Kontopfändung wegen versäumter Rückzahlung

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JTE08

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Hallo zusammen!

Ich wäre für einen kleinen Rat dankbar. Ich habe einen Betrag von 97€ ans Jobcenter zurückzuerstatten, was ich leider immer wieder vergessen habe. Nun wurde mir deshalb Anfang November vom Hauptzollamt das Konto gepfändet. Mit Pfändungsgebühr beträgt der Gesamtbetrag rund 120€.
Es ist jetzt aber so, dass das Jobcenter im November angefangen hat, mir monatlich 30€ von meinen laufenden Bezügen zur Rückzahlung dieses Betrages abzuziehen. Das Geld für November kam recht spät, da es eine kleine Unterbrechung ab, aber an die 2 Wochen dürfte es jetzt schon her sein, dass die erste Rate angekommen ist. Das Geld für Dezember kam pünktlich, also gestern.

Kann ich das Hauptzollamt bzw. die zuständige Zahlstelle der Arbeitsagentur, an die die ich den Betrag bezahlen muss, dazu auffordern, die Pfändung zurückzunehmen, da ja Raten bezahlt werden und die Hälfte der Gesamtsumme bereits beglichen sein müsste? Oder muss ich das jetzt etwa aussitzen, bis der Rest auch bezahlt ist?
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Jte,

diese Ratenzahlung wurde doch sicherlich mit dem JC schriftlich festgehalten?

Das ganze würde ich dann der Stelle schriftlich mitteilen, bitte nachweisbar.


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E

ExitUser

Gast
ich würde mal prüffen lassen ob die überhaubt vom existensminimum pfänden düfen

gehe mal davon aus du du alg2 beziehst
weil noch ist das ALG2 unpfändbar
auch ein haubtzollamt kann normalerweise nicht vom existensminimum pfänden
 

Erolena

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Das muss doch ein Fehler vom Jobcenter sein. Das JC hat die Vollstreckung veranlasst und zieht parallel dazu Raten ein. Das kann der normale Gläuber doch auch nicht machen.

Oder handelt es sich am Ende um zwei unterschiedliche Forderungen? Das würde ich nochmal prüfen.
 

Birgit26

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Fehler vom JC - nee, das läuft tausendfach so.
Das Hauptzollamt bekommt sogar "Aufträge" wo die Ratenzahlung schon seit Monaten läuft.

1. Zur Bank/Sparkasse gehen und aus dem Konto umgehend ein P-Konto machen.
Geld (Pfändungsgrenze) ist damit auch rückwirkend bis zu 4 Wochen? geschützt.

2. JC/ARGE auffordern die entstanden Gebühren (Zollamt, Rückbuchungen ect) zu übernehmen.
Das lehnen die erstmal ab, Widerspruch einlegen - und die zahlen zu 99,99%
 

JTE08

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Das muss doch ein Fehler vom Jobcenter sein. Das JC hat die Vollstreckung veranlasst und zieht parallel dazu Raten ein. Das kann der normale Gläuber doch auch nicht machen.

Oder handelt es sich am Ende um zwei unterschiedliche Forderungen? Das würde ich nochmal prüfen.

Rückzahlungen gehen ja nicht ans örtliche JC, sondern an eine Stelle, die ganz woanders sitzt. Deswegen gehe ich davon aus, dass das örtliche JC über die Pfändung nicht informiert ist.

Ein P-Konto will ich eigentlich nicht haben und brauche es auch nicht, da ich sonst keine Schulden habe.

Ich werde es wohl erstmal mit einer schriftlichen Mitteilung an die Zahlstelle versuchen.
 

Seepferdchen 2010

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Ich werde es wohl erstmal mit einer schriftlichen Mitteilung an die Zahlstelle versuchen.

Genau und wie ich schon bereits geschrieben habe im Pos.2 mit der Anlage der Vereinbarung von einer Ratenzahlung, das ist wichtig!!!

Und bitte nicht vergessen BG-Nummer usw. weil die Pfändung muß auch ein Geschäfts bzw Aktenzeichen haben.

:icon_pause:
 

ethos07

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Hallo zusammen!

...
Kann ich das Hauptzollamt bzw. die zuständige Zahlstelle der Arbeitsagentur, an die die ich den Betrag bezahlen muss, dazu auffordern, die Pfändung zurückzunehmen, da ja Raten bezahlt werden und die Hälfte der Gesamtsumme bereits beglichen sein müsste?

Ja das solltest du auf jeden Fall umgehend tun!

Solche Rückforderungen der JCs laufen über die jeweilige Inkassostelle, die bei der Regionaldirektionen der Bundesagentur für Arbeit angesiedelt sind.- Die Mitarbeiter dort sind meistens auch sehr freundlich und einsichtig. Denn dem JC passieren laufend solche Fehler. In diesem Fall würde ich - ausnahmesweise! - das auch per Telefon dort zu klären versuchen.


Adresse der für dich zuständigen Inkassostelle etc. findest du hier im ersten pdf:
Suche über die Seiten von www.arbeitsagentur.de - www.arbeitsagentur.de

Und keinswegs die Sache einfach aussitzen.

Berichte uns bitte wie du die Sache klären kannst.
 
S

silka

Gast
Hallo, JTE
was wirst du mit einer schriftlichen Mitteilung erreichen?
Man soll zwar alles immer schriftlich und nachweisbar machen, aber hier:
Ich würde an deiner Stelle schnellstmöglich mit dem Schriftlichen zum JC bzw. zur Leistungsabteilung, wenn die woanders sitzt und auf sofortige Klärung bestehen.

Der Verwaltungsgang und die Abarbeitung einer Mitteilung kann durchaus nochmal Wochen oder gar Monate dauern.

Solange läuft dann die Ratenzahlung doch weiter. Du zahlst praktisch doppelt!

Ich würde das s o f o r t vom Tisch haben wollen.

Mit dem HZA hast du nichts mehr zu tun, denn die haben ja das Geld+ Gebühren eingezogen.
 
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