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Konzept + Realität eines Optionsmodelles....

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edy

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#1
Konzept und Realität des Optionsmodells im Landkreis Marburg -
Biedenkopf

„Der schwarz - grün regierte Landkreis Marburg - Biedenkopf hat sich um
eine Option nach §§ 6 ff des neuen SGB II beworben, diese erhalten, und
setzt seit dem 1. Januar 2005 das neue SGB II in eigener Regie
umsetzen.
Zum dazugehörigen Konzept und seiner Umsetzung: Erster Eindruck
Das veröffentlichte Konzept ist ein aus z.T alten Textbausteinen und
-fetzen zusammengesetztes Elaborat minderer Güte. Ständige
Wortwiederholungen und eindeutig veraltete Bezeichnungen
("Bundesanstalt
für Arbeit") lassen diesen Text erscheinen, als habe ein/e grüne/r
Praktikant/in bei McGovern die parteieigenen Computer nach alten Texte
durchforstet und diese aneinander geklebt. Verziert wurde das Ganze
dann
mit Clip-Art-Grafiken aus dem Word-Programm und sonstigen
nichtssagenden
Pfeilgrafiken…“
Erfahrungsbericht über das Optionsmodell von Martin Bongards vom
08.07.2005.
http://www.bongards.gmxhome.de/preis.html
 
E

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#2
Widerspruchsabteilung
Nicht wirklich vorhanden. Widersprüche werden einfach monatelang nicht bearbeitet. Viele mit Konsequenzen verbundene Anweisungen werden einfach nicht als Verwaltungsakt deklariert. Es gibt dann trotz Sanktionsdrohung einfach keinen rechtsmittelfähigen Bescheid. Von Rechtswegegarantie haben die noch nie etwas gehört. Überhaupt sind die Fallmanager der Aufassung, wer arbeitslos ist sollte doch um ihre Gnade bitten und nicht etwa auf Rechte bestehen.
:lol:

Ein ödes Sozialamt
:lol:

Zur Zeit funktioniert aber so gut wie gar nichts.
:lol: - Suuuuuuuuuuper, wie die lieben SB dort ihre Arbeit machen und dem HE damit eine umfassende Antragsbearbeitung sicherstellen. Ich glaube ich sollte das A-der Woche wieder aus der Schublade holen.

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
 

Martin Behrsing

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#3
Das was ich von allen anderen Optionskommunen inzwischen weiß unterscheidet sich nicht von dem hier beschriebenen. Hier sollten wir, n3eben den unglaublich vielen Umzugsaufforderungen, wirklich unseren Schwerpunkt ansetzen, damit nicht im Herbst aufeinmal diese Modelle überall Realität werden.
 
E

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#4
Martin Behrsing sagte :
Das was ich von allen anderen Optionskommunen inzwischen weiß unterscheidet sich nicht von dem hier beschriebenen. Hier sollten wir, n3eben den unglaublich vielen Umzugsaufforderungen, wirklich unseren Schwerpunkt ansetzen, damit nicht im Herbst aufeinmal diese Modelle überall Realität werden.
Hi , ich komme ja Uhrsprünglich von dort ( nähe Biedenkopf ), und ich kann euch sagen , dass dort ca 60 % der Belegschaft wechselseitig von dem Amt in Gießen/ Wetzlar kommen , aber nie regelmäßig , sondern dort wird morgens festgelegt wer wo hinzufahren hat ( Marburg ,Gießen , Wetzlar , Biedenkopf , Gladenbach , Stadtallendorf , usw ). :| :| :|
Da kann nix bei rumkommen , da sich keiner dort auskennen kann.
Das soll jetzt keine Schutzbekundung sein , aber es ist dort so.
Habe einen Bekannten der dort arbeitet , von dem ich das weiss.
Die anderen 40 % sind Praktikanten und Studenten von Marburg und Gießen.

Wer dort was erreichen will , benötigt eine Waffe oder Vitamin B !!!

Gruss
Rüdiger

Wenn Ihr die Verantwortlichen ( :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: ) kennen würdet , würdet Ihr euch fragen :
"Das läuft doch sooo gut !!!" :| :| :| :|
 

Martin Behrsing

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#5
Wie war das noch?

Unliebsame Kollegen im öffentlichen Dienst werden beim Sozialamt (jetzt Optionskommune) entsorgt.
 

kalle

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#6
Früher gabs den Spruch: Wer nix wird wird Wirt.....
und ist ihm dieses nicht gelungen, geht er zu Versicherungen-

Da ließe sich doch was reimen oder? :pfeiff: :lol:
 

Sonntagsmaja

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#7
Martin Behrsing sagte :
Das was ich von allen anderen Optionskommunen inzwischen weiß unterscheidet sich nicht von dem hier beschriebenen. Hier sollten wir, n3eben den unglaublich vielen Umzugsaufforderungen, wirklich unseren Schwerpunkt ansetzen, damit nicht im Herbst aufeinmal diese Modelle überall Realität werden.
Leider wird/ ist das hier schon praktisch Realität. Widersprüche werden einfach nicht bearbeitet und sogar auf Post vom Sozialgericht reagieren die hier einfach nicht und wenn doch, dann erst nach der 3. Aufforderung :dampf:

Ich wüßte nicht, was an einer Optionskommune noch schlimmer sein soll...die führen sich hier auf wie gottgleich :uebel:
 
E

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#8
Optionskommunenhölle muss mensch erleben. Beschreiben lässt sich das kaum noch, auch wenn Martin Bongards die allermeisten Nägel auf den Kopf getroffen hat...

Mir geht langsam die Puste aus, um gegen diese Optionskommune weiter an zu kämpfen.

Und wenn mensch dann noch fast tagtäglich in der Meinungsmachepresse lesen muss, wie toll die doch alle sind, bleibt ihm nur noch :uebel: Bisher habe ich nicht einen einzigen Artikel gefunden, der sich mit dem Schicksal Betroffener in den optierenden Kommunen auseinandersetzt.

Da wir in einer solchen leben müssen, weiss ich allerdings mittlerweile auch warum.
 
E

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#9
Milo sagte :
Optionskommunenhölle muss mensch erleben. Beschreiben lässt sich das kaum noch, auch wenn Martin Bongards die allermeisten Nägel auf den Kopf getroffen hat...

Mir geht langsam die Puste aus, um gegen diese Optionskommune weiter an zu kämpfen.
Mir graust bei dem Gedanken, dass die CDU/CSU/FDP nach der Wahl allen Kommunen entsprechende Rechte einräumen will (weil es ja dann angeblich sooo viel leichter ist, die Arbeitslosen am Markt unterzubringen). Ziehen wir uns also warm an - oder überzeugen noch mehr Leute davon, dass Hartz-IV ganz weg muss. :kotz: :kotz: :kotz:

Gruß
Luna
 
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