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ingo s.

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#1
hallo zusammen,

es ist mal wieder euer rat gefragt...

folgende situation...: umzugsaufforderung erhalten, auf die suche gemacht, neue wohnung gefunden --- und jetzt kommt's: bei der alten wohnung war ein schuppen mit dabei, in dem habe ich mir im laufe meiner 17-jährigen mietzeit so eine art werkstatt eingerichtet - voll ausgebaut, mit jeder menge kram, voll bin unters dach (aber wirklich) und einigen maschinen...

und jetzt sagt die arge bezüglich meines anstehenden umzugs: das ist ihr problem, wir bezahlen nur das zum lebensunterhalt notwendige, und dazu gehört ihr hobby nun mal eben nicht...

d.h. ich muss jetzt zusehen, wie der schuppen entrümpelt wird und alles, was ich über die jahre angesammelt habe, zur mülldeponie gebracht wird, und das auch noch auf eigene kosten...?

selbst die werkzeuge und maschinen, die da drin sind, interessieren keinen,
ich soll sehen, was ich damit mache, und selbst als ich sagte, dann könnte ich sie einlagern, aber das wäre ca. 40 km entfernt, hiess es, das würde auch nicht übernommen, es ginge rein um den wohnumzug, alles andere wäre mein problem...



daher die frage an euch...:

muss es denn wirklich so sein, dass ich all mein eigentum wegwerfen muss, bloss, weil es das amt so will? die neue wohnung hat keinen keller und auch sonst keine lagermöglichkeit...

ich fragte nach einem container zur entsorgung --- abgelehnt.
ich fragte nach einer zwischenlagerung während der umzugsphase --- ebenfalls abgelehnt.



was tun?


ich danke euch für eure antworten

ingo s.
 

Mario Nette

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#2
Also die Entsorgungskosten kannst du durchaus geltend machen, denke ich. Denn die ARGE besteht ja im Grunde auf den Umzug. Verkaufst du Dinge, ist das Vermögensumwandlung - die ARGE kann dir die Einnahmen aus den Verkäufen nicht anrechnen.

Mario Nette
 

hergau

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#3
Denke ich nicht.
Er ist ja nicht verpflichtet zu entsorgen.

Theoretisch kann er das Zeug auch in seiner neuen Wohnung lagern.
Im Keller, auf dem Dachboden, bei einem Freund etc.
Diesen Umzug muß man ihm allerdings bezahlen,
 

ingo s.

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#4
Denke ich nicht.
Er ist ja nicht verpflichtet zu entsorgen.

Theoretisch kann er das Zeug auch in seiner neuen Wohnung lagern.
Im Keller, auf dem Dachboden, bei einem Freund etc.
Diesen Umzug muß man ihm allerdings bezahlen,

hallo,

das würde ich ja tun...

ob ich jetzt den meisten kram zur mülldeponie schaffen lasse oder zu einem kumpel --- das ist ja nicht das problem...

nur, dass die arge sich weigert, die kosten dafür zu übernehmen, darum geht es...

die arge meint, das ist mein hobbyraum, also auch mein problem - sie bezahlen nur das, was zum (über-)leben notwendig ist, und dazu gehört mein hobby nun mal nicht mit dazu...


es geht hier rein um die kostenübernahme, weil eben mindestens ein container dafür fällig wäre, und hier sagt die arge...: sieh zu, wie das zu schaffen ist, das ist nicht unser problem...


und da dieses problem aktuell im raum schwebt, wird dadurch auch noch ein kurz vor dem abschluss stehender neuer mietvertrag gefährdet, da nun die arge sagt, wenn sie diese wohnung nicht nehmen, wird ihnen sofort der kdu-betrag für die noch alte (unangemessene) wohnung gekürzt...

da ich also deswegen den neuen mietvertrag noch nicht unterschreiben konnte, ergo auch den alten vertrag noch nicht kündigen konnte, renne ich also sehenden auges in die obdachlosigkeit...

vielleicht noch einen tipp...?

danke für eure hilfe

und
mfg
ingo s.
 
E

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Gast
#5
Hallo Ingo :icon_smile:

und jetzt kommt's: bei der alten wohnung war ein schuppen mit dabei, in dem habe ich mir im laufe meiner 17-jährigen mietzeit so eine art werkstatt eingerichtet - voll ausgebaut, mit jeder menge kram, voll bin unters dach (aber wirklich) und einigen maschinen...
War bzw. ist der "Schuppen" Bestandteil des Mietvertrages?
 

ingo s.

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#6
Hallo Ingo :icon_smile:



War bzw. ist der "Schuppen" Bestandteil des Mietvertrages?
hallo,

ja, darüber gab es mit dem alten vermieter eine mündliche absprache (im hand-shake-verfahren - dafür, dass meine wohnung keinen keller hat bekam ich kostenlos diesen schuppen, quasi mit auf den mietvertrag draufgepackt) und diese absprache hat der neue vermieter analog übernommen...

es gab auch nie schwierigkeiten mit dieser lösung, bis eben jetzt...


mfg

ingo s.
 

redfly

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#7
Dann wirst du einen Teil auch im Keller der neuen Wohnung verstauen können. Aber halt nicht alles!

Ich finde das schon etwas überzogen und sehe die ARGE im Recht. Metall holt der örtliche Schrotthändler kostenlos ab und Sperrmüll die Stadt. Das ist zwar bitter, aber es wird vermutlich keine andere Lösung geben. Zumindest keine, die die ARGE bezahlt. Bei uns meldet man den Sperrmüll telefonisch an, die Abholung erfolgt dann in etwa 3 Wochen. In manchen Städten gibt es aber nur 2 bis 3 feste Termine im Jahr.

Meiner Ansicht nach könnte man die Mitnahme dieser Sachen nur beanspruchen, wenn sie für die Ausübung einer Tätigkeit notwendig sind. Das ist hier aber nicht der Fall. Du wirst dich damit abfinden müssen.
 

ingo s.

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#8
Dann wirst du einen Teil auch im Keller der neuen Wohnung verstauen können. Aber halt nicht alles!

Ich finde das schon etwas überzogen und sehe die ARGE im Recht. Metall holt der örtliche Schrotthändler kostenlos ab und Sperrmüll die Stadt. Das ist zwar bitter, aber es wird vermutlich keine andere Lösung geben. Zumindest keine, die die ARGE bezahlt. Bei uns meldet man den Sperrmüll telefonisch an, die Abholung erfolgt dann in etwa 3 Wochen. In manchen Städten gibt es aber nur 2 bis 3 feste Termine im Jahr.

Meiner Ansicht nach könnte man die Mitnahme dieser Sachen nur beanspruchen, wenn sie für die Ausübung einer Tätigkeit notwendig sind. Das ist hier aber nicht der Fall. Du wirst dich damit abfinden müssen.

hallo,

die neue wohnung hat aber keinen keller, also gibt es keine möglichkeit, die sachen zu lagern -- es ist ja auch nicht alles müll, nur im zuge des umzuges hätte ich mich davon halt getrennt...

die sperrmüllaktion läuft hier bei uns ähnlich, ist aber aus zeitgründen nicht zu schaffen, da ich nächste woche umziehen soll...

dazu kommt, dass ich seit 1995 krank bin (ein attest über die umzugsunfähigkeit liegt der arge vor) und demnach eine wie auch immer geartete räumungsaktion überhaupt nicht durchführen kann...

die arge will mir schon ein umzugsunternehmen bezahlen, weil ich selber nicht umzugsfähig bin, sagt aber, dass eben nur das notwendige zum leben dazu gehört...

also, meine bilder und pflanzen, die sie mitnehmen lassen würde, sind notwendiger als meine maschinen und geräte, die woanders einzulagern wären...?

hätte ich diese sachen in meiner wohnung liegen, würden sie doch wohl auch mitgenommen werden, oder? (in analogie zu den bildern und pflanzen, die schliesslich auch nicht lebensnotwendig sind...)

nur, weil es sich um zweit- oder drittklassige güter handelt, die zu einem anderen ort als dem umzugszielort zu bringen sind, verweigert die arge die kostenübernahme...

ich habe die arge ja darauf hingewiesen, dass es die möglichkeit einer teillagerung gibt - die maschinen und geräte privat bei bekannten und die materialien eben zur mülldeponie - aber das würden sie nicht übernehmen, hiess es...: eben nur das notwendigste, der rest wäre mein privatvergnügen...

ich sehe die sache so, dass, wenn ein umzug bezahlt wird, alles mitzunehmen ist, auch sachen aus dem keller, einer garage oder eben einem schuppen (wo ist der unterschied - es handelt sich doch weitgehend um relativ gleichartige lagerräume - warum sollen deren inhalte nicht mit umgezogen werden - nur, weil es alte sachen sind?

bestimmt jetzt schon die arge, was mir etwas wert sein darf, und was müll und demnach mein privatvergnügen ist?

es ist durchaus richtig, dass die arge nicht für meinen müll aufkommen kann, aber wenn hier eine andere art der entsorgung angesagt ist, die im rahmen eines umzuges anfällt (wie eben in meinem fall, wo die gestellung eines containers unabdingbar wäre), um die komplette räumung der wohnung zu ermöglichen, sieht die sache doch wieder anders aus, oder...?

fakt ist, dass der umzug in zwei teilen ablaufen müsste: 1 x möbeltransport und 1 x transport der geräte und maschinen mit gleichzeitiger entsorgung.

und die arge sagt, ok, den möbeltransport übernehmen wir, dafür reicht das attest, aber für den rest soll ich gesund genug sein...?

was ist davon zu halten...?


mfg

ingo s.
 

hergau

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#9
Nochmal:
Der Schuppen ist Deine Privatsache.
Mag hart für Dich sein, ist aber so.
Das Du bisher einen hattest, war gut für Dich und im Mietpreis enthalten.
Aber die Arge ist nicht verpflichtet, Dir einen anderen Schuppen zur Verfügung zu stellen.
Die Arge ist für Deinen Wohnraum zuständig, nicht für einen Schuppen, einer Garage oder einen Container.
 

ingo s.

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#10
Nochmal:
Der Schuppen ist Deine Privatsache.
Mag hart für Dich sein, ist aber so.
Das Du bisher einen hattest, war gut für Dich und im Mietpreis enthalten.
Aber die Arge ist nicht verpflichtet, Dir einen anderen Schuppen zur Verfügung zu stellen.
Die Arge ist für Deinen Wohnraum zuständig, nicht für einen Schuppen, einer Garage oder einen Container.

hallo,

ja, das sehe ich ja so weit auch ein, nur kann ich nicht verstehen, dass die arge sagt, den umzug übernehmen wir aus den bekannten krankheitsgründen, abder die räumung des schuppens interessiert uns nicht...

müsste hier nicht auch eine hilfe erfolgen?

ich will die werkstatt ja gar nicht weiter betreiben (kann ich ja auch gar nicht mehr), aber deswegen zu sagen, das interessiert uns nicht, finde ich, gelinde gesagt sch****e.

es kann doch nicht sein, dass man einen umzug der möbel finanziert, weil derjenige krank ist und das selber nicht erledigen kann, aber bei geringerwertigen sachen redet man sich mit der begründung heraus, das sei privatvergnügen...

ich würde auch gar keine werkstatt mehr betreiben wollen, da es aus gesundheitlichen gründen nicht mehr möglich ist, aber dass man mich nun einfach im regen stehen lässt, in dem man meinen ehemaligen lebenserwerb zum 'privaten vergnügen' deklariert..--..--..

es geht einfach nur darum, dass man den möbeltransport finanziert, und die räumung der werkstatt kurzerhand zum privatvergnügen erklärt...

das ist so, als wäre das nicht zu meinem lebensraum zugehörig: 25 möbelstücke ja, aber eine standbohrmaschine und weiteres mit paralleler entsorgung - nein...

es ist doch irgendwo eine sache des systems: stünde die bohrmaschine in meinem wohnzimmer, würde sie auch transportiert werden - da sie aber in dem schuppen steht, ist es meine private sache, oder wie...?

wo ist denn da die grenze zu sehen? wie bereits geschrieben: die bilder an meinen wohnzimmerwänden werden mit transportiert, obwohl sie eben so wenig lebensnotwendig sind wie eine standbohrmaschine, und nur, weil diese maschine in einem anderen raum steht, wird sie auf einmal zu meiner privatsache...?

ist es also eine sache der räumlichkeiten, was die arge übernimmt?

schliesslich gehört der schuppen zu meiner mietsache, und wenn diese geräumt werden soll, dann doch wohl komplett, oder? dann kann man sich doch nicht damit herausreden: möbel ja, werkzeuge nein. wenn man nach dieser methode verfährt, frage ich mich, warum dann die ebenso wenig notwendigen bilder und pflanzen mitgenommen werden, aber die maschinen nicht...

es kann doch nicht allein darauf hinaus laufen, dass der schuppen nicht direkt mit meiner wohnung verbunden ist, sondern ein nebengebäude darstellt...

und wenn du sagst: der schuppen ist meine privatsache, muss ich sagen: die ganze wohnung ist meine privatsache...

und die arge will, dass ich mit dieser privatsache umziehe...

ok, sehe ich ja auch ein, habe ich auch kein problem mit, aber dann auch bitte die gesamte privatsache, und nicht nur die hälfte...



wie kann das sein...?


ich danke dir für deine (weiteren) antworten

mfg

ingo s.
 

alvis123

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#11
Hi, ingo...

der Schuppen gehört zu Deiner bisherigen Wohnung. Dein Vermieter kann Dir dies jederzeit bestätigen, falls es hart auf hart kommt. Beantrag schriftlich bei Deinem SB, dass dieser beim Umzug auch geräumt wird und lass Dir dazu einen rechtsmittelfähigen Bescheid geben. Evtl. Widerspruch und Klage, falls SB nicht drauf eingeht.

Dein einziger Fehler war wohl, dass Du nur eine Wohnung ohne Abstellraum gefunden hast. Es wäre ja noch schöner, wenn ich umziehen müsste und meinen (vollgestopften) Keller nicht mitnehmen könnte.

MfG
 

ingo s.

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#12
Hi, ingo...

der Schuppen gehört zu Deiner bisherigen Wohnung. Dein Vermieter kann Dir dies jederzeit bestätigen, falls es hart auf hart kommt. Beantrag schriftlich bei Deinem SB, dass dieser beim Umzug auch geräumt wird und lass Dir dazu einen rechtsmittelfähigen Bescheid geben. Evtl. Widerspruch und Klage, falls SB nicht drauf eingeht.

Dein einziger Fehler war wohl, dass Du nur eine Wohnung ohne Abstellraum gefunden hast. Es wäre ja noch schöner, wenn ich umziehen müsste und meinen (vollgestopften) Keller nicht mitnehmen könnte.

MfG

hallo,

und genau das ist es ja...

ich soll umziehen (womit ich kein problem habe), aber die hälfte meiner sachen interessiert die arge nicht...

eben bloss, weil es werkzeuge und geräte sind, die in einem nebengebäude untergebracht sind (wo denn sonst --- etwa unter meinem bett...?).

dazu kommt noch, dass naturgemäss viel müll angefallen ist, der aber noch hätte gebraucht werden können, aber in der jetzigen situation eben nicht mehr aktuell ist...

die arge weigert sich, die werkstatt eines teils mit umzuziehen und anderen teils zu entsorgen --- und das kann nicht sein, wenn diese werkstatt zu meiner wohnung gehört (und das ist handvertraglich so geregelt), dass dieser teil meines lebensraumes nicht mit dazu gehören soll...

antrag ist klar, ggf. widerspruch sowieso, darauf folgt die klage - ist auch schon in arbeit, nur eben, ich habe die zeit nicht...

nächste woche soll der umzug sein, der entsprechende antrag wurde bereits im dezember gestellt, und heute antwortet mir die arge, dass die werkstatt mein privatvergnügen sei und nicht übernommen würde...

tja - hier ist guter rat verdammt teuer, oder, wie mein opa gerne sagte: was tun, sprach zeus - die götter sind besoffen und der olymp ist ein puff...:icon_smile:


ich dank dir für deine hilfe

mfg

ingo s.
 

hans wurst

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#13
Die Arge ist für Deinen Wohnraum zuständig, nicht für einen Schuppen, einer Garage oder einen Container.
Das BSG hat da aber schon anders entschieden.

Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (Urteil vom 16.04.2008 - B 4 AS 1/08 R -) kann zwar grundsätzlich ein Anspruch auf unterkunftsbezogene Leistungen nach § 22 SGB II für die Anmietung zusätzlichen Lagerraumes bestehen, wenn der Wohnraum so klein ist, dass er zur angemessenen Unterbringung von persönlichen Gegenständen des Hilfebedürftigen erforderlich ist. Die Gewährung von Grundsicherungsleistungen für die Anmietung von Lagerraum setzt allerdings voraus, dass die Unterkunftskosten unter Einschluss der Kosten für die Anmietung dieses Lagerraumes angemessen sind.

Der Wortlaut des § 22 Abs 1 Satz 1 SGB II verlangt auch nicht, dass nur die innerhalb eines Gebäudekomplexes gelegenen Räumlichkeiten als Unterkunft aufzufassen sind. Anknüpfend an das sozialhilferechtliche Schrifttum umfasst der Begriff der Unterkunft alle baulichen Anlagen oder Teile hiervon, die geeignet sind, Schutz vor der Witterung zu bieten und einen Raum der Privatheit zu gewährleisten (Piepenstock in jurisPK-SGB II, 2. Aufl 2007, § 22 RdNr 28; Berlit in LPK-SGB II, 2. Aufl 2007, § 22 RdNr 12; Lang/Link in Eicher/Spellbrink, 2. Aufl 2008, § 22 RdNr 15; Frank in GK-SGB II, § 22 RdNr 5).

Die Norm dient mithin erkennbar dazu, den Berechtigten ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, indem die Kosten für eine Wohnung als Bestandteil des soziokulturellen Existenzminimums übernommen werden (Bieresborn in jurisPR-SozR 12/2007 Anm 2).

Der erkennende Senat geht davon aus, dass dieser Bedarf nicht schon dann sichergestellt ist, wenn die Kosten für eine Unterkunft übernommen werden, die lediglich das Bedürfnis nach Schutz vor der Witterung und Schlaf befriedigt. Vielmehr muss die Unterkunft auch sicherstellen, dass der Hilfebedürftige seine persönlichen Gegenstände verwahren kann. Deshalb kommen Konstellationen in Betracht, in denen der angemietete Wohnraum derart klein ist, dass es nicht ausgeschlossen erscheint, dass für die Unterbringung von Gegenständen aus dem persönlichen Lebensbereich des Hilfebedürftigen (zB Kleidung, Hausratsgegenstände usw) in einem angemessenen Umfang zusätzliche Räumlichkeiten erforderlich sind.

Der vorübergehende Charakter ließe es unwirtschaftlich erscheinen, wenn die Hilfebedürftigen sich zum privaten Gebrauch bestimmter Gegenstände ohne nähere Prüfung allein mit Rücksicht auf eine sparsame Mittelverwendung entledigen müssten. Andererseits folgt hieraus zugleich, dass es sich bei den eingelagerten Gegenständen nicht nur um solche handeln muss, die dem persönlichen Lebensbereich des Hilfebedürftigen zuzuordnen sind. Vielmehr müssen die Gegenstände den persönlichen Grundbedürfnissen des Hilfebedürftigen oder dem Wohnen dienen.

Zum anderen bestimmt sich die Angemessenheit der Aufwendungen für einen zusätzlichen Raum zur Einlagerung von Gegenständen jedoch auch danach, ob diese Gegenstände in einer nachvollziehbaren Relation zu dem Lebenszuschnitt des erwerbsfähigen Hilfebedürftigen stehen. Es besteht zB kein Anspruch auf Übernahme der Unterkunftskosten, wenn sie auf die Einlagerung von Gegenständen zurückzuführen sind, die das Ergebnis einer ausgesprochenen Sammlerleidenschaft oder unvernünftiger Vorratshaltung sind. Schließlich darf es sich nicht um Gegenstände handeln, die der Hilfebedürftige als nicht geschützte Vermögensgüter vor der Inanspruchnahme von Leistungen der Grundsicherung verwerten muss.
Betrifft jetzt leider nicht Umzugskosten direkt, aber vielleicht kann man einige Argumente ableiten; Hobby = Befriedigung von persönlichen Grundbedürfnissen.

Zitat von alvis123
Es wäre ja noch schöner, wenn ich umziehen müsste und meinen (vollgestopften) Keller nicht mitnehmen könnte.

MfG
Es dürfte egal sein, ob es sich um einen Keller oder Schuppen handelt. Und es wird wohl davon auszugehen sein, dass "der Umzug des Kellers" von der Arge üblicher weise bezahlt wird. Warum wird also nicht auch der Umzug des Schuppens bezahlt.
 
E

ExitUser

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#14
Hallo hans wurst,

das Urteil des BSG bezieht sich auf "Anmietung zusätzlichen Lagerraumes". Im Falle von Ingo gibt es aber keinen Mietvertrag des Nebenraumes.

darüber gab es mit dem alten vermieter eine mündliche absprache (im hand-shake-verfahren - dafür, dass meine wohnung keinen keller hat bekam ich kostenlos diesen schuppen, quasi mit auf den mietvertrag draufgepackt) und diese absprache hat der neue vermieter analog übernommen...
Aber ein Versuch sollte es trotzdem wert sein. :icon_smile:
 

hans wurst

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#15
Eigentlich wollte ich mit dem Urteil ausdrücken, dass die KDU nicht nur "das zum (über-)leben notwendige" "Bedürfnis nach Schutz vor der Witterung und Schlaf befriedigt" also dem bloßen Wohnzweck, sondern die Kosten auch "für eine Wohnung als Bestandteil des soziokulturellen Existenzminimums, zur Unterbringung von persönlichen Gegenständen des Hilfebedürftigen, zur Befriedigung persönlicher Grundbedürfnissen des Hilfebedürftigen und einen Raum der Privatheit zu gewährleisten umfassen. :icon_kinn: oder so ähnlich

Hobby = Befriedigung von soziokulturellen / persönlichen Grundbedürfnissen

Wenn der Zweck der Unterkunft so weiträumig auszulegen ist, warum sollen die Umzugskosten dann nur das "zum (über-)leben notwendige", also dem bloßen Wohnzweck dienende umfassen /berücksichtigen?

die arge meint, das ist mein hobbyraum, also auch mein problem - sie bezahlen nur das, was zum (über-)leben notwendig ist, und dazu gehört mein hobby nun mal nicht mit dazu...
 

blattkaktus

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#17
Hallo ingo s.,
also ich würde alles vom Schuppen, was ich mitnehmen möchte, in Kisten verpackt in die Stube stellen zum Umzug :)
Und dann einen Container bestellen zur Entsorgung der anderen Sachen, und dann die Kosten einklagen hinterher, als Bestandteil des Umzuges, es war ja nicht Deine Idee, umzuziehen.
sg
 

ingo s.

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#18
Hallo ingo s.,
also ich würde alles vom Schuppen, was ich mitnehmen möchte, in Kisten verpackt in die Stube stellen zum Umzug :)
Und dann einen Container bestellen zur Entsorgung der anderen Sachen, und dann die Kosten einklagen hinterher, als Bestandteil des Umzuges, es war ja nicht Deine Idee, umzuziehen.
sg

hallo,

naja, das wäre natürlich auch eine möglichkeit, aber da man ja zu übernehmende kosten vorher zu beantragen hat, wird das wohl nix...

davon abgesehen klappt das nicht, weil ich einfach zu krank bin, um etwas selber zu erledigen...

helfer werden mir seitens des amtes auch nicht gestellt, weil es sich nach deren auffassung dann um schwarzarbeit handeln würde - es wird also lediglich eine spedition beauftragt werden, die sich dann auftragsgemäss einen dreck um meine werkstatt scheren wird...

und wenn ich einfach so einen container bestelle und den vollmache, erhalte ich dafür auch die rechnung - den containerdienst interessiert nicht, welchen hickhack ich im hintergrund durchziehen muss, der will auch nur sein geld - und wenn ich der auftraggeber des containers bin, dann bin ich auch automatisch der rechnungsempfänger...

mittlerweile bin ich über 50 jahre alt und habe in meinem gesamten leben nicht einen einzigen pfennig schulden gemacht, dann werde ich für die arge ganz bestimmt nicht damit anfangen...

ich hatte ja schon helfer für die werkstatträumung organisiert, aber auch die wurden unter dem aspekt der schwarzarbeit abgelehnt...

und ein container würde keinesfalls übernommen, da die werkstatt meine privatsache sei --- wie kann das denn meine privatsache sein, wenn das amt den umzug fordert, der neuen wohnung zustimmt und dann nur einen teilumzug bezahlt...?


danke dir trotzdem für deine antwort -- weiter so

mfg

ingo s.
 

redfly

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#19
Ich würde es so machen wie blattkaktus bereits beschrieben hat. Alles was du mitnehmen kannst, in Kisten packen und in die Wohnung stellen. Evtl. können dir dabei Bekannte oder vielleicht ein Nachbar helfen. Da der Rest nicht mehr kostenlos über den Sperrmüll abgeholt werden kann, muss ein Container her. Und der kostet richtig viel Geld. Also besorge dir am Montag 3 Angebote von Containerdienste und lege sie der ARGE vor. Eine Bescheinigung vom bisherigen Vermieter ist vermutlich auch notwendig, am besten mit Datum bis wann der Schuppen geräumt sein muss. Mit der Kostenübernahmeerklärung der ARGE kannst du dann beim Containerdienst den Container bestellen. Bei uns ist das fast immer so, du hast dann mit dem Geld nichts mehr zu tun. Die Rechnung wird dann direkt von der ARGE bezahlt. Aufgrund der kurzen Zeit sehe ich sonst keine andere Möglichkeit.
 

ingo s.

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#20
Ich würde es so machen wie blattkaktus bereits beschrieben hat. Alles was du mitnehmen kannst, in Kisten packen und in die Wohnung stellen. Evtl. können dir dabei Bekannte oder vielleicht ein Nachbar helfen. Da der Rest nicht mehr kostenlos über den Sperrmüll abgeholt werden kann, muss ein Container her. Und der kostet richtig viel Geld. Also besorge dir am Montag 3 Angebote von Containerdienste und lege sie der ARGE vor. Eine Bescheinigung vom bisherigen Vermieter ist vermutlich auch notwendig, am besten mit Datum bis wann der Schuppen geräumt sein muss. Mit der Kostenübernahmeerklärung der ARGE kannst du dann beim Containerdienst den Container bestellen. Bei uns ist das fast immer so, du hast dann mit dem Geld nichts mehr zu tun. Die Rechnung wird dann direkt von der ARGE bezahlt. Aufgrund der kurzen Zeit sehe ich sonst keine andere Möglichkeit.

hallo,

und genau hier nimmt das problem erst richtig anlauf...

ich habe ja bereits im dezember die kostenübernahme eines containers beantragt, und heute, nee gestern, erfahre ich per telefon, dass das ja wohl komplett unmöglich sei... (privatvergnügen...)

das ist doch das ganze problem...: arge fordert meinen umzug - ich erkläre mich dazu bereit - dann kommt die arge und sagt: wir bezahlen aber nur einen halben umzug, die werkstatt ist nicht unsere sache, es gibt nur das lebensnotwendige...

daher auch meine anmerkung weiter oben...: meine bilder und pflanzen würden sie wohl mitnehmen - wo ist denn da die lebensnotwendigkeit?

oder ein anderes beispiel: in meiner essecke steht ein tisch mit 6 stühlen - das würde komplett mitgenommen werden...

sind für mich als einzelperson 6 stühle "lebensnotwendig"?

welche schwachsinnigen regularien werden da angesetzt?

6 stühle würden wohl als notwendig erachtet, aber werkzeug, um sich in einer neuen wohnung einzurichten, sei es zum möbelaufbau, anbringen von regalen etc. werden als privatvergnügen abgelehnt...?



+++++++++++++++++++ gibt es eigentlich keine eindeutige rechtssprechung, die besagt, dass die arge einen umzug komplett zu übernehmen hat, wenn sie ihn denn schon verlangt?


ich danke euch für euer weiteres interesse

mfg

ingo s.
 

hergau

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#21
Nebenbei als Bemerkung : Ein Mietvertrag bedarf nicht der schriflichen Form, sondern nur die Kündigung muss schriftlich erfolgen.

Und ich würde alles umziehen lassen und der Umzugsfirma sagen : Rechnung an die ARGE und gut ist.
Genau:icon_daumen:

Die Umzugsfirma kommt und Du sagst denen, was alles mit in die neue Wohnung kommt.
Nämlich alle deine Sachen, die jetzt zu Deiner alten Wohnung gehören.
 

ingo s.

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#22
Genau:icon_daumen:

Die Umzugsfirma kommt und Du sagst denen, was alles mit in die neue Wohnung kommt.
Nämlich alle deine Sachen, die jetzt zu Deiner alten Wohnung gehören.

hallo,

und hier genau erhält das nächste problem seine beschleunigung...


aus der werkstatt kommt nämlich nix mehr in die neue wohnung - da habe ich dann keinen keller oder abstellraum o.ä.

das brauchbare aus der werkstatt (maschinen und geräte) soll ca. 40 km entfernt eingelagert werden, und das mehr oder weniger unbrauchbare wäre ein fall für die müllkippe.

ich habe mir auch schon gedacht, die umzugsspezies am tage des umzuges in die werkstatt zu leiten und denen das ding aufs auge zu drücken, aber da werden die wohl streiken und mir sagen, dass sie amtsseitig lediglich den auftrag haben, meine reinen wohnungsinhalte zu transportieren -- und dann stehe ich wieder da...

was ist zu tun?


danke für eure unterstützung

ingo s.
 

alvis123

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#23
Hi ingo...

..zu einem Umzug gehört die vollständige Räumung der bisherigen Wohnung. Natürlich gehört in Deinem Fall der Schuppen dazu.

Du musst Dich nur gegen die ARGE durchsetzen.

MfG
 

ingo s.

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#24
Hi ingo...

..zu einem Umzug gehört die vollständige Räumung der bisherigen Wohnung. Natürlich gehört in Deinem Fall der Schuppen dazu.

Du musst Dich nur gegen die ARGE durchsetzen.

MfG
hallo,

das sehe ich ja auch so... amt will den umzug, also sollen sie ihn auch bezahlen, schon auf grund meiner erkrankungen. so weit übernehmen sie die kosten ja auch, nur eben nicht die räumung der werkstatt.

es ist ja auch so, dass ein teil der werkstatt ca. 40 km entfernt einzulagern wäre, und der rest eben ein fall für die müllkippe ist. und da weigert sich die arge und sagt, das wäre meine privatsache.

und da werde ich uneinsichtig und stelle mich auf den standpunkt: wenn schon zwangsumzug, dann auch komplett - das dabei nicht nur möbel und anderer privatkram zu transportieren ist, soll doch dabei nebensache sein.

die arge hat nicht zu entscheiden, was müll ist und was brauchbare möbel.

es ist immer noch mein eigentum...

noch weitere ideen?

mfg

ingo s.
 

redfly

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#25
hallo,

und genau hier nimmt das problem erst richtig anlauf...

ich habe ja bereits im dezember die kostenübernahme eines containers beantragt, und heute, nee gestern, erfahre ich per telefon, dass das ja wohl komplett unmöglich sei... (privatvergnügen...)
Nichts per Telefon machen, auch keine Gespräche der ARGE annehmen!!! Es hat keinen Wert!!!

Du musst Fakten schaffen!!!

Angebote besorgen und bei der ARGE am besten mit Beistand einfliegen.


Ansonsten muss eben der Rest in der alten Wohnung/Schuppen verbleiben. Mehr kannst du dann nicht mehr machen, auch wenn man sich so Probleme mit dem alten Vermieter einhandelt.
 

redfly

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#26
Hi ingo...

..zu einem Umzug gehört die vollständige Räumung der bisherigen Wohnung. Natürlich gehört in Deinem Fall der Schuppen dazu.

Du musst Dich nur gegen die ARGE durchsetzen.

MfG
Das kommt natürlich auf das Angebot der Umzugsfirma an. Eine seriöse Firma vereinbart vorher einen Termin und schaut sich deine Wohnung an. Und erst dann wird ein Angebot erstellt. Das ist dann auch Grundlage im Bezug auf die Kostenübernahme durch die ARGE. Ist in dem Angebot die Entrümpelung nicht vorgesehen, wird sie am Tag des Umzugs diese Arbeiten auch nicht durchführen.
 

ingo s.

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#27
Das kommt natürlich auf das Angebot der Umzugsfirma an. Eine seriöse Firma vereinbart vorher einen Termin und schaut sich deine Wohnung an. Und erst dann wird ein Angebot erstellt. Das ist dann auch Grundlage im Bezug auf die Kostenübernahme durch die ARGE. Ist in dem Angebot die Entrümpelung nicht vorgesehen, wird sie am Tag des Umzugs diese Arbeiten auch nicht durchführen.

hallo,

ich denke, da die erste umzugsfirma sich morgen früh die wohnung ansehen kommt und über die arge organisiert ist, die leute schon entsprechend geimpft sein werden und die werkstatt tunlichst links liegen lassen werden.

ich denke, es bleibt mir nix anderes übrig, als mit dem vermieter zu reden, dass er mir die werkstatt noch eine zeitlang (hoffentlich kostenlos) zur verfügung stellt, bis diese sache mit der arge geklärt ist...

dann werde ich erst einmal einen offiziellen antrag stellen, damit ich eine rechtsmittelfähige ablehnung erhalte. dagegen wird dann der widerspruch eingelegt und notfalls die klage mit der massgabe, dass die arge nur einen teilumzug veranlasst hat.

bis dahin habe ich hoffentlich wenigstens keinerlei zusätzlichen kosten aufzubringen.

mal sehen, was daraus wird...


ich danke euch für eure unterstützung


mfg

ingo s.
 

redfly

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#28
hallo,

ich denke, da die erste umzugsfirma sich morgen früh die wohnung ansehen kommt und über die arge organisiert ist, ...

Wurden von dir keine Angebote vorgelegt?

Welcher "Stammfirmen" bedient sich denn hier die ARGE?

Das sollten sich die örtlichen Umzugsfirmen aber nicht gefallen lassen und rechtliche Schritte einleiten.

Das stinkt ja zum Himmel.
 
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#29
so ein blödsinn..... sorry, aber der schuppen gehört ebenso dazu wie dein keller etc.
zudem musst du mindestens 3 umzugsangebote einholen und von daher....kannst dieumzugsfirmen frei auswählen. ich würde dem umzugsunterneher sagen, das der inhalt des schuppens zu punkt b gefahren weden muss und der rest in die neue wohnung. nde aus die maus. die wissen schon wie die ihre angebote dann formulieren. denen ist dran gelegen den auftrag zu bekommen und von daher sei gewiss .....


also mindestens drei firmen einen kostenvoranschalg machen lassen , der arge vorlegen (kopie oder durchschlag, behalte aufjeden fall ein exemplar je angebot) frist setzen und fertig aus die maus.

es wird dabei nie sortier was keller oder sonstiges ist. im gegenteil, sollten dinge kaputt gehen oder abhanden kommen muss die ARGE das ersetzen, egal ob die es als schrott anssehen wollen oder nicht.

diskutiere gar nicht mehr mit der ARGE ....die sollen Dienst nach Vorschrift machen und gut ist.
 
E

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#30
Hallo Ingo,

das von Dir anvisierte halte ich für den besten Weg:

ich denke, es bleibt mir nix anderes übrig, als mit dem vermieter zu reden, dass er mir die werkstatt noch eine zeitlang (hoffentlich kostenlos) zur verfügung stellt, bis diese sache mit der arge geklärt ist...

dann werde ich erst einmal einen offiziellen antrag stellen, damit ich eine rechtsmittelfähige ablehnung erhalte. dagegen wird dann der widerspruch eingelegt und notfalls die klage mit der massgabe, dass die arge nur einen teilumzug veranlasst hat.
:icon_daumen:
 

ingo s.

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#31
so ein blödsinn..... sorry, aber der schuppen gehört ebenso dazu wie dein keller etc.
zudem musst du mindestens 3 umzugsangebote einholen und von daher....kannst dieumzugsfirmen frei auswählen. ich würde dem umzugsunterneher sagen, das der inhalt des schuppens zu punkt b gefahren weden muss und der rest in die neue wohnung. nde aus die maus. die wissen schon wie die ihre angebote dann formulieren. denen ist dran gelegen den auftrag zu bekommen und von daher sei gewiss .....


also mindestens drei firmen einen kostenvoranschalg machen lassen , der arge vorlegen (kopie oder durchschlag, behalte aufjeden fall ein exemplar je angebot) frist setzen und fertig aus die maus.

es wird dabei nie sortier was keller oder sonstiges ist. im gegenteil, sollten dinge kaputt gehen oder abhanden kommen muss die ARGE das ersetzen, egal ob die es als schrott anssehen wollen oder nicht.

diskutiere gar nicht mehr mit der ARGE ....die sollen Dienst nach Vorschrift machen und gut ist.

hallo,

diese möglichkeit habe ich auch schon durchdacht...

aber ich denke, dass sich die umzugsfirma nicht auf eine entrümpelung im sinne der werkstatt einlassen und von daher diese ablehnen wird...

man hat mir seitens der firma am telefon gesagt, dass sie öfter mit der arge zusammenarbeiten würden - von daher kennen die leute sicher deren richtlinien...

der kernpunkt ist jetzt der...: 1.) lasse ich die werkstatt aussen vor (versuche also mit dem vermieter über eine möglichkeit der weiterüberlassung zu reden)

oder

versuche ich, 2.) der umzugsfirma die werkstatt mit aufs auge zu drücken, dann stellt sich hinterher die arge quer und haut mir eine saftige rückforderung rein (wenn sich die umzieher überhaupt darauf einlassen - umzug von a nach b = ok, aber von a nach c = haben wir keinen auftrag, sondermüllentsorgung schon mal gar nicht)...

im allgemeinen sehe ich das auch so, wenn die arge meinen umzug will, dann mit all meinem eigentum - und wenn das eben nicht alles an den zielort kann, dann muss eben ein umweg gemacht werden...


also --- was ist zu tun...?


ich danke euch für euer weiteres interesse

ingo s.
 

ingo s.

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#33
Wähle den Weg, den Du vorher schon beschrieben hast. :icon_smile:

Hoffe, dass Dein Vermieter sich darauf einlässt und Du den "Schuppen" noch einige Zeit als Lagerraum benutzen kannst.

hallo,

ja, mittlerweile denke ich auch so --- ich hab zwar recht gern zoff mit den argeleuten, aber provozieren... na, ich weiss nich...

ich denke, ich mach es auf die humane tour, lass die erstmal den umzug erledigen und kloppe ihnen dann die räumung der werkstatt rein - alles schön getrennt und der reihe nach...

mein vermieter wird schon mit sich reden lassen...

und wenn nicht, dann kann ich auch nix ändern, dann ist wieder die arge gefragt (zur verhinderung einer sozialen notlage)...



danke dir für dein interesse an meiner sache

mfg

ingo s.


____________________thema bitte abschliessen______________________
 
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#34
nun ich gehe mal davon aus, wenn du nun den Umzug machst ohne die werkstatt, wird die ARGE sagen"pech gehabt" ! So die Erfahrungen. Eine Notlage wäre es ja dann nicht, da Du ja umgezogen bist und selber schuld bist, dies nicht komplett gemacht zu haben. Du wirst ja nicht von Obdachlosigkeit etc. bedroht, also überlege es Dir gut.

Das die Firmen oft mit der ARGE arbeiten, liegt daran, dass fast alle mit denen abrechnen und für das Unternehmen immer ein gutes Geschäft ist.

Die werden alles tun um den Auftrag zubekommen und wissen auch um deren Richtlinien. Es ist die Frage ob die im Angebot die Werkstatt überhaupt gesondert aufführen werden. Meist sin ddie Angebot sehr übersichtlich und einfach gestaltet. Da steht drin wieviel Krempel und wohin und ein Festpreis. Es soll sogar Unternehmen geben, die nicht einmal Kartons auflisten. Also wäre es denkbar das die das mit de rWerkstatt einrechnen, aber nicht einzeln aufführen ..... damit wäre das Problem aus der Welt.

Zudem ist es denen egal, ob die eine Werkstatt ausräumen oder kelller etc. Habe ich doch richtig verstanden , dass Du das zeug ja nicht wegwerfen möchtest, sondern mitnehmen?

Ich kann Dir nur den Rat geben , alles auf einmal machen zu lassen, sonst schaust Du später in die röhre, denn die aRGE wird zurecht sagen, "warum nicht alles gemacht wurde und für sie der _umzug nun erledigt ist " Dann bleibst Du auf dem Problem sitzen .

Musst selber entscheiden, aber bedenke auch mal dies und vor allem rede mit den _Umzugsunternehmen
 

redfly

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#35
Die Angebote werden meist nach Kubikmeter kalkuliert, plus Zusatzleistungen wie z. B. Kartons. Da kann so ein Schuppen schnell mehrere Kubikmeter ausmachen.

Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht.

Und nochmal, was steht denn im Angebot???

Nur diese Arbeiten werden von der Umzugsfirma übernommen.

Aber ich befürchte das offiziell gar kein Angebot vorliegt, wegen der Mauschelei der ARGE.
 
E

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#36
Die Angebote werden meist nach Kubikmeter kalkuliert, plus Zusatzleistungen wie z. B. Kartons. Da kann so ein Schuppen schnell mehrere Kubikmeter ausmachen.

Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht.

Und nochmal, was steht denn im Angebot???

Nur diese Arbeiten werden von der Umzugsfirma übernommen.

Aber ich befürchte das offiziell gar kein Angebot vorliegt, wegen der Mauschelei der ARGE.
wie wegen mauschelei der ARGE? Also ich habe einfach 3 Umzugfirmen angerufen, alle drei sind vorbei gekommen und haben mir dann ihre angebote geschickt und gut ist.

was kubikmeter angeht, so muss die ARGE das übernehmen was man hat und darf nicht verlangen das man seinen ahusrat abgibt oder schmälert.

ich verstehe das hier ehrlich gesagt nicht so recht! wo ist das problem????

3 angebote für komplett umzug incl. schuppen von umzugsunternehmen der eigneen wahl und gut ist. manchmal machen einige leute sich wirklich eigenen probleme .....:icon_neutral:
 

redfly

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#37
Ingo hat doch gar keine eigenen Angebote vorgelegt. Daher Mauschelei.
 
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#38
Nun dann sollte Ingo das mal tun, dann wäre das Problem gelöst!!!!!

Hat er die zustimmung zum Umzug , dann gilt dieser für alles, begint der nun so einen mist mit "Ich lasse Schuppen erstmal, soll ARGE später zahlen" sorry, dann ist er selber schuld wenn er das dann seslber zahlen und organisieren muss. Nennt man dann Schuld eigene .....
 
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