Kostenübernahme ärztl.Attest oder Veränderungsmitteilung?

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tunga

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Ich habe ja das Problem, dass ich eine Sanktion wegen einer nicht angetretene AGH bekommen habe.
Wie SB mir die AGH aufzwingen wollte, habe ich ihn direkt darauf hin gewiesen, dass es mir gesundheitlich viel schlechter geht.
Daraufhin wollte er mir einen Gesundheitsfragebogen zuschicken und Termin beim med. Dienst machen.
Nix passiert.
Ich habe die AGH wegen Rechtswidrigkeit nicht angetreten und SB das auch mehrfach mitgeteilt - und klar eine Sanktion bekommen.
Die ganze Sache an sich ist rechtwidrig (nicht nur wegen meinem Gesundheitszustand) Widerspruch über RA ist schon eingereicht.

SB bezieht sich aber immer nur darauf, das ich die Verschlechterung meines Gesundheitszustandes nicht nachgewiesen habe
und lt. ärztl.Gutachten (Arbeitsamt) untervollschichtig 3-6 Std täglich arbeitsfähig bin (hatte vorher nur 3 Std/tägl.,
warum es mir besser geht seit der letzten Begutachtung entzieht sich mir).
SB hat aber nie was gesagt, wie ich das nachweisen soll, bzw. hat seinerseits ja nicht reagiert

Jetzt bin ich die letzte Woche zusammengebrochen und befand mich dann 8 Stunden an allen möglichen Apperaten und Medikamenten
angeschlossen in der Notaufnahme und später für ein paar Tage stationär mit lebensbedrohlichem Gesundheitszustand in der Klinik.

So langsam gehts mir ein wenig besser und denke jetzt darüber nach, mir von meinem Arzt ein Attest zu besorgen, das aussagt,
dass ich z.Zt. nicht arbeitsfähig (oder max. 3 Std/tägl.) bin.

Wie mache ich das am Besten?
Stelle ich einen formlosen Antrag zur Übernahme der Kosten für das Attest?
Das Geld vorauslegen (15-20€ sagte mir mein Arzt, je nach Umfang) kann ich nicht, da es noch weitere Sanktionen (insgesamt 90%) gibt.
Was sollte und was sollte nicht darinstehen, z.B. Diagnosen?
Sollte es allgemein ohne spezielle Angabe der Krankheit gehalten sein und nur bescheinigen, dass ich nicht/teils arbeitsfähig bin?
Obwohl SB ja mir auch schon meine Gutachten komplett mit Angaben zu meinen Krankheiten beidesmal vorlas.
Gibts dann wohl auch bald wieder einen Termin zur Begutachtung durch das Amt?
Wie läuft das?
Oder sollte ich einfach nur eine Veränderungsmitteilung schicken, dass ich nicht mehr in der Lage bin z.Zt. mind. 3 Std./tägl.
zu arbeiten und erspare mir erstmal die Rennerei und Beantragung und warte ob ein Termin fürn Amtsarzt kommt?
Wer hat Tips und Erfahrungen dazu?
 

Muzel

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Tunga, ich würde dem amt meine gesundheitliche Situation schildern und fragen, ob ein Nachweis durch ein Attest erforderlich. Sollte das Amt einen Nachweis durch ein Attest wünschen, bittest du um Kostenübernahme.
 

tunga

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Ich habe ein, sagen wir mal z.Zt. etwas angespanntes Verhältnis mit meinem SB, deshalb möchte ich lieber alles im Moment schriftlich so einfach wie möglich machen.
Mein SB behauptet ja auch immer, dass ich meine gesundheitlichen Einschränkungen nachweisen soll und dies nicht tue, nur nicht wie und was ich es tun soll, obwohl ich ihm es immer wieder sage. :icon_neutral:
Ich hatte sogar mal eine EGV vorgelegt bekommen, wo genau und nur dieses drin stand (Abklärung des Gesundheitszustand).
Das habe ich getan, sein Part `Besprechung des Gesundheitzustands bis zum xx´ in der EGV wurde von ihm nie eingehalten.
Da ich ja auch deshalb eine Sanktion bekam, wollte ich dem vorgreifen, falls ihm wieder irgendein sinnloser Blödsinn einfällt.
Ich überlege gerade verstärkt, ihm einfach eine Veränderungsmitteilung zu schicken, mit den Worten: Mein Gesundheitszustand ist dermassen miserabel, dass ich mich nicht in der Lage fühle mich als arbeitsfähig zu bezeichnen.
 

Muzel

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Hast du schon einmal überlegt einen Antrag wegen Schwerbehinderung beim Versorgungsamt zu stellen? Wenn die Eingangsbestätigung vom Versorgungsamt kommt, hättest du eine Bestätigung, dass es dir nicht gut geht.
Übrigens meinte und meine ich natürlich, dass du die Angelegenheit schriftlich machen solltest.
 

tunga

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Ich habe schon einen Bescheid vom Versorgungsamt über 30% und der Verschlechterungsantrag ist schon Anfang des Jahres gestellt aber noch in Bearbeitung.
Das weiss mein SB auch! Habe ich beim letzen Termin Anfang März wiederholt mitgeteilt.
Ich dachte nur aufgrund der Mitteilungspflicht muss ich jetzt aktuell noch mal irgendwas machen, dass es mir wirklich richtig mies geht.
 

Muzel

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Die Eingangsbestätigung dieses Änderungsantrages kann immerhin glaubhaft machen, dass dein Gesundheitszustand sich erheblich verschlechtert hat.
 
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