Krach um Veteranen-Begriff: Opposition spricht von "Herummogeln"

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Dagegen72

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https://www.focus.de/politik/deutsc...gen-sich-auf-veteranenbegriff_id_9933274.html
In Deutschland gibt es jetzt offiziell Veteranen. Nach jahrelangem Streit haben sich das Bundesverteidigungsministerium, der Bundeswehrverband und der Reservistenverband auf eine gemeinsame Definition geeinigt. Nach Informationen der "Bild am Sonntag" ist derjenige Veteran, der entweder aktiver Soldat ist oder bei der Bundeswehr gedient hat und nicht unehrenhaft entlassen wurde. ......

Verteidigungspolitiker Alexander Neu (Linke) sprach gegenüber der "FAZ" bei dem Entscheid vom "Versuch einer Verklärung", die auf ein Selbstbewusstseinsdefizit bei Soldaten und Politikern schließen lasse. Zugleich bemängelte Neu, dass NVA-Angehörige nicht eingeschlossen werden. "Das wäre mit Blick auf eine echte Einheit und diejenigen Ostdeutschen sinnvoll gewesen, die ihrem Land gedient haben."

das mit den Veteranen machen sie jetzt könnte ich mir vorstellen den Amerikanern nach :doh: *Daumen runter* - ich finde, dass haben wir nicht auch noch gebraucht!
 

HartzVerdient

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Veteranen sind für mich Soldaten, die irgendwo in ein Krisengebiet geschickt wurden und dort - am Dienst mit der Waffe - lebendig wieder herausgekommen sind.

Ich war selbst Zeitsoldat - fühle mich aber nicht als Veteran.
 
E

ExUser 1309

Gast
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen sagte zu "Bild am Sonntag": "Alle Veteranen eint, ob sie in Auslandseinsätzen, im Kalten Krieg oder im Grundbetrieb gedient haben, dass sie sich in der Uniform der Bundeswehr für Frieden und Freiheit unseres Landes eingesetzt haben. Dafür gebührt ihnen ein Leben lang Respekt und Anerkennung."

Wie Ehrenvoll, das mancher zu meiner BW Zeit zum Dienst an der Waffe gezwungen wurde, nannte sich "Wehrpflicht", die Gegenleistung dafür waren in der Zeit keinerlei Einnahmen außer dem sogenannten Wehrsold, sofern man sich nicht verpflichtete. Damals waren wir noch im kalten Krieg und es gab so komische Mauern, die bewacht werden durften. Es gab genügend, die sich nicht so toll Verhalten haben und da auch gar nicht bei sein wollten, wegen dieser Pflicht "für Frieden und Freiheit" da sein zu müssen, für ganz kleines Geld ( Ich mein damals um 400 Mark/200€ rum) 15-18 Monate lang.

Ob jemand was davon hat, von Respekt und Anerkennung der jetzt in Harz4" schlemmt, seinen Lastern frönt und es sich gut gehen lässt", hmmm...

Kriegen jetzt alle ne Medaille?

Vielleicht werden die 1€ Jobber, die für ihr Land und Ihre Freiheit arbeiten "dürfen", auch mal ein ehrenvoller Sonderstatus eingeführt, als Erinnerung - wenn es offiziell nur noch "Bürgerarbeiter" gibt oder ähnliches :idea:
 

TazD

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....und nicht unehrenhaft entlassen wurde. ....
Es gibt bei der Bundeswehr keine unehrenhafte Entlassung. Ist mal wieder Qualitätsjounalismus hoch zehn ... :doh:
 

Kampfmops

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Stimme HartzVerdient dabei zu. Es sollten nur die Soldaten den Veteranenstatus erhalten, die in Kriesengebiete geschickt wurden und dort schwere Aufträge erledigen mussten.

Gerade wenn man schlimme Dinge sehen muss, haben diese Menschen dann das Problem, damit (psychisch) klarkommen zu müssen. Da ist ein Veteranen-Status dann angebracht. Für Soldaten, die zwar trainiert werden, aber nie in einen Einsatz geschickt werden, ist es eher unangebracht.
 

Dagegen72

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@TazD: "unehrenhaft entlassen" könnte doch auch heißen, wenn bei einem Soldaten rechtsradikale Devotionalien gefunden werden und er dafür rausgeschmissen wird?? (aber das wird wohl ein Traum bleiben, oder?? *Daumen runter*)

wiki:
Eine unehrenhafte Entlassung ist die Ausstoßung eines Soldaten aus der Armee unter Aberkennung aller militärischen Ehren. Eine Auszahlung von Ehrensold ist damit ebenfalls ausgeschlossen. Dieser Begriff ist vor allem im amerikanischen Raum verbreitet und wird in der Bundeswehr nicht gebraucht. .. In der Bundeswehr gibt es keine unehrenhafte Entlassung. Es existiert hier nur die Beendigung des Dienstverhältnisses unter Verlust aller Dienst- und Sachbezüge. Die Beendigungsgründe des Dienstverhältnisses eines Soldaten sind in Deutschland im Soldatengesetz (SG) geregelt. Die entsprechenden Vorschriften finden sich für Berufssoldaten in § 43 ff. SG und für Soldaten auf Zeit in § 54 ff. SG. Beendigungsgründe bei schweren Vergehen oder Straftaten sind insbesondere die Entlassung, der Verlust der Rechtsstellung eines Soldaten oder Entfernung aus dem Dienstverhältnis durch Urteil in einem gerichtlichen Disziplinarverfahren.

Das "Veteranen"-zeugs wurde ja auch dem Amerikanischem entnommen.

wiki:
Veteran:
Veteran (v. lat.: veteranus = „erprobter, altgedienter oder im Ruhestand befindlicher Soldat“) ist eine Bezeichnung für einen altgedienten, (Einsatz-)erfahrenen Soldaten. Bei ehemaligen Kriegsteilnehmern spricht man auch von Kriegsveteranen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Veteran

tja, der demographische Wandel ist eben auch schon beim Militär angekommen. *Soldat mit weißen Haaren und ne zittrige Hand, die sich auf ein Gewehr stützt* hihi

unter dem Begriff Veteran verstand ich bisher auch immer nur den Rentner-Begriff für einen im Krieg aktiv gewesenen Soldaten wie im schrecklichen Vietnam-Krieg und sonstige Kriege, die unfassbares Leid Menschen, Tieren, der Natur antaten und antun. Guckt euch den Film an: https://www.prisma.de/tv-programm/Kleine-Haende-im-Grossen-Krieg,20308499
Als Kriegszitterer oder Schüttelneurotiker[1] wurden im deutschsprachigen Raum im Ersten Weltkrieg und auch danach Soldaten bezeichnet, die an einer spezifischen Form der posttraumatischen Belastungsstörung – dem sogenannten Kriegstrauma – litten. Unter anderem war der ständige Artilleriebeschuss sehr belastend (Granatschock, englisch Shell shock oder auch Shellshock). Die meisten Betroffenen zitterten unkontrolliert (daher der Name); viele hatten auch eines oder mehrere der folgenden Symptome:

sie konnten sich nicht mehr selbst auf den Beinen halten,
sie konnten keine Waffen mehr bedienen,
sie konnten nichts mehr essen oder verweigerten die Nahrungsaufnahme,
sie hatten vor banalen Gegenständen wie z. B. Mützen oder Schuhen panische Ängste.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegszitterer

am besten man flüchtet vor jedem Krieg, wenn es alle tun, kann es auch keinen Krieg geben.

https://www.rbb24.de/kultur/beitrag...m-berlin-wedding-ernst-friedrich-frieden.html
 

TazD

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@TazD: "unehrenhaft entlassen" könnte doch auch heißen, wenn bei einem Soldaten rechtsradikale Devotionalien gefunden werden und er dafür rausgeschmissen wird?? (aber das wird wohl ein Traum bleiben, oder?? *Daumen runter*)
Auch das wäre mit einem Disziplinarverfahren verbunden, was zur Beendigung des Dienstverhältnisses und weiterer Disziplinarmaßnahmen führen kann. Es ist trotzdem keine "unehrenhafte Entlassung", weil es die schlicht und egreifend nicht gibt.
Im Übrigen weiß ich, dass es solche Verfahren auch und gerade im Bereich Rechtsradikalismus gibt.


Das "Veteranen"-zeugs wurde ja auch dem Amerikanischem entnommen.
Achso .... Veteranen gibt es ansonsten nur in den USA? Nirgendwo sonst?
 

Dagegen72

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ja, den Begriff gibt es schon überall - aber ich finde, er wird über Filme und Berichterstattungen über Film und Medien bezogen auf die USA stark vermittelt - und ich könnte mir vorstellen, die Anlehnung ans Amerikanische gefällt VDL (von der Leyen). ist natürlich nur eine Vermutung - derweil ich Abrüstung und ein Stopp aller Waffenexporte weltweit ich für viel wichtiger halte als einen Begriff und das niemand sich dafür einspannen lässt, sich in einen Krieg einziehen zu lassen.

Rechtsradikalismus und Neo -Nazismus finde ich halt "unehrenhaft". Das ist bäh. Aber gut zu wissen, dass es deswegen auch Disziplinarverfahren gibt!!
 

Onkel Tom

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Aber ja gab es die sogenannte "Unehrenhafte Entlassung".. (1987)

Ich wurde auch noch zu Zeiten des kalten Krieges regelrecht zwangsgezogen.
Nachdem ich als Wehrdienstverweigerer vom Bundesamt für Zivildienst abgelehnt worden bin, dauerte
es nicht lange, da flatterte auch schon der Einberufungsbefehl in Haus.

Nun nach Berlin zu ziehen, war es schon zu spät.. Hätte das schon vor der Ablehnung machen müssen um
mich nicht strafbar machen zu müssen und in Westdeutschlnd dafür hätte verhaftet werden können.

Geschockt davon, 2 Wochen später zur Kaserne zu müssen, studierte ich das Wehrgesetz, um aus zu loten,
wie ich damit umgehen kann, ohne gleich in den Wehrarrest zu geraten.

Habe von älteren erfahren, die ihren Wehrdienst unwillig ableisteten übel dran waren, sobald sie die
Feldjäger z.B wegen Fahnenflucht (Dem Wehrdienst unerlaubt fern bleiben) an den Fersen hatten.

Früher wurde man bei der Jobsuche gern danach gefragt, ob man schon gedient habe.
War dies noch nicht der Fall, hatte man a la "Dann leisten sie den erstmal ihren Wehrdienst ab"
schlechte Karten einen Job zu finden.

Falls man nach heutigen Begriffen raus geflogen ist, war man schnell a la "Aja, dann sind sie also
unehrenhaft entlassen.." unten durch.

Dieser nicht auf Papiere belegte Status wurde gern als unzuverlässig und disziplinlos interpretiert.

Nu war ich unwillig beim Barras und damit beschäftigt, wie ich da wieder raus komme und musste fürchterlich
darauf achten, mich nicht mit dem Wehrgesetz an zu legen. Nach 16 Tagen Dienst haben sie begriffen, das ich
"wehrdienstunfähig" (T5) bin und durfte ohne negative Folgen wie z.B. Wehrarrest oder Dizilplinarverfahren gehen..

Und zum Veteran finde ich auch, das nur die Soldaten diesen Titel verdienen, die auf Kriegsgebieten
um ihr Leben fürchteten.

Nur weil ich 16 Tage gedient habe, bin ich laaaange noch kein Veteran und Klimperkram an meiner
Brust passt da noch weniger.

Fraglich ist auch, ob Medalien oder Orden Kriegserfahrungen und deren Posttraumatischen Störungen
einer Heilung dessen fördert. Ich glaube, das "Geklimper" immer schön an das Schreckliche erinnert
und vernarbte seeliche Wunden aufreißt.

Respeckt an den Soldaten, die in Kriegsgebieten im Einsatz waren aber sie mit Orden etc. zu behängen
kommt ein wenig wie Verhonepiepelung rüber a la Jetzt hast Du ja ein Orden. Schön für dich und jammere
nicht, wenn du Alpträume hast.

Typisch Bürokraten, die noch nie eine Kaserne von innen gesehen haben und dann von "Veteranen" lamentieren.
 
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Couchhartzer

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Es gibt bei der Bundeswehr keine unehrenhafte Entlassung.
Stimmt, als Begrifflichkeit in dieser Weise so nicht.
In DE nennt sich die Begrifflichkeit dazu: Beendigung des Dienstverhältnisses unter Verlust aller Dienst- und Sachbezüge.
Es ist also eher kleinkariert darüber diskutieren zu wollen, weil die bei beiden Begriffen beabsichtigten Wirkung dieselbe ist.
 

TazD

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Fraglich ist auch, ob Medalien oder Orden Kriegserfahrungen und deren Posttraumatischen Störungen
einer Heilung dessen fördert. Ich glaube, das "Geklimper" immer schön an das Schreckliche erinnert
und vernarbte seeliche Wunden aufreißt.

Respeckt an den Soldaten, die in Kriegsgebieten im Einsatz waren aber sie mit Orden etc. zu behängen
kommt ein wenig wie Verhonepiepelung rüber a la Jetzt hast Du ja ein Orden. Schön für dich und jammere
nicht, wenn du Alpträume hast.
Da bin ich auch ganz bei dir. Man könnte fast meinen, dass das Verteidigungsministerium keine dringlicheren Probleme hätte.
 
E

ExitUser12345

Gast
Also ich kann es kaum erwarten, dieses Abzeichen an meinen Mantel zu heften. Ich meine, wenn es schon nicht für das Bundesverdienstkreuz reicht, dann wenigstens dafür. :biggrin:
 

Onkel Tom

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Ich denke, da drückt eher ein anderer Schuh, um die Begriffe "Veteran, Auszeichnung,
Staatsdiener" im Vordergrund (der Medien) rücken zu wollen.

Otto Normalverbraucher macht negative Erfahrungen mit "Staatsdiener", verliert Vertrauen darin,
das der Staat alles richtig machen würde und diese Distanzierung bis Verachtung überträgt
sich auch auf Soldaten, sie jedoch mit dem persönlichem Problem nichts zu tun haben..

Da besteht ein gravierendes Anerkennungsproblem gegenüber eines Soldaten.

Soldaten können z.B. nix dafür, wenn ein "Staatsapparat" wie das JC so ein Mist mit ihren Kunden baut.
Dies kostet dem Staat immer "Vertrauen des Bürgers".

Tja, da werden Soldaten, die auf dem langersehnten Urlaub auf dem Weg nach Hause von
Zivilisten verbal (a la Soldaten sind..) attakiert und nun geht es wohl darum, mit Begriffen
(und Geklimper) den notwendigen Respeckt gegenüber des Soldaten "bei zu bringen"..

Was "Vertrauenssache gegenüber von Staatsaparaten" angeht, könnte die BA inklusive deren
ausführenden Organen anfangen, sich um "Rückgewinnung des Vertrauen" zu bemühen..

Dessen Anfang würde den Vertrauensverlust zum Staat zuzüglich Ausstrahlung zu Soldaten
deutlich mildern.

Die meisten Einwohner dieses Landes bekommen im JC die ersten Kratzer bezüglich Vertrauen zum Staat.

Ob den Organen der BA das überhaupt in den Kopf käme ?

:icon_pause:
 
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Dagegen72

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@indeclinablis: kümmere dich halt darum, dass es das Bundesverdienstkreuz ist! Das Gute ist anstrengender wie das Schlechte.

@ Fahnenflucht:
Fahnenflucht oder Desertion bezeichnet das Fernbleiben eines Soldaten von militärischen Verpflichtungen in Kriegs- oder Friedenszeiten. Der fahnenflüchtige Soldat wird allgemein als Deserteur (frz. déserteur, abgeleitet von lat. deserere, „verlassen“) bezeichnet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Fahnenflucht

hihi, die Flucht in die Fremdenlegion .. könnte die unehrenhaft sein? Aber dorthin fliehen oder flohen halt manche, die woanders nicht konnten, zum Teil auch solche, die wegen des schei* Krieges nichts mehr hatten. Fck Wr

danke Onkel Tom, für deine Schilderungen aus der Realität.
 

Allimente

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hihi, die Flucht in die Fremdenlegion .. könnte die unehrenhaft sein? Aber dorthin fliehen oder flohen halt manche, die woanders nicht konnten, zum Teil auch solche, die wegen des schei* Krieges nichts mehr hatten.

Wie wäre es, wenn Du nicht nur Vermutungen in den Raum stellst, sondern auch mal die Finger still hälst, wenn Du von der Materie absolut keine Ahnung hast?

Dein reflexartiges Schreiben/Reden, egal ob sinnvoll oder nicht, hat Dir ja in der Vergangenheit schon so einige Probleme mit dem JC bereitet. Warum lernst Du eigentlich nicht auch mal aus dem, was die Leute Dir hier schreiben?
 

0zymandias

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Früher musste man jahrelang lernen, um sich Veteran nennen zu können.

Dass auch keiner mehr an die Tiere denkt: Schlimm.
 

Onkel Tom

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...
Dass auch keiner mehr an die Tiere denkt: Schlimm.

In Großbritanien sollen wohl ein parr Tiere geben, die ausgezeichnet wurden/sind und sich als Dank
nicht vor einem Schlachter fürchten müssen..

In D hat man ein Problem damit das Tirschutzgesetz einhalten zu wollen..
 

Dagegen72

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extra für euch durchkämmte ich in Windeseile ein paar websites zum Thema. (im TV lief nämlich mal eine Doku über die Fremdenlegion).

ja, sorry, wenn ich das zu ungeordnet eingeworfen habe, passt thematisch vielleicht nicht unbedingt, aber die Fremdenlegion gibt es ja immer noch. Die F.legionäre gelten als reguläre Soldaten der französischen Armee weiß wikipedia. Daraus entnehme ich auch diesen Passus:
Zwischen dem Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939 und dem deutschen Angriff 1940 wurde die Legion erneut stark ausgebaut, indem ähnlich wie im Ersten Weltkrieg mehrere Regimenter aus internationalen Kriegsfreiwilligen (darunter viele Emigranten und politisch Verfolgte aus dem deutschen Machtbereich) neuaufgestellt wurden.
fett von .. na, das wisst ihr sicher inzwischen :wink:

aus dieser website:
Neu ist das allerdings nicht. Dass in Frankreichs berüchtigter Söldnertruppe die Deutschen das Rückgrat bilden, ist schon Jahrzehnte vor Ende des Zweiten Weltkrieges Tradition. Viele strömen in den Dienst des Nachbarlandes, weil sie arbeitslos sind. Andere wollen Abenteuer erleben oder sie treibt der Liebeskummer. Und natürlich sind auch ein paar Kriminelle darunter. Schützt doch das sogenannte Anonymat, das Recht, seinen echten Namen zu verheimlichen, vor Strafverfolgung. Wer einmal in der Legion ist, der hat mit seinem alten Leben abgeschlossen. Mindestens für fünf Jahre. Viele bleiben länger.
https://www.spiegel.de/einestages/deutsche-in-der-fremdenlegion-a-948528.html

Fakt ist: wer einmal in der Bundeswehr ist, der kommt da nicht mehr so schnell raus.
Jeder Berufssoldat kann gemäß § 46 Soldatengesetz jederzeit seine Entlassung verlangen. Abgesehen von den Fällen, in welchen ein Studium abgeleistet wurde und die dreifache Dienstzeit noch nicht erreicht wurde, ist die Entlassung somit auf eigenen Wunsch jederzeit problemlos möglich. ...
Bei Zeitsoldaten ist die Entlassung aus der Bundeswehr auf eigenen Antrag gemäß § 55 Abs. 3 Soldatengesetz so gut wie ausgeschlossen. Erforderlich ist das Vorliegen einer besonderen Härte wegen persönlicher, insbesondere häuslicher, beruflicher oder wirtschaftlicher Gründe. Dies ist nur dann der Fall, wenn der Soldat persönlich von einer außergewöhnlichen Veränderung der außerdienstlichen Verhältnisse schicksalhaft sehr stark betroffen wird. Beispiele sind die Pflege von Angehörigen, wenn sonst kein Angehöriger vorhanden ist oder die Existenzvernichtung des elterlichen Betriebs. Das Ereignis darf nicht ansatzweise vorhersehbar, somit „schicksalhaft" gewesen sein. Somit scheidet beispielsweise die schrittweise Verschlechterung des Gesundheitszustands eines Angehörigen aus.
(Link von 2011)
https://www.anwalt.de/rechtstipps/entlassung-von-soldaten-aus-der-bundeswehr_021248.html

Krieg ist sinnlos, tötet, tut weh, ist gewalttätig, quält ..... auch Veteranen die im Vietnamkrieg waren seinerzeit zeigten dies offen als es mal zu Protesten gegen den Krieg kam:
In Amerika marschieren wieder die Gegner des Vietnam-Krieges. Nach der winterlichen Verschnaufpause zogen am Wochenende allein in Washington 200 000, nach anderen Schätzungen sogar 400 000 Demonstranten durch die Straßen zum Capitol. Auch an der Westküste wurde demonstriert: für ein rasches Ende des „sinnlosen Krieges“ für einen festen Abzugstermin.


Es gab gegenüber den sieben großen Aufmärschen, die die Hauptstadt seit 1965 erlebte, bemerkenswerte Änderungen. Zum erstenmal marschierten unter den Veteranen des Vietnam-Krieges auch Offiziere mit. Viele Verwundete waren zuvor in Rollstühlen und an Krücken auf dem Militärfriedhof Arlington erschienen und hatten aus Protest ihre Orden und Ehrenzeichen fortgeworfen. 500 Veteranen entlecigten sich ihrer Tapferkeitsmedaillen auf den Stufen des Capitols.
30. April 1971, 7:00 Uhr Aktualisiert am 22. November 2012, 5:35 Uhr
https://www.zeit.de/1971/18/veteranen-und-offizieren-protestieren-gegen-den-vietnam-krieg

ich glaube, dass soll ausdrücken, dass kein einziges Wort rund um die Bundeswehr bzw. Militär weltweit dass beschönigen und verherrlichen soll und kann, was Krieg tatsächlich bedeutet! Darum geht es!

@Indeclinabilis: google mal "hochbegabt und Klassenclown" - bloß wegen der mehreren möglichen Perspektiven meine ich.
 

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Guter Mann, der David Dunninger


„Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. […] Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, [sind] genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“

– David Dunning
Ganz guter Mann :biggrin: Dennoch finde ich es nicht gut, Menschen als inkompetent zu bezeichnen. Das ist nicht gut und auch nicht menschenwürdig. Man muss die Menschen ermutigen - und definitiv nicht das Gegenteil.

aber gut, um was reden wir hier? Es geht um das Pro oder Contra des Begriffs Veteranen, den ich für überflüssig halte aus den benannten Gründen. Amerikaphiles Schielen konnte man ja schon bei dem Begriff "Cent" sehen. Man hätte die Groschen ja auch Eurochen nennen können. :biggrin:

und ansonsten halte ich es so, wie es eine besimmte Person schon vorgemacht hat, die sich vermutlich auch gegen stures Befehle empfangen verwehrt und gegen stupides Nachkauen was ihr vorgesetzt wird: https://www.youtube.com/watch?v=gylfmQgtMJc :biggrin:
 

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mag sein das weiß ich nicht, aber den Begriff "Veteran" gab es aber offensichtlich nicht in Deutschland - was der Thread-Inhalt ist :doh:
und "Cent" kenne ich aus dem Amerikanischen und mit Cent aus dem Lateinischen meinst du jetzt aber nicht cent von Prozent oder ? - ok, verstehe, du meinst es in Bezug auf die Menge in der Währung. " der hundertste Teil" - nachgeschaut: Latein "centum"

nebst Kriegsveteranen, bei denen es um altgediente Kriegserfahrene geht (wikipedia) gibt es wohl noch anderes rund um Veteranen:
https://de.wikipedia.org/wiki/World_Veterans_Federation
Die World Veterans Federation (WVF; deutsch Weltveteranenverband) ist die weltweit größte internationale Veteranen-Organisation. Sie besteht derzeit aus 170 Organisationen aus 93 Ländern und repräsentiert zwischen 25 und 30 Millionen Personen.

Der Verband ist eine humanitäre, wohltätige und friedensaktive Nichtregierungsorganisation. Der WVF hat seit 1951 einen beratenden Status bei den Vereinten Nationen.

Frankreich

Im November 1917 gründeten Henri Barbusse, Paul Vaillant-Courier und andere den sozialistischen Kriegsveteranenbund ARAC (Association Républicaine des Anciens Combattants[15]) und gaben eine sozialistische Zeitschrift – Le monde – heraus, um den Krieg und seine Ursachen zu bekämpfen. Barbusse gründete 1919 mit Romain Rolland die Clarté-Bewegung, eine Friedensbewegung demokratischer Intellektueller; ihr schlossen sich Georges Duhamel, Anatole France, Jules Romains und Heinrich Mann an.
https://de.wikipedia.org/wiki/Veteran#Frankreich
 
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TazD

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mag sein das weiß ich nicht, aber den Begriff "Veteran" gab es aber offensichtlich nicht in Deutschland - was der Thread-Inhalt ist :doh:
Du solltest dir vielleicht nicht mehr so oft vor den Kopf schlagen, du hast meine Anmerkung nämlich ganz offensichtlich nicht verstanden. Die Einführung des Begriffes "Veteran" hat nichts mit "Amerikaphil" zu tun. Im Übrigen ein Begriff, den es überhaupt nicht gibt.
Vielmehr geht die Bezeichnung auf das Römische Reich und deren Armee zurück. "Wir" bedienen uns somit keiner "typisch amerikanischen" Begrifflichkeit, sondern (ganz im Gegenteil) bedienen uns eines alten lateinischen Wortes. Hat also mal rein gar nichts mit Amerika zu tun.
 
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