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Kosten für Umzug

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hallo Gemeinde,

ich bin mit Zustimmung der Arge 3 Monate früher, als in der Aufforderung zur Senkung der KdU von Mönchengladbach nach Düsseldorf, umgezogen. Aus einer 2 Zimmerwohnung mit reichlich guten Möbeln, Waschmaschine, Trockner und was man noch so in Keller und Garage hat.

Die ARGE MG hat mir 184,00 Euro Pauschal als Umzugskostenhilfe überwiesen. Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt und Pauschalkosten, die hier im Forum nach Prof. Berlitz genannt sind, angegeben. Aber nur für einen Single Haushalt mit 45 m². Es sind um die 1005,00 Euro.

Nun will die ARGE von mir Rechnungen über Umzugsfirma, Renovierung, Handwerker für Waschmaschinen Abbau ect.

Da ich ja vom Bodensee zur Umschulung nach MG gezogen bin, habe ich groß keine sozialen Kontakte knüpfen können und Freunde gehabt, die mir mal eben unentgeltlich beim Umzug geholfen haben.

Ein Kumpel aus der Schule hat sich bei einer Spedition von seinem Freund einen 7,5 t Lkw geliehen und mir mit 4 seiner Kumpels über 5 Stunden beim Umzug von MG nach D´dorf geholfen. Gestrichen haben die mir die verlassene Wohnung auch. 2 Eimer Farbe, Pinsel, Folie ect. hatte ich beim Einzug schon gekauft aber nicht gebraucht, weil ich die farbigen Wände übernommen hatte und ich beim Auszug renovieren sollte.

Ich habe meinem Kumpel und den Helfern dann 650,00 Euro in die Hand gedrückt.

Er würde mir auch bestätigen dass er das Geld von mir erhalten hat, nur weiß ich nicht genau wie sich das dann mit Anstiftung zur Schwarzarbeit verhält. Eine Umzugsfirma und Maler wären bei weitem teurer gekommen als die Arbeiten in Eigenrgie. Leider hat man, wenn man Kosten Sparen will, keine offizielle Rechnung.

Ich habe eine Beschwerde E-Mail an den Oberbürgermeister Bude in MG geschrieben, dass seine Gemeinde in etwa 1900,00 Euro durch meinen frühen Umzug an Kosten gespart hätte unddie ARGE mich mit 184,00 Euro Pauschalkosten abspeisen will. Seine Reaktion war, dass er es mit Interesse gelesen hätte, aber die Zuständigkeit allein bei der ARGE liegt.

Ich habe Frist bis 23.10.09 die Nachweise einzureichen ansonsten wird der Widerspruch nach Aktenlage, also abgeschmettert, entschieden.

Die Schweinerei so hinnehmen oder Anwalt und Klagen?

Anlage: Antwort der ARGE auf meinen Widerspruch.
 

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redfly

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#3
Du musst auch die Notwendigkeit im Antrag belegen. Ohne Nachweis wird das Jobcenter einige Kosten so zumindest nicht übernehmen.

zu 1: Umzugskartons wirst du nur bekommen, wenn dir auch eine Umzugsfirma zusteht.

zu 2: so wie es die ARGE geschrieben hat

zu 3: so wie es die ARGE geschrieben hat

zu 4: wurde ein Atest eingericht? Hat man dich zum Ärztlichen Dienst geschickt. Falls nicht, sieht es auch hier schlecht aus.

zu 5: Die ARGE hat Recht, ist leider nicht erforderlich

zu 6: Ohne Nachweis geht gar nichts! Einfach nur aufschreiben reicht nicht.

zu 7: Da du vermutlich viele Kosten aus deiner eigenen Tasche bezahlt hast, wirst du dem Geld jetzt hinterherrennen müssen.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#4
Du musst auch die Notwendigkeit im Antrag belegen. Ohne Nachweis wird das Jobcenter einige Kosten so zumindest nicht übernehmen.

zu 1: Umzugskartons wirst du nur bekommen, wenn dir auch eine Umzugsfirma zusteht.

zu 2: so wie es die ARGE geschrieben hat

zu 3: so wie es die ARGE geschrieben hat

zu 4: wurde ein Atest eingericht? Hat man dich zum Ärztlichen Dienst geschickt. Falls nicht, sieht es auch hier schlecht aus.

zu 5: Die ARGE hat Recht, ist leider nicht erforderlich

zu 6: Ohne Nachweis geht gar nichts! Einfach nur aufschreiben reicht nicht.

zu 7: Da du vermutlich viele Kosten aus deiner eigenen Tasche bezahlt hast, wirst du dem Geld jetzt hinterherrennen müssen.

Danke,

dann werde ich nach Ablehnung einen Anwalt aufsuchen. 184,00 Euro Pauschalkosten sind einfach zuwenig für einen Umzug.

Grüßle
 
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