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Kostenübernahme bei Ferienwohnung

Deegan

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#1
Hy,
da ich zur Zeit keine Wohnung habe und nicht auf der Straße Pennen möchte
habe ich heute (erstmal für 10 Tage) eine Ferienwohnung Gemietet.
Sie Kostet mich 15€ am Tag, für die 10 Tage möchte der Vermieter 125€ von
mir haben.

Wird das JobCenter die Kosten übernehmen?
Ich hatte letzten Monat ein WG-Zimmer und die Kosten (1 Monat für 230€) wurden erstattet.

Danke.
 

Charlot

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#2
Hy,
da ich zur Zeit keine Wohnung habe und nicht auf der Straße Pennen möchte
habe ich heute (erstmal für 10 Tage) eine Ferienwohnung Gemietet.
Sie Kostet mich 15€ am Tag, für die 10 Tage möchte der Vermieter 125€ von
mir haben.

Wird das JobCenter die Kosten übernehmen?
Ich hatte letzten Monat ein WG-Zimmer und die Kosten (1 Monat für 230€) wurden erstattet.

Danke.
Wenn Du dort offiziell gemeldet bist und die örtliche Richtlinie der KdU nicht überschritten wird, sollte es eigentlich so sein.
Aber das stelle ich mir schwierig vor mit dem offiziellen anmelden.
 

Seepferdchen

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#3

Deegan

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#4
Es ist nicht meine Meldeadresse, also aus eigener Tasche bezahlen. SCHADE.
 

hans wurst

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#7
Hallo

Unter "Unterkunft" sind bei tatsächlicher Nutzung alle baulichen Anlagen oder Teile zu verstehen, die tatsächlich geeignet sind, vor den Unbilden der Witterung zu schützen und ein Mindestmaß an Privatheit sicherzustellen. Zu Unterkünften zählen daher auch Not- oder Obdachlosenunterkünfte (BVerwG 12.12.1995 – 5 C 28.93 – BverwGE 100, 136), auf die sich ein Hilfebedürftiger zur Deckung des Unterkunftsbedarfes indes nicht verweisen lassen muss, Hotel- oder Pensionszimmer (VG Braunschweig 12.8.1992 – 4 B 4316/92 – info also 1992, 194 u.a.) oder auch ein Wohnwagen (VGH HE 3.9.1991 – 9 TG 3588/90 – info also 1992, 30 f.) Zur Deckung des Unterkunftsbedarfs geeignete und tatsächlich auch genutzte Räumlichkeiten sind auch dann als "Unterkunft" anzuerkennen, wenn deren Nutzung zivil- oder baurechtlich nicht rechtmäßig ist oder untersagt werden könnte.

Quelle:
MieterEcho Sonderausgabe Juni 2005: Hartz IV: Regelements der Kosten der Unterkunft
Beschluss OVG NW, 12.06.2003, 12 E 144/01, Rz.: 22 ff.
LPK-SGBII NOMOS-Verlag, 4.Auflage zu § 22, Rn 20
Bearbeiter : Prof. Dr. Uwe-Dietmar Berlit ( Vorsitzender Richter am BVG Leipzig)
 

Charlot

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#8
Wenn er bei einer Obdachlosenunterkunft oder ähnlichem postalisch erreichbar ist, könnte es möglich sein.
Und es sollte mit den örtlichen Richtlinien der KdU übereinstimmen.
Das sage ich jetzt als Laie auf diesem Gebiet.
 

Seepferdchen

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#9
ja, eine Meldeadresse habe ich.
Und auch bestimmt wie schon gefragt, was schriftliches zur Vorlage bem Jobcenter?
(Quittung usw.)
 

Seepferdchen

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#11
Ich meinte ob du Belege hast z.B. für die Mietzahlung und einen Vertrag für die Ferienwohnung?
 

Deegan

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#12
ziehe heute abend erst da ein, den vertrag wirds dann geben.
 

Seepferdchen

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#13
Gut und diesen Vertrag reichst du in Kopie beim JC ein, gegen Empfangsbesätigung,
das heißt, mach dazu ein kurzes Anschreiben.

Jobcenter
Adresse

-persönliche Abgabe-

BG - Nummer

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei übergebe ich Ihnen in Kopie meinen Mietvertrag vom XXXXX für die
Unterkunft Ort und Strasse.

Mit freundlichen Gruß

Das druckst du dir 2 mal aus, da auf eine Kopie kommt die Empfangsbestätigung, damit du was in den Händen hast, als Beleg.
 

Seepferdchen

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#15
und alles ohne das ich dort gemeldet bin ?
Meldeadresse hast du im Moment.

Es muß sichergestellt sein, das du deine Post täglich holen kannst.

Bleibt die Frage über wenn oder was läuft die Meldeadresse?
(Bekannte oder Caritas usw.)
 

Deegan

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#16
Meldeadresse ist bei einem Bekannten.
Postadresse ist bei meinen Eltern.
 

Seepferdchen

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#17
Postadresse ist bei meinen Eltern.
Und die ist angegeben beim JObcenter?

Meldeadresse ist bei einem Bekannten.
Was heißt das genau, hast du dort gewohnt?

Du mußt da Klarheit reinbringen sonst bekommst du Probleme mit dem JC:

Ich hatte letzten Monat ein WG-Zimmer und die Kosten (1 Monat für 230€) wurden erstattet.
Wie bist denn hier vorgegangen, was hast du hier angegeben?
 

Deegan

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#18
Beim JC gab es bisher kein Problem.

Briefkasten habe ich bei meinen Eltern
(So ist sicher das ich täglich an die Post komme)

Meldeadresse hatte ich für einen Monat in der WG,
danach beim Kumpel.
Hatte keine Lust das Ohne festen Wohnsitz im Perso steht.

Den Mietvertrag von der WG hatte ich Eingereich und auch bezahlt bekommen.
Obwohl die Dame mir "Fälschung der Vermieterbescheinigung" und "zu hohe Kosten für die Unterkunft unterstellt hatte.
Text hier:
Sie: Die Vermieterbescheinigung ist gefälscht, die Unterschrift stimmt nicht mit der auf dem Mietvertrag überein.
Ich: Was Reden sie denn da, ich habe die so von meiner Vermieterin bekommen !!
Sie: Aber die Unterschriften passen nicht zusammen und der Betrag ist für ein WG-Zimmer zu Hoch, das Bezahle ich ihnen nicht!! (315€ Mtl. für 25m2)
Ich: Das Zimmer war innerhalb von 2 Jahren an 4 Verschiedene Personen (alle ALG2) Vermietet
und da gab es keinerlei Probleme. Dazu kommt das die Vermieterin für den einen Monat nur 230€ haben wollte. Quittung habe ich bei der Antragsabgabe schon mit Abgegeben.
Sie: JaJa, das Reiche ich dann weiter, aber machen sie sich nicht zu große Hoffnung das sie das Geld zurückbekommen. So, was wollen sie den jetzt von mir?
Das JC hat mir am Freitag 315€ anstatt der von mir gezahlten 230€ Überwiesen. Also Dienstag hin und das Klären.
 
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