• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Kosten für Überprüfungsantrag §44 SGB X per Beratungsschein und Anwalt ??

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

Ratloser2006

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
5 Nov 2006
Beiträge
710
Gefällt mir
19
#1
Ich möchte auch ganz gerne der Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X stellen.

Frage, wenn ich das über einen Anwalt mache, kann ich dies per Beratungsschein machen lassen oder wie oder wer trägt dann die Kosten ??
 
E

ExitUser

Gast
#3
Ich möchte auch ganz gerne der Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X stellen.

Wegen welcher Angelegenheit?

Frage, wenn ich das über einen Anwalt mache, kann ich dies per Beratungsschein machen lassen oder wie oder wer trägt dann die Kosten ??
Aus meiner Erfahrung her kann ich sagen das das Amtsgericht einen Beratungshilfeschein nur speziellen Fällen wie Sanktionen und bei Fällen mit guter Aussicht auf erfolg rausgibt. Kann aber von Gericht zu Gericht anders sein.

Meinst du nicht hier kann dir geholfen werden ?

Wenn du dich in Angelegenheiten der Sozialgesetzgebung absolut nicht auskennst würde ich es auch einen Anwalt machen lassen. Kann man ja auch als Grund angeben beim Amtsgericht das man eben sich da nicht ran traut.
 

Ratloser2006

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
5 Nov 2006
Beiträge
710
Gefällt mir
19
#4
Also geht es mit Beratungsschein ?? Es geht um die höhe der Regelsätze.
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#5
Was deiner Meinung nach soll der Anwalt noch machen? Den Brief für dich absenden? :icon_smile:

Mario Nette
 

Erolena

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Nov 2007
Beiträge
5.939
Gefällt mir
1.507
#6
Ich habe das gleiche Anliegen Überprüfungsantrag,

nur geht es nicht um Regelsätze sondern um Absetzbeträge usw.

Was meint ihr, muss ich es näher begründen, dass ich dabei juristische Hilfe benötige? z.B. die Schwierigkeit des Falles schriftlich darlegen?

Oder reicht es, das mündlich bei Antragstellung auf Beratungs-KH vorzubringen?

Könnte es passieren, dass der Richter sagt, das ist zu schwierig -
Folge: Beratungshilfe abgelehnt.

Denn ich sehe einen Widerspruch wegen Beratungskosten
zwischen a) und b)

a) Der Überprüfungsantrag muss einigermaßen schwierig (genug) sein, um einen Beratugnskostenschein zu erhalten.

b) Andererseits soll der Richter prognostiziern, dass der Widerspruch des Antragstellers vermutlich Erfolg haben wird - also evtl. gerade leicht zu überblicken?
 

Ratloser2006

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
5 Nov 2006
Beiträge
710
Gefällt mir
19
#7
OK also ich stelle den Antrag selber, jetzt gab mir ein Anwalt ein Tip seit 2005 ( sofern man seit 2005 ALG II bezieht ) jeglichen Bescheid zu benennen, dann würde die richtig ins Schwitzen kommen.

Sind damit lediglich die Bewilligungsbescheide gemeint oder jeglicher Abänderungsbescheid ?? Da kommen seit 2005 mehr als 2 Ordner zusammen :))) BG mit Kinder und beide Partner immer nen anrechnungsbedürftigen Job :biggrin::biggrin:
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#8
Es sind alle Bescheide gemeint, die über Regelleistung entscheiden. Führe sie einzeln auf. Zur Sicherheit fügst du hinzu: "und alle weiteren, hier nicht explizit aufgeführten Bescheide." - soll sich doch die ARGE 'n Kopp machen.

Mario Nette
 

Ratloser2006

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
5 Nov 2006
Beiträge
710
Gefällt mir
19
#9
Da reicht das Datum der jeweiligen Bescheide, richtig ?? Also auch Änderungsbescheide bzgl. nachträglicher Gehaltsanrechnung vom 400 Euro Job, oder stehe ich da jetzt auf dem Schlauch ?
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#10
Ich sagte doch: Alle Bescheide, die über die Regelleistung entscheiden. Man könnte sich natürlich die Arbeit machen und das aufdröseln in Richtung "welcher Bescheid wurde durch welchen aufgehoben -> den aufgehobenen braucht man nicht überprüfen zu lassen", aber warum, wenn man doch eh die gesamten Berechnungen infrage stellt?

Mario Nette
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten