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Kontraste, Heute 21.45

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#2
Bundeswirtschaftsminister Glos will, dass schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose 39 Stunden «Bürgerarbeit» in der Woche leisten. Bringt das was? In Sachsen-Anhalt gibt es bereits einen Modellversuch. Ergebnis: In Einzelfällen ist der Arbeitszwang erfolgreich – Langzeitarbeitslose fühlen sich wieder gebraucht. Doch die von Glos geforderte Bürgerarbeit schafft das Kernproblem nicht aus der Welt: es fehlt an Arbeitsplätzen im regulären ersten Arbeitsmarkt. Axel Svehla erklärt die Irrtümer des Herrn Glos.

Die Arbeitslosenzahlen sind so niedrig wie seit 15 Jahren nicht! Das dürfte die Stimmung in der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg heben. Doch über eine Million Frauen und Männer können sich darüber nicht freuen. Sie gehören zu den Langzeitarbeitslosen. Ihr Anteil ist seit Jahren hoch. Ein Umstand, mit dem man sich wohl abfinden muss?! Nein. All die Langzeitarbeitslosen könnten aus der Statistik verschwinden! Denn der Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat da eine Idee… Axel Svehla.
Gern hätten wir mit Wirtschaftsminister Glos über seine Idee gesprochen. Oder auch mit dem Mann, der eigentlich zuständig ist, mit dem Arbeitsminister Olaf Scholz. Beide wollten sich aber vor unserer Kamera nicht äußern
Feige?

Rundfunk Berlin-Brandenburg | Kontraste - Sendung
 
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  Th.Starter/in  
#4
Du kannst jederzeit Beiträge bei Hans-Jürgen einreichen. Kontakt direkt über horchamol.infopartner.net
 
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  Th.Starter/in  
#5
Du kannst jederzeit Beiträge bei Hans-Jürgen einreichen. Kontakt direkt über horchamol.infopartner.net
Habs Dir erstmal per PN geschickt, mal sehen, ob es auch für Euch interessant ist.
 
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  Th.Starter/in  
#6
Bürgerarbeit soll die moderne Form der Zwangsarbeit werden.
Das dadurch jedoch Arbeitsplätze und Existenzen vorsätzlich vernichtet werden,will man in diesem Land nicht zugeben.
Kann Deutschland eigentlich noch tiefer sinken?
Nicht nur das, es wird auch die restliche Mittelschicht über kurz oder lang vernichtet, die Löhne weiter gedrückt, neueinstellungen verhindert und das "Volk" systematisch in den Niedriglohnsektor gezwungen. Alles "zum Wohle der Oberschicht", die damit weiterhin Milliarden verdienen.

ich zitiere mal

[FONT=&quot]Wiedereinführung der Zwangsarbeit?[/FONT][FONT=&quot]



Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) und das "Institut für Zukunft und Arbeit" hatten vor Kurzem eine Studie zur "Bürgerarbeit" veröffentlicht.Das Konzept selbst ist zwar nicht Neu, erinnert auch an das in der "Hartz-Kommision" von Roland Koch vorgeschlagene und in den USA bereits gescheiterte "Wisconsin-Modell",wird aber fast jedes Jahr wieder von Neuem vorgeschlagen, aber diesmal unterstützt von einem Institut.

Das privatwirtschaftliche "Forschungsinstitut für Zukunft und Arbeit" wird von der "Deutsche Post Stiftung" gefördert und steht unter der Leitung von Prof. Dr. Klaus F. Zimmermann. Dieser ist zugleich auch Vorsitzender des arbeitgebernahen "Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung" (DIW).

So verwundert es auch nicht, das die Vorschläge zur Einführung des "workfare-Prinzips" den Arbeitgebern und auch der INSM gefallen, besser gesagt, genau deren bisherigen Forderungen entsprechen.

Es geht um die Einführung der "Sozialleistung gegen Arbeit", frei nach dem Müntefering Zitat "Wer nicht arbeitet, der braucht auch nichts essen", dadurch auch eine weitere Vorbereitung für eine Absenkungskampagne der Löhne und Gehälter, die Ausweitung des Niedriglohnsektors und über kurz oder lang auch den weiteren Abbau bzw. die Vernichtung des Mittelstandes.

Betrachtet man diese Vorschläge etwas genauer, so darf man auch (mit Recht) annehmen, das durch eine Ausweitung der Bürgerarbeit auch im privaten, gewinnorientierten Sektor (was die Vermutung aufkommen lässt, das man der Zeitarbeit einen weiteren "Aufschwung" zukommen lassen könnte), durch "Bügerarbeiter" regulär bezahlte Beschäftigungsverhältnisse im großen Stil vernichtet werden bzw. die Entstehung von neuen Arbeitsplätzen dadurch verhindert, auch wenn dieses Institut es verneint.[/FONT]
 
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#7
Dazu auch in Horch amol 4:
Arbeit macht frei - zumindest von Schwarzarbeit?

Michael Glos, der Bundeswirtschaftsminister, scheint sich mit dieser althergebrachten und mit äußerst negativer Aussage behafteten Theorie angefreundet zu haben. Arbeit macht frei hieß es vor 60, fast schon 70 Jahren. Heute hat man sich der neudeutschen Fassung dieses Spruch bedient, wobei jedoch die Kernaussage gleich bleibt „sozial ist, was Arbeit schafft“! Hier werden eigenständige Begriffe mit Adjektiven oder Adverbien verknüpft um eine menschenverachtende Sichtweise sozialer Notstände zu kaschieren. Was einen aber am meisten bestürzt an dieser ganzen Geschichte ist die Tatsache, dass solche Verbalinjurien deutscher Politiker in diesem Land noch auf reichlich fruchtbaren Boden fallen.

Michael Glos möchte arbeitsfähige Bezieher von ALG II zu einer unentgeltlichen Arbeitsleistung von mindestens 39 Wochenstunden verpflichten. So besagt es ein Gutachten des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA). In einem Bericht von Rainer Balcerowiak dazu, heißt es: „

Der Autor Hilmar Schneider sieht die »Motivierung« der Erwerbslosen als wichtigsten Hebel für die künftige Arbeitsmarktpolitik. Wer wisse, daß er seine Grundsicherung ohne Gegenleistung nicht mehr erhalten werde, wäre auch bereit, für einen Bruttolohn zu arbeiten, der auch bei Vollzeittätigkeit netto nicht über den Hartz-IV-Regelsätzen liegt. Wichtig sei dabei, alle Möglichkeiten, zusätzlich zum Regelsatz noch anrechnungsfreie Einkünfte zu erzielen, ersatzlos zu streichen, so Schneider.
Weiter in Horch amol 4
"Horch amol aus Franken" - kostenlose Zeitung
 

hartzhasser

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#8
wann schicken Wir dieses Menschenverachtende Geschmeiss endlich zum Satan?


lg hartzhasser
 

wolliohne

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#9
Einfache Antwort,

nicht einmal WIR sind uns einig bzw.stehen zusammen.
 
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