Kostenlose Probearbeit nach VG / Mitteilung beim JC bzw. wie weiter vorgehen? (1 Betrachter)

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MartinB

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Ich versuche mich kurz zu halten, was aber glaube ich nichts wird.

Hatte mich auf ein Stellenanzeige (kein VV) beworben. Es handelt sich um einen Vollzeit-Job mit 40h / Woche und ca. 1600 Brutto.
Der Job wäre 35 km von meinem Wohnort entfernt. Da ich keinen Führerschein habe, würde ich nur mit dem ÖPNV hinkommen. Die Zugfahrt dauert rund 40 min plus Fußwege von ca. 30 min. Also noch zumutbar. Die Kosten für eine Monatskarte würden sich auf rund 170 € belaufen.

Ich wurde jedenfalls zum Vorstellungsgespräch eingeladen und war heute dort.
Antrag auf Förderung aus dem Vermittlungsbudget wegen den Fahrtkosten hatte ich am Freitag gestellt und erhalten, jedoch ohne Förderzusage (keine EGV).

Nun zum VG:
Gleich am Anfang wollte man wissen warum ich 2 Lücken (2 bzw. 3 Jahre Arbeitslosigkeit) im Lebenslauf habe und weswegen ich schon solange arbeitslos sei.
Was soll man da auch antworten außer, dass man leider keinen Job gefunden hat.

Meine Zeugnisse sind alle durchweg „gut“, was auch angemerkt wurde. Das „Problem“ ist ein anderes, welches leider „offensichtlich“ ist auch nicht verschwinden wird.
Hatte auch schon eine lange Diskussion mit meiner SB darüber. Nun ist Sie bei mir endgültig durch.

Dann wurde vom AG auch gleich gefragt, ob irgendwelche Förderungen seitens des JC möglich sind. Worauf ich sagte, dass ich dies nicht weiß, es aber vielleicht möglich ist.

Der AG meinte auch, dass ich erst wieder eingearbeitet werden müsste. Denn ich habe bisher noch nicht in diesem Bereich gearbeitet und ich kenne die Software, welche dort verwendet wird, nicht. Deswegen schlägt der AG vor, dass ich 1 Woche zur Probearbeit komme.

Ich sagte, dass ich das erst mit dem JC alles abklären muss, zwecks Fahrtkosten etc. Ansonsten würde der AG die Fahrtkosten übernehmen. Wird sind erst mal so verblieben, dass ich mich erkundige und dann wieder melde.

Die Frage, ob die Probearbeit bezahlt würde, wurde natürlich verneint. Denn es würde sich nur um Übungsaufgaben handeln, um eben festzustellen, wie ich mit der Software zurechtkomme.

Ich habe schon viel kreuz und quer in dem Forum gelesen und weiß, dass man eigentlich keine kostenlose Probearbeit machen soll. Aber wie sieht es in diesem Fall aus, wenn wirklich nur Übungsaufgaben (z.B. Prüfungsaufgaben) vergeben werden und ich keine Aufgaben übernehme, woran der AG was verdient.

Ich würde das Probearbeiten gern annehmen, um selbst zu wissen ob ich mit der Software zurecht komme oder nicht.

Im Antrag auf Förderung (Fahrtkosten) steht, dass er AG Probearbeit wünscht.

Ich hatte vor 3 Jahren schon mal 1 Woche Probearbeit, kann mich aber überhaupt nicht mehr wie es damals ablief.

Folgende Fragen:
Reicht es dem JC mitzuteilen, dass Probearbeit stattfindet oder muss ich das genehmigen lassen?
Sollte es nicht so sein, dass der AG einen Vertrag aufsetzt wegen Probearbeit?
Sollte das JC eine MAG draus machen, was könnte ich dagegen tun? Kann ich überhaupt was dagegen tun?

Ich hoffe ich habe nichts vergessen. Mir dröhnt schon den ganzen Tag wegen dem Wetter der Kopf.
 

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Das mit der Probearbeit musst du selbst für dich klären!

Allerdings gibt es eine Probezeit, die genau für solche Dinge vorgesehen sind. In der Probezeit soll der "Neue" ja auf Herz und Nieren geprüft werden.

Weiterhin ist bekannt, dass ein "Neuer" immer mehrere Monate braucht, bis er vollkommen in die neue Unternehmensstruktur integriert ist.

Neue Software hin oder her, das ist aber alles unternehmerisches Risiko, dass der Arbeitgeber tragen sollte. Und schnell könnte aus dieser 1 Woche Probearbeit dann 2 Wochen, 3 Wochen oder gar ein Praktikum von 6 Monaten werden.

Also gut aufpassen! Ich persönlich hätte Bedenken! 1-2 Tage Probearbeit wäre ok... 5 Arbeitstage wäre "mit Bauchschmerzen" vertretbar. Allerdings würde ich dann vorher schon auf die Aushändigung des Arbeitsvertrages bestehen.
 

Doppeloma

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Hallo MartinB,

Hatte mich auf ein Stellenanzeige (kein VV) beworben. Es handelt sich um einen
Vollzeit-Job mit 40h / Woche und ca. 1600 Brutto.
Soll das Facharbeiterlohn sein oder Hilfsarbeiter / Einstiegseinkommen, liegt ja nur knapp über dem Mindestlohn.

Was wurde zur Aussicht auf Überstunden und deren Bezahlung gesprochen, es mag ja für den Anfang (nach langer Arbeitslosigkeit) zunächst genügen müssen aber wenn ich mal Netto ca. 1200 annehme und du schon 170 Euro Fahrtkosten hast für den Job, kannst du dich damit vom JC verabschieden ???

Oder besteht wenigstens Aussicht darauf nach der Einarbeitung und Probezeit auch mehr Geld zu verdienen, mich würde das schon interessieren, man will ja mal wieder ganz weg vom Amt ... :icon_kinn:

Der Job wäre 35 km von meinem Wohnort entfernt. Da ich keinen Führerschein habe, würde ich nur mit dem ÖPNV hinkommen. Die Zugfahrt dauert rund 40 min plus Fußwege von ca. 30 min. Also noch zumutbar. Die Kosten für eine Monatskarte würden sich auf rund 170 € belaufen.
Da solltest du Wiedereingliederungshilfe beantragen für die Monatskarte, kann ja meines Wissens bis zu 6 Monaten bezuschusst werden aus dem Vermittlungsbudget.

Ich wurde jedenfalls zum Vorstellungsgespräch eingeladen und war heute dort.
Antrag auf Förderung aus dem Vermittlungsbudget wegen den Fahrtkosten hatte ich am Freitag gestellt und erhalten, jedoch ohne Förderzusage (keine EGV).
Eine EGV ist überflüssig, wenn du einen Antrag auf Förderung aus dem Vermittlungsbudget gestellt hast (schriftlich /nachweislich) dann muss dazu entschieden und ein Bescheid erstellt werden, aktuell kann es natürlich nur Geld für das Vorstellungsgespräch sein, noch ist ja kein Arbeitsvertrag in Aussicht.

Nun zum VG:
Gleich am Anfang wollte man wissen warum ich 2 Lücken (2 bzw. 3 Jahre Arbeitslosigkeit) im Lebenslauf habe und weswegen ich schon solange arbeitslos sei.
Was soll man da auch antworten außer, dass man leider keinen Job gefunden hat.
Da bist du ja nicht alleine von betroffen, kommt ja auch drauf an wie viele Stellen so in der Regel angeboten werden in deinem Berufsbereich (sofern du eine Ausbildung hast), da sollte man sich gar nicht weiter für "rechtfertigen" wollen ... :icon_evil:

Meine Zeugnisse sind alle durchweg „gut“, was auch angemerkt wurde. Das
„Problem“ ist ein anderes, welches leider „offensichtlich“ ist auch nicht verschwinden wird.
Hatte auch schon eine lange Diskussion mit meiner SB darüber. Nun ist Sie bei mir endgültig durch.
Verstehe ich gerade nicht, deine Bewerbungsunterlagen stellst du selbst zusammen, passend für das Stellenangebot und was da nicht rein gehört (auch nicht in Lebenslauf oder Anschreiben) das entscheidest du selbst und nicht deine SB ... besonders wenn es im eine selbst gefundene Stelle geht ... :icon_kinn:

Dann wurde vom AG auch gleich gefragt, ob irgendwelche Förderungen seitens des
JC möglich sind. Worauf ich sagte, dass ich dies nicht weiß, es aber vielleicht möglich ist.
Wenn der AG Förderung vom JC für dich haben will, dann gibt es dafür den Arbeitgeberservice bei der AfA / JC wo er dazu beraten wird und die entsprechenden Anträge stellen kann (und auch MUSS, ehe ein Arbeitsvertrag abgeschlossen wird), es ist gar nicht deine Aufgabe darüber Bescheid zu wissen ob das JC "was springen lässt" oder nicht. :icon_evil:

Damit wäre für mich das Gespräch bereits beendet gewesen, denn wenn der mich nur will wenn das Amt Zuschüsse zahlt, dann bist du bei Ablauf dieser "Förderung" genau so schnell wieder zurück beim Amt, der will Geld vom Amt bekommen für deine Einstellung und ist an deiner Person konkret als Mitarbeiter gar nicht interessiert.

Komisch, die wissen ALLE, dass es solche Förderungen geben kann aber angeblich soll sich immer der potenzielle Mitarbeiter darum kümmern müssen, das ist doch "ein alter Hut", dass der AG solche Zuschüsse selbst beantragen muss ... :icon_dampf:

§ 16e SGB II Förderung von Arbeitsverhältnissen

Der AG meinte auch, dass ich erst wieder eingearbeitet werden müsste. Denn ich habe bisher noch nicht in diesem Bereich gearbeitet und ich kenne die Software, welche dort verwendet wird, nicht. Deswegen schlägt der AG vor, dass ich 1 Woche zur Probearbeit komme.
Warum hat er dich dann überhaupt eingeladen, wenn er so viel Mühe mit dir haben wird, bis er ungefähr weiß ob du für die Stelle überhaupt geeignet bist ... du warst doch sicher nicht der einzige Bewerber ???

Da kann ich mich meinem Vorschreiber nur anschließen, mit spezieller Firmen-Software hat man meist vorher noch nicht gearbeitet und dann gehört die "Einarbeitung" nun mal zum üblichen Programm wenn man einen neuen Mitarbeiter einstellt, es ist doch nicht dein Problem, wenn du dafür eingearbeitet werden musst. :icon_evil:

In meiner letzten Firma begann der Job generell mit 3 Monaten interner Schulung auf die erforderlichen Firmenprogramme, selbstverständlich bei voller Bezahlung gemäß Arbeitsvertrag, wer sich später als "ungeeignet" erwiesen hat, bekam einfach keinen Festvertrag nach der Probezeit, zudem kann auch in der Probezeit innerhalb 2 Wochen gekündigt werden (von beiden Vertrags-Partnern).

Ich sagte, dass ich das erst mit dem JC alles abklären muss, zwecks Fahrtkosten etc. Ansonsten würde der AG die Fahrtkosten übernehmen. Wird sind erst mal so verblieben, dass ich mich erkundige und dann wieder melde.
Hast du irgendwas schriftlich dazu, dass du Probearbeiten sollst, ziemliches "Herum-Geiere" wenn er die Kosten übernehmen wird, wenn das JKC dazu nicht bereit wäre ... das JC übernimmt aber nur was der AG definitiv NICHT zahlen wird, der scheint ja ganz dringend Jemanden zu brauchen der ihm ohne Bezahlung "die Kastanien aus dem Feuer holt" ...

Die Frage, ob die Probearbeit bezahlt würde, wurde natürlich verneint. Denn es würde sich nur um Übungsaufgaben handeln, um eben festzustellen, wie ich mit der Software zurechtkomme.
Warum siehst du das als "natürlich" an wenn man dich für Arbeit nicht bezahlen will, für diese "Übungsaufgaben" wird dein SB natürlich gerne den entsprechenden "Maßnahmeschein" (Zuweisung in eine Maßnahme zur Eingliederung bei einem Arbeitgeber) ausstellen, sonst ist so was nämlich Schwarzarbeit und du bist zudem nicht versichert.

Du bist daher auch verpflichtet dir die Genehmigung für diese "Probearbeit" vom JC zu holen, was letztlich auch bedeuten wird, dass du eine angebotene Einstellung später (auch zu schlechteren Bedingungen als dir jetzt erzählt wurde) kaum noch ablehnen kannst, ganz egal ob du diese Stelle selbst gefunden oder als VV bekommen hast.

Das scheint langsam auch eine vorteilhafte "Masche" bei den AG zu werden, denn ähnliche Berichte gab es hier schon von anderen Usern ... wenn sie dann später wirklich einen Arbeitsvertrag bekommen haben, dann fanden sie darin nicht unbedingt das wieder was mal im VG besprochen wurde, aber es gibt ja NICHTS schriftlich dazu und ablehnen kann man den Job dann auch nicht mehr.

Ich habe schon viel kreuz und quer in dem Forum gelesen und weiß, dass man eigentlich keine kostenlose Probearbeit machen soll. Aber wie sieht es in diesem Fall aus, wenn wirklich nur Übungsaufgaben (z.B. Prüfungsaufgaben) vergeben werden und ich keine Aufgaben übernehme, woran der AG was verdient.
Es geht nicht darum "dass man keine kostenlose Probearbeit machen soll", es geht darum, dass Niemand seine Arbeitskraft einem AG kostenfrei zur Verfügung stellen muss, bei Zoll und Staatsanwalt nennt man das "Schwarzarbeit" (die bekommen wenigstens meist noch Geld dafür) und regulär versichert bist du auch nicht bei so einer "Probearbeit".

Es sei denn dein SB "bastelt" da eine hübsche "Pseudo"-Maßnahme bei einem AG draus und erwartet dann natürlich auch, dass du diese Stelle dann annehmen wirst, der AG bekommt sogar noch Geld dafür (vom JC) weil du dort ja "geschult wirst im Auftrag des JC" .... :icon_klatsch:

Ich bin mir ziemlich sicher, dass der AG genau weiß was er da gerade macht und sich darauf verlässt, dass du aus dieser "Falle", dann nicht mehr raus kommst, wenn er dich dann mal einstellen sollte, ganz gleich was dann im Arbeitsvertrag stehen wird.

Ich würde das Probearbeiten gern annehmen, um selbst zu wissen ob ich mit der Software zurecht komme oder nicht.
Das geht dir bestimmt noch besser von der Hand wenn du auch dafür bezahlt wirst wie sich das gehört, warum bist du bereit deine Lebenszeit kostenlos zur Verfügung zu stellen ???

Im Antrag auf Förderung (Fahrtkosten) steht, dass er AG Probearbeit wünscht.
In deinem Antrag oder hat der AG auch was dazu schriftlich gegeben, klingt ja eher nicht danach ???

Ich hatte vor 3 Jahren schon mal 1 Woche Probearbeit, kann mich aber überhaupt
nicht mehr wie es damals ablief.
Kann ich dir auch nicht beantworten, vor 3 Jahren war das noch nicht ganz so "an der Tagesordnung", inzwischen scheint es ja auch schon als "normal" zu gelten, dass man Tage- bis Wochenlang umsonst ausgenutzt werden darf und das JC bezahlt noch dafür ...

Eingestellt wurdest du ja damals offenbar auch nicht nach der Probearbeit, das sollte dir doch schon zu denken geben ...

Reicht es dem JC mitzuteilen, dass Probearbeit stattfindet oder muss ich das genehmigen lassen?
Du musst es genehmigen lassen, damit eine offizielle "Maßnahme" draus werden kann, sonst ist das verboten (das ist dann auch dem AG vorzulegen) ... zudem stehst du der Vermittlung in der Zeit nicht zur Verfügung.

Sollte es nicht so sein, dass der AG einen Vertrag aufsetzt wegen Probearbeit?
Ja, so sollte es sein aber du hast ja schon geschrieben, dass der nicht die Absicht hat das zu tun ... ein AG der mich zunächst mal umsonst arbeiten lässt, käme für mich nicht in Frage ... :icon_evil:
In fast 40 Arbeitsjahren habe ich nicht einen einzigen Tag ohne Bezahlung gearbeitet, hat man allerdings zu der Zeit auch noch nicht so selbstverständlich verlangt, wie das inzwischen "Mode ist" ...

Sollte das JC eine MAG draus machen, was könnte ich dagegen tun? Kann ich überhaupt was dagegen tun?
Das JC wird daraus ganz sicher eine Maßnahme machen, sonst kann man dir das gar nicht (mehr) erlauben, was willst du dagegen tun (können) ich fürchte du kannst nicht mal mehr darauf verzichten ohne eine Sanktion zu riskieren ...
Die "Zuweisung" wird auf jeden Fall verbindlich sein und diese Maßnahme beim AG kannst du dann kaum berechtigt ablehnen.

MfG Doppeloma
 

Texter50

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Folgende Fragen:
Reicht es dem JC mitzuteilen, dass Probearbeit stattfindet oder muss ich das genehmigen lassen?
Das wirst Du beim JC genehmigen lassen müssen, und zwar vor Antritt des Jobs. :icon_stop:

Sollte es nicht so sein, dass der AG einen Vertrag aufsetzt wegen Probearbeit?
Du meldest das dem JC.
Der AG bekommt dann Unterlagen vom JC, die er ausfüllen darf.
Dann kann er in denselben Rückumschlag auch gleich seine Forderung auf zusätzliche Mittel für Deine kostenlose Einarbeitung im Anschluss an die Gratisarbeit beilegen - is doch praktisch? :icon_mrgreen:

Sollte das JC eine MAG draus machen, was könnte ich dagegen tun? Kann ich überhaupt was dagegen tun?
Das JC muss da ne Wundertüte draus machen, sonst muss der AG auch die Probearbeit bezahlen. :icon_stop:
Dazu würde dann ein Vertrag zwischen Dir und dem AG ausreichen.

Achtung: wenn die beim JC jetzt gewitzt sind, dann bieten se dem AG an, Dich in das LZA-Projekt aufzunehmen. Dann kann der so richtich sparen. :biggrin:
Voraussetzung wäre aber, dass Du seit ca. 2 Jahren ohne Job bist.
Nur mal so als schlimmster Fall...

Ich hoffe ich habe nichts vergessen.
Mir dröhnt schon den ganzen Tag wegen dem Wetter der Kopf.
Gute Besserung! :icon_hug:
 

MartinB

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Soll das Facharbeiterlohn sein oder Hilfsarbeiter / Einstiegseinkommen, liegt ja nur knapp über dem Mindestlohn.

Was wurde zur Aussicht auf Überstunden und deren Bezahlung gesprochen, es mag ja für den Anfang (nach langer Arbeitslosigkeit) zunächst genügen müssen aber wenn ich mal Netto ca. 1200 annehme und du schon 170 Euro Fahrtkosten hast für den Job, kannst du dich damit vom JC verabschieden ???
Überstunden soll es keine geben. Dürften wie du schriebst so um die 1100-1200€ netto sein und damit wäre ich knapp raus aus ALG II.

Verstehe ich gerade nicht, deine Bewerbungsunterlagen stellst du selbst zusammen, passend für das Stellenangebot und was da nicht rein gehört (auch nicht in Lebenslauf oder Anschreiben) das entscheidest du selbst und nicht deine SB ... besonders wenn es im eine selbst gefundene Stelle geht ... :icon_kinn:
Wenn es so einfach wäre. Manche Sachen kann man leider nicht ändern.

Wenn der AG Förderung vom JC für dich haben will, dann gibt es dafür den Arbeitgeberservice bei der AfA / JC wo er dazu beraten wird und die entsprechenden Anträge stellen kann (und auch MUSS, ehe ein Arbeitsvertrag abgeschlossen wird), es ist gar nicht deine Aufgabe darüber Bescheid zu wissen ob das JC "was springen lässt" oder nicht. :icon_evil:
Sehe ich genauso. Ich bin doch nicht die Auskunft.

Damit wäre für mich das Gespräch bereits beendet gewesen, denn wenn der mich nur will wenn das Amt Zuschüsse zahlt, dann bist du bei Ablauf dieser "Förderung" genau so schnell wieder zurück beim Amt, der will Geld vom Amt bekommen für deine Einstellung und ist an deiner Person konkret als Mitarbeiter gar nicht interessiert.
Auch da gebe ich die recht. Entweder ein AG kann es sich leisten einen Mitarbeiter einzustellen oder er lässt es. So bekommt man das Gefühl, dass hier nur eine billige Arbeitskraft gesucht wird.

Da kann ich mich meinem Vorschreiber nur anschließen, mit spezieller Firmen-Software hat man meist vorher noch nicht gearbeitet und dann gehört die "Einarbeitung" nun mal zum üblichen Programm wenn man einen neuen Mitarbeiter einstellt, es ist doch nicht dein Problem, wenn du dafür eingearbeitet werden musst. :icon_evil:
Es gibt in meinen Beruft so 2-3 Programme die gängig sind. Jede Firma bzg. AG hat halt sein "Lieblingsprogramm". Jedoch wird während der Ausbildung i. d. R. nur eines gelehrt.

Hast du irgendwas schriftlich dazu, dass du Probearbeiten sollst, ziemliches "Herum-Geiere" ...
Nein, noch nichts schriftlich. Es steht nur auf dem Antrag wg. Fahrtkosten, auf der Seite, die der AG ausfüllt, "Probearbeiten erwünscht".

Es geht nicht darum "dass man keine kostenlose Probearbeit machen soll", es geht darum, dass Niemand seine Arbeitskraft einem AG kostenfrei zur Verfügung stellen muss, bei Zoll und Staatsanwalt nennt man das "Schwarzarbeit" (die bekommen wenigstens meist noch Geld dafür) und regulär versichert bist du auch nicht bei so einer "Probearbeit".
Es sei denn dein SB "bastelt" da eine hübsche "Pseudo"-Maßnahme bei einem AG draus und erwartet dann natürlich auch, dass du diese Stelle dann annehmen wirst, der AG bekommt sogar noch Geld dafür (vom JC) weil du dort ja "geschult wirst im Auftrag des JC" .... :icon_klatsch:
Vielleicht sollte ich deswegen auf einen Vertrag für die Probearbeit bestehen. Wenn der AG dazu nicht bereit ist, denke ich weiß man was man von so einem AG halten kann.
Nur könnte ich Probleme mit dem JC bekommen, weil ich nicht kostenlos arbeiten wollte? Eigentlich sollte es nicht so sein, aber man weiß ja wie die dort denken.
Meine SB erinnerte mich noch letztens daran, dass ich nicht vergessen sollte kostenlose Probearbeit anzubieten :icon_evil:

Kann ich dir auch nicht beantworten, vor 3 Jahren war das noch nicht ganz so "an der Tagesordnung", inzwischen scheint es ja auch schon als "normal" zu gelten, dass man Tage- bis Wochenlang umsonst ausgenutzt werden darf und das JC bezahlt noch dafür ...
Eingestellt wurdest du ja damals offenbar auch nicht nach der Probearbeit, das sollte dir doch schon zu denken geben ...
Damals war es ein VV vom JC. Und 6 Monate nach meiner Bewerbung meldete sich der AG. Der, der vor mit eingestellt wurde, hätte plötzlich gekündigt und man wisse gar nicht warum. Ich nahm den Job an und wurde eingestellt. Doch ich wurde recht schnell AU nachdem ich mitbekam was dort Usus war :icon_hihi:
42h / Woche für 1400 brutto und jeden Tag 1 unbezahlte Überstunde :icon_mad:

Du musst es genehmigen lassen, damit eine offizielle "Maßnahme" draus werden kann, sonst ist das verboten (das ist dann auch dem AG vorzulegen) ... zudem stehst du der Vermittlung in der Zeit nicht zur Verfügung.
Das ist eben die Frage. Wenn ich es genehmigen lasse, wird wohl eine Maßnahme draus. Aber angenommen ich bekäme einen Vertrag wg. Probearbeit vom AG, reicht es dann nicht auch aus es einfach mitzuteilen?

@Doppeloma: Danke für deine ausführliche Antwort :smile:
 

MartinB

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Du meldest das dem JC.
Der AG bekommt dann Unterlagen vom JC, die er ausfüllen darf.
Dann kann er in denselben Rückumschlag auch gleich seine Forderung auf zusätzliche Mittel für Deine kostenlose Einarbeitung im Anschluss an die Gratisarbeit beilegen - is doch praktisch? :icon_mrgreen:

Das JC muss da ne Wundertüte draus machen, sonst muss der AG auch die Probearbeit bezahlen. :icon_stop:
Dazu würde dann ein Vertrag zwischen Dir und dem AG ausreichen.

Achtung: wenn die beim JC jetzt gewitzt sind, dann bieten se dem AG an, Dich in das LZA-Projekt aufzunehmen. Dann kann der so richtich sparen. :biggrin:
Voraussetzung wäre aber, dass Du seit ca. 2 Jahren ohne Job bist.
Nur mal so als schlimmster Fall...
Ohne Lohn-Zuschuss vom JC kein Job. So sieht es wohl leider oftmals aus. Über so etwas kann man sich eigentlich nur aufregen :icon_stop:
Und ja, ich bin seit mehr als 2 Jahren ohne Job. So eine "Sonderbetreuung" ist das letzte was ich noch brauche und möchte :icon_evil:
 

Hannes63

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Mir kommt's gleich hoch.
1600 Euro Brutto bei einem Vollzeitjob?
Und dafür will der AG auch noch eine Förderung abgreifen?
Da willst du wirklich arbeiten?

Fragen über Fragen
 

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1600 Euro Brutto bei einem Vollzeitjob?
Ja das will er und ich würde es vermutlich auch tun. 1600€ Brutto werden ca 1300€ Netto sein. Damit wäre er aus dem HartzIV System wieder raus, hätte die SB's nicht mehr am Hals und könnte den Kopf wieder frei bekommen. Auch ist ja nicht gesagt, dass man dort ewig bleiben muss. Nach 1 Jahr oder so kann man sich ja nach einer neuen Arbeit umsehen und sich besser stellen.
 

Hannes63

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Ja das will er und ich würde es vermutlich auch tun. 1600€ Brutto werden ca 1300€ Netto sein. Damit wäre er aus dem HartzIV System wieder raus, hätte die SB's nicht mehr am Hals und könnte den Kopf wieder frei bekommen. Auch ist ja nicht gesagt, dass man dort ewig bleiben muss. Nach 1 Jahr oder so kann man sich ja nach einer neuen Arbeit umsehen und sich besser stellen.
Theoretisch hast du ja recht, aber ich glaube kaum das er dort die Probezeit überleben wird. Sobald die Förderung vom Amt wegfällt hat man auch kein Interesse mehr an dieser Nummer ähh ich meine Mitarbeiter.
 

AnonNemo

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Gleich mal zum Anfang;
Es würde mich interessieren, ob der Arbeitgeber diese Forderung (1 Woche kostenloses Probearbeiten) auch einem Bewerber, welcher sich aus einer Anstellung heraus bewirbt, vorgeschlagen hat.


MartinB meinte:
Dürften wie du schriebst so um die 1100-1200€ netto sein und damit wäre ich knapp raus aus ALG II.
Dafür, dass man knapp raus aus ALG II ist ... auch noch 174h im Monat malochen?
(Zusätzlich 40 Min. ÖPNV plus 30 Min. Fußweg vom ÖPNV zur Firma? :icon_eek: - kannst du die bei Wind und Wetter einhalten? - ... Wie kommst du zum ÖPNV? Beamen? = 1,25h bis 1,5h pro Tag ~> plus ca. 30h Pendelzeit im Monat)​
... meiner Meinung nach, rentiert sich das finanziell(!!!) überhaupt nicht!

Für das (knapp über ALG II) Geld lässt es sich relativ bequem 200h pro Monat die Eier schaukeln.

Als Alternative bietet sich da sogar eine ZAF in unmittelbarer Nähe deiner Wohnung an ~> mit etwas Verhandlungsgeschick kannst du da eine E2 herausschlagen ... was schon mal mehr als die 9,20EUR/h wäre, zusätzlich würden die 170EUR ÖPNV entfallen (die müsste die ZAF löhnen), du bekämest 12EUR Essensgeld pro Tag, ggf. Branchenzuschlag und noch ein paar andere "Vorteile".

Oh, du hast sogar eine entsprechende Ausbildung, würdest einen entsprechenden Arbeitsplatz besetzen und der Arbeitgeber bietet dir etwas über Mindestlohn an :icon_kotz2:

MartinB meinte:
Nein, noch nichts schriftlich. Es steht nur auf dem Antrag wg. Fahrtkosten, auf der Seite, die der AG ausfüllt, "Probearbeiten erwünscht".
Also Vorgabe auf dem JC-Antrag, welchen der Arbeitgeber ggf. ankreuzen kann?
Ja? ~> Ignorier den Antrag und stricke dir einen eigenen :wink:!

MartinB meinte:
Eigentlich sollte es nicht so sein, aber man weiß ja wie die dort [JC] denken.
Meine SB erinnerte mich noch letztens daran, dass ich nicht vergessen sollte kostenlose Probearbeit anzubieten
Ist doch logisch, so erhöht deine SB die Chance, dich loszuwerden!!!

MartinB meinte:
hätte plötzlich gekündigt und man wisse gar nicht warum.
:icon_laber: ... da wird bestimmt die JC-Förderung ausgelaufen sein (MAG)!
~> 42h/Woche + 1 Überstunde/Tag (5-Tage-Woche?) = 47h/Woche x 4,35Wochen/Monat = 204,45h/Monat arbeiten für 1.400EUR
~> effektiv 6,85EUR/h ... das dürfte wohl der Hauptgrund gewesen sein, warum der VORGÄNGER nicht unbedingt bleiben wollte!!!

HartzVerdient meinte:
Nach 1 Jahr oder so kann man sich ja nach einer neuen Arbeit umsehen und sich besser stellen.
Bei einer 40h-Woche eine neue Arbeitsstelle suchen ... dürfte schwierig werden.
Zumal die Firmen in der Gegend bestimmt(?) die Geschäftspraktiken dieses Arbeitgebers kennen ... wie die dann auf jemanden reagieren, welcher sich bei ihnen bewirbt :icon_kinn:! Ist so ähnlich wie; einmal ZAF, immer Niedriglohn.
 

HartzVerdient

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Theoretisch hast du ja recht, aber ich glaube kaum das er dort die Probezeit überleben wird. Sobald die Förderung vom Amt wegfällt hat man auch kein Interesse mehr an dieser Nummer ähh ich meine Mitarbeiter.
Das kann man pauschal so nicht sagen!

Ich wurde damals auch durch eine Förderung des Sozialamts aus der Sozialhilfe heraus (damals gab es noch kein HartzIV) in ein Arbeitsverhältnis eines internationalen IT-Dienstleisters eingestellt (120.000 Mitarbeiter damals). Dort arbeitete ich dann etliche Jahre! Ich glaube schon, dass er die Probezeit bestehen könnte. Die Einarbeitung dauert ja auch und es dauert in der Regel einige Monate bis der neue Mitarbeiter auch auf Kurs der Unternehmensziele gebracht wurde. Dann nochmal einen Neuen einstellen... Man beachte auch die Kosten der Fluktuation (Stellenausschreibung, Einarbeitung, usw.).

Bei einer 40h-Woche eine neue Arbeitsstelle suchen ... dürfte schwierig werden.
Das geht aber! Ich hatte damals ziemlich viel mit Personalberatungsunternehmen zu tun gehabt (Hays, Yacht Teccon, usw.). Da kamen so etliche Vorstellungsgespräche zusammen. Desweiteren kann man sich auch Urlaubstage nehmen um dann das Vorstellungsgespräch wahrzunehmen. Ich war damals sogar in England im Projekt und habe zwischen den Flügen noch Vorstellungsgespräche wahrgenommen. Teilweise kann man bereits vorab Telefoninterviews mit dem potentiellen Arbeitgeber durchführen. Alles das was hier im Forum Horrorszenarien weckt. Allerdings ist es weniger schlimm als gedacht, wenn man 55.000 € - 65.000 € per Annum in Aussicht gestellt bekommt.
 

AnonNemo

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HartzVerdient meinte:
Ich habe auch nicht behauptet, dass es unmöglich ist :icon_hihi:, nur vergleichst du gerade 9,20EUR/h mit 26,34 - 31,13EUR/h (kein U-/W-Geld, 40h-Woche).

Wie viel man wohl auf das Versprechen; keine Üh, geben kann?

Wie gesagt; für so einen Job ü200h/Monat investieren, damit man knapp aus ALG II wäre ... dazu sage ich jetzt mal nichts weiter.
 

MartinB

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Wie schon geschrieben, wäre ich bereit die Probearbeit zu machen. Um für mich selbst fest zu stellen, ob mit der dort verwendeten Software zurecht kommen.

Habe auch schon fleißig hier im Forum gelesen was Probearbeit und Einfühlungsverhältnis unterscheidet.
Und ich soll ja nicht den Betrieb / die Mitarbeiter kennen lernen und mal reinschnuppern (> Einfühlungsverhältnis), sondern ich soll zeigen was ich kann. Also ich stelle meine Arbeitskraft zur Verfügung und der AG weist mich an was ich tun soll (>Probearbeit).
Ob es sich nun um Übungsaufgaben oder reguläre Arbeit handelt sollte demnach egal sein.

Und wenn ich es richtig verstanden habe muss ich kostenlose Probearbeit vom JC genehmigen lassen. Bei bezahlter Probearbeit wäre die Sachlage anders, da dabei alles ordnungsgemäß angemeldet wird und ich versichert wäre.

Ich werde heute Nachmittag bei dem AG anrufen und mitteilen, dass ich weiterhin an der Probearbeit interessiert bin. Aber auch sagen, dass dies nur über einen Probearbeitsvertrag und gegen Bezahlung läuft.
Mal sehen, ob der AG noch weiterhin Interesse an mir hat :icon_pfeiff:

Und ich hoffe, dass das JC mir nicht noch irgendwie einen Strick draus dreht. Man weiß ja nie :icon_frown:

Um so länger ich über das ganze nachdenke, komme ich auch zu der Erkenntnis, dass dieser Job sich nicht lohnt (> Fahrtkosten und die Bezahlung).
 

Hannes63

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Ich werde heute Nachmittag bei dem AG anrufen und mitteilen, dass ich weiterhin an der Probearbeit interessiert bin. Aber auch sagen, dass dies nur über einen Probearbeitsvertrag und gegen Bezahlung läuft.
Richtig! Dann wirst du ziemlich schnell merken ob man an dir wirklich Interesse hat :biggrin:
 

Anja

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Vor einigen Wochen absolvierte ich auch einen Tag Probearbeit, ohne dafür Geld zu bekommen.
Und dann wurde mir von den "Kolleginnen" gesagt, es sind sehr viele Bewerberinnen da, die auch alle noch zur Probe arbeiten. Während des Tags liefen auch weitere Vorstellungsgespräche und schließlich bekam den Job eine andere Bewerberin.
Deshalb kann ich auch nicht für diese Probearbeit sprechen. Zumal ja auch jede Firma ihre eigene Software hat, in die man sich einarbeiten muss.
 

iSlave

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Und dann wurde mir von den "Kolleginnen" gesagt, es sind sehr viele Bewerberinnen da, die auch alle noch zur Probe arbeiten. Während des Tags liefen auch weitere Vorstellungsgespräche und schließlich bekam den Job eine andere Bewerberin.
So läuft es in meiner Gegend auch ab, wenn es um Hilfstätigkeiten geht. Die Arbeitgeber laden sehr viele zum Probearbeiten ein. Einladung zum Vorstellungsgespräch = Einladung zum Probearbeiten. Ein richtiges Vorstellungsgespräch gibt es erst nach der Probearbeit, wenn überhaupt.

So lässt man sich die Bewerberauswahl und die Mitarbeiterfluktuation vom Staat finanzieren.
 

Anja

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So läuft es in meiner Gegend auch ab, wenn es um Hilfstätigkeiten geht. Die Arbeitgeber laden sehr viele zum Probearbeiten ein. Einladung zum Vorstellungsgespräch = Einladung zum Probearbeiten. Ein richtiges Vorstellungsgespräch gibt es erst nach der Probearbeit, wenn überhaupt.

So lässt man sich die Bewerberauswahl und die Mitarbeiterfluktuation vom Staat finanzieren.
Zumindestens unser JC fährt voll auf Probearbeit ab und wenn JC auf etwas abfahren, ist mE immer Vorsicht angebracht!

Bei mir war das in einer Arztpraxis und obwohl ich keine Arzthelferin und Krankenschwester bin, das auch meine Zeugnisse und Lebenslauf so hergaben, wurde eigentlich eine Arzthelferin gesucht und wie gesagt, sehr sehr viele Bewerberinnen!
Da fragt man sich wirklich, was das soll aber gut, wenn es dafür vom Staat Gelder gibt, habe ich die Antwort ja endlich gefunden.
Also bei den Ärzten kann ich mich offensichtlich auch nicht mehr bewerben. Hoffentlich trudeln keine VV mehr von denen ein...
 
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