Kosten der Unterkunft angemessen?

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Helga400

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Hallo,

kann mir hier jemand sagen ob eine 2 Zi.-Wohng. mit ca. 54 qm, Kaltmiete € 360,- bzw. Warmmiete € 464,- in Esslingen/Baden-Württemberg angemessen ist? Muß leider noch dazusagen, dass eigentlich zu diesen € 360,- Kaltmiete noch € 30,- für Stellplatz dazukommen, das problem ist nur, dass wir den gar nicht brauchen, da kein Auto vorhanden u.auch keines angeschafft werden kann wegen HartzIV
 
A

Arco

Gast
Helga400 meinte:
Hallo,

kann mir hier jemand sagen ob eine 2 Zi.-Wohng. mit ca. 54 qm, Kaltmiete € 360,- bzw. Warmmiete € 464,- in Esslingen/Baden-Württemberg angemessen ist? Muß leider noch dazusagen, dass eigentlich zu diesen € 360,- Kaltmiete noch € 30,- für Stellplatz dazukommen, das problem ist nur, dass wir den gar nicht brauchen, da kein Auto vorhanden u.auch keines angeschafft werden kann wegen HartzIV

Hallo Helga,

ja, die zuständige Arge :lol: :lol:

? 1 Person oder 2 Personen

der Stellplatz wird nicht übernommen

.... und vorab noch, eine Wohnung muß vor dem Umzug von der Arge immer vorher auf Angemessenheit überprüft und genehmigt werden.

Also kann man dann sowie die Arge mal vorher grundsätzlich fragen.

Wenn du mich fragen würdest wie das bei mir in Kassel ist, könnte ich dir genau antworten. Aber in Esslingen kennen sich nicht viele aus...
 

wolliohne

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hmm

Helga400,
so einfach ist Deine Frage nicht zu beantworten,weil jede ARGE hat wohl ihren eigenen Mietspiegel !
Seit wann beziehst Du Leistungen vom Amt ?

Lt. Gesetz muss die ARGE die vollen Kosten für ein halbes Jahr voll übernehmen.

Alles Gute!
 

Helga400

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Erstmal Danke

Hallo,

es ist so, dass wir hier auch eine 2 Zi.-Wohng. haben, die aber angeblich zu teuer ist, die jetzigen Mietkosten wurden schon 1/2 Jahr übernommen, also müssen wir jetzt ruckzuck was billigeres finden. Die eine 2 Zi.-Wohng. wurde uns angeboten, angeblich hat dieser Vermieter auch nix gegen HartzIVEmpfänger, aber mit der Garage wird das wohl ein Problem geben. Haben noch ein Angebot von einer Genossenschaft erhalten, diese auch besichtigt, aber.... diese Genossenschaft weiß angeblich nicht mal genau, ob und wo in diesem Haus/Wohnung ein Waschmaschinenanschluß vorhanden ist und das obwohl die Genossenschaft dieses Haus doch wohl in- und auswendig kennen muß. Muß am Rand noch bemerken,dass besagtes Haus wohl Baujahr ca. 1920 oder evtl. noch älter ist, also mit Gewölbekeller und Holzläden etc., so wie früher eben.Kann sowas sein in einem solchen Haus? Aber die Frage ist, wie waschen dann die anderen Bewohner??
 

wolliohne

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Deine Entscheidung ?

ich würde mich nicht dem Druck der ARGE beugen!
Und von "Müssen" kann überhaupt keine Rede sein!

Habe nähmlich das gleiche Problem und ich werde bis zur letzten Instanz klagen !

Nicht vergessen, Du brauchst die Genehmigung Deiner ARGE für den evtl. Umzug.
Die ganzen Kosten drumherum sind ebenfalls von der ARGE zu übernehmen.
 
E

ExitUser

Gast
Erst einmal Ruhe bewahren, Helga. Du schreibst, die Arge hat die Kosten für eure jetzige Wohnung für ein halbes Jahr übernommen. Die Zeit sei rum.

Habt ihr denn inzwischen überhaupt einen rechtsfähigen Bescheid bekommen, die Kosten zu senken? Darin muß auch der Zeitraum benannt sein, ab wann die Miete zu senken ist. Auch dann muß die Arge unter bestimmten Umständen weiter die Kosten übernehmen. Lt. Rundbrief des Ministeriums für Arbeit Fam. Soziales und Gesundheit sind Gründe dafür:

- Unter anderem bei einer dauerhaften Erkrankung, Behinderung oder besonderen Lebensumständen, wenn dadurch ein besonderer Mehrbedarf begründet wird,
- akut notwendiger Wohnraumversorgung, wenn Wohnungen zum Höchstwert tatsächlich nicht zur Verfügung stehen.
... Diese Kausalität zwischen besonderer Notlage und dem dadurch bedingten Bedarf an einer größeren Wohnung muss ggfs. im Einzelfall nachgewiesen werden.

Es muß euch also möglich sein, angemessenen Wohnraum anzumieten. Der Angemessenheitsbegriff ist kein Willkürbegriff, sondern unterliegt im Streitfall der vollen gerichtlichen Kontrolle. Im Ablehnungsfall solltet ihr also in Widerspruch und Klage gehen.

Ein nicht vorhandener Waschmaschinenanschluß dürfte allerdings kein Grund sein, die Wohnung abzulehnen.

Im April 2005 hat das Ministerium für Arbeit Familie... einen Rundbrief herausgegeben, in dem für 2 Personen bis zu 60 m² oder 2 Räume genannt sind. Für Eßlingen gilt die Mietstufe 5 (15 - unter 25 % abweichend vom Durchschnitt der Mieten vergleichbaren Wohnraums im gesamten Bundesgebiet).

Der Stellplatz für euer nichtvorhandenes Auto muß von der Arge nur übernommen werden, wenn die Herauslösung dieser Kosten vom Vermieter abgelehnt wird.

Und bevor ihr euch überhaupt dran macht, die Kisten zu packen, muß die Arge den Umzug anordnen und dann hat sie auch alle Kosten dafür zu tragen. Das ist dann aber wieder eine andere Frage. Dazu wurde im Forum schon viel geschrieben. Einfach mal suchen.
 

Helga400

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Hallo,

danke für Eure Antworten.

Aber hallo, das ist ja jetzt wohl nicht ernst gemeint, dass man als HartzIVler eine Wohnung nicht ablehnen kann wo überhaupt kein Waschmaschinenanschluß vorhanden ist. Das kann ja wohl jetzt echt nicht mehr sein oder wie???? Wie bitte soll man denn seine Wäsche waschen???? Soll man denn dauernd in Schmutzklamotten rumlaufen so nach dem Motto: "Als HartzIVler ists doch eh egal und dann sieht man gleich dass es HartzIV ist. Ok man kann ja bestimmte Sachen ohne Waschmaschine waschen, aber z.B. Bettwäsche, wie bitte soll denn das gehen ohne Maschine??????? Und Waschsalons gibt es heute sehr selten und wer weiß ob da dann gerade einer in der Nähe der Wohnung ist und wenn man kein Auto hat wie bitte soll man dann die Wäsche transportieren?? :stop: :?
 
E

ExitUser

Gast
Also, Helga,

Du kannst in jedem Fall Widerspruch einlegen.

Es sollte doch wohl möglich sein, einen Waschmaschinenanschluß zu installieren oder aber, wenn du waschen willst, schließt du deine WM so lange an den Wasserhahn an.

Ich habe auch nur gesagt, dass ich nicht glaube, dass ein fehlender WM-Anschluß ein Ablehnungsgrund für eine Wohnung ist. Du kannst es ja drauf an kommen lassen und uns das Ergebnis mitteilen.
 

Ralf Hagelstein

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Helga400 meinte:
Hallo,

kann mir hier jemand sagen ob eine 2 Zi.-Wohng. mit ca. 54 qm, Kaltmiete € 360,- bzw. Warmmiete € 464,- in Esslingen/Baden-Württemberg angemessen ist?

Die Landesrichtlinien für BW findest Du hier:
Tacheles

Die Regeln für Deinen Wohnort muß Dir Deine Arge schriftlich nachweisen.

Zum Stellplatz folgendes:
Gehört der untrennbar zum Mietvertrag für die Wohnung, muß die Arge ihn erstmal bezahlen, solange Du ihn nicht untervermieten kannst, soweit dies Dein Vermieter zulässt.
Ist dies nicht der Fall, kannst du ihn ja getrost kündigen, wenn ihr den nicht braucht und selbst bezahlen könnt.

Zur Waschmaschine:
Bist Du Single, und in der Wohnanlage gibt es eine "Waschküche", ist nix mit eigener Waschmaschine.
Seit Ihr mehrere Personen, und die Arge verlangt einen Umzug, muß die Arge für alle Kosten des Umzuges aufkommen.

Ob der evtl. nichtvorhandene Anschluß für eine Waschmaschine dazugehört, muß dann evtl. das Sozialgericht entscheiden.
 

Helga400

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Danke an alle!

Hallo nochmal,

danke an alle für die Antworten.
Es ist so, dass wir eine sogenannte "Bedarfsgemeinschaft" sind, also ein Paar in "wilder Ehe". In dieser einen Wohnung wo wir evtl. bekommen (dies ist ein Haus bzw. Wohnung von einer Genossenschaft) kann uns keiner sagen ob und wo der Waschmaschinenanschluß ist, selbst von der Genossenschaft dieser Verwalter wo wohl diese Wohnungen in diesem Haus schon ewig kontrolliert bzw. abnimmt vor Ein-/Auszug weiß es "angeblich" nicht genau. Es hatte von dem geheissen dass in besagtem Haus eine Waschküche sein soll wo auch dieser Anschluß separat sein soll. Wo wir aber mal bei der Besichtigung waren und in diesem Keller genau schauten, haben wir nix gefunden. Es war zwar eine ausgehängte Türe mit der Aufschrift "Waschküche" vorhanden, aber die lehnte an einer Wand u. sonst entdeckten wir auch keine Waschmaschine von den anderen Bewohnern. Wir sind auch der Meinung, dass es in einem 8-Parteienhaus meistens da wo Waschmaschinen im Keller etc. sind immer etwas nach Waschpulver riechen muß. Was wir im Keller gesehen haben und auch in der dazugehörigen Bühne war ein riesengroßes Chaos, wo jeder sein Zeug rumwirft wie es ihm paßt.
 
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Arco

Gast
Re: Danke an alle!

Helga400 meinte:
Hallo nochmal,

danke an alle für die Antworten.
Es ist so, dass wir eine sogenannte "Bedarfsgemeinschaft" sind, also ein Paar in "wilder Ehe". In dieser einen Wohnung wo wir evtl. bekommen (dies ist ein Haus bzw. Wohnung von einer Genossenschaft) kann uns keiner sagen ob und wo der Waschmaschinenanschluß ist, selbst von der Genossenschaft dieser Verwalter wo wohl diese Wohnungen in diesem Haus schon ewig kontrolliert bzw. abnimmt vor Ein-/Auszug weiß es "angeblich" nicht genau. Es hatte von dem geheissen dass in besagtem Haus eine Waschküche sein soll wo auch dieser Anschluß separat sein soll. Wo wir aber mal bei der Besichtigung waren und in diesem Keller genau schauten, haben wir nix gefunden. Es war zwar eine ausgehängte Türe mit der Aufschrift "Waschküche" vorhanden, aber die lehnte an einer Wand u. sonst entdeckten wir auch keine Waschmaschine von den anderen Bewohnern. Wir sind auch der Meinung, dass es in einem 8-Parteienhaus meistens da wo Waschmaschinen im Keller etc. sind immer etwas nach Waschpulver riechen muß. Was wir im Keller gesehen haben und auch in der dazugehörigen Bühne war ein riesengroßes Chaos, wo jeder sein Zeug rumwirft wie es ihm paßt.

Hi Helga,

sei mir nicht böse, aber wenn ich alle Fakten von dir vom dem Haus lese, dann würde ich aber die Finger davon lassen.

Wenn der Keller schon so aussieht wie du beschreibst, dann kann es mit der Hausverwaltung und den vorhandenen Mietern nicht weit her sein.

Und die Genossenschaft und der Verwalter ....... :kratz: :kratz:

Laßt die Finger von dem Haus.....

Ich weiß, von draußen läßt sich gut reden/schreiben, ich würde weiter suchen.....
 

Helga400

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Ja ja es ist ja alles sooooo arg einfach

Hallo,

von wegen eine Wohnung weitersuchen als HartzIVler, ha ha ha...weiß von Euch etwas keiner wie "einfach" es ist überhaupt eine "angemessene" Bude zu bekommen als sogenannte "Aussätzige"???? Selbst eine "angemessene" geben die ach so "menschenfreundlichen" Vermieter doch lieber nur jemand mit Job, so ist es und wer eine andere Meinung hat, darüber kann ich nur "lächeln", diejenigen leben nämlich in einer ewigen "Traumwelt". Viel Spaß kann ich da nur sagen!
 

pixelfool

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Hallo Helga,

auch bei den Vermietern gibt es sicher solche und solche.
Ich lebe sicherlich nicht in einer Traumwelt und habe trotzdem meine letzte als auch meine neue zukünftige Wohnung recht problemlos bekommen - trotz Offenlegung meiner Arbeitslosigkeit und Hartz4.

Mein neuer Vermieter hatte auch Bedenken wegen der Miete. Ich habe ihm dann einfach angeboten, mit dem Amt zu vereinbaren, die Miete direkt an ihn zu überweisen. Er hat dann drauf verzichtet und mir die Wohnung auch ohne eine solche Regelung vermietet ;-)
 
E

ExitUser

Gast
Mehrere Widersprüche tun sich mir in deinen Beiträgen auf:

1. Es ist nicht klar, wann du von der Arge aufgefordert wurdest, die Mietkosten zu senken.

2. Schreibst du in deinem Beitrag # 7,
Aber hallo, das ist ja jetzt wohl nicht ernst gemeint, dass man als HartzIVler eine Wohnung nicht ablehnen kann wo überhaupt kein Waschmaschinenanschluß vorhanden ist.

Um einige Beiträge weiter zu schreiben:
von wegen eine Wohnung weitersuchen als HartzIVler, ha ha ha...weiß von Euch etwas keiner wie "einfach" es ist überhaupt eine "angemessene" Bude zu bekommen als sogenannte "Aussätzige"????

:?:
 

Helga400

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ENTSCHULDIGUNG BARNEY

Hallo Barney,

wieso schreibst Du dass sich in meinen Beiträgen bzw. Fragen Widersprüche auftun????? :?: :?: Ja das ist ja wohl klar, dass wenn ich verschiedene Fragen stelle dann es auch verschiedene Themen sind oder wie ist es bitte von Dir gemeint??? Ja klar wurden wir vom Anfang an des HartzIVBezuges aufgefordert die Miete zu senken u. somit gleichbedeutend heißt das ja wohl doch, sich eine neue billigere Bleibe zu suchen oder meinst Du wir können einfach zum Vermieter gehen und ihn "höflichst" bitten die Miete zu senken??
Dann kann mir hier ja wohl keiner erzählen dass es als HartzIVler nicht sehr schwierig ist überhaupt wieder eine Wohnung zu erhalten, denn die meisten Vermieter haben vor HartzIVlern ja soviel Angst wie vor der Vogelgrippe. Ja nun es kann ja gut sein, dass es in Berlin anders ist wo angeblich jede Menge Wohnungen hauptsächlich in den sogenannten Plattenbauten leer stehen. Na ja ich weiß jetzt echt nicht wie ich meine Beiträge "treffender" formulieren hätte sollen bzw. meine Fragen. Deshalb bitte ich um große Entschuldigung.
 
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