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Kosten für Umzug

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verona

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#1
Hallo,
ist zwar häufiger Thema hier, ich habe doch nichts konkretes gefunden.

Müssen Anteile der Umzugskosten übernommen werden, oder ist alles eine Kannleistung?
Wenn Übernahme, worauf hat man Anspruch?

V.G. verona
 

Mario Nette

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#2
Wenn die ARGE den Umzug "anordnet" bzw. dem zustimmt, muss sie auch hinsichtlich der Umzugskosten eine vertretbare Entscheidung fällen. Es gibt außerdem keine Kann-Leistungen, sondern nur Ermessensleistungen. "Kann" ist willkürlich, "Ermessen" muss vernünftig begründet werden. Fehlt die Begründung, ist die Entscheidung sowieso anfechtbar.

Mario Nette
 

verona

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#3
Hi,
danke!
Ich muss raus wegen Eigenbedarf. Habe vor 10 Tagen einen Antrag auf Kostenübernahme Transporter und Hilfskraft(e) gestellt. Leider noch nichts weiter gehört von der ARGE.
Also wieder hindackeln.
V.G. verona

..........Fehlt die Begründung, ist die Entscheidung sowieso anfechtbar.

Mario Nette[/quote]
 

Mario Nette

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#4
Oha, wegen Eigenbedarf. Was sagt denn der Vermieter dazu, dass dir dabei Kosten entstehen? Mag/kann der sich nicht vielleicht auch beteiligen?

Mario Nette
 

verona

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#5
bin im Mieterschutzbund, die RA meint höchstens wenn die Vermieterin sich darauf einlässt, etwas zu zahlen. Wird sie nicht!

Der Sachbearbeiter sagte mir heute 125€ würde ich bekommen. 65€ für den Transporter und 50€ für zwei Hilfskräfte.:icon_party:

Die Wohnung ist von einer Wohngesellschaft und recht teuer und weist einige Mängel auf, die aber laut der jetzigen Mieterin ( auch AlgII) nicht behoben werden. Nehmen 3 KM für Kaution, wovon sie nachher meistens 50% einbehalten. Echt schei...

Wenn ich Arbeit bekommen sollte, kann ich die nicht mehr bezahlen. Sehr hohe Heizkosten und NK.

Habe noch drei Monate, dann wirds eng für mich. Die Chancen als Arbeitslose(r) sind ja wirklich prickelnd.

V.G. verona


Oha, wegen Eigenbedarf. Was sagt denn der Vermieter dazu, dass dir dabei Kosten entstehen? Mag/kann der sich nicht vielleicht auch beteiligen?
 

Mario Nette

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#6
Alles schriftlich beantragen, was anfällt. Beispielsweise Übernahme der Kaution, Renovierungskosten, Nachsendeauftragskosten, Ummeldekosten, die wirklichen Kosten für Umzugswagen und Helfer, ggf. finanzielle Mittel für Erstausstattung, ... Mache denen klar, dass du nicht über die finanziellen Mittel dazu verfügst und in der aktuellen Wohnung bleiben musst (um nicht obdachlos zu werden), wenn der Umzug nicht ermöglicht wird. Bis ein Richter dann auftraucht wegen Räumungsklage, wird die ARGE intervenieren.

Mario Nette
 

verona

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#7
Wie ist das, wenn ich diese Wohnung ablehne. Die Arge würde sie ja bewilligen.
Also ich bekomme bis zum Auszugsdatum meiner jetztigen Whg. nichts - Räumungsklage- und es kommt heraus, dass ich ja hätte eine nehmen können.???
Muss ich hinnehmen, dass ich mich verschlechtere? Zumal die Heizung in der "neue Whg." erst funkioniert,
wenn man den Zimmerregulator auf 25 Grad hochfährt. Daher wohl die hohen Energiekosten. Für 42 qm 117 € (inkl. Strom)


.......Bis ein Richter dann auftraucht wegen Räumungsklage, wird die ARGE intervenieren.

Mario Nette[/quote]
 

Mario Nette

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#8
Klar, du kannst die neue Wohnung nehmen und alles vorschriftsgemäß beantragen - doppelte Miete usw. Und dann ziehst du aber einfach nicht um, weil du es dir nicht leisten kannst.

Mario Nette
 

verona

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#9
RISIKO

Das Problem ist, dass ja Umzugskosten von der Arge (125€) übernommen werden. Das Gesetz sieht es so vor und es deckt nach deren Ermessen die Kosten ab. Folglich geht die Gesetzgebung davon aus, dass man damit einen Umzug bestreiten kann. Ob das nun real machbar ist, steht auf einem anderen Blatt.
Erzählte mir (leider) auch die vom Mieterschutzbund.
Ein Richter(in) wird sich darauf berufen können. Und die Räumungsklage kann zugunsten der Vermieterin gehen. Das Risiko ist hoch, denn danach steht die Obdachlosigkeit.

Doppelte Miete brauche ich nicht beantragen. Und andere Zuschüsse bekommt man nur für die Erstausstattung z.B. nach Inhaftierung.
Wird eine Whg. in einem tapezierfähigen Zustand übergeben, können dafür Kosten (Tapete, Farbe) übernommen werden.
Beantragen werde ich es trotzdem mal.

Habe heute morgen etliche private Vermieter aus der Zeitung angerufen. Immer die Nachfrage: "Was machen Sie" "Nein mit dem Amt wollen wir nichts zutun haben."
Auch wenn ich bis zum Besichtigungstermin vordringe, spätestens dann ist Schluss.
verona



Klar, du kannst die neue Wohnung nehmen und alles vorschriftsgemäß beantragen - doppelte Miete usw. Und dann ziehst du aber einfach nicht um, weil du es dir nicht leisten kannst.
 

verona

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#11
das ist nett, dass du mir den Link angezeigt hast. Allerdings habe ich keine Problem mit den Kosten zur Unterkunft, wie in dem Widerspruch beschrieben sondern mehr:
Der SB gibt mir bis dato nicht schriftliches. Nur telefefonische Zusicherung von 120€, Ok, werde ich hinterherlaufen.
Doch dann wo gegen Widerspruch? Wie ich in Erfahrung brachte, müssen die auch nicht mehr zahlen.

Und: ich habe bei denen drei Widersprüche laufen 1. Heikosten 2. angebliche unerlaubte Ortsabwesenheit 3.EGV.
Bei 2+3 kam eine schriftlliche Benachrichtung, dass sie bearbeiten. HK seit September nichts!

Wenn der Wohnungsstress vorbei ist, will reagieren. Aber wenn die auch so lange mit den Umzugskosten brauchen................

verona





Hier unten links,Widerspruch zur KDU mit vielen Tips und Hilfen.
 
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