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Korrupter Sachbearbeiter losbekommen

SGB2

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Hallo liebe Leute,
Hallo liebe Mitleidende,

ich bin das erste Mal hier angemeldet, falls ich irgendwas vergessen habe oder missverstanden habe, so bitte ich euch mich freundlich und bestimmt zu korrigieren.

Ich möchte euch nun meinen speziellen Fall erklären. Erstens weil ich möchte, dass nicht nur ich und mein Bekanntenkreis davon erfahren, sondern auch Menschen die ich gar nicht kenne. Eigentlich würde ich meinen Fall gerne aus dem Fenster schreien.

Ich habe im Raum Juli einen Termin bei meinem zuständigen Sachbearbeiter hier beim Jobcenter in Halle versäumt. Ich dachte im Eigentlichen ich würde nun Sanktioniert, was bisher nicht geschehen ist und mir lieber gewesen wäre als das nun folgende.
Einige Wochen später erhielt ich natürlich eine Folgeeinladung. Dieser wäre eine Woche später Freitags gewesen. In der Absicht da mal hinzugehen, rief mich aber vorher eine Kollgein dieses Sachbearbeiters an und zwar einen Tag vor dem eigentlichen Termin und verschob den Termin. Da mir diese Person sehr Sympatisch vorgekommen ist, hab ich sie mal gefragt wie es aussehen würde, mit einem Bildungsgutschein als Dozent in der Erwachsenenbildung. Außerdem stand ein Bewerbungsgespräch aus, bei einer Firma in Frankfurt, wo ich in Hannover allerdings vorstellig sein sollte. Ich fragte bei der Dame auch sofort nach Fahrtkosten. Da wir uns recht gut verstanden hatten, hat sie mir die Unterlagen nebst Verwaltungsanweisung via Email zugesendet. Das Vorstellungsgespräch war bereits am 17.07.2014. Die Unterlagen habe ich Freitags dort hingesendet, also am 18.08.2014.
Nun erhielt ich für den 31.07.2014 eine Folgeeinladung. Im Kontext stand, weil ich ja nicht zum ersten Termin erschienen bin. Schon da hätte ich eigentlich reagieren sollen, dachte aber, da ich sowieso hinfahre und das klären kann, ist das nicht so dringend.

Am 31.07.2014 folgte also der erste Akt mit meinem Sachbearbeiter. Die Unterlagen für die Weiterbildung also für die Erwachsenenbildung hatte der Sachbearbeiter schon vorliegen und als ich den Herr darauf angesprochen hatte, bemängelnde er natürlich zu allererst einmal die Meldeversäumnis. Na gut dachte ich, diskuttiere ich nicht darüber und wechsle mit einer Entschudligung nun das Thema, wieder zurück zur Weiterbildung. Unterlagen hatte ich dabei, alles Chick, inklusive dem Arbeitgeberschreiben, mich nach der Weiterbildung zu übernehmen usw. Auch auf der Rentenkasse war ich, um meine Anwartschaftszeiten abzuchecken.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich in Osnabrück gewohnt habe und dort bereits eine Umschulung begonnen hatte als Maschinenführer im Lebensmittelbereich, diesen aber wegen einem Unfall der nicht selbst verschuldet war abbrechen musste, weil ich durch das gebrochene Fußgelenk leider nicht mehr am Praktikum teilnehmen konnte. Sie sicherten mir zu, wenn ich früh genug Genesen würde, wieder einsteigen zu können. Damals war meine Situation etwas daneben, so dass ich weg ziehen musste und dann nach Halle gezogen bin. Die vom JobCenter meinten, mit meinen guten Voraussetzungen könnte ich in Halle jederzeit auch eine Umschulung beginnen, da die Voraussetzungen gegeben sind und ich durch meinen Unfall nichts dafür konnte, die Umschulung zu verlieren. Im Großen und Ganzen hat mir das Jobcenter in Osnabrück sehr geholfen.

Zurück zu diesem Termin am 31. Jedenfalls meinte der Sachbearbeiter er würde die derzeitige Arbeitsmarktsituation genug kennen um keine gute Zukunftsprognose als Dozent in der Erwachsenenbildung zu sehen und empfahl mir eine Asbildung in der Kommissionierung. Etwas verwirrt über die Tatsache, das wir dann von einer Weiterbildung von Kosten von 27.000 Euro sprechen und meine Weiterbildung als Dozent für die Erwachsenenbildung mit fester Zusage in ein neues Arbeitsverhältnis lediglich 1.800 Euro kostet lehnte ich ab, weil ich im Fuß immer noch das Schraubenmaterial habe und so nicht stehen und laufen könne, und schon gar nicht 8 Stunden. Der Sacharbeiter schlug mir nun vor, erst einmal eine medizinische Untersuchung durch einen Amtsarzt durch zu machen. Zusätzlich dazu war auch eine neue Eingliederungsvereinbarung fällig. Ich unterschrieb diesen unter Vorbehalt. Schließlich wollte der Typ mich irgendwie los haben, aber für mich waren noch nicht alle Fragen geklärt. Es kam halt zur Eskalation und später nach meiner Entschuldigung und nach seinem Beharren auf meinen Meldeversäumnis und der ganze bla, verabschiedete ich mich. Irgendwie hatte ich das Gefühl, der wollte nun mit mir Stress anfangen und erwähnte immer dieses Scheiß Meldeversäumnis. Hätte er Sanktioniert, wärs ja Okay gewesen. Ich habe halt nicht verstanden warum er mich nun behandelt wie ein Schuljunge, obwohl er selbst nicht einmal gerade aus Pinkeln kann.

Zu Hause angekommen, machte ich mich an Kurs Net und fand eine Ausbildung als technischen Produktdesigner. Die Ausbildung wäre in jedem Fall schon mal viel für mich gewesen, so dass ich direkt zum Bildungsträger bin, mir ein Angebot machen ließ und die im Großen und Ganzen sehr Überzeugt von mir waren, da ich als technischer Zeichner schon Erfahrungen gesammelt hatte.
Zusammen mit den ganzen Gesprächsprotokollen, dem Angebot und der Eignungsfeststellung also wieder auf das JobCenter. In der Eingangszone angekommen einen Termin im 3. Stock erhalten, setzte ich mich natürlich in die Wartezone. Zwei SB´s haben mit den Fingern auf mich gezeigt und gemeint, da ist der Wessi von Sachbearbeiter XY. Ich mir nichts gedacht, wurde aufgerufen. Ich erklärte ihr die Situation und wollte eben mal dringend zu meinem Sachbearbeiter. Zunächst ging es mir erstens um nicht gezahlte Fahrtkosten, dann um einen nicht gezahlten Monat, bei der mir das JoCenter bis dato meine Krankenversicherung nicht gezahlt hatte. Dafür habe ich in der Vergangenheit bisher Telefonisch keinen Termin erhalten, aber darum gebeten. Und ich erwähnte, dass ich nun eine Ausbildungsstelle gefunden habe und nun mit meinem Sachbearbeiter quatschen wollte, damit ich einen Antrag auf einen Bildungsgutschein stellen kann.
Termine erst in 14 Tagen. Für mich allerdings zu spät, da die Maßnahme eben in 14 Tagen beginnt, ich mein Fahrtengeld jetzt brauche und mir die Krankenversicherung im Nacken hängt.
O-Ton: "Sie halten sich an das was ich Ihnen sage, weil das hier kein Westen ist und Sie sich an unsere Regeln halten werden."
Ich meinte zu ihr, ob sie ein wenig Behindert ist und das hier so Üblich ist, so brutal diskriminiert zu werden? Ich solle mich nicht beschweren und sie sagte, ich hätte Alkohol getrunken und derweilen soll ich mir meinen Rausch ausschlafen. Sie griff so dann zum Hörer und meinte, da ist ein Kunde der nicht aufstehen will. Ich war erst einmal derbe Perplex, hab meinen Rucksack aufgezogen und gemeint: "und da wundert ihr euch etwa, dass ihr wie die Fliegen abgestochen werdet", hab dann aus Wut einen Kugelschreiber vom Tisch genommen und ihr ihn dann am Kopf vorbei geworfen. Der Nebentisch scheint auch Probleme gehabt zu haben, denn im Raus gehen, sah ich eine Pinnwand umfallen.
Ich hab dann mein Glück selbst in die Hand genommen und bin einfach zum Büro meines Sachbearbeiters, hab geklopft und da es sich um ein dreier Büro handelt öffnete mir erst einmal eine Vertretung von meinem Sachbearbeiter. Die gute Frau war sehr angenehm, hat mit mir auch einen Termin für den berufspsychologischen Dienst ausgemacht, der schon Eilig am nächsten Tag war. Sie meinte, sie sehe gute Voraussetzungen, könne aber für den Kollegen hier nicht entscheiden, aber alles Vorbereiten.

Am nächsten Tag bin ich dann zum Berufspsychologischen Dienst. Der war aber Krank, so dass ich zurück zu der netten Vertretung bin und korrekt wie sie war, hat sie dort angerufen sofort und mir einen neuen Termin für einen Tag später vereinbart und hab da meinen Test gemacht. Ich hab danach gefragt, wann ich da ein Ergebnis bekommen kann. Die gute Pädagogin meinte, ich würde das Ergebnis durch meinen Sachbearbeiter erfahren.
Die Vertretung meines Sachbearbeiters hat mir bevor ich zum Test gefahren bin gesagt ich soll einfach einen Tag nach dem Test dann um 9 Uhr bei meinem Sachbearbeiter Vorstellig werden und der entscheide, ob Ja oder Nein, schließlich würde der Morgen wieder aus seinem Urlaub kommen.

Ich bin dann um 9 Uhr dahin. Mir war schon klar, dass ich mir das Elend aus der Eingangszone reinziehen darf. Ich meinte, die war selbst Schuld, soll froh sein, dass sie für die Diskriminierung keine geballert bekommt, war aber dann Einsichtig und meinte, das hätte man auch auf dem Parkplatz klären können und habe mich entschuldigt.
Naja nach einer geschlagenen viertel Stunde kamen wir dann endlich zu meiner Weiterbildung. Nun wollte er einen medizinischen Test haben. Dauert 5 Monate, weil der Amtsarzt, sowieso derbe Überlastet ist und ja noch Unterlagen von anderen Ärzten einholen müsste. Eine Schweigepflichtserklärung habe ich damals wegen dem Sitzen und dem Stehen und der Tallusfraktur ja abgegeben. Dachte damals so könne man eben wenigstens nachweisen, dass ich durch die Schrauben eben eingeschränkt bin, schließlich ist der Unfall nicht einmal ein Jahr her.
Ich hab ihn dann angefleht, dass man die Untersuchung ja verschieben könne, da ich als technischer Produktdesigner ja nicht mehr eingeschränkt bin. Er meinte das wolle er nicht. Ich hab dann mal gefragt, warum er das nicht wolle, da meinte er er könne es Primär nicht und wollen erst recht nicht. Im Prinzip hätte er ja die Eingliederungsvereinbarung ändern können. Kein Problem hab ich ja paar mal durch gemacht. Aber ich denke der Sachbearbeiter hatte mich von Anfang an auf dem Kicker und will mich nur in eine Spirale von Dehmütigungen schicken. Er hat ja die Macht!
Er meinte, als er von seiner Vertretung mein Anliegen vorgetragen bekommen hatte, entschied er sich dafür, bevor ich mit ihm quatschen konnte, den Test vorzuziehen. Ich meinte, alles Schön und gut, aber da klingt mir eher nach Verschleppung, gerade weil die Termine so derbe lange dauern. Ich betonte eben auch dass die Weiterbildung auch am 18. anfängt und ich ja Null dafür kann, wenn er im Urlaub ist, da hätte man in der Zeit ja auch Zeit gehabt, auf die Schickanen zu reagieren und dreißig Tests zu machen. Irgendwie kam ich mir nun Dumm vor, weil ich nun so hingestellt wurde, als wäre ich nun Schuld, dass er in den Urlaub gegangen ist und nichts passiert ist. Mir gehen auch offen gesagt die Ewigen ausflüchte deftig auf die Nerven. Ich hatte ihm gesagt, wenn er dem nicht zustimmt und generell keinen Bock hat, soll er mir das doch sagen oder am besten Schriftlich geben. Ich habe ihm gesagt, dass ich die algorhitmischen Ausflüchte und Drumrumrederei Satt habe und auch keine Nerven mehr dafür und er im Voraus sagen soll, dass ich es sein lassen soll. Ich meinte, dass ich jahrelang Arbeitslos war und sich kein Mensch darum gekümmert hat, was aus mir wird und ich das gewohnt bin und nicht einmal Sauer auf ihn bin. Jetzt aber, da ich eine Weiterbildung suche und mir ständig auch Hoffnung gemacht wird aber ich mich auch mittlerweile verarscht fühl, will ich Klarheiten. Weiterbildung zum Dozent und die Erfahrung zum Thema hatte ich. Klar abgelehnt und ich habe nie wieder danach gefragt. Er hat mir Kurs Net empfohlen. Ich alles heraus gesucht, mir Übel eine Platte gemacht, alles abgelaufen und nun wirds nichts?
Nach 15 Minuten kam auch die Teamleiterin dazu, die ihn an einen angeblichen Termin erinnert hat. Dass das die Teamleiterin ist wusste ich nicht, sonst hätt ich darauf bestanden dass sie erst einmal bei uns Sitz macht. Naja, ist mir erst später eingefallen, konnte ich nichts dafür. Nachdem er mir ständig ins Wort gefallen ist, die Augen verrollt hat und sonst Desinteresse hatte und eigentlich auch von Vornerein keinen Bock, hab ich dann keinen Bock mehr gehabt und bin aufgestanden und meinte, ich will sie bei ihrem wichtigen Meeting nicht stören.
Als ich dann Unten angekommen bin und noch in der Leistungsabteilung einen Termin ausgemacht hatte was nicht einmal 10 Minuten gedauert hat, ist mein Sachbearbeiter , dann mit Asia Fresszeugs an mir vorbei gerannt. Ich glaube es war ihm derbe unangenehm, dass ich ihn ertappt habe. Ich hab höflich gemeint, guten Appettit und überlegen sie sich beim essen bitte noch eimal die medizinische Untersuchung.

Alles in allem bin ich nun zum Entschluss gekommen, dass ich einen Antrag auf den Wechsel des Sachbearbeiters stelle. Den habe ich gestern mit Fax dorthin geschickt. Ich muss nun warten bis zur medizinischen Untersuchung sowieso, weil selbst wenn der Wechsel schnell passiert denke ich, dass die oder der ja sowieso unter der Decke mit der Sachbearbeiter/in steckt, da dort alle sowieso den gleichen Namen haben und alle untereinander Verwandt oder Verschwägert sind.

Vielleicht wollt ihr ein paar Feedbacks geben? Würde mich aus meiner Wut nun ablenken. Gerne auch Kritik, obwohl das ganze Szeneraio schon gelaufen ist, aber vielleicht hat ja noch jemand einen Ernst gemeinten Tipp?
 

SGB2

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Umziehen nach Deutschland.
Traumwelt meinst du also? lol Super dass das hier auch mehrere sehen und gleich mal gefällt mir klicken!

Wundert mich ehrlich gesagt nicht, warum sich nichts geändert hat, wenn alle Abnicken und dies für Gut empfinden.

Ich war in meiner Heimatstadt wo ich jahrelang in der BASF gearbeitet habe und musste in der Mittelschicht am Arbeitsamt vorbei fahren und sah dreimal in der Woche, wie die Sachbearbeiter darauf warten mussten, dass der Kampfmittelräumdienst das Gebäude wegen Bombendrohungen freigeben mussten. Nach einem Jahr hat sich auch vieles geändert.
In Speyer ist mal einer Verhungert, weil der nicht zu seinen Terminen gehen konnte, da er Schwerstbehindert war.
Anschließend haben die Speyrer den Bürgermeister ersetzt und dort hat sich seitdem auch viel geändert.

Fazit: "Solange es Leute gibt, die sich nicht wehren, müssen wir alle damit klar kommen, dass man als Traumtänzer gehalten wird, nur weil man ein Ziel verfolgt"?
 

ZynHH

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Ich war erst einmal derbe Perplex, hab meinen Rucksack aufgezogen und gemeint: "und da wundert ihr euch etwa, dass ihr wie die Fliegen abgestochen werdet", hab dann aus Wut einen Kugelschreiber vom Tisch genommen und ihr ihn dann am Kopf vorbei geworfen.

Ich halte dich nicht für einen Träumer. Ich behaupte nur, das du in dem jokecenter kein bein mehr auf den Boden bekommst.
 

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Ich halte dich nicht für einen Träumer. Ich behaupte nur, das du in dem jokecenter kein bein mehr auf den Boden bekommst.
Die Frage die ich mir stelle ist, ob ich da Schuld habe oder ob die Situation mittlerweile so beschissen ist, Allgemein... Ich meine wie hätte ich nach dieser Diskriminierung sonst reagieren können?
 

gila

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Vielleicht hilft ein Schreiben an das Beschwerdemanagement der Bundesagentur (sofern dies keine "Optionskommune" ist), mit der (kurzen) Schilderung, dass aufgrund von unfähigem, kurzsichtigen und inkompetentem Verhalten hier die mehrfachen eigenen Bemühungen, trotz einiger Einschränkungen in Arbeit zu kommen - sogar mit einer Jobzusage! - erfolgreich torpediert und sogar verhindert werden.

Und man möge sich doch umgehend darum kümmern, dass diese SBs dort "im Osten" ein coaching - evtl. in Form einer für SBs geeigneten "Maßnahme" erhalten, welches ihnen derartige diskriminierende Verhaltensweisen und Äußerungen umgehend "abtrainiert".
 

SGB2

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Vielleicht hilft ein Schreiben an das Beschwerdemanagement der Bundesagentur (sofern dies keine "Optionskommune" ist), mit der (kurzen) Schilderung, dass aufgrund von unfähigem, kurzsichtigen und inkompetentem Verhalten hier die mehrfachen eigenen Bemühungen, trotz einiger Einschränkungen in Arbeit zu kommen - sogar mit einer Jobzusage! - erfolgreich torpediert und sogar verhindert werden.

Und man möge sich doch umgehend darum kümmern, dass diese SBs dort "im Osten" ein coaching - evtl. in Form einer für SBs geeigneten "Maßnahme" erhalten, welches ihnen derartige diskriminierende Verhaltensweisen und Äußerungen umgehend "abtrainiert".
Ich habe gestern Mittag schon, als ich nach Hause gekommen bin an das Kundenreaktionmanagement hier in Halle geschrieben.

Die Kollegin titulierte mich als rechthaberischen Wessi der anscheinend was getrunken hat. Ich habe sodann die Nerven verloren, sie beleidigt und einen Kugelschreiber auf den Tisch geworfen. Ich habe betont, dass es mich nicht wundert, dass Sachbearbeiter erstochen werden. Hier ist in dieser Sache das Personal nach meiner Ansicht unbedingt nach zu schulen!

Das hab ich dann mit eingefügt.

Kann man da im Beschwerdemanagement auch telefonisch was erreichen?
 

Roter Bock

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Das Beschwerdemanagement arbeitet nach dem Motto "Lachen, Lochen und Abheften". Das ist zumindest dann so, wenn sich Sachbearbeiter daneben benehmen.

Diese "Wessi-Ossi" Geschichten sind jedoch wirklich das Letzte. Keiner hat die gewungen ihren Sozialismus aufzugeben.

Ich kann jedoch nicht erkennen, was mit korrupt gemeint ist - denn Du müsstest nachweisen das da Geld geflossen ist. Das wird Dir in diesem Umfeld kaum gelingen.

Du hast keine Schuld - solltest aber etwas gelassener werden. Wir kämpfen alle damit und alles ist hier vertreten. Der eine bekommt sinnlos Maßnahmen im Übermass, der andere keine Umschulung, dem nächsten wird von der Leistungsabteilung jede Erbse einzeln auf dem Löffel gezählt.

Roter Bock
 

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Das Beschwerdemanagement arbeitet nach dem Motto "Lachen, Lochen und Abheften". Das ist zumindest dann so, wenn sich Sachbearbeiter daneben benehmen.

Diese "Wessi-Ossi" Geschichten sind jedoch wirklich das Letzte. Keiner hat die gewungen ihren Sozialismus aufzugeben.

Ich kann jedoch nicht erkennen, was mit korrupt gemeint ist - denn Du müsstest nachweisen das da Geld geflossen ist. Das wird Dir in diesem Umfeld kaum gelingen.

Du hast keine Schuld - solltest aber etwas gelassener werden. Wir kämpfen alle damit und alles ist hier vertreten. Der eine bekommt sinnlos Maßnahmen im Übermass, der andere keine Umschulung, dem nächsten wird von der Leistungsabteilung jede Erbse einzeln auf dem Löffel gezählt.

Roter Bock
Danke für dein Feedback.

Dass die da Oben das alles nicht ganz so Ernst nehmen, weiß ich aus leidiger Erfahrung, allerdings bin ich der Meinung, dass irgendwann mal der Bogen überspannt ist. Das mit der Gelassenheit ist eine ernstzunehmende Sache, allerdings funktioniert die Gelassenheit auf dem Prinzip m.E. nach dem Gerechtigkeitsprinzip. Nach dem Motto: "Bist du korrekt zu mir, bin ich auch korrekt zu dir". Sobald dann einer meint, er könne mit seinem ständig wackelenden Posten einen auf Hahn machen und Ungerecht sein, ist das dann meistens mit der Gelassenheit vorbei, weil Verarschen lässt man sich eben ungern. Geld ist geflossen, da ich einen berufspsychologischen Fragebogen K1 und K2 absolviert habe. Selbstverständlich hebe ich mir alle Produktkataloge und diese Einladungen dazu generell auf. Es gibt ja auch noch Zeugen, die mich dahin gebracht haben und so weiter.

Ich habe nun eben das Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg angerufen. Ich habe die Dame davor gefragt, ob ich ihr Gespräch auf Band aufnehmen darf. Sie meinte, da die Leute im Call Center sowieso ständiges Feedback bekommen, spielt das keine Rolle. Ich habe sie also gebeten, mir nach ihrer Einschätzung, mir die Frage eindeutig zu beantworten, ob eine Email von mir aus dem Kundenreaktionsmanagement auch ankommt und diese Beantwortet wird. Sie hat mit Ja geantwortet. Ich meinte, dass hier eigentlich ein Postübergabeprotokoll durch eine Postzustellungsurkunde ja angebracht sei. Die gute Frau meinte, dass sich durch den Header der Email nicht nur das Verschicken eindeutig nachweisen ließe, sondern auch der Inhalt. Ich solle mir das Vorstellen wie die Sendungsbestätigung durch ein Fax, da ja auch eine Kopie der originalen Nachricht erhält.
Ich habe nun beide Optionen genutzt. In Halle gibt es Übrigens eine Email für das Jobcenter: Jobcenter-Halle.741-BGF-KRM@jobcenter-ge.de. Das war mein erster Weg. anschließend habe ich ein Fax nach Halle geschickt auf diese Nummer hier: 0345 / 6822820
Außerdem, hat mir die Dame geraten hier meine Schreiben an: nuernberg@arbeitsagentur und halle@arbeitsagentur zu senden.

Sollte ich nach spätestens drei Tagen keine Antwort erhalten, sollte ich auf ermessenfehlerfreie Entscheidung andeuten. Wenn da nichts passiert, muss der Amtsleiter in jedem Fall, sobald ich das Kundenreaktionsmanagement beauftragt habe an den Regierungsinspektor schreiben. Laut der Aussage wäre das seine Pflicht.

Ich bin mal gespannt wie weit das nun geht....
 

gelibeh

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Und sieh zu, dass Du in Zukunft immer jemanden als Beistand mitnimmst. Der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Die Äußerungen wären dann sicherlich nicht so gemacht worden
 

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Und sieh zu, dass Du in Zukunft immer jemanden als Beistand mitnimmst. Der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Die Äußerungen wären dann sicherlich nicht so gemacht worden
Ja, das hätte ich tun sollen, hätte aber niemals gedacht, dass das alles so passiert. In Osnabrück konnte ich ja auch alles ohne Beistandschaft regeln.

Ich habe mir nun die Adresse für den Regierungsinspektor (Arbeit und Soziales) selbst heraus gesucht. Ich werde meine Bitte nun auch an diese Stelle schicken. Mehr als Ablehnen kann dieser ja nicht. Ich bin der Meinung, dass man nur sachlisch und höflich soviel Wirbel machen muss, dass man Gehör findet und das eine Notiz von der Obrigkeit, auch wenn dort nur steht: "Beim Regierungsinspektor anhängig" reicht, um diese Ungerechtigkeit im Kern zu ersticken. Wenn alle Stricke reißen, mach ich das auch Öffentlich über die Medien. Die sind meiner Meinung nach, sowieso immer Geil auf Diskriminierung.

Natürlich kann das Schnell nach Hinten los gehen, aber meine Erfahrung hat gezeigt, dass Anwälte hier gar nichts nützen. Dabei steht es um meinen Anwalt gar nicht schlecht, aber dazu denke ich, habe ich keine Zeit.

Und mehr als GAR NIX, kann ich sowieso nicht mehr bekommen. Derweil sieht es sowieso aus, als würden die das alles so verschleppen, dass da nix dabei rumkommt!
 

saurbier

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Hallo,

oh weh, oh weh.

Was hatte ich doch ein Glück, als ich mich seinerzeit beim Jobcenter meldete.

Nun ja, vielleicht auch deswegen, weil mein Fall für denn SB einfach zu kompliziert war und ich dadurch direkt an den Teamleiter weitergereicht wurde.

Man war der Mann nett. Der hat in meinem Beisein sogar Telefongespräche mit anderen Behörden geführt um seine Informationen zu bekommen, nur damit ich wiederum meine Leistung erhielt.

Es kann manchmal eben auch anders ablaufen, aber dazu scheint man eben viel Glück zu benötigen.

Ich wünsche dir das auf jeden Fall. Vor allem das hier Nürnberg jetzt dafür sorgt das es mit dir richtig weiter geht.


Gruss saurbier
 

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Hallo,

oh weh, oh weh.

Was hatte ich doch ein Glück, als ich mich seinerzeit beim Jobcenter meldete.

Nun ja, vielleicht auch deswegen, weil mein Fall für denn SB einfach zu kompliziert war und ich dadurch direkt an den Teamleiter weitergereicht wurde.

Man war der Mann nett. Der hat in meinem Beisein sogar Telefongespräche mit anderen Behörden geführt um seine Informationen zu bekommen, nur damit ich wiederum meine Leistung erhielt.

Es kann manchmal eben auch anders ablaufen, aber dazu scheint man eben viel Glück zu benötigen.

Ich wünsche dir das auf jeden Fall. Vor allem das hier Nürnberg jetzt dafür sorgt das es mit dir richtig weiter geht.


Gruss saurbier
zumindest fühle ich mich durch deine Erfahrungen bestärkt und ich denke es lohnt sich in jedem Fall hier Krawall zu machen, da es hier ja um eine Kann-Leistung geht, aber hier nicht ordentlich nach einwandfreiem ermessen gehandelt wurde.

Vielen Dank
 

Don Vittorio

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Vielleicht solltest Du als erste Maßnahme aufhören mit Wörtern wie " korrupt " und Kugelschreibern herumzuwerfen,das kann ins Auge gehen.
 

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Du hast Recht!

In diesem Moment haben die Nerven plank gelegen und es ist nur Verständlich! Ich habe auch ein Recht als Deutscher nicht diskriminiert zu werden. Das erste Mal seit ich im Osten und gerade von einer Ostdeutschen diskriminiert wurde. Das macht Wütent.

Ich denke ich wäre in der DDR wohl interniert worden, aber hätte wenigstens einen ehrwürdigen Charakter!

So ich kann euch jetzt schon ein kleines Update liefern. Mich hat eben folgende Email erreicht:

Sehr geehrter Zensursula

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Ihre Anfrage beantwortet Ihnen der Bereich Arbeitslosengeld II. Ihre E-Mail wurde an Nürnberg weitergeleitet. Sie erhalten von dort weitere Nachricht. Bei erneuten Anfragen wenden Sie sich bitte direkt an diese E-Mail-Adresse.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Agentur für Arbeit
P.S.: Wussten Sie schon – die LERNBÖRSE exklusiv bietet individuelle Weiterbildung rund um die Themen Bewerbung und Arbeitsalltag. Empfohlen von Stiftung Warentest!

Dies ist zwar eine Standard Email aus einem Respond System, allerdings ist das für mich eine direkte Bestätigung die auch zum Nachweis für spätere Einiwände und so weiter dient.

Es befasst sich also Jemand damit, was ich im Zeitraum von drei Stunden eigentlich fast als Schnell bezeichnen möchte!

Der angezeigte Namen im Header ist: 735_AA Nuernberg <- Dies scheint also die Stelle zu sein, aus der man reagiert hat. Um also denen dort oben zu antworten, müsste ich im Header nur der angezeigte Namen auswählen und anschließend an die Nuernberg@arbeitsagentur.de schicken
Vielleicht ist das auch interessant für Leute die eben diesen Respond umgehen wollen...

Achso die Email ist vertrauenswürdig, sie wurde mit ssl smtp versendet.

Edit:"Ich habe auf dem Briefkopf beim Empfänger folgendes stehen gehabt: Ministerium für soziales Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstraße 25, 39114 Magdeburg, weil ich zu Faul war ständig den Empfänger zu ändern. Ich habe mittlerweile 9 Stellen angeschrieben. Ich denke, die im Jobcenter in halle wissen nun Bescheid und sind hoffentlich am Suchen von gegenmaßnahmen lol
 

Der aufmüpfige

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Hallo "SGB 2"

Also ich habe deinen Langen Roman gelesen. Wirklich sehr viel, aber auch gut geschrieben und viel Mühe hast du dir auch gemacht das alles zu schreiben.

Aber was ich mich frage was das ganze mit "korrupt" zu tun hat? Da wurde, so weit ich das verfolgt und nachgelesen habe, weder bestochen noch war da eine Korruption zu erkennen?


Aber zum Verhalten des SB ist zu sagen, alleine "Sie machen was ich will" oder :
O-Ton: "Sie halten sich an das was ich Ihnen sage, weil das hier kein Westen ist und Sie sich an unsere Regeln halten werden."

Ja, was soll man zu solch einer empathischen und grenzenlos geschulten Fachkraft sagen? Ich denke als erstes wäre da mal dringend eine Schulung angebracht wie man mit "Kunden" umgeht.

Auch die Ausdrucksweise ist so wie du es geschrieben hast, na ja, nennen wir es höflich, unterste Schublade.

Das der Umgang mit den "Kunden" und wie man mit ihnen umgeht oft leider kundenunfreundlich ausfällt ist leider kein Einzelfall.

Da ist es wieder mal wichtig, wie auch gilebeh schon meinte, NIE OHNE BEISTAND zum Kundenkasper!

Das kann man nicht oft genug sagen, aus mindestens zwei Gründen. Ersten werden die sich dann etwas mehr am Riemen reißen und freundlicher sein. Und Zweitens ist so eine Begleitung auch gerne der benötigte Zeuge, sollte sich das mürrische SB´chen doch mal zu Frechheiten oder ähnlichem hinreißen lassen kann das dann bezeugt werden.

Allerdings noch ein kleiner kleiner Tipp in deiner eigenen Sache, mit solchen Eskapaden wie mit Kugelschreibern werfen usw. kommst du da nicht weiter, auch wenn es schwer fällt sich bei einigen SB´chen zusammenzureißen und ruhig zu bleiben.

Ich kenne das auch aus Erfahrung als Begleitung wie sich da so einige SB gegenüber verhalten und da den Lumpi machen, da wird versucht zu bevormunden und gerne auch mal (mehr oder weniger deutlich) gedroht.

Erst letzt hatte eine SB Fachkraft zu dem HE gemeint: "Hier, ich habe ihnen die EGV ausgedruckt, die müssen sie eben unterschreiben damit wir auch Leistung erstatten...2

Den Zahn habe ich der gute Frau aber ganz schnell gezogen, erstens muss niemand keine EGV unterschreiben und dann habe ich sie auch noch nett daran erinnert das die Leistungsabteilung eine andere Abteilung und unabhängig ist, und "mal eben" schon mal gar nicht! Wenn, dann wird diese EGV erst mal zur Prüfung mitgenommen und überprüft.

Sie meinte dann aber "ja ja, wieder so ein Beistand der alles besser weiß als wir..." ich lächelt dann nur freundlich und meinte das Sie, wenn sie die aktuelle Rechtslage nicht kenne auch gerne den Teamleiter oder auch gerne den Geschäftsführer herbitten darf.


Aber ich verstehe das du da alleine und so behandelt ziemlich aufgeschmissen vorkommst, aber mit Kugelschreibern werfen bring und da leider gar nicht weiter, im Gegenteil, damit lieferst du den bloß noch mehr Zündstoff.

Noch was zum Beschwerdemanagement, ich habe da auch öfter mal mit zu tun, gibt immer wieder gerne Schwierigkeiten oder "unhöfliches Verhalten" von JC Mitarbeitern.

Du musst einfach freundlich und bestimmt bleiben, aber bleib am Ball, ist leider so das die gerne mal was "auf die lange Bank" schieben oder nicht wirklich meckern wollen, da muss man dann eben am Ball bleiben und wenn nötig noch mal nachlegen.


Ansonsten verstehe ich deine Situation aber, du fühlst dich da zurecht mies behandelt, was so einige SB Fachkräfte sich da erlauben und rausnehmen, nur weil sie auf der vermeintlich "richtigen" Seite des Schreibtisches sitzen ist und allen bekannt.
 
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Korrupter Sachbearbeiter,den such ich immer noch.:icon_kinn:

Was ist für dich Korruption?:icon_hihi:

Wie ich das sehe solltest Du dir erst mal klar werden was du machen willst, vielleicht Schriftsteller.:biggrin:
 

Caso

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So ich kann euch jetzt schon ein kleines Update liefern. Mich hat eben folgende Email erreicht:
Daraus erkenne ich eigentlich nur:
Deins ist an das KRM in Nürnberg weitergeleitet worden. Die sollen sich drum kümmern. Also warte aber, was die Kümmerer tun.
Oft wird in Foren wie diesem hier empfohlen, sich bei Mißständen direkt per mail dorthin zu wenden:
E-Mail:Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de
Unabhängig von allem steht es dir frei, einen anderen SB zu beantragen.
Du weißt sicher: Anträge stellen ist in D fast unabdingbare Voraussetzung, mit Behörden zu kommunizieren.
Reinhard Mey läßt grüßen.
https://www.youtube.com/watch?v=60cmsLJ--G8
Das Lied ist alt und wahr. Immer noch wahr. Mey ist auch alt geworden, wa??
 

Caso

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Korrupt ist für mich jeder, der mit fremdem, nicht selbsttätig erarbeitetem Geld spielt als wäre er Persönlich selbst davon Abhängig.
So definierst du korrupt?

Du weißt, daß (unschöne) Anträge maximal 6 Monate im Amt liegen ---oder länger? Aber der Antragsteller kann nach 6 Monaten zum SG tippeln und Untätigkeitsklage erheben.
Auch das ist nicht verboten.

Vielleicht aber will der GF des Hallenser Ladens das unschöne Ding aus der Welt haben und reagiert schneller? Man wirds abwarten müssen.
 

SGB2

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Meine Eltern sind schon seit ich denken kann Selbstständig. Ich war auch nicht immer Arbeitslos und habe mir Rente von 417 euro angespart mit 31 Jahren, wo mancher mit 60 davon träumen könnte, von demher stütze ich meine Aussage zur Korrution wie folgt. Ich sollte eigentlich noch arbeiten bis 2046. Wenn ich 900 Euro zusammen bekommen könnte, wäre das ganz OK.

Korrupt ist für mich jeder, der mit fremdem, nicht selbsttätig erarbeitetem Geld spielt als wäre er Persönlich selbst davon Abhängig. Korrupte Menschen und vor allem Amtsträger, beteiligen sich an einem Unrechtssystem und der systematischen Umverteilung von Geld. Ich formuliere Geld mittlerweile aber als Essen! Ganz speziell ist dieser Amtsträger Korrupt, weil er seinen Gegenüber behandelt als wäre er Minderwertiger als er selbst. Er soll das angesparte Geld für mich so verwalten, dass ich einen Nutzen davon habe und mich am Zurückbezahlen beteiligen kann. Tut er dies nicht, hat er seine Kompetenz überschätzt und sollte zu Gunsten aller ehrlicher Menschen einfach abdanken, abgesehen von dem nächsten Hohlbrot das sich dann auf seinen Posten setzt.

Daraus erkenne ich eigentlich nur:
Deins ist an das KRM in Nürnberg weitergeleitet worden. Die sollen sich drum kümmern. Also warte aber, was die Kümmerer tun.
Oft wird in Foren wie diesem hier empfohlen, sich bei Mißständen direkt per mail dorthin zu wenden:
E-Mail:Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de
Unabhängig von allem steht es dir frei, einen anderen SB zu beantragen.
Du weißt sicher: Anträge stellen ist in D fast unabdingbare Voraussetzung, mit Behörden zu kommunizieren.
Reinhard Mey läßt grüßen.
https://www.youtube.com/watch?v=60cmsLJ--G8
Das Lied ist alt und wahr. Immer noch wahr. Mey ist auch alt geworden, wa??
Das habe ich auch getan. Ich lade das ding, wenn ich alles geschwärzt habe einfach mal hoch.

Hier ist das Ding für den Wechsel des SB

So definierst du korrupt?

Du weißt, daß (unschöne) Anträge maximal 6 Monate im Amt liegen ---oder länger? Aber der Antragsteller kann nach 6 Monaten zum SG tippeln und Untätigkeitsklage erheben.
Auch das ist nicht verboten.

Vielleicht aber will der GF des Hallenser Ladens das unschöne Ding aus der Welt haben und reagiert schneller? Man wirds abwarten müssen.
Alles in Allem und nicht nur das Zitat!
 

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Der aufmüpfige

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Liebe Redaktion, liebe Admins,

wenn ich richtig liege sind hier doch schon mehrere Beiträge gepostet worden, u.a. auch ein längerer von mir. Wo bitte sind die geblieben?

Wurden diese gelöscht (nicht erkenntlich und kein Hinweis darauf zu erkennen) und wenn ja dann bitte warum?

viele Grüße
 

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Du bist in dem falschen Forum. Ich habe den Artikel bedauerlicherweise zweimal aufgemacht und doppel geklickt....
 

Papu5

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Ich denke ich wäre in der DDR wohl interniert worden, aber hätte wenigstens einen ehrwürdigen Charakter!
Mit Kugelschreibern nach Leuten zu schmeissen und sie zu beschimpfen zeugt nicht gerade von ehrwürdigem Charakter. Versuche in Zukunft ruhig zu bleiben, immer schön lächeln und "Sie *********!" denken. Zeig den Leuten nicht, wie du wirklich fühlst, das wird in den meisten Fällen nur gegen dich verwendet.
 

Purzelina

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Du hast eine Ausbildung als Technischer Zeichner, wie sieht es in diesem Bereich mit Stellenangeboten für Dich aus?
 

Purzelina

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Zu Hause angekommen, machte ich mich an Kurs Net und fand eine Ausbildung als technischen Produktdesigner. Die Ausbildung wäre in jedem Fall schon mal viel für mich gewesen, so dass ich direkt zum Bildungsträger bin, mir ein Angebot machen ließ und die im Großen und Ganzen sehr Überzeugt von mir waren, da ich als technischer Zeichner schon Erfahrungen gesammelt hatte.
Da hab ich wohl fälschlicherweise "Erfahrungen als technischer Zeichner" mit einer Ausbildung gleichgesetzt.

Welche Berufsausbildung hast du?
 

SGB2

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Das war bei der ersten Umschulung die man mir bewilligte kein Thema und war es bei den Voraussetzungen jetzt auch nicht. Thema ist das alle arbeitsmarktpolitischen Mittel ausgeschöpft sind um eine zukünftige Arbeitslosigkeit nachhaltig in Zukunft zu beenden.
 

Purzelina

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Thema ist das alle arbeitsmarktpolitischen Mittel ausgeschöpft sind
Deiner Meinung nach.....das JC wird das eventuell wieder völlig anders sehen, da so eine Weiterbildung/Umschulung in der Regel sehr viel Geld kostet. Die Mitarbeiter des JC sind darauf getrimmt, an dieser Stelle zu sparen, egal ob es der Herr L. oder sonst wer ist.

Meine Frage nach deiner abgeschlossenen Berufsausbildung hast du leider nicht beantwortet, warum auch immer.
 
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Meine Frage nach deiner abgeschlossenen Berufsausbildung hast du leider nicht beantwortet, warum auch immer.
Gibt wohl keine,wie schon oben geschrieben "Erst mal klar werden was man will"
Den eine nach der anderen abgebrochenen Umschulung,und die Chance nach einer neuen tendiert gegen Null.:wink:
 

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Achso heute bekam ich via Email eine Empfangsbestätigung meines Sachbearbeiters. Dieser scheint recht Naiv zu sein, denn eigentlich schickt das JobCenter keine Empfangsbestätigung bzw. eine Lesebestätigung, einer Email.

Ich habe nun meine EGV gekündigt bzw. auf Anpassung beantragt:

Ich habe die Begründung zum Wechsel des SBs auch auf die rechtswidrige Unterlassung von Informationspflichten zur EGV und das Verschweigen der Verhandelbarkeit der EGV begründet.

Beides im Anhang

Die Kündigung bzw. Anpassung konnte ich nach der Zertifizierung des pdf nicht mehr extrahieren, deswegen kopiere ich einfach den Text aus der Quelle:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich setze Sie hiermit in Kenntnis, dass ich meine Unterschrift unter die EGV vom Datum zurückziehe, bzw. den Vertrag aus wichtigen Gründen kündige.

Bei dem Termin zur Unterschrift haben Sie mir wichtige Tatsachen die die Unterschriftsleistung bzw. die Vorgehensweise beim Zustandekommen einer Eingliederungsvereinbarung betreffen, schuldhaft verschwiegen bzw. das rechtmäßige Zustandekommen der Eingliederungsvereinbarung vorenthalten. Mir war bis dato nicht bekannt, dass die Möglichkeit besteht, diesen Vertrag mit nach Hause zu nehmen und prüfen zu lassen.

Ebenso wenig wurde ich von Ihnen aufgeklärt, dass dieser Vertrag verhandelbar ist und ich ein Mitspracherecht bei der Ausgestaltung habe.

Ich habe bis jetzt nicht einmal gewusst, dass es sich um einen Vertrag handelt.


Zitat:
31 Bei der hiernach angezeigten weiten Auslegung des § 58 Abs. 2 Nr. 4 SGB X ist eine
Eingliederungsvereinbarung in Bezug auf die abverlangten Eigenbemühungen bereits
dann nichtig, wenn ein entsprechender Verwaltungsakt rechtswidrig wäre.

Dies ist z.B. der Fall bei nach den Umständen des Einzelfalles nach Art und Umfang
überzogenen Eingliederungseigenbemühungen (z.B. eine schematisch hohe Zahl
von Eigenbewerbungen, die Nichtberücksichtigung entstehender Kosten, die Erstreckung
der Eigenbemühungen auf Arbeitsstellen, die nach Art, Ort oder Lage
der Arbeitszeit für den Hilfebedürftigen unzumutbar sind oder die Missachtung
gesundheitlicher Beschränkungen) oder die Zustimmung zur Wahrnehmung einer
Arbeitsgelegenheit nach § 16 d, für die nicht alle Rechtmäßigkeitsvoraussetzungen
einer Heranziehung vorliegen (s.a. Sonnhoff in jurisPK-SGB II § 15 Rn 111 ff.);
überzogen, weil zu unbestimmt, ist eine unspezifische Verpflichtung "zur Aufnahme
einer Arbeit mit Mehraufwandsentschädigung" (SG Berlin 12.5.2006 - S 37
AS 11713/05).
Zitat:
Bei geänderten Verhältnissen sind auf ein auch formlos mögliches Anpassungsverlangen
hin Verhandlungen mit dem Ziel des Abschlusses eines Anpassungsvertrages aufzunehmen; der Hilfebedürftige hat einen Anspruch auf ermessensfehlerfreie Entscheidung darüber, ob und wie die Eingliederungsvereinbarung anzupassen
oder zu ändern ist (Stark in Estelmann § 15 Rn 142). Grund hierfür kann auch ein'
veränderte Bewertung von Handlungs- und Einsichtsvermögen des Hilfebedürftigen
sein, die Fehleinschätzungen oder -prognosen bei Abschluss der Eingliederungsvereinbarung
korrigiert. Die Vertragsbeteiligten können hierzu, statt eine
Anpassung des Vertrages selbst vorzunehmen, ohne Beachtung der Urkundeneinheit
auch einseitig auf die Durchsetzung einzelner Regelungen der Vereinbarung
verzichten, etwa das AA auf die Zahl abverlangter Eigenbewerbungen (s. SG Hamburg
28.11.2005 - S 53 AS 1428/05 ER).

Zusatz:

Mit der Unterschrift dieses Schreiben und der Signatur im Format, ist dieses Schreiben Rechtsgültig.
Durch den Header der Email an den Empfänger ist sowohol die Versendung und der Inhalt gewährleistet.

Ferner gebe ich Ihnen zu einer Antwort auf dieses Schreiben eine Frist von 3 Werktagen, nach erfolgreichem Eingang dieser Nachricht Gelegenheit sich zur Kündigung/Anpassung zu äußern.

Für die Richtigkeit unterschreibe ich:

Zur Empfangsbestätigung via Email:

Ich habe ein kurzes Telefonat mit einem Juristen gehabt, bezüglich der Form der Bestätigung...

O-Ton: "Als Nachweis für einen Empfang musst du in jedem Fall die Anforderung in deinem Emailprogramm auf Lesebestätigung anfordern und eine Übermittlungsbestätigung. Sobald du die Nachricht versendet hast, bekommst du eine Übermittlungsbestätigung. Dies weißt bei einem Einschreiben lediglich darauf hin, dass deine Nachricht erfolgreich übermittelt wurde. Im Header siehst du dann eine Bestätigung und den Text den du gesendet hast. Dies kommt einem Einschreiben mit Rückschein gleich.

Bei der Lesebestätigung bekommst du zusätzlich noch eine Unterschrift, die dir bezeugt, dass du in jedem Fall sicher sein kannst, dass der Klient gegenüber deine Nachricht auch erhalten hat und diese gelesen hat. Das ist dann voll vor Gericht auswertbar und kommt einer Postzustellungsurkunde gleich bis auf die Tatsache, dass du diese von Amtswegen nicht beurkunden lassen hast. Du kannst dir die Nachricht aber natürlich mit eidestattlicher Versicherung beurkunden lassen."

Ich habe euch mal einen Header abgefertigt, der bei einer Lesebestätigung kommt:

Return-Path: <fxx.xxx@jobcenter-ge.de>
Delivered-To: empfänger@tld.de
Received: from b0.xxx.net (HELO queue) (213.xxx.xx.xxx)
by b0.xxx.net with SMTP; 15 Aug 2014 11:58:42 +0200
Received: from relay11.arbeitsagentur.de (195.88.117.31)
by mx3.xxx.net with SMTP; 15 Aug 2014 11:58:40 +0200
From: Richtiger Name des SBs<seine Email@jobcenter-ge.de>
To: Dein richtiger Namer <name@provider.de>
Subject: =?iso-8859-1?Q?Gelesen:_K=FCndigung/Anpassung_EGV?=
Thread-Topic: =?iso-8859-1?Q?K=FCndigung/Anpassung_EGV?=
Thread-Index: Ac+4bxerk5KZdOW5QYmgiYBklbPMlQAAGXUP
Importance: high
Date: Fri, 15 Aug 2014 09:58:40 +0000
Message-ID: <911DA8C313B92C4892C8AA352EFF26E95227DE3B@N2704021.dst.baintern.de>
Accept-Language: de-DE, en-US
Content-Language: de
Content-Type: multipart/report;
boundary="_000_911DA8C313B92C4892C8AA352EFF26E95227DE3BN2704021dstbain_";
report-type=disposition-notification
MIME-Version: 1.0
X-Ovh-Tracer-Id: 15695044701618780948
X-Ovh-Remote: 195.88.117.31 (relay11.arbeitsagentur.de)
X-Ovh-Local: 213.xx.xx.xx (mx3.xxx.net)
X-OVH-SPAMSTATE: OK
X-OVH-SPAMSCORE: -100
X-OVH-SPAMCAUSE: gggruggvucftvghtrhhoucdtuddrfEin-Euro-Jobfedrjeduucetufdoteggodetrfcurfhrohhfihhlvgemucfqggfjnecuuegrihhlohhuthemuceftddtnecusecvtfgvtghiphhivghnthhsucdlqddutddtmd
Ist die Nachricht verschlüsselt, so müsst ihr natürlich auch das Original der Email beifügen. Das Datum und so weiter müssen einwandfrei identisch aus dem Header sein!

Achso..... Ihr müsst eure Nachrichten generell mit Post senden, aber die Sache mit der Email hilft, wenn es um Fristen geht.

Hallo Leute,

heute habe ich ein neues Update für euch.

Gg. 9:00 Uhr hat mich eine ziemlich unfreundliche Mitarbeiterin des Beschwerdemanagements der Arbeitsagentur hier in Halle angerufen.

Sie teilte mir mit, dass sie es eine bodenlose Frechheit findet, dass ich mich an das Ministerium für Arbeit und Soziales in Magdeburg gewendet habe, dass nun ihr Teamleiter sich mit der Sache beschäftigen müsse, obwohl ja nicht einmal die Bundesagentur in Halle dafür zuständig wäre, sondern lediglich das Jobcenter. Die gute Frau meinte, dass sie es nicht verstehe, dass ich so einen Wirbel mache, nur weil einer Sachbearbeiterin irgendwas rausgerutscht ist und weil der Mitarbeiter meinen Antrag auf Bildungsgutschein abgelehnt hat, was ja de facto überhaupt gar nicht stimmt.

Ich habe sie dann gefragt, warum sie mich nun anruft. Sie meinte, sie wäre verpflichtet mich darüber zu informieren, dass sich jetzt auch die Beschwerdestelle der Arbeitsagentur in Halle darum kümmern müsse.

Ich hab zu ihr gemeint, dass sie mir in Zukunft auch gerne per Post solche Sachen mit teilen darf oder per Email, damit ich solche Sachen schriftlich habe.

Ich glaube die gute Frau hat derzeit wegen mir etwas Stress. Sie hat dann auch ziemlich erbost das Gespräch beendet und den Hörer aufgeklatscht.
 

saurbier

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Hallo SGB2,

kommen wir nochmals auf die alte Frage zurück, was für einen Beruf hast du denn jetzt erlernt, denn als technischer Zeichner verfügst du ja über entsprechende Kenntnisse, wenn du als 31jähriger bereits 410,-€ Rentenanspruch hast.

Auf welchen Beruf kann man aufbauen für die Zukunft?

Schauen wir mal bisherige Äusserungen an:

in Osnabrück gewohnt habe und dort bereits eine Umschulung begonnen hatte als Maschinenführer im Lebensmittelbereich...
Bildungsgutschein als Dozent in der Erwachsenenbildung...
Kurs Net und fand eine Ausbildung als technischen Produktdesigner...

Ich meinte, dass ich jahrelang Arbeitslos war und sich kein Mensch darum gekümmert hat, was aus mir wird und ich das gewohnt bin und nicht einmal Sauer auf ihn bin.

Nun bitte doch mal eine Auskunft.


gruss saurbier
 

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Hallo,

zu deinen Fragen, kann ich dir folgendes Antworten...

Bezüglich des erlernten Berufes habe ich in einem Beitrag schon einmal erwähnt, dass ich bei meinen Eltern gearbeitet hatte, nach dem Abi. Bedauerlicherweise, konnte ich bei Ihnen nie eine Ausbildung absolvieren. Eigentlich war gedacht, den Betrieb zu übernehmen, aber davor sind meine Eltern durch einen Brand im Betrieb umgekommen.

Bezüglich des Bildungsgutscheines als Dozent in der Erwachsenenbildung wurde dieser Mündlich abgelehnt, da der Arbeitsvermittler der Meinung ist, dieser Berufszweig wäre OTon: Ausgelutscht. Da ich gerne mit Menschen zusammen bin, dachte ich mit entsprechender Förderung, könnte ich mich hier weiter entwickeln, wie ich Oben schon geschrieben habe, hatte ich bereits eine Jobzusage.

Er empfahl mir aber, ich solle in Kursnet schauen, um eine Ausbildungsstelle zu suchen, was ich auch getan habe. Ich habe in meinem damaligen elterlichen Betrieb Turbo CAD 3.14 und Autodesk Architekture benutzt und auf MUM diverse Zertifikate erlangt, aber mein Vater hatte keinen Ausbilderschein, so dass er mich nicht ausbilden konnte, zum technischen Zeichner, deshalb fand ich den Ausbildungsberuf als technischen Produktdesigner passend.

Die Umschulung als Maschinenführer habe ich vom Arbeitsamt in Osnabrück erhalten, musste diesen aber in der Praxiszeit abbrechen, da ich einen Arbeitsunfall erlitt und die Praxiszeit nicht mehr besuchen konnte.

Um 11:34 Uhr hat mich die Bereichsleiterin angerufen. Diese möchte nun am Donnerstag zusammen mit der Teamleiterin meines Sachbearbeiters und mir ein Gespräch führen.

Ich werde am Donnerstag also einen Beistand mitnehmen und da mit der Bereichsleiterin und der Teamleiterin nun endlich über meine derzeitigen Situation sprechen.

Selbstverständlich werde ich euch dann mitteilen, was dabei heraus gekommen ist.

Edit:

Dass eine fomelle Zustellung mit Email einwandfrei funktioniert, kann ich euch noch einmal bestätigen. Ich erhalte nun selbst auf telefonische Termine eine schriftliche Bestätigung via Email.
Lasst euch nichts vom Pferd erzählen, so wie es hier sogar einige via PN an mich getan haben. Ihr habt jederzeit die Möglichkeit euch über Email bei euren Leuten vom JobCenter zu melden und diese sind gezwungen die Nachrichten auch zu lesen. Eigentlich sind diese auch verpflichtet euch eine Lesebestätigung mit zu liefern. Zwingen könnt ihr die da Oben allerdings nicht.

Im Anhang findet ihr das Schreiben.

Faszinierend ist für mich, dass man nach ordentlichem Aufstand sogar die Handynummer, Durchwahl usw. mit geliefert kriegt.
 

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FrankM

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Hallo,

zu deinen Fragen, kann ich dir folgendes Antworten...

Bezüglich des Bildungsgutscheines als Dozent in der Erwachsenenbildung wurde dieser Mündlich abgelehnt, da der Arbeitsvermittler der Meinung ist, dieser Berufszweig wäre OTon: Ausgelutscht.
Mündlich abgelehnt
Das war das Problem: Du hast mündlich wohl nachgefragt, ob Du einen Dozentenlehrgang machen kannst und der Arbeitsvermittler hat das mündlich abgelehnt.

Wenn Du diesen Dozentenlehrgang immer noch machen willst, stelle den Antrag nachweislich (Empfangsbestätigung) nochmal schriftlich und bestehe auf einer schriftlichen Antwort.

Drei Sätze genügen:
Hiermit beantrage ich einen Bildungsgutschein für den Dozentenlehrgang...
Ich bitte um eine Ausstellung des Bildungsgurscheins. Im Falle der Ablehnung bitte ich um eine schriftliche Begründung, warum die Förderung mit einem Bildungsgutschein nicht möglich ist.
MfG
Unterschrift

Im Falle einer Ablehnung kannst Du dann dagegen angehen.
 

SGB2

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Hallo Frank,

vielen Dank für deine Rückmeldung.

Du hast natürlich Recht. :)

Meine Überlegung war aber folgende:

Ich dachte immer, dass es wohl Vorteilhaft gewesen wäre, von Angesicht zu Angesicht mit den Heinis vom JC zu sprechen, da "wir" uns ja so Arbeit erspart hätten. Ich müsste keinen "unnötigen" Antrag schreiben und er keinen "unnötigen" Antrag ablehnen. Das die Vögel da Oben aber eigentlich nur KEINE Arbeit erledigen wollen und GAR NICHTS tun wollen und selbst mit Aufstand und Offensive seitens der "Kunden" Lethargisch auf ihrem ***** sitzen bleiben, hätte ich überhaupt nicht erwartet. Eigentlich hat er ja was er wollte. Im Prinzip habe ich den faulen Sack einfach übersprungen und nun müssen sich seine "Chefs" mit mir beschäftigen. Ich hoffe nur, dass er von denen auf die Mütze bekommt, obwohl mir der Spruch: "Die eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus," schwer in den Ohren liegt.

Mir scheint die Ausbildung zum Produktdesigner, nun da ich bei den Chefs da Oben ja im Hinterkopf bin, irgendwie Realistischer und Besser umsetzbar zu sein, auch was ich hier im Forum schon lesen musste, deshalb bleibe ich bei der Sache. Hier ist ja auch ein Antrag SCHRIFTLICH abgegeben worden.

Ich habe nun ein erstes Fazit gezogen. Ich lag mit meiner persönlichen Einstellung gar nicht einmal so falsch, einfach von Oben herab das Fahrradfahrrersystem abzuziehen. Nach dem Motto: "Unten Nicken und Oben treten." Gleich bei der Bereichsleitung und dem Teamleiter Vorstellig zu sein, lässt mich jetzt erst einmal hoffen. Dabei denke ich wohl, dass das Gespräch auch Böse enden kann, aber dann bleibt mir letztendlich noch der Weg über das Sozialgericht....

Abwarten....
 

SB Feind

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Hallo SGB2

Sie halten sich an das was ich Ihnen sage, weil das hier kein Westen ist und Sie sich an unsere Regeln halten werden."
Ich meinte zu ihr, ob sie ein wenig Behindert ist und das hier so Üblich ist, so brutal diskriminiert zu werden? Ich solle mich nicht beschweren und sie sagte, ich hätte Alkohol getrunken und derweilen soll ich mir meinen Rausch ausschlafen. Sie griff so dann zum Hörer und meinte, da ist ein Kunde der nicht aufstehen will. Ich war erst einmal derbe Perplex, hab meinen Rucksack aufgezogen und gemeint: "und da wundert ihr euch etwa, dass ihr wie die Fliegen abgestochen werdet", hab dann aus Wut einen Kugelschreiber vom Tisch genommen und ihr ihn dann am Kopf vorbei geworfen.


Wie kommt die auf sowas das du Alkohol getrunken hast? Ich hab auch schon einige betrunkene im Jobcenter vor mir in der Schlange stehen gehabt. Und die Sache das sie eventuell den Sicherheitsdienst gerufen hat weil du nicht aufstehen willst oder wie auch immer da können die auch nichts tun packen die dich an kannst du die anzeigen.

Deine Aussage mit wie die Fliegen abgestochen. Hättest mal nicht sagen sollen weil dein SB das als eine Drohung aufnehemn könnte.

Mach alles nur noch schriftlich mach ich auch. Termin beim SB dir bestätigen lassen das du pünktlich da warst und Unterlagen abgegeben hast. Mein SB sagte zu mir die Bestätigung brauche ich garnicht da das ja gespeichert wird und jeder Richter das einsehen könnte. Ich erwiederte das man das Protokoll auch manipulieren könnte um Beweise zu vernichten.
 
E

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Meine Überlegung war aber folgende:

Ich dachte immer, dass es wohl Vorteilhaft gewesen wäre, von Angesicht zu Angesicht mit den Heinis vom JC zu sprechen, da "wir" uns ja so Arbeit erspart hätten. Ich müsste keinen "unnötigen" Antrag schreiben und er keinen "unnötigen" Antrag ablehnen.
Unter verständigen Menschen ist das eine nachvollziehbare Vorgehensweise. Nur, leider sind die Zeiten lange vorbei, zu denen der ehrbare hanseatische Kaufmann Geschäfte per Handschlag besiegelt hat und man sich darauf verlassen konnte. Funktioniert also auch im normalen Geschäftsleben nicht mehr wirklich.

Wir reden aber vom JC. Und da ist alles, was nicht auf Papier steht, noch nicht einmal "Schall und Rauch".

Das die Vögel da Oben aber eigentlich nur KEINE Arbeit erledigen wollen und GAR NICHTS tun wollen und selbst mit Aufstand und Offensive seitens der "Kunden" Lethargisch auf ihrem ***** sitzen bleiben, hätte ich überhaupt nicht erwartet.
Wieso nicht? Die haben das Leben, welches sie den Elos vorwerfen zu führen. Warum sollten die darauf verzichten?

Eigentlich hat er ja was er wollte. Im Prinzip habe ich den faulen Sack einfach übersprungen und nun müssen sich seine "Chefs" mit mir beschäftigen. Ich hoffe nur, dass er von denen auf die Mütze bekommt, obwohl mir der Spruch: "Die eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus," schwer in den Ohren liegt.
In einem normalen Amt kann man davon ausgehen, daß man sich als subalterner Angestellter unbeliebt macht, wenn man den "ganz großen Chefs" Schreibarbeit an Stellungnahmen verschafft. In einem JC ist aber nichts normal.

Ich habe nun ein erstes Fazit gezogen. Ich lag mit meiner persönlichen Einstellung gar nicht einmal so falsch, einfach von Oben herab das Fahrradfahrrersystem abzuziehen.
Je mehr Leute und Dienststellen in einen Vorgang involviert sind, desto weniger paßt unter den Teppich. Da hast Du Recht. Innerhalb des JC's (und auch dem einen oder anderen Amt oder Unternehmen) gilt jedoch das Krähenprinzip.

Gleich bei der Bereichsleitung und dem Teamleiter vorstellig zu sein, lässt mich jetzt erst einmal hoffen.
Warum? Du übersiehst zweierlei:

Unter normalen Umständen sind Vorgesetzte und Arbeitgeber verpflichtet, gegenüber Außenstehenden ihre Untergebenen und Angestellten in Schutz zu nehmen. Du wirst es kaum erleben, daß die über Deinen SB herfallen und ihn demontieren. Um so weniger, wenn der anweisungsgemäß nicht das Gesetz, sondern die Controllingziffern und damit (vielleicht unbewußt) die Boni der Chefetage im Focus hatte. Unter dem Aspekt führt eine Dienstaufsichtsbeschwerde meist dazu, daß man dem Delinquenten auf die Schulter klopft.

Läuft natürlich etwas anders, wenn nach Oben berichtet werden muß. Die Vorgesetzten sind keine Außenstehenden und wollen - das hast Du richtig erkannt - nichts als ihre Ruhe. Und die wiederherzustellen, ist Aufgabe dieser Leutchens in dem Gespräch. Was für Dich dabei effektiv rauskommt, ist dabei völlig egal.
 

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Vielen Dank für deine Rückmeldung.

In vielen Punkten, muss ich dir natürlich Recht geben. Es gibt allerdings ein paar Zeilen, denen ich widersprechen muss.

Unter normalen Umständen sind Vorgesetzte und Arbeitgeber verpflichtet, gegenüber Außenstehenden ihre Untergebenen und Angestellten in Schutz zu nehmen. Du wirst es kaum erleben, daß die über Deinen SB herfallen und ihn demontieren. Um so weniger, wenn der anweisungsgemäß nicht das Gesetz, sondern die Controllingziffern und damit (vielleicht unbewußt) die Boni der Chefetage im Focus hatte. Unter dem Aspekt führt eine Dienstaufsichtsbeschwerde meist dazu, daß man dem Delinquenten auf die Schulter klopft.
Selbstverständlich erwarte ich von meinem "Chef" dass er mich unterstützt und auch vor falschen Anschuldigen in Schutz nimmt. Ich bin aber auch der Auffassung, dass die Angestellten im JobCenter Grundsätzlich aber Dienstanweisungen zu folgen haben und kein Mitspracherecht haben, sobald der "Dienstherr" involviert wurde. Ich denke, dieser SB hat sich in jedem Fall zu rechtfertigen, ob das mit einem Tadel ist, dass ich aber generell ausschließe oder aber bei einem Plausch in der Mittagspause. Wie solche Gespräche unter "Freunden", in meinem JobCenter scheint sowieso jeder Verwandt miteinander zu sein, also sprich Familie abläuft, kann ich mir also vorstellen. "Ich hab da eine Beschwerde vom XXX bekommen, was sagst du dazu"? "Ich hab alles richtig gemacht". So sprechen die da Oben miteinander und nicht anders.

Allerdings stehen die in meinem Fall echt unter Druck, da hier nicht mehr unter Familienmitgliedern gesprochen und sich gerechtfertigt wird, sondern eine Distanz, die die Leute vielleicht oder höchstens aus Trainings kennen und, so meine Vorstellung, vielleicht einmal im Monat Kontakt haben, weil die meisten ELOs entweder keinen Grund zur Beschwerde sehen oder aber brav kuschen. Ich bin auch der Meinung, dass die Leute in Nürnberg keine Studienabbrecher mit möglichst geringer Arbeitserfahrung sind, sondern Beamte, ob aus Siemens oder welcher Auffanggesellschaft auch immer.

Controlling findet so wie du schon geschriben hast hundert Prozent eine Rolle. Sollten die Leute dort wirklich tatsächliche Statistiken haben, so versauen die Leute sich das Controlling täglich selbst.

PS:

Ich habe gestern Mittag Post aus dem Kundenreaktionsmanagement in Halle erhalten. Neben dem ganzen Blabla fand ich interessant, dass sie mir empfohlen haben, bei zukünftigen Problemen mich direkt an das Kundenreaktionsmanagement in Halle zu wenden.

Ich denke ich werde eine Antwort verfassen, in dem ich betone, dass wenn ich wirklich in Zukunft noch einmal Probleme mit dem JobCenter in Halle habe, ich mich in jedem Fall nicht an das Kundenreaktionsmanagement wenden werde, sondern wieder den Weg gehen werde, den ich dieses mal genommen habe und weitere Stellen davon in Kenntnis setzen werde.

Übrigens: Das Kundenreaktionsmanagement des JobCenters in Halle befindet sich im 17. Stockwerk der Neustädter Passage 7 in Zimmer 1701 bis 1705.

Meine Antwort
 

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Selbstverständlich erwarte ich von meinem "Chef" dass er mich unterstützt und auch vor falschen Anschuldigen in Schutz nimmt. Ich bin aber auch der Auffassung, dass die Angestellten im JobCenter grundsätzlich aber Dienstanweisungen zu folgen haben ...
Stimmt. Und Du beschwerst Dich - aus Deiner Sicht zu Recht - daß die Sachbearbeiter das im Interesse ihres Arbeitsplatzerhalts genauso sehen.

... Ich denke, dieser SB hat sich in jedem Fall zu rechtfertigen, ob das mit einem Tadel ist, dass ich aber generell ausschließe oder aber bei einem Plausch in der Mittagspause.
Kann sein, muß aber nicht. Gibt man Dienstanweisungen heraus, die mit dem Gesetz nur schwer oder gar nicht in Einklang zu bringen sind, dann ist es das naheliegendste, die Rechtslage nicht zum Gegenstand der Unterweisungen zu machen. Warum sollte sich ein SB dafür rechtfertigen, seine Arbeit so erledigt zu haben, wie das von ihm verlangt wurde?

Allerdings stehen die in meinem Fall echt unter Druck, ...
Scheint so zu sein. Aber nicht, weil sie anweisungsgemäß gegen das Gesetz verstoßen haben, sondern weil Du die Putzöbersten in ihrer beschaulichen Ruhe gestört hast. Zweck der ganzen Diskussionen ist dafür Sorge zu tragen, daß Du das in Zukunft gefälligst unterläßt, obwohl kein Mensch einen Gedanken daran verschwendet, an der Art und Weise der Sachbearbeitung etwas zu ändern.

Sollten die Leute dort wirklich tatsächliche Statistiken haben, so versauen die Leute sich das Controlling täglich selbst.
I wo. Du hast ein ziemlich schräges Bild davon, was diese Kennziffern abbilden.

Ich denke ich werde eine Antwort verfassen, in dem ich betone, dass wenn ich wirklich in Zukunft noch einmal Probleme mit dem JobCenter in Halle habe, ich mich in jedem Fall nicht an das Kundenreaktionsmanagement wenden werde, sondern wieder den Weg gehen werde, den ich dieses mal genommen habe und weitere Stellen davon in Kenntnis setzen werde.
Und wozu soll das gut sein? An ihrer Arbeitsweise ändern die nichts. Und von Deiner nächsten Beschwerde erfahren sie von ihren Vorgesetzten früh genug. Das hier ist kein Grand Ouvert mit angesagtem Schneider. Ich sehe daher keinen Sinn darin, sich von den Gegenspielern in die Karten gucken zu lassen.
 

Sansiveria

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... und für den einen Satz brauchst du ein Vollzitat?
 

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Und wozu soll das gut sein? An ihrer Arbeitsweise ändern die nichts. Und von Deiner nächsten Beschwerde erfahren sie von ihren Vorgesetzten früh genug. Das hier ist kein Grand Ouvert mit angesagtem Schneider. Ich sehe daher keinen Sinn darin, sich von den Gegenspielern in die Karten gucken zu lassen.
Das hat doch nichts mit Spieletaktiken zutun oder mit irgendwelchen Offenbarungen meiner Taktiken oder dergleichen. Du hast Recht, dass die dort ihre Arbeitsweise nicht ändern werden, wollen, sollen, müssen, sondern lediglich eine wichtige Dokumentation für das Sozialgericht, wenn dem soweit kommen sollte, von was ich jetzt erst einmal ausgehen muss.

I wo. Du hast ein ziemlich schräges Bild davon, was diese Kennziffern abbilden.
Dann schreib mal, wie ich mir das vorstellen muss.

... und für den einen Satz brauchst du ein Vollzitat?
Verstehe dein für mich kryptisches Posting nicht.
 

Gerhard Hartz

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@SGB2

Ich find das schon schwer in Ordnung was Du da machst. Auf die anfänglichen Verfehlungen Deinerseits bist Du hingewiesen worden und hasts ja auch selber eingesehen.

WAS - WARUM- WIE geändert wird und ob überhaupt ....... erstmal sehe ich das DU Dich, zu Recht, zur Wehr setzt. Schon alleine das gibt z.B. mir auch wieder etwas mehr Mut, oder eher Energie, mir ebenfalls weiterhin nicht alles gefallen zu lassen.

Die ganzen "Hätte wenn und abers ..." die gibt es immer.

Von mir, ganz klar :icon_daumen:
 

SGB2

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@SGB2

Ich find das schon schwer in Ordnung was Du da machst. Auf die anfänglichen Verfehlungen Deinerseits bist Du hingewiesen worden und hasts ja auch selber eingesehen.

WAS - WARUM- WIE geändert wird und ob überhaupt ....... erstmal sehe ich das DU Dich, zu Recht, zur Wehr setzt. Schon alleine das gibt z.B. mir auch wieder etwas mehr Mut, oder eher Energie, mir ebenfalls weiterhin nicht alles gefallen zu lassen.

Die ganzen "Hätte wenn und abers ..." die gibt es immer.

Von mir, ganz klar :icon_daumen:
Vielen Dank, für deinen positiven Zuspruch, den ich natürlich in dieser Angelegenheit genauso benötige, wie andere Menschen in der selben Notsituation.

Mir ist hier aufgefallen, aber auch Privat und vor allem bei den Besuchen im JobCenter, dass es NOCH zu viele Menschen gibt, die ihre Situation einfach hinnehmen. Ich möchte betonen, dass ihr und auch ich nicht weniger bekommen könnt. Ich lebe nach dem Motto: "Kämpfst du, kannst du verlieren. Kämpfst du nicht hast du bereits verloren".

Für mich Persönlich finde ich die Möglichkeit genial mich auf der einen Seite hier abzureagieren unter Gleichgesinnten und auf der anderen Seite die Meinungen anderer Lesen zu dürfen.

Ich denke das entspricht ja diesem Forum....
 

SGB2

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Ich finde aber wirklich keine Controllingbriefings. Der Beitrag der dort verlinkt wurde steht ausschließlich für: Gewalt im JobCenter.

Ich habe den Bericht gelesen, aber finde nicht, dass dieser das Beschreibt, was ich erwartete.

Dennoch guter Bericht, aber bedauerlicherweise nicht das, was ich eigentlich erhofft habe.

Ich habe nun Infos zum Planungsprozess gefunden, diesen ich gerade studiere.

Den findet ihr dann im Anhang:
 

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Ich habe den Bericht gelesen, aber finde nicht, dass dieser das beschreibt, was ich erwartete.
Du hattest eine Frage gestellt und in dem Bericht wird darauf Bezug genommen. Daß dessen Thema ein anderes ist, tut dabei nichts zur Sache.
 

SGB2

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Du hattest eine Frage gestellt und in dem Bericht wird darauf Bezug genommen. Daß dessen Thema ein anderes ist, tut dabei nichts zur Sache.
Ich habe in meinem vorherigen Beitrag eine datei angehängt. Ich glaube ich meinte so etwas in der Art.

Bei der Arbeitsagentur gibt es auch Statistische Erhebungswerte, die so im ganzen interessant sind:

https://statistik.arbeitsagentur.de/Navigation/Statistik/Statistik-nach-Themen/Grundsicherung-fuer-Arbeitsuchende-SGBII/Grundsicherung-fuer-Arbeitsuchende-SGBII-Nav.html

Ich habe nun heute Morgen eine Postzustellungsurkunde vom JobCenter erhalten.

Das JobCenter hat mir nun Hausverbot erteilt.

Als ob mir das etwas ausmachen würde, habe ich natürlich sofortigen Widerspruch eingelegt und diesen mit Fax an die Spinner geschickt.

Nachher ist der Termin, bin mal gespannt ob ich das auf´s Brötchen geschmiert bekomme. Der Beistand hat sich für heute Mittag auch frei genommen...
 

gila

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...

Das JobCenter hat mir nun Hausverbot erteilt.

...
Mit welcher Begründung denn genau?
Hat dich der einmalige (etwas überschwängliche, wenn auch berechtigte) Ausraster
nun zum potenziell verdächtigen Dauerrenitenten gemacht?

:icon_hihi:langsam wird das hier sehr interessant ...
 

SGB2

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Hallo,

also ich bin nun von meinem Termin zurück. Man wollte mich eineinhalb Stunden überreden von der Beschwerde abzusehen um, O-Ton, bei Null anzufangen. Ich meinte, laut meinem Anwalt trete ich von keinen Rechten zurück und warte auf ein schriftliches Ergebnis.

Insgesamt behandelten die mich wie ein Kleinkind, so dass ich das Gespräch einseitig auf mein Recht auf Wechsel betonte. Ich solle auch die Anzeige wegen Unterschlagung zurück ziehen, weil der Sachbearbeiter immer noch kein Geld überwiesen hat. Als ich dann zu Hause angekommen bin, waren die Fahrtkosten plötzlich auf meinem Konto.

Man schlug mir vor, mich mit meinem derzeitigen Sachbearbeiter bei einem Termin an einen Tisch zu setzen. Ich habe auch dies abgelehnt, da meine EGV unrechtmäßig durch Druck erzwungen wurde und das Vertrauensverhältnis massiv gestört wurde. Ich sagte ihr, dass es mir so vorkomme, dass auch sie befangen wäre. Die Reaktion war, mich auf das Hausverbot hinzuweisen. Ich habe Spitz gemeint, dass es wenige Menschen gibt, die sich den Gang zum JobCenter antun und mich das nicht sonderlich stören würde und mich das nicht beeindruckt!

Resultat: " Die Bereichsleiterin melde sich Mitte nächster Woche, um zu prüfen ob die EGV angepasst werden könne. Ich betonte, dass der Gang zum Widerspruch von meiner Seite aus nicht zurück gezogen würde und vor allem, wenn ich noch keinen Ablehnung erhalten habe bzw. eine Zustimmung zur Anpassung. Sollte sich ergeben, dass die Bereichsleiterin sich nicht wie sie im Beisein meines Beistands versprach, meldet, so werde ich auch gegen sie eine Dienstaufsichtsbeschwerde stellen.

Mein Eindruck:

Die Leute sind Inkompetent und haben sich mit der Sachlage kaum befasst. Außerdem, hatte ich den Eindruck, dass die Leute dort auf meine Gegenwehr ziemlich unvorbereitet sind. Im Übrigen nahm sie natürlich ihren Untergebenen in Schutz, aber nur bis zu einem gewissen Grad, nämlich den Vorwurf des Amtmissbrauchs, der Beleidigung gegen mich und die Diskriminierung im Amt.

Das Hausverbot wurde ausgesprochen, da ich den reibungsloen Betrieb gefährdete, in dem ich eine Sachbearbeiterin mit einer Sache Beworfen habe und insgesamt einen aggressiven Eindruck hinterlassen habe.

ich habe natürlich dagegen Widerspruch eingelegt und sofort bei der Polizei Online einen Strafantrag wegen Verleumdung gestellt.

Alles in Allem, sind das noch nicht die Eingestädnisse die ich vom JobCenter erwarte. Sollten irgendwann mal ernsthafte Vorschläge, schriftlich und mit Unterschrift kommen, werde ich natürlich auf Deals eingehen, aber so wie es aussieht und sich dort anfühlt, von der allgemeinen Grundstimmung her, denken die Leute sie müssten das alles gar nicht Ernst nehmen. Es dauert noch ein wenig, bis die Leute dort ein wenig den Kopf gewaschen bekommen, denn das Ministerium für Arbeit und Bildung hat mir heute geschrieben, dass sich der Regierungsinspekteur nun wegen der Diskriminierung eingeschaltet habe. Davon wussten die wohl im JobCenter nichts.
 

gila

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Na das war ja ein erlebnisreicher Tag...

- Du wirst nun sehr viel "Beschäftigung" ins Haus bekommen - da wird es schwierig, "nebenbei" noch zu arbeiten *scherz*
- Des weiteren wirst du ab jetzt bei Behördenkontakten das Gefühl haben, es würde beim Sachbearbeiter im PC neben deinem Namen ein grellrotes Blinklicht aufschreien :icon_mrgreen:
- Das Etikett "Querulant" prangt bereits wie mit unsichtbarer Tinte geschrieben auf deiner Stirn ...
- als nächstes folgen dann irgendwann "psychische Diagnosen" und der Gang zum Ärztlichen Dienst.

*seufz* es wird wohl Zeit, an eine Patientenverfügung zu denken :wink::icon_lol:

und: ich unke nicht - ich spreche aus vielfältigen, auch eigenen Erfahrungen :icon_knutsch: und lebe schon mit soooo viel unsichtbarer Tinte aufm Hirnkasten ...
 
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Ich habe nun heute Morgen eine Postzustellungsurkunde vom JobCenter erhalten.

Das JobCenter hat mir nun Hausverbot erteilt.
Das solltest Du ernst nehmen. Bist ja nicht der Erste damit, da hat es auch schon mal eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruches gegeben.
 

Ah4entheater

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Zitat von SGB2
Ich habe nun heute Morgen eine Postzustellungsurkunde vom JobCenter erhalten.

Das JobCenter hat mir nun Hausverbot erteilt.
Das solltest Du ernst nehmen. Bist ja nicht der Erste damit, da hat es auch schon mal eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruches gegeben.
Äh, dann muss SGB2 ja keine Meldetermine mehr wahrnehmen, oder wie :biggrin:
 

SGB2

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Äh, dann muss SGB2 ja keine Meldetermine mehr wahrnehmen, oder wie :biggrin:
Das Hausverbot wird bei Terminen ausgesetzt. War doch klar! Aber ich nehme es gelassen. Der Teppich unter den die das Kehren möchten gibt es seit heute nicht mehr.

Die Tussi die mir das Hausverbot erteilt hat ist die Center Leiterin, das bedeutet dass meine Anzeige direkt an Sie ging. Ich bin gespannt und warte ab.

Ich habe auch Akteneinsicht beantragt. Ich lese den blinkenden Button und dann gibt es fehlerfreie Ermessensanträge. Ich bin ja gewillt mich einzugliedern aber eben nicht mit Stasi. Sorry!
 

Purzelina

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Ich muss nun warten bis zur medizinischen Untersuchung sowieso, weil selbst wenn der Wechsel schnell passiert denke ich, dass die oder der ja sowieso unter der Decke mit der Sachbearbeiter/in steckt, da dort alle sowieso den gleichen Namen haben und alle untereinander Verwandt oder Verschwägert sind.
Das lese ich ja erst heute :icon_hihi: Die Sachbearbeiter in deinem Jobcenter tragen wirklich alle den gleichen Nachnamen, auch die Geschäftsführerin, welche dir das Hausverbot erteilt hat?
 

Gerhard Hartz

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Das Hausverbot wird bei Terminen ausgesetzt.
Achwas, das ist zulässig?

Ich habe auch Akteneinsicht beantragt.
Soweit ich weiß erhält nur der eingeschaltete Anwalt Akteneinsicht, nie jedoch eine Privatperson?

Trotzdem sehr geil Dein Engagement. Endlich mal jemand der sich nicht alles gefallen lässt und dieses auch artikulieren kann.
 
E

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Tacheles Rechtsprechungsticker KW 12/2014

Punkt 1.2:

Hausverbot im Jobcenter

Leitsätze (Autor):
Für Streitigkeiten über ein Hausverbot, das für die Räume eines JC gegenüber einem SGB II-Leistungsberechtigte(r) erlassen wird, ist der Verwaltungs- und nicht der Sozialrechtsweg eröffnet (a.A. BSG Beschluss vom 01.04.09 - B 14 SF 1/08 R -).

Anmerkung: ebenso OVG Bremen, Beschluss vom 25.03.2013 - 1 B 33/13 und OVG Hamburg, Beschluss vom 17.10.2013, 3 So 119/13, LSG Hamburg, Beschlüsse vom 08.07.2013 - L 4 AS 214/13 B und 31.07.2012 - L 4 AS 246/12 B ER, anhängig beim BSG unter dem Az. B 14 SF 1/13 R und B 14 SF 3/13 R.

Quelle: s14.directupload.net/images/140318/aa2z5ts9.pdf
Ach was, das ist zulässig?
Was glaubst Du, was erst los wäre, wenn man damit Ruhe vor dem Saftladen hätte? Die Aussetzung des Hausverbotes steht explizit in jeder Vorladung. Der Vorgeladene kriegt dann für die Zeit seines Aufenthalts einen eigenen Personenschützer ...
 

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Das lese ich ja erst heute :icon_hihi: Die Sachbearbeiter in deinem Jobcenter tragen wirklich alle den gleichen Nachnamen, auch die Geschäftsführerin, welche dir das Hausverbot erteilt hat?

Mein Sachbearbeiter hat sogar seine Frau, die Teamleiterin für einen anderen Bereich ist dort sitzen. Etliche Namen die man dann so beim Vorbeigehen in dem JobCenter liest, liest man teilweise auch auf anderen Türen oder sogar auf Schreiben in der Leistungsabteilung. Als ich Gestern auch bei diesem Kindergartengespräch zu gegen war hatte ich auch die Vermutung und mein Beistand eigentlich auch, dass die sich so für meinen Vermittler eingesetzt hat, dass man schon davon ausgehen musste, dass die miteinander geboomst haben müssen.

Soweit ich weiß erhält nur der eingeschaltete Anwalt Akteneinsicht, nie jedoch eine Privatperson?
Ich habe meinen Antrag auf Akteneinsicht nach §83 SGBX begründet. Die Abschrift findest du im Anhang.

Was glaubst Du, was erst los wäre, wenn man damit Ruhe vor dem Saftladen hätte? Die Aussetzung des Hausverbotes steht explizit in jeder Vorladung. Der Vorgeladene kriegt dann für die Zeit seines Aufenthalts einen eigenen Personenschützer ...
Der Personenschützer ist meines Wissens unzulässig und müsste sich vor der Tür platzieren, da er keine Vollmacht von mir bekommen wird, Gespräche die meine Sozialdaten betreffen, mit zu hören. Ich würde solange darauf bestehen, bis sie wohl das Gespräch beenden oder die Polizei oder das Ordnungsamt holen. Aber auch hier würde ich in jedem Fall darauf hinweisen, dass ich nicht möchte dass irgendjemand anders als die für mich zuständigen Sachbearbeiter bei dem Gespräch zugegen sind. Ich denke in dem Fall läuft es einfach weiter wie bis her, denn auch in der Eingangszone spatziere ich einfach vorbei. Was juckt es mich also, wenn eine Wildsau an mir Eiche sich schrubbern will? Genau! Gar nicht!
 

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Hallo Leute,

das JobCenter in Halle hat mir nun einen Termin zur Akteneinsicht gegeben.

Den Antrag den ich also in einem Post angeheftet habe, funktioniert also, wunderbar.
 

ChrisG

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Deiner Meinung nach.....das JC wird das eventuell wieder völlig anders sehen, da so eine Weiterbildung/Umschulung in der Regel sehr viel Geld kostet. Die Mitarbeiter des JC sind darauf getrimmt, an dieser Stelle zu sparen, egal ob es der Herr L. oder sonst wer ist.
Was das angeht, sind die auf manchen Jobcentern ziemlich seltsam drauf.

Ich wollte in diesem Jahr auch eine Umschulung anfangen und habe sie nach ewigem Hin- und Her erst nicht bewilligt bekommen. Grund war angeblich, dass ich eben auf meine Ausbildung aufbauen kann. Tatsächlich habe ich in meinem erlernten Beruf aber nie gearbeitet (Ausbildung liegt 12 Jahre zurück) und war im Verkauf tätig.

Stattdessen hat man mir eine "Fortbildung" vorgeschlagen, wo man hinterher ein lumpiges Zertifikat erhält, welches allenfalls fürs Klo taugt. Kostenpunkt für 6 Monaten Spaß ohne Grenzen: 7856 €. Die Umschulung über 2 1/2 - 3 Jahre hätte etwa 3.000 € gekostet, da ab Ende von Jahr 2 ein bezahltes Praktikum dabei gewesen wäre (also im öffentlichen Dienst). Nuja, mit dem Argument habe ich sie gepackt und meine Schulung nun doch bekommen. Aber so bekloppt sind die teilweise eben.
 

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So es gibt Neues.

Ich habe heute eine Feststellungsklage eingereicht. Mittlerweile hat man mir auch das Geld gestrichen. Angeblich wäre ich umgezogen. Als ich dann dort vorgesprochen habe, hat man mich natürlich raus geschickt, wegen dem Hausverbot.

Ich komme eben vom Sozialgericht, wo ich eine einstweilige Verfügung abegeben habe.

Von der Polizei und dem Präventionsschutz für Korruption habe ich auch schon Post erhalten. Meine Akte liegt nun immer noch bei der Staatsanwaltschaft hier in Halle. Ich hab, als ich auf dem Sozialgericht war mal nachgefragt. Angeblich sind die derbe mit der Sache beschäftigt. Mir kam es eher so vor, als hätten die 20 Mordfälle zu ermitteln... BLablala eben.

Die Antikorrutionsstelle möchte mit mir Live sprechen. Einen Termin schicken sie mir noch zu.

So ich habe nun etliche Updates am heutigen Tag.

Die Sache mit dem Personenschützer habe ich nun durch ein einstweiliges Verfahren beim Sozialgericht betätigt bekommen. Das Urteil liegt gerade beim Rechtsanwalt, wird aber demnächst folgen.

Das Gericht hat aber so in etwa argumentiert:
Wohl wissentlich, dass die Kammer, bei Termin Grundsätzlich davon auszugehen hat, dass Gespräche "hinter verschlossenen Türen" ein besonders geschützter und somit nichtöfentlicher Raum darstellen, ist die Kammer dazu verpflichtet das JobCenter darauf hinzuweisen, dass es sich bei Wachschutz und deren Beauftragten nicht um Personen handelt, die persönlichen Gesprächen beizuwohnen haben. Hier würde der Paragraph 201 Strafgesetzbuch dieses schon aus der Natur heraus dagegen abhilfe leisten.

Außerdem würde ein Gespräch mit s.g. Wachschützern im Beisein nicht dienlich sein, um sensiblen Daten und Inhalt in vertraulichen Gesprächen zu führen. Das JobCenter wurde nun verpflichtet, den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen darüber zu informieren, dass bei entsprechenden Verdachtsmomenten, das Gespräch abzubrechen, da es sich hierbei um eine Straftat handelt.
 

HartzVerdient

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Stattdessen hat man mir eine "Fortbildung" vorgeschlagen, wo man hinterher ein lumpiges Zertifikat erhält, welches allenfalls fürs Klo taugt.
... und das ist falsch!

Bei einer Weiterbildung bekommst du ein Zertifikat, welches man ins Klo hängen kann. Eine Fortbildung baut jedoch auf das vorherige auf und kann u.A. als Aufstiegsfortbildung angesehen werden.

Beispiel 1 (Weiterbildung):
Elektromechaniker macht eine Weiterbildung als Java Programmierer. In einer Weiterbildungsmaßnahme wirst du in ein neues fachfremden Thema eingearbeitet und erhältst am Ende ein Zertifikat für dessen Teilnahme. Du hast also als Elektromechaniker in einer Weiterbildung auch Java kennengelernt.

Beispiel 2 (Fortbildung):
Elektromechaniker macht eine Fortbildung zum operativen Professional. In einer Fortbildungsmaßnahme (hier Aufstiegsfortbildung), werden dir erweiterte Kenntnisse (daher auch die 8000 Ocken) zu deinem bisherigen Beruf vermittelt. Nach einer Zeit X und erfolgter Prüfung bist du nicht nur ein Elektromechaniker, sondern hast u.U. sogar einen operativen Abschluss (und ggf. auch eine Ausbildereignungsprüfung), mit der du in diesem Beruf sogar als Geschäftsführer und Ausbilder fungieren kannst. Also nix für's Klo :)

Hier würde der Paragraph 201 Strafgesetzbuch dieses schon aus der Natur heraus dagegen abhilfe leisten.
Ich habe gerade in dem Paragraphen herumgeblättert. Wieso eigentlich nur der Hinweis ans Jobcenter ? Tatsächlich müsste die Pfeiffe von Bereichsleiter eingeknastet bzw. abgezogen werden. Steht doch da:

(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer als Amtsträger oder als für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter die Vertraulichkeit des Wortes verletzt (Absätze 1 und 2).
 

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Von der Anzeige habe ich abgesehen.

Warum?

Als ich letztes Jahr zu einem Termin wollte, wollte die Integrationsfachkraft mich weg schicken, weil ich zu einem Termin 5 Minuten zu spät war. Gut war meine Schuld und hab ich auch so eingesehen. Hab mich entschuldigt, doch dann meinte er, mit Straftätern die Hausverbot haben, will ich nix zutun haben ohne, dass Wachschutz dabei ist.

Drei Tage später dann eine Sanktion, 30%.

Habe ich natürlich Widerspruch eingelegt und dann das Ganze aufrollen lassen.

Zum Einen hatte er ein Zeitfenster von einer halben Stunde, so dass er mich gut noch dran nehmen hätte können. Zum Zweiten wollte ich mal eine Gewissheit bezüglich der Begründung weshalb er darauf besteht, dass ein Wachschutz dabei sitzt.

Die Sanktion lasse ich mir mit der nächsten anstehenden Mündlichen inklusive Schadenersatz geben, was ja auf das heutige Urteil begründet ist.

Eine Anzeige gibt´s also nicht.
 

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Mal eine andere Frage dazu....

Ich darf laut Gutachten nur noch 3 Stunden am Tag arbeiten.

Wie ist das Prozedere eigentlich mich direkt in die REHA Abteilung versetzen zu lassen. So hätte ich den Klappspaten auch endlich los und zum Anderen würde ich mit meinem Bildungsgutschein bessere Chancen haben...

Dann betrete dieses JC nie mehr ohne Beistand!!

Checke doch mal, was dein Anwalt zu einer Strfanzeige sagt, oder ein Strafantrag nötig und möglich wäre.

Zudem gilt auch § 303 Abs. 3



Dich wegen Verspätung wegzuschicke war rechtswidrig, denn es sind ja mehr als 5 Min für einen Termin vorgesehen und er hätte stattfinden können. In solchen Fälle schriftlich geben lassen, oder notfalls Zeugen im JC suchen!
Wie geschrieben, kommt jetzt die Mündliche wegen dem wegschicken und der Sanktion. Ich denke, ich müsste jetzt einfach deswegen abwarten. Dass er mich nach 5 Minuten nicht einfach weg schicken darf, weiss ich.
 

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Durch einen Brief an den Petitionsausschuss des Bundestages wurde nun die Umschulung bewilligt, welche ich im Juli bereits angetreten habe.

Mehr gibt´s nicht mehr zu schreiben.
 

Martin Behrsing

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Dann herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg mit der Umschulung
 
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