• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Krank vor und nach Kündigung

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Wilson

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
1 Feb 2010
Beiträge
10
Gefällt mir
0
#1
Hallo,

Krank geworden in Probezeit, gekündigt, Krankgengeldbezug geht weiter.

habe folgende Frage: nach Kündigung durch AG und weiteren Krankengeldbezug, wer bezahlt der Krankengeld eigentlich ?

Die KK zahlt aus, das ist klar. Aber holen die sich das vom Ex-Arbeitgeber wieder zurück oder ist das eine ganz normale Krankengeldzahlung die vom KK Etat genommen wird?

Und: KK weis noch nichts von Kündigung von meiner Seite. Muss ich das der KK melden?

Vielen Dank
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderator/in
Mitglied seit
2 Jul 2008
Beiträge
12.851
Gefällt mir
6.297
#2
Krank geworden in Probezeit, gekündigt, Krankgengeldbezug geht weiter.
Meinst du die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (wird für 6 Wochen AU bezahlt) oder das Krankengeld (wird darüber hinaus bezhalt) Beides sind Leistungen der KK m.W.
Und: KK weis noch nichts von Kündigung von meiner Seite. Muss ich das der KK melden?
Das wird aus der Abmeldung durch den AG an die KK ersichtlich. Wichtiger wäre es zu wissen, ob du dich trotz allem auch bei der BA als arbeitslos - trotz Krankengeldbzug - melden musst. Dazu wirst du aber sicherlich weitere Antworten erhalten.
 

Wilson

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
1 Feb 2010
Beiträge
10
Gefällt mir
0
#3
.Das wird aus der Abmeldung durch den AG an die KK ersichtlich. Wichtiger wäre es zu wissen, ob du dich trotz allem auch bei der BA als arbeitslos - trotz Krankengeldbzug - melden musst. Dazu wirst du aber sicherlich weitere Antworten erhalten.
Vielen Dank. Ich war heute morgen schon bei der Agentur "für Arbeit" und mir wurde mitgeteilt das ich noch Krankengeld beziehe solange ich eine AU habe und ich mich erst danach Arbeistsuchend melden kann. Ich wusste nicht das man sogar nach dem Ablauf der Kündigungsfrist weiter Krankengeld bezieht.
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.919
Gefällt mir
12.230
#4
Hallo Wilson,

willkommen hier bei uns!

Aus eigener Erfahrung zunächst folgende Infos.

Solange du weiter AU bist (also von deinem Arzt/Ärzten krankgeschrieben wirst weil das notwendig ist) muß (!) die Krankenkasse (KK) auch weiter zahlen und zwar berechnet von deinem letzten Einkommen:icon_daumen:

Lass da keine Lücke eintreten (und lass dir auch von der KK nichts Anderes erzählen, die wollen dich natürlich auch schnell wieder loswerden!), sonst ändert sich das sofort.

Bei der Agentur (ohne) Arbeit (AA) meldest du, dass du keinen Job mehr hast, aber weiterhin auf unbestimmte Zeit AU bist (bei mir ging das sogar telefonisch).

Solange du AU bist (und das gilt für die selbe Krankheit bis zu 78 Wochen hintereinander) bist du für die AA nicht vermittelbar!!!
Bei Anspruch an die KK hat die Zahlung von Krankengeld daher immer Vorrang vor ALG-Zahlungen!!!

Die 6 Wochen Lohnfortzahlung kommen üblicherweise direkt vom Arbeitgeber, die KK muss die Zahlung aber bereits dann übernehmen wenn das Arbeitsverhältnis vor Ablauf dieser 6 Wochen endet.

Soviel erst mal dazu, wenn du weitere Fragen hast immer her damit. Wir versuchen hier Alle so gut zu helfen wie es uns möglich ist.

MfG Doppeloma
 

Wilson

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
1 Feb 2010
Beiträge
10
Gefällt mir
0
#5
Hallo Doppeloma,

jetzt verstehe ich die Reaktion des Sachbearbeiters der KK bei der Abgabe meiner letzten AU. Der nahm sich die Sache "sehr zu Herzen" um des diplomatisch auszudrücken. Das hat ihm gar nicht gepasst das ich auf unbestimmte Zeit eine AU hatte.
Jetzt bin ich schlauer.
:biggrin:
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.919
Gefällt mir
12.230
#6
Hallo Wilson,

schön, dass ich schon ein wenig weiterhelfen konnte.

Ich hoffe, du hast Ärzte auf die du dich 100 Pro verlassen kannst, denn die KK gibt so schnell nicht auf "den Kostenfaktor möglichst schnell loszuwerden".

Wie lange bist du denn schon krank?

Die KK (bzw. der MDK) erstellt dann gerne bald ein Gutachten nach Aktenlage (oder du wirst vielleicht sogar zur persönlichen Begutachtung eingeladen, da mußt du dann auch hin!) und teilt dir mit, dass der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) dich für genesen hält und du ab Tag X deshalb kein Krankengeld mehr erhalten wirst.

Da muß dein Arzt dann schnell eingreifen und die wieder zurechtrücken (lass dich auch in so einem Fall auf keinen Fall von deinem Arzt gesundschreiben!!!).

Das Gutachten des MDK ist nämlich eine reine Empfehlung für die SBs der KK und nur dein Arzt kann diese "Empfehlung" außer Kraft setzen!

Vielleicht besagt aber auch das Gutachten im Hintergrund schon (die Ärzte vom MDK sind im allgemeinen gar nicht so verkehrt, aber die SBs übermitteln das eben auch gerne etwas anders), dass man dich tatsächlich nicht so einfach wieder arbeiten schicken (also zur AA abschieben) kann.

Dann wirst du eben aufgefordert eine Reha-Maßnahme zu beantragen (innerhalb 10 Wochen). Bei Anspruch an die Rentenkasse (DRV) kann wenigstens das (Kranken-) Geld für die Zeit dieser Maßnahme gespart werden, weil du dann dein Geld solange von der DRV bekommst.
Und natürlich hofft die KK, dass du dort gesund entlassen wirst und dann direkt zur AA mußt.

Du siehst, dass der "Verschiebebahnhof" noch einige Überraschungen bringen kann, also melde dich hier wenn dir irgendeine Forderung/Information merkwürdig vorkommt.

Ich habe das Alles schon durch (bin seit mehr als zwei Jahren durchgehend AU, Ende offen...).

Eines hatte ich in der ganzen Zeit allerdings noch nicht wirklich, die Ruhe zum Gesundwerden:icon_dampf:

MfG Doppeloma
 

Wilson

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
1 Feb 2010
Beiträge
10
Gefällt mir
0
#7
Krank bin ich erst seit Ein-Einhalb Wochen
 

mathias74

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
27 Nov 2009
Beiträge
1.817
Gefällt mir
191
#8
Krank bin ich erst seit Ein-Einhalb Wochen
Hüte dich vorm MDK, die können dich schneller gesund schreiben als dir lieb ist, hatte das Drama erst im Dezember und ohne Anwalt kommt man nicht mehr zurecht:icon_dampf:auch was die Auszahlung des Krankengeld angeht, die Krankenkasse hat Zeit, sehr viel Zeit:icon_dampf:
 
Mitglied seit
20 Jun 2009
Beiträge
176
Gefällt mir
23
#9
Ich habe mich beim Arbeitsamt erst kurz vor der Aussteuerung, also nach ca.72 Wochen Krankengeldbezug gemeldet. Das reicht völlig.

Meine Krankenkasse war sehr gut und hat mich null genervt sondern brav bezahlt aber da soll es ja auch andere Fälle geben, die nicht so gut laufen.

Beim Mdk war ich zweimal während des Krankengeldbezuges. Einmal hat mein Chef das veranlaßt und einmal musste ich nach der Reha hin weil die Flachpfeifen mich gesund geschrieben haben und mein Arzt mich gleich wieder krank. Auch da gab es keine Probleme. Ich habe aber auch alle Symptome sehr heftig geschildert und mich quasi kränker gemacht als ich war. (Der MdK will es ja so haben :icon_party: )
 

Dicky

Elo-User/in

Mitglied seit
12 Dez 2009
Beiträge
16
Gefällt mir
1
#10
hallo, ich grabe den thread mal aus, weil ich immer noch nicht ganz blicke, wie das dann in meinem fall ist.

kurz zu meiner situation:

ich hatte bis ende feb einen befristeten av, bekam auch schon früh ein schreiben, das es keine übernahme gibt, habe mich dementsprechend auf dem amt gemeldet.
vier wochen vor vertragsende wurde ich krank, und bin das immer noch.
letzte woche hatte ich meinen termin auf dem arbeitsamt, zur abgabe des antrags auf alg 1.
dort wurde mir gesagt, ich könnte kein alg 1 beantragen, wenn ich krank wäre, da ich dem arbeitsmarkt ja nicht zur verfügung stehe, die kk müßte mir in dem fall krankengeld bezahlen.
(einleuchtend)
jetzt aber meine frage:

muß die kk überhaupt kg bezahlen, wenn ich nicht 6 wochen krank war, sondern, wie in meinem fall, 4 wochen?

ich weiß jetzt garnicht, wie ich mich verhalten soll, ich bekomme jetzt noch das letzte gehalt vom ehemaligen arbeitgeber und dann?

gilt da diese 6 wochen grenze für die kk oder doch nicht?

ich hoffe, ihr könnt mir schnell helfen, das ganze sollte heut über die bühne gehn und da grundsätzlich keiner zahlen will, möchte ich mich auf irgendwelche telefonischen aussagen nicht unbedingt verlassen, egal von welcher anlaufstelle:icon_sad:
 
E

ExitUser

Gast
#11
Hallo,
kann nur nochmals darauf verweisen, wie es weiter oben schon geschildert wurde.

Solange du arbeitsunfähig krank bist, stehst du der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung und hast daher keinen Anspruch auf ALG. Du hast auch insgesamt nichts mit dem Arbeitsamt zu tun und brauchst da nicht hinzugehen. Schließlich bist du krankgeschrieben. Das Ende deines Arbeitsvertrages hast du ja bereits rechtzeitig dort angezeigt. Der Sonderfall einer "Aussteuerung" durch die Krankenkasse nach langer Erkrankung ist für dich noch nicht relevant.

Die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers endet (mit wenigen Ausnahmefällen, z.B. wenn dir wegen Krankheit gekündigt wird) mit dem Ende des Arbeitsvertrages. Unter Umständen also auch schon vor der maximalen Fortzahlungsdauer von 6 Wochen.

Also hast du nach Ablauf der Lohnfortzahlung - bei dir also ab 01.03.2010 - Anspruch auf Krankengeld von der Krankenkasse. An die mußt du dich wenden.
 

Dicky

Elo-User/in

Mitglied seit
12 Dez 2009
Beiträge
16
Gefällt mir
1
#12
und genau da liegt der haken.
da ich bei der kk angerufen habe, wurde mir gesagt, meine krankmeldung lief bis 26.2.10, also bin ich praktisch nicht am stück krank, also würde ich nix bekommen, ich müßte mich beim aa melden, würde ich dann weiter krank sein, müßten die bezahlen, und nach 6 wochen dann die kk, und zwar nur den betrag, den das amt bezahlt.
der von der kk sagte, es wäre egal, ob ich heute ne folgebescheinigung bringen würde:icon_sad:

ich bin stinksauer:icon_neutral:
 
E

ExitUser

Gast
#13
Hallo,

das "Nicht-am-Stück-Kranksein" ist ein Problem.
Probiere, eine rückwirkende Krankmeldung zu bekommen.
Allerdings wird die KK sich da vermutlich auch quer stellen.

Jedoch müsste imho die KK im Rahmen der Nachversicherungspflicht zumindest einen Monat lang noch Krankengeld zahlen.

Schau Dir mal dieses Posting an:
http://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/48868-panik.html#post520759
vielleicht findest Du da ein paar Hinweise, wie Du Deine Strategie und Deinen Schriftwechsel mit der KK gestalten kannst.

Wichtig: Nicht auf das gesprochene Wort verlassen, alles schriftlich machen! Und immer schön das Wort "Antrag" schreiben, wenn Du etwas von der KK oder der AA willst. Dann müssen sie das nämlich auch als Antrag behandeln und rechtsmittelfähige Bescheide erstellen. Das ist wichtig für eine eventuelle spätere gerichtliche Auseinandersetzung.

Grüße
Arbeitssuchend
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.919
Gefällt mir
12.230
#14
Hallo Dicky,

du schreibst oben, daß du aktuell krankgeschrieben bist (durchgehend???) und ein Stück weiter "bis 26.02.", was ist denn nun richtig?

Warst du am 26.02. nicht beim Arzt, wurde deine AU nicht verlängert bis über den 01.03.2010 ???


Da schnappt die KK natürlich gleich zu und wird zumindest versuchen dich aus dem Krankengeldbezug zu drücken, warst du denn heute beim Arzt und wurde deine AU fortgesetzt???

Ich habe das jetzt nicht eindeutig verstanden!

Wenn du heute eine Folgebescheinigung abgeben wolltest ist die KK auch verpflichtet die anzunehmen (schick das Teil (vorher kopieren) notfalls per Einschreiben / Rückschein hin!!!), lass dich da bloß nicht abwimmeln, bis gestern warst du doch offiziell noch bei deinem AG angestellt, oder?

Und in Zukunft immer spätestens am letzten Tag der AU zum Arzt gehen und verlängern lassen (also z. B. Freitag, nicht erst Montag)!

Wende dich an die UPD (unabhängige Patientenberatung/bundesweit und KOSTENLOS) Tel: 0800-011 77 22 / Mo-Fr von 10-18 Uhr wenn die KK weiter zickt, das ist so nicht korrekt:icon_daumen:

Wenn du eine Folgebescheinigung hast ist (war) deine AU nicht unterbrochen, auch wenn es unklug war die Verlängerung erst heute zu machen.

Hol dir Hilfe, notfalls bei einem Anwalt für Sozialrecht, du hast Anspruch auf dein Krankengeld (berechnet nach deinem letzten Einkommen für bis zu 78 Wochen!). Die AA wird jetzt nicht zahlen solange du weiter krank bist und ist aktuell im Recht!:icon_daumen:

:icon_dampf:sowas regt mich einfach nur noch auf!

Gib bitte mal Bescheid wie das ausgegangen ist, kann ja auch anderen vielleicht weiterhelfen.


Viel Erfolg und Gute Besserung von Doppeloma
 

Dicky

Elo-User/in

Mitglied seit
12 Dez 2009
Beiträge
16
Gefällt mir
1
#15
hallo doppeloma, danke für den ausführlichen, netten text:icon_sad:

tja, meine unwissenheit hat mir ein paar striche durch die rechnung gemacht.
ich war, wie erwähnt, die letzten vier wochen der betriebszugehörigkeit krank, was ich eigentlich immer noch bin, habe nachher wieder termin.
da ich aber ja aus dem berieb ausgeschieden bin, und nict wusste, von was miete bezahlen, habe ich mir am letzten kranktag keine krankmeldung mehr geben lassen.
das war schon der erste fehler.
am montag darauf war ich auf dem amt, um meinen antrag für alg 1 abzugeben.
da das thema krank aufkam, wurde mir gesagt, da müßte die kk einspringen, dann wäre ich arbeitsunfähig, ich müßte dann wieder zum arzt und die kk würde einspringen, was auch sinnvoller und ricgtig gewesen wäre.
tja, mein zweiter fehler war, das ich dann an diesem montag mit der kk telefoniert habe, und die mir gesagt haben, das ginge nicht mehr, auch nicht rückwirkend, auch wenn ich noch heute zum arzt gehen würde, die kk würde die zahlung ablehnen.:icon_neutral:

also habe ich ganz normal meinen antrag auf alg1 eingereicht.
obwohl ich krank bin, wohlgemerkt.

am freitag dann der nächste hammer, da ich mich, weil ich nicht frei nehmen konnte, und aus dritter unwissenheit heraus, erst am 1. drei monate vor arbeitslosigkeit gemeldet habe, bekomme ich jetzt auch noch eine sperre von 7 tagen:eek:
die dame bei der anttragsannahme hat mir ein schreiben erstellt, das ich nicht wusste, das ich mich zu spät melde, aber das hat natürlich nicht gezählt, ich überlege, einen widerspruch zu verfassen, stehe aber so auf dem schlauch, das ich garnicht weiss, ob es einen sinn macht, und was ich schreiben soll.

und ein schreiben, über nachweise zu den eigenbemühungen habe ich auch noch bekommen, obwohl der zeitraum für die eigenbemühungen mein krankenstand war.

ich bin schon wieder völlig fertig mit den nerven:icon_sad:

mein hausarzt hat auch noch urlaub die woche, ich muss nachher zur vertretung, werde mir wieder eine krankmeldung geben lassen, da ich definitiv nicht fit bin, eher das gefühl habe, ich muss davonloaufen.

letzte woche bekam ich dann noch einen anruf von der sozialtante der kk, die relativ nett war, und mir sagte, ich solle , wenn was wäre , anrufen, und schauen, das ich nen termin beim neurologen bekomme, um schnell wieder arbeitsfähig zu werden.

ich kann nur den kopf schütteln, die einen wollen sparen, wegen einem tag, die anderen, weil sie ne arbeitsunfähigkeit befürchten, die sie bezahlen müssten:eek:

so, wie ich die schreiben vom amt ind er hand hatte, so haben meine panikattacken und magenprobleme wieder angefangen, cih werd noch verrückt!

ich hab das gefühl, ich bin im falschen leben, oder auf dem falschen planet:icon_tonne:
 

Bettmän

Elo-User/in

Mitglied seit
6 Mrz 2012
Beiträge
2
Gefällt mir
0
#16
Hallo Forum,
was kann ich in meiner Situation am besten machen?

- ich war letzte Woche komplett Krank geschrieben 27.02. - 02.03.
- ich war gestern am Montag wieder arbeiten 5.03. obwohls mir noch nicht so gut ging
- ich hab am Montag Bescheid bekommen dass ich eine Kündigung bekommen kann (es war mein Wunsch, da mir die Arbeit nicht gefällt) zum Donnerstag dem 8.03., da ich jetzt noch meinen Urlaub bekomme bis dahin die zwei Tage
- mir gehts gesundheitlich noch nicht gut
- ich will den Arbeitgeber nicht noch belasten mit einer sofortigen Krankschreibung, denn dann muss er länger für mich zahlen
- meine Kündigung bekomme ich erst am Freitag ausgehändigt und zum Unterschreiben

Da ich nun AU bin und gerade Urlaub habe bis morgen, sollte ich dann erst am Donnerstag zum Arzt oder wie und dann die Krankenkasse informieren oder wie mache ich das jetzt am Besten? Und der Agentur gebe ich erst Bescheid wenn ich nicht mehr krank geschrieben bin?
 

Holger01

Elo-User/in

Mitglied seit
26 Jan 2012
Beiträge
1.399
Gefällt mir
564
#17
Ich rate vorneweg zur Vorsicht.

- ich hab am Montag Bescheid bekommen dass ich eine Kündigung bekommen kann (es war mein Wunsch, ... zu Donnerstag...

Das wäre bis Donnerstag eine verdammt kurze Kündigungsfrist. So etwas geht meines Wissens nur bei ZAF während der Probezeit.
Bist du bei einer ZAF tätig? Falls nicht, riskierst du bei einer regulär längeren Kündigungsfrist eine Sperre beim Alg.

- ich will den Arbeitgeber nicht noch belasten mit einer sofortigen Krankschreibung, denn dann muss er länger für mich zahlen

Wenn der AG bis 30 Mitarbeiter hat, bekommt er einen Teil des fortgezahlten Arbeitsentgelts von der KK erstattet.

Dessen ungeachtet bist du auf der sicheren Seite, wenn du deine AU spätestens am vorletzten Tag des Arbeitsverhältnisses vom Arzt feststellen läßt. Dann erhältst du bis Vertragsende deinen Lohn und danach KK.


- meine Kündigung bekomme ich erst am Freitag ausgehändigt und zum Unterschreiben

Dann sei vorsichtig, dass es sich nicht um einen Aufhebungsvertrag handelt, denn dies würde eine Sperre beim Alg nachsichziehen.

Und Rückdatieren wäre ganz schlecht: Zum einen nicht zulässig, zum anderen verpasst du u.U. deine "unverzügliche Meldefrist bei der AfA" (unter 3 Monaten Kündigungsfrist).

Da ich nun AU bin und gerade Urlaub habe bis morgen, sollte ich dann erst am Donnerstag zum Arzt oder wie und dann die Krankenkasse informieren oder wie mache ich das jetzt am Besten?

Siehe oben, spätestens am Mittwoch zum Arzt.

Und der Agentur gebe ich erst Bescheid wenn ich nicht mehr krank geschrieben bin?

Richtig.

Ok soweit?
 

Bettmän

Elo-User/in

Mitglied seit
6 Mrz 2012
Beiträge
2
Gefällt mir
0
#18
Danke für die schnelle Antwort.
Ich bin in der Probezeit, bin erst seit dem 01.02.2012 dort in der Firma angestellt gewesen. Es ist keine Zeitarbeitsfirma. Die Firma hat unter 30 Mitarbeiter. Also soll mich der Arzt Morgen dann ab Donnerstag krankschreiben und ich gebe dann auch gleich Morgen der KK telefonisch Bescheid oder?
 
E

ExitUser

Gast
#19
Der Arbeitgeber muß in der Probezeit gesetzlich eine Kündigungsfrist von 2 Wochen (zu jedem beliebigen Termin) einhalten. Deine Erkrankung ändert nichts daran, es kann auch während der Krankschreibung gekündigt werden. Siehe § 622 Abs. 3 BGB.

Ein Tarifvertrag, der eine kürzere Kündigungsfrist erlaubt, existiert bei dir anscheinend nicht.

Deine Gesundheit hat jetzt erstmal Vorrang. Über "Belastungen" des Arbeitgebers brauchst du dir keine Gedanken zu machen, zumal er ja wie erwähnt seine Aufwendungen für die Lohnfortzahlung über die entsprechende Umlage zu einem erheblichen Teil erstattet bekommen wird. Es ist Unsinn und völlig leichtfertig dir selbst gegenüber, wenn du arbeiten gehst, obgleich du dich noch krank fühlst. Geh also zum Arzt und lasse dich ab sofort krankschreiben. Davon mußt du den Arbeitgeber auch unverzüglich unterrichten.

Solltest du eine Kündigung bekommen, so unterschreibst du bitte höchstens eine einfache Empfangsbestätigung, aber keineswegs eine Erklärung, daß du dich damit einverstanden erklärst. Auch keinen Aufhebungsvertrag. Sonst droht dir eine Sperrzeit.

Der Arbeitsagentur gibst du erstmal nur kurz Bescheid, wenn du die Kündigung erhalten hast (frühzeitige Arbeitssuchendmeldung innerhalb von drei Tagen nach Kündigung). Dabei weist du darauf hin, daß du derzeit arbeitsunfähig bist. Weiter geht es dort erst, wenn du wieder arbeitsfähig bist.
 

derdonpetro

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Jul 2012
Beiträge
8
Gefällt mir
2
#21
Habe als neues Mitglied auch eine Frage. Bin auch krank und gekündigt worden zum 31.1.2013 Werde wohl auch über dieses Datum hinaus krank sein. Habe die Kündigung auch bereits dem Arbeitsamt gemeldet. Meine Frage aber ist:Muss ich die Kündigung auch der Krankenkasse mitteilen oder ist es besser dies der Krankenkasse nicht mitzuteilen, damit diese nicht auf die Idee kommt, dass ich selbst kündigen solle, (krankheitsbedingt) damit ich kein Krankengeld sondern Arbeitslosengeld beziehe.
 

Hartzeola

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
10 Aug 2011
Beiträge
10.170
Gefällt mir
3.419
#22
Habe als neues Mitglied auch eine Frage. Bin auch krank und gekündigt worden zum 31.1.2013 Werde wohl auch über dieses Datum hinaus krank sein. Habe die Kündigung auch bereits dem Arbeitsamt gemeldet. Meine Frage aber ist:Muss ich die Kündigung auch der Krankenkasse mitteilen oder ist es besser dies der Krankenkasse nicht mitzuteilen, damit diese nicht auf die Idee kommt, dass ich selbst kündigen solle, (krankheitsbedingt) damit ich kein Krankengeld sondern Arbeitslosengeld beziehe.
Du solltest ein neus Thema erstellen, hier bekommst du kaum Antworten.
 

derdonpetro

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Jul 2012
Beiträge
8
Gefällt mir
2
#24
Habe als neues Mitglied auch eine Frage. Bin auch krank und gekündigt worden zum 31.1.2013 Werde wohl auch über dieses Datum hinaus krank sein. Habe die Kündigung auch bereits dem Arbeitsamt gemeldet. Meine Frage aber ist:Muss ich die Kündigung auch der Krankenkasse mitteilen oder ist es besser dies der Krankenkasse nicht mitzuteilen, damit diese nicht auf die Idee kommt, dass ich selbst kündigen solle, (krankheitsbedingt) damit ich kein Krankengeld sondern Arbeitslosengeld beziehe.
 

derdonpetro

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Jul 2012
Beiträge
8
Gefällt mir
2
#25
Habe als neues Mitglied auch eine Frage. Bin auch krank und gekündigt worden zum 31.1.2013 Werde wohl auch über dieses Datum hinaus krank sein. Habe die Kündigung auch bereits dem Arbeitsamt gemeldet. Meine Frage aber ist:Muss ich die Kündigung auch der Krankenkasse mitteilen oder ist es besser dies der Krankenkasse nicht mitzuteilen, damit diese nicht auf die Idee kommt, dass ich selbst kündigen solle, (krankheitsbedingt) damit ich kein Krankengeld sondern Arbeitslosengeld beziehe.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten