Krank und Rehaabteilung

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Tetorya

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Hallo,

da ich HWS-BWS-LWS Syndrom habe , muss ich 1 Jahr zur Gymnastik.
Ich kann ja auch keine Tätigkeiten mit Heben usw... ausüben.
Meine SB weiß das nicht.

Wenn ich ihr das sage und nur den genehmigten Antrag von der KK zeige, reicht das?
Natürlich nur zeigen ohne, dass sie sich Kopie macht.
Wenn Sie mich zur Medizinischer Dienst schickt und sie stellen fest, das was sie feststellen,
wird das in meine Akte aufgenommen ?

Werde ich dann in die Rehaabteilung geschickt oder wird einfach ein Vermerk gemacht, dass ich bestimmte Tätigkeiten nicht ausüben darf ?

Ich kenne mich da gar nicht aus :icon_rolleyes:
 

gelibeh

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Wenn Sie mich zur Medizinischer Dienst schickt und sie stellen fest, das was sie feststellen,
wird das in meine Akte aufgenommen ?
Der medizinische Dienst stellt Deine Einschränkung in Bezug auf die Erwerbsfähigkeit fest und schreibt es Gutachten für das Jobcenter. Da steht dann beispielsweise drin, nicht schwer heben keinen Zeitdruck, nicht stehen oder Ähnliches. Und das kommt in Deine Akte und der SB hat sich an das Gutachten zu halten. Gerade bei den massenhaften VVs, die Du bekommst, sind bestimmt welche dabei, die Du gar nicht ausüben kannst. Aber wenn der SB nichts von Einschränkungen weiß, kann er die auch nicht berücksichtigen. Diagnosen gehen den SB nichts an.
 

Tetorya

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Der medizinische Dienst stellt Deine Einschränkung in Bezug auf die Erwerbsfähigkeit fest und schreibt es Gutachten für das Jobcenter. Da steht dann beispielsweise drin, nicht schwer heben keinen Zeitdruck, nicht stehen oder Ähnliches. Und das kommt in Deine Akte und der SB hat sich an das Gutachten zu halten. Gerade bei den massenhaften VVs, die Du bekommst, sind bestimmt welche dabei, die Du gar nicht ausüben kannst. Aber wenn der SB nichts von Einschränkungen weiß, kann er die auch nicht berücksichtigen. Diagnosen gehen den SB nichts an.


Ja hast du Recht :icon_daumen:.
Es sind sehr viele, die ich gar nicht ausüben darf.

Und es ging mir genau darum, dass sie keine Diagnose erhält.

Nun noch eine Frage:
Werde ich dann zur Rehaabteilung geschickt oder nicht ?
 

martinpluto

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Und wie verhält es sich wenn es bereits konkrete berufsgenossenschaftliche Feststellungen gibt, bei mir ist das eine Berufskrankheitenanzeige? Eigentlich müssten die sowas doch trotz älterem Datums übernehmen aufgrund der rechtlichen anerkenntnis?

Tetorya, ich würde da nur einfaches schreiben machen wo du drauf schreibst dass du längere zeit nicht schwer oder gar nichts heben darfst. die werden dich dann ausquetschen wollen was du hast; da sagst du einfach nur dass du das ausschließlich mit einer medizinischen Fachkraft besprichst
 
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Tetorya, ich würde da nur einfaches schreiben machen wo du drauf schreibst dass du längere zeit nicht schwer oder gar nichts heben darfst. die werden dich dann ausquetschen wollen was du hast; da sagst du einfach nur dass du das ausschließlich mit einer medizinischen Fachkraft besprichst



Blödsinn das interessiert die SB nicht die Bohne , da könnt ja jeder kommen.
Wenn schon dann nur vom Facharzt ein Attest bringen.Dieses kann er auch so schreiben dass keine Diagnosen ersichtlich sind.Und das ist dann vom Facharzt und das muss die SB interessieren, das andere fliegt in die Tonne bei der Behandlungsweise der SB.
 

Trixi2011

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Nee habe ich nicht. Würde ich nicht beantragen.
Mir geht es nur darum, dass sie weiß, dass ich bestimmten Tätigkeiten nicht ausüben darf und sich daran hält und mir passende Stellen schickt.

Also meiner Erfahrung nach ist es den SB im allgemeinen Latte was du machen darfst und was nicht und wenn da 100 x steht keine schweren Lasten heben oder ähnliche Dinge.

Mir wurden auch nach dem Gutachten des MD, in dem Stand, dass ich keine Arbeiten machen darf, die eine auditive Belastung darstellen, weiterhin VV`s für Call Center arbeit geschickt und es wurde darauf bestanden, dass ich mich bewerbe, obwohl ich auf das Gutachten hingewiesen habe.

Du wirst es also nie erleben, dass diese Behörde und deren Schergen so rücksichtsvoll sind und dir nur Arbeiten anbieten, die Rücksicht auf deinen Gesundheitszustand nehmen.

Im Gegenteil! Es kann dir sogar passieren, dass man dir irgendwann sagt, dass du dich nicht so zimperlich haben sollst wegen deiner "Wehwehchen".

Solche Aussagen und andere Dinge haben mich u.a bewegt in eine WfbM zu gehen, damit ich als behinderter Mensch nichts mehr mit dem Jobcenter zu tuen habe.
 

gelibeh

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und es wurde darauf bestanden, dass ich mich bewerbe, obwohl ich auf das Gutachten hingewiesen habe.
Das hat der Sb aber bestimmt nur mündlich gesagt, oder?
Ich hatte auch so ein Gutachten und wenn ein VV nicht passte, habe ich auf dem beiliegenden Rückantwortbogen vermerkt, nicht beworben weil..... siehe Gutachten. Mit einer Sanktion wäre der SB auf die Nase gefallen, weil die Arbeit nicht zumutbar war.
 

Tetorya

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Also meiner Erfahrung nach ist es den SB im allgemeinen Latte was du machen darfst und was nicht und wenn da 100 x steht keine schweren Lasten heben oder ähnliche Dinge.

Mir wurden auch nach dem Gutachten des MD, in dem Stand, dass ich keine Arbeiten machen darf, die eine auditive Belastung darstellen, weiterhin VV`s für Call Center arbeit geschickt und es wurde darauf bestanden, dass ich mich bewerbe, obwohl ich auf das Gutachten hingewiesen habe.

Du wirst es also nie erleben, dass diese Behörde und deren Schergen so rücksichtsvoll sind und dir nur Arbeiten anbieten, die Rücksicht auf deinen Gesundheitszustand nehmen.

Im Gegenteil! Es kann dir sogar passieren, dass man dir irgendwann sagt, dass du dich nicht so zimperlich haben sollst wegen deiner "Wehwehchen".

Solche Aussagen und andere Dinge haben mich u.a bewegt in eine WfbM zu gehen, damit ich als behinderter Mensch nichts mehr mit dem Jobcenter zu tuen habe.


schlimm ist das , was diese menschen sich erlauben.

eigentlich haben die sich an sowas zu halten, oder ...?

aber es wundert mich nicht. schließlich darf ich die jede 10 tage besuchen :icon_dampf:
 

Trixi2011

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Das hat der Sb aber bestimmt nur mündlich gesagt, oder?
Ich hatte auch so ein Gutachten und wenn ein VV nicht passte, habe ich auf dem beiliegenden Rückantwortbogen vermerkt, nicht beworben weil..... siehe Gutachten. Mit einer Sanktion wäre der SB auf die Nase gefallen, weil die Arbeit nicht zumutbar war.

Ja, es wurde nur verbal geäußert, aber auch gleich mit Andeutung was passieren kann wenn nicht und ich bin halt sehr leicht einzuschüchtern. Bis zum Vorstellungsgespräch aber ist es nie gekommen, weil ich in die Bewerbung geschrieben habe, dass ich über ein eingeschränktes Hörvermögen verfüge.
 

Trixi2011

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schlimm ist das , was diese menschen sich erlauben.

eigentlich haben die sich an sowas zu halten, oder ...?

aber es wundert mich nicht. schließlich darf ich die jede 10 tage besuchen :icon_dampf:

Wem sagst du das!

Natürlich müssten die sich daran halten, aber das tuen die halt nicht und wenn sie einen keine Arbeit anbieten können, dann versuchen sie einen in ihre Maßnahmen zu stopfen, die auch keine Perspektive schaffen.

Vorschlag beim Gespräch im Sommer 12: Teilnahme an Kursus zur Pflegehelferin, unabhängig davon, dass ich nur 1,42m klein bin und eine krumme Wirbelsäule habe. Ich habe der Dame das dann auch gesagt, wie abwegig dieser Vorschlag ist und auf meine Schwerbehinderung verwiesen (damals "nur" 70%).

Aussag der SB: "Na ja etwas guter Wille würde ihnen schon gut tun" Heißt soviel für mich wie "Ich soll mich mal wegen meiner Behinderung nicht so anstellen!"
 

Piccolo

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mir wurde gesagt, ich sei absichtlich behindert (gdb 60) und obendrein ablehnend. logisch muss ich tätigkeiten ablehnen die ich nicht machen kann. so zb als fahrradkurier obwohl ich gar nicht radfahren kann und das auch nie lernen werde aufgrund meiner neurologischen behinderung.
aber solche sprüche habe ich mit 'bekomme ich das schriftlich?' gekontert.

das schützt aber trotzdem nicht vor saudummen frustsprüchen und völlig unpassenden vermittlungsvorschlägen.
 

Trixi2011

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@ Tetorya Was deine Frage bezüglich der Rehaabteilung betrifft:

Ich wurde nach Feststellung meiner Schwerbehinderung dorthin geschickt und dachte, dass ich dann Ruhe vor der normalen Vermittlung hätte.

Pustekuche!!! Was folgte war eine extreme Doppelzuständigkeit beider Behörden.

Das Jobcenter als Leistungsbringer für Hartz IV und die Agentur für Arbeit mit der Rehaabteilung (keine Ahnung ob das überall so geregelt ist).

Beide Behörden haben, der eigenen Aussage nach, nichts miteinander zu tun was die Vermittlungsbemühungen betrifft und so haben beide Seiten plötzlich Forderungen an mich gestellt und ich wusste nicht mehr wo mir der Kopf steht.

Beim Jobcenter habe ich zwar versucht diplomatisch zu klären, dass die dort nichts für mich tuen können als schwerbehinderte Person und die Rehaabteilung andere Möglichkeiten hätte, aber mir wurde gesagt, dass ich als ungeachtet meiner Behinderungen als erwerbsfähig gelte und daher im Rahmen des SGB II verpflichtet wäre mich um Arbeit zu bemühen und auch gegebenenfalls an Maßnahmen teilzunehmen.
 
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