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Kosten eines Vertreters

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Der Ratlose

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hallo,

da ich ja trotz einer AU bei der Arge vorstellig werden mußte und dabei einen Bänderriss bekamm habe ich nun eine menge Probleme.

Ich weiß jetzt nicht wie das im Sozialrecht geregelt ist.

Aber ich werde jetzt weitere Wochen wegen dem Bänderriss krankgeschrieben sein.
Nun möchte ich die Kosten für einen Vertreter in der Firma beantragen.(Ich bin Selbständig)

Wenn ich zum Beispiel auf eine Wehrübung fahre dann werden mir 300 € pro Tag für den Vertreter bewilligt bzw.ersetzt.

Kann ich das jetzt einfach so bei der Arge beantragen oder geht das wieder nur über eine Schadenserstzklage gegen den Arbeitgeber des SB.
Das wäre in diesem Falle wieder das Bundesland , das Problem ist nur das das dann das 3te oder 4te mal wäre das das Bundesland verurteilt wird mich zu entschädigen.
Das dauert auch immer Jahre und ich wohne schließlich nicht in einem Landgericht.
 

Andrea123

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Hallo,
für den Weg zum Arbeitsamt ( Meldetermin) ist die Berufsgenossenschaft zuständig, weil das als Arbeitsweg angesehen wird.
Also, wenn dir dadurch Kosten entstanden sind, ist eh die Berufsgenossenschaft dein Ansprechpartner und nicht die Arge, der würde ich es aber auch trotzdem melden und die müssen es dann weiterleiten.
Gruss von Andrea
 

Der Ratlose

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hallo,

das mit dem melden usw. ist schon alles durch.

Mir geht es um die Kosten eines Vertreters. das bleibt wohl nicht an der BG hängen.

Das ist ein problem der Arge, Sie hat das Problem ja auch verursacht.
Einfach nicht darauf bestehen das Leute mit einer AU antanzen müssen.
 

Andrea123

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Hallo Ratloser,
hast du eine Unfallversicherung???
Vielleicht bezahlt die dir ja einen Vertreter, weil du aus krankheitsgründen nicht mehr selbst arbeiten kannst.
Tja , das ist eben so, wenn man selbstständig ist, müsste man auch privat versichert sein und wenn es dann zum Unfall kommt, naja.
Krankheit in der Selbstständigkeit ist eben TEUER !!!!
Gruss von Andrea
 

Der Ratlose

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Also jetzt mal ganz ehrlich.

Was hat denn so eine Geschichte mit einer eigenen Unfallversicherung zu tun.

Ich bin krankgeschrieben gewesen mit einer gültigen AU.
Die Arge hat mich trotzdem vorstellig werden lassen.

Das mann mit einer Bänderdehnung nicht durch die Welt wandert oder Fahrrad fährt war der Arge klar.Es war klar das dies eine verschlechterung des Gesundheitszustandes nach sich ziehen würde.

Die Arge hat dieses aber in Kauf genommen als sie auf einem persönlichen vorstelligwerden trotz AU bestand.
Dabei ist es dann ja auch zu dem Bänderriss gekommen.
Das ist ja nicht auf dem heimischen Sofa passiert.

Da gibt es ein Verursacherprinzip. Und wer die Musik bestellt der bezahlt Sie auch.

Wenn ich dich mit dem Auto überfahre dann frage ich dich ja auch nicht ob du eine Unfallversicherung hast die dir deinen Schaden bezahlt.
 

Andrea123

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Hallom du Ratloser,
willst du jetzt dem Amt die Schuld zuweisen, dass du dich aufs Maul gelegt hast??
Natürlich haben die dich zum Meldetermin gebeten, aber welches verursacherprinzip meinst du? Die hätten also deinen Bänderiss verursacht, weil du zum Termin musstest, sehe ich das richtig?????
Das gilt als Arbeitsweg- Unfall, also Berufsgenossenschaft, ist dafür haftbar und nicht das Arbeitsamt !!!!!!!
Ich wünsch dir aber trotzdem, alles Gute und lege die Beine hoch, dann heilt der Bänderiss wieder schneller.
Gruss von Andrea
 
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Hallo Ratloser,

vielleicht hilft Dir dieses ein wenig weiter. Es verweist zwar auf ein Vorstellungsgespräch, aber es handelt sich bei Dir ja auch um ein von der ARGE veranlasster Termin.

Ein Arbeitsloser, der von der Arbeitsagentur zu einem Bewerbungsgespräch vermittelt wird, ist auf dem direkten Weg dorthin durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt.
Quelle: MDR
 

Der Ratlose

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Seltsame sache heute.

ich sitze hier und wundere mich das noch keine Anfrage von der Unfallkasse des Bundes gekommen ist.

Also rufe ich dort an.
Dort ist noch keine Meldung eingegangen.
Ich spreche so mit dem Mitarbeiter recht freundlich und sage das ich einen Unfall/Verletzung bei einem Termin der Arge hatte.
Er sagt mir dann ganz freundlich ich solle mir keine Gedanken machen da die Unfallkasse die Kosten für die Genesung übernehmen würde.

Ich sage das ich überhaupt nicht weiß an wenn ich mich wegen Schadensersatz wenden soll.
Er erwiedert freundlich das es keinen Schadensersatz geben würde bei der Unfallkasse des Bundes.

Da sage ich das er wohl recht habe aber es gehe mir um die Kosten für einen Vertreter in meinem Betrieb.
Ich wäre nicht arbeitslos sondern ein Selbständiger Aufstocker und mein Betrieb muß ja weitergeführt werden.
Da ist der Mann auf einmal wie ausgewechselt und sagt er könne jetzt gar nichts sagen da er noch keinen Vorgang darüber hätte.

Nun meine Frage an euch:
Kann es sein das die Unfallkasse des Bundes jetzt meinen Vertreter bezahlen muß ? Es geht wohl nach dem SGB VII.
Ich bin einfach erstaunt.
 
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