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Kostenaufwändige Ernährung bei Neurodermitis

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Christine30

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Hallo, weiß jemand, wie es sich mit kostenaufwändiger Ernährung bei Neurodermitis (gerade bei den Kindern) verhält, ob die immer noch gewährt wird, oder ob diese Krankheit mittlerweile gestrichen worden ist, für die es Zuschuß gibt?
Danke
 

Atlantis

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Hallo Christine30,

hat zwar nichts explizit mit Deiner Frage zu tun, aber vielleicht interessiert Dich folgendes hinter dem Link und jenem dort weiterführenden Link zu diesem Spiegel-Bericht.

US-Studie: Chlorbleiche hilft bei Neurodermitis - Neurodermitis Forum

ciao
pinguin
Brottrunk
Mit Brottrunk gegen Neurodermitis





Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung. Der Begriff leitet sich von den Worten „Neuron“– Nerv und „Dermitis“– Entzündung der Haut ab.

Sie äußert sich durch trockene Haut, Juckreiz, Rötung, Nässen, Schuppung und Ekzemneigung, hauptsächlich in Gesicht, den Ellenbeugen, den Kniekehlen und an den Handrücken. Menschen, die unter dieser Erkrankung leiden, zeigen außerdem eine Abwehrschwäche gegen Bakterien-, Viren- oder Pilzinfektionen.

Die Ursache der Neurodermitis ist noch weitgehend unbekannt. Eine Rolle spielen genetische Faktoren und zusätzliche Auslöser wie Allergien, Stress oder trockene Luft in beheizten Räumen.
Die Folge ist in jedem Fall eine Unterfunktion der Talg- und Schweißdrüsen, die über einen noch nicht genau bekannten Zwischenschritt zu einer allergischen Hautreaktion inklusive dem starken Juckreiz führt.

In der Behandlung der Neurodermitis gibt es zwei Auffassungen: Die Schulmedizin vertritt die Ansicht, dass es sich bei der Neurodermitis um eine Hauterkrankung noch unbekannten Ursprungs handelt. Die Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild.
Die Naturheilkunde vertritt die Meinung, dass die Krankheit durch eine Überbelastung der Ausscheidungsorgane, beziehungsweise durch eine falsche Ernährung entsteht.
Der Therapieort ist nach dieser Auffassung, die wir teilen, somit nicht die Haut, sondern der Darm.


Bestätigt wird die hier dargestellte Wirkung von Brottrunk vom Bund Neurodermitiskranker in Deutschland. 20 Betroffene tranken in einer Studie fünf Wochen lang eine ansteigende Menge an Brottrunk.
Auch wurden die befallenen Hautstellen regelmäßig mit Brottrunk abgerieben, um die dort sitzenden schädigenden Bakterien abzutöten.
Das Ergebnis: Die Darmflora stabilisierte sich, die Krankheit besserte sich bereits in diesem kurzen Zeitraum und der Juckreiz ließ nach.



Aber lese selber mal den ganzen Bericht durch muss jeder selber Entscheiden ob es das ist mit dem Brottrunk.
Hab die Flachen schon bei Schle..er gesehen und mir für mein Magen Darm eine Gekauft schmeckt säuerlich
und riecht wie Baby Kotze kann man nur mit Apfelsaft gemischt trinken.




wissen-gesundheit.de – Brottrunk – Mit Brottrunk gegen Neurodermitis
 

Christine30

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Hallo, danke für Eure Ratschläge, die uns aber auch nicht weiterhelfen, da obiges und zig anderes ausprobiert,dennoch benötigen die betroffenen Kinder ganz spezielle kostenaufwändige Nahrung, um das Krankheitsbild einzudämmen. Den Bericht von Stand 2007 kannte ich schon, nur der hilft nicht weiter.
Ich benötige den neuesten Stand.

Kennt jemand den neuesten Stand, was Zuschuß/Mehrbedarf für kostenaufwändige Nahrung bei Neurodermitis betrifft?
 

zebulon

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Hallo Christine,

im Vorfeld mal: Soweit ich weiß ist es so, das bei Neurodermitis kein Mehrbedarf für die Ernährung anerkannt wird. Begründet wird das damit, dass es keine gesicherten Erkenntnisse gibt, das die Ernährung Neurodermitis verursacht, bzw. sich eine Umstellung der Ernährung sich günstig darauf auswirken kann.

Das weiß ich aber nur vom Hörensagen von einer Bekannten, deshalb bitte nicht darauf verlassen, sondern noch mal gegenprüfen.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Christine,

ich befürchte, das zebulon mit seinem Beitrag Recht hat, denn die Höhe des Mehrbedarfs wird in der Praxis nach den Empfehlungen des Deutschen Vereins (DV) aus dem Jahr 1997 bemessen. Die neuen Empfehlungen des DV wurden am 01.10.2008 herausgegeben.

4.1 Ernährung bei Erkrankungen, die diätetisch mit einer Vollkost zu behandeln sind
Nach dem aktuellen Stand der Ernährungsmedizin ist bei folgenden Erkrankungen, die auch in den Empfehlungen von 1997 aufgeführt waren, regelmäßig eine „Vollkost“ angezeigt:

a) Hyperlipidämie (Erhöhung der Blutfette)
b) Hyperurikämie (Erhöhung der Harnsäure im Blut)
c) Gicht (Erkrankung durch Harnsäureablagerungen)
d) Hypertonie (Bluthochdruck)
e) kardinale und renale Ödeme (Gewebswasseransammlungen bei Herz- oder Nierenerkrankungen)
f) Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit - Typ II und Typ I, konventionell und intensiviert
konventionell behandelt)
g) Ulcus duodeni (Geschwür am Zwölffingerdarm)
h) Ulcus ventriculi (Magengeschwür)
i) Neurodermitis (Überempfindlichkeit von Haut und Schleimhäuten auf genetischer
Basis)
j) Leberinsuffizienz.

Bei den unter a) bis j) genannten Erkrankungen ist in der Regel ein krankheitsbedingt
erhöhter Ernährungsaufwand zu verneinen. Es ist davon auszugehen, dass der auf der Grundlage der EVS 2003 bemessene Regelsatz den notwendigen Aufwand für eine Vollkost deckt (vgl. auch III.2).
Empfehlungen des DV vom 01.10.2008

Ich interpretiere es so, dass es keinen Mehrbedarf gibt.

Vielleicht solltest Du dennoch einen Antrag stellen, denn viele ARGEN sind ja nun nicht gerade fit im Umgang und der Auslegung von Empfehlungen und §§. :icon_wink:
 

RudiRatlos

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Wir haben dagegen auch Widerspruch eingelegt. Begründung: Es handelt sich dabei nur um eine Empfehlung, und dass andere Argen den Mehrbedarf trotzdem bewilligt haben.
 

Christine30

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Danke Euch allen.
Rudiratlos, machen die Argen da Unterschiede, die einen bewilligen es, die anderen nicht? In unserem Fall kann man aber doch nicht einfach begründen damit, dass andere Argen es aber genehmigen, wenn man selber nicht mal weiß, welche Argen.
Jedenfalls sehen bei uns die neuen Anträge bzw. Folgeanträge für den Mehrbedarf nun anders aus, denn Neurodermitis ist dort auf einmal nicht mehr aufgeführt. Früher stand es immer noch drin in der Liste der Erkrankungen, für die Mehrbedarf gezahlt wird.

Rudiratlos, hat denn Euer Widerspruch Erfolg gehabt?
 

Christine30

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Danke! Würde mich ja interessieren, was bei Deinem Widerspruch dann herauskommt.
 

rando

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Meiner Ansicht nach wäre es vielleicht hilfreich, beim Versorgungsamt einen Antrag auf Anerkennung und Einstufung der Behinderung - in diesem Fall der Neurodermitis - zu beantragen. Ich weiss aus Erfahrung, dass man nach erfolgreicher Anerkennung und entsprechender Einstufung sogar steuerliche Vorteile erlangen kann. Das müsste dann auch anderweitig hilfreich sein. Im übrigen habe ich unter folgendem Link auch einige nützliche Tipps gefunden:Gesetzliche Möglichkeiten. Viel Erfolg weiterhin
 

Muzel

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Wer hat denn die Diät bei Neurodermitis angeordnet? War das ein Facharzt?
 

RudiRatlos

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Sorry,
ich hatte es mehr allgemein gemeint. Bei uns ist es Hyperlipidämie (Erhöhung der Blutfette)
 
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