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Kosten der Unterkunft für 6 Monate

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E

ExitUser

Gast
Die KdU werden in der Regel für 6 Monate übernommen.Wenn nun ein Hartz IV Empfänger meinetwegen für 3 Monate kein Alg2 mehr bezieht und danach wieder hilfesuchend wird, beginnt denn in der Regel wieder die 6 Monatsfrist? :uebel:
 
E

ExitUser

Gast
Wenn dann einen neuen Antrag gestellt wird, dann trifft der § 22 SGB II zu. Dieses umfasst auch die 6 monatige Übernahme der KdU. (Neuantrag)
 

Arania

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Meine KDU wurden nach dem Erstantrag Hartz IV für 12 Monate übernommen und jetzt für weitere 6 Monate allerdings mit dem Hinweis der Aufforderung zur Kostensenkung, also ist das wohl nicht grundsätzlich so mit den 6 Monaten :kinn: :kinn:
 
E

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Gast
Einem Hilfesuchenden werden die tatsächlichen KdU für 6 Monate gewährt (von Juli- Dezember 2005).Im November und Dezember erhält er keine Leistung von der Arge, weil das Nebeneinkommen seiner Frau zu hoch ist, sie haben für November und Dezember also keinen Anspruch auf ALGII.Fortzahlungsantrag für den Zeitraum Januar- Juni 2006 wurde jetzt gestellt.Wird er für Januar und Februar noch die tatsächlichen KdU anerkannt bekommen?
 
E

ExitUser

Gast
Also nochmal : Urteile der unteren Instanzen haben nur Wirkung für den geltenden Einzelfall. Man kann sie als Begründungshilfe nehmen und darauf verweisen, entscheiden tut jedes Gericht unabhängig davon.
Im Gesetz steht, dass die tatsächlichen Kosten der Wohnung LÄNGSTENS für 6 Monate übernommen werden können, sofern diese unangemessen sind. Wenn sie angemessen sind, gibt es ja auch logischerweise keinen Grund zur Kürzung.
Wer aufgefordert wird, seine Kosten zu senken, tut gut daran, sich umgehend - und nicht erst nach 6 Monaten - darum zu kümmern, ob er das kann ( senken) . Wenn nicht, muss er das nachweisen können und dann müssen auch die unangemessenen Kosten weiter übernommen werden. Ergeht eine Aufforderung zum Umzug, muss der Träger ( Amt) die Kosten für diesen bezahlen.
Wenn eine Senkung nur durch einen Umzug erreicht werden kann, aber keine Aufforderung dazu erging, sollte man sich dies schriftlich geben lassen, dass man umziehen soll oder darauf drängen, dass einem bescheinigt wird, dass man die Kosten dann eben weiter übernehme, die "unangemessenen Wohnkosten".
Ein Umzug ist wirtschaftlich nur dann , wenn die Einsparung an Wohnkosten auch im Vergleich zu den Umzugskosten etwas bringt, was oft kaum der Fall ist, wenn es um 12 Euro oder 3 Qm geht.z. B.

Einigen Behörden- ähem - fällt vielleicht erst nach 12 Monaten auf, dass Kosten "unangemessen" hoch sind. Oder zumindest entscheidet sie dann, eben , dass dies der Fall sei. Das Problem ist, dass der Begriff "angemessen" nicht eindeutig näher bezeichnet ist und im Einzelfall deutlich schwanken kann.
 
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