Kopfpauschale in kleinen Schritten

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ExitUser

Gast
Also dann in neun Monaten. Ansparen?

Der „Märkischen Allgemeine“ vom Montag zufolge sollen die gesetzlich Versicherten ab 2011 eine Gesundheitsprämie in Höhe von 29 Euro im Monat zahlen. Diese Kopfpauschale müsste von jedem Versicherten neben den Beiträgen gezahlt werden, berichtet die Zeitung. Um die Bürger auch zu entlasten, will Rösler den 2005 eingeführten Zusatzbeitrag der Arbeitnehmer in Höhe von 0,9 Prozent streichen.

Für eine Einstiegsprämie in Höhe von 29 Euro ist nach Röslers Berechnungen ein Sozialausgleich von deutlich weniger als fünf Milliarden Euro erforderlich. Woher das Geld kommen soll, ist noch offen.
Aber naja, schließlich wurde auch das Schonvermögen erhöht, darüber lässt sich doch sicher noch viel mehr zurück holen ...

Vergessen: Der Pfad zum Glück
 

Woodruff

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Röslers Rätsel

Mehr Verwirrung kann man kaum stiften. Die Idee für den Einstieg in eine Kopfpauschale, die nun über einen Zeitungsbericht das Licht der Welt erblickte, ist dermaßen rätselhaft, dass man Gesundheitsminister Rösler wünschen mag, er habe nichts damit zu tun.

Die 29-Euro-Pauschale wirft Fragen im Dutzend auf. Hauptziel der Regierung ist es nach deren Angaben, Arbeitskosten zu entlasten.

Warum wählt sich dann der Minister ausgerechnet den Zusatzbeitrag aus, den ohnehin die Arbeitnehmer schon alleine bezahlen, um ihn in eine Pauschale zu überführen? Der einzige Effekt wäre, dass Geringverdiener zunächst wesentlich mehr bezahlen als Gutverdiener.

Umverteilung von unten nach oben, wenn im Gegenzug dann gleich wieder ein Sozialausgleich folgen soll? Das wäre ein reines Sandkastenspiel, um das Volk an Kopfpauschalen zu gewöhnen.

[...]

Kommentar: Röslers Rätsel | Frankfurter Rundschau - Top-News
 

athene

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" Affären

Operation Hippokrates

Wie ernst ist es dem Gesundheitsminister mit seiner jüngsten Attacke auf die Industrie? Seine FDP hat gerade den mächtigsten Pharmakritiker des Landes entsorgt.

.......Mit dem Regierungswechsel bietet sich die Chance, einen Mann abzuservieren, der in den Jahren zuvor immer wieder gestört hat: Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).....Das Institut ist eine rot-grüne Erfindung. Gegründet im Jahr 2004 als unabhängige Einrichtung, soll es Medikamente und Behandlungen streng wissenschaftlich nach ihrem Nutzen beurteilen. Seit seiner Gründung war das IQWiG der Pharmaindustrie aber ein Dorn im Auge, weil es regelmäßig feststellte, dass vermeintliche Neuheiten den Patienten keinerlei Vorteile bringen. ....Es gibt kaum einen Menschen, den die Pharmaindustrie mehr hasst - aber auch keinen, den sie mehr fürchtet. Denn so smart der 53-Jährige auf manche wirkt, so kompromisslos ist er in seinen Urteilen. ............."

Affären: Operation Hippokrates - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft


die Kopfpauschale wird die die Pfründe der Pharmaindustrie sicher stellen, zu Lasten der Geringverdiener, Rentner und Alos. :icon_dampf:
 
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