde mir mein Krankengeld
gestrichen


31.07.2018 – Widerspruch und Anforderung Akteneinsicht und
Stellungnahme des MDK für diese Entscheidung
(OHNE meine Unterlagen und OHNE
Untersuchung!) meinerseits.


11.09.2018 – Meinem Widerspruch wurde stattgegeben, aber
ich habe keine Akteneinsicht oder die
Stellungnahme des MDK bekommen die ich
verlangt habe in meinem Widerspruch!


04.10.2018 – Anhörung wegen Ende des Krankengeldanspruchs
mit Enddatum 13.01.2019


08.10.2018 – Widerspruch zu Krankengeldende mit Anforderung
der Blockfristen und Berechnung der
anrechenbaren Tage meinerseits.


12.10.2018 – Antwort auf meinen Widerspruch! Alles sei richtig
berechnet und es wird auf das Schreiben vom
04.10.2018 verwiesen!


17.10.2018 – Widerspruch und bitte um nachvollziehbare
Mitteilung der für die Blockfristbildung und
den Anspruchsdauer-Verbrauch
entscheidungserheblichen Tatsachen meinerseits.


24.10.2018 – Antwort auf meinen Widerspruch. Plötzlich neu
berechnet mit Enddatum des
Krankengeldanspruchs auf 16.05.2019 (im
Schreiben vom 04.10.2018 noch 13.01.2019)


25.10.2018 – 2. Teil der Antwort auf meinen Widerspruch.
Falsch berechnete Vorerkrankungen und
Blockfristen enthalten meiner Meinung nach.


29.10.2018 – Bitte um erneute Prüfung und um Kopien der
Unterlagen aus denen sich die
entscheidungserheblichen Tatsachen ergeben
meinerseits.


16.11.2018 – Einen großen Stapel Kopien von AU
Bescheinigungen (die ich selbst habe!) und
Aufzählung meiner Diagnosen erhalten


21.11.2018 – Widerspruch inkl. Eigener Berechnung der
Blockfristen und anrechenbaren Tagen mit
dazugehöriger Excel Tabelle mit der gesamten
Übersicht meinerseits.


06.12.2018 – Mitteilung über Ende des Krankengeldanspruchs
am 14.12.2018 aufgrund Prüfung nach
Sachstand durch den MDK (OHNE Untersuchung,
Atteste, Befunde, Reha Berichte!)
Zusätzlich war die Bescheinigung für das
Arbeitsamt mit dabei.


07.12.2018 – Widerspruch zu MDK Entscheidung und
Aufforderung in Akteneinsicht sowie MDK
Gutachten. Bei erneuter Ignorierung der
gewünschten Akteneinsicht (wie im
September) gerichtliche Klärung angedroht.


ENDE.
 

Kerstin_K

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Deine AU Bescheinigung ist aufgehoben!

Die meisten Rechtschutzversicherungen leisten nicht im Widerspruchsverfahren. Schau in deinen Vertrag.

Das MDK Gutachten kannst du direkt beim MDK anfordern.
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Manfred_M

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Deine AU Bescheinigung ist aufgehoben!
Wie aufgehoben? Die hat ein Arzt ausgestellt und ich bin krank! Und wenn diese aufgehoben sein soll, warum steht dann überall dass man sich während dem Widerruf weiter AU schreiben lassen soll und die immer bei der KK abgeben soll?

Die meisten Rechtschutzversicherungen leisten nicht im Widerspruchsverfahren. Schau in deinen Vertrag.
Mach ich.

Das MDK Gutachten kannst du direkt beim MDK anfordern.
Wusste ich nicht, aber die KK hat mir gefälligst Akteneinsicht zu gewähren wenn ich das verlange!
 

Manfred_M

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Also in meinem Rechtsschutz Versicherungsschein steht unter dem Baustein privat auch ein Beispiel für sozialrechtsschutz...

Zb. Die Krankenkasse weigert sich die Kosten für eine Heilbehandlung zu übernehmen, sie wollen Ihre Ansprüche durchsetzen.
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