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edy

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#1
Die Linken fürchten den Arbeitsdienst für Erwerbslose. Dabei ist das
Modell gar nicht umsetzbar und den Eliten viel zu teuer. Artikel von
Wolfgang Ratzel in Freitag online vom 04.10.2009
http://www.freitag.de/positionen/0940-workfare-erwerbslose-arbeit

Aus dem Text: „… Workfare ist teuer, viel zu teuer: Eine
Arbeitsgelegenheit in der Bundesrepublik kostet etwa 500 Euro im Monat,
zusätzlich zur Grundsicherung. Damit 180 Euro als
Mehraufwandsentschädigung in den Taschen der „Ein-Euro-Jobber“ landen,
müssen noch einmal 320 Euro aufgewendet werden, um die „gemeinnützigen“
Träger zu bezahlen – für Dozent, Material, Verwaltung. Schon jetzt werden
allein die Kosten der „Integrationsleistungen“ die gigantische Summe von
6,6 Milliarden Euro erreichen. Zum Vergleich: Für Bildung und Forschung,
die doch die Zukunft des „Standorts Deutschlands“ sichern sollen, warten
im Bundesetat gerade einmal 10,2 Milliarden Euro. Lange schon zeichnet
sich deshalb eine Flucht aus Workfare ab. (…) Warum kostenträchtige Leute
mobilisieren, wenn sie danach noch mehr kosten? Die Zukunft sieht nicht
viel heller aus. Wo Workfare war, wird Aufbewahrung sein! Es sind einfach
zu viele auf dieser Welt, die nicht mehr „gebraucht“ werden. Künftig soll
eine Mischung aus betäubender Unterhaltung und ausreichender Ernährung
genügen, – vielleicht noch angereichert mit etwas „Sinnstiftung“ bei
Bedarf, etwa im Rahmen von Freiwilligenarbeit im Sportverein oder in der
Nachbarschaft. Dann gibt es womöglich ein bisschen Taschengeld. Kurzum:
Billige Brot-und-Spiele statt teurer Eingliederung. Das Bürgergeld-Konzept
der FDP liest sich bereits wie die Umsetzung dieser Vision…“
 

Hilfskraft

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#2
So geht das natürlich nicht!

So wird das gemacht:


Abends fährt ein Lautsprecherwagen durch die Siedlung und fordert alle Arbeitslosen dazu auf, sich am nächsten Morgen um 4.00 Uhr auf den und dem Platz zu sammeln, bzw. sich bei einen der anwesenden Kapos zu melden.
Es wird darauf hingewiesen, das diejenigen, die nicht freiwillig erscheinen, aus Sicherheitsgründen in Lagerhaft genommen werden, um das zukünftige pünktliche Erscheinen zu gewährleisten.

Am nächsten Morgen wird man einer Gruppe zugeteilt und bekommt einen Stempel auf die Stirn gestempelt, um den Kapos die Erkennung zu erleichtern.
Das Abwischen der Stempel ist bei schwerster Kerkerstrafe bei Wasser ohne Brot verboten.

Nun bekommt man je nach Arbeitsanforderung einen Spaten, eine Schippe, eine Hacke in die Hand gedrückt.

Natürlich muss man sich beeilen, ein Werkzeug zu ergattern, es reicht nicht für alle! Wer das Pech hat, keins zu bekommen, gräbt eben mit blanken Händen.

Nun Abmasch im Gleichschritt zur Arbeitsstelle im Bergbau, Kiesgrube und Wald und Feld.
Auf dem Weg dorthin ein fröhlich Lied auf den Lippen:
Lobet den Herren, Herr Westermann, dich wollen wir loben...

Im Arbeitsgebiet angekommen, wird stramm bis zum Mittag um 15.00 Uhr durchgearbeitet. Dann eine viertel Stunde Wasser und Brot fassen. Dann weiter bis zum Einbruch der Dunkelheit.
Nach der Ermahnung, morgen wieder ja pünktlich am Sammelplatz zu erscheinen, da sonst Sonntag nicht wie gewohnt um 18 Uhr Feierabend ist, sondern die verbummelte Zeit in der Nacht zum Montag nachzuholen ist, werden die Leute entlassen.
Natürlich nicht ohne die Ermahnung, sich auf den direkten Weg nach Hause zu begeben, da andernfalls die Lebensmittelgutscheine für Brot für die nächste Woche versagt werden müssen.
Lebensmittelgutscheinenempfängern ist es nämlich aus Sicherheitsgründen bei Strafe untersagt, sich außerhalb des Arbeitseinsatzes außerhalb Ihrer Wohncontainer aufzuhalten.

Schade, das hier der Vergleich mit ähnliche Vorkommnissen in der Geschichte verboten ist. Mir würde schon was einfallen!
 

Mario Nette

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#3
@Hilfskraft
Und jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass du uns berichtest, dass du beim Abfassen deine Beitrags das Lied der Moorsoldaten gepfiffen hast.

Mario Nette
 

Hilfskraft

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#4
@Hilfskraft
Und jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass du uns berichtest, dass du beim Abfassen deine Beitrags das Lied der Moorsoldaten gepfiffen hast.

Mario Nette
Aber nein! "Lobet den Herrn" ist ein Kirchenlied, also den Antichristen in der Regierung nahe stehend.

Während die Moorsoldaten , glaube ich gehört zu haben und bin jetzt zu faul zum nachwrugeln, im Moor in deiner Heimat
Ostfriesland entstanden sein soll.
 
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