Kostenübernahme bei Forderung von aktuellen originalen Kontoauszügen

mbc

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
265
Bewertungen
28
Hi Leute,

mal wieder eine tolle Angelegenheit hier.
Bekannter hat beim Antrag alle vorhandenen Kontoauszüge der letzten 3 Monate vorgelegt.
Der direkte Zeitraum vor der Antragsstellung von 2 Wochen fehlte, da dieser eben noch nicht zugesandt wurde.
Dieser sollte nun noch nachgereicht werden, "Online-Ausdruck" ginge auch.

Online bekommt er jedoch lediglich eine Kontenübersicht als PDF runtergeladen, keine Kontoauszüge.
Im Grunde genommen fehlt da nichts wichtiges drauf, vor allem bei den 2 Wochen die noch nachzuweisen waren.
Sie ist fast identisch mit den regulären Kontoauszügen (selber geprüft).

Nun schreibt das Amt, dass denen diese Übersicht nicht passt, sie wollen unbedingt Originale, wegen angeblich fehlender Daten auf der Übersicht.
Der Bekannte bekommt die Auszüge jedoch quartalsmäßig zugeschickt, die Aktuellsten wurden ja bereits abgegeben.

Für die Besorgung von originalen Kontoauszügen muss er nun extra zur Bank, diese bietet jedoch erst im entfernten Ort eine Möglichkeit mit einem Kontoauszugsdrucker.
Die Fahrtkosten für die Besorgung betragen immerhin 12 €.

Das Amt will die Kosten nicht übernehmen.
Meine Frage nun, wie sieht es rechtlich aus? Müssen Sie die Kosten übernehmen ?
Es handelt sich ja nicht um verlorene Ausdrucke, sondern um noch nicht vorhandene und ein grundlegend ausreichender Nachweis über Kontenbewegungen wurden ja bereits erbracht.
 

erwerbsuchend

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2017
Beiträge
3.504
Bewertungen
2.292
Welche Daten fehlen dem JC auf dieser Übersicht?

Wenn es sich um einen Erstantrag handeln sollte, dann muss der Antragsteller die Kosten für die Beschaffung dieser Kontoauszüge selbst tragen. Kann die Bank nicht auch schon vorher die fehlenden Auszüge zuschicken? Dies müsste doch eigentlich möglich sein, könnte jedoch ggfs. mit extra Kosten verbunden sein.

Wie oft ist der Antragsteller in der Stadt, in der sich der Kontoauszugsdrucker seiner Bank befindet? Sollte sich durch die Kontoauszüge zeigen, dass er öfters in jener Stadt ist, z.B. zum Einkaufen, dann wird es schwer für ihn gegenüber dem JC zu erklären, dass die Beschaffung dieser Auszüge für ihn eine besondere Härte darstellt. Gleiches gilt auch, wenn er über ein Dauerticket des ÖPNV für den Geltungsbereich seines Wohnortes und der Stadt mit dem Kontoauszugsdrucker hat und das JC von diesem Ticket Kenntnis haben sollte, z.B. durch entsprechende Buchungen auf seinen Kontoauszügen.
 

mbc

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
265
Bewertungen
28
Ist ein Erstantrag gewesen.

Denen fehlt darauf der Empfänger bzw. Sender, es ist der Buchungstext sichtbar, in welchem sich diese Daten überwiegend ableiten lassen, das ist grundlegend auch ein halbwegs berechtigtes Argument.
So sind jedoch bei den Guthabenbuchungen in den kurzen zwei Wochen eindeutig die Kundennummer der AfA sichbar, somit ist erkennbar wer eingezahlt hat. Und Unterlagen zu diesen Buchungen lagen auch vor (Bewilligungsbescheid).

Bei der Miete steht z.B: keine Empfängerzeile bei, jedoch stimmen Buchungstext, Datum und Summe mit den Daten auf den bereits eingereichten originalen überein und den vielen anderen zur Akte genommenen Daten.
Im Grunde genommen wieder mal mehr Schikane und Nötigung als real zwingende Notwendigkeit, hätte auch später nachgereicht werden können. Eine Notwendigkeit sehe ich da jetzt nicht, vor allem bei der Verhältnismässigkeit zwischen Kosten und relevant-erhaltenen Daten.

Die Bank anschreiben dauert zu lange, wie immer muss das schnell gehen, ich habe da jetzt ausgeholfen, wir haben Originale besorgt.
Der Antragsteller ist sehr selten dort in dem Ort, gibt keine Notwendigkeit dazu, auf dem Land ist das nicht so billig.
 
Oben Unten